Autorarchive: Götz Konrad

Gottesdienste in Eschenburg – Abendlob, Lichterfest, Herbstfest und Reformationstag

 

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Dietzhölztal-Eschenburg

Ev. Pfarrämter:

  • für Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach: Pfr. Wieland
    Schäfer, Eiershäuser Straße 25, Eibelshausen, Tel. 02774 / 1353,
    wieland.schaefer@ekhn.de
  • für Eiershausen, Hirzenhain und Simmersbach: Pfr. Michael
    Brück, Klein-Loh 2, Hirzenhain, Tel. 02770 / 635; michael.brueck@ekhn.de

Ev. Gemeindebüro Dietzhölztal-Eschenburg, Eiershäuser Straße 14, Eibelshausen
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag Donnerstag & Freitag (10.00 bis 12.00 Uhr)
Mittwoch (15.00 bis 17.30 Uhr)
Tel. 02774 / 1577
E-Mail: gesamtkirchengemeinde.dietzhoelztal-eschenburg@ekhn.de

Gottesdienste Eschenburg ist ein YouTube-Kanal, auf dem die evangelischen Kirchengemeinden Eibelshausen, Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach ihre Gottesdienste veröffentlichen.

Eibelshausen – Gottesdienste auch im Youtube-Kanal des CVJM Eibelshausen

  • 25. Oktober 10:30 Uhr Gottesdienst gestaltet von der Freizeitgruppe Österreich
  • 25. Oktober 19:00 Uhr Konzert – Abendlob mit dem Doppelquartett Vocalis
  • 31. Oktober 17:00 Uhr Lichterfest für Kinder (1.-7. Klasse) Start an der Ev. Kirche Eibelshausen Kinder 

  • 31. Oktober 19:30 Uhr Filmgottesdienst zur Reformation in der Ev. Kirche
  • 1. November 10:30 Uhr Gottesdienst mit Tauferinnerung (mit Pfarrer Wieland Schäfer)

Eiershausen

  • 25. Oktober 09:15 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche mit Taufe (mit Pfarrer Wieland Schäfer und Pfarrer Katharina Scheu, Johanneum)
  • 1. November 10:30 Uhr Stream-Gottesdienst im Ev. Gemeindehaus

Hirzenhain

  • 25. Oktober 10:45 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche Hirzenhain-Dorf (mit Andreas Rompf)
  • 31. Oktober 19:30 Uhr Abendgottesdienst zum Gedenken der Reformation in der Ev. Kirche Hirzenhain-Dorf (mit mit Pfarrer Michael Brück)
  • 1. November 10:00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Pfarrer Michael Brück (Taufe), Pfarrer Eberhard Hoppe (Predigt) und Posaunenchor in der Ev. Kirche Simmersbach

Simmersbach

  • 25. Oktober 09:30 Uhr Gottesdienst n der Ev. Kirche (mit Andreas Rompf)
  • 31. Oktober 19:30 Uhr Abendgottesdienst zum Gedenken der Reformation in der Ev. Kirche Hirzenhain-Dorf (mit mit Pfarrer Michael Brück)
  • 1. November 10:00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst mit Pfarrer Michael Brück (Taufe), Pfarrer Eberhard Hoppe (Predigt) und Posaunenchor in der Ev. Kirche Simmersbach

Wissenbach

  • 25. Oktober 10:45 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche (mit Katharina Scheu, Johanneum)
  • 1. November 10:45 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche (mit Prädikant Stephan Hüttermann)

Ev. Gesamtkirchengemeinde Oberland

Roth

  • 25. Oktober 10:30 Uhr Gottesdienst (mit Pfarrer Föste)
  • 31. Oktober Reformationstag 18:00 Uhr Gottesdienst (mit Pfarrer Föste)

FeG Eibelshausen

  • 25. Oktober 10:00 Uhr Gottesdienst (Predigt: Horst Saalbach)
  • 31. Oktober 17:00 Uhr Lichterfest
  • 1. November 10:00 Uhr Gottesdienst (Predigt: Susanne Krüger)

FeG Simmersbach – Gottesdienste online hier

  • 25. Oktober 10:00 Uhr Gottesdienst (Predigt: Martin Simon)
  • 31. Oktober 17:00 Uhr Herbstfest für Kinder

FeG Wissenbach

  • 25. Oktober 10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Predigt: Niels Habbaba)

Katholische Kirchengemeinde „Zum guten Hirten an der Dill“edenskirche)

  • 25. Oktober 9:00 Uhr Ewersbach Wortgottesfeier
  • 28. Oktober 18:00 Uhr Eibelshausen Hl. Messe
  • 29. Oktober 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
  • 1. November 9:00 Uhr Ewersbach Hl. Messe
  • 1. November 18:00 Uhr Eibelshausen Kreative Liturgie mit Gedenken der Verstorbenen des vergangenen Jahres
  • 18. Oktober 9:00 Uhr Ewersbach Hl. Messe, anschl. Kirchenkaffee
  • 4. November 18:00 Uhr Eibelshausen Hl. Messe
  • 5. Noveber 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
  • 9. November 9:00 Uhr Ewersbach Wortgottesfeier

Die katholischen Pfarreien Herz Jesu Dillenburg und Sankt Petrus Herborn haben sich zusammengeschlossen zur Pfarrei „Zum guten Hirten an der Dill“ und sind über den YoutubeKanal „Katholisch an der Dill“ gemeinsam präsent.

Kontakt: Kath. Pfarrei Zum Guten Hirten an der Dill, Wilhelmsplatz 16, 35683 Dillenburg, 02771-26376-0, email: info@katholischanderdill.de; Homepage: www.herzjesu-dillenburg.de

In seelsorgerischen Anliegen auch (02771) -26376-11, 26376-56 und 26376-66, WhatsApp/SMS: 01625390852

EmK Hirzenhain

    • 25. Oktober 09:30 Uhr Gottesdienst

Unsere YouTube-Kanäle für Online-Gottesdienste und Andachten

Austausch auf Augenhöhe – Eiershausen ist aktiv – Nächste Runde am 19.10.2026

Nächstes Treffen am 19.10.2026 um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus

Das nächste Treffen von „Austausch auf Augenhöhe“ ist für den 19.10.2026 um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus geplant – dann mit dem Untertitel „Eiershausen ist aktiv“. Dort sollen weiteren Stichwörter zu den Themenfeldern

  • Treffpunkt(e)
  • Gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen
  • Mittelpunkt? Spielplatz, Festplatz, DGH, Schule
  • Dolles Dorf – Was kann man in Eiershausen zeigen? Sehenswürdigkeiten/Geheimtipps
  • Infrastruktur/Probleme – „Unser Dorf schöner werden“

weiterbearbeitet werden. Die Treffen zum „Austausch auf Augenhöhe“ sind offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Erste Planungen im Ausschuss vorgestellt

Am 25. August sind in der Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses (19 Uhr, Sitzungszimmer Rathaus) erste Planungen vorgestellt und beraten worden.  Beim Themen-Feld „Mittelpunkt? Spielplatz, Festplatz, DGH, Schule“ sind nach dem zweiten Treffen im Mai die Ideen rund um den Festplatz in einen ersten Gestaltungs-Entwurf eingeflossen. Ortsbeirat und die Eiershäuser Vereins-Gemeinschaft „Vereint(t)“ haben diese Vorschläge in den

 

Gremien vorgestellt.  Die Planungsskizze sieht vor, den vorhandenen Bolzplatz um 90 Grad zu drehen. Dann kann ein Fitness- und Calisthenics-Bereich, Spielflächen für Kleinkinder, ein Aufenthaltsbereich für Jugendliche und ein Pumptrack Platz finden.


18. 05.2026 – Eiershausen wird aktiv – Erste Ergebnisse

Am 18.05.2026 geht es weiter mit dem „Austausch auf Augenhöhe“. „Eiershausen wird aktiv“ lautet das Motto für den nöchsten Schritt. Dazu sind Interessierte, vor allem aus Eiershausen, eingeladen ins evangelische Gemeindehaus (Eckestraße 12), das um 19 Uhr als Treffpunkt dient.

Aus der Fülle von Ideen, die in der ersten Runde gesammelt worden sind, sollen diese Ideen weiter „geschmiedet“ werden. Das geschieht an fünf Themen-Tischen. Jeweils ein Eiershäuser bleibt an jedem Thementisch, um die weitere Suche nach gemeinsamen Zukunfts-Plänen zu moderieren.

Die Vorbereitungs-Runde hat dafür die fünf Themen-Tische genannt:

  • Treffpunkt(e)
  • Gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen
  • Mittelpunkt? Spielplatz, Festplatz, DGH, Schule
  • Dolles Dorf – Was kann man in Eiershausen zeigen? Sehenswürdigkeiten/Geheimtipps
  • Infrastruktur/Probleme – „Unser Dorf schöner werden“

Wie bleibt unser Dorf lebendig? Das war die Leitfrage für die erste Runde. Begleitet vom Beratungsnetzwerk Hessen und dem Verein „Jetzt! e. V.“ ergab der „Austausch auf Augenhöhe“ eine Vielzahl von Ansätzen, Ziele, Wünsche, Erwartungen und Hoffnungen.

Die Vorbereitungs-Runde hat die fünf Themenfelder aus der Stichwort-Sammlung des Austauschs gebildet, um die weitere Zusammenarbeit zu strukturieren.

  • Treffpunkt(e)
    • Fehlende Begegnung: kein Bäcker und Metzger, keine Kneipe, kein Ort des Zusammenkommens
    • Beispiel: Dorfplatz Wissenbach
    • Gemeindehaus Eckestraße (Ev. Verein) gemeinsam nutzen – günstiger als Neubau DGH
    • Gemeinsames Treffen außerhalb Vereine/Kirche
  • Gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen
    • Tradition Blumenfest
    • Verschönerungsverein: 1 x Monat Aktion
    • Jubiläum Kirchengemeinde
    • Feste: Nachmittags und nicht nur Gelage am Abend
    • Nicht das Alte wieder aufleben lassen: Etwas Neues
    • Gemeinsame Weihnachtsaktion
    • Brunnenfest als Gemeinschaftsfest wieder aufleben lassen
    • Seniorencafe 1 x Monat
    • Osterfest, Kartoffelfest
    • SeniorInnen werden vergessen
    • „Tag der offenen Tür“ der Vereine
    • Vereine aufeinander zugehen (auch Kirche)
    • Wandertag ist wichtig
  • Mittelpunkt? Spielplatz, Festplatz, DGH, Schule
    • Spielplatz ist Mittelpunkt
    • Dorfgemeinschaftshaus fehlt
    • Schulbetreuung in Eiershausen: Kein Wechsel notwendig
    • Festplatz neu unten? Keine großen Feste, Fahrradparcours
    • Spielplatz ist „Mittelpunkt“
    • Spielplatz ist zum Schämen
    • Bolzplatz: Immer kleiner, keine Tore? War mal Treffpunkt
  • Dolles Dorf – Was kann man in Eiershausen zeigen? Sehenswürdigkeiten/Geheimtipps
    • „Blättchen“: Zu wenig aus Eiershausen
    • Ideen „ins Dorf tragen“
    • Blickpunkt Neuzugezogene „kennen meiste Eiershäuser nicht“
    • Alteingesessene/Zugezogene: Willkommenskultur
  • Infrastruktur/Probleme – „Unser Dorf schöner werden“
    • Bauland
    • Kinder-/Jugend: Nachmittagsgestaltung
    • Demografischer Wandel: Nachwuchs fehlt, Anonymität
    • Eiershausen: Identität
    • Eigene Website Eiershausen
    • Alle machen mit bei Arbeitseinsätzen
    • Räume am Friedhof unten
    • Friedhofshalle schöner gestalten
    • Gemeinde muss investieren, Vereine schaffen es nicht
    • Andere Geldquellen? Anteile von Vereinen?
    • Graffiti-Zahlencode: Drogenproblem in Eiershausen?
    • Neubaugebiet: Schule, Kinderbetreuung
    • Neubaugebiet: Junge Familien
    • Kooperation Schule/Kita
    • Raser in Eiershausen
    • Beispiel Dorfladen Hirzenhain
    • Feierei „Grillhütte“, z. T. Ärgernis
    • Tischtennis-Platte, Spielplatz, UB-Netz
    • Bänke für „Schwätzchen“ sind nicht mehr da
    • Feuerwehr bietet Plätzchen zum Sitzen
    • Equipment für Veranstaltungen ist vorhanden
    • Grillhütte ist „lost Place“
    • Mitfahrbank: Vereine legen zusammen?

Zweites Benefiz-Konzert für Bürgerstiftung am 21. November

Zweites Benefiz-Konzert für Bürgerstiftung am 21. November

Ein Wiederhören mit Mark Heinzel & Viktoria Lakissova gibt es am 21.11.2026. Um 18 Uhr beginnt das zweite Benefiz-Konzert für die Bürgerstiftung in der Aula der Holderbergschule. Die „Stiftung für Eschenburg“ ist gewissermaßen durch einen historischen Zufall von Familie Heinzel initiiert worden. Und wie beim ersten Benefizkonzert 2023 gibt es Klassisches mit Geige und Klavier.

Termin zum Eintragen

Vorschau aus dem Programm (das hier als PDF zur Verfügung steht):

  • Heitor Villa-Lobos (1887-1959) ist der wohl bekannteste Komponist Brasiliens aus dem 20. Jahrhundert – und ein Mittler zwischen den musikalischen Welten dies- und jenseits des Atlantik. Mark Heinzel, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Rio de Janeiro, will das mit der „Aria“ aus Villa-Lobos‘ „Bachianas Brasileiras Nr. 5“ zeigen.
  • Johann Sebastian Bach Sonate g-moll (BWV 1029) folgt als Höhepunkt in Bachs kammermusikalischem Schaffen.
  • In St. Petersburg, der Heimat von Viktoria Lakissova, war der Symphoniker und Ballettkomponist Alexander Glasunow (1865-1936) von 1905 bis 1930 Direktor des Konservatoriums, ehe er kurz vor dem „großen Terror“ der Stalinzeit floh und nach Paris übersiedelte. Seine Elegie op. 44 ist dem zeitgenössischen Bratschisten Franz Hildebrandt aus Dänemark gewidmet.
  • Romantische Musik moderner Lesart gibt es von Astor Piazzolla (1921-1992) aus Argentinien mit dessen Stück „Oblivion“. Mit sieben spanischen Volksliedern von Manuel de Falla (1876-1946) klingt das Benefizkonzert mit Flügel und Bratsche aus.

Eintritt wird nicht erhoben. Beim Benefizkonzert am 21.11.2026 möchten Mark Heinzel und Viktoria Lakissova Spenden sammeln, die als Zustiftung das den Kapitalstock der „Stiftung für Eschenburg“ erhöhen, woraus die Zinserträge in Zukunft viele gute Ideen beflügeln sollen. Am Abend können Barspenden angenommen und quittiert werden. Ganz bequem online kann über das Spendenportal eingezahlt werden. Mehr unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet.

Dr. Mark Heinzel ist Referatsleiter für Nord- und Lateinamerika bei der DIHK in Berlin. Die Bratsche spielt er zum

Ausgleich und aus Leidenschaft – die Geige ist „Familien-Instrument“ im Hause Heinzel. Und seine Frau Viktoria Lakissova ist Professorin für Klavier an der Uni der Künste in Berlin.

Aus den 10.225 € einer früheren Schenkung von Albert Heinzel – dem Großvater von Mark Heinzel – hat die Gemeinde Eschenburg 2019 die „Stiftung für Eschenburg“ gründen können. Unter dem Dach einer Stiftergemeinschaft, die die Sparkasse Dillenburg initiiert hat, kann sich nun in dieser Bürgerstiftung Bürger-Initiative entfalten.

Die „Stiftung für Eschenburg“ hat bereits für den Obstbaum-Lehrgarten (500 €) und die Boulderwand (1.000 €) an der Holdbergschule Eschenburg, Stadion und Flutlicht in Wissenbach (je 500 €), den Kunstrasenplatz in Eibelshausen (1.000 €), die Wiederbewaldung im Hauberg Eibelshausen (20.000 €), die Freiwillige Feuerwehr Hirzenhain (200 €), den Verschönerungsverein Simmersbach (792,54 €), den Eltern-Kind-Raum der Ev. Kirchengemeinde Wissenbach (1.000 €), den Hirzenhainer Dorfladen (1.000 €) und die Projektwoche „Weltraum + Sonnensysteme“ an der Eschenburgschule (698,40 €) unterstützt. Bekannteste eigene Aktion ist die „Bank mit besten Aussichten“, bei der Wellenliegen auf Vorschlägen aus der Bevölkerung hin aufgestellt worden sind.

Der Chemiepreis Holderbergschule, der mit zwei mal 100 € seit jährlich von Familie Heinzel gestiftet wird, läuft auch über die „Stiftung für Eschenburg“. Der Stiftungsrat ist nicht untätig, derweil sich die Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen noch überschauen lassen: Zum einen haben die „Wühlmäuse“ mit ihrer Kinderkleiderbörse im Bürgerhaus Eibelshausen bereits über 10.000 € für Spielplätze gesammelt. Zum anderen können Spenden wie die 20.000 € zur Wiederbewaldung des Haubergs auch weitergeleitet und dem Spender quittiert werden.

Beim Benefizkonzert am 21.11.2026 möchten Mark Heinzel und Viktoria Lakissova wiederum Spenden sammeln, die als Zustiftung das Stiftungsvermögen erhöhen und die Chancen steigern, gemeinsam Gutes zu tun. Am Abend können Barspenden quittiert werden oder bequem online eingezahlt werden.

Mehr unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet

Online-Spendenportal der „Stiftung für Eschenburg“


Benefiz-Konzert und Spendenportal beflügeln die „Stiftung für Eschenburg“ (18.03.2023)

Viel Spiel: Die neue Aula der Holderbergschule hat sich bei dem Konzert als schöner Saal präsentiert. (Fotos: Konrad)

Es war so etwas wie ein „Heimspiel“: Mit einem Benefiz-Konzert haben Viktoria Lakissova und ihr Mann Mark Heinzel die „Stiftung für Eschenburg“, dessen Großvater mit einer Schenkung den Grundstock dazu lieferte, beflügelt.

Die Aula der Holderbergschule wandelte sich zum Konzertsaal. Nicht nur für die rund 80 Zuhörer war es eine Premiere, sondern auch für das Pas de deux: Am Flügel der Holderbergschule und der Bratsche aus der in Eibelshausen begonnenen Sammlung der Familie Heinzel erklangen schöne Töne. Die Klavier-Professorin und der Amerika-Fachmann spielten die „​​​Sonate für Viola und Klavier f-moll“ von Rubinstein das erste Mal im Konzert – aber gewiss nicht das letzte Mal.

Schul-Leiterin Andrea Rink erinnerte daran, dass die Schenkung von Dr. Albert Heinzel seit den 80er Jahren viel für die Holderbergschule getan hat. Und auch nachdem die Heinzel-Schenkung zum Grundstock für die Bürgerstiftung geworden war, steht die Holderbergschule immer im Mittelpunkt: Die „Stiftung für Eschenburg“ habe den Austausch mit der Partnerstadt Becov nad Teplou ebenso unterstützt wie die Bibliothek und die Streuobstwiese. Dass Schülerinnen Apfelsaft aus eigenem Anbau in der Pause servierten, versteht sich da von selbst.

Freiwillig (von links) Felix Hermann und Julius Dobener (beide Trompete) und Tom Philipp (Posaune) spielten zum Auftakt Henry Purcells „Trumpet Voluntary“.

Im Vorprogramm waren ein Blechbläser-Trio und ein Holzbläser-Quartett der Holderbergschule zu hören, die sich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ als Gewinner empfohlen hatten.

Mit der Rubinstein-Sonate und Beethovens „Notturno für Viola und Klavier“ (D-Dur, op. 42) im ersten Teil wollte Familie Heinzel einen klangvollen Beitrag zur Bürgerstiftung leisten. Bürgermeister Götz Konrad hatte 2019 noch Angst vor einem neuen „Enkeltrick“, als Mark Heinzel im Rathaus in Eschenburg anrief. Albert Heinzel, geboren 1902 in Eibelshausen, hatte 1985 der Gemeinde Eschenburg aus dem Verkauf letzter Grundstücke das Sparbuch überlassen, dessen Erträge sozialen Zwecken dienen sollten; 1912 hatte die Familie eigentlich Eibelshausen den Rücken gekehrt und alle Brücken abgebrochen.

Hier hatten sich alle angestrengt. Die Blumen und Deko hatte der Kunst-Fachbereich arrangiert. Zum Umblättern der Noten zum rasanten Klavierspiel verpflichtete der Bürgermeister kurzerhand die eigene Tochter. Im Publikum fanden sich viele ein, die einen solchen Kultur-Leckerbissen lange vermisst haben und sich nach neuen Taten sehnen. Die Wetzlarer Musikschule schickte eigens einen Experten, der auch in Eschenburg Akteure und Spielstätten sucht für ein kreisweites Zusammenspiel.

Zum Spendenportal der StiftergemeinschaftStatt eines Eintritts wurde um Spenden und weitere Stiftungen gebeten für die „Stiftung für Eschenburg“, die sich der Schulen, Spielstätten und vor allem Spielplätzen verpflichtet sieht. „Wir wollen anstiften, Gutes zu tun. Die Stiftung lebt vom Mitmachen und Mutmachen“, sagte Bürgermeister Götz Konrad. „Und für ‚Leuchtturmprojekte‘ brauchen wir ‚Scheinwerfer‘“. Im „Klingelbeutel“ waren spontan 713,39 € und ein Baumarkt-Chip. Konstruktiv und kontinuierlich klingt das Konzert fort: Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft, die eigens von der Sparkasse Dillenburg gegründet worden ist, gibt es auch für die „Stiftung für Eschenburg“ ein Spendenportal, das online ganz einfach über einen QR-Code erreichbar ist.

Fotos und Infos zur „Stiftung für Eschenburg“ finden sich unter www.eschenburg-de/stiftung im Internet.

 

Bilderbogen

Sehen Sie hier einige Impressionen vom Benefiz-Konzert am 18. März 2023 für Bürgerstiftung.

 


Vorberichte:

Benefizkonzert beflügelt Bürgerstiftung

Beim Benefizkonzert für die Bürgerstiftung am 18. März um 16 Uhr in der neuen Aula der Holderbergschule geht es darum, gemeinsam Gutes zu tun. Ein Eintritt wird nicht erhoben, aber mit Spenden kann jeder die „Stiftung für Eschenburg“ unterstützen. Für Spenden, die vor Ort abgegeben werden, gibt es eine Quittung. Ganz bequem kann man sich mittlerweile auch online über ein Spendenportal der Stiftergemeinschaft beteiligen.

„Das Benefizkonzert am 18. März ist für uns der Beginn mit der Bürgerstiftung auch die Bürgerschaft zu beteiligen und gemeinsam kreative Ideen und Initiativen zu fördern“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Bei unserer „Mission: Mehr Spielplätze“ sind alle Altersklassen, Bevölkerungsschichten und Interessensgruppen dabei, da können wir auch mit der „Stiftung für Eschenburg“ noch viel miteinander erreichen.“

Die „Stiftung für Eschenburg“ hat als Heinzel-Schenkung begonnen: 1985 schenkte Dr. Albert Heinzel dem damaligen Bürgermeister Otto Friedrich Schlemper ein Sparbuch mit 20.000 DM, dessen Ertrag „für soziale Zwecke“ verwendet werden sollte. Vor allem an der Holderbergschule konnten damit viele Dinge begleitet werden, interessanterweise vor allem im musikalischen Bereich.

Die Heinzel-Schenkung bildete das Startkapital für die „Stiftung für Eschenburg“, die mit Hilfe der Sparkasse Dillenburg gestartet werden konnte. Davon las zufällig 2019 der Enkel, Dr. Mark Heinzel aus Potsdam. Familie Heinzel war davon angetan, wie nachhaltig in Eschenburg mit der Schenkung von Großvater Albert umgegangen wurde. Und es gab spontan die Idee zu diesem Benefizkonzert: Seit der Zeit in Eibelshausen sind die Heinzels eine musikalische Familie. Seit fünf Generationen spielt in jeder Generation mindestens ein Heinzel ein Streichinstrument. Und so lag es nahe, dass Mark Heinzel und seine Ehefrau Viktoria Lakissova, Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin, der Gemeinde Eschenburg ein gemeinsames Benefizkonzert anboten, das nun eine breite Beteiligung entwickeln kann. Mehr Informationen über die „Stiftung für Eschenburg“ unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet.


Anlass des Konzerts

Am 5. Dezember 1985 ging bei der Gemeinde Eibelshausen ein Schreiben ein. In diesem kündigte ein gewisser Dr. Albert Heinzel dem damaligen Bürgermeister der Gemeinde, Otto Friedrich Schlemper, eine Schenkung über 20.000 DM an, deren Erträge in der Gemeinde „für soziale Zwecke“, so der Wunsch des Schenkenden, verwendet werden sollten.

Die Gemeinde Eibelshausen nahm die Schenkung am 16. Dezember 1985 an; sie wurde im Januar 1986 wirksam. Mit den Erträgen konnten in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Projekte durchgeführt werden. Der Vorgabe des Stifters folgend wurde dabei vor allem die örtliche Schule bedacht.

Wer war dieser inzwischen weitgehend vergessene Albert Heinzel? Geboren 1902 in Eibelshausen, hatte er die Region mit seinen Eltern bereits 1912 in Richtung Norddeutschland, zunächst nach Brake, dann nach Delmenhorst, verlassen. Nach seinem Studium der Chemie in Göttingen hat er nahezu sein gesamtes Berufsleben im Dienst der BASF gestanden. Zuletzt war er Betriebsdirektor des Ammoniakwerks in Ludwigshafen. Seiner Heimatgemeinde Eibelshausen bewahrte der promovierte Chemiker offensichtlich zeitlebens ein freundliches Andenken; deshalb die Schenkung aus dem Jahr 1986.

Seit 2009 nahmen die Erträge aufgrund des allgemeinen Zinstiefs allerdings ab. Um wieder handlungsfähig zu werden, entschied die Gemeinde Eschenburg, das vollständig erhaltene Kapital von 10.225 € als Grundstockvermögen in eine Bürgerstiftung, die „Stiftung für Eschenburg“, einzubringen. Sozialen Zwecken, für die es sonst eher wenige Mittel oder gar keine Unterstützung gibt, soll die „Stiftung für Eschenburg“ dienen. Die Sparkasse Dillenburg stockte den Betrag um 5.000 € auf, weitere Spenden kamen in den letzten Jahren hinzu.

Zufällig las – 2019 – der Enkel, Dr. Mark Heinzel aus Potsdam, von der Gründung der „Stiftung für Eschenburg“. Er konnte sich erinnern, dass Großvater Albert 1986 von der Schenkung gesprochen hatte. Die Freude, dass das Kapital noch existierte und seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß verwendet wurde, freute die noch lebenden Nachkommen. Mark Heinzel nahm Kontakt mit Bürgermeister Götz Konrad auf und bot der Gemeinde Eschenburg die Unterstützung der Familie für die Stiftung an: Denn ein Grundstockvermögen muss wachsen, damit eine Stiftung nachhaltig tätig werden kann. Mark Heinzel war selbst 11 Jahre lang ehrenamtlicher Vorstand einer Stiftung in Baden-Baden und weiß um die Notwendigkeit einer guten Kapitalausstattung.

Wie es der Zufall will, sind die Heinzels eine musikalische Familie. Seit fünf Generationen spielt in jeder Generation mindestens ein Heinzel ein Streichinstrument. Und so lag es nahe, dass Mark Heinzel und seine Ehefrau Viktoria Lakissova, Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin, der Gemeinde Eschenburg ein gemeinsames Benefizkonzert anboten, dessen Erlös vollständig in das Grundstockvermögen der „Stiftung für Eschenburg“ fließen soll. Das Konzert war für den Oktober 2020 geplant. Die Corona-Krise hat es immer wieder verzögert, bereits gefundene Termine mussten mehrmals abgesagt werden. Nun ist es so weit: Die Gemeinde Eschenburg und die „Stiftung für Eschenburg“ laden Sie herzlich zu diesem Benefizkonzert ein.

Die Ausführenden

Mark Heinzel, Viola, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Rio de Janeiro, studierte in Freiburg und Basel Musikwissenschaft, katholische Theologie und urgeschichtliche Archäologie. 1996 promovierte er mit einer Arbeit über die Violinsonaten Wolfgang Amadeus Mozarts. Seit seinem 9. Lebensjahr spielt er Violine, 1982 wechselte er zur Viola. Er ist Schüler von Karl-Heinz Schwarz, dem Geiger des früheren „Duo Classique“. Sein Studium der Musikwissenschaft schloss er 1996 mit einer Promotion über die Violinsonaten Wolfgang Amadeus Mozarts ab. Seit einem 2004 begonnenen Ausflug in die Bundespolitik wandelt Mark Heinzel beruflich seit vielen Jahren auf „Abwegen“: Seit 2013 ist er Leiter des Referats Nord- und Lateinamerika bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Berlin. 2012 hat er, nach langer Pause, wieder begonnen, Konzerte zu geben, insbesondere als Kammermusikpartner seiner Frau Viktoria Lakissova.

Viktoria Lakissova aus St. Petersburg begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Ihre erste Ausbildung erhielt sie in ihrer Heimatstadt. Ihre Studien bei Ekaterina Murina und Volker Banfield, in St. Petersburg und in Hamburg, schloss sie erfolgreich mit dem Konzertexamen ab. Seit ihrer Kindheit hat Viktoria Lakissova bei internationalen Klavierwettbewerben zahlreiche Preise errungen, unter anderem in Moskau, Sydney, Athen, Marsala, Mannheim und Bremen. 2002 wurde ihr zudem für ihre außerordentlichen künstlerischen Leistungen der Ritter-Preis der Hamburger Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung verliehen. Seit 2010 ist sie Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin. Sie konzertiert bis heute regelmäßig insbesondere im Bereich Kammermusik. Ihre Debüt-CD wurde von Radio Bremen produziert. Weitere Einspielungen wurden von Sony Classical und dem US-Label LaborRecords veröffentlicht. Dazu kommen Rundfunkaufnahmen für Radio Bremen und den NDR, Fernsehaufzeichnungen bei der ARD und Televisión Española.

Das Programm

Ludwig van Beethoven               Notturno für Viola und Klavier D-Dur, op. 42

Pause

Anton Rubinstein                         Sonate für Viola und Klavier f-moll, op. 49

 

Zum Programm

Wir kennen Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) heute vor allem als Komponisten großer Symphonien, berühmter Streichquartette, virtuoser Klaviersonaten.

Dass in seinem Schaffen zwei Werke für jeweils drei Melodieinstrumente enthalten sind, ist dagegen wenig bekannt: Die Serenaden op. 8 und op. 25. Beide sind vielsätzige Potpourris nach klassischen Vorbildern, z. B. dem Es-Dur-Divertimento Mozarts, KV 563.

Beide Werke, technisch und musikalisch durchaus anspruchsvoll, waren erfolgreich. Und so holte der Komponist beide nach einigen Jahren noch einmal hervor und bearbeitete sie für Melodieinstrument und Klavier: die Serenade op. 8, ursprünglich für Streichtrio geschrieben, bearbeitete er dabei für Viola und Klavier. Die originale Partitur blieb dabei nahezu unverändert. Interessant ist, dass er als Soloinstrument das mittlere, nicht das obere Register des ursprünglichen Werkes wählte.

Eingerahmt von einem Marsch entfaltet sich ein weitgefächertes musikalisches Spektrum: Nachdenklich der zweite Satz, das Adagio, lyrisch das Andante. Dazwischen erklingen fröhliche Tanz- und Variationssätze.

Anton Rubinstein (1829 – 1894) ist in Mitteleuropa wenig bekannt geworden. Aus der Musikgeschichte des russischen Zarenreichs sind weder sein Werk noch sein Wirken wegzudenken. Er stammte aus der kleinen Gemeinde Wychwatinzy im heutigen Transnistrien. Er galt zu Lebzeiten als einer der besten Pianisten der Welt. Als Wunderkind führten ihn ausgedehnte Konzertreisen schon früh durch ganz Europa. Für sein Musikstudium hielt er sich mehrere Jahre in Berlin auf. 1862 gründete er das St. Petersburger Konservatorium, das noch heute seinen Namen trägt und eine der weltbesten Ausbildungsstätten für Musiker ist.

Stilistisch steht Rubinsteins Werk in der Tradition großer romantischer Musik. Die Freundschaft zu Felix Mendelssohn-Bartholdy ist oft musikalisch hörbar. Leidenschaft und Dramatik kennzeichnen seine Werke, hierin beeinflusste er seine Nachfolgegeneration, insbesondere Peter Tschaikowski und Sergej Rachmaninov.

Auch die Sonate für Viola und Klavier reiht sich in diese Gestaltung großer Dramatik ein. Das groß angelegte viersätzige Werk zählt zu den bedeutendsten Sonaten für diese Besetzung. Voller Dramatik zeigt sich der Kopfsatz, gefolgt von einem Adagio im Duktus einer Dumka, einer Gattung nachdenklichen, rezitativischen Charakters aus der slowenisch-ukrainischen Volksmusik. Das ukrainische Wort „Dumka“ bedeutet übersetzt soviel wie „kleiner Gedanke“. Das stellenweise nahezu atonal klingende Scherzo lebt von seiner pointierten Rhythmik. Der furiose Schlusssatz ist ruhelos – ein virtuoses Petpetuum Mobile. In Westeuropa hat sich dieses großartige Stück slawischer Musik nie recht durchsetzen können: zu Unrecht.

Der Eintritt ist frei

Die Stiftung für Eschenburg bittet Sie um eine Spende, die dem Grundstockvermögen der Stiftung in voller Höhe zugutekommt.

Stiftung für Eschenburg – www.eschenburg.de/stiftung

 

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (01.10.2026)

Produkt
002 Gesundheitszentrum: Die Umbaupläne für die Senioren-Wohnanlage am Marktplatz 2 finden Zustimmung bei der Eigentümer-Gemeinschaft. Der Umbau geht weiter, wobei nach entsprechenden Ausschreibungen Firma Donath (Eschenburg) die Trockenbau-Arbeiten der Ständerwände, Firma Burgmann (Dietzhölztal) die Elektroarbeiten und Sanitär- und Wärmetechnik Dorndorf (Eschenburg) die Heizungs- und Sanitärinstallation übernehmen. Die Bergland Medizin begrüßt neue Ärzte im Team. Eine Restfläche der bisherigen Praxis-Räume am Marktplatz 2 könnte zwischenzeitlich an eine Physiotherapeutin aus Steffenberg vermietet werden.
123 Kita „Neue Mitte“: Die Firma Schlüsselfertiges Bauen Scheld GmbH (Biedenkopf) hat als Generalunternehmer mit dem Fertigbau der Kita begonnen, für die sie mit 2.294.600 € das günstigste Angebot abgegeben hat. HR Fensterbau aus Steffenberg hat mit den vom Investor versäumten Verglasungsarbeiten begonnen, damit der Innenausbau folgen kann. Zur Finanzierung hilft ein Darlehen aus dem Investitionsfonds des Landes Hessen. Wir haben 2,5 Mio. € erhalten. Das Darlehen wird über 20 Jahre getilgt, der Zinssatz beträgt 2,5 % für die gesamte Laufzeit.
123 Kita-Kapazitäten passen: Mit dem Kreis und der Trägerschaft GüT sind die Details der gemeinsamen Bedarfsplanung aktualisiert besprochen worden. Wenn die Kita „Neue Mitte“ mit 74 Plätzen in vier Gruppen stufenweise starten kann, sind in den vergangenen fünf Jahren Kapazitäten entstanden, die auch wieder angepasst werden können. In Eiershausen wurde eine zusätzliche Gruppe mit 20 Plätzen in einem Container für die Zwischenzeit eingerichtet. In Wissenbach wurde eine Gruppe mit 15 Kindern reaktiviert. Darüber hinaus wurde eine Naturgruppe mit 20 Plätzen eingerichtet. In der Kita Hirzenhain/Ort wurde eine weitere Gruppe mit 15 Kindern eingerichtet. Für die geplante Potenzial-Untersuchung erhalten wir ein Angebot von „Komprax Result“, deren Arbeitsweise wir beim Kommunalforum von J+P in Dautphetal kennengelernt haben.
126 Volles Haus – tolles Programm beim „Bunten Abend“: Mit rund 400 Besuchern und einem fast dreistündigen Programm hat der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal gute Unterhaltung in die Mehrzweckhalle in Wissenbach gebracht. Nachdem sich dabei auch die Chöre prima ergänzten, soll der nächste Jahres-Auftakt am 8. Januar im Kapellchen Ewersbach darauf einen Schwerpunkt legen. Weitere Informationen unter www.kked.de im Internet.
126 Neuanfang: Die Roderich-Feldes-Gesellschaft hat am 30.10.2026 ihre Mitgliederversammlung (18 Uhr Heimatmuseum Eschenburg) und sucht nach dem Tod von Albrecht Thielmann einen neuen Vorsitzenden.

 

 

126 Familie Heinzel gibt wieder Benefiz-Konzert: Wie bereits am 18.03.2023 möchten Mark Heinzel und Viktoria Lakissova ein Benefiz-Konzert geben, dessen Erlös der „Stiftung für Eschenburg“ zugute kommt. Am 21.11.2026 um 18 Uhr findet das Gastspiel für die gute Sache in der Aula der Holderbergschule statt. Mehr Infos unter www.eschenburg.de/benefizkonzert
133 Brennholz-Preise bleiben: Brennholz-Bestellungen können nur bis zum 18.12.2026 berücksichtigt werden. Danach kann es höchstens Reste beim Industrieholz geben. Dieses „Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz)“ gibt es nur, solange der Vorrat reicht und nach Datum des Bestelleingangs. Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche) wird zu 80 € pro Festmeter inkl. MwSt. verkauft wie im Vorjahr. Da es viel Schadholz geben wird, kann der Preis für schadhaftes Holz minderer Qualität nach Ermessen der Revierleitung bzw. des Forstwirtschaftsmeisters herabgesetzt werden. Die Möglichkeit der Bereitstellung von Fichtenindustrieholz (Käferholz) ist nicht mehr möglich, da bereits alle abgestorbenen Bestände gerodet wurden. Beim Schlagabraum gibt es nur einzelne wenige Laubholzlose, die bei Verkehrssicherungsmaßnahmen anfallen, oder einzelne Stämme in potenziell ungefährlichen Bereichen, hauptsächlich in der Nähe von Wegen oder an Waldrandlagen. Hier wird zu den Preisen wie im Vorjahr nach Beurteilung des Gefahrenpotentials durch den Revierleiter oder Forstwirtschaftsmeister zum Verkauf freigeben werden, solange der Vorrat reicht. Fichtenschlagabraum ist noch auf einigen Flächen verfügbar und kann vergeben werden: Nadelholz (Fichte) 15 € pro Raummeter inkl. MwSt (Vorjahr 15 €), Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):     35 € pro Raummeter inkl. MwSt.

 

Abgearbeitete Beschlüsse:

 Betrieb von Mährobotern während der Nachtstunden (Beschluss der Gemeindevertretung 03.09.2026): Mit einem Bild von einem der vier Mähroboter der Gemeinde und einem Aufruf zur Achtsamkeit („Menschenverstand hilft Tieren: Nacht-Pause für,Mähroboter‘“) in der Wochenzeitung ist der Beschluss umgesetzt worden. Die Gemeinde Eschenburg hat mittlerweile vier Mähroboter auf den Friedhöfen im Einsatz (Hirzenhain und Roth komplett, Wissenbach und Eibelshausen bei den Wiesengräbern). Diese laufen von 6 bis 18 Uhr und werden bei Beerdigungen abgeschaltet. 

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen:

  • Die Firma Questalpha wird zunächst doch am angestammten Kettenbach-Standort im Heerfeld 7 bauen. Dadurch sollen Synergien genutzt und der gemeinsame Standort gestärkt werden. Die Fläche am „Rommelsberg“, für die ein Bebauungsplan aufgestellt worden ist, soll der weiteren Entwicklung dienen.

 

  • Die beiden neuen Sirenen in der Hohen Straße und am Rathaus funktionieren nicht. Das war beim bundesweiten Warntag und bei einigen Alarmierungen danach aufgefallen. Bei der Mastsirene Hohe Straße gibt es Empfangsprobleme, die durch eine Richtantenne gelöst werden sollen.
  • die Dachsirene auf dem Rathaus war eine Woche lang ohne Stromversorgung gewesen, wodurch die verbauten Batterien durch die Tiefenentladung Schaden genommen haben. Die Ursache ist zu finden, damit auch die Schäden schnellstmöglich behoben werden können.

 

  • Für eine Videoüberwachung am Marktplatz ist die Stellungnahme der Polizei negativ, weil die Zahl der Straftaten im Vergleich zu anderen öffentlichen Plätzen (z. B. Bahnhof Herborn) gering ist. Die Einrichtung von Videoschutzanlagen ist grundsätzlich im § 14 Abs. 3 HSOG geregelt. Durch die Videoüberwachungsanlage im öffentlichen Bereich wird in Rechtsgüter von Verfassungsrang eingegriffen, so dass die fortgeltende Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes von herausragender Bedeutung ist. Die Statistik zur Kriminalitätslage hier lässt sich demnach mit der Verhältnismäßigkeit gemäß § 4 HSOG schlecht vereinen, da der verfolgte legitime Zweck (Kriminalitätsprävention durch Abschreckung von Straftätern, Kriminalitätsverdrängung, Steigerung des Sicherheitsgefühls und Vereinfachung der Strafverfolgung) mit den Grundrechtseingriffen nicht verhältnismäßig bewertet werden. An der Bushaltestelle am Markt halten 111 Busse an einem Werktag. Das soll bei einer abschließenden Prüfung durch den hessischen Datenschutzbeauftragten beurteilt werden

 

  • Die Jugend des Feuerwehrverbands Dill und der CVJM Eibelshausen haben Mieträume im Dienstleistungszentrum getauscht. Dadurch hat der CVJM Eibelshausen in der Garage mehr Platz für seine Gerätschaften.

 

Hirzenhain:

 

  • Der Ski-Club Hirzenhain sucht Unterstützung für die Reparatur des Schlepplifts. Damit es im nächsten Winter wieder „Lift off“ heißen kann, müssen Elektrik und Sicherheitstechnik überarbeitet und die Anlage wieder genehmigt werden. Weil die Unterstützung der Gemeinde nicht ausreicht, sammeln wir über die „Stiftung für Eschenburg“ Spenden. Wegen der Dringlichkeit wird es schwer, Fördermittel anzuwerben. Ziel ist, dass der Schlepplift das ganze Jahr über genutzt werden kann.

 

  • Die fünf Klagen gegen den Straßenbeitrag für „Unterm Klein-Loh“ sollen in einem Muster-Verfahren vom Verwaltungsgericht abgearbeitet werden.

 

Wissenbach:

 

  • Das Verwaltungsgericht Gießen hat die Klage der Stadt Dillenburg (Az 1 K 2573/24. GI) abgewiesen. Die Klage vom 25.07.2024 richtete sich gegen den Bescheid über eine Abweichung von den Zielen des Regionalplans Mittelhessen 2010. Mit dem Bescheid hatte das RP Gießen die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in Wissenbach mit 2.200 m² Verkaufsfläche zugelassen, mit denen die Gemeinde Eschenburg 105 % Kaufkraft bindet. Die Berechnung des RP und die Entscheidung der Regionalversammlung werden mit dem Urteil bestätigt.

 

 

  • Für die Erweiterung der Grundschule wird dem Lahn-Dill Kreis vorgeschlagen, die 1.718 m² auf der Basis des Bodenrichtwertes (85,00 €/m²) zu erwerben. Die Gemeinde erhält den Grundstückskaufpreis in Höhe von rd. 146 T€ und kann damit die Spielplatzgestaltung, Neubau eines Kleinfeldsportplatzfeldes, Spielgeräte usw. selbst finanzieren. Ob und wie hierbei ein Teil des Obst- und Gartenbauvereinsgrundstückes in der Schulstraße einbezogen werden kann, ist zu prüfen und zu planen.

 

Simmersbach:

 

  • Unter „Aktuelles“ eschenburg.de/feuerwehrgeraetehaus-in-simmersbach berichtet die Internetseite über die Fortschritte beim Bau des Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach. Der Neubau war notwendig geworden, weil der alte Standort im Keller des Dorfgemeinschaftshauses die wichtigsten Sicherheits-Standards (z. B. 0,5 m Platz zwischen Fahrzeugen und Wänden, bei geöffneten Türen) nicht erfüllen konnte. Zur Erinnerung sei nochmal auf den Bericht des Landesprüfdienstes von 2024 verwiesen.
    • In der Fahrzeughalle werden die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zwischen Stellplatz / Stellplätzen und Gebäudeteilen nicht eingehalten (DGUV-R 105-049).
    • Das Feuerwehrhaus entspricht hinsichtlich der Stellplätze nicht den Anforderungen nach DIN 14092 und DGUV-I 205-008, die Verkehrswege sind nicht ausreichend.
    • Das Feuerwehrhaus entspricht hinsichtlich der Abmaße der Tore nicht den Anforderungen der DIN 14092, es bestehen Gefährdungen für die Angehörigen der Feuerwehr.

Weil vor der Fahrzeughalle direkt die Straße liegt und keine ausreichende Stellfläche vorhanden ist, lässt sich die Sicherheit auch nicht auf anderem Wege erreichen. Der Neubau war notwendig.

 

  • Anfragen zur Flächenverpachtung für Solarparks in der Gemarkung Simmersbach häufen sich, wohl wegen der Nähe zum Umspannwerk. Im Regionalplan befinden sich die angefragten Planungsflächen in einem „Vorranggebiet Industrie und Gewerbe Planung“. Solarparks wären zudem besser in der eigenen Energie-GmbH und Energiegenossenschaft im Lahn-Dill-Bergland zu entwickeln.

 

Eiershausen:

 

  • „Kürbisfest XL“ ist am 04.10.2026 von 13 bis 17 Uhr eine Idee aus dem „Austausch auf Augenhöhe“. Das traditionelle Kürbisfest an der Schulscheune wird verbunden mit Angeboten der Vereine bis zum Dorfgemeinschaftshaus.

 

  • Das nächste Treffen von „Austausch auf Augenhöhe“ ist am 19.10.2026 um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus – dann mit dem Untertitel „Eiershausen ist aktiv“. Das Dialog-Format hat erste Ideen gesammelt und gebündelt. Mehr unter eschenburg.de/austausch im Internet.

 

  • Zum Volkstrauertag ist am 15.11.2026 um 14 Uhr die zentrale Gedenkveranstaltung in Eiershausen auf dem Friedhof. Das Geschichts-Projekt „Spurensuche“, das im vergangenen Jahr begann, kann dann fortgesetzt werden.

Roth:

 

  • Für den Windpark Galgenberg liegt die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG) vor. Im November soll an der nächsten EEG-Ausschreibung teilgenommen werden.

 

Gemeindewerke

 

  • Information aus der Bürgerversammlung im Internet: Die Bürgerversammlung am 09.2026 war eine Veranstaltung der Gemeinde Eschenburg, aber in den Gemeindewerken fließen die Fakten zusammen. Die Ergänzungsbeiträge, mit denen die angeschlossenen und anschließbaren Grundstücke zur Finanzierung der Ergänzungen in der Trinkwasserversorgung und Abwasserbewirtschaftung beitragen, sind in der Präsentation erläutert wie auch die neuen Bauprogramme 2027-2031. Die Präsentation zur Bürgerversammlung ist unter www.eschenburg.de/buergerversammlung2026 im Internet zu finden.

 

  • Für Abwasser Beitrag mit Bauprogramm 2027-2031 beschließen: Der Abwasserbeitrag ist in der Beratungsfolge gestoppt worden, um nochmals beim Land nach einer Förderung nachzufragen und die Finanzierung zu klären. Das Bauprogramm 2027-2031 umfasst neben dem Eschenburger Anteil am Neubau der Kläranlage (23,8 Mio. €) rund 1.895.000 € an Investitionen in den Gemeinde-Kanälen. Um die Zusammenarbeit zwischen Verband und Kommunen zu regeln, wird der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ sein Bauprogramm 2027-2031 mit Zahlen und Zielen beschließen und dann von den Gremien der beiden Gemeinden bestätigen lassen. Wenn alle Fragen geklärt sind, können die Beschlüsse im November folgen.

 

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

 

  • Alle Angaben unter „Abwasser 4.0“: Warum eine funktionale Ertüchtigung über zwölf Jahre und 12 Mio. € nicht funktioniert und wie ein Neubau für 45 Mio. € innerhalb des Bauprogramms 2027-2031 notwendig ist für die Zukunftsfähigkeit der Region, steht auf der Seite des Abwasserverbands unter „Abwasser 4.0“ im Netz. Darunter wird auch erläutert, wofür die Kapazitätssteigerung (der Reinigungsleistung) von 24.000 Einwohnerwerten auf 32.000 benötigt wird. Auch der Erlaubnisbescheid vom 17.03.2025, mit dem das Land Hessen die alte Anlage nur noch bis zum 31.12.2030 erlaubt und auf der Grundlage von Bundesgesetz und Landesverordnung einen Neubau vorschreibt, ist dort zu finden.

 

 

 

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

 

  • Bund will Freizeitbad fördern: Unter den 195 Schwimmbädern, die vom Bund eine Förderung über das Programm „Sanierung kommunale Sportstätten“ (SKS) erhalten sollen, soll auch das Freizeitbad „Panoramablick“ 600.000 € Zuschuss erhalten. Die Förderung ist noch nicht bewilligt, sondern nach der Auswahl durch den Haushaltsausschuss dürfen wir nun einen Zuwendungsantrag stellen.

 

  • Zweites Betongutachten bringt Fundament für Bauprogramm: Wie in der Verbandsversammlung (25.11.2025) und der Gemeindevertretung (11.12.2025) beschlossen, sind beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ und beim Landesprogramm „SWIMplus“ (maximale Förderung 1 Mio. €) maximale Werte angegeben worden. In unseren Beschlüssen heißt es weiter: Zusammen mit den beauftragten Ingenieuren ist eine Sanierungsstrategie zu entwickeln, auf deren Grundlage Bauprogramm, Haushaltsmittel und die einzelnen Sanierungsschritte beraten und beschlossen werden können. Anfang der Herbstferien kommt das Ingenieurbüro Raupach Bruns Wolff GmbH für drei Tage für ein genaueres Gutachten zur Betonsanierung. Diese Expertise soll zeigen, wie sich die Betonschäden mit weniger Aufwand und kürzerer Schließung beheben lassen. Anders als vereinzelt berichtet, möchten wir mit der Schließung gerne auf Dillenburg warten, müssen aber vorher mit der Sanierung beginnen. Deshalb wird das Bauprogramm auch auf die aktuellen Zahlen eingestellt, sobald sie vorliegen.

 

  • Schließung in den Herbstferien: Für Arbeiten, die im laufenden Betrieb nicht zu erledigen sind, schließen wir das Freizeitbad „Panoramablick“ in den Herbstferien (05. bis 18.10.2026).

 

  • Türöffnertag passt zum „Tag der Regionen“: Zum Veranstaltungsprogramm, das sich im September und Oktober um den „Tag der Deutschen Einheit“ schart, melden wir unsere traditionelle Aktion an: Am 3. Oktober ist auch bei uns wieder „Türöffner-Tag“ mit der Fernseh-Maus. Um 11, 13 und 15 Uhr werden Technik-Touren angeboten. Anmeldungen unter freizeitbad-eschenburg@t-online.de per E-Mail. Das Freizeitbad hat an dem Feiertag traditionell von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Der Aktionstag ist auch ein Abschluss vor zwei Wochen Revision.

 

 

 

 

KKED: „Bunter Abend“ mit vollem Saal und tollem Programm

KKED Logo Kulturkreis

Bunter Abend – Saal voll, Programm toll

„Da soll noch mal jemand sagen, im Dietzhölztal sei nichts los!“ Moderator Simon Birr war ebenso baff erstaunt wie die Macher vom Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal und die rund 400 Menschen in der Mehrzweckhalle. Das Programm war voll und toll: Für das Dutzend Darbietungen hatten die Akteure drei Titel mit Bedacht ausgewählt, sodass für beste Unterhaltung gesorgt war. Großen Applaus bekamen die Kleinsten: „Kids Dance“ vom TV Ewersbach war erstmals dabei. Die Kinder genossen den Auftritt vor großer Publikumskulisse. Auf der Bühne wechselten sich Schlager-Sänger Jonathan Sturm und „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ ebenso schnell ab wie Ropeskipping vom TSV Hirzenhain, die Big-Band der Holderbergschule und Dudelsackspielerin Caroline Wolff. Trotz der schnellen Wechsel sorgten die KKED-Mitglieder Ulrich Lehmann und Peter Erbert dabei an der Technik für den guten Ton.

Interessant war auch, wie sich der Shanty-Chor vom „Liederkranz“ Steinbrücken, „aCHORd“ Dietzhölztal, der Gospelchor Ewersbach und der Chor „Surpr@ise“ aus Simmersbach ergänzten. Für den Jahres-Auftakt „JA!2027“ am 8. Januar im Kapellchen in Ewersbach plant der Kulturkreis wieder was mit Chören. Mehr Informationen über den Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal gibt es unter www.kked.de im Internet. Unter www.eschenburg.de/kked ist ein Bilderbogen vom „Bunten Abend“ zu finden. (Text und Foto: ko)


Mit Kultur auf Tour: KKED erlebte in Weilburg eine beschwingte „letzte Nacht“ zum Tanzen und Träumen

Zum dritten Mal ist der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal zum Finale der Weilburger Schlosskonzerte gefahren. Die „letzte Nacht“ stand diesmal unter dem Titel „Best of Ballett“. Im Hof des Renaissance-Schlosses spielte die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Heiko Mathias Förster eine Auswahl aus den berühmten Ballettmusikern und begeisterte das Publikum mit einer beschwingten „letzten Nacht“ zum Tanzen und Träumen.

Das beschwingte Finale „La Fille de Madame Angot“, ein flotter Tanz aus Giuseppe Verdis Oper „Der Troubadour“, ein festlicher Tanz aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorak, das Saxophon-Solo aus der Oper „Hamlet“ und der „Tanz der Stunden“ aus der Oper „La Gioconda“ verzückten die Zuhörer. Als Zugabe durfte das berühmte „Can Can“ von Jaques Offenbachs nicht fehlen.

Mit 48 Plätzen war der Bus für die Kultur-Tour aus dem Dietzhölztal ausgebucht. Wer solche Termine künftig nicht verpassen möchte: KKED-Mitglieder wissen mehr. Der Jahresbeitrag beträgt seit vielen Jahren 12 € – und das soll auch so bleiben. KKED-Vorstandsmitglied Peter Erbert ist als Organisator und Reiseleiter Ansprechpartner.

Der nächste Termin des KKED ist am 25.09.2026 der „Bunte Abend“ ab 18:00 Uhr in Wissenbach. Bei freiem Eintritt werden heimische Akteure auf die Bühne der Mehrzweckhalle gebracht. Mehr unter www.kked.de im Internet.


Begeisternde „Brass Band Hessen“ brachte brillante Bläsermusik auf die Bühne der Mehrzweckhalle

Die „Brass Band Hessen“ ist keine Staats-Combo, wie einige dachten, sondern das ehrenamtliche Ensemble vereint 32 Künstler aus dem ganzen Bundesland – und ihr Zusammenspiel gefällt weit darüber hinaus.

Dass die Blechbläser-Botschafter in der Wissenbacher Mehrzweckhalle auftraten und endlich mal wieder volles Programm auf der Bühne boten, ist dem Zufall und guten Verbindungen zu verdanken. Nach einer Probewoche im Kreisjugendheim in Heisterberg und vor dem traditionellen Gastspiel bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel ergab sich die Station in Eschenburg durch Jana Calvo-Lorenzo, die aus Eschenburg stammt und in der Brass Band Hessen spielt. Der Kulturkreis nutzte die Gelegenheit, das Gastspiel gerne anzunehmen. Obwohl die Mehrzweckhalle für Modernisierung geschlossen war, wurde die Erneuerung der Elektro-Hauptverteilung ebenso behände geschafft wie der Bauhof die Halle herrichtete.

26 Blechbläser und vier Schlagzeuger präsentieren mit ihrem musikalischen Leiter Hans-Reiner Schmidt ein begeisterndes Programm. Nach dem festlichen Marsch „Arsenal“ – quasi  die Erkennungsmelodie der BBH – gab es nur neue Titel, die Hans-Reiner Schmidt arrangiert hat. Vorsitzender Simon Dillmann führte mit gut gelaunten Worten durch die musikalische Reise durch Raum und Zeit.

Gute Unterhaltung mit ruhigen, träumerischen Melodien und energiegeladenen, furiosen Momenten im unverwechselbaren Sound der Brass Band Hessen sind dabei garantiert. Mehr Informationen über www.brassbandhessen.de im Internet.


„Bunter Abend“ des KKED bringt bunte Mischung auf die Bühne

Eine bunte Mischung für jung und alt will der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal wieder beim „Bunten Abend“ auf die Bühne bringen, wofür die Mehrzweckhalle in Wissenbach am 25. September um 18 Uhr wieder bei freiem Eintritt offen steht. Von der Premiere 2024 gibt es unter www.gemeinde-eschenburg.de/kked und bei YouTube noch ein Video. Jetzt melden sich die ersten Akteure, Gruppen, Bands und Chöre, die etwas zur Unterhaltung beitragen können. Beim KKED gilt das Augenmerk Eschenburg und Dietzhölztal. Da war es  eine passende Überraschung, dass sich der aufstrebende Schlager-Star „Jonathan Sturm“ in den bunten Reigen einreihen möchte.
Interessenten melden sich unter info@kked.de per E-Mail. Mehr Informationen über den Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal und Beitritts-Formulare für eine Mitgliedschaft (12 Euro im Jahr) unter www.kked.de im Internet.


 

KKED freut sich über gute Resonanz

Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal hat seinen Vorstand neu gewählt - und der Vorstand steht für beide Gemeinden (von links): Vorsitzender Götz Konrad hat Simon Braun als neuen Stellvertreter. Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz, Anuschka Schaffner, Waltraud Baron und Ulrich Lehmann wurden bestätigt.
Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal hat seinen Vorstand neu gewählt – und der Vorstand steht für beide Gemeinden (von links): Vorsitzender Götz Konrad hat Simon Braun als neuen Stellvertreter. Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz, Anuschka Schaffner, Waltraud Baron und Ulrich Lehmann wurden bestätigt.

Eschenburg/Dietzhölztal – Veranstaltungen wie die Konzertfahrt und die Krimilesung haben dafür gesorgt, dass beim Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal die Zahl der Mitglieder von 104 auf 113 gestiegen ist. Und die gute Resonanz hält an, hat Vorsitzender Götz Konrad der Jahreshauptversammlung berichtet.

Beim Jahrestreffen in der Gaststätte am Hammerweiher ist der Vorstand für zwei Jahre neu gewählt worden. Kai Uwe Schöler hatte beim Neustart 2023 geholfen, stand aber als zweiter Vorsitzender nicht weiter zur Verfügung, weil er als Leiter der Musikschule Lahn-Dill und der Wetzlarer Kulturgemeinschaft gebraucht wird. Die Wetzlarer Musikschule Lahn-Dill ist weiterhin Mitglied im KKED und bietet Vergünstigungen zu deren Konzerten.

Bei der Neuwahl des Vorstands wurde Simon Braun als neuer „Vize“ gewählt und bildet nun mit Götz Konrad die Spitze. Der Vorsitzende wurde ebenso bestätigt wie Schriftführerin Anuschka Schaffner, Kassenwart Ulrich Lehmann sowie die Beisitzer Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz und Waltraud Baron.

Bei der weiteren Planung ist die Konzertfahrt am 09.08.2025 zu den Weilburger Schlosskonzerten ausgebucht, das Sommerkino im gemeinsamen Ferienprogramm der beiden Gemeinden gesetzt (09.07.2025 in Eschenburg, 22.07.2025 in Dietzhölztal) und der Jahres-Auftakt für den 09.01.2026 im Kapellchen fixiert. Eigentlich wollten „Öli“ Müller & Peter Schneider in der vorweihnachtlichen Zeit einen besinnlichen Abend mit Gospel und Swing anbieten, aber wegen anderer Termine wird dies ins nächste Jahr verschoben. Vielleicht klappt‘s bei „JA!2026“.

Für September 2026 will der KKED wieder einen „Bunten Abend“ planen. Dort bekommen Chöre, Bands und Gruppen aus Eschenburg und Dietzhölztal wieder eine große Bühne geboten „als Werbung für die Kultur vor Ort“.

Info: Mitmachen – Mitglied werden: Unter www.kked.de gibt es im Internet weitere Informationen und Formulare zum Beitritt. Der Mitgliedsbeitrag liegt seit langem bei 12 € im Jahr.

Bilderbogen mit Bodo Bach

 


Bürgermeister befragt Bodo Bach: „Das Leben schreibt die Comedy“

„Andere gehen zum Lachen in den Keller – wir gehen lieber zu Bodo Bach.“ So hat Götz Konrad schon beim Weihnachtsmarkt geworben. Für den Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal hat er Karten für den Kult-Komiker verkauft. „Sonst haben wir Johann Sebastian Bach gespielt, jetzt ist mal der andere Zweig der Familie dran“, witzelt Konrad als Vorsitzender des KKED. Am 15. März gastiert Bodo Bach in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22) in Eschenburg mit seinem Programm „Das Guteste aus 20 Jahren“. Der Gag dabei: Götz Konrad ist seit 20 Jahren Bürgermeister in Eschenburg, kennt den Künstler Robert Treutel aber aus der Zeit davor; bei seiner Ausbildung zum Redakteur dieser Zeitung war Konrad im Sommer 2001 auch vier Wochen bei Radio FFH. Deshalb stellt Konrad die Fragen zu diesem Interview selbst.

„Das Guteste aus 20 Jahren“ – ist das Vergangenheits-Bewältigung oder Zukunfts-Workshop?

Das ist ein Festival der guten Laune, ein Gag-Feuerwerk der besten Geschichten aus den letzten 20 Jahren meiner Welttournee durch Deutschland.

Wie hat sich der Humor verändert in dieser Zeit?

Das kann ich hier nicht beantworten, da müssen wir ein Buch schreiben. Natürlich haben die jungen Kolleginnen und Kollegen einen anderen Zugang zur Comedy. Ich bin Old School und liefere Pointen und Schenkelklopfer.

Worüber kann Robert Treutel gar nicht lachen?

Über meine Heizkostenabrechnung.

Was ist privat sein Lieblingswitz?

Aktuell und das ändert sich ja alle zwei Wochen:

Zwei Schlangen gehen spazieren. Fragt die eine: Sag mal, sind wir eigentlich giftig? Fragt die andere: Warum? Sagt die Erste: Ich habe mir gerade auf die Zunge gebissen.

Welches war der (bisher) beste Gag von Bodo Bach?

Ganz ehrlich, da habe ich keine Antwort. Das müssen Sie bitte mein Publikum am 15. März in Eschenburg fragen.

Radio, Fernsehen, Bühne – was macht am meisten Spaß?

Die Bühne!! Da bin ich der Chef im Ring und mache, was ich will. Die Zuschauer erleben mich unmittelbar und ohne Filter.

Was ist dabei wichtig für den Kontakt mit dem Publikum?

Ehrlichkeit und Lust auf einen schönen Abend. Je mehr vom Publikum zurückkommt, je mehr bekommen sie von mir. Das ist ein Geben und Nehmen … wie beim Sex.

Komma her…. Vor 20 Jahren habe ich die Comedy-Redaktion und Robert Treutel vom Großraum-Büro der Nachrichten-Redaktion erlebt: Da flog oft die Tür auf und Kollegen wurden zum Witz-Test einberufen. Wo kommen Bodo Bach heute die besten Ideen?

Ich habe nie politisches Kabarett gemacht. Ich beobachte meinen Alltag und nach wie vor gilt: Das Leben schreibt die Comedy. Ganz wichtig, man muss über sich selbst lachen können.

Das war ja noch richtiges Humor-Handwerk. Was können die Spaßmacher heute davon lernen?

Richtig oder falsch entscheidet immer das Publikum. Am Ende geht es um Authentizität.

Und was is‘ jetzt das Guteste aus dene 20 Jahrn?

Dass ich nach über 20 Jahren immer noch mein Publikum habe, die mit mir einen schönen Abend verbringen wollen. Und ich verspreche Euch, den werden wir am 15. März in Eschenburg haben.

Vielen Dank für die viele Müh‘, die ich Ihne gemacht hab‘. 

Herzlichen Dank für die vielen guten Fragen. Sie machen wirklich einen sehr korpulenten Eindruck.


 

JA!2025 mit den Hain Brothers von „SSoG“

Vielsaitig und vielseitog spielten Thilo und Sam Hain Bluegrass-Musik vom Feinsten. (Foto_ Konrad)

Vielseitig und vielsaitig haben die Brüder Samuel Hain und Thilo Hain beim Jahresauftakt „JA!2025“ in der Johanneskapelle in Ewersbach gespielt. Das zentrale Duo der Bluegrass-Band „Sacred Sounds of Grass“ spielte dabei nicht nur Klassiker von Bill Monroe und der Carter Family, sondern erzählte sehr amüsant aus der eigenen Band-Geschichte, die in den 70er Jahren begann.

Als Schulband gegründet, haben sich die beiden Frohnhäuser Jungs seit 1979 „SSOG“ zu einer Formation entwickelt, die als die authentischste Bluegrass-Band außerhalb der USA gehandelt wird. Der KKED lädt ein. Bei freiem Eintritt können sich Besucher dort treffen und miteinander Pläne fürs neue Jahr schmieden.


Krimi-Lesung im Kapellchen

Auf den Tag genau 43 Jahren nach dem Fund der Leiche im Stippbachtal bei Sinn hat Erwin Müller aus seinen Krimi „Todestransit“ gelesen. Der pensionierte Kripo-Beamte nahm die Zuhörer mit im die Ermittlungsarbeit der 80er Jahre und ließ sie daran teilhaben, wie aus dem ungelösten Mordfall ein Krimi mit eigener Story wurde. Teils Ermittlungsakte und Erzählung, teils Fiktion zur Lösung des Falls – der Roman und die Präsentation wurden zu einer spannenden Fusion.

Mehr über Erwin Müller und sein Werk unter www.mittelhessenkrimi.de im Internet.


„Bunter Abend“ war ein guter Start für gemeinsame Veranstaltungen

Wenn altgediente Chorsänger und junge Talente aus der Holderbergschule sich die Bühne teilen und über zwei Stunden ein abwechslungsreiches Programm bieten, geht der Name „Bunter Abend“ als Veranstaltungs-Titel auf.

Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal konnte die Big Band der Holder-bergschule und die Band „Amend“ mit Ehemaligen, „aCHORd“ Dietzhölztal, den Shantychor Steinbrücken, die Ropeskipping-Gruppe des TSV Hirzenhain, Caroline Wolff mit dem Dudelsack und den Flötenchor der evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen präsentieren. Entertainment-Qualitäten bewiesen auch die neuen Vorstandsmitglieder des KKED: Peter Erbert und Ulrich Lehmann begleiteten zum Start und Abschluss mit Liedern zum Mitsingen. Und durch den Abend führte Andrea Rink als Moderatorin. Die Landfrauen aus Wissenbach halfen, damit niemand Hunger und Durst leiden musste, und sie sorgten für eine herbstliche Deko. „Die Mehrzweckhalle endlich wieder mit einer gemeinsamen Veranstaltung füllen zu können, ist uns Ansporn für weitere Aktionen zum Mitmachen“, bilanziert KKED-Vorsitzender Götz Konrad.

Bilderbogen zeigt „Bunten Abend“

Der Vorstand des KKED hat am 30.10.2024 Bilanz gezogen und dankt allen Akteuren des ersten „Bunten Abends“. Wir wollen das gerne mit Akteuren aus beiden Gemeinden wiederholen bei einem zweiten „Bunten Abend“.  Ideen und neue Mitglieder sind dazu herzlich willkommen. Einfach melden über info@kked.de – Bei 12 Euro Jahresbeitrag (-> Beitrittsformular hier) bleibt das erschwinglich.


Neustart 2023

Neustart im Mai 2023: Der Vorstand des KKED (von links) Götz Konrad, Anuschka Schaffner, Rosemarie Aktories, Ulrich Lehmann, Waltraud Baron, Andrea Rink, Peter Erbert und Kai Uwe Schöler.Der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (KKED) hat im Mai 2023 mit der Neuwahl eines Vorstandes den Neustart geschafft. Den Vorstand bilden Vorsitzender Götz Konrad, sein Stellvertreter Kai Uwe Schöler, Schriftführerin Anuschka Schaffner, Kassierer Ulrich Lehmann sowie die Beisitzer Beate Kunz, Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert und Waltraud Baron. Der KKED ist im Internet unter der Adresse www.kked.de zu finden und über die E-Mail-Adresse info@kked.de zu erreichen.

 

Gemeindevertretung erhält Bericht nach der Sommer-Pause (03.09.2026)

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001 Ziele für Eschenburg: Zukunft braucht Zusammenarbeit. Zusammenarbeit braucht Ziele. Um gemeinsame Ziele erkennen und benennen zu können, lädt der Gemeindevorstand ein, gemeinsame Vorstellungen zu entwickeln. Wir sammeln über eine Wortwolke Ideen für die Zukunft. Einfach dem Link folgen oder unter slido.com die #3091 405 eingeben. „Mit was soll die Gemeinde Eschenburg in Verbindung gebracht werden? Eschenburg… ist die Frage an Eschenburgs Entscheider.  Dabei können Attribute, Adjektive, Eigenschaften… anonym genannt werden. Werden Begriffe mehrfach genannt, erscheint das Wort in der Wortwolke größer.
002 Gesundheitszentrum: Die Zusage der Förderung aus dem Leader-Programm kam zwar später, aber die Unterstützung steigert sich von 231.339,33 € nach alter Förderrichtlinie auf 275.293,80 € nach neuer Förderrichtlinie. Der Umbau hat begonnen mit dem Abriss alter Betonwände, was die Firma Dorula (Eschenburg) besorgt hat. Ein Arzt hat das Team der Bergland Medizin in Ewersbach verlassen, aber drei neue Ärzte kommen und werden die Arbeit unterstützen. Die weitere Vorgehensweise – beim Umbau und bei der laufenden Personalgewinnung – haben wir in einer Videoschalte mit den beiden leitenden Ärzten Sebastian Reimann und Torsten Feichtiger besprochen. Bei der „Interprofessionellen Woche“, in der Medizin-Studenten aus Gießen im Lahn-Dill-Kreis waren, konnte wieder gezielt für die Zusammenarbeit zwischen der Bergland Medizin und den beiden Kommunen Dietzhölztal und Eschenburg geworben werden. Dabei ist immer auch auf unsere Medizin-Stipendien mit 1.000 € monatlich hinzuweisen. Das Bauvorhaben am Marktplatz 2 sollte vorgestellt werden in einer Eigentümerversammlung, zu der die Hausverwaltung noch einlädt. Die Zustimmung der Miteigentümer betrifft zwar nur Veränderungen im gemeinsamen Eigentum und neue Fenster in der Fassade, aber zum besseren Verständnis möchten wir das Projekt Gesundheitszentrum gerne vorstellen. Details tragen wir auch auf www.eschenburg.de/gesundheit zusammen. Nach dem Förderbescheid Ende Juni konnten vom Bauamt die ersten Gewerke ausgeschrieben werden. Lieferung und Montage der Fenster mit Vorbaurollos besorgt Schreinerei Bach (Eschenburg), die mit 14.184,80 € das günstigste Angebot auf unsere Ausschreibung hatte. Die Außenjalousien kommen von H+R Fensterbau (Steffenberg) für 5.570,39 € brutto.
002 Kooperation für Kommunen, breite Beteiligung für Bürger: Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft gibt 4 % Rendite für 2025 und plant weitere Projekte. Darunter ist der Windpark am Galgenberg in Eschenburg, für den gerade das Genehmigungsverfahren und die Gesellschaftsgründung zur Finanzierung laufen.
002 Eschenburgs MundART-Festival im Jahresbericht 2025 der Sparkassen-Kulturstiftung. Für den neuen Termin zusammen mit dem Frühjahrsmarkt wird das Festival für 9. Mai 2027 geplant.
002 Regionale Stromerzeugung steigt: 22,5 % des Stromverbrauchs in der Gemeinde sind auch hier erzeugt worden, besagt die Energiemengenbilanzierung für 2025. Von den 36.007.633 kWh, die insgesamt in Industrie (19.885.106 kWh für 51 Anlagen), in 4.263 Haushalten (11.173.861 kWh), für Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (2.751.878 kWh), Heizstrom (1.102.952 kWh in 196 Anlagen), Wärmepumpen (505.083 kWh in 116 Anlagen), Landwirtschaft (42.610 kWh), Straßenbeleuchtung (73.956 kWh) und sonstigen kommunalen Anlagen (472.187 kWh) verbraucht worden ist, kommen 7.225.455 kWh aus Sonnenstrom (in Eschenburg gibt es 950 PV-Anlage mit 12.710 kW Gesamtleistung). 655.578 kWh kommen von zwei der drei Windräder in Hirzenhain, die mit 1.600 kW seit Mitte der 90er Jahre den Grundstock der Energiewende hier bilden.
002 Kommunale Wärmeplanung gestartet: Welches Potenzial besteht in Eschenburg für die Wärmeversorgung von Gebäuden und Gewerbestandorte? Mit Förderung des Landes Hessen hat die EnergieWende Partner GmbH mit der Kommunalen Wärmeplanung begonnen. Im Bauausschuss wird über die Fortschritte berichtet. Die EnergieWende Partner GmbH ist ein kommunales Unternehmen, an der auch die Gemeinde Eschenburg und der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ beteiligt sind, innerhalb der EAM. Weitere Infos gibt es unter www.gemeinde-eschenburg.de/kommunale-waermeplanung im Internet.
002 MTB im LDB: Von den Mountainbike-Trails im Naturpark Lahn-Dill-Bergland wird der „Keppel Hepper“ in Hohenahr am 25.09.2026 als erstes offiziell eröffnet. Für die MTB-Trails unterhalb der Eschenburg müssen noch Wegweiser, Warnschilder und das Portal montiert werden. Das wird vom Skiclub Hirzenhain mit Engagement und Ehrenamt betreut. Der offizielle Start der Mountainbike-Trails an der Eschenburg wird voraussichtlich am 02.05.2027 sein. Für Trails am Schlepplift wird nun nach erfolgter positiver Untersuchung die Naturschutzgenehmigung für den abgestimmten Verlauf beantragt und auch das Projekt mit dem Skiclub vorangetrieben. Für eine neue Nutzung des Schlepplifts beginnt eine Spendensammlung über die „Stiftung für Eschenburg“.
102 E-Mail an Ortsbeiräte: Fünf der sechs Ortsbeiräte sind jetzt auch per E-Mail erreichbar: Ortsbeirat Eibelshausen (ob-eibelshausen@eschenburg.de), Ortsbeirat Wissenbach (ob-wissenbach@eschenburg.de), Ortsbeirat Hirzenhain (ob-hirzenhain@eschenburg.de), Ortsbeirat Simmersbach (ob-simmersbach@eschenburg.de) und Ortsbeirat Roth (ob-roth@eschenburg.de). Eiershausen hat auf eine E-Mail-Adresse verzichtet.
123 Kita „Neue Mitte“: Weil keine zweite Nutzung auf das nun ungeteilte Grundstück kommt und keine Zeit zu verlieren ist, werden die anstehenden weiteren Arbeiten auf eben diesem Grundstück geplant und ausgeführt. Weiterer Grunderwerb für die Kita ist nicht notwendig. Der Vorstand hat deshalb beschlossen, bei dieser Variante zu bleiben. Das eigene Bauamt ist mit der genaueren Ausgestaltung der Freifläche auf dem eigenen Grundstück (Variante 2) beauftragt worden, um eine angemessene Freifläche für den zukünftigen KITA-Betrieb zu erhalten. Die Gestaltung der Südseite kann deshalb nun mit einem gefunden Generalunternehmer für die Fertigstellung ebenso ohne Verzug umgesetzt werden wie die Wärmeversorgung im Verbund mit Rathaus und Bürgerhaus. Der Neubau einer Wärmeversorgung im Verbund läuft gerade.

Nach Beheben der Schäden und „offenen“ Baustellen mit den Firmen Holzbau Ax und Dachdecker Thilo Reh konnte nun für die Fertigstellung nach unseren Vorgaben ein Generalunternehmen (GU) gefunden werden, das den Leistungskatalog abarbeitet. Die Firma Schlüsselfertiges Bauen Scheld GmbH (Biedenkopf) war mit 2.294.600 € günstigster Anbieter. Das zweite Unternehmen hatte die vergleichbare Leistung mit rd. 2,55 Mio. € brutto angeboten. Insgesamt sehen die Kosten für das Umplanen in eigener Regie und auf eigenem Komplett-Grundstück günstiger aus als befürchtet. Beim Bauen und Bezahlen helfen die KfW-Förderung über 953.745 €, wovon der Gemeinde rd. 772.000 € bleiben, und ein zinsverbilligtes Darlehen über 2,5 Mio. € vom Land Hessen (aus dem Investitionsfonds C). Nach der Demontage sämtlicher Anschlusseisen, die für einen zweiten Bauabschnitt vorgesehen waren, sind an der Südfassade zusätzliche Fenster- und Sonnenschutzelemente einzubauen wie an den übrigen Gruppenräumen. Die Firma Scheld wird den Einbau weiterer Fensterelemente umsetzen, ehe der Weiterbau erfolgt. Das Aufbringen eines zusätzlichen Wärmedämm-Verbundsystems an der Südfassade und die Verlegung aller Hausanschlussleitungen in das KITA-Gebäude vom Rathaus über die südliche Freifläche stehen ebenso als nächstes an wie Massenermittlung, Ausschreibung und Vergabe der Abrissarbeiten des alten Gebäudes an der Ecke. Die Gestaltung der Freifläche plant Rudolf Kaufmann von KUBUS (Wetzlar), der schon die Neugestaltung der Ortsmitte von Kirche bis Marktplatz „aus einem Fluss und Guss“ geschaffen hat.

124 Diakoniestation ist „unser“ Dienstleister: Die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg mit Sitz in unserem Dienstleistungszentrum Simmersbacher Straße 17 ist 1994 gegründet worden, in Form eines Evangelischen Zweckverbands, der nicht nur von der Ev. Landeskirche und der Freien evangelischen Gemeinde in Eschenburg und Dietzhölztal getragen wird, sondern auch von den beiden Kommunen. Gemäß Vertrag von 1994 werden ungedeckte Kosten zu 60 % von den beiden Kommunen getragen und 40 % von der Kirche. Der kommunale Deckungsbeitrag teilt sich nach dem Einwohnerverhältnis von Eschenburg und Dietzhölztal auf. Solche Verluste haben immer wieder gedroht, sind aber durch gemeinsame Anstrengungen immer wieder gemeistert worden. Gemeinsam mit der Gemeinde Dietzhölztal sind wir nun daran, die wichtige Arbeit der Diakoniestation zu unterstützen. Ambulante Hilfen und Beratung für pflegende Angehörige zeigen vielerorts, dass das nicht nur Hilfe ist, „die von Herzen kommt“ – und in jedes Haus kommt.
126 KKED präsentiert nach Brass Band Hessen „Bunten Abend“: Der „Bunte Abend“ am 25. September soll ein volles Programm bieten. Bei freiem Eintritt präsentieren sich ab 18 Uhr heimische Talente auf der Bühne der Mehrzweckhalle in Wissenbach. Wie bei der Premiere vor zwei Jahren werden Peter Erbert und Ulrich Lehmann das Programm umrahmen. Die Moderation übernimmt Simon Birr („Bebop“). Zugesagt haben: „aCHORd“ Dietzhölztal, Schlager-Sänger Jonathan Sturm, Kids Dance TV Ewersbach, Ropeskipping TSV Hirzenhain, „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“, die Big-Band der Holderbergschule, Caroline Wolff, der Gospelchor Ewersbach, der Chor „Surpr@ise“ aus Simmersbach und der Shanty-Chor vom „Liederkranz“ Steinbrücken. Mehr Informationen unter www.kked.de im Internet.
130 Jahresabschluss 2021 an der Reihe: Die Abteilung Revision des Lahn-Dill-Kreises prüft gerade die Jahresabschlüsse der Jahre 2020 bis 2023. Nach Abschluss beim Abschluss 2020 folgen nun vereinfachte Prüfungen der Jahresrechnungen von 2021 bis 2023.
214 Trockenheit bringt Brandgefahr in Wald und Feld: Beim Flächenbrand am Sportplatz Simmersbach wurde sehr deutlich, wie wichtig schnelles Eingreifen und Grenzen übergreifende Zusammenarbeit notwendig sind, die steigende Brandgefahr zu bannen. Durchs schnelle Eingreifen konnte der Vegetationsbrand auf 1.500 m² begrenzt werden. Die Feuerwehr Steffenberg war mit dem Wechsellader-Lkw und Löschwasserbehälter die nächste Hilfe. „Luftunterstützung“ gab es von der Drohnen-Einheit der Feuerwehr Dietzhölztal. Hessenforst mulchte Waldfläche, um Glutnester ablöschen zu können. Und für die weitere Überwachung und Beobachtung der verbrannten Fläche halfen die Sprinkler aus dem Waldbrandkonzept der Feuerwehr Eschenburg, wie unter www.feuerwehr-eschenburg.de nachzulesen ist.
314 Entwicklung für Eschenburg: Mit dem Bau der Kita ist die „Neue Mitte“ noch nicht fertig, haben wir im Bauausschuss besprochen. Unter der Überschrift „Entwicklung für Eschenburg“ hatte die Gemeindevertretung am 17.03.2022 beschlossen: „Als Rahmen und Richtung der weiteren Innenentwicklung setzt die Gemeinde Eschenburg von nun an weniger auf den großflächigen Einzelhandel als auf das Thema Gesundheit sowie das neue Miteinander, das die „Neue Mitte“ zwischen dem „Nassauer Hof“ auf der einen Seite und der Neugestaltung des Ortskernes an der Dietzhölze auf der anderen Seite ermöglicht.“ Mit der Neugestaltung des Ortskerns an der Dietzhölze von Kirche bis Marktplatz, mit dem Baubeginn beim Gesundheitszentrum am Marktplatz 2 und der Kita sind demnach wichtige Projekte begonnen und Ziele erreicht, die zuvor bei Bewerbungen für die Förderprogramme „Einfache Stadterneuerung“ (2006), „Aktive Kernbereiche“ (2008) und „Stadtumbau West“ (2016) schon wichtig erschienen.

Die Diskussion um die Kita lassen nun viele weitere Ideen erahnen. Mit der Kita ist die „neue Mitte“ noch nicht fertig. Wie unsere Bewerbungen für den Wettbewerb „Ab in die Mitte!“ zeigen, ist die „Neue Mitte“ auch der „Motor“ für ein neues Miteinander. Diese Ideen und Initiativen wie bspw. erste Entwürfe für ein neues Bürgerhaus oder auch die Überlegungen, alle Ortsteile einzubinden („Kein Zentrum ohne Rand“), verdienen eine fundierte Fortführung. Für die nächsten Schritte soll nun ein umsetzbares Gesamt-Entwicklungskonzept gefunden werden, auf dessen Grundlage die weitere Vorgehensweise besser beraten werden kann. Dabei sind auch wesentlich einfacher Fördermittel und Partner zu finden. Für das Thema Innenentwicklung, Umgang mit Leerständen, Miteinander mit Gewerbevereinen & Co., Stärkung Branchenmix usw. bietet sich die 2000 gegründete Beratungsgesellschaft imakomm AKADEMIE GmbH mit Sitz in Aalen und Stuttgart an, bei dem weiteren Prozess zu helfen.

325 Mähroboter auf vier Friedhöfen: Mittlerweile sind vier Mähroboter auf den Friedhöfen im Einsatz (Hirzenhain und Roth komplett, Wissenbach und Eibelshausen bei den Wiesengräbern).  Diese laufen von 6 bis 18 Uhr und werden bei Beerdigungen abgeschaltet.

Abgearbeitete Beschlüsse:

  • KommFlex (Beschluss der Gemeindevertretung 25.06.2026): Zur Umsetzung hat der Gemeindevorstand beschlossen, nach einem Aufruf in Eschenburg konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau zu sammeln, um sie in den Gremien der Gemeinde zu beraten und über Kreis und HSGB ans Land zu geben. Für „KommFlex“-Ideen ist die Adresse einfachmachen@eschenburg.de eingerichtet worden.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen:

  • In der katholischen Kita „Regenbogen“ hat eine Fachkraft einen Stromschlag erlitten, als sie einen Fotodrucker in einer Steckdose angeschlossen hat. Die Sicherheit wurde hergestellt; niemand ist verletzt worden. Nach der „Unverzüglichen Meldung“, die nach § 47 SGB VIII an alle beteiligten Stellen und Behörden ging, sind die medizinische Untersuchung der Kollegin und Evakuierung der Kinder ebenso unverzüglich erfolgt wie der Einsatz der Gemeinde. Bei der Ursachenforschung wurde der entsprechende Stromkreis stillgelegt, so dass die Räumlichkeiten wieder uneingeschränkt und ohne Gefahr nutzbar sind.
  • Die Treppe zwischen Hauptstraße und Rehgartenstraße ist gesperrt worden, nachdem zwei Stufen gekippt sind. Wie bereits mehrfach erläutert, ist die Treppe in Verbindung mit dem Leitungsbau zu sanieren.
  • Die Kita „Pusteblume“ in der Habachstraße hat in der Schließzeit vom 20.07 bis 07.08.2026 von der Firma Donath einen komplett neuen Außenanstrich bekommen.
  • Bei der Erneuerung von etwa 320 Metern Kanal in der Habachstraße wird die Fa. Lauber gerade fertig, so dass es dann mit dem Straßenbau losgehen kann. Hier waren ursprünglich 12 Wochen Bauzeit geplant, was sich durch Personalknappheit, Krankheit und Urlaub verzögert hat. Begonnen wurde die Baustelle am 01.06.2026, bis zur Fertigstellung wird es voraussichtlich noch drei Wochen dauern. Das Projekt der Gemeindewerke ist keine grundhafte Erneuerung, weshalb der Straßenbau aus der Unterhaltung finanziert wird und der Kanalbau aus dem Abwasser-Bauprogramm 2021-2026 über die Ergänzungsbeiträge.
  • Der Lahn-Dill-Kreis möchte einen Haltepunkt an der Eschenburgschule in Eibelshausen einrichten lassen.
  • Für Abriss und Neubau der Sporthalle am Holderberg hat der Lahn-Dill-Kreis eine Lösung. Nachdem die Halle vom Bund nicht in die Förderung durch die „Sportmilliarde“ aufgenommen worden war, verwendet der Kreis Mittel aus dem Länder- und Kommunalinfrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) in Höhe von 41.320.082 Euro. Für den Ersatzneubau einer 3- Felder Sporthalle mit Tribüne sind 11,2 Mio. € veranschlagt. Der Abriss der alten Halle soll demnach erfolgen, wenn die neue Sporthalle für Schulen und Vereinssport zur Verfügung steht.

Hirzenhain:

  • Punktlandung für Straßenbeitrag für grundhafte Erneuerung „Segelfliegerhang“: Die Kosten haben bei der Schlussrechnung eine Summe von 120.945,00 € ergeben. Bei der Anliegerversammlung war vorher auf Grundlage des Ausschreibungs-Ergebnisses der Betrag von ca. 128.000 € genannt worden. Die Anlieger haben somit als Straßenbeitrag 13,05 € (statt 13,80 €) pro Quadratmeter Veranlagungsfläche zu leisten.
  • In der Kita „Arche Noah“ im Dorf ist während der Schließzeit vom 20. Juli bis 7. August der zweite Bauabschnitt der Sanierung gelaufen mit folgenden Abschnitten:
    • Erneuerung Bodenbelag im „Bürotrakt“ (Fa. Gietzelt, Herborn)
    • Erneuerung Abhangdecken Flur / Küche / Sanitärbereich inkl. neuer Beleuchtung (Fa. Donath, Eibelshausen)
    • Herrichtung Brandschutzwände + Türen im Keller und Flur (Fa. Saalbach / Fa. Bach, Eibelshausen)
    • Neue Fenster Nordseite und Südseite (Fa. Bach, Eibelshausen)
    • Erneuerung Telefonanlage
  • Der Straßenendausbau in der Bussardstraße in Hirzenhain-Bahnhof ist am 24.08.2026 begonnen worden und dauert voraussichtlich etwa 15 Wochen.
  • Sebastian Otten legt wegen Umzugs nach Dietzhölztal das Amt als stellvertretender Wehrführer in Hirzenhain nieder. Nachfolge wird geregelt bei einer Neuwahl im Januar bei der nächsten Jahreshauptversammlung.

Wissenbach:

  • Im Verwaltungsstreitverfahren Stadt Dillenburg ./. Land Hessen hat das Verwaltungsgericht Gießen geladen zur mündlichen Verhandlung und etwaiger Beweisaufnahme für 16.09.2026. Bei einem Erörterungstermin am 27.07.2026 war die zwei Jahre alte Klage der Nachbarstadt gegen Einzelhandel in Wissenbach erstmals angesprochen worden. Die Stadt Dillenburg beantragt, dass der Bescheid des Regierungspräsidiums Gießen aus 2024 aufgehoben wird, mit dem EDEKA als neuem Eigentümer des Areals ein neuer Markt mit insgesamt 2.200 m2 Verkaufsfläche zugestanden wird. Rewe hatte zuvor in Wissenbach an Verkaufsfläche 1.150 m2 für Lebensmittel und 525 m2 für Getränke. Auch mit der Anpassung um 550 m2 auf insgesamt 2.200 m2 insgesamt, wird die Kaufkraftbindung nach den Berechnungen des RP nur 105 % betragen. Für den Aldi-Markt, der zwischenzeitlich noch einmal eröffnet hatte, ist der Bestandsschutz erloschen und als Verkaufsfläche für Lebensmittel nicht mehr einzurechnen. Der Gemeindevorstand hat beschlossen, nötigenfalls in der nun anstehenden Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht wie schon das Land Hessen den Antrag auf Abweisung der Klage aus Dillenburg zu stellen.
  • Die Mehrzweckhalle ist bei der Elektro-Sanierung für Notstromversorgung eingerichtet worden. Für die Umgestaltung des Brunnens vor der Mehrzweckhalle zu einer Sitzecke hat der Ortsbeirat seine Ideen eingebracht.
  • Die Dietzhölzbrücke in der Dietzhölzstraße wird saniert von der Firma GFB aus Essen. Fertigstellung ca. in 1 Woche; in dem Zuge werden auch die Stützpfeiler am Rathauseingang von den Beton-Experten saniert.
  • Die Feldwegsanierung in Wissenbach vom Feuerwehrgerätehaus bis zur Nickelhütte wird in dieser Woche fertiggestellt.
  • Für die Gemeindewerke hat Fa. Grimm „Am Berg“ beim Kanalbau eine Haltung (ca. 25 m) ausgetauscht.

Simmersbach:

  • Die Kanalbaumaßnahme am „Untertor“ (Austausch einer Haltung ca. 46 m) ist von der Firma Grimm für die Gemeindewerke umgesetzt worden.
  • Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach hat begonnen. Unter „Aktuelles“ eschenburg.de/feuerwehrgeraetehaus-in-simmersbach berichtet die Internetseite. In der Oberen Lenzstraße 2 laufen die Tiefbauarbeiten zur Erstellung der Baugrube und der Bodenplatte. Das neue Feuerwehrgerätehaus mit Schulungsraum und Schlauchpflege wird in Stahlbeton- und Mauerwerksbauweise errichtet in den Abmessungen ca. 21,30 m x 17,60 m. Die bereits bestehende Lagerhalle mit 25,00 m x 14,00 m Grundfläche wird zu einer Fahrzeughalle umgebaut, die Platz für zwei Fahrzeuge und einen Anhänger bietet. Die Lagerhalle in Massivbauweise wird im Zuge des Umbaus energetisch ertüchtigt. Neue Tore Richtung Südwesten werden eingebaut und in der Halle ein Bereich für Lager und Werkstatt abgetrennt und eingerichtet. Der Neubau war notwendig geworden, weil der alte Standort im Keller des Dorfgemeinschaftshauses die wichtigsten Sicherheits-Standards (z. B. 0,5 m Platz zwischen Fahrzeugen und Wänden, bei geöffneten Türen) nicht erfüllen konnte.
  • Beim Backesfest hat sich der erste unserer Defibrillatoren bewährt. In jedem Ortsteil haben wir einen AED stationiert und im Rathaus ist einer, den man auch ausleihen kann. Mehr unter eschenburg.de/defi im Internet.
  • Die Kanalerneuerung (ca. 165 m) im „Mittelfeld“ wurde am 03.08.2026 von der Fa. Grimm begonnen und geht zügig voran. In dem Zuge wurde von den Gemeindewerken festgestellt, dass die vorhandene Wasserleitung in einem sehr schlechten Zustand ist und erneuert werden muss. Der Kanalbau wird in dieser Woche abgeschlossen. Im Anschluss werden die Trinkwasserhausanschlüsse umgebunden und dann beginnt der Straßenbau, der aus der Unterhaltung zu bewerkstelligen ist.
  • Das erste Nationenfest in Simmersbach findet am Samstag ( September) im Pfarrgarten im Girnbachtal von 13 bis 20 Uhr statt. Dabei gibt es alleine Essen aus 14 der Nationen, die in Simmersbach wohnen. Abschluss des „Festivals der Vielfalt“ ist am Sonntag ein gemeinsamer Festgottesdienst unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“, der um 10 Uhr im Haus der FeG in der Friedhofstraße beginnt.

Eiershausen:

  • Die OD Eiershausen L 3043 ist nicht dabei beim Landesstraßenbau 2026-2030. Hessen will 450 Kilometer Landesstraßen sanieren, das sind 333 Projekte von derzeit rund 2.000 möglichen Sanierungen.
  • Das nächste Treffen von „Austausch auf Augenhöhe“ ist am 19.10.2026 um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus – dann mit dem Untertitel „Eiershausen ist aktiv“. Das Dialog-Format hat erste Ideen gesammelt und gebündelt. Beim Themen-Feld „Mittelpunkt? Spielplatz, Festplatz, DGH, Schule“ sind nach dem zweiten Treffen im Mai die Ideen rund um den Festplatz in einen ersten Gestaltungs-Entwurf eingeflossen. Ortsbeirat und Eiershäuser Vereins-Gemeinschaft „Vereint(t)“ haben diese Vorschläge im Gemeindevorstand und am 25.08.2026 im Kultur- und Sozialausschuss vorgestellt. Die Planungsskizze sieht vor, rund um den bisherigen Bolzplatz auch Bereiche für Fitness- und Calisthenics, Spielflächen für Kleinkinder, ein Aufenthaltsbereich für Jugendliche und einen Pumptrack zu gestalten. Mehr unter eschenburg.de/austausch im Internet.
  • Zum Volkstrauertag ist am 15.11.2026 um 14 Uhr die zentrale Gedenkveranstaltung in Eiershausen auf dem Friedhof. Das Geschichts-Projekt „Spurensuche“, das im vergangenen Jahr begann, kann dann fortgesetzt werden.
  • In der Kita „Panama“ ist die Warmwasserversorgung auf Elektro-Durchlauferhitzer umgestellt worden, was Pellets spart bei ständigem Warmhalten des Wasserboilers. Nach 31 Jahren hat die Kita zudem eine neue Küche bekommen.
  • Das DGH hat Anfang Juli im gesamten OG neue Innentüren bekommen (Fa. Bach).
  • An der Schulscheune haben die Firmen Holzbau Nickel (Herbornseelbach) und Saalbach (Eibelshausen) im August marode und angefaulte Fachwerkbalken und Träger saniert, instandgesetzt und teils auch ausgetauscht.

Roth:

  • Der Bücherschrank ist dank Ortsbeirat in Betrieb. In der Ortsmitte am Dorfbrunnen steht ein Schaltschrank von Rittal mit der Aufschrift „Rother Bücherschrank“. Die Steinmetze Jürgen Lauber, Maximilian Lauber und Karl-Heinrich Welsch haben den Sockel gefertigt. Lisa Adam-Bauk übernimmt die Patenschaft für den Bücherschrank.

Gemeindewerke

  • Wasserversorgung gesichert, Sparsamkeit geboten: In allen Ortsteilen ist die Wasserversorgung gesichert durch eigene Brunnen und den Anschluss an den Wasserbeschaffungsverband. Sollte der Verband Knappheit melden, informieren die Gemeindewerke mit einer „Wasser-Ampel“. Sparsamkeit ist beim „Lebensmittel Nummer 1“ immer geboten. Deshalb werden die beiden Brunnen in Eschenburg, die aus dem Netz gespeist werden – das sind die Dorfbrunnen in Eiershausen und aufm Roth – bei Trockenheit abgeschaltet.

  • Gebühren und Beiträge – zwei Seiten einer Medaille: Die Betriebskommission der Gemeindewerke hat beschlossen, die Gebühren ab 2027 jährlich kalkulieren zu lassen. Das gilt für die Trinkwasser-Versorgung und die Abwasser-Bewirtschaftung. Das soll die Kosten decken und die Ergebnisrechnung stabil halten. Mit den Gebühren werden die Kosten des laufenden Betriebs auf die tatsächlichen Nutzer umgelegt. Dabei werden auch die Kosten von Dritten (Wasserbeschaffungsverband, Abwasserverbände) eingerechnet. Mit Beiträgen werden die Investitionen in gemeinsame Einrichtungen gemeinsam getragen nach dem theoretischen Nutzen, den Grundstückseigentümer dadurch haben. Einen Schaffensbeitrag zahlen die Neuanlieger für Erstanschlüsse. Mit den Ergänzungsbeiträgen werden in Eschenburg seit 2010 Erweiterungen und Erhalt von Anlagen finanziert, durch Umlage auf alle Anlieger bebauter und bebaubarer Grundstücke. 
  • Die Trinkwassergebühr 2027 steigt auf 3,02 €/m³ Frischwasser. Mit der Umsatzsteuer von 7 % sind das 3,23 €/m³ Frischwasserverbrauch. In den beiden Jahren zuvor lag der Brutto-Preis bei 2,87 €. 
  • Bauprogramm 2027-2031 Trinkwasser: In Leitungsnetz und zentrale Einrichtungen sind von den Gemeindewerken 1.590.000 € zu investieren. In dieser Zeit ist der Anschluss von neuen Bauplätzen auf dem Löhchen (Hirzenhain), Unter dem Rommelsberg (Eibelshausen), Berliner Straße (Eibelshausen) und Stietefeld/Sonnenstraße (Roth) eingeplant und eingerechnet. Die gesamte Veranlagungsfläche steigt dadurch auf rd. 4,6 Mio. m2. 
  • Beiträge fürs Trinkwasser: Der Schaffensbeitrag steigt von bisher 2,90 € um 0,48 € auf 3,38 € je m² Veranlagungsfläche. Brutto mit den 7 % Umsatzsteuer ist das ein Anstieg von 3,10 € auf 3,62 €. Der Ergänzungsbeitrag vermindert sich von bisher 0,40 € auf 0,31 € je m² Veranlagungsfläche um 0,09 €. Brutto beträgt der Ergänzungsbeitrag nun 0,33 € je m² Veranlagungsfläche (vorher 0,43 €). 
  • In fünf Raten: Bei den Ergänzungsbeiträgen ist der Beitrag in einem Vorausleistungsbescheid mit fünf Teilbeträgen aufgeteilt. Diese errechneten Raten sind in den Jahren 2027, 2028, 2029, 2030 und 2031 zu zahlen. 
  • Die Abwassergebühren 2027 steigt auf 3,99 € bei der Schmutzwassergebühr auf den Verbrauch (bislang 3,26 €) und sinkt bei der Niederschlagswassergebühr für die versiegelte Fläche auf 0,42 €/m² (vorher 0,59 € pro m2 versiegelte Fläche). 
  • Bauprogramm 2027-2031 Abwasser: Bei den gemeinsamen und zentralen Sammelleitungen und Behandlungsanlagen ist der Neubau einer Kläranlage beim Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ das größte Projekt im Bauprogramm für die Jahre 2027 bis 2031. Die Gemeindewerke selbst haben zudem 1.895.000 € an Investitionen geplant, die über die gemeinsamen Beiträge zu finanzieren sind wie der Anteil an den Kosten für den Kläranlagen-Neubau. Der Eschenburger Anteil daran ist mit 23, 8 Mio. € beziffert.
  • Beiträge fürs Abwasser: Gegenüber den bisherigen Beitragssätzen erhöht sich der Schaffensbeitragssatz (für den Erstanschluss) von bisher 3,51 € je m² Veranlagungsfläche auf 7,22 € je m² Veranlagungsfläche um 3,71 €. Der Ergänzungsbeitrag erhöht sich von bisher 0,67 € je m² Veranlagungsfläche auf 3,73 € je m² Veranlagungsfläche um 3,06 €.  
  • Bürgerversammlung erklärt Finanzierung: Um die Bürgerschaft zu informieren, lädt die Gemeinde Eschenburg für 22.09.2026 um 19 Uhr ins Bürgerhaus Eibelshausen ein. Die Finanzierung des Kläranlagen-Neubaus steht im Mittelpunkt, das Zusammenwirken von Bauprogrammen, Beiträgen und Gebühren – wie es in Eschenburg seit 2010 Praxis ist – wird dabei ebenfalls erklärt.

 

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Baugenehmigung ist da, Förderbescheid muss kommen: Für den Neubau von Betriebsgebäude, Maschinenhalle, Maschinengebäude, Rechengebäude, Faulung-Heizzentrale und Niederspannungshauptverteilergebäude ist vom Kreis die Baugenehmigung hier eingegangen am 30.06.2026. Auf die Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns warten wir noch dringender als auf den Förderbescheid: Mit dem Aufbau der zwischenzeitlichen Entwässerung und Abriss der Klärschlammvererdung beginnt das Projekt. Deshalb ist aus dem Förderantrag vom 29.11.2025 der Interimsdekanter herausgenommen worden.
  • Verband 4.0 – Bauprogramme 2027-2031: Das Zusammenspiel von Bauprogrammen und Beteiligung der Verbände ist bewährte Praxis spätestens seit der Einigung im Schwimmbad-Zweckverband. Aus den Bauprogrammen kann der stetige Finanzierungsanteil in Haushalte und Wirtschaftspläne übernommen und getragen werden. Die Zeit 2027-2031 wird mit Zahlen und Zielen vereinbart:
    • Das Bauprogramm sitzt wie ein „Deckel“. Mehrkosten muss der Verband aufbringen – und diese über Kredite, Umlage, Gebühren refinanzieren.
    • Eine Förderung des Landes und mögliche höhere Beteiligung der Firma Rittal kommt dem Finanzierungs-Anteil der beiden Kommunen zugute.
    • Im laufenden Haushaltsjahr werden nur die Gelder angefordert, die auch tatsächlich benötigt werden und durch Rechnungen nachgewiesen sind. Die Anteile der Gemeinden sind für die jeweiligen Haushaltsjahre nach ihrer voraussichtlichen Höhe mitzuteilen, damit diese die entsprechenden haushaltsrechtlichen Voraussetzungen schaffen können. Mehraufwendungen des Verbandes in einzelnen Jahren müssten ggf. durch den Verband zwischenfinanziert werden.
    • Sollte die Beteiligung der Kommunen verringert werden, können im Laufe des Bauprogramms die Investitionszuweisungen entsprechend angepasst werden.
    • Das Bauprogramm ist von den Gremien des Verbandes zu beschließen und von den Gremien der beiden Mitgliedsgemeinden zu bestätigen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Panoramablick-Projektskizze belegt Bedeutung in der Region: Für die zweite Runde des Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (250 Mio. € nur für Schwimmbäder) konnten wir eine bessere Bewerbung abgeben, weil sich die Rahmenbedingungen verbessert haben. Denn Planer-Anfragen für Stromspeicher und sogar für ein Rechenzentrum rückten das nahegelegene interkommunale Industrie-Potenzialgebiet zwischen Holderberg und Bundesstraße in den Blick. Und die fortschreitende Planung belegt die erreichbare Energie-Effizienz im Freizeitbad „Panoramablick“. Zudem zeigen die vier Präsentationen zur Projektskizze die Bedeutung in der Region. Auf 9 Mio. € Gesamt-Kosten sind beim Bund 4 Mio. € Förderung beantragt worden (45 %). Mit einer Förderung des Landes und einer günstigeren Beton-Sanierung könnte das Freizeitbad das Bauprogramm 2027-2031 auch mit einer geringeren Beteiligung des Bundes schaffen. Wichtig ist, dass von hier endlich eine Unterstützung kommt.
  • Bei SWIMplus auf Kurs: Nach Förderungen aus dem Hallenbad-Investitionsprogramm (HAI) und dem Nachfolger „SWIM“ ist nun auch ein Antrag für „SWIMplus“ auf dem Weg zum Land Hessen. Der Kreis, der die Bedeutung des Bades allein für 18 Schulen zu schätzen weiß, sammelt die Bewerbungen und gibt sie zum 1. November an das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege weiter. Vom Land erhoffen wir die Maximal-Förderung von 1 Mio. €.
  • Türöffnertag passt zum „Tag der Regionen“: Zum Veranstaltungsprogramm, das sich im September und Oktober um den „Tag der Deutschen Einheit“ schart, melden wir unsere traditionelle Aktion an: Am 3. Oktober ist auch bei uns wieder „Türöffner-Tag“ mit der Fernseh-Maus. Um 11, 13 und 15 Uhr werden Technik-Touren angeboten. Anmeldungen unter freizeitbad-eschenburg@t-online.de per E-Mail. Das Freizeitbad hat an dem Feiertag traditionell von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Der Aktionstag ist auch ein Abschluss vor zwei Wochen Revision.
  • Schließung in den Herbstferien: Für Arbeiten, die im laufenden Betrieb nicht zu erledigen sind, schließen wir das Freizeitbad „Panoramablick“ in den Herbstferien (05. bis 18.10.2026).

Gesundheits-ABC: Bergland Medizin bekommt zweite Praxis am Marktplatz 2

Der Umbau zum Gesundheitszentrum beginnt

Die Zusage der Förderung aus dem Leader-Programm kam zwar später, aber die Unterstützung steigert sich von 231.339,33 € nach alter Förderrichtlinie auf 275.293,80 € nach neuer Förderrichtlinie. Der Umbau hat begonnen mit dem Abriss alter Betonwände, was die Firma Dorula (Eschenburg) besorgt hat.

Ein Arzt hat das Team der Bergland Medizin verlassen, aber drei neue Ärzte kommen und werden die Arbeit unterstützen. Die weitere Vorgehensweise – beim Umbau und bei der laufenden Personalgewinnung – haben wir in einer Videoschalte mit den beiden leitenden Ärzten Sebastian Reimann und Torsten Feichtiger besprochen.

Bei der „Interprofessionellen Woche“, in der Medizin-Studenten aus Gießen im Lahn-Dill-Kreis waren, konnte wieder gezielt für die Zusammenarbeit zwischen der Bergland Medizin und den beiden Kommunen Dietzhölztal und Eschenburg geworben werden. Dabei ist immer auch auf unsere Medizin-Stipendien mit 1.000 € monatlich hinzuweisen.

Das Bauvorhaben am Marktplatz 2 sollte vorgestellt werden in einer Eigentümerversammlung, zu der die Hausverwaltung noch einlädt. Die Zustimmung der Miteigentümer betrifft zwar nur Veränderungen im gemeinsamen Eigentum und neue Fenster in der Fassade, aber zum besseren Verständnis möchten wir das Projekt Gesundheitszentrum gerne vorstellen. Details tragen wir hier auch auf www.eschenburg.de/gesundheit zusammen.

Nach dem Förderbescheid Ende Juni konnten vom Bauamt die ersten Gewerke ausgeschrieben werden. Lieferung und Montage der Fenster mit Vorbaurollos besorgt Schreinerei Bach (Eschenburg), die mit 14.184,80 € das günstigste Angebot auf unsere Ausschreibung hatte. Die Außenjalousien kommen von H+R Fensterbau (Steffenberg) für 5.570,39 € brutto.

Hausarzt plus – modern, digital, nah: „Bergland Medizin“ stellt vor 

Nach dem Start der „Bergland Medizin“ in Ewersbach folgt nun der zweite Schritt in Eibelshausen: Das Konzept zur Gesundheitsversorgung, das nach dem bewährten Vorbild der Taunus Medizin als Medizinisches Versorgungszentrum in Form einer GmbH und in Kooperation mit der Region läuft, ist am 7. November das erste Mal vorgestellt worden. Nach einer Einführung von Dr. Johannes Rein stellte Dr. Sebastian Reimann das Konzept „Hausarzt plus – modern, digital, nah“ (Vortrag hier zum Herunterladen) vor.

Auch die Planungen für die Adresse Marktplatz 2 wurden erläutert: Vom Ladenlokal vorne rechts bis zur früheren Praxis Loew sollen umgebaut werden für die Abläufe und Anforderungen der Bergland Medizin. Die frühere Praxis Stämmler-Kunz wird ebenso von der Gemeinde Eschenburg erworben und soll für Erweiterungen zur Verfügung stehen.

Wie der Gesundheits-Standort auch in Zukunft interessant bleiben soll, erzählte Bürgermeister Götz Konrad mit einem Hinweis auf die Stipendien für Medizin-Studenten (1.000 € monatlich).

Info & Kontakt: Mehr Informationen dazu unter www.berglandmedizin.de im Internet – die Rahmenbedingungen sind als ABC unter www.eschenburg.de/gesundheit gesammelt dargestellt.

 

Gesundheit von A bis Z

Eschenburg und Dietzhölztal liegen beim Thema Gesundheitsversorgung nicht irgendwo am Rand, sondern mittendrin. Das ist freilich eine Frage der Perspektive – nur können wir viele Argumente für den gemeinsamen Standort – und aus unserer Sicht freilich für Eschenburg – durchbuchstabieren.

Apotheke: Die Holderberg-Apotheke (Wiesenweg 11) bietet als einzige Apotheke in Eschenburg eine breites Bündel an Beratung und Dienstleistungen. Online-Shop, Liefer-Service und Abhol-Automat inklusive.

Betreuungsplätze: Wo gibt es freie Plätze in Kitas und Kindertagespflege? Eine „Kita-Ampel“ und die Seite www.kita-eschenburg.de stellen die derzeit sieben Einrichtungen vor.

Kita Neue Mitte

Als viergruppige Kindertagesstätte  mitten im größten Ort Eibelshausen wird die Kita „Neue Mitte“ (Simmersbacher Straße/Nassauer Straße) gebaut. Nach einem Vergleich mit dem bisherigen Investor geht es hoffentlich in eigenere Regie bald weiter.

Chancen: Mit dem Vollausbau mit GlasfaserPlus hat die Gemeinde Eschenburg in allen sechs Ortsteilen Glasfaser liegen. Nur noch wenige Adressen können noch nicht über High-Speed-Internet verfügen. Letzte Lücken schließt das G-Projekt der Breitband-Initiative Lahn-Dill.

DGH & Defi: In allen Ortsteilen haben wir ein Dorfgemeinschaftshaus und in Wissenbach eine Mehrzweckhalle. Über das Reservierungs-System dgh.gemeinde-eschenburg.de können Termine geplant und reserviert werden. Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind öffentlich zugänglich außen an den Dorfgemeinschaftshäusern angebracht. Im Rathaus ist zudem ein „Defi“ stationiert, der während der Dienstzeiten greifbar ist und ausgeliehen werden kann. Auch im „Freizeitbad Panoramablick“ im Schwimmmeister-Raum haben wir ein solches Gerät zur Wiederbelebung. Standorte der Defibrillatoren online in OpenStreetMap für PC – iOS und Android.

Eschenburg AppEschenburg-App: Direkte und digitale Wege ins Rathaus gibt es mit unserer Eschenburg-App. Was gibt es von der Gemeinde Neues? Sie erfahren es als erste. Alle Nachrichten unter www.eschenburg.de haben Sie damit auf dem Schirm, wenn Sie möchten.

Freizeitbad „Panoramablick“: Unser Hallenbad ist 50 Jahre alt, aber dank guter Pflege und gescheiter Investitionen auf der Höhe der Zeit. Mit Warmbadetagen, Babybecken, Dampfbad und Erlebnis-Außenbecken ein Tummelplatz für Jung und Alt. Der Gesundheitsdienstleister für jeden Tag und vor Ort. www.freizeitbad-panoramablick.de

G wie Gesundheitsversorgung: Mit der „Bergland Medizin“ (www.berglandmedizin.de) bauen wir gerade ein modernes Medizinisches Versorgungszentrum auf, das die Zusammenarbeit unserer bewährten Landärzte in die Zukunft führt. Der erste Standort ist gestartet in Ewersbach. Traditioneller Praxis-Standort in Eschenburg am Marktplatz 2, direkt an der barrierefreien Bushaltestelle, an der werktags 119 Busse von vier Linien halten. Am Marktplatz 2 erwirbt die Gemeinde Eschenburg die bisherigen Praxis-Räume und ein Ladenlokal, um dort das Gesundheitszentrum Eschenburg zusammen mit der Bergland Medizin einzurichten.

Hebamme: „Angelas Storchennest“ ist gleich auf der anderen Seite der Backes-Brücke (Im Hof 8a) in Eibelshausen.

Internet: Unter der Adresse www.eschenburg.de gibt es nicht nur Information, sondern auch Interaktion: Im Online-Portal werden ständig neue Anliegen und Anträge auch digital machbar. Und für Fragen sind wir im Rathaus (Nassauer Straße 11) gerne für Sie da.

Jugend forsch(t): Beim Ferienprogramm ergänzen sich Eschenburg und Dietzhölztal bereits bestens.  Und unser EDI als Maskottchen hat auch beim Wort MEDIzin bereits die Finger im Spiel…

Kliniken: 50 Kilometer rund um Eschenburg gibt es ein Dutzend Kliniken – darunter zwei der drei hessischen Uni-Standorte, an denen man mit der „Landarztquote“ auch ohne Bestnote Medizin studieren kann. Und in unserem Ortsteil Wissenbach betreibt Median eine Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen mit Schwerpunkt Alkohol- und Medikamentensucht.

Landarztquote: In Hessen kann man Medizin studieren, auch ohne Numerus Clausus. Bedingung dafür ist, dass sich Studierende verpflichten, später als Landärztin oder Landarzt arbeiten.

Medizin-Stipendien: Wer Medizin studiert und später in Eschenburg tätig wird, kann von der Gemeinde Eschenburg ein Stipendium mit 1000 € monatlich bekommen als Starthilfe beim Studium. Klar, das bringt der Gemeinde erst in einigen Jahren Nachwuchs für die Landärzte – aber die Medizin-Stipendien (-> hier Richtlinie) sind eine Einladung nach Eschenburg

Naturpark Lahn-Dill-Bergland: 18 Städte und Gemeinden aus den beiden Landkreisen Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf haben sich zusammengeschlossen, um als Verein, Region und Naturpark Kooperation zwischen den Kommunen zu bündeln bei Themen wie Regional-Entwicklung, Wandern, Mountainbiken, Tourismus und Naherholung. Übrigens: Der mit 609 Höhenmeter höchste Berg Angelburg mit dem markanten Fernsehturm steht auf Eschenburger Gebiet.

Otto-Friedrich-Schlemper-Platz: Als Erinnerung an unseren Ehrenbürgermeister und als Treffpunkt der Generationen haben wir im Herzen der Gemeinde einen Platz gestaltet. Otto Friedrich Schlemper (1928-2024) war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.1992, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.

Pflege: In jedes Haus kommen die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg und die privaten Pflegedienste. Das 2019 eröffnete Kursana-Domizil (Am Honigbaum 27), gleich neben dem Schwimmbad, bietet stationäre Pflege ganz in der Nähe.  Und mit dem Pflegezentrum Kronberg der Diakonie Bethanien verbindet uns in Eibelshausen in der Hauptstraße 29 eine regional einmalige Kombination aus Tagespflege, Wohngemeinschaft und Service-Wohnen.

Qualität: Für den Wirtschafts-Standort sprechen in Sachen Gesundheit vor allem die beiden Firmen Kettenbach und Questalpha, die von Eschenburg aus einen Weltmarkt bedienen.

Rettungswache: An der Eiershäuser Straße 55 war der Rettungsdienst Eschenburg lange Zeit präsent, wie ihn Wolfgang Bietz 1981 aufgebaut und 2017 an den DRK Rettungsdienst Mittelhessen übergeben hat. Der DRK
Rettungsdienst Mittelhessen hat nun im Gewerbegebiet Heerfeld (Lehmkaute 13) mitten in Eschenburg eine neue Rettungswache gebaut – und ist damit im nördlichen Lahn-Dill-Kreis gut aufgestellt.
Die Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen beherbergt einen Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst sowie einen Krankentransportwagen als Tagesverstärkung. Alle Räume sind ebenerdig angeordnet, um im Einsatzfall kurze Wege zu ermöglichen.

Schulen: Grundschulen in Eibelshausen/Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach sowie die Holderbergschule als Gesamtschule mit Gymnasium bis zur Klasse 10 bilden eine blühende Bildungslandschaft. Die Holderbergschule war auch die erste Naturparkschule im Lahn-Dill-Bergland. Und noch eine Schule: Die Musikschule Fröhlich hat ihre Zentrale in Eschenburg. Regional aufgestellt ist StudiumPlus – das duale Angebot der TH Mittelhessen.

Treffpunkte: Mit den offenen Angeboten im „JUST“ und einem dezentralen Familienzentrum leistet der Verein „Das Projekt e. V.“  soziale Arbeit in Eschenburg und Dietzhölztal.

Universitäten: Die Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Philipps-Universität in Marburg und die Goethe-Universität in Frankfurt sind nicht weit entfernt, auch hinter der nahen Landesgrenze liegt die Uni Siegen nicht weit weg. Und mit Glasfaser-Kabeln in allen Eschenburger Ortsteilen gigagut angebunden.

Vereine: Rund 70 Vereine gestalten das Leben in Eschenburg. Von A wie Angler bis Z wie Zumba im Turnverein reicht das Programm. Mehr unter www.gemeinde-eschenburg.de/vereine im Internet und in der Eschenburger Wochenzeitung, die in jedes Haus kommt.

WLAN: Im Rathaus, im Schwimmbad, in der Mehrzweckhalle und in allen Dorfgemeinschaftshäusern gibt es WLAN. Für die zentrale Bushaltestelle am Marktplatz planen wir eine WIFI-Zone mit der „Digitalen Dorflinde“, damit alle etwas davon haben.

X wie X41: Die Bushaltestelle Markt ist die Drehscheibe fürs ganze Dietzhölztal. Hier halten am Werktag 119 Busse, darunter der Expressbus. Die Linie X41 fährt zwischen Dillenburg und Biedenkopf im schnellen Takt. In Eibelshausen erreicht die X41 die Bus-Linien, die alle Ortsteile der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal sowie die gemeinsame Schule verbinden.

Y-Achse: 20 Prozent des Gesamtstrombedarfs in Eschenburg werden auch dort erzeugt, zeigt die Bilanz 2022. Erzeuger sind bislang zwei Windkraftanlagen (die dritte Anlage bei Hirzenhain wird zu Angelburg gerechnet) mit einer Million kWh, 481 PV-Anlagen – darunter der Solarpark in Hirzenhain mit 2,1 MW – mehr als 6,6 Mio. Kilowattstunden, eine Biomasseanlage (19.612 kWh) und 14 BHKW mit 568.263 kWh). Mit elf Energie-Messen seit 2006 und einer kostenlosen Energiesprechstunde im Rathaus hat die Gemeinde viel getan für die Energiewende – und schafft damit Potenzial für die Region. Mehr unter www.endlich-energie.de im Internet.

Zukunft: Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an – und alle können mitmachen. In Eschenburg zeigt dies die „Kommission Zukunft“, die mit ihrer Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ 1000 Bäume und Büsche verteilt hat. Die Internetadresse www.buergerbaum.org soll nun zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen werden. Spender und Sponsoren zu finden für weitere Aktionen, dabei hilft die „Stiftung für Eschenburg“.

Alarmstrufe A: Waldbrand-Gefahr steigt und bleibt

Es hat so wenig geregnet wie selten zuvor und in Hessen haben bereits rund 100 Waldbrände große Schäden angerichtet. Das Land ruft „Alarmstufe A“ aus und bittet um erhöhte Achtsamkeit und Alarmbereitschaft.

Das Hessische Forstministerium hat am Montag die erste von zwei Alarmstufen (Alarmstufe A) für die  Forstverwaltung in Hessen ausgerufen. Die Aussicht auf ein Anhalten der aktuellen Wetterlage macht diesen  vorsorgenden Schritt erforderlich. Die lokal aufgetretenen Niederschläge haben zu keiner anhaltenden  Entspannung der Waldbrandgefahr in Hessen geführt. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige, landesweite Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht. Die Gefahrenlage bleibt angesichts der Trockenheit in Verbindung mit sommerlichen Temperaturen angespannt.

Trocken wie selten zuvor

In den zurückliegenden Monaten blieben wiederholt weite Teile Hessens ohne ergiebige Niederschläge. Nach vorläufigen Daten des DWD fielen im Juli in Hessen lediglich 14 l/m² Niederschlag, ein historischer Tiefstand verglichen zur Referenzperiode 1961 bis 1990. Die hohen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung verstärkten den Wassermangel zusätzlich. Insbesondere die Bodenvegetation, aber auch unverwertbares Kronenrestholz, Reisigmaterial und abgestorbene Bäume sind inzwischen stark ausgetrocknet und können somit leicht entzündbares Material darstellen.

Flächen verbrannt so groß wie 23 Fußballfelder

Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 100 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 165.000m², das entspricht in etwa der Größe von 23 Fußballfeldern. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders gefährdeten Waldgebieten und Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillplätzen kommen. Im Einzelfall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Das Forstministerium bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, insbesondere mit Blick auf die aktuell intensive Freizeitnutzung im Wald, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Rauchen im Wald verbietet sich

Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch durch achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfenen Zigarettenkippen entlang von Straßen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Bereits bestehende Einschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Hintergrund

Auf Grundlage der täglich aktualisierten Waldbrandgefahrenprognose des DWD sowie weiterer Faktoren, wie z.B. der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Forstministerium eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst. Das Ausrufen der Alarmstufe A bedeutet, dass in Hessen oder Teilen Hessens eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Bei Alarmstufe B herrscht i.d.R. fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet.

Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie unter https://landwirtschaft.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

 

Stiftung und Skiclub unterstützen: Zukunft für den Schlepplift

Zugegeben: Das wussten viele im Gemeindevorstand auch noch nicht, dass die Gemeinde Eigentümer des „Skilifts“ ist. Vor einem halben Jahrhundert hat ihn die Gemeinde sogar gebaut. Der Skiclub Hirzenhain hat ihn lediglich betrieben und aus den Erträgen unterhalten. In Zeiten, in denen auch im „Skicirkus“ Saalbach Hinterglemm mehr Touristen im Sommer als im Winter kommen, findet ein Umdenken statt. Der Skiclub Hirzenhain – eigentlich auch mal als Ski- und Wanderclub „Sausewind“ gegründet – ist gerade verstärkt mit Mountainbikes unterwegs. Wie am kommenden Sonntag (28. Juni) gibt es von Juni bis September geführte MTB-Touren (Start um 10 Uhr an der Hütte) und die Hütte am Hang ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Radler im Skiclub engagieren sich auch für die Touren und Trails für Mountainbiker, die im Naturpark Lahn-Dill-Bergland als Alternative zu illegalen Abfahrten angeboten werden. Die Hütte am Hang liegt am Premium-Wanderweg „Hirzenhainer Höhenflug“ und bietet die Postkarten-Perspektive, wie sie auf diesem Wettbewerbs-Foto von Henrik Hermann festgehalten wurde. Die „weiße Pracht“ sind hierbei Wolken. Ohne Schnee ist der Skiclub schon häufiger ausgekommen. Im vergangenen Winter indes hätte das Wetter „Ski und Rodel gut“ bedeutet, wenn der Schlepplift hätte laufen können. Für eine Genehmigung aber muss in Elektrik- und Sicherheitstechnik investiert werden. Skiclub-Verantwortliche haben bereits zusammengesessen, um einen gemeinsamen Plan zu entwickeln. Rund 20.000 Euro sind notwendig, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und den Lift nutzen zu können – im Winter und möglichst auch im Sommer. Der Gemeindevorstand startet eine Spendenaktion „Zukunft für den Schlepplift“ und bittet die „Stiftung für Eschenburg“ (www.eschenburg.de/stiftung) Spenden zu sammeln. Die Stiftung kann, anders als die Gemeinde, Quittungen ausstellen. Packen wir’s an.

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (25.06.2026)

Aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden wird berichtet:

Produkt
002 Gesundheitszentrum: Für den mit 500.000 € bezifferten Umbau am Marktplatz 2 erkennt die Förderstelle beim Kreis auf unseren Antrag vom 26.01.2026 mehr Kosten an, verlängert aber das Verfahren. Direkt nach Bescheid können die Ausschreibungen beginnen. Bei der Personalsuche sind Weiterbildungsassistenzen und eine Facharztprüfung in Sicht. Ein Image-Video der Bergland Medizin wirbt unter www.berglandmedizin.de/jobs für den Praxis-Standort Dietzhölztal + Eschenburg.
002 Benefiz-Konzert für „Stiftung für Eschenburg“: Für den 21. November planen die Eheleute Heinzel wieder ein Benefiz-Konzert für die „Stiftung für Eschenburg“. Um 18 Uhr soll es in der Aula der Holderbergschule losgehen.
002 Chemiepreis verliehen: Familie Heinzel sponsert über die „Stiftung für Eschenburg“ den Chemiepreis der Holderbergschule. In diesem Jahr sind Timofii Husiev (Klasse 10R2) und Marlon Krause (Klasse 10G1) als die besten dieses Faches bei der Verabschiedung ausgezeichnet worden.
101 Neue Schiedsperson gesucht: Der derzeitige Schiedsmann hat sein Amt niederlegt. Stellvertreter Christian Hoof ist erreichbar über die E-Mail-Adresse sp-eschenburg@t-online.de (Sprechstunden nach Vereinbarung, Büro im Dienstleistungszentrum Simmersbacher Str. 17). Das Schiedsamt ist ehrenamtlich neu zu besetzen (Amtszeit 5 Jahre). Die Ausschreibung läuft bis 07.08.2026, Informationen im Rathaus bei Rainer Deutsch.
120 „Dankeschön!“: Zum ersten Mal seit zehn Jahren haben wir zur Sportlerehrung und Verleihung des Ehrenamtspreises einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten können. Der Rahmen dafür bot die Feier 30 Jahre SG Eschenburg und das Elfmeter-Turnier im Holderbergstadion.

Die Sportlerehrung (Urkunde unter www.eschenburg.de/sportlerehrung) bekamen: Beim Fußball die D-Jugend JFV Eschenburg (Kreismeister D-Junioren, Aufstieg in die Gruppenliga), beim Handball die Mannschaften Weibliche und Männliche Jugend C sowie Weibliche Jugend A (jeweils Aufstieg in die Bezirksoberliga) sowie einzeln Claudia Göbel (Hessenmeisterin Halbmarathon und Marathon W50), Cornelia Wagner (1. Platz European Masters über 1500m; 3000m sowie 800m), Martin Herbold (Deutscher Meister 800m M35; 7. Platz Weltmeisterschaften Cross-Mannschaft), Stefan Thum (Hessischer Meister M40 800 – 2020; 3. Platz Deutsche Meisterschaften M40 1500m 2024), Robert Drobny (Hessischer Bergmeister M50 – 2023 Hessischer Meister M45 800m – 2017), Jürgen Dönges (Hessischer Meister M45 400m & 800m; 2. Platz Deutsche Meisterschaften Langstaffel 4x400m – 2025), Hans-Jürgen Westbrock (Hessischer Meister M65 1500m), Tobias Schulz (Europameister Cross-Team M35 – 2024), Jule Weg (1. Platz Int. Nachwuchsschwimmfest Kettwig – 50m Brust; 4. Platz Hessische Meisterschaften 100m Brust), Armin Schneider (Hessenmeister Standardpistole 537 Ringe – 2024) und Luca Eckhardt (Deutscher Jugendmeister U18 E-Darts – 2023).

Den Ehrenamtspreis mit Urkunde und Füller erhielten Roswitha Späth (seit 1994 Schriftführerin der Landfrauen Eibelshausen), Rosemarie Reeh (12 Jahre Vorsitzende der Landfrauen Eibelshausen, zahlreiche Veranstaltungen), Hans-Jürgen Reeh (seit 1997 Vorsitzender des VDK Eibelshausen), Dr. Paul Cyris (seit 2006 2. Vorsitzender, seit 2012 1. Vorsitzender TSV Hirzenhain), Winfried Krüger (30 Jahre Schriftführer des Vereins Regionalmuseum Eschenburg), Irene Krüger (25 Jahre 1. Vorsitzende des Regionalmuseums Eschenburg), Maurice Maier (langjähriger Jugendtrainer im SSV Wissenbach), Christopher Müller (seit 2010 Jugendtrainer im SSV Wissenbach, diverse Erfolge mit unterschiedlichen Mannschaften), Bärbel Müller („Mutter der Wissenbacher SSV-Familie“), Otto Wagner (63-jährige Mitgliedschaft im Hessischen Schützenverband + 65 Jahre verdienstvolles Wirken im Chorgesang) und Margit Jacobi (seit über 30 Jahren Rückenschule – besonderes Engagement für die nachhaltige Gesundheit).

123 Kita Neue Mitte: Die Kita „Neue Mitte“ mit vier Gruppen und 74 Plätzen wird gebraucht. Das hat die mit dem Kreis abgestimmte Bedarfsplanung ergeben. Auf der Grundlage der Bedarfsplanung wird nach der Sommerpause der Kultur- und Sozialausschuss mit der weiteren Konzeption befasst. Auf der Baustelle geht es voran, seitdem die Gemeinde endlich Schlüsselgewalt hat. Wie im Bauausschuss berichtet, werden Mängel und Schäden behoben, bis das Gebäude bis Ende Juli dicht ist. Bei der Fertigstellung der begonnenen Gewerke helfen Dachdecker Thilo Reh, Holzbau Ax und H+R Fensterbau.

Für die Fertigstellung des gesamten Gebäudes soll bis Ende August ein Generalunternehmer per Ausschreibung gefunden werden, der – anders als der Investor – nach den Vorgaben des Auftraggebers arbeitet. Bis auf die Ausstattung und Außengelände wird alles nach einer so genannten Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben und beauftragt. Ziel ist es, die Kita bis zum 31.07.2027 fertigzustellen.

Weil der zweite Bauabschnitt mit einer Tagespflege nicht kommt und sich eine andere Nutzung auf dem nun ungeteilten Grundstück nicht anbietet, hat das Bauamt in den Ausschüssen weitere Überlegungen vorgestellt. Wärmeversorgung, Strom und Glasfaser kommen vom Rathaus. Der Wärmeverbund mit Rathaus, Bürgerhaus und Kita wird durch Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher geschaffen. Ohne zweiten Bauabschnitt kann der Rest des ungeteilten Grundstücks entweder zur weiteren Bebauung an einen Investor veräußert werden oder selbst genutzt werden und ergibt Platz für Spielflächen, Versorgungsleitungen, mehr Parkplätze und die vorgeschriebene Fluchttreppe, die nun alleine der Kita zuzuordnen ist. Auch wenn die Südseite mit Fenstern und Dämmung nachzurüsten ist, ist diese Lösung rd. 150.000 € günstiger als der Kauf und Abriss des Nachbarhauses

126 Konzert der Brass Band Hessen am 01.08.2026: Die Brass Band Hessen vereint viele Instrumentalisten aus ganz Hessen. Das Auswahl-Ensemble will zusammen mit dem KKED ein Gastspiel ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle gestalten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
126 „Bunter Abend“ am 25.09.2026: Bei freiem Eintritt heißt es ab 18 Uhr „Bühne frei“ in der Mehrzweckhalle. Der Kulturkreis möchte Unterhaltungs-Talente und musikalische Künstler aus Eschenburg und Dietzhölztal präsentieren. Interessenten können sich unter info@kked.de melden.
130 Jahresabschluss 2025: Der Gemeindevorstand hat am 08.06.2025 den Jahresabschluss 2025 festgestellt mit einer Bilanzsumme von 57.922.213,24 € und einem Jahresfehlbedarf von 193.855,44 €. Der Bestand an Zahlungsmitteln beträgt 2.643.866,07 €. Die Veränderungen gegenüber dem Plan sind im Haupt- und Finanzausschuss ausführlich erläutert worden.
130 Prüfung für Jahresabschlüsse: Der Kreis beginnt die Prüfung der Jahresabschlüsse 2020 bis 2023.
213 Wohnsitz online anmelden: Ganz einfach online kann man den Wohnsitz in Eschenburg anmelden über https://wohnsitzanmeldung.gov.de – diese digitale Wohnsitzanmeldung steht auf unserem Online-Portal ganz oben. Einfach zu finden über www.eschenburg.de/online – gibt es jetzt schon 16 Vorgänge (aus den Bereichen Einwohnermeldeamt, Personalausweis, Reisepässe, Hund, Lastschriftmandat), die digitalisiert sind.
220 Standesamt: Sechs Vorgänge aus dem Bereich Standesamt stehen in den nächsten Tagen auf der Homepage zur Verfügung, z. B. die Bestellung von Urkunden. Dies ist aber nur möglich, wenn das Standesamt Eschenburg auch für die Beurkundung zuständig war.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  • In der Habachstraße läuft seit 1. Juni auf etwa 300 m die Kanalerneuerung (von DN 300 auf DN 400), wofür die Fa. Lauber (Dillenburg) beauftragt worden ist. Die Fertigstellung ist für Mitte August geplant.
  • In der Kita „Pusteblume“ erneuert die Schreinerei Jochen Bach Fenster in der Küche (13.07.-17.07.2026), derweil die Fa. Donath der Außenfassade einen neuen Anstrich verpasst (13.07.2026 – 31.07.2026).

Hirzenhain:

  • In der Kita „Arche Noah“ im Dorf laufen Arbeiten für Brandschutzwände (Fa. Jürgen Saalbach 01.06.2026 – 12.06.2026), Brandschutztüren (Schreinerei Jochen Bach 15.06.2026 – 19.06.2026), Fenster Süd- und Westseite (Schreinerei Jochen Bach 20.07.2026 – 24.07.2026), Abhangdecke Flur, Waschraum, Bürotrakt, Windfang (Fa. Donath, Eibelshausen 20.07.2026 – 07.08.2026), Bodenbelag Bürotrakt (Fa. Gietzelt, Herborn 20.07.2026 – 07.08.2026).

 

  • Zukunft für den Schlepplift: Um für den weiteren Betrieb des Lifts eine Genehmigung zu bekommen, muss in Elektrik- und Sicherheitstechnik investiert werden. Rund 20.000 Euro sind notwendig, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und den Lift nutzen zu können – im Winter und möglichst auch im Sommer. Weil der Skiclub nur Betreiber, aber die Gemeinde Eigentümer ist, starten beide eine Spendenaktion „Zukunft für den Schlepplift“. Die „Stiftung für Eschenburg“ (eschenburg.de/stiftung) kann Spenden sammeln und Quittungen ausstellen.

Wissenbach:

  • Für die Erweiterung der Grundschule hat der Kreis die Entwurfsplanung im Bauausschuss vorgestellt, wie sie ab 2028 umgesetzt werden könnte. Auf dem 3.025 m2 großen Grundstück der Gemeinde (Flur 3 Flurstück 195) werden 1.325 m² für die Erweiterung der Schule benötigt. Die Pachtfläche zur Erschließung wird von 677 m² auf 395 m² reduziert. Für einen neuen Spielplatz/Bolzplatz bleibt eine Fläche von ca. 645 m². Zudem wird nach den Plänen der Schulhof außerhalb der Schulzeiten als Spielplatz nutzbar. Der Gemeindevorstand hat die Verwaltung beauftragt, mit dem Kreis eine genaue Vereinbarung zu verhandeln, über die nach der Sommerpause unsere Gremien beraten und beschließen können.
  • Die ehemalige Trafostation in der Bombergstraße, die früher vom Nabu als Vereinsheim genutzt wurde, kann verkauft werden. Der Ortsbeirat hat keine Einwände und begrüßt die weitere Verwendung im Sinne des Naturschutzes.
  • Nach mehreren Terminverschiebungen findet nun am 27. Juli 2026 beim Verwaltungsgericht Gießen ein Erörterungstermin statt zu der Klage der Oranienstadt Dillenburg gegen die Entscheidung des Landes Hessen, auch weiterhin an der bekannten Stelle einen Lebensmittelmarkt in dieser Größe zuzulassen. Aufgrund der ständigen Terminverschiebung und Hinauszögern einer Entscheidung wird Edeka nun parallel einen Bauantrag mit den bislang zulässigen Verkaufsflächen stellen, mit einer zusätzlichen L-Fläche, die dann nach einer positiven Gerichtsentscheidung als weitere zusätzliche Verkaufsfläche genutzt werden kann.
  • Auf etwa 25 m in der Straße „Am Berg“ erneuert die Firma Grimm (Herborn) den Kanal (DN 250) bis Anfang Juli.
  • Auf dem „Endspurt“ ist die Fa. Grimm beim Wasserleitungsbau (DN 100) auf rund 570 m „Beim Born“ zur Ringbildung am Gewerbegebiet.
  • Bei der Planung der Ortsumgehung B 253 Dillenburg-Frohnhausen / Eschenburg-Wissenbach wird das Büro Bernard Technologies GmbH (München) beauftragt mit der Schalltechnischen Untersuchung. Neun Büros hatten ihre Dienste angeboten. Nach Sichtung und Bewertung der neun Teilnahmeanträge durch die drei Kommunen und Hessen Mobil wurden vier Fachbüros zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Unter Berücksichtigung aller Zuschlags- und Bewertungskriterien (wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit, auftragsbezogene Qualifikation der Projektmitarbeiter, Preis) war das Angebot der Bernard Technologies GmbH (19.623,40 € brutto) das günstigste.

Simmersbach:

  • Zum Bau des Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach beginnt die beauftragte Firma Gerhardt & Weigel (Haiger-Weidelbach) Ende Juli mit den Erd- und Rohbauarbeiten. Gerüstbauer, Zimmerer und Dachdecker werden nun beauftragt, damit unser Rohbau in der Oberen Lenzstraße rechtzeitig winterfest ist.
  • Anfang Juli wird mit den erforderlichen Tief- und Leitungsbauarbeiten für den Austausch des Abwassersammlers in einem Teilbereich der Straße „Mittelfeld“ begonnen. Auf ca. 165 m ist der Kanal (DN 300) zu erneuern. Folgender Bereich ist hiervon betroffen: Einmündung Feldstraße bis Abzweig Staffelböllstraße. Für die Bauarbeiten ist ein Zeitraum von ca. 10 Wochen. In der zweiten Septemberhälfte geht es an etwa 50 m Kanalerneuerung (DN 300) am Untertor, was auch von der Fa. Grimm erledigt wird
  • Der „Ganztag“ fordert weit mehr Platz – deshalb wird der Kreis das Grundstück neben der Grundschule für eine Erweiterung benötigen. Die genaue Gestaltung mit Dorfplatz und Lehrerparkplätzen ist noch zu klären, ehe ein Verkauf in den Gremien der Gemeinde entschieden werden kann. 

Eiershausen:

  • In der Kita „Panama“ erneuert die Fa. Dorndorf vom Roth die Warmwasserbereitung (13.07.2026 – 24.07.2026), bevor das Team vom Wohncentrum Wissenbach eine neue Küche einbaut (27.07.2026 – 31.07.2026).
  • Im DGH hat die Schreinerei Bach (Eibelshausen) neue Innentüren eingebaut. In der Friedhofshalle sind Innentüren und ein Fenster von der Firma Bach erneuert worden.
  • Vom 29.06. bis 24.07.2026 bringt die Fa. HR Fensterbau (Steffenberg) Außenjalousien am Dorfgemeinschaftshaus an.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Gemeinsamer Förderantrag für Kläranlagen-Neubau geändert: Der nach langer Abstimmung mit den Behörden am 29.11.2025 abgegebene Förderantrag wird in einem Punkt geändert. Der Interims-Dekanter wurde herausgenommen und die Kostenberechnung um diese Position reduziert. Die Gesamtsumme sinkt von 47,58 Mio. € auf 46,94 Mio. €. Weil die neue Kläranlage auf dem Gelände der jetzigen Klärschlammvererdungsanlage gebaut wird, müssen die drei Beete zurückgebaut und als Baugrund hergerichtet werden. Die Entwässerung des Klärschlamms muss in der Bauzeit auf anderem Wege weiterlaufen. Weil der Dekanter für die Zwischenzeit auch als förderfähig galt, darf er nicht bestellt werden, bevor ein Förderbescheid des Landes vorliegt. Auch einen „vorgezogenen Maßnahmenbeginn“ wollte das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat nicht bewilligen, solange es intern die Finanzierung der Förderung nicht klären kann. Damit die Planung weitergeht und keine Verzögerungen das Projekt verteuern, plant der Abwasserverband weiter, braucht aber vor den weiteren Beratungen einen Bescheid aus Wiesbaden.
  • Überschuss im Jahr 2005: Der Verbandsvorstand hat den Jahresabschluss 2025 mit einer Bilanzsumme von 203.804,52 € und einem Überschuss im Jahresergebnis von 372.322,29 € festgestellt.
  • Rückzahlungs-Regelung zu Überschüssen bei Jahresabschlüssen: „Ergibt sich aus dem Jahresabschluss eine Überzahlung der Verbandsumlage, ist diese Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten.“ Diese Regelung aus der Satzung des Zweckverbands (§ 17 Absatz 5) ist das Vorbild. Nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht kann diese Rückzahlungs-Regelung bei Überschüssen in den Jahresabschlüssen als Absatz 3 in § 29 der Abwasserverbandssatzung eingefügt werden.
  • Kanalsanierung im Verbandsgebiet: Sanierungsarbeiten am Kanalnetz führt aktuell die Firma Rainer Kiel Kanalsanierung GmbH im Auftrag des Abwasserverbands „Obere Dietzhölze“ aus. Im Zeitraum 01.06.-18.09.2026 sind von der grabenlosen Sanierung folgende Straßen betroffen:
    • Rittershausen: Bachstraße, Am Kromberg.
    • Ewersbach: Mühlrain, Hauptstraße.
    • Mandeln: Laaspher Straße + Sporthalle + Hammerweiher.
    • Steinbrücken: Dillenburger Straße.
    • Eibelshausen: Friedrichstraße, Marktstraße, Eiershäuser Straße
    • Eiershausen (Kr. Eiershäuser Str. + Heuwiese + Schwarzbachstraße).
    • Die Bauarbeiten werden auf der Internetseite des Verbands (www.abwasserverband-online.de) als Anliegerinformationen auf der Startseite gezeigt.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Bessere Bewerbung in der zweiten Runde um SKS-Bundesprogramm: Wie beschlossen, bewerben wir uns auch für die zweite Runde beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. In der zweiten Runde werden 250 Mio. € nur unter Schwimmbädern verteilt. Die Projektskizze für „Panoramablick“ wurde neu eingereicht, nachdem Planer-Anfragen für Stromspeicher und sogar für ein Rechenzentrum das interkommunale Industrie-Potenzialgebiet zwischen Holderberg und Bundesstraße in den Blick gerückt haben. Auch wenn das noch Zukunft ist – für Abwärme aus Gewerbe in der Nähe wäre das Freizeitbad ein Abnehmer. Die weitere Planung seit der ersten Runde im Januar sieht auch die Energie-Effizienz unserer Sanierung stärker: Das Freizeitbad „Panoramablick“ erreicht nicht nur den Mindest-Effizienzgebäudestandard EG-85 nach der Sanierung, sondern kommt sogar auf Effizienzgebäude-Stufe 70.
  • Kreis will Schwimmbäder stärker stützen beim Schulschwimmen: Bei der Kostenerstattung fürs Schulschwimmen will der Lahn-Dill-Kreis ab dem Haushaltsjahr deutlich erhöhen – von den bisherigen 10 € auf 24 €. Freilich wird das von den Kommunen über die Schulumlage getragen und ist mit der Kreisumlage als Gesamtbelastung zu betrachten. Von den 23 Städten und Gemeinden stellt niemand die Solidarität für Schwimmbäder in Frage und unterstützt den Schulterschluss zwischen Kommunen und Kreis.
  • Sommerfest am 26.07.2026 im Freizeitbad „Panoramablick“: Förderverein, Bistro, DLRG und das Team vom Freizeitbad planen ein gemeinsames Fest, wo von 10:30 bis 16 Uhr im und am Schwimmbad allerhand geboten wird.