23 Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag zur kommunalen Finanzkrise
Mit einer gemeinsamen Aktion vor dem Kreishaus in Wetzlar haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 23 Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises am heutigen Montagmorgen ein deutliches Signal an Bund und Land gesendet. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Kommunen am Limit“ machten sie auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam und forderten eine nachhaltige finanzielle Entlastung.
Um Punkt 8 Uhr versammelten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit Landrat Carsten Braun, dem Ersten Kreisbeigeordneten und Finanzdezernenten Frank Inderthal sowie der Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Dr. Rebecca Neuburger-Hees vor dem Kreishaus. Als sichtbares Symbol brachten sie Ortsschilder mit der Aufschrift „Kita-Defizit“ und der jeweiligen Defizitsumme ihrer Stadt oder Gemeinde mit. Die Schilder stehen stellvertretend für die wachsenden finanziellen Belastungen, mit denen Städte, Gemeinden und Landkreise zunehmend konfrontiert sind – insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung, aber auch bei Sozialleistungen, Schulen, Infrastruktur und zahlreichen weiteren Pflichtaufgaben.
„Die Kommunen sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Hier erleben die Menschen ganz konkret, ob der Staat funktioniert. Doch immer mehr Städte, Gemeinden und Landkreise geraten finanziell an ihre Grenzen“, erklärte Landrat Carsten Braun. „Die steigenden Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich und bei der Kinderbetreuung, können von den Kommunen nicht länger allein getragen werden. Wer vor Ort leistungsfähige Kommunen will, muss ihnen auch die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellen“, ergänzt Frank Inderthal.
Der Aktionstag ist für die kommunale Familie im Lahn-Dill-Kreis kein isoliertes Signal. Bereits am 16. Januar 2025 hatten der Lahn-Dill-Kreis und seine Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Erklärung auf die zunehmende finanzielle Überforderung der kommunalen Ebene hingewiesen. Unter dem Leitmotiv „Wir kennen unsere Zahlen“ machten sie deutlich, dass die finanzielle Schieflage nicht auf mangelnde Haushaltsdisziplin zurückzuführen ist, sondern auf ein strukturelles Problem: Immer mehr Aufgaben werden von Bund und Ländern auf die Kommunen übertragen, ohne dass die dafür erforderlichen Mittel in gleichem Maße bereitgestellt werden.
Schon damals warnten Kreis und Kommunen davor, dass die finanziellen Spielräume vieler Städte und Gemeinden zunehmend schwinden und vorhandene Rücklagen in den kommenden Jahren aufgebraucht sein könnten. Kurz darauf wurde die Entwicklung auch öffentlich sichtbar: 21 der 23 Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis planten für das Jahr 2025 mit Defiziten. Kreis und Kommunen sahen sich zunehmend gezwungen, steigende Kosten zu schultern, während die finanziellen Handlungsmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt wurden.
„Unsere Warnungen sind leider aktueller denn je“, betont Landrat Carsten Braun. „Die finanzielle Lage vieler Kommunen hat sich weiter verschärft. Die Defizite wachsen, während Anforderungen und Erwartungen weiter steigen. Mit dem heutigen Aktionstag machen wir deutlich, dass die Belastungsgrenze vieler Städte, Gemeinden und Landkreise erreicht ist.“ So kann aktuell weder der Lahn-Dill-Kreis noch eine der 23 Städte und Gemeinden den Haushalt 2026 im engeren Sinne ausgleichen. Noch haben einige Kommunen Rücklagen, die aber sehr bald aufgebraucht sein werden.
Die kommunale Finanzlage sei dabei auch Ausdruck einer grundlegenden Entwicklung im Verhältnis zwischen staatlichem Handeln und öffentlicher Erwartung. Städte, Gemeinden und Landkreise stehen zunehmend vor der Situation, dass ihnen vielfältige Aufgaben übertragen werden, während die finanziellen und organisatorischen Spielräume nicht im gleichen Maß mitwachsen. „Gleichzeitig wächst in der Bevölkerung der Anspruch, dass staatliche Leistungen zuverlässig und in hoher Qualität erbracht werden“, unterstreicht Finanzdezernent Frank Inderthal. Wenn Erwartungen und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten dauerhaft auseinanderfallen, entstehe eine Belastung, die sich auch auf das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit staatlicher Strukturen insgesamt auswirken könne. „Die kommunale Ebene ist dabei der unmittelbar sichtbarste Teil staatlichen Handelns – und damit besonders stark von dieser Entwicklung betroffen“, führt Inderthal aus.
„Die Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Herausforderungen vor Ort anzupacken. Was uns zunehmend fehlt, sind die finanziellen Spielräume dafür. Wenn Bund und Land immer neue Aufgaben und Standards vorgeben, müssen sie auch für eine auskömmliche Finanzierung sorgen. Unsere heutige Geschlossenheit macht deutlich: Die kommunale Familie spricht hier mit einer Stimme“, sagt Christian Schwarz, Bürgermeister von Aßlar und Vorsitzender der Kreisversammlung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Lahn-Dill-Kreis.
Folgen für die Menschen im Lahn-Dill-Kreis
Mit ihrem geschlossenen Auftreten machen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister deutlich, dass die finanzielle Schieflage längst keine abstrakte Haushaltsfrage mehr ist. Sie hat konkrete Folgen für die Menschen vor Ort: Investitionen werden verschoben, notwendige Infrastrukturmaßnahmen verzögert, freiwillige Leistungen geraten unter Druck und die Spielräume für Zukunftsinvestitionen werden immer kleiner.
Der Lahn-Dill-Kreis und seine 23 Städte und Gemeinden fordern deshalb gemeinsam eine grundlegende finanzielle Stabilisierung der kommunalen Ebene. Bund und Land sind aufgefordert, die Kommunen dauerhaft so auszustatten, dass sie ihre gesetzlichen Aufgaben erfüllen, notwendige Investitionen tätigen und die Zukunft ihrer Städte und Gemeinden aktiv gestalten können.
Die große Beteiligung am Aktionstag unterstreicht die Einigkeit der kommunalen Familie im Lahn-Dill-Kreis: Über Parteigrenzen und Gemeindegrößen hinweg stehen Kreis und Kommunen gemeinsam für starke, handlungsfähige und zukunftsfähige Kommunen ein.
Bundesweiter Aktionstag „Kommunen am Limit“
Die gemeinsame Aktion im Lahn-Dill-Kreis ist Teil eines bundesweiten Aufrufs der kommunalen Spitzenverbände. Ziel des Aktionstages ist es, die Auswirkungen der kommunalen Finanzkrise sichtbar zu machen und auf den dringend notwendigen Handlungsbedarf hinzuweisen.
Die Städte und Gemeinden sowie der Lahn-Dill-Kreis setzen gemeinsam ein Zeichen, um auf die finanzielle Lage der Kommunen aufmerksam zu machen. Foto: Lahn-Dill-Kreis
für Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach: Pfr. Wieland
Schäfer, Eiershäuser Straße 25, Eibelshausen, Tel. 02774 / 1353,
wieland.schaefer@ekhn.de
für Eiershausen, Hirzenhain und Simmersbach: Pfr. Michael
Brück, Klein-Loh 2, Hirzenhain, Tel. 02770 / 635; michael.brueck@ekhn.de
Ev. Gemeindebüro Dietzhölztal-Eschenburg, Eiershäuser Straße 14, Eibelshausen
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag Donnerstag & Freitag (10.00 bis 12.00 Uhr)
Mittwoch (15.00 bis 17.30 Uhr) Tel. 02774 / 1577
E-Mail: gesamtkirchengemeinde.dietzhoelztal-eschenburg@ekhn.de
Gottesdienste Eschenburg ist ein YouTube-Kanal, auf dem die evangelischen Kirchengemeinden Eibelshausen, Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach ihre Gottesdienste veröffentlichen.
25. Juni 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
28 . Juni 9:00 Uhr Ewersbach Wortgottesfeier
1. Juli 18:00 Uhr Eibelshausen Hl. Messe
2. Juli 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
7. Juli 9:00 Uhr Ewersbach Hl. Messe
Die katholischen Pfarreien Herz Jesu Dillenburg und Sankt Petrus Herborn haben sich zusammengeschlossen zur Pfarrei „Zum guten Hirten an der Dill“ und sind über den YoutubeKanal „Katholisch an der Dill“ gemeinsam präsent.
Kontakt: Kath. Pfarrei Zum Guten Hirten an der Dill, Wilhelmsplatz 16, 35683 Dillenburg, 02771-26376-0, email: info@katholischanderdill.de; Homepage: www.herzjesu-dillenburg.de
In seelsorgerischen Anliegen auch (02771) -26376-11, 26376-56 und 26376-66, WhatsApp/SMS: 01625390852
EmK Hirzenhain
21. Juni 10:30 Uhr Gottesdienst (Übertragung zum Konferenzgottesdienst SJK 2026)
Unsere YouTube-Kanäle für Online-Gottesdienste und Andachten
Interkommunale Zusammenarbeit und breite Bürgerbeteiligung
10 Jahre Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: Bürger können sich an einem neuen Projekt beteiligen
Wasser, Wind, Sonne – sich an Projekten erneuerbarer Energien in der Region zu beteiligen, das hat sich die Energiegenossenschaft Lahn-Dill Bergland bei ihrer Gründung vor genau zehn Jahren auf die Fahnen geschrieben. Bürger, die Mitglied wurden, hatten die Gelegenheit, sich mit dem Erwerb von Anteilen zu beteiligen. Von Beginn an als Mitglied dabei ist auch die Gemeinde Eschenburg und in der Verwaltung freut man sich über eine durchaus positive Entwicklung.
260605 LDBeG Absichtserklärung 260605 LDBeG Beitrittserklärung Energiegenossenschaft 260605 LDBeG Beteiligungsmöglichkeit an der LDB Energiegenossenschaft eG 260605 LDBeG Projektbeschreibung zum WP Stocksol_Februar 2026Investiert wurde in der zurückliegenden Dekade in Windkraftanlagen, in ein Wasserkraftwerk und in die Solarenergie. Die dabei erzielten Renditen: zwei bis vier Prozent. Mittlerweile hat die Energiegenossenschaft über 300 Mitglieder. „Wir sind da recht zufrieden und sind in den letzten Jahren stetig gewachsen. Unsere Geschäftsanteile belaufen sich aktuell auf rund 10.220 mit einem Wert von 1.022.000 Euro“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Markus Weiß. Die Jahresbilanz von rd. 5 Millionen Euro fällt ebenfalls erfreulich aus. Einen großen Schub gab es durch die Beteiligung am Windpark Stocksol in Angelburg. „Da haben wir eine Steigerung um etwa 2,0 Millionen Euro erreichen können“, sagt Weiß. Die Geschäftsanteile zum Jahresende 2025 lagen bei einem Wert von rund 895.000 Euro. Ende 2024 lagen sie bei rund 730.000 Euro und Ende 2023 wurden 595.000 Euro erreicht. „Daran erkennt man, wie wir uns in den Jahren positiv entwickelt haben und gewachsen sind.“ Im Jubiläumsjahr geht es mit der Genossenschaft in ein neues Projekt. Rund 2,5 Millionen Euro, 20 Prozent Anteil, wurden in den Windpark Stocksol bei Angelburg investiert. Hier entstehen vier Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 23 Megawatt. Unterbreitet wird Mitgliedern und Interessenten eine Beteiligungsmöglichkeit mit Zeichnung von Mitgliedsanteilen in Höhe von 30 Prozent sowie Darlehen von 70 Prozent. Mindestens drei Geschäftsanteile à 100 € (30 %), insgesamt 300 €, müssen gezeichnet werden. Mit 700 € erfolgt der Einstieg im Nachrangdarlehen (70 %). Höhere Anlagen sind in 1.000 €-Schritten möglich.
Der derzeitige Schiedsmann der Gemeinde Eschenburg hat mitgeteilt, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt.
Aus diesem Grund muss das Schiedsamt ehrenamtlich neu besetzt werden. Die Amtszeit dauert 5 Jahre.
Interessierte Personen können sich bis spätestens 07.08.2026 bei der
Gemeinde Eschenburg
Herrn Deutsch
Nassauer Straße 11
35713 Eschenburg
bewerben, gerne auch per E-Mail an r.deutsch@eschenburg.de
Näheres regelt das Schiedsamtsgesetz.
Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung Eschenburg, Herrn Deutsch, Tel. 02774/915-302.
Ende Sperrung der B 253 zwischen Breidenbach-Niederdieten und Oberdieten
Rückkehr zu Regelfahrplänen auf den Linien X41, 491, MR-51, MR-52, MR-54, MR-55 und MR-56 ab dem 15.06.2026
Die Fahrbahnsanierung der Bundesstraße (B) 253 zwischen Breidenbach-Niederdieteen und Oberdieten wird in dieser Woche final fertig gestellt.
Ab dem kommenden Montag, den 15.06.2026, können die Buslinien X41, 491, MR-51, MR-52, MR-54, MR-55 und MR-56 daher wieder nach dem regulären Fahrplan verkehren.
Die Haltestellen „B 253“ in Breidenbach-Niederdieten wird auch wieder regulär bedient.
Allen Fahrgästen wird empfohlen sich vor Fahrtantritt über Ihre gewünschte Fahrt zu informieren. Dafür stehen mit der kostenlosen RMVgo-App sowie der Homepage www.rmv-marburg-biedenkopf.de vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.
Herzlich Willkommen im Rathaus der Gemeinde Eschenburg!
Zum Berufsinformationstag der Holderbergschule haben sich etliche Interessenten angemeldet für Informationen zu den Berufen der Verwaltungsfachangestellten und der Forstwirte und der Umwelttechnologen für Wasserversorgung.
In insgesamt fünf Berufen bilden die Gemeinde Eschhenburg, die Gemeindewerke Eschenburg und die beiden Verbände (Schwimmbad, Abwasser) aus. Alle fünf Zukunfts-Berufe stellen wir auf dieser Seite www.eschenburg.de/ausbildung vor. Wenn auch nach dem Berufs-Info-Tag Fragen kommen, seid Ihr hier genaur richtig!
!!! Aktuell haben wir keine Ausschreibung aktiv, da alle Ausbildungsplätze ab Sommer 2026 bereits besetzt sind!!!
Zusammen mit der Gemeinde Dietzhölztal sind wir bei der Berufsmesse an der Holderbergschule präsent, um als Ausbilder und Arbeitgeber erkennbar zu sein.
Für Aus- und Fortbildung denken wir als Gemeinde Eschenburg regional und
Kontakt: Fragen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen bei der Gemeinde Eschenburg gerne per E-Mail an jobs@eschenburg.de – oder bei der Berufsmesse an der Holderbergschule.
Die Rhöner Säuwäntzt sind leider mit einem Motorschaden in der Rhön geblieben, weshalb die Bühne am Rathaus leer blieb. Vielleicht ein guter Grund, ein Wiederhören beim nächsten Mal einzuplanen. Das nächste Mal ist MundART & Made am 9. Mai 2027.
Frage 1: Was hat bei „MundART mit Biss!“ 2026 besonders gut gefallen?
Frage 2:Was können wir beim nächsten Mal besser machen?
Frage 3: Der neue Termin (zweiter Sonntag im Mai) ist gekoppelt an Markt und Muttertag – Ist das der richtige Termin für die Zukunft?
Frage 4: Welche Idee findest du gut fürs nächste Mal?
Frage 5: Was sind die nachhaltigen Ziele fürs Festival „MundART mit Biss!“?
Oder eine E-Mail an mundart@eschenburg.de ins Rathaus schicken. Ideen für Künstler und Aktionen gerne auch an info@kulturconsult.de ins Kulturbüro.
MundART & „Made“ wird zur Attraktion in der Region
Das Festival „MundART… mit Biss!“ ist erstmals in den traditionellen Frühjahrsmarkt in Eibelshausen eingebunden worden. Bereits beim Mundart-Gottesdienst in der evangelischen Kirche war zu spüren, wie das Interesse viele Menschen aus Eschenburg und auch weiterer Umgebung eint. „Jetzt fahre ich so weit und treffe hier viele Bekannte“, sagte selbst Staatssekretär Michael Ruhl. Der gebürtige Lauterbacher traf auf seinen früheren Geschichts-Lehrer Thomas Caspar, der zum Thema „Mundart macht Schule“ einen Vortrag hielt. Das Schulprojekt „Vom Blaasderschesser bis zum Walfischfänger“ hat historische Uznamen aus Lauterbach aufgearbeitet und zeitgemäß präsentiert. Der Link dorthin ist ebenso wie ein Bilderbogen auf MundART2026 auf der Seite www.eschenburg.de/mundart zu sehen wie ein Video vom Gottesdienst, bei dem von der Begrüßung bis zu den Abkündigungen alles „off Platt“ war. „Selbst der Beamer kann Mundart“, freute sich Bürgermeister Götz Konrad. Von Kirche und Arche über die Bühne an der Bach bis zur Marktstraße ging der Bereich MundART harmonisch über ins Marktgeschehen. Für den „Biss!“ sorgten zudem auch deutlich mehr Stände als zuvor. Den Termin 9. Mai 2027 kann man sich schon einmal merken und 10 Uhr für den Beginn mit Gottesdienst ist gesetzt. Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt schon unter der E-Mail mundart@eschenburg.de melden.
Bilderbogen
Screenshot
Screenshot
Danke für die Fotos: Joachim F. Köster, Sonja Zinn-Wellstein, Mathias Trümner, Peter Pfister und Götz Konrad sowie die Zeitungsberichte von Katrin Weber und der Dillzeitung.
Das volle Programm
Platt & Play: Das volle Programm
Auf der Bühne, in der Arche, im Museum und am Rathaus. Der Aushang als PDF hier zum Herunter-Laden. MundART & Made in Eschenburg: Platt Play! Weiter unten finden Sie in den Infos zu den Bildern weitere Details zu unserem Dialekt-Fest.
Platt & Play: Das volle Programm
10:00 Uhr Los geht’s mit einem Mundart-Gottesdienst in der Kirche, bei dem Ronald Lommel die Predigt hält.
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (2. von links) eröffnet mit Dr. Rebecca Neuburger-Hees.
1100-1200 Uhr auf der Bühne: „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“
11:30-12:30 Uhr Am Mittag gibt es Märchen auf Mundart: Der fidele Owerhess Jochen Rudolph ist am Rathaus.
12:30-13:30 Uhr auf der Bühne: Manfred Pohlmann ist „Onnerweschs“.
13:00-16:00 Uhr am Rathaus: Die „Rhöner Säuwäntzt“ sorgen für Stimmung.
13:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Gemeinschaft“ ist das Thema für Brigitte und Jürgen Wenz aus Großseelheim.
13:45 und 17:45 Uhr im Museum: Karl-Wilhelm Becker hält Vorträge über Hausnamen.
Staatssekretär Michael Ruhl (rechts) leitet nicht nur den „Runden Tisch Dialekt“ im Heimatministerium, er kommt auch nach Eibelshausen.
14:00-15:00 Uhr auf der Bühne: „Schäng Blasius Flönzrakete“ zündet Hochstimmung vom Niederrhein.
14:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Schule“ zeigen Andreas Wellstein und Thomas Caspar.
14:45 Uhr im Museum: „150 Jahre Zukunft“ ist das Thema für Dr. Brigitte Ganswindt. Sie stellt das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas vor.
15:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Spaß“ sagt Andreas Stahl.
15:30-16:30 Uhr auf der Bühne: „Bees denäwe“
15:45 Uhr Museum: Cigarbox-Guitar basteln mit Reinhard Roth.
16:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Mut“ mit Götz Konrad
12:30-18:00 Uhr im Museum: Die Hinterländer Spinnstube. Um 16:45 Uhr gibt es zudem einen Vortrag.
17:00-18:30 auf der Bühne: „Die Buwe“
17:15 Uhr in der Arche: „Mundart macht Musik“ – Peter Pfister erzählt, wie er zu dieser Leidenschaft kam.
Mit Biss: Der Eschenburger Burger und andere Spezialitäten gibt es auf dem Markt.
MundART… mit Biss! Jetzt immer mit „Made“ in Eschenburg (zweiter Sonntag im Mai)
Am 10. Mai wird Eschenburg zur Mundart-Metropole: Das Festival „MundART… mit Biss!“ wird erstmals eingebunden in den traditionellen Frühjahrsmarkt. Los geht es um 10 Uhr mit einem Mundart-Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Eibelshausen. Auf der Bühne an der Kirche gibt es danach von 11 bis 18 Uhr Live-Musik. In der „Arche“ (das ist der Anbau an die Kirche) und im Regionalmuseum (Marktstraße 1) gibt es Vorträge und Mitmach-Angebote. Wie der Markt steht auch das Mundart-Festival den Besuchern offen ohne Eintritt.
Das Bühnen-Programm an der Kirche starten um 11 Uhr „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ als Lokalmatadoren. Der moselfränkische Weltbürger Manfred Pohlmann ist ab 12:30 Uhr „Onnerweschs“. Hochstimmung vom Niederrhein kehrt nach 14 Uhr mit „Schäng Blasius Flönzrakete“ ein. Comedy und Odelwälder Kokolores versprechen „Bees denäwe“ (15:30 Uhr) und „Die Buwe“ aus der Pfalz läuten um 17 Uhr das Finale ein.
„Hausnamen und Mundart“ ist Titel einer Sonderausstellung im Heimatmuseum (Marktstraße 1), das von 12:30 Uhr an geöffnet ist. Dort gibt es eine Ausstellung zu Hausnamen in Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach, Informationen zur KI-Dialekt-Lernhilfe „Babbelbox“ und die Jubiläums-Ausstellung „Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ zum 150-jährigen Bestehen des „Deutschen Sprachatlas‘“. Der Vortrag von Dr. Brigitte Ganswindt um 14:45 Uhr im Heimatmuseum erläutert „150 Jahre Zukunft“ an dem Marburger Forschungszentrum, das DIE Adresse für Dialektforschung in Deutschland ist.
Eine Mundart-Märchenstunde mit dem „fidele Owerhess“ Jochen Rudolph startet um 11.30 Uhr am Rathaus-Brunnen. Von 13 bis 16 Uhr spielen dort auch „Die Rhöner Säuwäntzt“, die bereits bei den vorherigen Mundart-Festivals in Eschenburg zu begeistern wussten.
Mit rund 100 Händlern, Ständen und Fahrgeschäften fügen sich Markt und Mundart in Eschenburg zusammen – und der „…Biss!“ wird vielfältiger von A wie Asia-Snack bis Z wie Zuckerwatte. Und von 13 bis 18 Uhr ist am Sonntag „verlaufsoffen“ in ganz Eschenburg.
Info: Mehr dazu unter www.gemeinde-eschenburg.de/made im Internet. Das Festival und das Programm sind über die Seite www.mundart-hessen.de/festival zu finden.
Mundart-Stationen: A=Arche (Anbau Kirche), B=Bühne, K=Kirche, M=Museum, am RH=Rathaus
Das volle Programm
A=Arche (Anbau Kirche), B=Bühne, K=Kirche, M=Museum, am RH=Rathaus
1000 Gottesdienst K (Ronald Lommel)
1100 Eröffnung mit Regierungspräsident und Kreisspitze
1745 Vortrag Hausnamen – Teil 2 M (Karl-Wilhelm Becker)
Heimatmuseum (Marktstraße 1)
Die Sonderausstellung „Hausnamen und Mundart“ zeigt im Regionalmuseum (Marktstraße 1) einige Hausnamen und Häuser aus Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach. Zum 150-jährigen Bestehen des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas (www.dsa.info) gibt es Informationen und Hörbeispiele, die Hessens Dialekte zum Klingen bringen. Die „Hinterländer Spinnstube“ begleitet den ganzen Nachmittag über und sorgt dafür, das alles wie am Schnürchen klappt.
Für den Rückblick danken wir Joachim Köster und weiteren Fotografen, die uns Fotos und Filmsequenzen zur Verfügung gestellt haben vom erstem Freiluft-Festival „MundART mit Biss!“. Für viele Auswärtige war das ein erster Besuch in Eschenburg oder ein ganz neuer Blick darauf.
Für den Ausblick läuft aktuell die Abfrage von Verbesserungs-Vorschlägen unter den Teilnehmern. Gerne können Sie auch eine E-Mail an buergermeister@eschenburg.de schreiben.
Hier das Programm und die Teilnehmer von „MundART mit Biss!“ 2025:
15:30 Märchen in Mundart (Jochen Rudolph u. Rita Mattern)
INFO-STÄNDE IM BÜRGERHAUS
Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
Hessen-Nassauisches Wörterbuch
Dialektverein Hinterland
Spinnstube
Volkskunstgilde
abc-hero
Landkulturperlen
Naturpark + Region Lahn-Dill-Bergland
Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
Plakat zum Mitnehmen: Kinderrechte „off Platt“ (Das Projekt e. V.)
MundART-Festival in Eschenburg bringt die Dialekt-Devise „Hauptsache Hessisch!“
Runder Tisch (von links): Bürgermeister Götz Konrad, Hessens Heimat-Minister Ingmar Jung, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrat Wolfgang Schuster, Professorin Hanna Fischer und Moderator Olaf Kromm fanden gemeinsame Wege, Mundart wieder in Schule und Gesellschaft zu bringen.
„Wir wollen uns in Hessen nicht mehr streiten und nicht mehr schämen, ab heute gilt die Dialekt-Devise ‚Hauptsache Hessisch!’“ Mit diesen Worten hat Götz Konrad das MundART-Festival 2024 zusammengefasst. „Wir müssen wieder stolz sein auf die Art, wie wir reden“, sagte Hessens Heimatminister Ingmar Jung (CDU). Beim Mundart-Festival in Eschenburg am 11. Mai 2024 würdigt Jung die regionalen Dialekte in Hessen – und er schwätzt selbst ein bisschen „Platt“, wie er verriet.
Der Impuls-Vortrag von Prof. Dr. Hanna Fischer und weitere Links zum Projekt des Hinterländer Dialektvereins sind ebenso unter www.mundart-hessen.de im Internet zu finden wie ein Rückblick mit vielen Fotos und einem Video.
Jugend forsch: Die Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld zeigte Brauchtum im Gebrauch.
Mundart-Festival und Minister wollen „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“
Hessens neue Landesregierung stellt Mundart in den Mittelpunkt und möchte Dialekte wieder an die Schulen bringen, wo sie über Jahrzehnte regelrecht verbannt wurden. „Mundart macht Schule“ ist deshalb ein wichtiges Thema für das MundART-Festival am 11. Mai in der Mehrzweckhalle in Eschenburgs Ortsteil Wissenbach (Forsthausstraße 22). Zum Start um 14 Uhr kommt Heimatminister Ingmar Jung.
Musik auf der Bühne und Lieder zum Mitsingen, Poetry Slam und Präsentationen, Ausstellungen und Austausch, „Offene Bühne“ und „Highlights“ aus Hessen, etwas für Jung und Alt, Mundart-Anfänger und -Fortgeschrittene, „Eingeborene“ und „Zugezogene“ – das Programm wird bunt. „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“ ist das Motto, das der Veranstalter ausgibt: Der 2018 gegründete Verein „MundART“ ist der Dialekt-Dachverband in Hessen. Von 14 Uhr an soll es auf der Bühne und im Saal im Stundentakt der Mundart eine „Platt-Form“ geboten werden, ab 19 Uhr steigt das Bühnen-Finale.
Eintrittskarten wird es nicht geben, sondern das Festival wird eine Benefiz-Veranstaltung: Spenden werden gesammelt für das „Hessen-Nassauische Wörterbuch“. Diese einmalige Sammlung der Dialekte in Hessen nimmt unter den Wörterbüchern der deutschen Dialekte eine zentrale Stellung ein, die Finanzierung indes ist noch nicht gesichert.
Kontakt & Info: Anmeldung für Akteure und Infos zum Programm gibt es über die Seite www.mundart-hessen.de im Internet.
Akteure anmelden für MundART-Festival am 11. Mai 2024
Hessens Vielfalt zum Klingen bringen wird das MundART-Festival am 11. Mai 2024. In der Mehrzweckhalle in Eschenburg-Wissenbach (Forsthausstraße 22), wo sonst die Energie-Messe in Eschenburg „Lösungen für den Hausgebrauch“, anbietet, bekommen die Dialekte des Bundeslandes eine Bühne.
Musik auf der Bühne und Lieder zum Mitsingen, Poetry Slam und Präsentationen, Ausstellungen und Austausch, „Offene Bühne“ und „Highlights“ aus Hessen, etwas für Jung und Alt, Mundart-Anfänger und -Fortgeschrittene, Eingeborene und „Zugezogene“. Wer etwas zum Programm beitragen möchte, kann sich im Februar melden. Das Rahmenprogramm beginnt um 14 Uhr, das gemeinsame Konzert zum Finale steigt ab 19 Uhr.
Gesucht werden
Vortrag oder Lieder zum Mitsingen (Nachmittags bei Kaffee & Kuchen) – melden per Mail hier
Musik oder Beitrag fürs Abend-Programm (ab 19 Uhr) auf Bühne (Band oder Solo) – melden per Mail hier
Fürs Abendprogramm angesagt haben sich die „Rhöner Säuwänzt“ und zwischen den Beiträgen wird Olaf Kromm für gute Unterhaltung sorgen. Informationen gibt es im Internet unter www.mundart-hessen.de – dort sind für Akteure auch die Anmelde-Wege zu finden.
MundArt – der Dialekt-Dachverband in Hessen e. V. ist 2018 unter anderem vom Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal gegründet worden. Der Verein nimmt nur juristische Mitglieder (z. B. Vereine, Firmen) auf und will die Akteure vor Ort vernetzen und unterstützen.
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