Kategoriearchive: Politik und Gremien

Bericht zur letzten Gemeindevertreter-Sitzung im Jahr (15.12.2022)

Bürgermeister Konrad berichtet aus Vorstand, Verbänden und Verwaltung:

  1. Bis 31.03.2023 Gratis-Glasfaseranschluss buchbar: Die ersten Haushalte haben bereits „Lichtgeschwindigkeit“ in Betrieb genommen. Noch bis 31.03.2023 können Gratis-Glasfaseranschlüsse bei der Telekom gebucht werden. Während der Bau der Strecken und Gehäuse weitestgehend abgeschlossen ist, sind die Kolonnen bei den Hausanschlüssen an der Arbeit. Schon im Frühjahr hatten die Planer der Telekom das Bauamt der Gemeinde gelobt: „Wenn das so weiter geht mit der Zuarbeit und Zusammenarbeit, sind wir bis Weihnachten fertig.“ Und die Voraussetzungen, um fast 5.000 Häuser und Unternehmen ans Glasfasernetz anschließen zu können, sind nun geschaffen. Die Arbeiten bis fast an jedes Haus und jede Firma werden auch im neuen Jahr abgearbeitet, sobald sich Interessenten bei ihrem Dienstanbieter melden. Die Telekom als erster Nutzer des für alle Anbieter offenen Netzes wirbt bis Ende März mit dem Gratis-Hausanschluss. Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom:
    • Telekom Partner expert klein Dillenburg, Herwigstr. 30, 35683 Dillenburg
    • Telekom Shop Dillenburg, Hauptstr. 90, 35683 Dillenburg
    • Radio Weller, Hauptstr. 101, 35745 Herborn
    • telekom.de/glasfaser
    • 0800 22 66100
  1. Eschenburg hilft…Neue Adresse hilfe@eschenburg.de: Nach einer ersten Zuweisung von zehn Personen leben in der Gemeinde Eschenburg 199 Flüchtlinge. Der Lahn-Dill-Kreis koordiniert mit seinen Ankunftszentren und Großunterkünften, aber in den Städten und Gemeinde werden weiterhin Wohnungen und Häuser gesucht, um Flüchtlinge – vor allem aus der Ukraine – unterzubringen. Die Gemeinde sucht Wohnraum und brauchbare Möbel. Für Angebote haben wir eine neue E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de Unter www.eschenburg.de/hilft gibt es weitere Informationen im Internet.
  1. Ratenzahlung auch für Erschließungsbeitrag möglich machen: Eine Ratenzahlung über 20 Jahre ermöglicht das Landesrecht für Straßenbeiträgen für die grundhafte Erneuerung. Die meist höheren Erschließungsbeiträge, die für die erstmalige Herstellung von Straßen fällig werden, unterstehen dem Bundesrecht und haben kein automatisches Recht auf Ratenzahlung. Der Gemeindevorstand möchte bei künftigen Erschließungsbeitragsabrechnungen den Anliegern auch die Ratenzahlung über 20 Jahre mit einer Verzinsung wie beim Straßenbeitrag ermöglichen. Als erster Fall gilt hierbei der Teil „Obere Lenzstraße“, für dessen Endausbau nun 13,56 Euro Erschließungsbeitrag je m² Veranlagungsfläche anstehen. In die Erschließungsbeitragssatzung ist diese neue Ratenzahlungs-Regelung noch aufzunehmen. 
  1. Rathaus öffnet am 2. Januar wieder: Während der Feiertage und „zwischen den Jahren“ (24. Dezember bis 1. Januar) ist das Rathaus geschlossen. Telefonischer Notdienst für dringende Fälle: Einwohnermeldeamt (09:00 – 12:00 Uhr) 02774 / 915-225, Standesamt 02774 915-221. Die Zulassungsstelle ist bis einschließlich 02.01.2023 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an die Zulassungsbehörde in Herborn–Burg. Ab 02.01.2023 ist das Rathaus, mit Ausnahme der Zulassungsstelle, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. 
  1. Für Energiesprechstunde am 2. Januar anmelden: Interessenten für die kostenlose Energie-Beratung der Verbraucherzentrale sollten sich rasch anmelden. Die nächste „Energiesprechstunde“ ist am 2. Januar. Für die „Energiesprechstunde“ im Rathaus laufen die Anmeldungen telefonisch über die Rathaus-Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten. Die „Energiesprechstunde“ im Rathaus findet jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr statt und wird von der Verbraucherzentrale Hessen kostenlos angeboten. Ratsuchende erhalten Tipps zum Sanieren und Energiesparen sowie Informationen zur Bestandssanierung, Heiztechnik, Regenerativen Energien und Fördermöglichkeiten. Neben der monatlichen Energiesprechstunde im Eschenburger Rathaus gibt auch die Möglichkeit, Energieberater Bernd Schütz für einen Vor-Ort-Termin zu buchen. Einen Vor-Ort-Termin macht man direkt mit Bernd Schütz aus.  Der Bauingenieur ist erreichbar per E-Mail an ibwbautechnik@web.de, Telefon (02774) 921843 sowie mobil (0152) 09832874. Eine Energieberatung zuhause kostet eine Gebühr von 30 €. Informationen zur Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter verbraucherzentrale-energieberatung.de. Aktivitäten der Gemeinde Eschenburg sind unter www.endlich-energie.de  im Netz. 
  1. Fahrplan für die Zukunft: Die Kommission „Zukunft“ hat ihre Arbeit begonnen. In der ersten Sitzung am 28.11.2022 wurden Arbeitsweise und -grundlagen ebenso abgestimmt wie die Ziele der Zusammenarbeit rund um die Themen Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit, Bauen, Verkehr und Klimaschutz. Ein „Fahrplan“ für Themen und Gesprächspartner soll noch in diesem Jahr aufgestellt und dann abgearbeitet werden, haben sich Katrin Schwehn, Peter Hermann, Jannis Steinle, Collin Wilczek und Jacob Manderbach vorgenommen. 
  1. Viel Bürgerbeteiligung für „Mehr Spielplätze“: Die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses sind dankbar für eine große Resonanz: Auf die Umfrage „Was wünschen wir uns für die Spielplätze in Eschenburg?“ gab es 101 Einsendung, die in einer Wortwolke die wichtigen Begriffe zeigen. Zudem kamen über die Adresse zukunft@eschenburg.de bis zur Sitzung mehr als 40 Mails mit einzelnen Ideen und ganzen Ausarbeitungen. Das Sammeln von Ideen und Suchen nach Partnern geht weiter, war sich der Ausschuss einig. Neben einem Konzept für die bereits bestehenden 25 Spiel- und Bolzplätze der Gemeinde sollen weitere Attraktionen geschaffen werden. Themen wie Wasserspielplatz, Klettern und Mountainbike tauchten bei der Umfrage auf und sollen nun weiterbearbeitet werden. Über den aktuellen Stand der Dinge und weiteren Mitwirkungs-Möglichkeiten wird die Seite eschenburg.de/spielplatz im neuen Jahr informieren.
  1. Unterstützung für Sozialarbeit: Mit 700 € wird die Sozialarbeit an der Budenbergschule in Haiger unterstützt. Gemäß Vereinbarung gibt es 50 € pro Schüler aus Eschenburg, der dort betreut wird.
  1. Planung der Kita „Neue Mitte“ begonnen: Mit der JFP Fischer Projekt GmbH ist die Planung für den Bau der neuen viergruppigen Kita begonnen worden. Der Investor will auch den angrenzenden „Nassauer Hof“ im Ensemble entwickeln.
  1. Diakonie und Gastronomie neue Kombination: Nachdem der interessierte Caterer abgesprungen ist, verlaufen Gespräche mit den Gremien der Diakoniestation positiv für eine neue Nutzung im „Nassauer Hof“. Die Diakoniestation möchte nun dort ihre zweite Tagespflege einrichten und zugleich mit einer Küche betreiben und zu einem Begegnungszentrum ausbauen. Bei der Küche wird sowohl an die Kitas der Gemeinde wie auch Mittagstisch für Senioren und „Essen auf Rädern“ zu denken sein.
  1. Zweite Tagespflege mit Senioren-WG: Die Diakonie Bethanien aus Solingen, die das Altenheim in Ewersbach mitsamt einer Tagespflege betreibt, will in der Hauptstraße in Eibelshausen eine zweite Tagespflege bauen und betreiben. In dem neuen Gebäude sollen auch eine Senioren-WG und weitere Senioren-Wohnungen untergebracht sein, die „Pflege rund um die Uhr“ in Rufweite haben.
  1. Nachfrage nach Landarztnetz: Projektierer fragen gezielt nach dem Landarztnetz als Partner. Die Landarztnetz GmbH hat neben den Kliniken des Kreises nun den Ärzte-Verein ANR als Gesellschafter. Das Arztnetz ANR möchte im nördlichen Lahn-Dill-Kreis zur Heimbetreuung und für Hausbesuche verstärkt „NäPas“ (Nichtärztliche Praxisassistentinnen) einsetzen. Das Landarztnetz kann zudem mit der Ansiedlungsförderung der KV Hessen verstärkt für Zusammenarbeit werben.
  1. Walter Jank Ehrenbürger in seiner Geburtsstadt: Unsere Partnerstadt Bečov nad Teplou hat unseren Altbürgermeister zum Ehrenbürger ernannt. Am 05.01.1944 in Petschau geboren und nach dem Krieg von dort vertrieben, hat sich Jank um die Aussöhnung und eine Partnerschaft bemüht. Die Ehrung überraschte, als er mit einer Delegation aus Eschenburg unseren Besuch dort vorbereitete. Vom 28. April bis 1. Mai will eine Gruppe aus Eschenburg in die Partnerstadt fahren. Vom 31. Mai bis 7. Juni ist die Holderbergschule dort zu Gast.
  1. Vereinsförderung:500 € gibt es an Zuschüssen für Vereine in Eschenburg, die kulturell und gemeinnützig tätig sind. Das sind pauschal 100 € je Verein, wie unsere Förderrichtlinie vorsieht.
  1. Starke Jugendarbeit: Insgesamt 7.380 € sind an Zuschüssen der Gemeinde Eschenburg für Jugendarbeit ausgezahlt worden (5 € für jedes jugendliche Mitglied). Dafür wurden zuvor Anträge von 16 Vereinen gestellt. Die stärkste Jugendarbeit haben demnach TV Eibelshausen (244 Jugendliche), JFV (261) und TSV Hirzenhain (257).
  1. Förderung von Fahrten forcieren: Zusammen 2.940 € gab es an Zuschüsse für sieben Fahrten, Lager und Freizeiten. Klassenfahrten und Konfirmandenfreizeiten können gemäß Richtlinie nicht gefördert werden. Der Vorstand empfiehlt, die Fahrten-Förderung zu forcieren und den Satz von 2 € pro Teilnehmer und Tag zu erhöhen.
  1. Aufholen nach Corona: Für das Förderprogramm werden wir im Januar eine Richtlinie erarbeiten. Aktionen hierfür müssen bis 30.06.2023 abgeschlossen sein.

Bearbeitete Beschlüsse

  • Energieeinsparmaßnahmen (Beschluss der Gemeindevertretung 17.11.2022): Der Prüfauftrag ist weitergeleitet worden an die Kommission Zukunft und den Vorstand des Zweckverbandes „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“. Bei der Weihnachtsbeleuchtung wurde in diesem Jahr gespart, indem als Kompromiss auf einen Weihnachtsbaum pro Ortsteil reduziert wurde und somit auf Krieg und Krise hingewiesen wird. Bei der Straßenbeleuchtung ist das Sparziel erreicht, stellt der Gemeindevorstand fest. Wie in den Ausschüssen erläutert, kann mit einer Abschaltung in den Randzeiten der kurzen Sommernächte nichts weiter gespart werden.

Eibelshausen: 

  1. Der aktuelle Abschnitt der Neugestaltung im Ortskern ist noch nicht fertig, gilt aber als gelungen und wird angenommen – nur sind bereits jetzt Mehrkosten erkennbar. Der Auftrag ist zum Angebotspreis von 323.500 € erteilt worden. Mit der 4. Abschlagsrechnung liegt die aktuelle Abrechnungssumme bereits 40.000 € über dem Angebotspreis. Laut Planungsbüro stehen insgesamt Mehrkosten von rund 115.000 € an. Die Gründe hierfür sind im Detail nachzuweisen. Im Nachtragshaushalt wird die Summe um den kalkulierten Betrag erhöht. Es werden noch das Geländer an der Dietzhölze, Fahrradständer und Ruhebänke montiert. Treppenabgang und Plattform zur Dietzhölze sowie Parkplatzmarkierungen kommen im kommenden Jahr.
  1. Die Erweiterung des Gewerbegebiets Rommelsberg ist auf Eis gelegt. Der Grunderwerb wird mit notariellen Kaufangeboten gesichert, der Kaufpreis wird fällig nach erfolgreichem Bauleitplanverfahren, geplant wird erst bei 100 % Flächenverfügbarkeit – so sieht es die Bauland-Richtlinie der Gemeinde Eschenburg vor. Hier wollten Grundstückseigentümer den vom Gutachterausschuss ermittelten Bodenwert von 7 € pro Quadratmeter jetzt schon ausgezahlt haben, was in der Richtlinie nicht vorgesehen ist, oder waren mit dem ermittelten Bodenwert nicht einverstanden. Die Grundstücksverhandlungen werden deshalb eingestellt und die Erweiterung des Gewerbegebiets Heerfeld wird geplant.
  1. Mit dem neuen Vorstand des SV Eibelshausen verlaufen die Gespräche über eine gemeinsame Nutzung und Sanierung des Holderbergstadions positiv. Mit den Leichtathleten des LC Diabü Eschenburg wird im Januar gesprochen.
  1. Zur geplanten Nutzungsänderung einer Gewerbe-Immobilie in der Eiershäuser Straße zu einer Spielhalle hatten sich Vorstand und Verwaltung in ihrer Stellungnahme dagegen ausgesprochen, weil in der Nähe eine Religionsgemeinschaft Jugendarbeit betreibt. Das Bauamt des Lahn-Dill-Kreises sieht hierin aber keine ausreichenden Gründe für eine Ablehnung des Antrags.
  1. An der nördlichen Grenze des Friedhofsgeländes soll noch in diesem Jahr die Hecke durch einen Stabgitterzaun ersetzt werden.

Hirzenhain:

  1. Die Sanierungsarbeiten im DGH werden in diesem Jahr voraussichtlich nicht ganz fertig. Die Anstreicher- und Tapezierarbeiten sind soweit abgeschlossen. Die Bodenverlegung ist fertig. In dieser Woche werden die Innentüren eingebaut sowie die neue Abhangdecke im Saal montiert. Aktuell werden noch Elektroarbeiten (Montage Leuchten, Steckdosen, Schalter, Arbeiten Verteilerschrank) umgesetzt.
  1. In der Straße „Unterm Klein Loh“ sind die abschließenden Asphaltarbeiten wie geplant umgesetzt werden. Bis auf die beidseitigen Angleichungsarbeiten ist die Maßnahme abgeschlossen. Die Restarbeiten erfolgen im neuen Jahr.

Wissenbach:

  1. Wie bereits der Gemeindevertretung am 17.11.2022 berichtet, kann die Planung für den Dorfplatz in Wissenbach vorangehen, nachdem der Ortsbeirat das Platz- und Standkonzept sowie den Raumbedarf für das Lager vereinbarungsgemäß vorgelegt hat. In einem Gespräch im Gemeindevorstand konnte auch geklärt werden, warum Parkplätze, Begrünung, Trinkwasserbrunnen zeitgemäß und für eine mögliche Förderung nötig sind.
  1. Für eine Baugebietserweiterung ist vom Gutachterausschuss ein Bodenwert von 24 € ermittelt worden. Die Verhandlungen um die Grundstücke gehen voran, entweder verkaufen oder zu diesem Preis tauschen zu wollen.

Simmersbach:

  1. Der Straßenbeitrag für den sanierten Teil der „Oberen Lenzstraße“ ist mit 5,36 € günstiger geworden als vorher kalkuliert.
  1. Im Eingangsbereich zum Friedhof wird der neue Stabgitterzaun montiert.

Eiershausen:

  1. Die WMM-Gruppe (wmm-hotel.de) hat den Bauantrag gestellt für „Hotel LDK“. Im Gewerbegebiet Heerfeld entsteht ein Hotel mit 22 Zimmern in Modularbauweise, das binnen 14 Wochen gebaut werden soll.
  2. Wie im Bauausschuss beraten wird die begonnene Bauleitplanung „Neubau Kindertagesstätte“ als „Neubau Feuerwehrgerätehaus“ fortgeführt, um Optionen für die Zukunft offen zu halten.

Roth:

  1. Der Jugendclub möchte seinen Raum im „Alten Rathaus“ umbauen und erneuern mit viel eigenem Engagement. Haushaltsmittel stehen noch keine zur Verfügung und das Projekt ist zunächst genauer zu beschreiben. Aus Bordmitteln wird die Gemeinde zerschlissene Fliesen im Flur erneuern und die Toilette reparieren.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ 

  • Für Kläranlage Neubau planen: Nach einem Fachgespräch mit Planern und Behörden Ende November wird klar, dass eine Erweiterung und Ertüchtigung der Kläranlage nicht die ständig steigenden Anforderungen erfüllen werden. Die Experten raten zu einem Neubau. Der Verbandsvorstand wird über die weitere Vorgehensweise nach den Weihnachtsferien beraten. Empfehlung ist ein Neubau auf dem Gelände der Klärschlammvererdung. Die bereits begonnene Leerung der Beete ist somit eine Vorarbeit für das Zukunfts-Projekt.  
  • Bis 6. Januar bewerben: Wir bieten zum 01.09.2023 einen Ausbildungsplatz für den Beruf Fachkraft für Abwassertechnik. Die Ausschreibung und ausführliche Beschreibung ist unter www.abwasserverband-online.de/jobs im Internet zu finden. Bis zum 6. Januar 2023 kann man sich bewerben.

 

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Bistro wieder geöffnet: Am 1. Dezember hat Familie Diehl aus Ewersbach das Bistro im Freizeitbad übernommen und will kleine Snacks und Getränke zu familienfreundlichen Preisen anbieten. Geöffnet ist das Bistro dienstags bis freitags täglich von 14:30 bis 19:00 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr.
  1. Gutscheine zum Verschenken: Für eine „Auszeit“ zum Wohlfühlen kann man sich nun auch Geldwertkarten im Schwimmbad in einem dekorativen Umschlag abholen, den man als Präsent zu Weihnachten oder Geburtstagen nutzen kann. Einfach bei der Aufsicht melden oder unter freizeitbad-eschenburg@t-online.de eine E-Mail schreiben. Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen.
  1. Mehr Förderung fürs Schulschwimmen: Der Main-Kinzig-Kreis macht’s vor und unterstützt das Schulschwimmen mit einer deutlich erhöhten Zuwendung. 11,40 € soll es ab 2023 pro Teilnehmer geben. Dazu einen Sockelbetrag von 100.000 € für jedes der 14 Bäder im Kreis, das fürs Schulschwimmen zur Verfügung steht. Die Zuwendung ist jeweils auf maximal 400.000 € gedeckelt. Die rund 2,6 Mio. € Mehrkosten will der Main-Kinzig-Kreis über die Schulumlage finanzieren, die sich dadurch um 0,5 Prozentpunkte erhöht. Im Lahn-Dill-Kreis wird nun auch darüber nachgedacht, wie die acht Schwimmbäder fürs Schulschwimmen noch besser unterstützt werden. Seit 2018 zahlt der Lahn-Dill-Kreis 4 € pro Teilnehmer fürs Schulschwimmen.

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister berichtet aus Verwaltung, Vorstand und Verbänden

  1. Endspurt bei Glasfaserausbau – Gratis-Anschluss bis 31.03.2023 buchen: Der Glasfaser-Ausbau kommt auf die Zielgerade. Gratis-Hausanschlüsse können noch bis 31.03.2023 gebucht werden. Der Witterung wegen – Glasfaser lässt sich bei Frost nicht gut verlegen – sollten sich Interessenten schnellstmöglich an ihren Anbieter oder an die Telekom direkt wenden: Telekom Shop Dillenburg, Hauptstr. 90, 35683 Dillenburg, (02771) 800233
    Telekom Partner Expert Klein Dillenburg, Herwigstr. 30, 35683 Dillenburg
    Telekom Partner Radio Weller, Hauptstr. 101, 35745 Herborn
    telekom.de/glasfaser und
    Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100 (kostenfrei)
  2. Eschenburg hilft…Wohnraum für Flüchtlinge zu finden: Nach einer ersten Zuweisung von zehn Personen leben in der Gemeinde Eschenburg 197 Flüchtlinge. Nach diesem Stand vom 07.10.2022 hat der Lahn-Dill-Kreis die Zuweisungen gestoppt und verteilt über sein Ankunftszentrum in Heisterberg und übergangsweise weiter mit der (verkauften) Jugendburg Hohensolms. Das gibt der Gemeinde Eschenburg die Gelegenheit, eine Möbelbörse aufzubauen, Wohnungen herzurichten oder privaten Wohnraum an den Kreis zu vermitteln. Für Angebote haben wir eine neue E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de Unter www.eschenburg.de/hilft gibt es weitere Informationen im Internet.
  3. Energieberatung ab sofort auch vor Ort: Weil die Termine der Energiesprechstunde am ersten Montag im Monat ab 14 Uhr schnell ausgebucht sind und auch Beratung vor Ort wichtig ist, gibt es ab sofort auch die Möglichkeit, Energieberater Bernd Schütz für einen Vor-Ort-Termin zu buchen. Eine Energieberatung zuhause kostet eine Gebühr von 30 € und ist direkt mit Bernd Schütz auszumachen. Der Bauingenieur ist erreichbar per E-Mail an ibwbautechnik@web.de, Telefon (02774) 921843 sowie mobil (0152) 09832874. Für die kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus laufen die Anmeldungen telefonisch über die Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten.
  4.  Einsparpotenzial bei der Weihnachtsbeleuchtung: Bei der Straßenbeleuchtung konnten bereits 88 % Strom eingespart werden, nachdem seit 1992 Schaltzeiten verkürzt (nur 450 der insgesamt 1470 Leuchten brennen die Nacht durch, alle anderen schalten zwischen 23 Uhr und 5 Uhr werktags und zwischen 24 Uhr und 6 Uhr an Wochenenden ab) und seit 2019 komplett auf LED umgerüstet wurde. Angesichts Krieg und Krise hat der Gemeindevorstand beschlossen, in diesem Jahr als Weihnachtsbeleuchtung nur einen Weihnachtsbaum pro Ortsteil aufzustellen. Lichterketten und Schmuck an Straßenlampen entfallen.
  5. Pflanzaktion verschiebt sich auf 26. November: Beim „Bürgerwald“ kann man am 26. November von 10 bis 13 Uhr selbst mitmachen bei einer Pflanzaktion. Der Termin musste um eine Woche verschoben werden, bietet aber jetzt mehr Möglichkeiten zum Selberpflanzen und Spenden. Für die Neugeborenen des Jahres können deren Familien auf Kosten der Gemeinde einen „Baby-Baum“ pflanzen. Um die Aktion planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 23.11. um 12 Uhr an die E-Mail-Adresse deutsch@eschenburg.de gebeten. Etwa 5 € kostet das Pflanzen und die Pflege für einen neuen Baum. Die Gemeinde sammelt Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ auf den Konten DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill eG oder DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder info@eschenburg.de bei Paypal. Die Debitoren-Nummer „357130“ beinhaltet die Postleitzahl und den Neuanfang bei „Null“.
  6. 2001 Baum von den Lions: Der Lions-Club Dillenburg-Oranien hat nach der Pflanzung von 2.000 Spitz-, Bergahorn, Roteichen und Kirschen, wobei die Holderbergschule half, nun noch eine stattliche Winterlinde gespendet, die am Staffelböll einen schönen Treffpunkt bildet. Mehr Informationen auch von solchen Aktionen unter buergerwald-eschenburg.de im Internet.
  7. Familien sammeln Ideen für „Mehr Spielplätze“: „Mehr Spielplätze“ ist nicht nur Thema in den Gremien der Gemeinde Eschenburg, sondern eine gemeinsame Mission der Bürgerbeteiligung. Das „Bürger-Forum online“ am 02.11.2022 hat ins Thema eingeführt. Nun sollen weitere Ideen gesammelt werden, wie die 25 Spiel- und Bolzplätze der Gemeinde weiterentwickelt werden können und neue Attraktionen geschaffen werden. Bei einer Umfrage „Was wünschen wir uns für die Spielplätze in Eschenburg?“ – unter eschenburg.de/forum zu finden – und über die E-Mail-Adresse zukunft@eschenburg.de werden nun bis Dezember Ideen, Sponsoren und „Paten“ gesucht. Der Kultur- und Sozialausschuss will sich in seiner nächsten Sitzung am 06.12.2022 einen Überblick verschaffen, die Ideen auswerten und eine Vorgehensweise beraten.
  8. Spenden über Spielplätze: Zweckgebundene Spenden kann die „Stiftung für Eschenburg“ sammeln und quittieren. Die Kinderkleiderbörse und der „Ladies Day“ sind bereits Aktionen, deren Erlös genau dafür bestimmt ist. Weitere Informationen über die „Stiftung für Eschenburg“ unter eschenburg.de/stiftung im Internet.
  9. Am 14. Dezember „Bürger-Forum online“: Erste Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise zu „Mehr Spielplätze“ sollen beim nächsten „Bürger-Forum online“ am 14. Dezember um 19 Uhr besprochen werden. Informationen und Zugangsdaten unter www.eschenburg.de/forum auf der Netzseite der Gemeinde.
  10. Wiedersehen wichtigste Ware: Nach zwei Jahren Pause war der Herbstmarkt ein wichtiger Neuanfang. Für das kommende Jahr ist der Markt am 14. und 15. Mai im Frühjahr sowie am 8. und 9. Oktober im Herbst zu planen.
  11.  Eschenburg macht mit beim „Handwerkerparkausweis“: Es gibt zwar viele kostenfreie Parkplätze in Eschenburg, aber Wirtschaftsförderung regional zu denken, ist ein Anstoß für den „Handwerkerparkausweis“, dem der Lahn-Dill-Kreis für die Region Frankfurt RheinMain beitreten möchte. Die Gemeinde Eschenburg ist dabei, hat der Gemeindevorstand beschlossen.
  12. Auftrag für Kita „Neue Mitte“: Zum Gesamtpreis von 4.050.000 € bekommt die JFP Fischer Projekt GmbH als Investor den Auftrag, eine viergruppige Kita zu bauen. Wie im Ausschreibungsverfahren festgelegt, ist mit dem Investor abschließend zu verhandeln, ob die KiTa anschließend von der Gemeinde Eschenburg gekauft, gemietet oder geleast wird. Ein zweites Angebot bei der Ausschreibung lag bei 5,2 Mio. € Gesamtkosten, aber der Investor hatte kein Grundstück.
  13. Corona-Tests für Kitas: Die Gemeinde Eschenburg stellt auch weiterhin Mittel bereit, damit in den Kindertagesstätten auf freiwilliger Basis Corona-Tests angeboten werden können.
  14. Obergeschoss DLZ komplett vermietet: Das nach dem Auszug des St.- Elisabeth-Vereins leerstehende Obergeschoss des Dienstleistungszentrum wird komplett von der Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg übernommen, die im Erdgeschoss zu wenig Platz hatten für ihre wachsende Arbeit.
  15. Familienzentrum: Eine neue Arbeit möchte der Verein „Das Projekt – Soziale Arbeit Eschenburg-Dietzhölztal e. V.“, der bereits unser „Netzwerk Jugend“ trägt, für die Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal aufbauen. Hierfür sind Anträge an Kreis und Land gestellt. Bewährte Freunde und Förderer wie die Gölkel-Stiftung stehen bereit, diesen neuen Bereich eines Familien- und Begegnungszentrums mit dem JUST und dem Netzwerk-Büro im Zentrum zu begleiten, wenn die beiden Gemeinden einen Anteil mittragen. Für weitere Auskünfte im Ausschuss stehen „Das Projekt“ und auch die Gölkel-Stiftung bereit, die das Netzwerk seit Jahren fördern wegen dessen unbürokratischer Hilfe und Arbeit.
  16. Gemeinsames Ferienprogramm: An den insgesamt 70 Aktionen haben 320 Kinder teilgenommen, davon 215 aus Eschenburg und 105 aus Dietzhölztal. 1857 Einzelplätze wurden zugeteilt, geht aus dem Jahresbericht hervor, der noch im Kultur- und Sozialausschuss vorgestellt wird.
  17. Unterstützung für Konzertreise zum Schüleraustausch: Für die Fahrt der Holderbergschule nach Becov nad Teplou (05.-07.06.2023) fragt die Brassband um Unterstützung an für die Konzertreise nach Tschechien anlässlich des 20- jährigen Jubiläums des Petschau-Austausches. Hierfür sollen 50 € pro Teilnehmer von der Gemeinde bereitgestellt werden, empfiehlt der Beschluss des Gemeindevorstands.
  18. Ideen für 8,9 Millionen Euro: Allein für Eschenburg enthält das vom Kreis besorgte Radverkehrskonzept Vorschlägen für 8,9 Mio. €. Im Bauausschuss ist das Konzept zur Kenntnis gegeben worden. Für Eschenburg wird nun ein Experte gesucht, der als Radverkehrsbeauftragter die Verbindung zum Kreis hält.
  19. Tour und Trail für Biker planen: Für das Lahn-Dill-Bergland sollen Mountainbike-Strecken eingerichtet werden, die Attraktionen im Naturpark verbinden und Menschen in die Region locken. Für Eschenburg und Dietzhölztal ist ein gemeinsamer Rundkurs entworfen worden, der Hammerweiher und Freizeitbad mit schönen Aussichten und Highlights verbindet. Die „Panoramatour“ umfasst 44 Kilometer für (E-)Bikefahrer sowie Abkürzungsmöglichkeiten und eine Anbindung an einen Trail, der jeweils in Eschenburg an der Eschenburg und Dietzhölztal an der Wilhelmswarte entstehen soll.
  20. Region Lahn-Dill-Bergland wird weiter gefördert: Das Land Hessen hat insgesamt 6 Mio. € an Zuschüssen für die Jahre 2023 bis 2027 zugesagt. Damit einzelne Projekte gefördert werden können, fehlt noch die Richtlinie des Landes. Als Orientierung für neue Ideen im Lahn-Dill-Bergland muss die Lokale Entwicklungsstrategie (LES) befolgt werden, die mit der Förderzusage nun anerkannt ist.
  21. Kommission „Zukunft“ an die Arbeit: Um Fördermittel für Eschenburg zu finden und Chancen zu nutzen, wird die Kommission „Zukunft“ sich nun auch mit den Themen der Region und des Naturparks befassen. In der ersten Sitzung am 28.11.2022 werden Arbeitsweise und -grundlagen ebenso abgestimmt wie die Ziele der Zusammenarbeit“ rund um die Themen Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit, Bauen, Verkehr und Klimaschutz.
  22. Mit EnergiewendePartner GmbH eigene Ideen auch gleich umsetzen: Die „Energiewendepartnerschaft“ als Beratungsleistung der EAM ist gut angelaufen. Die EAM bescheinigt der Gemeinde Eschenburg eine „gute Datenlage“. Um später die eigenen Ideen auch umsetzen zu können und nicht lange nach Partnern suchen zu müssen, wird die EAM eine GmbH gründen, bei der die Energiewende-Partner gemeinsam ihre eigenen Projekte planen und umsetzen können. Hierfür sind 15.000 € im Haushalt als Einlage zur Gründung.
  23. Verlagerung des Wertstoffhofs geplant: Der Wertstoffhof am Bauhof der Gemeinde Eschenburg ist einer der meistfrequentierten im Kreis. Hier werden jährlich weit mehr als 400 Tonnen an Wertstoffen gesammelt, als in dieser Größe zu erwarten ist. 2020 und 2021 lagen die Mengen bei 572 Tonnen im Jahr. Für einen Ausbau am Bauhof fehlen die Flächen, weshalb ein Grundstück am Eingang zum Gewerbegebiet Heerfeld in den Blick kommt. Auf dem Flurstück 111, Flur 4, Gemarkung Eiershausen (Eiershäuser Straße 59) ließe sich ein moderner Wertstoffhof einrichten. Der neue Standort wird von der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) befürwortet und der Bau mit der Hälfte der rd. 150.000 € Kosten gefördert. Weiterhin will der AWLD dort den Betrieb mit 2 Aufsichtspersonen übernehmen.
  24. Volkstrauertag wirkt weiter: Zusammen rund 100 Personen haben am 13. November die Kranzniederlegungen in allen Ortsteilen besucht, davon mehr als die Hälfte in Hirzenhain. Informationen zu allen Denkmälern und Kriegsgräbern unter eschenburg.de/volkstrauertag im Internet.
  25. Einwohnerzahl steigt: Die Bevölkerungszahl von Eschenburg ist nun auch in der Statistik des Landes wieder über die 10.000er Marke gestiegen und beträgt zum 30.06.2022 insgesamt 10.065 Einwohner. Diese Zahl ist eine Hochrechnung vom „alten“ Zensus 2011. Die Einwohner-Zahl aus dem eigenen Melderegister beträgt zur Jahresmitte 232 Erstwohnsitze.
  26. Ausbildung für Eigenbedarf: Eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beginnt im Sommer 2023 eine junge Dame, die im Auswahlverfahren am besten gefiel. Auch im Jahr darauf soll eine neue Ausbildung beginnen, um die weitere Personalentwicklung der Gemeinde Eschenburg zu gestalten. Mehr Informationen und Info-Videos unserer Azubis sind unter eschenburg.de/ausbildung zu finden.
  27. Dank an die Feuerwehr: Die Feuerwehr Eschenburg hat am 03.12.2022 um 17:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Wissenbach ihre Jahreshauptversammlung. Wie Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer im Haupt- und Finanzausschuss berichtet hat, zählt die Feuerwehr Eschenburg aktuell 200 Einsatzkräfte, darunter 71 einsatzfähige Atemschutzgeräteträger. Für 53 Einsätze – vom großen Waldbrand bis zur Tierrettung – können wir beim Jahrestreffen „Danke!“ sagen.
  28. BI-Beschwerden zurückgewiesen: Die Kommunalaufsicht weist Beschwerden der Bürgerinitiative „Unterm Klein Loh“ zurück und stellt fest, dass die Gremien der Gemeinde ordnungsgemäß handeln. Weil die „BI“ Aussagen über die Gemeinde-Gremien veröffentlicht hat, wird die Antwort der Aufsicht nun den Gremien im Wortlaut zur Kenntnis geben.

Bearbeitete Beschlüsse

  • Anschaffung von Defibrillatoren (Gemeindevertretung 07.10.2022): Der Gemeindevorstand hat sich von einem Experten beraten lassen und will im Haushalt 2023 Mittel bereitstellen, um 8 Geräte anzuschaffen. Dabei soll ein Gerät verliehen werden können (z. B. für Veranstaltungen) und sieben fest in den Ortsteilen installiert werden.

Eibelshausen:

  1. Für die Neugestaltung des Ortskerns sind die Pflanzarbeiten umgesetzt. In diesem Jahr werden noch das Geländer an der Dietzhölze, Fahrradständer und Ruhebänke montiert. Der Treppenabgang und die Plattform in der Dietzhölze sowie Parkplatzmarkierungen erfolgen als Restarbeiten im kommenden Jahr.
  2. Weihnachtsmarkt in Eibelshausen ist am 26. November. Los geht es um 11 Uhr mit der Brassband der Holderbergschule. Abends zuvor wird der Weihnachtsmarkt um 18.00 Uhr durch den CVJM mit Krippenspiel und Posaunenchor eröffnet.
  3. Für eine „Neu-Bepflanzung der Hauptstraße“, wie sie der Ortsbeirat anregt, fehlt es an Ideen, wie z. B. mit großen Blumentöpfen Pflanzen zur Gestaltung beitragen können. Wegen der Hochdruckgasleitung ist der „Bereich im Abstand bis 3 m links und rechts der Rohrachse vom Baumbewuchs freizuhalten“, lautet die Vorschrift.

 

Hirzenhain:

  1. Die Sanierungsarbeiten im DGH Hirzenhain gehen gut voran.
  2. In der Straße „Unterm Klein Loh“ sind die Kanalbauarbeiten fertig, aktuell wird mit dem Einbau von Tiefbordsteinen und Entwässerungsrinne begonnen. Die abschließenden Asphaltarbeiten sind für die 49./50. KW vorgesehen.
  3. Um auf der Fläche der alten Windräder einen neuen Solarpark errichten zu können, ist in Bälde ein Bebauungsplan aufzustellen.
  4. Der Sender Angelburg soll mit dem Funksystem LTE 5G aufgerüstet werden, um das Mobilfunknetz zu verbessern.

Wissenbach:

  1. Für den Dorfplatz wird der Ortsbeirat das Platz- und Standkonzept sowie den Raumbedarf für das Lager vereinbarungsgemäß vorlegen, ehe die weitere Planung im Gemeindevorstand vorangehen kann.
  2. Für eine „Aktion saubere Landschaft“ plant der Ortsbeirat, in der Zeit vom 20. bis 25.03.2023 freiwillige Helfer zu gewinnen. Dabei soll auch wieder mit dem Zuschuss der Gemeinde ein Imbiss für beteiligte Kinder- und Jugendgruppen angeboten werden.

Simmersbach:

  1. Für einen neuen Feuerwehrstandort in der Oberen Lenzstraße soll nun die Vorplanung beginnen, um bis September einen Förderantrag stellen zu können.
  2. Der im Vorjahr erfolgte Endausbau der „Obere Lenzstraße“ wird nun abgerechnet. Von den 101.810,15 € Kosten werden 90 % auf die Anlieger umgelegt. Der Erschließungsbeitrag beträgt 13,58 € pro Quadratmeter Veranlagungsfläche.
  3. Für die 700-Jahr-Feier von Simmersbach sind eine Fotoausstellung, Dorfchronik und Senioren-Café im DGH (01.-10.09.2023) sowie ein Festwochenende (01.-04.09.2023) mit Disco, „Buntem Dorfnachmittag für Groß und Klein“, Festkommers, Tanz, Gottesdienst, Festzug, Bühnenspiel und Frühschoppen geplant.
  4. Mit bis zu 5.000 € will die EKM (EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH) den SSV Simmersbach fördern bei der LED-Umrüstung des Flutlichts.

Eiershausen:

  1. Wie vom Ortsbeirat angeregt, soll im Haushalt 2023 eine Summe von 5.000 € für die Reparatur des Naturlehrpfades bereitgestellt werden.

Roth:

  1. Der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus möchte gerne die Grube „Gottesgabe“ als GeoTop ausweisen. Mit einer Gabione und einer Infotafel wird dieser interessante Punkt in die Sehenswürdigkeiten des Geoparks aufgenommen.
  2. Die Vorbereitungen und Verträglichkeitsprüfungen laufen, aus einer bestehenden Zaun-Anlage ein Solarkraftwerk (Agri-PV) zu machen.
  3. Weitere Überlegungen, aus dem kleinsten Ortsteil Roth ein „Energiedorf“ zu machen, werden über den Ortsbeirat gebündelt.

Gemeindewerke Eschenburg

  • Alle Arbeiten an den Trinkwasser- und Abwasserleitungen in der Ortsdurchfahrt Hirzenhain sind abgeschlossen.
  • Die Kanalbauarbeiten in der Bahnhofstraße sind abgeschlossen.
  • Die Kanalbauarbeiten in der Straße „Unterm Klein Loh“ sind abgeschlossen.
  • In dieser Woche wird der Trinkwasseranschluss zum Sportplatz Eiershausen fertig.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Ausbildung mit Hightech und Umweltschutz: Wir bieten zum 01.09.2023 einen Ausbildungsplatz für den Beruf Fachkraft für Abwassertechnik. Die Ausschreibung und ausführliche Beschreibung ist unter www.abwasserverband-online.de/jobs im Internet zu finden. Bis zum 6. Januar 2023 kann man sich bewerben.
  • Pumpwerk Wissenbach mindert Schadstofffracht: Das Pumpwerk Wissenbach kann nun auch rechnerisch abgeschlossen werden, nachdem das Regierungspräsidium Gießen bei der Festsetzung der Abwasserabgabe für das Jahr 2019 unser Bauprojekt maximal berücksichtigt. Bei der Verrechnung der Abwasserabgabe erhält der Verband eine Rückzahlung von 174.096,11 €. Trotz des Anschlusses von Wissenbach an die Kläranlage Eibelshausen werden zu 100 % die vorgeschriebenen Werte eingehalten, während bei der Berechnung für die Abwasserabgabe die komplette Schadstofffracht von Wissenbach entfällt – und das bei gleichbleibender Jahresschmutzwassermenge (1.950.000 m³/a).
  • Langer Vorlauf fürs Leasing: Wegen der langen Lieferzeiten hat der Vorstand bereits jetzt im Umlaufbeschluss einen neuen Leasingvertrag für einen VW Caddy bestellt. Ab November 2023 wird das Fahrzeug bei der Firma Hoppmann Autowelt GmbH (Herborn) geleast, wo bei einer Laufzeit von 48 Monaten und einer jährlichen Fahrleistung von 12.500 km das günstigste Angebot mit einem monatlichen Leasingbetrag von 325 € zzgl. MwSt. kam.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Hallenbad soll warm bleiben: Solange die Betriebskosten beherrschbar bleiben, sollen die Preise nicht angepasst werden, hat der Verbandsvorstand beschlossen. Bei konstanten Preisen – das Freizeitbad hängt zwar am Gas, hat aber durch Lieferverträge 2022-2024 feste Preise – ist das Angebot zu halten. Der Sparaufruf ist befolgt, wie bei freizeitbad-panoramablick.de/weiterwarmbaden erläutert.
  • Neuer Fachberater: Ab Januar 2023 wird Stefan Grau, Mitarbeiter der Gemeinde Dietzhölztal, als Fachberater für die Technik dem Zweckverband zur Seite stehen. Er tritt damit die Nachfolge von Reiner Müller an, der für den Zweckverband seit 2010 Fachberater für Technik und auch schon zuvor als Bauingenieur der Gemeinde Eschenburg lange Zeit verlässlicher Wegbereiter und Wegbegleiter der vielen Baustellen im und am Bad war.
  • Erst auf der „Interbad“ und nun im Internet: Auf einem Vorbild-Film zum „Public Value Award“ stellt die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen die Bäder der Stadt Kiel und das Schwimmbad in Eschenburg als gelungene Beispiele vor, wie mit viel Engagement auch Krisen überwunden werden können. Der Film ist auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde Eschenburg zu sehen. Links dorthin finden sich auch auf der Seite des Freizeitbads.
  • Freizeitbad macht Schule: Mittlerweile nutzen 14 Schulen aus der Region das Freizeitbad „Panoramablick“ fürs Schulschwimmen. Darunter sind neben der Holderbergschule hier die Grundschulen aus Dietzhölztal (Ewersbach, Mandeln, Steinbrücken, Rittershausen) und Eschenburg (Eibelshausen/Eiershausen, Wissenbach, Hirzenhain, Simmersbach), die Mittelpunktschule Breidenbach und die Grundschule Oberdieten aus dem Nachbarkreis sowie die Goldbachschule Frohnhausen, die Grundschulen Manderbach, Nanzenbach und neuerdings auch Dillenburg (Rotebergschule).
  • Neue Besucherbefragung: Vor zehn Jahren hatte eine Befragung unter den Besuchern gezeigt, wie wichtig die Rolle für die Region ist: Obwohl die Dichte an Hallenbädern in unseren Breitengraden vergleichsweise hoch ist, ist das Einzugsgebiet größer als angenommen. Nach Eschenburg (28 %) und Dietzhölztal (17 %) kommen die anderen Nutzer aus Breidenbach (12 %), Dillenburg (8 %), Bad Laasphe (7 %), Haiger (6 %), Biedenkopf (5 %), Angelburg (4 %), Netphen (2 %), Wilnsdorf (1 %) oder von noch weiter her (5 %). Um diese regionale Reichweite neu zu betrachten, soll Mitte Januar eine neue Befragung folgen, woher die Besucher kommen (Angabe der Postleitzahl).
  • Neue Chance für den „Bonus für Bäder“: Den Betrieb von Schwimmbädern im Kommunalen Finanzausgleich anzurechnen, ist unser Vorschlag seit der KFA-Reform 2016. Wie ein solcher „Bonus für Bäder“ gefordert und in Schleswig-Holstein auch vom Gesetzgeber umgesetzt wird, haben wir auf unserer Internetseite www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus berichtet. Im Main-Kinzig-Kreis wird der Vorschlag zur anteiligen Hallenbadfinanzierung wieder aufgegriffen und erneut gegenüber dem Land unterbreitet. „Was damals richtig war, ist es in der heutigen Situation umso mehr…Künftig muss der Betrieb von Schwimmbädern im Kommunalen Finanzausgleich angerechnet werden können“, sagt Landrat Thorsten Stolz. In Hessen steht 2023 eine Landtagswahl und 2025 die Evaluierung des Kommunalen Finanzausgleichs an.

Viel los in der „Sommerpause“ – Bericht an die Gemeindevertretung

Pflanzaktion für Bürgerwald

Aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden berichtete Bürgermeister Götz Konrad am 06.10.2022 in der Gemeindevertretung.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Eschenburg hilft…Wohnraum für Flüchtlinge zu finden: Wir haben vom Lahn-Dill-Kreis die erste Zuweisung von Flüchtlingen erhalten. Bislang lebten hier 189 Flüchtlinge, die vom Kreis in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht oder privat untergekommen waren. Nach der Anmeldung im Rathaus hilft uns das Ankunftszentrum der FeG-Auslandshilfe in Wissenbach. Wir möchten direkt im Anschluss Wohnraum bei Familien, in leerstehende Wohnungen und Häusern finden, bevor Dorfgemeinschaftshäuser und Mehrzweck­halle bezogen werden müssen. Dafür bitte direkt melden beim buergermeister@eschenburg.de per E-Mail. Unter eschenburg.de/hilft gibt es weitere Informationen im Internet.
  1. Energie-Sparen und Gasmangel-Lage: Fortlaufend informiert sich der Gemeindevorstand über die „brennenden“ Themen anhand Vorlagen wie der Energiesicherungsverordnung, dem LDK-Maßnahmenplan zur Energieeinsparung und Notfallplan für Gasmangellage. Unabhängig vom Gas sind in Eiershausen der Komplex aus Feuerwehrgerätehaus, Dorfgemeinschaftshaus und Kita, der mit einer Pellets-Heizung im Nahwärmeverbund geheizt wird, und das DGH Hirzenhain. Bei der Sanierung wird nun noch eine wichtige Stromeinspeisung geschaffen, mit der DGH, Schule und Turnhalle im Notfall als „Wärmeinsel“ in Betracht kommt. Hier läuft das BHKW mit Heizöl.
  1. Zusammenarbeit für Gesundheitsversorgung: In die Landarztnetz Lahn-Dill GmbH (www.landarztnetz.de) wird der Verein „A.N.R. Arztnetz für die Region Lahn-Dill“ (anr-lahndill.de) als Gesellschafter eintreten. Diese Kombination kann die Kooperation von Kreis, Klinik und Kommunen mit interessierten Ärzten bilden. Deshalb wird der Lahn-Dill-Kreis gebeten, mit der Landarztnetz GmbH ein Gesundheitszentrum für Eschenburg und Dietzhölztal zu initiieren. Wie im Ältestenrat erörtert, sollen Gremien-Gespräche von Eschenburg und Dietzhölztal weitere Kooperationsmöglichkeiten der Kommunen prüfen.
  1. Glasfaser-Ausbau bringt Eschenburg nach vorne: Für den vollkommenen Vollausbau des Lahn-Dill-Kreises gibt es derzeit keinen Ausbaupartner, hat die Ausschreibung der Breitband-Initiative ergeben. Deshalb wird der frühe Ausbau mit der Telekom und GlasfaserPlus weithin als Glücksgriff gesehen. Weitere Informationen unter eschenburg.de/glasfaser im Internet. Interessenten wenden sich an ihren Anbieter oder an die Telekom:
  • Telekom Shop Dillenburg, Hauptstr. 90, 35683 Dillenburg, (02771) 800233
  • Telekom Partner Expert Klein Dillenburg, Herwigstr. 30, 35683 Dillenburg
  • Telekom Partner Radio Weller, Hauptstr. 101, 35745 Herborn
  • telekom.de/glasfaser und
  • Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100 (kostenfrei)
  1. Energiesprechstunde im Rathaus: Die Termine sind begehrt. Jetzt anmelden für den letzten Termin im Jahr, das ist der 5. Dezember. Zusammen mit der Verbraucherzentrale Hessen wird im Rathaus eine kostenlose Energieberatung angeboten. Jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr gibt Energieberater Bernd Schütz Tipps zum Sparen und Sanieren. Die Anmeldung erfolgt während der Dienstzeiten telefonisch über die Zentrale (02774) 915-0.
  1. Offene Projektgruppe Vereins-Zukunft: Um einen Erfahrungsaustausch unter Ehrenamtlichen zu bündeln und eine Plattform zu bieten, hat Bürgermeister Götz Konrad am 13.09.2022 das Bürger-Forum online genutzt, um die Vereine in Eschenburg direkt anzusprechen und einzuladen. Unter dem Thema „Zukunft der Vereine – Vereine der Zukunft“ gab es zwei wichtige Impulse: Timo Heck von der VR Bank Lahn-Dill eG stellte die Crowdfonding-Aktion „Viele schaffen mehr“ vor. Karin Buchner vom Freiwilligenzentrum Mittelhessen e.V präsentierte für die digitale Vereinsarbeit das Portal meine.engagierteregion.de. Diese Plattform soll nun auch genutzt werden, um dort eine offene Projekt-Gruppe „Vereins-Zukunft Eschenburg“ zu starten. Interessenten an einer Zusammenarbeit können sich melden unter zukunft@eschenburg.de per E-Mail.
  1. Dietzhölztalbahn ist fürs Land uninteressant: In einer vom Arbeitskreis der Aufgabenträger und des Landes Hessen zum Potenzial stillgelegter Strecken (AK Reaktivierung) vorgelegten Übersicht zur Reaktivierung von Schienenstrecken für den Personennahverkehr in Hessen wird unter Ziffer 4.7 des Berichts die Dietzhölztalbahn explizit bearbeitet. Der Arbeitskreis sieht die Dietzhölztalbahn als nicht reaktivierbar an. Er weist darauf hin, dass diese in einer nächsten Betrachtung sogar aus der Übersicht der zur Reaktivierung möglichen Strecken gänzlich herausgenommen wird.
  1. „Baby-Baum“ am 19. November im „Bürgerwald“ selbst pflanzen: Zur laufenden Spendenaktion für den „Bürgerwald“ kommt am 19.11.2022 von 10 bis 13 Uhr eine Pflanzaktion. Hierbei können nicht nur Spender selbst pflanzen, sondern für die Neugeborenen des Jahres können deren Familien auf Kosten der Gemeinde einen „Baby-Baum“ pflanzen. Um die Aktion planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 17.11. um 12 Uhr an die Adresse deutsch@eschenburg.de gebeten. Etwa 5 € kostet das Pflanzen und die Pflege für einen neuen Baum. Die Gemeinde sammelt Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ auf den Konten DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill eG oder DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder info@eschenburg.de bei Paypal. Die Debitoren-Nummer „357130“ beinhaltet die Postleitzahl und den Neuanfang bei „Null“ an vielen Stellen. Mehr unter www.buergerwald-eschenburg.de im Internet.
  1. Thema Wiederbewaldung im Visier: Für die Neuverpachtung der Jagdreviere ab 2023 hat die Jagdgenossenschaft Eschenburg bereits jetzt das Thema Wiederbewaldung in den Fokus gestellt und zielt mit den Jagdpächtern die Zusammenarbeitet daraufhin ab.
  1. Jagdpacht verteilt:000 € der Jahres-Jagdpacht werden verteilt an die Haubergsgenossenschaft Eibelshausen (3.255 €), Interessentenwaldgemeinschaft Roth (1.071 €) und die Gemeinde Eschenburg (31.673 €) für Wegebau und Forstwirtschaft
  2. Brennholz-Preise 2023: Bei der Gemeindeverwaltung kann für das Jahr 2023 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Solange der Vorrat reicht wird nur Holz angegeben, das bei Verkehrssicherungsmaßnahmen und Sanitärhieben anfällt. Eine Abgabe von Brennholz erfolgt nur an Eschenburger für den Eigenbedarf (maximal 10 Festmeter). Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz) Nadelholz (Fichte): 45,00 € pro Festmeter inkl. MwSt., Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche): 75,00 € pro Festmeter inkl. MwSt. Bestellung bei Rainer Deutsch, E-Mail: r.deutsch@eschenburg.de, Telefon 02774 915-302.
  1. Keine „Mondpreise“ für Wiesen: Für Erweiterung des Gewerbegebiets Rommelsberg sind 7 € Ankaufwert ermittelt worden vom Gutachterausschuss. Was zu diesen Modalitäten nicht unter Vertrag genommen werden kann, bleibt grüne Wiese, ist Beschluss der Gremien. Andere Vorstellungen zum Preis oder zum Procedere können nicht berücksichtigt werden.
  1. Pool-Pachtmodell für Energie-Projekte: Für die Projekte unserer Lahn-Dill-Bergland Energie-GmbH und unserer Energiegenossenschaft gibt es ein Pachtmodell im „Pool“, wo alle Beteiligten ausgewogen berücksichtigt werden. Das gilt auch für die Windpark-Planungen am Galgenberg und am Mattenberg. Bei einer interkommunalen Zusammenarbeit mit breiter Bürgerbeteiligung können deshalb auch keine Fantasiepreise gezahlt werden.
  1. Baulandentwicklung in den Ortsteilen: Neben einem zentralen Baugebiet in Eibelshausen betreiben wir Eigenentwicklung in allen Ortsteilen. Durch Arrondierungen und Lückenschlüsse können neue Bauplätze geschaffen werden in Wissenbach (bis zu 20 in der Hager), Eiershausen (bis zu 10 „Auf der Zäun), aufm Roth (bis zu 5 Bauplätze im Stietefeld) und in Hirzenhain (3-4 auf dem Löhchen), wenn die Eigentümer mit Gutachterwert und Ablauf einverstanden sind.
  1. Endlich wieder Markt in Eibelshausen: Am Sonntag (9. Oktober) und Montag (10. Oktober) ist endlich wieder Markt in Eibelshausen. Von der Kirche bis zum Marktplatz und in den angrenzenden Straßen wird wieder allerhand angeboten, was es nur hier gibt. Bei den Fahrgeschäften bestimmen „Scheibenwischer“ und zwei Kinderkarussells das Geschehen. Der „Rummel“ ist zwar kleiner als noch vor der zweijährigen Zwangspause, aber endlich trifft man sich wieder beim Bummel durch Eibelshausen. Mit mehr als 60 Händlern und Akteuren startet das „Made“ wieder. Los geht es am Sonntag um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Die Predigt hält Pastor Tobias Hild, der aus Eibelshausen stammt. Musik kommt vom Chor „In/m Takt“. Von 13 bis 18 Uhr ist „verkaufsoffen“ und die Geschäfte in der ganzen Gemeinde können öffnen.
  1. „Made in Eschenburg“ für Vereine und Firmen: Das ursprüngliche Konzept, aus der Traditionsveranstaltung ein Eschenburger-Erlebnis zu gestalten, wird beim Neustart nicht umgesetzt, sondern soll danach mit Vereinen und Firmen besprochen werden. Bühnenprogramm und Vorstellung der Vereine sowie thematische Ausstellungen des Gewerbes sind in der neugestalteten Mitte denkbar. Das Konzept der Markt-AG soll deshalb mit interessierten Vereinen und Firmen weiter fortgeführt werden. Mehr Infos unter eschenburg.de/made im Internet.
  1. „Mehr Spielplätze“ beim Bürger-Forum online: Wegen Eltern-Nachfragen wird beim nächsten „Bürger-Forum online“ am 02.11.2022 der Beginn auf 17 Uhr gelegt. „Mehr Spielplätze“ ist dann das Thema, wie jüngst im Kultur- und Sozialausschuss beraten wurde. Gesucht werden Ideen, Sponsoren und „Paten“ für die 22 Spielplätze und 3 Bolzplätze, aber auch Visionen für neue Attraktionen – und das für alle Altersklassen. Die Zugangsdaten zum Forum sind zu finden unter eschenburg.de/forum im Internet über die Links zu der jeweiligen Veranstaltung oder können unter der Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail angefordert werden.
  1. Gehaltserhöhung für Nebenbeschäftigte: Durch eine Stufensteigerung und die Möglichkeiten der 520-Euro-Jobs werden Nebenbeschäftigungen attraktiver. 14,67 € Stundenlohn erhalten alle Nebenbeschäftigten der Gemeinde Eschenburg, die Verbände wollen nachziehen. Denn Nebenbeschäftigte werden aktuell nicht nur gesucht für DGH Roth, Friedhof Roth und Friedhof Simmersbach, sondern immer auch im Schwimmbad, in der Aufsicht und beim Service. Informationen in der Personalabteilung und unter eschenburg.de/stellen im Internet.
  1. Fließpfadkarten lassen auf sich warten: Zum Arbeitsfluss in Wiesbaden: Wir hatten am 02.09.2021 für die Gemeinde Eschenburg eine Fließpfadkarte bestellt, die eine erste Orientierung für Starkregen und Hochwasserschutz bieten soll. Am 27.10.2021 hat das HLNUG geantwortet, dass Sie uns aufgrund der Vielzahl an Anträgen unsere Karte erst im Frühjahr 2022 liefern können. Im Herbst 2022 heißt es nun, dass mit der Karte nicht vor dem Jahr 2023 zu rechnen ist. Die Behörde ist gerade bei der Bearbeitung der 70. Anfrage. Eschenburg liegt auf Platz 142.

Bearbeitete Beschlüsse

  • Erhalt der Geburtshilfe: Die am 21.07.2022 von der Gemeindevertretung beschlossene Resolution ist Landrat Schuster übermittelt worden. Darüber hat auch die Zeitung berichtet („Kommunen kämpfen für die Geburtenstation“).
  • Flächennutzungsplan online: Wie in der Sitzung der Gemeindevertretung am 21.07.2022 erläutert, stammt der aktuelle Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2006 und hat in der Zwischenzeit viele Änderungen erfahren, so dass eine Darstellung im Internet niemandem hilft. Wichtiger sind alle Bebauungspläne online. Eine Neuzeichnung des Flächennutzungsplans wird für 2023 geplant, wofür rd. 30.000 € im Haushalt einzuplanen sind, hat der Gemeindevorstand die Umsetzung beschlossen.
  • Spielplätze: Der an den Kultur- und Sozialausschuss überwiesene Prüfauftrag wird begleitet und vorbereitet, indem zur weiteren Beratung für alle 22 Spielplätze der Prüfbericht und eine Übersicht bereitgestellt werden. Der Fachausschuss hat zudem Beispiele aufm Roth und in Hirzenhain (Am Segelfliegerhang) besichtigt und will Ziele beraten, welche Spielplätze wie zu entwickeln und womöglich auch neu zu bauen sind.

Eibelshausen: 

  1. Die Neugestaltung des Ortskerns geht gut voran, kann aber aufgrund fehlender Materiallieferungen in diesem Jahr nicht abgeschlossen werden. Dafür hat sich ein privater Investor und Betreiber für eine Elektro-Ladesäule im Ortskern gefunden.
  1. Der Straßen- und Leitungsbau in der „Oberen Hosbachstraße“ ist abgeschlossen.
  1. Der Straßenbau in der Rehgartenstraße ist vollendet.
  1. Der Bau einer barrierefreien Haltestelle und der Gehwegausbau an der Holderbergschule ist in den Ferien geschafft worden.
  1. Das „Rütsche-Wäldchen“ (258 m²) wird nicht verkauft, sondern in einer Patenschaft von Nachbarn gepflegt.
  1. Für das Bürgerhaus in Eibelshausen konnte ein Hausmeister gefunden werden, noch vor der „Gehaltserhöhung“ für Nebenbeschäftigte.

Hirzenhain:

  1. Mit dem Straßen- und Leitungsbau „Unterm Klein Loh“ wird in der kommenden Woche (41. KW) begonnen von der Fa. Hönig + Müller.
  1. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus sind Anfang der Woche gestartet worden. Durch Preissteigerungen werden rd. 120.000 € Kosten erwartet, die aber durch Einsparungen und viel Eigenleistung von Ortsbeirat und Vereinen weitestgehend ausgeglichen werden, so dass keine Mehrkosten entstehen.
  1. Für das nahezu brach liegende Gartenland „Auf dem Löhchen“ beginnt das Umlegungsverfahren nach § 45 – 79 BauGB, damit hier in der Ortsmitte Bauplätze entstehen können.
  1. Nach dem Verkauf des Bauplatzes Bussardstraße 14 stehen hier noch 5 Bauplätze zur Verfügung.
  1. Das Gewerbegebiet kann Glasfaser-Kabel erhalten dank einer Förderung von Bund und Land. Für den „Gigabitfähigen Ausbau einer schwer erschließbaren Einzellage“ erhält die Gemeinde eine 90 %ige Förderung (bis zu 81.000 €), um die rund 2,5 Kilometer Kupferrohr durch ein Leerrohr für Glasfaser zu ersetzen. Mit Hessen Forst und den angesiedelten Firmen konnte Einigkeit über Gestattungsvertrag und Eigenanteil der Kosten erreicht werden. Somit kann dieses Projekt – mit Vorlauf – für das nächste Jahr geplant werden.

Wissenbach:

  1. Nach einem Termin bei der Regionalplanung des Regierungspräsidiums wird eine völlige Neugestaltung der Nahversorgung geplant. Der neue Eigentümer des Einkaufzentrums im Seifen plant dort die Ansiedlung eines Vollsortimenters und eines Drogeriemarktes. Dabei soll das gesamte Einzelhandels-Ensemble zukunftsfähig gestaltet werden.

Simmersbach:

  1. Wie im Bauausschuss erläutert, konnte in der Oberen Lenzstraße ein neuer möglicher Standort für ein Feuerwehrgerätehauses gefunden werden. Wegen naturschutzrechtlicher Nachteile ist der bisher favorisierte Platz am Dorfweiher nicht so leicht umzusetzen. Für den Gewerbestandort in der Oberen Lenzstraße stehen nun nach Gutachten, Gesprächen und ersten Gremien-Beratungen Prüfungen an, ob der Standort für den Brandschutz in der Gemeinde Eschenburg entwickelt werden kann.
  1. Für die Abrechnung der grundhaften Erneuerung der Feldstraße im Jahr 2021 stehen insgesamt 159.061,66 € an Kosten an. Das ist günstiger als vor dem Bau geschätzt (rd. 177.000 €). Der Straßenbeitrag, der nun von den Anliegern angefordert wird, fällt mit 5,45 € günstiger aus als vorher berechnet.  

Eiershausen:

  1. Die Wagner Möbel Manufaktur GmbH & Co.KG bereitet den Bauantrag vor für das Hotel, das sie im Gewerbegebiet Heerfeld bauen und betreiben möchte. Die Firma aus Mindelheim baut nicht nur Möbel, sondern betreibt eine Kette mit Hotels (https://mnhotel.de). Auf dem rund 2.600 m² Grundstück unter der Hochspannungsleitung – zwischen Autolackierer Müller und der Firma PORR – soll im ersten Halbjahr des nächsten Jahres gebaut werden.

Roth:

  1. Der Achenbacher Weg konnte endlich saniert werden – und das mit einer hohen Förderung als Rad- und Wirtschaftsweg (65 % Zuschuss). Bei der vorherigen Ausschreibung war die Firma Bernshausen Bau (Bad Laasphe) mit 156.737 € günstigster Anbieter unter elf Firmen. Die teuerste Offerte war fast doppelt so teuer.
  1. Der Männergesangverein „Harmonie“ Roth betreibt und vermietet die Schutzhütte, um hieraus die Kosten für Dirigent und Noten zu erwirtschaften. Um die herrlich gelegene Hütte besser vermieten zu können, will der MGV modernisieren. Dafür erhält er nicht nur unsere grundsätzliche Zustimmung, sondern harmonische Hilfe von allen Seiten.

Gemeindewerke

  • Der Austausch der Trinkwasserversorgungsleitung in der Eiershäuser Straße ist abgeschlossen.
  • Die Kanalbauarbeiten in der Bahnhofstraße im OT Hirzenhain/Bhf. werden bis Ende der Woche fertig sein.
  • Das Betriebsgebäude einschl. der Druckminderanlage in der Bahnhofstraße Hirzenhain/Bhf. ist fertiggestellt und in Betrieb.
  • Die Erneuerungsarbeiten an Abwasser- und Trinkwasserleitungen in der Ortsdurchfahrt Hirzenhain werden in Verbindung mit der grundhaften Erneuerung der Kreisstraße in dieser Woche abgeschlossen.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ 

  • Haushalt 2023 unter Druck: Die Klärschlammvererdung hat uns über Jahre viel Geld und Zeit gespart – im nächsten Haushalt wird sie das Ergebnis mit rd. 500.000 € belasten, weil dieser Aufwand bei aller Vorsicht so nicht vorhersehbar war. Die Räumung der Beete war beim Bau der Anlage 2008 für 2014 vorgesehen, durch effiziente Beschickung konnte die Leerung herausgezögert werden und war ab 2027 geplant. Die Kosten sind demnach im nächsten Bauprogramm eingeplant. Die geänderten Vorschriften und deren Folgen für die Planung von „Abwasser 4.0“ hat die vorzeitige Leerung des ersten Beetes erfordert. Die geschaffene Rücklage reicht nicht aus. Die für 2023 nötige Leerung des zweiten Beetes wird den Haushalt mit der halben Million Euro belasten. Die Behörden in Hessen bleiben der wesentliche Unsicherheitsfaktor: Konnte der zur Erde gewordene Klärschlamm in diesem Jahr noch in die Rekultivierung einer Deponie gefahren werden, ist der Entsorgungsweg derweil vom RP Kassel untersagt worden. Ob das Beet 3 im Jahr 2024 geräumt werden muss oder bis zum kommenden Bauprogramm so weiter betrieben werden kann, wird die Bedarfsplanung zeigen, welche in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur-Büro Siekmann + Partner aktuell ausgearbeitet wird.
  • Grundstücke sind Grundlage: Um eine zukunftsfähige Erweiterung oder – falls die rechtlichen Vorgaben es erfordern – ein Neubau der Kläranlage planen zu können, kauft der Abwasserverband weiter Grundstücke an. Der Verband bezahlt 6,50 €/m² für Wiesen, die sonst als Grünland einen Bodenrichtwert von einem Euro hätten. Das liegt über dem Gutachtenwert (3,90 €), weil früher 12 D-Mark gezahlt wurden. Das hat der Vorstand aus Gründen der Gleichbehandlung beschlossen.
  • Fällmittel fällt aus: Während andere Bundesländer die Lieferengpässe bei Chemie zum Anlass nehmen, Vorgaben und Vorschriften zu lockern, bleibt das Land Hessen bei seinen phantastischen Phosphat-Werten, die nur mit chemischer Fällung zu erreichen sind. Sollten die verwendeten Fällmittel nicht in ausreichendem Maße verfügbar sein, sind weltweit andere Lieferanten ausfindig zu machen, schreibt der Erlass vor.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Sparsame Pumpen: Nach dem großen Aggregat für den Strömungskanal werden nun zehn weitere Pumpen mit der Klimaschutzinitiative ausgetauscht. Die zehn neuen Pumpen sparen im Jahr 65.500 Kilowattstunden Strom und 776 Tonnen Kohlendioxid über ihre Lebensdauer. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de/klimaschutz im Internet.
  1. Vorbild-Film mit Freizeitbad „Panoramablick“: Für die Leitmesse Interbad, die im Oktober in Stuttgart stattfindet, werden unser Schwimmbad und die Kieler Bäder gemeinsam als gelungene Beispiele in einem Video vorgestellt, wie mit viel Engagement auch Krisen überwunden werden können. Das Video wird im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen erstellt und präsentiert, die uns auch wegen des „Bonus für Bäder“ immer wieder ins Gespräch bringt.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause berichtet Bürgermeister Götz Konrad am 21.07.2022 der Gemeindevertretung aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Jetzt für Glasfaser-Hausanschluss melden: Mit derzeit einem Dutzend Kolonnen läuft der Breitband-Vollausbau mit Telekom und GlasfaserPlus in der Gemeinde Eschenburg. An 132 Kilometern Tiefbau werden jetzt auch die Hausanschlüsse verlegt, wenn vorher reserviert wird. Das Telekom-Infomobil steht bis 30. Juli in der Dammstraße an der Dietzhölze und hat Dienstag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Bürger-Forum online gibt es am 10.08.2022 um 19 Uhr als Video-Konferenz. Informationen und Zugangsdaten hierzu gibt es unter https://www.gemeinde-eschenburg.de/veranstaltung/breitband im Internet.
  2. Weiter Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge gesucht: Auch wenn sich die Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine derzeit verringert, sind Kreis und Kommunen weiter auf private Hilfen angewiesen. Ende Juni hatte der Kreis angekündigt, dass er mit der Delegation an die Kommunen beginnen müsse, wenn keine weiteren Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden. Ende Juni hatte Eschenburg insgesamt 223 Flüchtlinge untergebracht bei einem „Soll“ von 181. Häuser und Wohnungen können dem Kreis per E-Mail (integration@lahn-dill-kreis.de) und telefonisch unter (06441) 407-1464 übermittelt werden.
  3. Isabellenhütte hilft unbürokratisch: Die Dillenburger Firma Isabellenhütte, wo auch viele Eschenburger arbeiten, hat unter der Belegschaft gesammelt und von der Firma her „aufgestockt“, um unbürokratische Hilfe zu leisten. Vor allem an der Holderbergschule und im Ankunftzentrum der FeG-Auslandshilfe in Wissenbach konnte Familien geholfen werden, die noch auf staatliche Hilfen warten.
  4. Gemeinsames Ferienprogramm: Aus mehr als 230 Angeboten, Aktionen und Ausleihen konnten die Kinder und Jugendlichen (6-16 Jahre) beim ersten interkommunalen Ferienprogramm auswählen. Momentan sind 262 Mädchen und Jungen aus beiden Gemeinden angemeldet. Über die Internet-Seite www.unser-ferienprogramm.de/edi können freie Plätze belegt werden.
  5. Planung starten für Ortsumgehung: Für die gemeinsame Planung einer Ortumgehung der B253 für Frohnhausen und Dillenburg läuft derzeit die Ausschreibung für eine Bauingenieurs-Stelle. Die Vereinbarung zwischen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal ist unterschriftenreif.
  6. Einspruch gegen erneute Untersuchung der alten Eisenbahnstrecke: Einer erneuten Befassung des Fahrgast-Beirats mit der Dietzhölztalbahn ist entschieden entgegenzutreten. Das Gremium hatte gemeint, beschließen zu können, „dass eine erneute, vertiefte Untersuchung unter Beachtung eines zukunftsgerichteten und intermodalen Verkehres in Auftrag gegeben werden sollte, wohlwissend, dass verstärkt Geld in die Hand genommen werden müsste.“ Die erfolgte Voruntersuchung hatte für die 16,2 Kilometer zwischen Dillenburg 47,7 Mio. € Kosten für Planung und Investition sowie 583.000 € jährliche Betriebskosten ergeben. Der Verein Dietzhölztalbahn ist der Auffassung, die vom Fachbüro ermittelten Kosten seien zu hoch angesetzt, weil u.a. die Gemeinde Eschenburg die Brücke in der Habachstraße wieder aufbauen müsse. Indes hatte die Gemeinde die Brücke abgerissen, um den Schulbussen und Fußgängern das gefahrlose Erreichen der Holderbergschule zu ermöglichen. Vertraglich ist der Wiederaufbau nur zugesichert, wenn die Bahn wieder Bahn fahren möchte.
  7. Trinkwasserschutz-Verordnung geplant: Der Gemeindevorstand hat beschlossen, nach dem Muster des HSGB eine Gefahrenabwehrverordnung über die „Einschränkungen des Trinkwasserverbrauchs bei Notständen in der Wasserversorgung“ beschließen zu lassen. Es gilt die Grundaussage: „Die Ressource Trinkwasser ist zu schützen und darf nicht verschwendet werden!“
  8. Kommission Zukunft: Eine „Kommission Zukunft“ soll gebildet werden rund um die Themen Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit, Bauen, Verkehr und Klimaschutz gemäß § 72 HGO. Hierzu wird die Gemeindevertretung um Vorschläge gebeten, aus jeder Fraktion einen Vertreter zu entsenden. Externe Experten („sachkundige Einwohner“ gem. § 72 Abs. 2 HGO) sollen zu den jeweiligen Themen vorgeschlagen und dann von der Vertretung beschlossen werden.
  9. Genossen generieren Gewinn: Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft hat im Jahr 2021 einen Jahresüberschuss von 30.219,73 € und schüttet 6 % Rendite aus. Mehr unter ldb-energiegenossenschaft.de im Internet.
  10. Solarpark „trägt“ gemeinsame GmbH: Die Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH gleicht alle Verlustvorträge der Vorjahre aus mit 852.047,44 € Jahresüberschuss aus 2021. Man sieht nun: Der Solarpark Salzbödetal fährt genügend Ertrag ein für den Betrieb der interkommunalen Energie-GmbH. Das gibt die Kapazitäten für weitere Projekte in der Region, darunter u. a. die Windparks Mittenaar, Galgenberg Schelderwald, Mattenberg, Herborn, Gaulskopf, Bischoffen / Bad Endbach / Siegbach sowie weitere Solarparks. Mehr unter ldb-energie.de im Internet.
  11. Gestattungsvertrag für Windpark Mattenberg: Für einen eigenen Windpark im Vorranggebiet am Mattenberg haben wir wie bereits Angelburg einen Gestattungsvertrag abgeschlossen mit der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH. Grundstücke der Gemeinde liegen im Bereich der Zuwegung und der Abstandsflächen, aber der „Pool-Vertrag“ ermöglicht eine faire Beteiligung aller „Nachbarn“. Wenn schon nicht mit einem Standort, ist Eschenburg als GmbH-Gesellschafter beteiligt.
  12. Beitritt zur KEAM bestätigt: Die Kommunalaufsicht hat die Beteiligung an der Einkaufskooperation „Kommunale Energie aus der Mitte“ (KEAM) bestätigt und bittet um regelmäßigen Bericht (§ 121 Abs. 7 HGO).
  13. Spenden für „Bürgerwald“: Stahlwerk spendet 1.200 € für Wiederbewaldung. Weitere Spenden werden erbeten. Etwa 5 € kostet das Pflanzen und die Pflege für einen neuen Baum. Im Herbst wird weiter gepflanzt. Auch soll eine gemeinsame Pflanzaktion angeboten werden. Die Gemeinde sammelt Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ auf den Konten der Gemeinde Eschenburg: DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill eG oder DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder info@eschenburg.de bei Paypal. Die Debitoren-Nummer „357130“ beinhaltet die Postleitzahl und den Neuanfang bei „Null“ an vielen Stellen. Es bleiben 234 Hektar an Kahlflächen, die sich nicht wieder selbst bewalden. Mehr unter eschenburg.de/buergerwald im Internet.
  14. Energiesprechstunde im Rathaus: Zusammen mit der Verbraucherzentrale Hessen wird im Rathaus eine Energieberatung angeboten. Jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr gibt Energieberater Bernd Schütz Tipps zum Sparen und Sanieren. Die Anmeldung erfolgt über die E-Mail-Adresse energie@eschenburg.de oder während der Dienstzeiten telefonisch über die Zentrale (02774) 915-0.
  15. Partner der Energiewende: Für Energiewende und Klimaschutz startet die Gemeinde Eschenburg als Pilotprojekt eine Partnerschaft mit der EAM.
  16. GBI gewählt: Die Feuerwehr Eschenburg hat in ihrer Hauptversammlung Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer und seinen Stellvertreter Björn Gerhardt bestätigt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
  17. Feuerwehrfahrzeug bestellt: Die Beschaffung eines Staffellöschfahrzeugs StLF 20 ist zusammen mit der Firma KommunalUp Feuerwehrberatung ausgeschrieben worden. Für die Lieferung des Lkw bekommt die Firma MAN Truck & Bus DE GmbH aus Siegen den Auftrag zum Angebotspreis 150.178 € brutto, wobei die Lieferzeit derzeit 78 Wochen beträgt. Den Aufbau soll die Firma Magirus GmbH (Ulm) besorgen, die mit 234.430 € brutto das günstigste Angebot abgegeben hatte. Die gestiegenen Gesamtkosten sind in der Haushaltsplanung zu aktualisieren.
  18. Nur ein Stein stand nicht fest: Unter den 1.625 Grabanlagen auf Eschenburgs Friedhöfen musste der Sachverständige bei der Standsicherheitsprüfung nur an einem Grab eine Mängelkarte ausstellen. Der „Friedhof-TüV“ bescheinigt allen Friedhöfen einen sehr guten Allgemeinzustand.
  19. Steigende Standards: Der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) kritisiert die Entwicklung in Kitas. Demnach werden im Vergleich zu 2012 heute 16 % mehr Kinder von 50 % mehr Personal betreut. Der Gesetzgeber wird gebeten, den Personalschlüssel anzupassen und fachfremdes Personal zur Unterstützung zuzulassen, wie es während der Pandemie ausnahmsweise erlaubt war.
  20. Bürger-Forum online: Nach „Breitband für alle: GlasfaserPlus mit der Telekom“ am 10.08.2022 geht es mit der Video-Konferenz am 13.09.2022 um 19 Uhr weiter. Unter dem Thema „Zukunft der Vereine – Vereine der Zukunft“ soll ein Erfahrungsaustausch unter Ehrenamtlichen gestartet werden. Hierzu ist das Freiwilligenzentrum Mittelhessen eingeladen mit der Plattform „Vereins-Intranet“. Die Zugangsdaten zum Forum sind zu finden unter eschenburg.de/forum im Internet über die Links zu der jeweiligen Veranstaltung oder können unter der Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail angefordert werden.
  21. Entwicklungsstrategie fürs Lahn-Dill-Bergland: Wie in den Ausschüssen erläutert hat die Region zur Bewerbung für eine neue Förderphase mit dem Programm LEADER eine Lokale Entwicklungsstrategie (LES) 2023-2027 erstellt. Darin werden folgende Handlungsfelder beschrieben, welche künftig bei Ideen, Projekten und Anträgen zu beachten sind: a) Gleichwertige Lebensverhältnisse für ALLE – Daseinsvorsorge, b) Wirtschaftliche Entwicklung und regionale Versorgungsstrukturen durch Klein- und Kleinstunternehmen c) Erholungsräume für Naherholung und ländlichen Tourismus d) Bioökonomie – Anpassungsstrategien zu einem nachhaltigen Konsumverhalten.
  22. Eschenburg-Fahnen für den Hausgebrauch: Eine Hängefahne, eine Flatterfahne und ein Banner, das über einen Querstab das Gemeinde-Wappen entfaltet, gibt es nun im Rathaus für den Hausgebrauch zu kaufen. Die Fahne hat eine Größe von 150 mal 90 Zentimetern, ist stabil mit Doppelnaht und Durchdruck und wurde von Fahnen Koch in Coburg gefertigt. Zum Stückpreis von 15 € erhältlich bei Sabine Pfeifer in der Gemeindemediothek im Rathaus. Die Fahnen können in der Bücherei abgeholt werden während der Öffnungszeiten und nach Vereinbarung per E-Mail an pfeifer@eschenburg.de oder Telefon (02774) 915 400.
  23. „Made in Eschenburg“ planen für 8.-10.10.2022: Wie der Weihnachtsmarkt soll das „Made“ an der Dietzhölze lebendiger gestaltet werden, indem Vereine und Firmen einbezogen werden und ein Bühnen-Programm geboten wird. „Eschenburg glüht“ soll vom 8. bis 10.10.2022 das Motto sein. Für das Programm auf der Bühne und auf der Spielstraße werden ebenso noch Vereine, Akteure, Musiker und Chöre gesucht. Firmen und Vereine aus Eschenburg können auch einen Stand am Markt kostenfrei bekommen. Ziel ist, aus dem Traditions-Markt in Eibelshausen „Made in Eschenburg“ als Erlebnis für alle zu gestalten. Das vor drei Jahren erstellte Konzept dazu und das aktuelle Anmelde-Formular finden sich unter gemeinde-eschenburg.de/made/ im Internet zu finden. Interessenten können sich auch unter zukunft@eschenburg.de oder bei Marktmeister Thomas Stoll melden.
  24. Pool für Hausmeister und Friedhofswärter: Obwohl mit einem Stundenlohn von 14,38 € dotiert, finden sich keine „geringfügig Beschäftigten“. Derzeit sind die Mini-Jobs für die Friedhofswärter in Simmersbach und aufm Roth sowie die Hausmeister fürs DGH Roth und das Bürgerhaus Eibelshausen vakant. Nachdem zuletzt wenige Stunden zusammenkamen, soll der Einsatz der „Mini-Jobs“ besser ausgelastet und mit Pauschalen bezahlt werden. Wenn sich hierüber keine Hausmeister und Friedhofswärter finden und binden lassen, tut dies den Einrichtungen nicht gut im Hinblick auf Sauberkeit und Ordnung. Das würde alle Nutzer treffen. Informationen in der Personalabteilung und unter eschenburg.de/stellen im Internet.
  25. Ausbildung 2023 ausgeschrieben: Zum Beruf der Verwaltungsfachangestellten startet 2023 eine neue Ausbildung bei der Gemeinde Eschenburg, wofür derzeit Bewerbungen angenommen werden. Die Ausschreibung ist unter der Adresse eschenburg.de/stellen zu finden. Links, Videos und Infos zu den Ausbildungsberufen unter www.gemeinde-eschenburg.de/ausbildung im Internet.

Eibelshausen:

  1. Die Firma Bernshausen Bau (Bad Laasphe) hat in der vergangenen Woche mit der Neugestaltung des Ortskerns begonnen. Die beiden Bauabschnitte zwischen Kirche und Backesbrücke sollen bis Mitte September abgeschlossen sein.
  2. Mit Beginn der Sommerferien wird die Fa. Wirth-Bau (Haiger) kommende Woche mit den Arbeiten in der Straße am Holderberg beginnen. An der Schule stehen Gehwegausbau und die nächste barrierefreie Haltestelle an. Es wird mit einer Bauzeit von 3 Wochen gerechnet.
  3. Im Anschluss an die Bauarbeiten in der Straße „Am Holderberg“ wird die Fa. Wirth-Bau mit der grundhaften Erneuerung der Rehgartenstraße beginnen.
  4. Im Bereich der Eiershäuser Straße im Gewerbegebiet ist die Mobilfunkversorgung schlecht. Eine Funkzelle ist überlastet, ergaben Überprüfungen, die nach unseren Beschwerden erfolgten. Die Telekom will die Mobilfunkversorgung dort verbessern.

Hirzenhain:

  1. Straßen- und Leitungsbau Unterm Klein Loh wird Anfang/Mitte September von der Fa. Hönig + Müller gestartet nach Abschluss der Arbeiten in der Oberen Hosbachstraße.
  2. Die Fa. Lauber (Dillenburg) hat den Auftrag für die Sanierung der Ortsdurchfahrt (K 30). Die Arbeiten werden Anfang/Mitte August beginnen. Die Fa. Lauber wird im Zuge des Straßenbaus Kanal- und Wasserleitungsarbeiten für die Gemeindewerke ausführen.
  3. Die Sanierung des Dorfbrunnens ist noch nicht fertig. Nach Sandstrahlen durch eine Fachfirma ist der Brunnen aus Gusseisen leck. Mit einer Edelstahlwanne soll der Trog wieder dicht gemacht werden. In Hirzenhain und den meisten anderen Brunnen in der Gemeinde läuft kein Trinkwasser aus der Leitung, sondern er wird von einer Quelle gespeist. Nur die beiden Brunnen in Eiershausen und auf dem Roth hängen am Trinkwassernetz, weshalb sie wegen der Trockenheit ausgeschaltet bleiben.
  4. Der Heimat- und Wanderverein teilt mit, dass er nur noch in diesem Jahr die Blumenkübel in Hirzenhain und Hirzenhain/Bhf. bepflanzen und pflegen wird. Aus Altersgründen gibt es nicht mehr genügend Freiwillige, die diese Tätigkeit übernehmen können.
  5. Der Segelfliegerclub Hirzenhain kann 2023 sein 100-jährigen Bestehen feiern. Für das große Jubiläum laufen die Vorbereitung auch Hochtouren. Aufwind erhält „Hi-Hai“ aktuell durch die Genehmigung einer weiteren Landebahn und einem neuen Hangflugrekord: Für den alten Wettbewerb, nur mit dem Aufwind in einem Segler über dem Nord-West-Hang zu kurven, schraubte Markus Beckmann den Rekord hoch auf 16 Stunden und 8 Minuten. Die alte Bestmarke – 15 Stunden und 40 Minuten – war seit dem Jahr 1959 unerreicht geblieben.

Wissenbach:

  1. Der neue Eigentümer des Einkaufzentrums im Seifen plant eine völlige Neugestaltung der Nahversorgung dort. Dabei wird auch an die Ansiedlung eines Vollsortimenters gedacht. Bevor die Gremien befasst werden, soll mit dem Regierungspräsidium die Vorgehensweise ausgelotet werden.
  2. Mit dem Ortsbeirat sind die ausgearbeiteten Gestaltungsvorschläge für den Dorfplatz betrachtet worden. Ein Treffpunkt mit Mehrzweckgebäude (6×8 m) kostet mit Abriss des Alten Rathauses rund 522.000 €.
  3. Für eine Erweiterung des Baugebietes „Viehweg“ wurde in der Gemarkung „In der Hager“ eine ökologische Voruntersuchung vorgenommen und die Eigentümer befragt. Für die rund 6.600 m2 mit 19 Flurstücken gibt es derzeit 31 Eigentümer. Wie Bauausschuss und Ortsbeirat erläutert wurde, gibt es für ein Flurstück bislang keine Verkaufsbereitschaft. Bei zwei Parzellen fehlt noch die Rückmeldung.
  4. Der SSV 1920 Wissenbach, dessen Jubiläum gleich zu Beginn der Pandemie ausfallen musste, feiert nun am 06.08.2022 in der Mehrzweckhalle. Um 17 Uhr beginnt der Kommers. Ab 19:30 Uhr steigt die Jubiläumsfeier, bei der DJ Volker die Musik macht. Der Eintritt ist frei, für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Simmersbach:

  1. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Simmersbach am 25.06.2022 wurde Markus Gläser zum stellvertretenden Wehrführer gewählt.
  2.  Für die Flutlicht-Modernisierung braucht der SSV Simmersbach einen neuen Pachtvertrag. Das alte Papier ist noch aus dem Jahr 1977. Es bieten sich moderne Verträge an nach dem Muster von Hirzenhain (Pachtvertrag) oder Wissenbach (Erbbauberechtigung). Der SSV Simmersbach möchte für rd. 30.000 € Gesamtkosten die Flutlichtanlage auf sparsames LED umrüsten und stellt dafür alle möglichen Zuschussanträge für eine eigene Finanzierung.
  3. Der Radler- und Wanderer-Rastplatz am Streitwasser wird bald mit einer Überdachung komplettiert.

Eiershausen:

  1. Pläne für eine Wohngebietserweiterung „Am Kehrweg“ werden wegen fehlender Einigkeit unter den Eigentümern eingestellt, insbesondere das für die Ausweisung von Baugrundstücken notwendige Bauleitplanverfahren. Das 5.100 m2 große Areal bleibt Außenbereich und kann so lange keinen Wohngebiet-Standard erreichen.
  2. Es gibt keinen geeigneten Vorschlag für eine „Freilaufzone“, wo Hunde während der Anleinpflicht zur Brut- und Setzzeit (15. März bis 15. Juli) frei herumlaufen dürfen. Der vorgeschlagene Festplatz in Eiershausen wurde vom Ortsbeirat zurückgewiesen, aus anderen Ortsteilen sind keine Vorschläge eingegangen. Ein Vorschlag aus einem anderen Ortsteil, die eingezäunten Anlagen der Wasserversorgung dafür zu nutzen, geht aus rechtlichen Gründen nicht.

Roth:

  1. Der Achenbacher Weg wird endlich saniert. Rund 1.000 Meter des Wirtschaftsweges können mit 146.500 € Landeszuschuss auf die 250.000 € Gesamtkosten erneuert werden.
  2. Mit einem Arbeitseinsatz haben Ortsbeirat und Eltern den Spielplatz auf Vordermann gebracht.
  3. Vier bis fünf neue Baugrundstücke können am Ende der Stietestraße und Sonnenstraße entstehen. Für die rund 2.700 m² Fläche verlaufen die Grundstücksverhandlungen gut. Im Flächennutzungsplan ist die Häuser-Zeile als Abrundung bereits dargestellt, sodass hier im vereinfachten Verfahren (§ 13b BauGB) Bauleitplanung möglich werden könnte.

Gemeindewerke

  • Der Kanalaustausch und die Neuverlegung der Pumpleitung im Bereich Steilstraße/Baumgartenstraße durch die Fa. Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) ist bis auf wenige restliche Pflasterarbeiten im Gehwegbereich abgeschlossen.
  • In der Obere Hosbachstraße werden die Leitungsbauarbeiten (Kanal- und Wasserleitungsaustausch) in dieser Woche fertiggestellt. Im Anschluss erfolgt noch der eigentliche Straßenbau. Die Fa. Hönig + Müller geht davon aus, dass die Arbeiten Ende August abgeschlossen sind.
  • Für die neue Trinkwasserleitung in der Eiershäuser Straße sind die Arbeiten abgeschlossen, nachdem die Fa. Grimm (Herborn-Hörbach) auf dem letzten Teilstück die Asphaltdecke eingebaut hat.
  • Der Kanalaustausch in der Bahnhofstraße in drei Teilstücken wird spätestes in der nächsten Woche beginnen. Die Firma Bernshausen-Bau hat die Baustelle eingerichtet.
  • Für die Erneuerung der Wasserkammern im Hochbehälter „Kurzbeul“ in Hirzenhain war die Schlussabnahme am 5. Juli. Alle Arbeiten sind abgeschlossen.

 

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Der Abwasserverband hat mittlerweile das sechste Grundstück im Überschwemmungsgebiet angeboten bekommen, mit dem dann 10.555 m² zur Verfügung stehen für eine Erweiterung der Kläranlage. Der Verband bezahlt 6,50 €/m² für Wiesen, die sonst als Grünland einen Bodenrichtwert von einem Euro hätten. Das liegt über dem Gutachtenwert (3,90 €), weil früher 12 D-Mark gezahlt wurden. Das hat der Vorstand aus Gründen der Gleichbehandlung beschlossen. Weitere Grundstücks-Eigentümer wollen tauschen oder haben noch Fragen zum Projekt, die bei weiteren Verhandlungen zu beantworten sind.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. In den Ferien früher auf: Für mehr Ferienspaß sind die Öffnungszeiten während der hessischen Sommerferien erweitert. Am Donnerstag und am Freitag beginnt der Badebetrieb bereits um 10:00 Uhr. Mit der Schwimmbad-Karte aus dem Ferienprogramm der beiden Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal können die Kinder ohne weitere Kosten zu folgenden Zeiten ins Bad: Mittwoch von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag und Freitag von 10 bis 21 Uhr.
  2. Weiterhin warmes Wasser: Die Warmbadetage und das beheizte Erlebnis-Außenbecken können Besucher auch weiterhin ohne Reue nutzen. Zum einen ist die Energieversorgung und Wärmegewinnung im Freizeitbad „Panoramablick“ in den vergangenen 40 Jahren auf hohes Effizienz-Niveau gebracht worden. Der Thermo-Behälter unter dem Außenbecken, wo das Wasser nachts kaum Temperatur verliert, oder das Blockheizkraftwerk im Keller sind dafür die wichtigsten Spar-Beispiele. Die Heizung läuft mit Gas. Um Preisanstiege zu verhindern und zu mindern, wurde zusammen mit Dillenburg die Gaslieferung der Jahre 2022-2024 ausgeschrieben und mit festen Preisen gesichert.
  3. Sparsame Pumpen: Nach dem großen Aggregat für den Strömungskanal werden nun zehn weitere Pumpen mit der Klimaschutzinitiative (klimaschutz.de) ausgetauscht.
  4. „Benefiz fürs Babybecken“ geht weiter: Damit das neue Babybecken eine nachhaltige Investition ist, die das Ergebnis nicht belastet, sondern nur Strom und Wasser für den Betrieb kostet, sammelt der Förderverein weiter Spenden. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.freizeitbad-panoramablick.de/babybecken zu unserer gemeinsamen Aktion.
  5. Tricks der Technik erleben: Am 3. Oktober machen wir wieder mit beim „Türöffner-Tag“ der Maus. Technik-Touren starten um 11, 13 und 15 Uhr im Foyer des Freizeitbads. Merken Sie sich den Termin. Anmeldungen können ab September abgegeben werden.
  6. Gerichtliches Nachspiel: Nach dem Kranunfall vom 27.11.2018 will das Landgericht Limburg am 07.11.2022 den vierten Versuch nach 20.09.2021, 22.11.2021 und 31.01.2022 unternehmen, um Zeugen in der Frage zu vernehmen, wie der Kran damals gestürzt ist. Den Rechtsstreit führt der Zweckverband gegen die Baufirma, um nicht auf rd. 13.000 € Schaden sitzen zu bleiben. Diesen Schaden hatte der auf der Altenheim-Baustelle umgestürzte Kran am Dach des Bades und an der Markise des Bistros angerichtet, als er quer über die Straße zu Boden krachte.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

Bürgermeister Konrad berichtet der Gemeindevertretung am 09.06.2022 aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Besuch aus Becov nad Teplou: Der Besuch aus der Partnerstadt ist vom 8. bis 15. Juni in Eschenburg zu Gast. 16 Schülerinnen und Schüler der dortigen Musikschule sind am Mittwoch angekommen, leben in Gastfamilien und starten mit Kindern der Holderbergschule ein vielfältiges Programm. Bürgermeister a. D. Walter Jank und Hans-Otto Hermann als Vorsitzender der Gemeindevertretung waren zuvor einige Tage im früheren Petschau, um einen Besuch dort vorzubereiten. Mehr unter gemeinde-eschenburg.de/partnergemeinden im Internet.
  2. Gemeinsames Konzert am 14.06.2022: Das gemeinsame Konzert zum Abschluss ist am 14.06.2022 um 18:30 Uhr in der neuen Aula der Holderbergschule und zeigt immer wieder: „So klingt Europa!“
  3. Jetzt für Glasfaser-Hausanschluss melden: Wer in Eschenburg einen Glasfaser-Hausanschluss haben möchte, sollte ihn jetzt buchen. Der Breitband-Vollausbau mit Telekom und GlasfaserPlus hat begonnen. In Wissenbach werden die ersten Leitungen verlegt. Die Baufirmen arbeiten sich Straße um Straße vor und verlegen die Glasfaser-Kabel meist im Gehweg. Auf den 132 Kilometern, die im Tiefbau zu schaffen sind, können jetzt die Hausanschlüsse verlegt werden, wenn vorher reserviert wird. Interessenten aus Eschenburg können sich über telekom.de/glasfaser im Internet melden und über (0800) 77 33 888 am Telefon informieren. Bei den beiden Telekom-Partnern Expert Klein in Dillenburg (Herwigstraße 30) und Radio Weller in Herborn (Hauptstraße 101) kann man sich beraten lassen. Das Telekom-Infomobil wird vom 19. bis 30. Juli Dienstag bis Samstag jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Kirchstraße an der Dietzhölze stehen. Ein Bürger-Forum online gibt es am 10.08.2022 um 19 Uhr als Video-Konferenz.
  4. Maske und Checkliste sind Empfehlung: Wenn nun die Corona-Verordnung keine Regeln mehr vorschreibt und jeder auf sich selbst zu achten hat, fallen letzte Vorkehrungen: Weil Mieter und Nutzer von DGH, MZH & Co. selbst vor der eigenen Nutzung zu desinfizieren hatten und ihre Verantwortung als Veranstalter übernehmen sollten, hatten wir eine unterschriebene Checkliste gefordert. Nun reicht fürs Mieten des Dorfgemeinschaftshauses der normale Antrag. Jeder ist mit Abstand selbst sein bester Schutz. Oder wie es Hessens Basisschutzverordnung ausdrückt: „Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.“
  5. Wohnraum und Hilfen für Ukraine-Flüchtlinge: Mittlerweile beim Jobcenter erhalten seit 1. Juni die meisten Flüchtlinge Hilfen, was unter der Internetseite jobcenter-lahn-dill.de auch auf Ukrainisch erklärt wird. Der Kreis sucht weiterhin Häuser und Wohnungen. Angebote per E-Mail (integration@lahn-dill-kreis.de) und unter (06441) 407-1464 telefonisch.
  6. Gewerbegrundstücke gekauft: Am Rommelsberg können zwei Gewerbegrundstücke mit zusammen 1.560 m2 gekauft werden, die zusammen mit dem „Pommesbuden-Grundstück“ an der Einfahrt zum Heerfeld unser aktuelles Angebot bilden, bis die Erweiterung am Rommelsberg kommt und der zweite Abschnitt im Heerfeld geplant werden kann.
  7. Ersatz für Feuerwehrgerätehäuser: In den Entwurf des Bedarfs- und Entwicklungsplan wird der Ersatz für Feuerwehrgerätehäuser eingearbeitet (Simmersbach 2024, Roth 2029, Eiershausen 2033). Hessens Revision mit Landesprüfdienst und Unfallkasse hatte die drei Standorte verworfen. Am Standort kann nichts zukunftsfähig ertüchtigt werden, hatte unser Gespräch mit AG Feuerwehr und Fraktionsvertretern am 11.04.2022 erbracht. Mit Erlass vom 16.03.2022 regelt das Innenministerium für Planung, Bau und Betrieb von Feuerwehrhäusern in Hessen, dass sowohl für Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen an bestehenden Feuerwehrhäusern als auch für Neubauten in jedem Fall die Anforderungen der DIN 14092-1 Feuerwehrhäuser Planungsgrundlage sind. Ebenso sind die Vorgaben aus den geltenden Unfallverhütungsvorschriften (UW) zu beachten und vollumfänglich umzusetzen.
  8. Gemeinsames Ferienprogramm: Die Interkommunale Zusammenarbeit von Eschenburg und Dietzhölztal bietet unter unser-ferienprogramm.de/edi ihr Angebot in der Zeit vom 11.06. bis 03.07.2022 zum Buchen an.
  9. Familienzentrum für Eschenburg und Dietzhölztal: Nach dem Wechsel des Trägers vom St. Elisabeth-Verein zum Verein „Das Projekt. Soziale Arbeit Eschenburg-Dietzhölztal e. V. (https://projekt-ev.de) richtet sich nicht nur unser „Netzwerk Jugend“ wieder aus auf die eigentlich anvisierte Arbeit hier, sondern es ergeben sich zusammen mit dem Büro und dem „Begleiteten Wohnen“ im ehemaligen kath. Pfarramt (Baumgartenstraße 7) in Eibelshausen und der Übernahme des „JUST“ in Ewersbach (In der Heg 10) viele Möglichkeiten für offene Angebote und neue Ansätze. „Das Projekt“ ist seit Februar 2022 vom Lahn-Dill-Kreis anerkannt worden als Träger der Freien Jugendhilfe und kann gefördert werden im Sinne der Begegnungs- und Familienzentren. Damit soll nun in Zusammenarbeit mit Ehrenamt, Vereinen, Kirchen, etc. und über weitere Projektförderungen (aktuell z. B. Landkulturperlen, gefördert vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst) offene und präventive Angebote für alle in Eschenburg und Dietzhölztal entwickelt werden. Mit dem Wohnprojekt, dem Eltern-Kind-Treff „DropIn“ (im kath. Pfarrsaal Eibelshausen), PAGT und „Übergang Beruf“ an der Holderbergschule arbeitet das Netzwerk von Eibelshausen aus. Mit dem „JUST“ in Ewersbach werden inklusive Angebote für alle Generationen etabliert, die für beide Gemeinden erreichbar sind. Als neuer Mitarbeiter ist Michael Roth (in Teilzeit) eingestellt worden, der nun nach und nach die Kontakte in alle Dörfer suchen wird. Mit einer gemeinsamen Sitzung der beiden Sozialausschüsse am 13.07.2022 im Just soll die neue Arbeit vorgestellt werden, die mit unserem „Netzwerk Jugend“ gewachsen ist.
  10. Diakoniestation und Dienstleistungszentrum: St. Elisabeth-Verein kündigt den Mietvertrag über die verbliebenen Büroräume zum 30. Juni. Die Diakoniestation hat Interesse daran, mehr vom Dienstleistungszentrum zu übernehmen und möchte in Sachen Tagespflege weiter planen.
  11. Kooperation mit Kreis: DGH-Nutzer in Hirzenhain können einen Teil des Schulhofs mitbenutzen, in Wissenbach bekommt die Grundschule von uns mehr Pausenhof. Der Vertrag für die gegenseitige Hilfe liegt noch beim Rechtsamt des Kreises zur Prüfung.
  12. „Made in Eschenburg“ planen für 8.-10.10.2022: Aus dem Traditions-Markt in Eibelshausen ein Erlebnis in Eschenburg zu gestalten, ist seit drei Jahren das gemeinsame Ziel. Das Konzept dazu und der Aufruf ist unter gemeinde-eschenburg.de/made/ im Internet zu finden. „Eschenburg glüht“ soll vom 8. bis 10.10.2022 das Motto sein fürs „Made in Eschenburg“. Für das Programm auf der Bühne am Bürgerhaus und auf der Spielstraße (Jahnstraße) werden ebenso noch Vereine, Akteure, Musiker und Chöre gesucht. Firmen und Vereine aus Eschenburg können auch einen Stand am Markt kostenfrei bekommen. Das nächste Treffen der (offenen) AG Markt ist am 29.06.2022 um 18 Uhr im Sitzungszimmer 1.01 des Rathauses. Interessenten können sich unter zukunft@eschenburg.de melden.
  13. Spenden sammeln für „Bürgerwald“: Mit 5 € ist man dabei – soviel kostet das Pflanzen und die Pflege für einen neuen Baum. Im Herbst wird weiter gepflanzt. Für einen Bürgerwald sammelt die Gemeinde Eschenburg Spenden. Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ oder die Debitoren-Nummer 357130 auf die Konten der Gemeinde Eschenburg: DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill eG oder DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder info@eschenburg.de bei Paypal. Nichtstun ist nicht nachhaltig. Wer jetzt den Wald sich selbst überlässt, hat 50 Jahre kein nutzbares Holz und bekommt es nicht in die Hand, was da nachwächst. Es bleiben 234 Hektar an Kahlflächen, die sich nicht wieder selbst bewalden. Mehr unter eschenburg.de/buergerwald im Internet.
  14. Bürgermeister-Besuch bei Sommer-Tour: Wie in den Vorjahren besucht Bürgermeister Götz Konrad in den Sommerferien verstärkt Unternehmen in der Gemeinde. Per E-Mail unter buergermeister@eschenburg.de und per Telefon (02774 915-301) können Termine ausgemacht werden.
  15. Bürger-Forum online: „Die Krux der Kommunalfinanzen knacken – Nachhaltigkeit und Neugestaltungskraft“ ist Thema beim nächsten Bürger-Forum online am 22. Juni um 19 Uhr. Vorher können Interessierte bei einer Umfrage mitmachen, die ab 20. Juni geschaltet ist und während der Video-Konferenz ausgewertet wird: „Wofür soll die Gemeinde Eschenburg mehr investieren?“ lautet die Frage, auf die Antworten in eine Wort-Wolke geschrieben werden können. Werden Begriffe mehrfach genannt, tauchen die Wörter größer in der Wolke auf. Die Zugangsdaten zum Forum sind zu finden unter eschenburg.de/forum im Internet über die Links zu der jeweiligen Veranstaltung oder können unter der Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail angefordert werden. Bevor am 10.08.2022 das Thema „Breitband für alle: GlasfaserPlus mit der Telekom“ beleuchtet wird, heißt es am 6. Juli „Berufe mit Zukunft“. Hierbei können sich auch Eschenburger Firmen einbringen, die für ihre Zukunfts-Jobs Auszubildende suchen.
  16. Eschenburg-Fahnen für den Hausgebrauch: Eine Hängefahne, eine Flatterfahne und ein Banner, das über einen Querstab das Gemeinde-Wappen entfaltet, gibt es nun im Rathaus für den Hausgebrauch zu kaufen. Die Fahne hat eine Größe von 150 mal 90 Zentimetern, ist stabil mit Doppelnaht und Durchdruck und wurde von Fahnen Koch in Coburg gefertigt. Zum Stückpreis von 15 € erhältlich bei Sabine Pfeifer in der Gemeindemediothek im Rathaus. Die Fahnen können in der Bücherei abgeholt werden während der Öffnungszeiten und nach Vereinbarung per E-Mail an pfeifer@eschenburg.de oder Telefon (02774) 915 400.
  17. Freilaufzonen während Anleinpflicht gesucht: Aus der Bürgerschaft kam der Vorschlag, so genannte „Freilaufzonen“ anzubieten, in denen sich die Hunde frei bewegen können. Dafür braucht es Flächen, die nicht bewirtschaftet werden, da sonst das Heu oder Grünfutter leidet. Es sollten Grundstücke sein, dessen Eigentümer damit einverstanden sind. Es werden somit Gebiete gesucht, in denen nicht die besagte „Kinderstube der Natur“ gestört wird, sonst würden die Freilaufzone als Ausnahme von der Anleinpflicht keinen Sinn machen. Die bisherige Regelung gem. § 3 Abs. 1 der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg lautet: „Die Eigentümer, Halter oder die Begleitpersonen von Hunden und anderen Tieren haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere sich nicht ohne Aufsicht in der Öffentlichkeit bewegen. Sie haben die Tiere von Kinderspielplätzen oder Spielanlagen, Friedhöfen und Anpflanzungen fernzuhalten. Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen.“ Freilaufzonen müssten hiervon parzellenscharf ausgenommen werden. Der Gemeindevorstand sammelt zunächst Ideen und bindet die Ortsbeiräte in die Beratung ein. Hierfür können zunächst selbst Anregungen gegeben werden. Vor einer Beschlussfassung in der Beratungsfolge bis hin zur Gemeindevertretung werden die Ortsbeiräte noch einmal über die gesammelten Vorschläge zur Stellungnahme aufgefordert. Der Gemeindevorstand bittet nun die Ortsbeiräte um Ideen für Freilaufzonen, die von der Anleinpflicht ausgenommen werden.
  18. Prüfung Jahresabschlüsse 2012 – 2015: Die Revision des Lahn-Dill-Kreises prüft zur Zeit den Jahresabschluss 2012 der Gemeinde Eschenburg. Die Prüfung der Ergebnis-, Finanz-, und Vermögensrechnung ist abgeschlossen. Die haushaltsrechtliche Prüfung steht noch aus, wird nach Auskunft der Revision aber bis Ende Juni/Anfang Juli abgeschlossen werden. Im Anschluss werden die Jahresabschlüsse 2013 – 2015 in einem vereinfachten Verfahren geprüft.
  19. Friedhöfe verbessert: Urnenstelen, Wasserzapfstellen und Ruhebänke für verschiedene Friedhöfe sind geliefert und werden nun aufgestellt. Die Standsicherheitsprüfung auf den Friedhöfen ist abgeschlossen, ebenso die Arbeiten der Grabeinebnungen.
  1. Personalentwicklung:
  • Einstellung Finanzbuchhaltung: Hier konnten wir unter 17 Bewerbungen eine neue Kollegin finden.
  • Hausmeisterin DGS Wissenbach: Für den Dorfgemeinschaftssaal haben wir in der Nachbarschaft eine neue Kollegin finden können. Ihre Vorgängerin war krankheitsbedingt ausgeschieden – eine „Rückkehr-Klausel“ im Auflösungs-Vertrag ist mehr als ein frommer Wunsch.
  • Hausmeister DGH Roth: Hier ist noch die Auswahl zu treffen.
  • Friedhofswärter Roth und Simmersbach: Werden weiterhin gesucht, obwohl für Nebenbeschäftigungen 14,38 € Stundenlohn gezahlt werden.

Eibelshausen:

  1. Für die Neugestaltung des Ortskerns wird die Firma Bernshausen-Bau engagiert. Der Bereich zwischen der Kirche und der Backesbrücke soll für 438,28 € aufgewertet werden. Für die Ausschreibung dieser Bauabschnitte 1 und 2 hatten sich zunächst 16 Baufirmen interessiert, abgegeben wurden indes drei Bewerbungen. Mit rd. 533.0000 € war die Firma Bernshausen günstigster Bieter. Das teuerste Angebot lag bei fast 710.000 €. Die Kostenschätzung hatte noch bei 305.000 € gelegen. Daraufhin wurde mit dem Planungsbüro Kubus und der Firma im Bietergespräch der Leistungsumfang angepasst. Wie im Bauausschuss ausführlich erörtert und beschlossen, wird der Auftrag nun passend ausgeführt. Beginn ist für Anfang Juli geplant.
  2. Für den Marktplatz als dritten Abschnitt der Ortskern-Neugestaltung (Kostenschätzung rd. 325.000 €) haben wir einen Antrag fürs Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ gestellt, um diese Maßnahme in das Zusammenwirken der „Neuen Mitte“ einzubinden. Nach dem Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung vom 17.03.2022 setzt die Gemeinde Eschenburg als Rahmen und Richtung der weiteren Innenentwicklung auf das Thema Gesundheit sowie das neue Miteinander, das die „Neue Mitte“ zwischen dem „Nassauer Hof“ auf der einen Seite und der Neugestaltung des Ortskernes an der Dietzhölze auf der anderen Seite ermöglicht.
  3. Nach dem Verkauf des Baugrundstücks Taubenfeld 13 und zweier Rückgaben stehen im Neubaugebiet Dombachseite noch vier Grundstücke zur Verfügung.
  4. Der Straßen- und Leitungsbau in der „Oberen Hosbachstraße“ startet am 13.06.2022, womit die Firma Hönig & Müller aus Sinn beauftragt worden ist. Für die Baustelle sind 12 Wochen angesetzt.
  5. In der Klage gegen den alten Ölschaden im Bereich der Eiershäuser Straße und am Baldusacker ist die Frist zur Erwiderung verlängert. Im September hatten wir – nach langer Ankündigung – die Untersuchungen abgebrochen und warten noch immer darauf, dass der Kreis einen Sanierungsbescheid erlässt und damit sagt, wie es weitergeht. Der Sanierungsbescheid hat angeblich 15 Seiten und liegt seit geraumer Zeit beim Rechtsamt des Kreises zur Prüfung.

Hirzenhain:

  1. Der SSV „Eintracht“ Hirzenhain feiert sein 100-jähriges Bestehen: Am 15.06.2022 ab 18 Uhr geht es los mit einem Festkommers im Dorfgemeinschaftshaus, dem sich Musik und Tanz mit „Manni Capello“ anschließt. Vom 22. bis 24.06. jeweils ab 18 Uhr ist Sportwoche im Emil-Lorenz-Park. Dort spielt am 25.06. ab 13 Uhr die Hirzenhainer Traditionsmannschaft, ehe ab 20 Uhr Whisky-Bill-DJ Volker mit einer Disco-Party einheizt. Abschluss ist am 26.06. ab 11 Uhr am Sportheim ein Frühschoppen mit den DJ Armin und Robin.
  2. Den Leitungs- und Straßenbau „Unterm Klein Loh“ leistet die Firma Hönig & Müller. Die Anliegerversammlung mit dem Submissions-Ergebnis ist am 21.06.2022, ehe der Baubeginn voraussichtlich in der 37. KW erfolgt.
  3. Der Dorfbrunnen wird derzeit saniert. Nach Sandstrahlen durch eine Fachfirma will der Ortsbeirat beim Grundieren und Anstreichen helfen. Ebenso werden die Dorfbrunnen in Eiershausen und aufm Roth erneuert.

Wissenbach:

  1. Der Förderverein für die Kita Meisennest will das Gelände übernehmen, das der Rassegeflügelzuchtverein von der Gemeinde gepachtet hatte.
  2. Die Gestaltungsvorschläge des Ortsbeirats für den Dorfplatz sind aufgenommen und werden nun vom Planungsbüro ausgearbeitet. Über die Gestaltungsvorschläge werden wir gemeinsam zunächst in einer Gemeindevorstandssitzung sprechen und die weitere Vorgehensweise vereinbaren.

Simmersbach:

  1. Grünes Licht für LED hat der SSV Simmersbach vom Gemeindevorstand bekommen, die Flutlichtanlage auf sparsames LED umzurüsten. Zu den rund 30.000 € Gesamtkosten wird die Gemeinde ihren Anteil leisten, damit auch andere Partner ihren Part übernehmen.
  2. Der Dorfweiher Simmersbach ist auf Initiative des Ortsbeirats von Vereinen und Feuerwehr gereinigt worden. Von der Gemeinde gab es den Verpflegungs-Zuschuss wie bei der „Aktion saubere Landschaft“. Wir danken allen Helfern!
  3. Für den Radler- und Wanderer-Rastplatz am Streitwasser ist die Bodenplatte hergestellt worden, an dem die bereits bestellte Überdachung in Kürze geliefert und montiert wird.

Eiershausen:

  1. Ehrenamtspreis für Ingo Stranzenbach und Rolf Keller (Feuerwehr Eiershausen)
  2. Für den Ortsteil ist eine Vereinsgemeinschaft Eiershausen gegründet worden.
  3. Am 9. und 10. Juli soll das Jubiläum des Sport- und Spielvereins 1921 Eiershausen auf dem Festplatz gefeiert werden. Am Samstag nach dem Fassbieranstich (18 Uhr) spielt ab 21 Uhr die Band „Mission:2Party“. Am Sonntag gibt es um 10 Uhr einen Festgottesdienst und anschließend Frühschoppen mit „Mir Zwo“.
  4. Der Anschluss des Sportheims Eiershausen ans Trinkwasserversorgungsnetz erfolgt gerade, indem eine neue Leitung von Hirzenhain zum Schwarzbachstollen III verlegt wird.

Roth:

  1. Der Jugendclub konnte sein 25-jähriges Bestehen feiern. Das jährliche Maimann-Fest zu Pfingsten wurde dafür auf zwei Tage ausgeweitet. Nach Live-Band am Samstag strebte der Maimannumzug am Sonntag zum Festplatz, wo das Bühnenspiel der Musikkapellen und abends eine Rocknacht das Jubiläum zünftig ausklingen ließen.
  2. Der Ortsbeirat Roth plant einen Arbeitseinsatz am Spielplatz am 25. Juni.
  3. Am 10. Juni ab 18:30 Uhr gibt es im DGH eine Infoveranstaltung zum Thema „Bioenergiedorf“.

Gemeindewerke

  • Der Kanalaustausch und die Neuverlegung der Pumpleitung im Bereich Steilstraße/Baumgartenstraße hat am 19.04. begonnen und dauert noch bis ca. 24. Juni (Fa. Bernshausen-Bau, Bad Laasphe).
  • Die Erneuerung der Trinkwasserleitung in der Eiershäuser Straße hat am 23.05. begonnen und soll bis Mitte/Ende Juli erfolgt sein (Fa. Grimm, Herborn-Hörbach).
  • Die Erneuerung des Kanals in der Bahnhofstraße beginnt ca. 26. KW Ende des Monats (Fa. Bernshausen-Bau, Bad-Laasphe).
  • Die Erneuerung der Wasserkammern im Hochbehälter Kurzbeul Hirzenhain ist bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen. Der Hochbehälter ist in Betrieb.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Klärschlamm-Erde spart dem Abwasserverband Geld: Jahre später als geplant ist das erste Beet unserer Klärschlammvererdung geleert. In den drei Beeten wird seit 2008 der Klärschlamm auf naturnahe Weise das Wasser entzogen. Vorher wurde der Klärschlamm ausgepresst und in der Landwirtschaft verwendet, was heute nicht mehr geht. Der getrocknete Klärschlamm, der in Eibelshausen ausgebaggert wurde, sieht fast aus wie Dünger. Leider darf die Klärschlamm-Erde nicht als Dünger verkauft werden, leistet aber als Abdeckmaterial auf einer Deponie in Berlin gute Dienste. Dass diese erste Leerung nicht 2014, sondern 2022 erfolgt, ist der guten Arbeit des Kläranlagen-Teams zu verdanken. Rund 2.600 Tonnen wurden rausgeholt. Das sind 400 Tonnen mehr als geschätzt. Das ist selbst bei gestiegenen Preisen eine große Einsparung gegenüber dem früheren Weg.
  2. Jahresabschluss 2021 festgestellt, Revision prüft derzeit 2011: Der Verbandsvorstand hat den Jahresabschluss 2021 mit einer Bilanzsumme von 12.231.190,44 € und einem Überschuss von 214.950,81 € festgestellt. Das Amt für Revision und Vergabe hat die Jahresrechnungen bis 2011 geprüft.
  3.  Grundstücke gekauft für Kläranlagen-Erweiterung: Der Abwasserverband kauft im Überschwemmungsgebiet Wiesen zum Preis von 6,50 €/m², die sonst als Grünland einen Bodenrichtwert von einem Euro hätten. Das liegt über dem Gutachtenwert (3,90 €), weil früher 12 D-Mark gezahlt wurden. Das hat der Vorstand aus Gründen der Gleichbehandlung beschlossen. Die ersten fünf Eigentümer verkaufen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal

  1. Babybecken gestartet, Benefiz geht weiter: Das Babybecken ist prima gestartet, der Whirlpool blubbert wieder und auch die Tagestickets lassen sich gut nutzen. Das Bistro bietet immer wieder neue Leckereien oder neue Snacks für Zwischendurch. Damit das neue Babybecken eine nachhaltige Investition ist, die das Ergebnis nicht belastet, sondern nur Strom und Wasser für den Betrieb kostet, sammelt der Förderverein weiter Spenden. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.freizeitbad-panoramablick.de/babybecken zu unserer Aktion „Benefiz fürs Babybecken“.
  2. Jahr 2021 mit Überschuss: Der Verbandsvorstand hat den Jahresabschluss 2021 mit einer Bilanzsumme von 2.111.350,05 € und einem Überschuss von 161.871,74 € festgestellt. Hier hat das Amt für Revision und Vergabe des Lahn-Dill-Kreises bis zum Jahr 2010 die Abschlüsse nebst den von ihm für erforderlich gehaltenen Unterlagen geprüft.
  3. Entschuldung bis zum Jubiläums-Jahr 2023: Zur Jahresmitte steht ein Darlehen mit rund 58.000 € an, das wir derzeit mit 2,12 % aufgenommen haben. Dank der bestehenden Liquidität werden wir den Kredit komplett ablösen. Auch die beiden Darlehen, die mit zusammengerechnet knapp 40.000 € als letzte Verbindlichkeiten ausstehen, laufen im kommenden Jahr aus. Der Zweckverband ist dann im Jubiläums-Jahr – 1973 ist das Freizeitbad eröffnet worden – schuldenfrei.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

Bürgermeister Konrad berichtet der Gemeindevertretung am 17.03.2022 aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

Gesamt-Gemeinde:

  1. Wohnraum für Flüchtlinge gesucht: Vorm Krieg in der Ukraine fliehen Menschen. Immer mehr erreichen auch den Lahn-Dill-Kreis. Wir werden in den Kommunen helfen, die dezentrale Unterbringung zu koordinieren. Der Kreis sucht Häuser und Wohnungen. Angebote per E-Mail (integration@lahn-dill-kreis.de) und unter (06441) 407-1464 telefonisch. Da viele Menschen privat unterkommen, ist die Anmeldung hier im Rathaus und die Registrierung beim Kreis wichtig, damit der Aufenthalt geregelt und Wohnungen bezahlt werden können. 
  1. Förderprogramm „Sport integriert“: Hilfen für Sport und Flüchtlinge gewährt ein Förderprogramm des Landes, an dem die Gemeinde Eschenburg seit 2016 teilnimmt und weitermachen möchte. Als „Sport-Coach“ ist Dr. Paul Cyris weiter Ansprechpartner für die Vereine, die Integration praktisch angehen. 
  1. Neue Corona-Checkliste für Basisschutz: Auch über den März hinaus ist ein „Basisschutz“ nötig, solange sich das Virus verbreitet. Zu einem solchen Basisschutz gehören ein eigenes Konzept, das z. B. mit Abstand, Maskenpflicht in Innenräumen und Hygiene für Sicherheit sorgt. In Eschenburg übernimmt jeder Veranstalter die Verantwortung für die Sicherheit seiner Teilnehmer und Gäste. Das erklärt er mit seinem eigenen Konzept, das auf unserer Checkliste (Word-Datei zum Ausarbeiten und Ausfüllen) basiert, schriftlich. Um die Kosten gering zu halten, erklärt sich der Nutzer bereit, selbst vor der eigenen Nutzung zu desinfizieren und somit für Sicherheit zu sorgen. Mehr unter www.eschenburg.de/corona im Internet. 
  1. Gemeinsam Energie einkaufen: Steigende Preise machen auch für Kommunen die Energie-Kosten unkalkulierbar. Mit Dillenburg haben wir gemeinsam fünf Mal Gas oder Strom ausgeschrieben. Ab 2023 wäre wieder die Ausschreibung der Stromlieferung neu auszuschreiben. Ein Zeitraum von drei Jahren ist angesichts der derzeitigen Preisschwankungen an der Strombörse nicht empfehlenswert, für die Ausschreibung einer Jahres-Lieferung ist der Aufwand zu hoch. Auch ist der Verwaltungs-Aufwand bei rund 100 Verbrauchsstellen, die die Gemeinde hat, bei jedem Wechsel immens. Die Kommunale Energie aus der Mitte GmbH (KEAM) kauft derzeit für 131 kommunale Gesellschafter Energie ein (230 Mio. kWh Gas und 147 Mio. kWh Strom), wobei über längere Zeiträume gezielt beschafft und dann zu einem Durchschnittspreis, der für das Folgejahr fest ist, geliefert wird. Der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ ist der KEAM gerade beigetreten und bekommt 2022 den Strom zu einem Arbeitspreis von 24,09 Cent pro Kilowattstunde. Um das Risiko beim Preis zu verringern und den Aufwand für Ausschreibungen und Wechsel zu vermeiden, schlägt der Gemeindevorstand den Beitritt zur KEAM vor. Eine Beteiligung würde die einmalige Einlage von 250 € kosten. Diese Einlage erhalten wir zurück, wenn wir die KEAM wieder verlassen sollten.
  2. Wochenzeitung kommt mit der Post: Die „Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg“ wird zukünftig von der Post in jedes Haus gebracht. Die für die Bürgerschaft kostenlose Verteilung hatte zuletzt immer wieder Probleme bereitet, weshalb Gemeinde und Verlag Wittich (Herbstein) ihren Vertrag geändert und die Post zum Partner gemacht haben. Für das Herstellen und Zustellen bezahlt die Gemeinde nun 25.878 € im Jahr
  1. Gespräch mit Gesundheitszentrum-Machern: EinRezept für die Zukunft“ wollen die beiden Ältestenräte der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal von den Machern des Gesundheitszentrum in Breitscheid. Am 06.04.2022 werden die beiden Ärzte Michael Saar und Dr. Christoph Piel sowie Bürgermeister Roland Lay und Projektentwickler Torsten Germann den Hausärzten und Fraktionsspitzen aus Eschenburg und Dietzhölztal Rede und Antwort stehen.
  1. Weitere Impulse für Gesundheit im Kreis: Derweil viele Gremien über eigene Medizinstipendien nachdenken, schlägt die Arbeitsgruppe „Ärztliche Versorgung auf dem Land“ für die 23 Kommunen vor, dass der Kreis die dezentrale Aus- und Weiterbildung für medizinisches Fachpersonal gezielt auf- und ausbaut.
  1. „Bürger-Forum online“ als neuer Informationsweg: Um die Nutzung von Gesundheit, Ganztagsplätzen und Gastronomie für die Innenentwicklung ging es beim ersten „Bürger-Forum“. Mit der Online-Veranstaltung soll es um aktuelle Themen in der Gemeinde gehen. Die zweite Ausgabe des „Bürger-Forums“ ist am 23.03. um 19 Uhr zum Thema Energie. „Bonus für Bäder: Wie wir den Schwimmbad-Betrieb entlasten“ ist am 28. April Thema beim 3. Bürger-Forum. Informationen und Zugangsdaten gibt es unter eschenburg.de/forum im Internet.
  2. Eschenburg-Fahnen für den Hausgebrauch: Eine Hängefahne, eine Flatterfahne und ein Banner, das über einen Querstab das Gemeinde-Wappen entfaltet, gibt es nun im Rathaus für den Hausgebrauch zu kaufen. Die Fahne hat eine Größe von 150 mal 90 Zentimetern, ist stabil mit Doppelnaht und Durchdruck und wurde von Fahnen Koch in Coburg gefertigt. Zum Stückpreis von 15 € sind die Fahnen im Rathaus erhältlich bei Sabine Pfeifer in der Gemeindemediothek im Erdgeschoss des Rathauses. Die Fahnen können in der Bücherei abgeholt werden während der Öffnungszeiten (Montag, Dienstag und Donnerstag 15:30 Uhr – 18.00 Uhr) und nach Bestellung bzw. Vereinbarung per E-Mail an pfeifer@eschenburg.de oder Telefon (02774) 915 400.
  1. Ausstellung nach Fotowettbewerb: 79 Teilnehmer mit 306 Fotos haben beim Fotowettbewerb 2020 durch eine schwere Zeit geholfen und begleiten weiter das Jubiläum. 50 Jahre Gemeinde Eschenburg feiern wir in loser Folge über die nächsten Jahre. Der Fotowettbewerb im Jahr 2020 sollte für einen Kalender „Gruß aus Eschenburg“ und das eigentlich geplante Jubiläums-Jahr 2021 die Grundlage bilden. Eine weitere Auswahl wird nun bei einer Ausstellung im Rathaus zu sehen sein. Sieger beim Fotowettbewerb: 1. Elli Mantor, Abendrot am Hirzenhainer Hang 2. Uwe Schäfer, Nachthimmel über Eschenburg 3. Winfried Krüger, Ortsmitte Eibelshausen. Gratulation den Gewinnern und Dankeschön an alle Teilnehmer für ihren Beitrag, unsere Gemeinde von ihren schönsten Seiten zu zeigen und das Motto „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“ mit Leben füllen.
  1. Beste Bushaltestelle: Die Umsteigehaltestelle am Marktplatz hat nicht nur eine der ersten digitalen „Fahrpläne“ im Kreis, sondern auch eine zentrale Lage. Die Linien 300, 301 und 302 sowie der Expressbus X41 zwischen Dillenburg und Biedenkopf lässt hier täglich 83 Busse halten. Am Samstag sind es 57 und an Sonn- und Feiertagen 10 Busse.
  1. Keine Rubrik für die Dietzhölztalbahn: Der Verein „Dietzhölztalbahn e. V.“ (Sitz: Dietzhölztal) hat angefragt, in der „Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg“ Texte veröffentlichen zu dürfen in einer eigenen Rubrik. Mit Hinweis auf das bestehende Seitenkontingent lehnt der Gemeindevorstand ab.
  1. Planungsvereinbarung für Ortsumgehung: Weil die drei Bauämter die gemeinsame Grundlage geschaffen haben, kann nach einer letzten juristischen Prüfung die Planungsvereinbarung unterschrieben werden.
  1. Personalentwicklung: Seit der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurden einige Personalentscheidungen getroffen:
  • Ausbildung im Forst: Einen jungen Mann aus Simmersbach haben wir unter zehn Bewerbern ausgesucht, die Ausbildung zum Forstwirt zu beginnen.
  • GaLa-Vorstellung: Einen Schwerpunkt auf „Garten-Landschaftsbau“ hatten wir als Nachfolge beim Bauhof ausgeschrieben, worauf sich elf Personen beworben haben. Der Mann unserer Wahl kommt aus Wissenbach.
  • Geodaten als Grundlage: Um eine Stelle mit viel Technik geht es bei einer Nachfolge für unser Bauamt. Unter den sieben Interessenten stach der interne Bewerber hervor und bekommt den Job.
  • Arbeit in der Buchhaltung: Die Lücke in der Finanzabteilung ist nun zu schließen, weshalb wir jemanden für Buchhaltung und Steuerverwaltung suchen. Unter https://www.eschenburg.de/stellen läuft die Ausschreibung bis 25.03.2022.
  • EMA-Nachfolge: Das Einwohnermeldeamt verlässt eine Kollegin nach fast 25 Jahren, wofür eine Kollegin aus dem Fachbereich 2 eingearbeitet wird. Wie die Arbeit im Bürgeramt neu zu arrangieren ist, soll nun ein eigenes Konzept zeigen.
  • Ausbildung ist Zukunft: Die fünf Ausbildungsberufe Verwaltungsfachangestellte und Forstwirt bei der Gemeinde Eschenburg, Fachangestellte für Bäderbetriebe im Freizeitbad Panoramablick, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bei den Gemeindewerken Eschenburg und Fachkraft für Abwassertechnik beim Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ stellen wir im Internet unter eschenburg.de/ausbildung vor und geben Einblicke in die Arbeit in unserem Youtube-Kanal. 
  1. Jagdpachterlös verteilt: Da aufgrund der Pandemie und der Krankheit des Geschäftsführers in diesem Jahr keine Jagdgenossenschaftssitzung stattgefunden hat, konnte auch kein beschlussfähiger Jagdvorstand gewählt werden. Dies hat zur Folge, dass bis zu einer entsprechenden Jagdgenossenschaftssitzung, in dem die Wahl des Jagdvorstandes vorgenommen wird, der Gemeindevorstand als Notjagdvorstand fungiert. Als Notjagdvorstand sollte die Verwendung der Jagdpachterlöse für das Jagdjahr 2021/2022 beschlossen werden, da die zu verteilenden Mittel für den Waldwegebau und der Forstwirtschaft benötigt werden. Somit wurden wie in den Vorjahren verteilt: 31.673,00 EUR an die Gemeinde Eschenburg, 3.255,36 € an die Haubergsgenossenschaft Eibelshausen und 1.071.64 € an die Interessentenwaldgemeinschaft Roth.
  1. Jagdpachtverträge gerichtsfest: Das Landgericht Limburg hegt keine Zweifel an den Pachtverträgen der Jagdgenossenschaft Eschenburg. Dem Berufungsantrag eines Landwirts, der bereits in erster Instanz wegen Wildschadens einen unserer Jagdpachtverträge als nichtig darzustellen versuchte, hatte das Landgericht keine Aussicht auf Erfolg beigemessen. Nach der Vorstellung des Klägers hätte die Jagdgenossenschaft Schäden ersetzen müssen, was vor allem zu Lasten der Gemeinde Eschenburg gegangen wäre.
  1. Spenden sammeln für „Bürgerwald“: Etwa 2,50 € kostet eine Pflanze – je nach Baumart – um wieder neuen Wald zu pflanzen. Förster und Waldarbeiter haben bereits Flächen vorgesehen, wo ein „Bürgerwald“ entstehen kann. Erste Gruppen haben sich bereits gemeldet, ganze Gebiete wieder gezielt aufzuforsten. Informationen hierzu gibt unser Förster Sebastian Biener. Zum Frühlingsanfang berät der Gemeindevorstand auch eine Wald-Strategie, um nach Klimawandel, Käfer und Kahlschlag die Nachhaltigkeit wieder zu unterstützen.
  1. Nächstes Projekt unserer Energie-GmbH: Die verbleibenden Potenzialflächen im Wind-Vorranggebiet am Mattenberg und Hornberg möchte die Lahn-Dill-Bergland Energie-GmbH nutzen, um hier mit weiteren Grundstückseigentümern einen interkommunalen Windpark mit breiter Bürgerbeteiligung zu errichten. Die Altstandorte bei Hirzenhain könnten dabei im Gegenzug abgebaut werden, wenn hier zeitgemäßer Ersatz geschaffen wird.
  1. Rücksicht auf „Kinderstube“ der Natur: Vom 15. März bis 15. Juli besteht in der Gemeinde Eschenburg Anleinpflicht. „Hunde sind während der Brut- und Setzzeit im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Diese Anleinpflicht ist 2019 von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen: In dieser Zeit brüten Tiere und bringen ihre Jungen zur Welt, deshalb ist Vorsicht und Rücksicht geboten.
  1. Haushalte früh genehmigt: Wegen ausführlicher Beratung und einhelliger Beschlussfassung am 16.12.2021 konnten die Haushaltspläne vom Kreis schnell genehmigt werden. Der Nachtrag für 2021 hatte bereits eine Woche später am 23.12.2021 die Genehmigung, zum 28.12.2021 bekam der Haushalt 2022 „Grünes Licht“ aus Wetzlar. Die Haushaltsgenehmigung und die Haushaltsbegleitverfügung wurden allen Mitgliedern der Gemeindevertretung zugeleitet.
  1. Frühe Vergaben: Folgende Aufträge und Vergaben sind beschlossen worden
    • Heizkessel Bauhof: Schwehn Haustechnik 12.432 €
    • Bodenbelagsarbeiten: Raumdekor Gietzelt (Herborn) 33.070,75 €
    • Zwei Kommunaltraktoren vom Typ „Steyr Expert“ (einer ausgestattet für Mulch- und Freischneidearbeiten, der andere für Winterdienst und Straßenunterhaltungsarbeiten) liefert die Firma Fuchs vom Roth, die unter vier Lieferanten mit einem Gesamtbruttopreis von 261.800 € das günstigste Angebot abgegeben hatte.
    • Zwei Schneepflüge vom Typ Schmidt CP 2 mit 2,30 Meter Räumbreite haben wir bestellt bei KBM (Limburg). Der Preis von zusammen 23.455 € war das günstigste Angebot. Die anderen drei Offerten lagen (mit 2,40 Meter Breite) über 32.000 €.
    • Fällgreifer: Baumschere TMK 300 für den Bagger wegen langer Lieferzeit im Januar bestellt bei Firma Hitzler (Bibertal) zum Preis von 11.673 € und mit der Hoffnung, das Gerät in der Saison noch einsetzen zu können.
    • Jahresvertrag Straßenunterhaltung – Verkehrsflächen & Anlagen konnte das zweite Mal verlängert werden mit der Bietergemeinschaft Bernshausen Bau (Bad Laasphe) und Grimm (Herborn), weil diese zweifache Verlängerungs-Option 2020 ausgeschrieben worden war.
    • Grünflächenpflege Friedhöfe: Rund ums Haus (Bad Laasphe) 24.317.53 €
    • Feldwege und Gewässerunterhaltung: Gerhard & Weigel (Haiger)
  1. Aufwand für Hubsteiger-Miete summiert sich auf 24.500 €: Im Jahr 2021 wurde insgesamt 20-mal ein Hubsteiger gemietet, aber nicht alle anstehenden Arbeiten konnten erledigt werden. Zwar kamen mit der Montage neuer Sirenenmaste außergewöhnliche Miettage zustande, dafür konnten auf der anderen Seite wegen personeller Engpässe keine Dachrinnen gereinigt werden und auch der Baumschnitt konnte nur sporadisch erfolgen. Durch die Miete sind 2021 Kosten von rund 24.500 Euro entstanden. Die kommt zusammen beim Abholen und Zurückbringen des Hubsteigers mit jeweils zwei Mitarbeitern und einem Fahrzeug. Der Zeitaufwand beträgt dafür in der Regel ca. 1,5 Stunden. Das gemietete Fahrzeug muss jeweils mit allen erforderlichen Materialien und Werkzeugen beladen und vor der Rückgabe wieder entladen werden. Diese Rüstzeit entfällt bei einem eigenen Hubsteiger Ein Zusatzfahrzeug wird z. B. benötigt, wenn Materialien oder Maschinen nicht mit dem meistens kleinen und einfach ausgestatteten Hubsteiger transportiert werden können. Der gemietete Hubsteiger muss vor der Rückgabe jeweils vollgetankt werden, zusätzlich zu den anfallenden Mietkosten für das Fahrzeug. Bei einem „eigenen“ Hubsteiger fallen natürlich jährliche Kosten für Kraftstoff, Versicherung, Steuer, TÜV-Untersuchung und Reparaturen an, was zu rechnen ist. Im Jahr 2021 ist im „Kümmerkasten“ unter den 170 Meldungen 48-mal Straßenbeleuchtung Thema. Und jedes Mal mussten wir um Geduld bitten, dass wir die Straßenlampe nicht sobald wie möglich reparieren, sondern zunächst „sammeln“ müssen, ehe wieder ein Hubsteiger gemietet wird. Bereits bei der Einbringung des Haushalts-Entwurfs wurde darauf hingewiesen, dass ein „eigener“ Hubsteiger die Ergebnisrechnung mit der Abschreibung und dem bezahlbaren Aufwand weit weniger wiegt als das Mietmodell. Deshalb schlägt der Gemeindevorstand schon jetzt vor, für den Haushalt 2023 wieder einen eigenen Hubsteiger einzuplanen. 

Abgearbeitete Beschlüsse

  • TOP 13 Gemeindevertretung 16.12.2021 Feuerwehren: Die in der letzten Vertretersitzung des alten Jahres beschlossene Gesprächsrunde hat in der ersten Vorstandssitzung des neuen Jahres stattgefunden. Mit Gemeindebrandinspektor und dem Wehrführerausschuss konnten sich Ältestenrat, Ausschussvorsitzende und Gemeindevorstand über folgende Vorgehensweise verständigen: Die von der Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Umbaumaßnahmen für Roth und Eiershausen werden auf ihre Machbarkeit überprüft. Aufbereitete Planunterlagen und bautechnische Bewertungen sind danach mit der Unfallkasse und dem Landesprüfdienst zu klären. Über einen Neubau in Simmersbach besteht – als Einzel- oder Kombi-Standort – in der Runde Priorität.

Eibelshausen:

  1. Tiefbau und Straßenbau in der Oberen Hosbachstraße wird die Firma Hönig & Müller aus Sinn übernehmen, die mit 277.720,96 € das günstigste von sieben Angeboten abgegeben hatte. Das teuerste Angebot betrug rd. 357.000 €. 
  1. Das Ausschreibungs-Paket mit Tief- und Straßenbau „Am Holderberg“ und in der „Rehgartenstraße“ hat die Haigerer Firma Wirth Bau „gewonnen“ mit einem Angebot über 282.515,56 €. Die fünf Angebote hatten einen Mittelwert von rd. 315.000 € und einen Höchstwert von über 365.000 €.
  1. Im Kümmerkasten, der sich steigender Beliebtheit erfreut, gab es im vergangenen Jahr 170 Meldungen, 2020 waren es 116 und in den Vorjahren rund 60 jährlich. Es gab z. B. folgende Anregung: Auf dem „Spielplatzweg“ zur Baumgartenstraße fehlt bislang eine Laterne. Da in dem Fußweg kein Kabel der Straßenbeleuchtung liegt, wird dort eine solarbetriebene Leuchte montiert. Die war im November eigentlich für den Bauhof zum Testen bestellt worden; wenn sie nun im April geliefert wird, soll der Fußweg heller werden.
  1. Der CVJM Eibelshausen möchte zu Pfingsten (3.-6. Juni) ein Zeltlager für Kinder der 1. bis 7. Klasse anbieten auf der Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“. Um dieses Camp kostenlos anzubieten, hatte der Verein Spenden gesammelt. Die Gemeinde unterstützt die Aktion und verzichtet auf die Miete.
  1. Für die Nutzungsänderung der ehemaligen Metzgerei in der Nassauer Straße 7 in ein Bistro und eine Wettannahmestelle hat der Lahn-Dill-Kreis die Baugenehmigung erteilt mit Auflagen. Hierzu zählen insbesondere die Obergrenzen für Lärm in der Nacht und eine sichere Ein- und Ausfahrt der elf Stellplätze, die laut Stellplatzsatzung erforderlich sind. 
  1. Wegen des alte Ölschadens im Bereich der Eiershäuser Straße und am Baldusacker hat die Gemeinde Eschenburg Klage gegen den früheren Eigentümer der Tankstelle eingereicht und macht die bisherigen Kosten in Höhe von 178.239 € geltend. Im September hatten wir – nach langer Ankündigung – die Untersuchungen abgebrochen und warten noch immer darauf, dass der Kreis einen Sanierungsbescheid erlässt und damit sagt, wie es weitergeht.

Hirzenhain:

  1. Das neue Angelgewässer am Steinbruch kann zum 1. April übergeben werden, hat die Abnahme mit Steinbruch-Betreiber und Angelsportverein ergeben.
  2. Die Bebaubarkeit der Straße „Unterm Klein Loh“ ist mit Anliegern und Ortsbeirat besprochen worden. Von rd. 210.000 € geschätzten Baukosten werden Dreiviertel auf die Anlieger umzulegen sein, wenn nicht die andere Straßenseite bebaut werden soll. Der Sperrvermerk ist vom Haupt- und Finanzausschuss aufzuheben.
  3. Die Schreinerarbeiten im DGH wird die Schreinerei Jochen Bach besorgen, die mit 18.907,91 € bei einer Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben hatte. Von fünf Firmen wurde ein Angebot angefordert, bei der Submission lagen zwei Angebote vor, die bis über 27.000 € reichten.
  4. Für das Gewerbegebiet Fritz-Stamer-Haus hat die Breitband-Initiative Lahn-Dill einen Fördertopf gefunden, der auf dem rund 2,7 Kilometer langen Weg zur ehemaligen Grube Amalie Glasfaser bringen kann. Das ist der erste Antrag auf „Gigabitförderung“, wie ihn Bund und Land aus dem Programm GAK „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ speisen.

 

Wissenbach:

  1. Weil das Grundstück Forsthausstraße 3 nur übers gemeindeeigene Grundstück Rathausstraße 6 (altes Rathaus) erreicht werden kann, soll zur Erschließungssicherung ein Gang- und Fahrrecht eingetragen werden. Der Ortsbeirat ist damit grundsätzlich einverstanden, nur sollte der Ortstermin zur weiteren Planung des neuen Dorfplatzes abgewartet werden, um das Gang- und Fahrrecht in das Gestaltungskonzept des Dorfplatzes zu integrieren.
  1. Das Vorhaben des Lahn-Dill-Kreises, den Schulhof um einen Teil des Spielplatzes zu erweitern, wird begrüßt. Aus Sicht des Ortsbeirats sollte dieses Gebiet allerdings nicht eingezäunt werden, heißt es in der Stellungnahme.
  1. Die „Aktion saubere Landschaft“ soll in der Zeit vom 21. bis 26.03.2022 stattfinden. Der Ortsbeirat trifft sich am Samstag (26.3.2022) um 10 Uhr am Alten Rathaus und beginnt die Aktion.

Simmersbach:

  1. Die Telefonica Germany GmbH & Co. KG – Rechtsnachfolger von E-Plus und Mitbenutzer des Mobilfunkstandortes am Sportplatz – teilt mit, dass der Standort um Sendeanlagen für LTE und 5G erweitert wird.
  1. Lucas Lörz ist der neue Pastor der FeG. Beim Einführungsgottesdienst konnten wir ihm die erste neue Eschenburg-Fahne überreichen.

Eiershausen:

  1. Der Briefkasten sollte nicht weiter am bisherigen Platz am Haus Dorfstraße 9 hängen. Um im Dorf zu bleiben, suchte die Post einen neuen Standort. Am Buswartehäuschen an der Kirche ist nun der neue Platz, der gemeinsam mit dem Ortsbeirat gefunden wurde.
  1. Die gewünschte Pflasterfläche am Festplatz hat der Ortsbeirat größenmäßig von 375 m2 auf jetzt 160 m2 Dadurch verringern sich die geschätzten Kosten von rund 40.000 € auf 15.000 €. Mittel und Umsetzung sind erst einzuplanen, wenn die Themen Kita und Feuerwehrgerätehaus-Neubau abschließend geklärt sind.
  1. An den rd. 40.000 € Kosten für einen Trinkwasseranschluss zum Sportheim würde sich der SSV 1921 Eiershausen beteiligen. Wegen der Pandemie fehlen derzeit noch die Mittel und Einnahmen. Ein Fest zum 100-jährigen Bestehen wird für 9. und 10. Juli geplant.

Roth:

  1. Für die Erneuerung des Achenbacher Wegs ist ein Förderantrag beim Amt für Bodenmanagement gestellt worden. Die Sanierung des rd. 1.000 m langen Teilstücks wird etwa 250.000 € kosten, wofür wir nun auf eine Zuwendung aus dem Förderprogramm für Aufwendungen für dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen (DLCAI) hoffen. 
  1. Die Westerwald-Bio GmbH plant, an ihren Zäunen eine Solaranlage zu errichten. Ein Agri-PV-Park dieser Größe könnte den Strom für das ganze Dorf erzeugen. 
  1. In der Straße „An den Gärten“ konnte der ehemalige Schulgarten verkauft werden. Weil es zwei Bewerber für das nur 358 m2 große Grundstück gab, griff unsere Baulandrichtlinie.

 Gemeindewerke

  • Grünes Licht für Etat: Nachdem der Wirtschaftsplan für 2022 am 28.12.2021 genehmigt worden war, konnten erste Aufträge vergeben werden:
  • Jahresvertrag Grünflächenpflegearbeiten: Firma Rund ums Haus (Bad Laasphe) für 12.786 € netto. Das teuerste der vier Angebote lag bei über 85.000 €.
  • Unterhaltung und Reparaturarbeiten (Kleinbaustellen) erledigen Gerhardt & Weigel GmbH (Haiger) und Erich Oppermann GmbH (Dietzhölztal). Die Bietergemeinschaft hatte das günstigste der drei Angebote.
  • Sanierung von Schachtabdeckungen besorgt Firma Oppermann (Dietzhölztal)
  • Leitungsbau Eiershäuser Straße: Sieben Angebote lagen zwischen 94.849 € und 124.369 € netto. Baugeschäft Hans Georg Grimm (Herborn) erhält den Auftrag.
  • Leitungsbau Baumgartenstraße / Steilstraße: Unter fünf Offerten von 127.009 € netto bis 167.283 € geht der Auftrag an Bernshausen-Bau (Bad Laasphe).
  • Leitungsbau Bahnhofstraße: Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) hatte die Nase vorne mit 163.179 € netto. Das teuerste der fünf Angebote lag bei rd. 200.000 €.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • IKZ Kanaltechnik und Elektro: Für die Prüfung von Kanaltechnik und Elektrik hat der Abwasserverband für die beiden Gemeinden eine neue Stelle im Haushalt 2022 geschaffen. Aufgaben für den neuen Mann sind die Überwachung der Regenentlastungsbauwerke und -rückhaltebecken sowie der Elektrotechnik.
  • Haushalt genehmigt nach Neufassung der Satzung: Wegen einiger Änderungen war eine Neufassung der Satzung gefordert, zu deren Beschluss die Verbandsversammlung am 26.01.2022 zusammenkam. Zwei Tage später war das Regelwerk und der Etat von der Aufsicht genehmigt.
  • Grundstücke gekauft für Kläranlagen-Erweiterung: Der Abwasserverband kauft im Überschwemmungsgebiet Wiesen zum Preis von 6,50 €/m², die sonst als Grünland einen Bodenrichtwert von einem Euro hätten. Das liegt über dem Gutachtenwert (3,90 €), weil früher 12 D-Mark gezahlt wurden. Das hat der Vorstand aus Gründen der Gleichbehandlung beschlossen. Die ersten fünf Eigentümer verkaufen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Neustart am 21. März: Nach drei Wochen Sanierung will das Freizeitbad „Panoramablick“ am 21. März wieder öffnen und in den Frühling starten. Wenn die Corona-Kontrollen nach den Vorschriften des Landes gelockert werden, ist weiterhin ein „Basisschutz“ notwendig, solange das Virus sich verbreitet. Das Sicherheits-Konzept im Freizeitbad setzt vor allem auf Abstand, um Kontakte zu vermeiden. Der „Kreisverkehr“ im Schwimmerbecken kann entfallen, wenn sich die Besucher an das übrige Konzept halten und Kontakte kurz gestalten. Die Stunde Schwimmzeit kann am Nachzahlautomat verlängert werden. Mehr Infos unter www.freizeitbad-panoramablick.de/corona im Internet.
  • Zielgerade des Bauprogrammes: Mit der dreiwöchigen Sanierungsschließung wurde das Bauprogramm vollendet, das für die Jahre 2017 bis 2022 erstellt und von den beiden Gemeinden finanziert wurde mit zusammen 500.000 €. Durch Zuschüsse des Landes Hessen aus dem Programm „SWIM“ und einer Förderung des Bundes durch die Klimaschutzinitiative konnten weit mehr als vorher geplant geschafft werden. Beim „Endspurt“ lag der Schwerpunkt auf einer neuen Heizung und der Erneuerung von 10 Pumpen.
  • Benefiz fürs Babybecken: Das neue Babybecken wird mit Edelstahl neu gebaut und ist noch nicht fertig. So lange in dem Bereich noch gearbeitet wird, bleibt auch der Whirlpool geschlossen. Die Spendensammlung des Fördervereins läuft weiter, weil jeder Euro „Benefiz fürs Babybecken“ dem Schwimmbad in der Ergebnisrechnung der kommenden 25 Jahre hilft. So lange wird die Investition abgeschrieben und belastet den Aufwand – über den gleichen Zeitraum wird aber auch jeder Spenden-Euro als Ertrag in die Waagschale gelegt. Mehr Informationen über die Aktion unter freizeitbad-panoramablick.de/babybecken im Internet.
  • Pläne genehmigt: Der Nachtragshaushalt 2021 ist am 07.01.2022 vom Kreis genehmigt worden, der Haushalt 2022 am 11.01.2022.

Haushalt 2023 genehmigt für „Zielorientierte Zusammenarbeit“

Der Haushalts-Plan der Gemeinde Eschenburg, der am 15.12.2022 von der Gemeindevertretung mit dieser Vorlage beschlossen worden ist, hat am 02.01.2023 die Genehmigung der Aufsicht erhalten.  Den kompletten Entwurf des Haushalts 2023 hat Bürgermeister Götz Konrad am 17.11.2022 den in die Beratung der Gremien eingebracht. Konrad erläuterte in seiner Einbringungsrede, warum mit dem Haushalt 2023 „zielorientierte Zusammenarbeit wichtig sei:

„2022 habe ich an dieser Stelle gesagt, dass wir jeden Euro fünfmal herumdrehen, weil uns an der Gewerbesteuer nur ein Fünftel bleibt.

Für 2023 möchte ich das dazu passende Werkzeug werben, nämlich die Waage. Für uns Kommunen ist nämlich die Zukunft eine Frage der Wage. Diese Waage muss man immer wieder Haushalts-Jahr für Haushalts-Jahr messen und wiegen. Die Frage der Haushalts-Waage ist nämlich immer: Wieviel Aufwand können wir ertragen?

Auch wenn wir demnächst über die Frage zu entscheiden haben, weiter auf ein Gesamtabschluss (§ 112 b HGO) – eine kommunale Konzernbilanz – zu verzichten, bis die Abschlüsse gleichauf sind, haben wir in Eschenburg den Blick aufs große Ganze.

Der Haushalt ist im Kern vorgestellt, die wichtigsten Bauprogramme sind bereits in zwei Ausschüssen erläutert worden. Zur weiteren Beratung und Beschlussfassung sind Termine gesetzt. Deshalb will ich anhand weniger Beispiele zeigen, dass wir innerhalb unseres „kommunalen Konzerns“ sehr wohl eine Gesamtschau haben und darauf achten. Zudem haben wir in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Werke und Verbänden etwas geschaffen, was aus der Krux der Kommunalfinanzen eine Chance werden lässt.

Beispiel Babybecken: Ein Ersatz für das Kinderplanschbecken im Schwimmbad hatten wir weder einen Plan noch im Bauprogramm. Deshalb haben wir aus der Not eine Tugend gemacht. Für diese neue Attraktion sammeln wir zusammen mit dem Förderverein Spenden, „Benefiz fürs Babybecken“. Hierbei kann man sagen, dass jeder Euro Spende dem gesamten Schwimmbad hilft in den kommenden 25 Jahren. Warum ist das?

Ein neues Babybecken wird über 25 Jahre abgeschrieben. Das heißt in jedem der nächsten 25 Jahre wird ein Betrag von 6000 € auf der Seite Aufwand in die Waagschale gelegt.

Wie können wir den Aufwand ertragen?
Entweder wir erhöhen die Umlage um 6000 € – Wir haben schon über weniger gestritten.

Oder wir erhöhen den Eintritt um 0,10 € – auch hier haben wir schon über weniger gestritten.
Die Aktion „Benefiz fürs Babybecken“ macht es uns möglich, dass wir gar nicht streiten müssen. Jede Spende wird ebenfalls auf 25 Jahre aufgeteilt und auf die Waage gelegt, auf der anderen Seite in die Waagschale für „Ertrag“.

Spenden, Zuschüsse, aber auch die Zuweisung der beiden Gemeinden an die Verbände werden nämlich als so genannte Sonderposten gesammelt und als „Gegengewicht“ zur Abschreibung in die Waage gelegt. Jahr für Jahr.

Wenn wir also eine Investition komplett über Spenden oder auch als Zuweisung von Mitgliedsgemeinden finanzieren, rechnet sich die Investition auf diesem Finanzierungsweg gewissermaßen von selbst.

Von diese so genannten Sonderposten Auflösung erzähle ich jedes Jahr, wenn ich darüber informiere, wie wir kommunale Infrastruktur finanzieren im Bereich von Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Straßenbau. Das geschieht weitestgehend mit Beiträgen, auch mit unseren Ergänzungsbeiträgen für die Bauprogramme Wasser und Abwasser 2021-2026. Auch diese Beiträge werden wie Zuschüsse und Spenden über die Sonderposten Auflösung in die Waagschale „Ertrag“ geworfen. Und weil wir die Abschreibungen erwirtschaften müssen, ist dieser Ertrag wichtig, um den Aufwand aufzuwiegen. Alles eine Frage der Waage.

AfA Sopo Quote
Wasser        320.000 €        154.000 € 48%
Abwasser        345.000 €        186.000 € 54%
Straße        380.000 €        270.000 € 71%
    1.045.000 €        610.000 € 58%

In diesen drei Bereichen zusammengerechnet haben wir über eine Million Euro zu erwirtschaften, dazu tragen die Ergänzungsbeiträge für Wasser und Abwasser sowie die Erschließungs- und Straßenbeiträge mit 610.000€ erheblich bei.

Anders formuliert: Hätten wir diese Beitragsfinanzierung nicht, müssten wir jedes Jahr diese 610.000 € auf anderem Wege einsammeln. Und bitte nicht vergessen: Von der Gewerbesteuer bleibt nur ein Fünftel hier in der Gemeinde.

Beispiel Abwasserverband: Das System mit Investitionszuweisung der beiden Gemeinden haben wir bereits 2011 dort eingeführt, um den Verband zu entschulden und künftige Investitionen finanzieren zu können. Es gibt seit 2008 nämlich keine Förderprogramme, dafür aber noch genügend alte Schulden, die abgebaut werden wollen.

Seit 2015 haben wir auch im Abwasserverband Obere Dietzhölze ein Bauprogramm. Der Eschenburger Anteil an der Investitionszuweisungen wird über unsere Ergänzungsbeiträge aufgebracht.

Bauprogramme und vorausschauende Finanzierung schaffen Stabilität:

  • Seit 2015 erhebt die Gemeinde Eschenburg kostendeckende Gebühren auf Wasser und Abwasser.
  • Seit 2015 sind unsere Steuersätze gleich geblieben bei 380 % Gewerbesteuer und 400 % Grundsteuer.

2015 war für uns das Jahr der Bauprogramme, denn auch für den Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ wurde eine Grundlage für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit gelegt, indem hier Ziele für die Jahre 2017-2022 formuliert worden sind mit einem gedeckelten Volumen von 500.000 €. Mit dieser Einigung haben wir es auch geschafft, dass das Freizeitbad 2023 seinen 50. Geburtstag feiern kann und der Zweckverband schuldenfrei wird.

Das Schönste an der Einigung war, ist und bleibt: Wir brauchen uns nicht mehr über die Kosten zu streiten, sondern können uns über den Nutzen freuen.

Eine Frage der Waage – zwischen Abschreibung und Sonderposten – auch bei den beiden Verbänden und den Gemeindewerken:

AV OD        580.000 €        215.000 € 37%
ZV MPS        176.000 €          71.500 € 41%
GWE        665.000 €        340.000 € 51%

Die Haushaltsberatungen haben eigentlich gestern Abend schon angefangen in der Betriebskommission der Gemeindewerke. Wir haben neue Abwassergebühren berechnen lassen müssen und empfehlen sie zum Beschluss. Wir mussten ein Defizit in Höhe von 300.000 im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke, Abteilung Abwasser, regelrecht einfangen. Das steht nicht in diesem Haushalt, aber das steht als Beispiel für unser neues Denken, wenn wir für die Zukunft Investitionen in Echtzeit finanzieren.

Die Klärschlammvererdung ist 2008 fertiggestellt worden, als die erste Abschreibung als Aufwand im Haushalt aufschlug. Die erste Räumung der Beete war für 2014 vorgesehen. Durch effiziente Beschickung der Beete konnte die Leerung herausgezögert werden und ist eigentlich für 2027 geplant gewesen. Nun war sie aber schon vorher notwendig geworden, um Flächen für die erforderlichen Umbauarbeiten in der Kläranlage zu haben.

Baggerarbeiten an der Klärschlamm-Vererdungsanlage

Für die Räumung der Beete hatten wir eigentlich seit 2008 jährlich 20.000 € als Rücklage in den Haushalt eingestellt. Diese Zahl war uns auch von der Herstellerfirma empfohlen worden – das ist allerdings 20 Jahre her. Und diese Rücklage ist von der Aufsicht mehr als einmal moniert worden, denn für so etwas würden eigentlich keine Rücklagen gebildet. Das sei ja normaler Aufwand…

Nun kommen wir als Kommune und kommunale Verbände nicht aus der Gewinnzone, sondern bestenfalls auf unsere Kosten. Das ist auch richtig so. Nur kann ich damit ganz schlecht Kostensteigerungen abfangen, die vor 20 Jahren oder auch nur vor 12 Monaten nicht planbar waren. Weder die Rücklage noch die schon höher eingeplanten Haushaltsmittel reichten in diesem Sommer aus, um die Kostensteigerungen bei der Entsorgung aufzufangen.
Weitere Kostensteigerungen drohen, wenn Umweltpolitik und Behördenpraxis keine naturnahe Entsorgung wie zuletzt als Abdeckmaterial eine Deponie erlauben, sondern in die teure Verbrennungsanlage führen.

Nun heißt es „Umlage statt Rücklage“. Die Kosten für die Räumung des zweiten Beetes ist mit 500.000 € im Haushalt des Abwasserverbands eingeplant. Das ist zwar so viel wie im Gemeindehaushalt Dorfplätze veranschlagt werden, nur fließt beim Abwasser der Aufwand in die Gebühr ein. Das haben wir uns – Walter Jank kann sich noch daran erinnern, als wir diesen Weg einschlugen – anders vorgestellt. Und womöglich wäre es auch für unsere Gebühren-Gestaltung besser gewesen, wir hätten mehr Geld in die Rücklage nehmen dürfen. Was nämlich übrig bleibt, kann bei der Nachkalkulation noch angerechnet werden. Nicht angerechnet werden kann die Kostensteigerung, wenn wir sie nicht zeitgleich mit dem Haushalt in die Gebühr aufnehmen. Deshalb wollen wir am 15. Dezember mehrere Haushalte und eine neue Abwassergebühr beschließen.

Bis dahin wird der Haushalt 2023 in die Beratung eingebracht, wie der Gemeindevorstand ihn am 14.11.2022 per Beschluss festgestellt hat:

20.930.000 € an Erträgen stehen
20.635.000 € an Aufwendungen gegenüber
Auch wenn der Saldo ein negatives Vorzeichen hat, ist -295.000 € ein Plus unterm Strich.
Mit dem außerordentlichen Ergebnis planen 305.000 € Überschuss

855.000 € beträgt der Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit auf.
Wir investieren 2.302.500 €
Dafür holen wir 744.500 € aus Beiträgen und Zuschüssen

Bei Finanzierung steht 1.000.000 € Einzahlungen. Das ist Kreditaufnahme.

435.500 € bei den Auszahlungen sind die Tilgungsleistungen auf bestehende Kredite.

Gesamtbetrag von Verpflichtungsermächtigungen 2023 beträgt 4.450.000 €. Wir wollen ja diese Kita, die wir nun planen und bauen lassen, womöglich kaufen. Das ist – am besten im Einklang mit den Haushaltsberatungen – zu entscheiden. Im Plan brauchen wir aber einen Rahmen für unsere Entscheidungen.

Die Steuerhebesätze bleiben – wie seit 2015 – gleich bei 380 % Gewerbesteuer und 400 % Grundsteuer!!!

Beim Kleingedruckten in § 8 heißt es zu „Deckungsfähigkeit“: „Mehrerträge der Gewerbesteuer können zur Deckung von Mehraufwendungen bei der Gewerbesteuerumlage und der Heimatumlage verwendet werden.“ Ist eigentlich klar, halten wir aber schon mal in der Haushalts-Satzung fest, damit wir nicht wegen höherer Steuereinnahmen einen Nachtrag brauchen, weil ja auch wieder ein Großteil abfließt an Kreis, Land und Bund.

Was wir hier tun können, habe ich eben in meinem Geleitwort umrissen. Auch wenn wir noch immer auf einen Gesamtabschluss verzichten, haben wir – schon mehr als andere – den Blick aufs große Ganze. Auch wenn wir dieses Miteinander zwischen der Kommune und ihren Beteiligungen austarieren müssen, wie das Beispiel Abwassergebühr zeigt, ist dieses Miteinander wichtig und zielführend.

Diese interkommunale Kooperation baut auf Bauprogramme und Sonderposten-Strategie, um für die Zukunft folgendes zu erreichen und zu erhalten

  • ein intelligentes Investieren
  • eine verlässliche Vorgehensweise
  • eine zielorientierte Zusammenarbeit

Nachhaltigkeit in der Finanzierung gibt uns auch Neugestaltungskraft für weitere Ideen. Am Beispiel Babybecken und unsere gerade angelaufenen Bürgerbeteiligung „Mehr Spielplätze“ lässt sich erahnen, wie wir mehr Gestaltungs-Spielraum im wahren Wortsinn erreichen.

Ich wünsche mir für die kommende Beratung, den Haushalt und das kommende Jahr weniger „Mer müsste mal“ als solche Ideen und Initiativen.

Zusammenarbeit braucht Zielorientierung und das können wir gemeinsam mit diesem Haushalt 2023 beraten – hierzu sind alle Ausschüsse und alle Ortsbeiräte eingeladen – und dann im Dezember zu beschließen.

Ich danke fürs Zuhören und jede zielorientierte Zusammenarbeit.“

Haushalt 2022: Den Euro fünfmal rumdrehen

Haushalt 2022: Den Euro fünfmal rumdrehen

Bürgermeister Götz Konrad hat den Entwurf des Haushaltsplan 2022 am 18.11.2021 in der Gemeindevertretung vorgestellt und in die Beratungsfolge der Gremien eingebracht mit der nachfolgenden Rede und einem Stück Kunstrasen. Die am 16.12.2021 von der Gemeindevertretung beschlossene Endfassung des Haushalts 2022 ist am 28.12.2021 genehmigt worden und ist somit als Grundlage für neue Jahr gültig.

„Herr Vorsitzender, sehr geehrten Damen und Herren,

das hier ist die „Blaupause“ für die Zukunft, nicht nur für den Sportstättenbau. Eigentlich eine Blau-Weiß-Pause oder gleich des Rätsels Lösung: Das ist Kunstrasen, wie ihn der SSV 1920 Wissenbach hier in seinem neuen Stadion gebaut hat. Insgesamt ein Projekt von einer halben Million Euro, das der Verein selbst gestemmt hat. Eine Erbschaft gab den Grundstock für das Bauvorhaben am Hans-Haas-Weg, aber den größten Teil haben die Ehrenamtlichen mit viel Engagement gesammelt.

Und wie dieses Stück Kunstrasen hier, trägt die Gemeinde Eschenburg auch mit einem handlichen Anteil bei. Die nächsten 20 Jahre übernehmen wir jährlich einen Zuschuss in Höhe von rund 7.000 €. Damit kann der SSV ein Darlehen bedienen, dass er in Höhe der restlichen Eigenanteils von 120.000 € aufgenommen hat.

Hätten wir als Gemeinde investiert, hätten wie das Geld aufbringen müssen und hätten über 20 Jahre jährlich die Abschreibung als Aufwand im Haushalt gehabt. Das wären jährlich 25.000 € statt der 7.000 €, wie sie jetzt anstehen.

Wenn wir das heute anders machen und anders machen müssen als vor 20 Jahren, als das Holderbergstadion und der Sportplatz Simmersbach erneuert worden sind, geschieht das ohne Vorwurf an die Vorgänger. Damals war das so – und wir müssen das heute anders machen, weil wir seit 2008 die doppelte Buchführung haben.

Anders als in der freien Wirtschaft können wir diesen Aufwand nicht bei unseren Abgaben (an Kreis, Land und Bund) geltend machen.

Normalerweise würde man, nicht nur wegen der doppelten Buchführung, sagen, dass wir den Euro zweimal umdrehen, ehe wir ihn ausgeben. Wenn wir uns den Haushalt 2022 nun in der Beratung anschauen, müssen wir ihn fünfmal umdrehen. Denn uns bleibt von der Gewerbesteuer nur noch ein Fünftel….

„Den Euro fünfmal umdrehen“ steht deshalb über diesem Haushalt 2022 und ich nenne 5 Schritte, wie wir den Euro umdrehen können.

1.   Immer aufs Ergebnis schauen

Nach einer Kommunalwahl sage ich das nicht nur den „Neuen“, sondern auch den alten Hasen, die womöglich noch die Kameralistik kennen. Mit der Doppelten Buchführung in Konten (Doppik) kam 2008 auch eine ganze neue Rechnung. Im Ergebnishaushalt geht es nicht nur um Einnahmen und Ausgaben jetzt, sondern über Erträge und Aufwand, wie sie sich in der Folge unserer Entscheidungen entwickeln.

7.000 € oder 25.000 €? Wir haben uns für 7.000 € entschieden.

Also bei allen Entscheidungen und Entwicklungen immer aufs Ergebnis schauen.

Die klassische Haushaltsberatung greift da nicht. Streichen, Strecken, Schieben spart meistens nichts im Ergebnis.

Wir haben, bevor wir heute den Haushalt in die Beratung einbringen, die Bauprogramme vorgestellt in zwei Ausschüssen. Da wurde schon in den Tabellen zu Fuhrpark, Gebäuden, Friedhof etc. fein unterschieden, ob es Aufwand ist und ins Ergebnis einfließt oder ob es eine Auszahlung ist, bei der eine Investition über den Finanzhaushalt dargestellt wird, die im Ergebnis in den folgenden Jahren mit der Abschreibung und mit Zinsen im Ergebnishaushalt zu berechnen sind.

Beispiel Traktor: Wenn man jetzt die 155.000 € für den einen Traktor streichen würde, die im Bauprogramm mit dieser Summe erläutert wurden und hier bei den Investitionen im Finanzhaushalt dargestellt sind, dann spart man nichts: Die meisten Fahrzeuge des Bauhofs schreiben wir nämlich über 10 Jahre ab. Das heißt, in der Ergebnisrechnung schlägt die Abschreibung mit 15.500 € zu Buche. Wenn wir aber nun die Ersatzbeschaffung „schieben“ und der Traktor muss wieder in die Werkstatt, dann tauchen die Reparaturkosten im Aufwand auf. In diesem Jahr sind wir da schon bei fast 10.000 €. Wenn wir am Ende noch ein Ersatzfahrzeug mieten müssen, was auch Aufwand ist, wird es im Ergebnis teurer.

Mit der gleichen Ergebnisrechnung kann man einen Hubsteiger betrachten, der mit 100.000 € in der Anschaffung aus dem Haushalt gestrichen wurde. Nur muss für mehr als 20.000 € Aufwand im Jahr gemietet werden. Nicht eingerechnet ist die Arbeit, die liegen bleibt, während das Miet-Fahrzeug geholt, gerüstet und zurückgebracht wird.

Damit wir bei den Investitionen Aufwand und Ertrag in der Waage halten können, sind im Vorbericht (S. 42 – 59) bei jeder Position der Abschreibungszeitraum und die jährliche Abschreibung angegeben. Auf der Ertragsseite ist das Gegenstück zur Abschreibung der Ertrag „Auflösung Sonderposten“ aufgeführt und gegeneinander aufgerechnet.

Sonderposten klingt ein bisschen nach „Schnäppchenmarkt“ ist aber alles andere als das „schnelle Geld“. Hier werden die Beiträge der Bürger für Erschließung oder Sanierung von Straßen oder Zuschüsse von Kreis, Land nachhaltig eingerechnet.

Bei den Gemeindewerken sind die Ergänzungsbeiträge für Wasser und Abwasser auch in der Ergebnisrechnung mit jährlichen Abschlägen der stete Tropfen in die Waagschale auf der Ertragsseite und somit Gegengewicht zur Abschreibung, die auf der anderen Seite nach unten zieht. Diese Sonderposten-Auflösung wird für den gleichen Zeitraum gerechnet wie die Abschreibung, nur erreichen sie nicht immer die Höhe wie der Abschreibung: Bei Zuschüssen und auch bei Straßenbeiträgen ist ja auch immer ein Eigenanteil der Gemeinde dabei, der in den Aufwand einfließt.

2.   Balance halten mit den Bauprogrammen

Wir haben ja Bauprogramme für fast alles. Fahrzeuge, Gebäude, Feuerwehr, Friedhofswesen, EDV. Die drei wichtigsten für den täglichen Gebrauch sind Wasser, Abwasser und Straße.

2019 haben wir beschlossen, weiterhin für Wasser und Abwasser jeweils ein Bauprogramm für die die Jahre 2021 bis 2026 abzuarbeiten und die Investitionskosten über die Ergänzungsbeiträge bei den Grundstücksbesitzern einzusammeln in jährlichen Abschlägen. Bei den Straßen haben wir uns selbst gefragt, geprüft und gesagt, dass wir bei den einfachen Straßenbeiträgen bleiben, weil sie für uns alle leichter und günstiger handzuhaben sind.

Bringen wir die drei Werte zusammen, die im Haushalt der Gemeinde (Straßen) und im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke (Wasser, Abwasser) stehen, wenn die Straßenbeiträge und Ergänzungsbeiträge sorgsam „ertragswirksam aufgelöst“ werden – also jedes Jahr ein bisschen in die Waagschale gelegt als Gegengewicht zur bereits bekannten Abschreibung.

Die Sonderposten-Auflösung beträgt nun für

  • Wasser 154.000 €
  • Abwasser 183.000 €
  • Straßen 273.000 €

Zusammengerechnet 610.000 € auf der Ertragsseite, weil wir als Basis die Beitragsfinanzierung haben. Im vergangenen Jahr lag diese Summe noch bei 592.000 €. Das ist eine Verbesserung um 18.000 €. Und jedes Jahr werden es mehr.

Hätten wir das Geld zum Investieren aus der Gebühr oder aus irgendeiner Steuer genommen, müssten wir jedes Jahr diese 610.000 € – und jedes Jahr mehr – einsammeln, weil wir der Abschreibung etwas entgegenhalten müssen um den Haushalt auszugleichen.

Diese Sonderposten-Strategie als Gegengewicht zur Abschreibung geht nicht nur mit Beiträgen der Bürger oder Zuschüssen von Kreis, Land und Bund, sondern auch mit Zuweisungen von Mitgliedsgemeinden.

Beim Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ haben wir, nach den guten Erfahrungen hier, auch ein Bauprogramm beschlossen, für „Abwasser 4.0“ zwölf Millionen zu investieren. Und das Geld für Investitionen geben die beiden Mitgliedsgemeinden seit 2011 als direkte Zuweisungen.

Die Erträge aus Sonderposten steigen beim Abwasserverband auf 205.000 €.

Die Verschuldung sinkt. : Mit der Tilgung von 660.000 € bringt der Abwasserverband die Verbindlichkeiten auf dann 3,7 Mio. €. Die Zinsenlast sinkt auf 100.000 €, wo 2021 noch 140.000 € geplant waren und 2020 im Ergebnis sogar mehr als 155.000 € anstanden.

Wer jetzt im Ergebnis des Abwasserverbandes einen ungehörigen Sprung sieht, was die Gemeindewerke Eschenburg über die Umlage in einem Anteil von 57 % zu 100 Prozent über die Abwassergebühren zu tragen hat, sollte sich drei Punkte sagen lassen:

  1. Für die Leerung des ersten Beetes der Klärschlammvererdungsanlage benötigen wir mehr als die jährliche Rückstellung von 20.000 € bislang erbracht hat. Um die Gesamtkosten von rd. 390.000 € zu stemmen, sind jetzt 170.000 € im Haushalt auf einen Schlag zu stemmen. Das macht schon mal die Hälfte der Aufwandssteigerung aus.
  2. Die Stromkosten steigen. Für 2022 müssen wir 55.000 € mehr ansetzen, nachdem uns der Lieferant gekündigt hat. Um Preisstabilität zu erreichen hat der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ beschlossen, der KEAM beizutreten.
  3. Übernimmt der Abwasserverband für die beiden Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal eine Interkommunale Zusammenarbeit für die Prüfung von Kanal- und Elektrotechnik. Das Fahrzeug wird geleast. Ausbau, Ausstattung und Ausrüstung wird beschafft über den Haushalt 2022. Die Personalkosten – hier wird ein Rahmen von rd. 50.000 € eingeplant – stehen dauerhaft im Haushalt, aber die „IKZ Elektro & Kanaltechnik“ spart beiden Kommunen Aufwand, den sie sonst einzeln weitaus höher zu stemmen hätten. Der AV hat 8 solcher Abwasseranlagen, die zu prüfen sind – die beiden Gemeinden 15. Und dann kommt da noch die Elektrotechnik.

„Balance halten mit den Bauprogrammen“ – das geht auch ohne Beiträge. Auch beim Schwimmbad halten wir die Ergebnisrechnung mit Sonderposten-Strategie auf Kurs:

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten summieren sich auf nunmehr 71.500. Im Vorjahr waren das 64.000 €. Darin werden Zuschüsse und Zuweisungen Zuschüsse für Investition werden ertragswirksam über die Nutzungsdauer des Anlagegutes aufgelöst.

Es handelt sich um die bislang erhaltenen Zuschüsse des Landes aus dem Investitionsprogramm „HAI“ (390 T€), Zuschüsse der EKM gGmbH (78 T€) und Zuschüsse des Fördervereins (rd. 70 T€) sowie vor allem die Zuweisungen der Mitgliedsgemeinden zur Finanzierung des 500 T€ umfassenden Bauprogrammes 2017-2022. Das ist ja gerade das finanzielle Fundament und der Fahrplan für den Zweckverband und die beiden Mitgliedsgemeinden.

Dazu kommen jetzt noch die Zuschüsse:

Das alles wird die Erträge aus Sonderposten über diese 71.500 € hinaus weiter steigern. 71.500 €, die wir nicht bei den Bad-Besuchern oder den Mitgliedsgemeinden einkassieren müssen.

Und wenn mit dem Jubiläumsjahr 2023 der Zweckverband seine letzten Schulden abgebaut hat und das nächste Bauprogramm auch „in Echtzeit“ finanzieren kann.

3.   Mit Perspektive statt „auf Pump“

Beim Abwasserverband ist dieser Schuldenstand noch höher. Das muss man verstehen, beim Bau solcher Anlagen gab es noch Zuschüsse und man musste schnell handeln. Um den Eigenanteil schnell aufzubringen, wurden langlaufende Darlehen aufgenommen und über den Haushalt bedient.

Wenn wir heute mit Bauprogrammen vorausschauend arbeiten, ist das im Rückblick kein Vorwurf an die Vorgänger. Das war damals so und so konnten rasch Chancen genutzt werden. Die meisten anderen Verbände arbeiten heute noch „auf Pump“ oder über die Umlage. Wir haben mit Bauprogrammen und einer Finanzierung mit Zuweisungen der Mitgliedskommunen eine Perspektive entwickelt, die beim Abwasserverband mit „Abwasser 4.0“ beschrieben wird.

Und auch beim Schwimmbad streiten wir nicht mehr über die Kosten, sondern können über den Nutzen freuen. Mit Perspektive statt „auf Pump“.

4.   Krux der Kommunalfinanzen

Das Steueraufkommen im Bund kommt in den Kommunen nicht an. Von der Gewerbesteuer bleibt uns mittlerweile nur noch ein Fünftel. Kreis, Land und Bund teilen sich geräuschlos den Großteil. Ein bisschen davon kommt dann wieder als Zuschuss zurück. Immerhin.

„Noch ein Zuschuss und die Gemeinde ist pleite“ – der alte Spruch ist wahrer denn je, versucht man den Dschungel aus Förderprogrammen zu durchblicken und den Sumpf des Versprechens zu durchschreiten.

Nur bleibt uns von dem wenig, was früher mal „allgemeine Deckungsmittel“ hieß. Bisher bekannt war uns: Von der Gewerbesteuer bleibt uns bis zu einem gewissen Grad nur ein Viertel, den Großteil holen sich Kreis, Land und Bund. Das ist die Krux der Kommunalfinanzen. Diese Grenze liegt bei der Gewerbesteuer bei einem Hebesatz von derzeit 357. Das ist der landeseinheitliche Hebesatz oder auch „Nivellierungshebesatz“, der besagt: Liebe Gemeinde, wenn Du günstig tun willst und deine Gewerbesteuer unterhalb dieser Grenze von 357 festsetzt, holen wir uns das Geld trotzdem, wie es Deine rechnerische Finanzkraft ergibt. Wer also unter diesem Nivellierungshebesatz bleibt, lockt also keine Gewerbesteuer an, sondern verschenkt Geld an Kreis, Land und Bund.

Erst über dieser Marke von 357 bleibt die Gewerbesteuer bei der Gemeinde. Wir haben bewusst diesen Bogen nicht überspannt und den Hebesatz von 380 festgesetzt, weil er nach der Unternehmenssteuerreform 2008 für die meisten Unternehmen unserer Breitengrade unterm Strich nicht mehr kostet. Die Steuer kann angerechnet werden.

Von der Gewerbesteuer bleibt nur ein Viertel – diese alte Formel müssen wir in diesem Haushalt korrigieren. Es ist noch weniger. In Eschenburg bleiben uns von der Gewerbesteuer nur 20 % – ein Fünftel.

Diese Reduzierung ist dadurch begründet, dass Hessen jetzt 65 % der geringeren Steuerkraft im Kommunalen Finanzausgleich ausgleicht. Früher waren es 50 %. Im Gegenzug ist die Gewerbesteuerumlage gesunken. Das versteht ein Landbürgermeister nicht mehr. Ausgleich ist richtig und wichtig, aber das ist kommunales Geld und keine Wohltat des Landes.

Von fünf Euro Gewerbesteuer bleibt nur ein Euro in Eschenburg. Das müssen unsere Bürger und unsere Unternehmer wissen. Wenn wir einen Wunsch erfüllen wollen für 40.000 € wie das Pflastern eines Platzes, müssen wir vorher 200.000 € im Steueraufkommen haben.

Jeden Euro, den wir für die Nutzung eines Dorfgemeinschaftshauses nicht einnehmen, bezahlen wir alle fünffach. Das kann nicht dauerhaft „politisch gewollt“ sein.

5.   Lieber das Miteinander antreiben als das Geld für andere eintreiben

Zum Haushalt 2022 in Zahlen:

Einem Ertrag in Höhe von 18.398.500 € steht ein Aufwand von 19.248.500 €

Das ist ein Minus von 850.000 €

An „echtem Geld“ fehlen uns 677.000 €, wie man an dem Zahlungsmittelbedarf des Finanzhaushalts ablesen kann.

Wir planen eine neue Kreditaufnahme von 900.000 € und eine Tilgung in Höhe von 365.000 €

Unter den 1,84 Millionen an Investitionen stecken vor allem folgende Projekte

  • Straßenbau: 680.000 € (darunter die Neugestaltung Ortskern Eibelshausen und Dorfplatz Wissenbach)
  • Fahrzeuge: 385.000 €
  • Grunderwerb: 140.000 €
  • Bauleitplanung: 126.000 €
  • Feuerwehr: 75.000 €
  • EDV und Digitalisierung: 70.000 €
  • Spiel- und Sportplätze: 64.000 €
  • Gebäude und Außenanlagen: 55.000 €
  • Friedhöfe: 36.000 €

Für die weitere Planung haben wir bei den Verpflichtungsermächtigung 550.000 € notiert, wovon 300 T€ für ein Feuerwehrfahrzeug und 250 T€ für den Wirtschaftsweg aufm Roth reserviert sind, damit wir im Falle einer Förderung aktiv werden zu können.

Der Finanzmittelbestand sinkt von 1.950.000 € auf 1.1273.000 €. Die Liquidität immer noch gewährleistet.

Die Schlüsselzuweisung des Landes für die übernommenen Aufgaben steigt um 436.000 € auf 3.610.000 €

Die Steuereinnahmen steigen um 465.000 €. Das freut, auch wenn uns nicht viel davon bleibt…

Wir haben, trotz Defizit im Plan im Aufwand folgende Positionen erhöht:

  • Straßenunterhaltung um 100.000 € auf nun 250.000 €
  • Gewässerunterhaltung um 25.000 € auf nun 50.000 €
  • Feldwegebau um 15.000 € auf nun 40.000 €

Das erklärt einen Teil in unserem Defizit im geplanten Ergebnis.

Als Mehraufwand in Höhe von 305.000 € und auch als Teil der Lücke ist die vom Kreis angekündigte Erhöhung der Kreis- und Schulumlage steigt von 50,8 % auf 52,85 %.

Diese 2,05 Prozentpunkte klingen wenig, bedeutet aber eine erhebliche Mehrbelastung. Auch die Ankündigung von 76 neuen Stellen beim Kreis können wir hier so leicht nicht nachvollziehen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die 23 Städte und Gemeinden den Kreis gebeten, zunächst den Finanzbedarf der Kommunen zu überprüfen, bevor eine solche Erhöhung umgesetzt wird.

Und dafür wünschen wir uns einen Austausch auf Augenhöhe, wie es in der vielbeschworenen „Kommunalen Familie“ möglich sein sollte.

Deshalb bitten wir auch, den Haushalt auch in diesem Punkt zunächst zu beschließen und auf Verbesserungen begründbar hoffen zu können.

Insgesamt hat der Gemeindevorstand den Haushaltsplan für das Jahr 2022 mit allen Anlagen und einem Haushaltssicherungskonzept am 15.11.2021 so als Entwurf beschlossen und bringt ihn hiermit in die Beratungen ein.

Die Ortsbeiräte, deren Vorschläge weitgehend berücksichtigt werden konnten, sind zu diesem Entwurf zu hören. Dafür müssen sie nur etwas sagen. Kommt bis zur Vorstandssitzung am 06.12.2021 keine Stellungnahme, so ist das als Zustimmung zu werten.

Zum Abschluss möchte ich das Beispiel aus Wissenbach als Denkanstoß mit auf den Weg geben, um mit dem Haushalt und unseren gemeinsamen Zielen neue Ideen zu entwickeln.

Wir müssen jeden Euro Gewerbesteuer fünfmal umdrehen, weil uns nur ein Fünftel bleibt. Deshalb lasst uns unsere Beratungen und Beschlüsse nicht immer nur darum kreisen, wie wir für andere das Geld eintreiben, sondern das Miteinander hier eintreiben.

  • Das Beispiel Wissenbach ist eine Steilvorlage für eine neue Förderung von Sportstätten und Vereine insgesamt.
  • Wenn jetzt noch die „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Gemeinde nicht aus der Steuer kommt, sondern aus Erträgen, die auch hier bleiben, wäre das von großem Vorteil für alle.
  • Neue Einnahmen für neue Ausgaben: Warum nicht Pachten aus Solarpark und Windkraft, aus gezielten Infrastrukturabgaben und direkte Spenden auch für solche neue Akzente verwenden wie eine neue Vereinsförderung.
  • Für eine neue Förderphase im Lahn-Dill-Bergland in den Jahre 2023 bis 2027 wird gerade die Entwicklungsstrategie „geschmiedet“. Hier sollten wir unsere Ideen und Projekte einbringen und ausrichten.
  • So lassen sich auch die Themen wie Innenentwicklung und Gesundheitsversorgung mit gebündelter Kraft angehen.
  • Um auch weiterhin möglichst viel mit „Bordmitteln“ schaffen zu können, brauchen wir eine tüchtige Truppe in Rathaus und Bauhof. Aus der laufenden Personalentwicklung wissen wir, dass wir – nicht nur wegen des Fachkräftemangels – mit eigenem Personal auch Nachfolgen immer besser gestalten können. Deshalb rege ich an, die Stellenbesetzungssperre nicht weiter auf alle Stellenbesetzungen zu beziehen, sondern internen Nachbesetzungen frei zu geben, die den Nachfolgen und der eigenen Personalentwicklung eine klare Perspektive geben.

Auch hier gilt als Motto für diesen Haushalt: Lieber das Miteinander hier antreiben als Geld für andere eintreiben!

Haushalt 2022 beschlossen nach Beratung in den Gremien

Weihnachtliche Stimmung in Hirzenhain
Mittendrin: Weihnachtliche Stimmung in Eibelshausen an der Dietzhölze
 Otto-Friedrich-Schlemper-Platz: Bei dem Weihnachtlichen Bild von der Backesbrücke hat Jörg Hein für den Fotowettbewerb 2012 nicht nur einen Postkarten-Winkel getroffen, sondern auch die Stelle rechts im Bild, die mit der Neugestaltung des Ortskerns ein zentraler Ort der Begegnung werden soll. Und nach dem Beschluss der Gemeindevertretung wird dieser Ort Otto-Friedrich-Schlemper-Platz heißen.

Eschenburgs Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 16.12.2021 den Haushalt für das Jahr 2022 beschlossen. Das Zahlenwerk ist hier in der Rubrik „Im Rathaus“ unter „Formulare & Downloads“ zu finden.  Mit 115.000 € Fehlbetrag im Ergebnis ist der Plan weniger im Minus als bei der Einbringung des Zahlenwerks (hier die Rede von Bürgermeister Konrad). Im neuen SD.Net – über unsere Internetseite über „Politik“ und „Gremien“ zu finden – ist das komplette Protokoll nach einer Gemeindevertretersitzung zu finden als Öffentliche Niederschrift. Die Beratungsfolge der Gremien können Sie z. B. über Sitzungen dort nachvollziehen. (ko)

Bericht zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.12.2021

Zur Sitzung der Gemeindevertretung am 16.12.2021 berichtet Bürgermeister Götz Konrad aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Corona: Für die Kitas haben wir Schnelltests angeschafft, um hier größtmögliche Sicherheit zu erreichen – freilich erfolgt die Teilnahme auf freiwilliger Basis. Über Luftreinigungsgeräte haben wir uns mit den Kita-Trägern nicht unterhalten, weil einzig die Kosten klar sind. Auch bei einer hohen Förderung an der Investitions-Summe von 47.750 € für die Luftreinigung von 27 Räumen blieben jährlich 13.000 € Folgekosten für Strom + Filter. Mit „3 G“ mit Maskenpflicht im Rathaus und bei den Sitzungen kommen die meisten klar. Für die Kontrollen von Corona-Verstößen außerhalb fehlen uns die Befugnisse und Kenntnisse, wir können zwar einiges ahnen, aber wenig ahnden. Grundsätzlich zuständig ist das Gesundheitsamt des Kreises und im Eilfall die Polizei. Mit Amtshilfe und bei Anlässen hilft die örtliche Ordnungsbehörde, die bislang nach der Devise „Informieren vor Kontrollieren“ an Einsicht und Vorsicht appellieren konnte. Unter eschenburg.de/corona bieten wir für Vereine, Veranstalter und Familien weiterhin unsere Corona-Checkliste zum Ausarbeiten, Ausfüllen und Anklicken in eigener Verantwortung an. Damit die Vermietung weiter günstig geht, gilt auch für Dauernutzer, die die Mehrzweckhalle, Dorfgemeinschaftshäuser oder andere Räume für Sport oder Veranstaltungen nutzen können: Jeder desinfiziert selbst vor der eigenen Nutzung.
  2. Teststation im MZH-Foyer: Unsere Corona-Teststation der Holderberg-Apotheke ist ins Foyer der Mehrzweckhalle umgezogen, sodass die Halle und der Dorfgemeinschaftssaal wieder genutzt werden können. Nachdem „3 G“ am Arbeitsplatz gilt, ist wieder ein steigender Bedarf, weshalb wir für die Online-Anmeldung und Buchung über die Internetseite holderberg-apotheke.de werben. Mitzubringen ist mittlerweile noch der Personalausweis. Das Ergebnis gibt es in wenigen Momenten auch digital aufs Handy.
  3. Gesundheit als regionales Thema: Unsere AG Gesundheit hat mit den fünf Hausärzten in Eschenburg gesprochen, sich das Gesundheitszentrum in Breitscheid angeschaut und von Bürgermeister Roland Lay beraten lassen. Erste Zwischenergebnisse sind im Gemeindevorstand berichtet worden. Die Sondierungsgespräche der Landarztnetz Lahn-Dill GmbH mit möglichst allen Eschenburger Ärzten ist zunächst abzuwarten. Auch steht im Januar ein Gespräch zwischen den beiden Ältestenräten der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal an, um Kooperationsmöglichkeiten bei der weiteren Vorgehensweise auszuloten.
  4. Weitere Vorgehensweise mit Feuerwehrgerätehäusern: Es ist keine Spielshow „1, 2 oder 3“, sondern eine Frage, wie die Gemeinde Eschenburg mit dem Gutachten des Landesprüfdienstes und der Unfallkasse Hessen – immerhin unserer Versicherer für das Ehrenamt – umgeht. Demnach sind die Standorte Roth, Simmersbach und Eiershausen verworfen worden. Weitere Schritte sind von der AG Feuerwehr und dem Gemeindevorstand zu erarbeiten und vorzuschlagen.
  5. Feuerwehr verschiebt Wahlen: Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eschenburg ist wegen Corona wieder verschoben worden. Bis die anstehenden Wahlen nachgeholt werden können, bleiben Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer und sein Stellvertreter Björn Gerhardt ebenso im Amt wie weitere Führungskräfte auf Ortsteilebene, wo die Generalversammlung derzeit auch ausfallen muss aus Corona-Vorsicht. Über das Einsatzgeschehen und Neuigkeiten hält Eschenbugs Feuerwehr unter feuerwehr-eschenburg.de im Internet auf dem Laufenden.
  6.  Für die Sicherheit der Bevölkerung: Sirenen werden erst in zweiter Linie zur Alarmierung der Feuerwehr genutzt, in erster Linie sind sie zur Warnung der Bevölkerung da und sind eine Pflichtaufgabe der Kommune, wie es im Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz steht (§ 3 Absatz 1 Nr. 5 HBKG). Dazu wurden und werden Sirenen aufgestellt. Dazu kommt noch die Umstellung auf den Digitalfunk, was nach Maßgabe des Bundes, des Landes und des Kreises geschieht wie die ganze Aktion. Hierfür sind vom Gesetzgeber keine weiteren Beratungen vorgesehen. Mit Straßenlampen baurechtlich vergleichbar, es gibt keine Pflicht zu einer vorherigen Anhörung. Wäre auch nicht so leicht möglich gewesen, weil die Ausführung auch mit der Miete des Hubsteigers zusammenhängt, was nicht so leicht planbar ist. Als einziger von zehn Sirenen-Standorten, von denen die Hälfte neugestaltet worden ist, hat der Standort Auf der Rütsche / Hermann-Löns-Straße zu einer Art Unterschriften-Sammlung geführt. Zur Warnung der Bevölkerung ist der Mast im Bereich „Auf der Rütsche“ und „Hermann-Löns-Straße“ am besten dafür geeignet, die jüngsten und die kommenden Erweiterungen des Ortes abzudecken. Nicht erst die Erfahrungen aus dem Ahrtal haben uns gezeigt, dass „Warnung der Bevölkerung“ eine wichtige Pflichtaufgabe für Kommunen ist – für die Sicherheit der Bevölkerung. Wenn es nicht gerade an einem Samstag um 12:30 Uhr die Funktionsprüfung ist, sollte jeder bei einem Feueralarm (1 Minute Dauerton, zweimal unterbrochen) nach links und rechts schauen oder bei der Warnung (1 Minute Heulton, auf- und abschwellend) Radio anschalten und andere Medien nutzen.
  7. Gleiche Fragen zum Hochwasserschutz: An einem neuen Hochwasserschutz-Zweckverband hätte Eschenburg nach derzeitigem Verteilungsschlüssel 2,87% und jährliche Kosten nach der Schätzung in Höhe von 4.742,25 €, hat die jüngste Aktualisierung der Vorab-Informationen ergeben, die der Kreis für die Kommunen zusammenträgt. Wie Eschenburg haben einige andere Kommunen auch Fragen nach der Satzung und den Aufgaben einer Geschäftsführung. Wie bei der Gründung von anderen Zweckverbänden, Abwasserverbänden und Vereinen beantworten das die Mitglieder selbst bei der Gründung und über die Gremien bei jedem Beschluss und mit jedem Haushaltsplan.
  8. Energiegenossenschaft etabliert sich im Lahn-Dill-Bergland: Für 2020 ist 7.845,98 € Überschuss und eine Bilanzsumme von 1.317.970,15 € festgestellt worden. Mit dem Verlustvortrag von 5.816,44 € wird ein Bilanzgewinn von 2.029,54 € auf die neue Rechnung vorgetragen. 94 der im September 128 Mitglieder treffen die Entscheidungen im schriftlichen Umlaufbeschluss. Das Solarprojekt trägt nun die Kosten der Energiegenossenschaft. Interesse konnte die Genossenschaft bei Eschenburgs Energie-Messe merken: Zu den 137 Mitgliedern kamen nach dem Vortrag „Energiewende mit Nachbarn und Bürgern“ weitere.
  9. Nachhaltigkeit der Energie-Messe: Die Vorträge der 10. Energie-Messe sind unter endlich-energie.de im Internet zu finden. Die 11. Auflage der „kleinen Messe der großen Möglichkeiten“ wird geplant für 11. und 12. November 2023.
  10. Energieberatung für jedes Haus: Mit der Landesenergieagentur LEA möchten wir nach den Osterferien eine „Aufsuchende Energieberatung“ starten. Gezielt im Kern von Eibelshausen, aber auch in jedem anderen Ortsteil soll dabei eine Erstberatung für jedes Wohngebäude angeboten werden. Für diese konzertierte Aktion suchen wir jetzt schon Energieberater (E-Mail an energie@eschenburg.de). Alle Hausbesitzer werden später über die Wochenzeitung, mit einem detaillierten Anschreiben und einer Auftakt-Veranstaltung übers Beratungs-Angebot informiert.
  11. Innenentwicklung bleibt Thema: Mit einer Kita und Gesundheitsversorgung im Kern wird die Innenentwicklung in Eschenburg neu ausgerichtet. Dazu werden auch im Gemeindevorstand weitere Pläne für das Dienstleistungszentrum (Simmersbacher Straße 17) „geschmiedet“ und Projekte wie die Marburger Leerstands-Kampagne „Freiraum“ betrachtet.
  12. Breitband-Ausbau: Derweil das G-Projekt fürs Gewerbe im Lahn-Dill-Kreis anläuft, umgarnen einige Interessenten die Gemeinde Eschenburg für einen so genannten „Vollausbau“. Wohl wegen der guten Erfahrungen und der detaillierten Bauprogramme möchte die Telekom in den Jahren 2022 und 2023 in Eschenburg im Eigenausbau Glasfaserkabel bis an jedes Haus bringen.
  13.  Förderung im Lahn-Dill-Bergland: Für die nächste Förderphase 2023-2027 stellt das Lahn-Dill-Bergland eine Entwicklungs-Strategie auf, in die auch Ideen aus den Mitgliedskommunen einfließen sollen. Über lahn-dill-bergland.de können sogar konkrete Projekt-Ideen benannt werden, die dann in die lokale Entwicklungsstrategie einfließen können. Für uns als Gemeinde in der Region und der „Förderkulisse“ ist wichtig, dass unsere Projekt-Anträge für die Jahre 2023 bis 2027 in diesen Rahmen der Regionalentwicklung passen, um als förderfähig anerkannt zu werden. Für das „Zwischenjahr“ 2022 stellt die WI-Bank 384.493 € als Fördermittel im Lahn-Dill-Bergland zur Verfügung.
  14. 90.000 € im Regionalbudget: Fürs „Regionalbudget“ (80 Prozent Zuschuss für kleinere Vorhaben und Anschaffungen zwischen 1.000 € und 20.000 €) stehen im kommenden Jahr 90.000 € im Lahn-Dill-Bergland bereit. Anträge sind bis 15.02.2022 zu stellen.
  15. Zuschüsse für Jugendarbeit: Zwölf Vereine, die entsprechende Anträge gestellt haben, erhalten von der Gemeinde Eschenburg zusammen 6.150 € als Förderung für die Jugendarbeit (5 € pro Mitglied unter 18 Jahren). Die größte Jugendarbeit haben demnach der TV Eibelshausen (344), TSV Hirzenhain (289), SV Eibelshausen (197) und GuT Wissenbach (145).
  16. Zuschüsse für Fahrten, Lager und Freizeiten: Drei Vereine (CVJM Eibelshausen, CVJM Wissenbach und Segelfliegerclub Hirzenhain) haben unter Corona-Bedingungen auch hierfür ein Angebot geschaffen und Anträge gestellt. Durch die Förderung (2 € pro Teilnehmer und Tag, maximal 7 Tage, höchstens zwei Anträge pro Veranstalter im Jahr) stellen wir 418 € bereit.
  17. Vereins-Zuschüsse: Die pauschale Förderung von 100 € im Jahr erhalten Vereine, die kulturell und gemeinnützig tätig sind. 25 Vereine – von den Landfrauen, Vogel- und Naturschützer, VdK und Verschönerungsvereine bis hin zu Gesangvereinen, Laienspielgruppe „Herrjelshinkelcher“ und Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal – bekommen zusammen 2.500 €.
  18. Digitalisierung der Rathäuser zu wenig innovativ: Der gemeinsame Förderantrag fürs Vorhaben der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal „gemeinsam, digital, zukunftsfähig“ ist von Hessens Digital-Ministerium abgelehnt worden. Unter anderem sei der Bezug zur EU-Erklärung „Join. Boost. Sustain“ nicht ausreichend dargestellt.
  19. Malwettbewerb für Maskottchen: Für das gemeinsame, interkommunale Ferienprogramm suchen die beiden Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal ihr Maskottchen. „EDI“ steht für Eschenburg und Dietzhölztal. Bis 10. Januar werden Vorschläge gesammelt bei einem Malwettbewerb, wer oder was „EDI“ ist. Mehr unter https://eschenburg.ferienprogramm-online.de/ im Internet.
  20. Jubiläums-Logo 50 Jahre Gemeinde EschenburgZum Jubiläum „Fest-Jahre“ bis 2024: Das Jubiläum 50 Jahre Gemeinde Eschenburg, das eigentlich am 1. Oktober 2021 anstand, soll länger gefeiert werden und in loser Folge. Der Beitritt von Simmersbach, Roth und Hirzenhain anno 1974 machte die Gemeinde Eschenburg komplett. Und weitere Jubiläen bei Vereinen, Ortsteilen und dem Schwimmbad liegen in dieser Zeit bis 2024. Wer sich mit dem Jubiläumslogo dabei einreihen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. So lässt sich Verbundenheit in allen Ortsteilen dokumentieren. Statt einer akademischen Feierstunde soll ein Video gestaltet werden, bei dem Eschenburger, Freunde und „Nachbarn“ grüßen können. Anregungen an zukunft@eschenburg.de per E-Mail.
  21. Ausschreibungen: Nachdem die jüngsten Nachfolgen Verstärkung fürs Team bringen konnten, läuft unter eschenburg.de/im-rathaus/stellenausschreibung noch eine Stellenausschreibung bis 20.12.2021: Wir suchen Mitarbeiter fürs Bauamt, die sich vor allem mit Bauverwaltung und der Technik auskennen.
  22.  Besuch aus Petschau: Aus Eschenburgs Partnerstadt Becov nad Teplou soll in der Zeit vom 8. bis 15.06.2022 der nächste Schüleraustausch hierher kommen. Das wäre passend zum Hessentag in Haiger, wo eine Europa-Bühne geplant wird.
  23. Wohnungen für Flüchtlinge und Asylbewerber gesucht: Die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises ruft zur Wohnraumsuche für Migrantinnen und Migranten auf. Gesucht werden Wohnungen (50 bis 100 Quadratmeter) zur direkten Anmietung für anerkannte Geflüchtete sowie größere Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser zum Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende durch den Lahn-Dill-Kreis. Weitere Informationen, Details, Belegungsrichtwerte, Mindeststandards sowie Antworten auf häufige Fragen auf der Website des Lahn-Dill-Kreises. Angebote für Wohnraum oder Fragen zum Thema werden per Mail unter akquise@lahn-dill-kreis.de entgegengenommen und schnellstmöglich beantwortet.
  24. Wiesengräber weiterhin schlicht: Kein Schmuck, keine Blumen, keine Bepflanzung und nur ein Stein (80 x 70 x 8 cm) soll das ebenerdige Wiesengrab haben. Das stand bei den bislang 386 Gräbern dieser Art in der Satzung und soll nicht verändert werden, hat der Gemeindevorstand auf einen Antrag entschieden.

Eibelshausen:

  1. Für Elektroauto-Ladestationen am Hallenbad und am Marktplatz suchen wir einen privaten Investor für Bau und Betrieb, nachdem der jüngste Interessent seine Anfrage zurückgezogen hat.
  2. Der bei Baggerarbeiten im Juni 2020 entdeckte alte Ölschaden im Bereich der Eiershäuser Straße und am Baldusacker hat allein für die Gemeinde Eschenburg neue Kosten in Höhe von bislang 170.185 € versursacht. Im September haben wir die Untersuchungen abgebrochen und warten noch immer darauf, dass der Kreis einen Sanierungsbescheid erlässt und damit sagt, wie es weitergeht.
  3. Das Konzept für eine Kita in der „Neuen Mitte“ ist mehrfach im Gemeindevorstand und im Sozialausschuss vorgestellt worden, nachdem Wünsche der Fachaufsicht beim Kreis und der Fachberatung bei der Kirche eingearbeitet worden sind.
  4. Mit 965.481,15 € ist der Endausbau der Straßen im Neubaugebiet Dombachseite geschafft worden, wovon nun 90 % auf die Anlieger umgelegt wird. Für die erstmalige endgültige Herstellung des Baugebiets Dombachseite sind demnach 17,65 € zu zahlen, wobei bereits eine Vorausleistung von 13 €/m² auf diesen Erschließungsbeitrag erhoben wurde.
  5. Auch wenn für den Lückenschluss in der Berliner Straße / Königsberger Straße nun nur noch vier der fünf Grundstücks-Eigentümer Interesse an Bauland haben, hat die Bauleitplanung gemeinsam höhere Aussicht auf Erfolg. Vor weiteren Schritten ist Einhelligkeit zu erzielen und Störungen auszuschließen.

Hirzenhain:

  1. Die Industriestraße ist seit 2010 in mehreren Bauabschnitten grundhaft saniert worden. Der gesamte beitragsfähige Aufwand betrug 366.313,94 Euro. Davon entfällt die Hälfte auf die Anlieger. Demnach sind von den Anliegern 2,07 Euro je m² Veranlagungsfläche zu zahlen. In zwei Vorausleistungen wurden bereits 1,50 Euro je m² Veranlagungsfläche gezahlt.
  2. Die Baulandumlegung im Kirchweg ist grundbuchlich abgeschlossen worden. Damit ist das Verfahren beendet. Die Gemeinde Eschenburg ist Eigentümerin des Baugrundstückes in der Gemarkung Hirzenhain, Flur 1, Flurstück 108/1, Größe: 757 m², Kirchweg.

Wissenbach:

  1. Im Entwurf für den neuen Regionalplan steht die Trassensicherung für die Dietzhölztalbahn im Entwurf des Regionalplans. Die Offenlage wird in der Zeit vom 10.01.2022 bis 11.03.2022 im Beteiligungsportal des Landes Hessen geschehen. Während dieser Zeit sind Anregungen und Aufregungen möglich.
  2. Hans-Jürgen Müller hat vom Kreis-Fußball-Ausschuss den Ehrenamtspreis zugesprochen bekommen – als Kopf der Team-Leistung im SSV Wissenbach.
  3. Bei der Prüfung des Verwendungsnachweises für den Bau des Kunstrasenplatzes bescheinigt das RP Gießen dem SSV Wissenbach finanzielles „Fairplay“ und korrekte Abrechnung. Das Land Hessen wird 74.100 € Zuschuss geben. Der Verein hat mehr Eigenleistung gebracht als beim Antrag angegeben. Das Darlehen für den verbleibenden Eigenanteil in Höhe von 120.000 € übernimmt die Gemeinde Eschenburg mit einem jährlichen Zuschuss von rd. 7.000 € für Zins und Tilgung über die nächsten 20 Jahre. Das belastet den Haushalt der Gemeinde weit weniger als die Abschreibung bei eigener Investition.
  4. Der REWE hat seinen Markt in Wissenbach geschlossen. Auf dem Gelände ist durch Bebauungsplan der Gemeinde Eschenburg großflächiger Lebensmitteleinzelhandel möglich, weshalb wir gezielte Anfragen gerne bearbeiten und Bauvorhaben gerne fördern.
  5. Der Ortsbeirat koordiniert eine „Aktion saubere Landschaft“ in der Zeit vom 21. bis 26.03.2022.

Simmersbach:

  1. Für die neue Nutzung des alten Stalls unter den Birken hat die Gemeinde Eschenburg eine Bauvoranfrage befürwortet. Schweine- und Geflügelzucht sowie Bienenhaltung sind hier geplant.
  2. Im nördlichen Teil der Oberen Lenzstraße wird das letzte Stück Straßenbau zeitgerecht vollendet. Nur noch kleinere Restarbeiten sind im neuen Jahr zu erledigen. Bei dieser größten Baustelle der Gemeinde und Gemeindewerke ist bei der langen Dauer von 80 Tagen alles im Rahmen geblieben. Der Dank gilt den Anliegern, die das gemeinsame Projekt wohlwollend und wohltuend begleitet haben.

Eiershausen:

  1. Der Dachstuhlbrand vom 20.11.2021 ist nach Ermittlungen der Polizei von Bauarbeiten verursacht worden. Die Spendenaktion der Gemeinde wird die junge Familie unterstützen, die als Mieter über die Feiertage ihre beschädigte Wohnung verlassen muss. Hierbei werden wahrscheinlich nicht Versicherungen und Gerichte alles klären. Deshalb werden die Spenden von insgesamt 475 € an sie überwiesen.
  2. Der Dorfbrunnen und die Obstpresse haben am 21.05.2021 offizielle Ultraschall-Trinkwasserzähler erhalten, nach deren Abrechnung nun der Verbrauch dargestellt werden kann. Von den bis 06.11.2021 insgesamt verbrauchten 425 m³ Trinkwasser entfielen 85 m³ auf die Obstpresse und der Rest auf den Dorfbrunnen (ca. 2 m³ Tag bei 168 Tagen). Bei einem Betrieb von Anfang April bis Ende Oktober errechnet sich ein Jahresverbrauch von etwa 450 m³ für den Brunnen. Die Kosten in Höhe von rund 1.050 €/Jahr übernimmt die Gemeinde Eschenburg. Im Vergleich dazu wird bei dem Dorfbrunnen Roth ein durchschnittlicher Trinkwasserverbrauch von rund 105 m³/Jahr gemessen, was ca. 300 € Kosten pro Jahr für die Gemeinde bedeutet. Der Dorfbrunnen Hirzenhain und der Brunnen in der Bergstraße Eibelshausen werden über natürlich anfallendes Grundwasser gespeist.

Roth:

  1. Die Weihnachtsbeleuchtung am Brunnen hätte der Bauhof gerne schneller repariert, jedoch hängt auch dieser Einsatz am Hubsteiger, der gemäß Beschlusslage der Gemeindevertretung gemietet werden soll.
  2. Für einen Funkmast aufm Roth wechselt der Partner: Durch die deutschlandweite Aufteilung des Bundesgebietes unter den Mobilfunkanbietern fällt Eschenburg nun komplett in den Bereich der DFMG, Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Wie bei den Entscheidungsträgern in Eschenburg besteht bei den Firmen der Wunsch nach Bündelung. Um unseren gefassten Beschluss umzusetzen, müssen wir nun den bestehenden Vertrag auflösen und einen neuen Vertrag mit dem neuen Träger DFMG abschließen. Verbunden mit der Vertragsauflösung ist die Erteilung einer Löschungsbewilligung für den Grundbucheintrag zugunsten der Firma Vodafone. Anschließend erfolgt die Datenübermittlung an die DFMG, die mit uns alles dort noch einmal umsetzen wollen. Was bleibt ist der Standort in der Gemarkung Roth, Flur 5, Flurstück 172/3, was auch für den Breitbandausbau genutzt werden sollte. 

Gemeindewerke

  1. Am Hochbehälter Kurzbeul sind die Arbeiten in der ersten Kammer in vollem Gange. Die zweite Kammer wird 2022 erneuert. Die Deckenabdichtungsarbeiten sind bis auf kleinere Erdarbeiten abgeschlossen.
  2. In der Straße „Zum Kohlhain“ sind die Bauarbeiten zur Erneuerung der Trinkwasser- und Abwasserleitung abgeschlossen.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Elektriker soll Kommunen helfen: Bis Jahresende ist die Stelle für einen Elektriker ausgeschrieben, der beim Abwasserverband eingestellt und vor allem für die beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal eingesetzt werden soll. Als IKZ für Kanaltechnik und Elektrik hat der Abwasserverband diese neue Stelle im Haushalt 2022 geschaffen. Aufgaben sind die Überwachung der Regenentlastungsbauwerke und -rückhaltebecken sowie der Elektrotechnik des Verbandes und der Gemeinden. Mehr Infos unter https://www.abwasserverband-online.de/jobs/ im Internet.
  2. Haushalt beschlossen: Mit einem Volumen von 2,17 Mio. € ist der Haushalt 2022 beschlossen worden. Die Steigerung ist in der Verbandsversammlung erklärt worden mit der Einrichtung der neuen IKZ-Stelle für Prüfung von Kanaltechnik und Elektrik, Mehrkosten beim Strom und die Aufwendungen für die erste Beet-Leerung bei der Klärschlammvererdung.
  3. Leerung des ersten Beetes: Den Auftrag für die Leerung des ersten Beetes bekommt die Pauly Group (Neu-Eichenberg), die die Klärschlammvererdung – damals noch unter dem Namen EKO-Plant – geplant und gebaut hat, zum Angebotspreis von 344.386 €.
  4. Beitritt zur KEAM: Durch den Beitritt zur Einkaufsgemeinschaft „Kommunale Energie aus der Mitte“ (KEAM) bekommt der Abwasserverband 2022 den Strom zu einem Arbeitspreis von 24,09 Cent pro Kilowattstunde.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Auftrag vergeben: Nach vorheriger Ausschreibung ist der Auftrag für den Neubau eines Babybeckens an die Firma Berndorf Bäderbau mit Deutschland-Sitz in Breitscheid zum Angebotspreis von 106.423,52 € netto vergeben worden. Dazu kommen die Attraktionen und die Anpassungsarbeiten im Gebäude. Die Verbandsversammlung hatte vor der Vergabe die Ausschreibung zum Neubau des Babybeckens in Edelstahl beschlossen und die Mitgliedsgemeinden um Zustimmung gebeten, dass die Zwischenfinanzierung aus den liquiden Mitteln erfolgen darf, die für die anteilige Rückzahlung der Verbandsumlage aus 2020 vorgesehen waren. Diese Rückzahlung erfolgt dann etwas später. Dadurch soll der Neubau während der nächsten Schließung (28. Februar bis 20. März) geschafft werden.
  2. Benefiz fürs Babybecken: Für die Finanzierung hat der Förderverein bereits mehr als 50.000 € gesammelt. Für die farbigen Attraktionen werden noch gezielt Spender und Sponsoren gesucht. Mehr Informationen über die Aktion unter freizeitbad-panoramablick.de/babybecken im Internet.
  3. Eltern spenden 1.500 € Erlös aus Börse: Nachdem alle Kindertagesstätten in Dietzhölztal bedacht worden waren, spendeten die Organisatoren der Rittershäuser Kinderkleider- und -spielzeugbörse den Erlös der Veranstaltung an den Förderverein des Freizeitbads und für das neue Babybecken.
  4. Entschuldung schreitet voran: Zum Jahresende wird ein Darlehen mit einer Restschuld von 122.096,10 € fällig, das noch bei rd. 3% Zinsen angelegt ist. Gemäß dem Auftrag zum weiteren Schuldenabbau ist das Darlehen nicht angepasst, sondern komplett abgelöst worden aus der bestehenden Liquidität. Der Schuldenstand sinkt damit auf einen Rest von 287.486,48 €.
  5. Fünfte Kraft im Service: Nachdem der Haushalt mit einem Volumen von 1,26 Mio. € beschlossen worden ist, wird beim Personal die fünfte Stelle im Service dauerhaft verankert. Damit ist die „Rettungskette“ im Badebetrieb gewährleistet.