Anleinpflicht. Selbst wenn der Hund angeblich nur spielt und immer „bei Fuß“ geht, gilt in Eschenburg vom 15. März bis 15. Juni eine Anleinpflicht.
Selbst wenn der Hund angeblich nur spielt und immer „bei Fuß“ geht, gilt in Eschenburg vom 15. März bis 15. Juni eine Anleinpflicht.

„Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Und das steht auch so auf jedem Hundesteuerbescheid. Diese Anleinpflicht ist von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen: In dieser Zeit brüten Tiere und bringen ihre Jungen zur Welt, deshalb ist Vorsicht geboten. Dabei muss ein Hund erst gar nicht „wildern“, schon ein neugieriges Schnüffeln stört schon mehr als wir ahnen. Und weil im jetzt rasch sprießenden Gras, am Waldesrand und am Ufersaum die „Kinderstube der Natur“ Vorrang hat, müssen wir auch unsere treuesten Vierbeiner an die Leine nehmen.

Nun werden „Freilaufzonen“ gesucht

Aus der Bürgerschaft kam der Vorschlag, so genannte „Freilaufzonen“ anzubieten, in denen die Hunde frei laufen gelassen werden können. Dafür braucht es Flächen, die nicht bewirtschaftet werden, weil sonst das Heu oder Grünfutter leidet. Und es sollten Grundstücke sein, dessen Eigentümer damit einverstanden ist. Und drittens braucht es Zonen, in denen nicht die besagte „Kinderstube der Natur“ gestört wird. Sonst hätte die Freilaufzone als Ausnahme von der Anleinpflicht keinen Sinn. Vorschläge sammelt der Gemeindevorstand, um die Ideen über die Ortsbeiräte der Gemeindevertretung zur Beratung vorlegen möchte.

Vorschläge können gerne hier über den „Kümmerkasten“ oder per E-Mail an info@eschenburg.de eingereicht werden.