Der ADFC-Fahrradklima-Test (FKT) geht in die nächste Runde!
In diesem Jahr umfasst der FTK drei Befragungen und macht so die Fahrradfreundlichkeit eines Ortes aus der Perspektive von Erwachsenen, Jugendlichen und Kommunen sichtbar.
Beim #FKT26 möchten wir unter anderem von dir wissen:
Wie viel wird in Eschenburg schon fürs Radfahren getan?
Sind Radwege in einem guten Zustand?
Macht Radfahren in und um Eschenburg Spaß oder ist es Stress?
Mach mit und hilf dabei, deinen Ort fahrradfreundlicher zu machen! Je mehr Menschen mitmachten, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Der Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.
Am Bundesweiten Warntag wird am 10.09.2026 ab 11:00 Uhr eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt.
Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnkanäle wie Fernseher, Radios und Smartphones. Dort können Sie die Warnung dann lesen und/oder hören.
Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen, verfügbare kommunale Warnkanäle ausgelöst (zum Beispiel Lautsprecherwagen oder Sirenen) werden.
Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnkanäle und Endgeräte, über welche zuvor die Warnung versendet wurde.
Die Zusage der Förderung aus dem Leader-Programm kam zwar später, aber die Unterstützung steigert sich von 231.339,33 € nach alter Förderrichtlinie auf 275.293,80 € nach neuer Förderrichtlinie. Der Umbau hat begonnen mit dem Abriss alter Betonwände, was die Firma Dorula (Eschenburg) besorgt hat.
Ein Arzt hat das Team der Bergland Medizin verlassen, aber drei neue Ärzte kommen und werden die Arbeit unterstützen. Die weitere Vorgehensweise – beim Umbau und bei der laufenden Personalgewinnung – haben wir in einer Videoschalte mit den beiden leitenden Ärzten Sebastian Reimann und Torsten Feichtiger besprochen.
Bei der „Interprofessionellen Woche“, in der Medizin-Studenten aus Gießen im Lahn-Dill-Kreis waren, konnte wieder gezielt für die Zusammenarbeit zwischen der Bergland Medizin und den beiden Kommunen Dietzhölztal und Eschenburg geworben werden. Dabei ist immer auch auf unsere Medizin-Stipendien mit 1.000 € monatlich hinzuweisen.
Das Bauvorhaben am Marktplatz 2 sollte vorgestellt werden in einer Eigentümerversammlung, zu der die Hausverwaltung noch einlädt. Die Zustimmung der Miteigentümer betrifft zwar nur Veränderungen im gemeinsamen Eigentum und neue Fenster in der Fassade, aber zum besseren Verständnis möchten wir das Projekt Gesundheitszentrum gerne vorstellen. Details tragen wir hier auch auf www.eschenburg.de/gesundheit zusammen.
Nach dem Förderbescheid Ende Juni konnten vom Bauamt die ersten Gewerke ausgeschrieben werden. Lieferung und Montage der Fenster mit Vorbaurollos besorgt Schreinerei Bach (Eschenburg), die mit 14.184,80 € das günstigste Angebot auf unsere Ausschreibung hatte. Die Außenjalousien kommen von H+R Fensterbau (Steffenberg) für 5.570,39 € brutto.
Hausarzt plus – modern, digital, nah: „Bergland Medizin“ stellt vor
Nach dem Start der „Bergland Medizin“ in Ewersbach folgt nun der zweite Schritt in Eibelshausen: Das Konzept zur Gesundheitsversorgung, das nach dem bewährten Vorbild der Taunus Medizin als Medizinisches Versorgungszentrum in Form einer GmbH und in Kooperation mit der Region läuft, ist am 7. November das erste Mal vorgestellt worden. Nach einer Einführung von Dr. Johannes Rein stellte Dr. Sebastian Reimann das Konzept „Hausarzt plus – modern, digital, nah“ (Vortrag hier zum Herunterladen) vor.
Auch die Planungen für die Adresse Marktplatz 2 wurden erläutert: Vom Ladenlokal vorne rechts bis zur früheren Praxis Loew sollen umgebaut werden für die Abläufe und Anforderungen der Bergland Medizin. Die frühere Praxis Stämmler-Kunz wird ebenso von der Gemeinde Eschenburg erworben und soll für Erweiterungen zur Verfügung stehen.
Dr. Sebastian Reimann stellt das Team vor.
Erste öffentliche Vorstellung im Rathaus.
Praxis-Pläne für die Adresse Marktplatz 2.
Dr. Johannes Rein erläutert die Rahmenbedingungen.
Wie der Gesundheits-Standort auch in Zukunft interessant bleiben soll, erzählte Bürgermeister Götz Konrad mit einem Hinweis auf die Stipendien für Medizin-Studenten (1.000 € monatlich).
Eschenburg und Dietzhölztal liegen beim Thema Gesundheitsversorgung nicht irgendwo am Rand, sondern mittendrin. Das ist freilich eine Frage der Perspektive – nur können wir viele Argumente für den gemeinsamen Standort – und aus unserer Sicht freilich für Eschenburg – durchbuchstabieren.
Apotheke: Die Holderberg-Apotheke (Wiesenweg 11) bietet als einzige Apotheke in Eschenburg eine breites Bündel an Beratung und Dienstleistungen. Online-Shop, Liefer-Service und Abhol-Automat inklusive.
Betreuungsplätze: Wo gibt es freie Plätze in Kitas und Kindertagespflege? Eine „Kita-Ampel“ und die Seite www.kita-eschenburg.de stellen die derzeit sieben Einrichtungen vor.
Als viergruppige Kindertagesstätte mitten im größten Ort Eibelshausen wird die Kita „Neue Mitte“ (Simmersbacher Straße/Nassauer Straße) gebaut. Nach einem Vergleich mit dem bisherigen Investor geht es hoffentlich in eigenere Regie bald weiter.
Chancen: Mit dem Vollausbau mit GlasfaserPlus hat die Gemeinde Eschenburg in allen sechs Ortsteilen Glasfaser liegen. Nur noch wenige Adressen können noch nicht über High-Speed-Internet verfügen. Letzte Lücken schließt das G-Projekt der Breitband-Initiative Lahn-Dill.
DGH & Defi: In allen Ortsteilen haben wir ein Dorfgemeinschaftshaus und in Wissenbach eine Mehrzweckhalle. Über das Reservierungs-System dgh.gemeinde-eschenburg.de können Termine geplant und reserviert werden. Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind öffentlich zugänglich außen an den Dorfgemeinschaftshäusern angebracht. Im Rathaus ist zudem ein „Defi“ stationiert, der während der Dienstzeiten greifbar ist und ausgeliehen werden kann. Auch im „Freizeitbad Panoramablick“ im Schwimmmeister-Raum haben wir ein solches Gerät zur Wiederbelebung. Standorte der Defibrillatoren online in OpenStreetMap für PC – iOS und Android.
Eschenburg-App: Direkte und digitale Wege ins Rathaus gibt es mit unserer Eschenburg-App. Was gibt es von der Gemeinde Neues? Sie erfahren es als erste. Alle Nachrichten unter www.eschenburg.de haben Sie damit auf dem Schirm, wenn Sie möchten.
Freizeitbad „Panoramablick“: Unser Hallenbad ist 50 Jahre alt, aber dank guter Pflege und gescheiter Investitionen auf der Höhe der Zeit. Mit Warmbadetagen, Babybecken, Dampfbad und Erlebnis-Außenbecken ein Tummelplatz für Jung und Alt. Der Gesundheitsdienstleister für jeden Tag und vor Ort. www.freizeitbad-panoramablick.de
G wie Gesundheitsversorgung:Mit der „Bergland Medizin“ (www.berglandmedizin.de) bauen wir gerade ein modernes Medizinisches Versorgungszentrum auf, das die Zusammenarbeit unserer bewährten Landärzte in die Zukunft führt. Der erste Standort ist gestartet in Ewersbach. Traditioneller Praxis-Standort in Eschenburg am Marktplatz 2, direkt an der barrierefreien Bushaltestelle, an der werktags 119 Busse von vier Linien halten. Am Marktplatz 2 erwirbt die Gemeinde Eschenburg die bisherigen Praxis-Räume und ein Ladenlokal, um dort das Gesundheitszentrum Eschenburg zusammen mit der Bergland Medizin einzurichten.
Hebamme:„Angelas Storchennest“ ist gleich auf der anderen Seite der Backes-Brücke (Im Hof 8a) in Eibelshausen.
Internet: Unter der Adresse www.eschenburg.de gibt es nicht nur Information, sondern auch Interaktion: Im Online-Portal werden ständig neue Anliegen und Anträge auch digital machbar. Und für Fragen sind wir im Rathaus (Nassauer Straße 11) gerne für Sie da.
Jugend forsch(t): Beim Ferienprogramm ergänzen sich Eschenburg und Dietzhölztal bereits bestens. Und unser EDI als Maskottchen hat auch beim Wort MEDIzin bereits die Finger im Spiel…
Landarztquote: In Hessen kann man Medizin studieren, auch ohne Numerus Clausus. Bedingung dafür ist, dass sich Studierende verpflichten, später als Landärztin oder Landarzt arbeiten.
Medizin-Stipendien: Wer Medizin studiert und später in Eschenburg tätig wird, kann von der Gemeinde Eschenburg ein Stipendium mit 1000 € monatlich bekommen als Starthilfe beim Studium. Klar, das bringt der Gemeinde erst in einigen Jahren Nachwuchs für die Landärzte – aber die Medizin-Stipendien (-> hier Richtlinie) sind eine Einladung nach Eschenburg
Naturpark Lahn-Dill-Bergland: 18 Städte und Gemeinden aus den beiden Landkreisen Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf haben sich zusammengeschlossen, um als Verein, Region und Naturpark Kooperation zwischen den Kommunen zu bündeln bei Themen wie Regional-Entwicklung, Wandern, Mountainbiken, Tourismus und Naherholung. Übrigens: Der mit 609 Höhenmeter höchste Berg Angelburg mit dem markanten Fernsehturm steht auf Eschenburger Gebiet.
Otto-Friedrich-Schlemper-Platz: Als Erinnerung an unseren Ehrenbürgermeister und als Treffpunkt der Generationen haben wir im Herzen der Gemeinde einen Platz gestaltet. Otto Friedrich Schlemper (1928-2024) war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.1992, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.
Qualität: Für den Wirtschafts-Standort sprechen in Sachen Gesundheit vor allem die beiden Firmen Kettenbach und Questalpha, die von Eschenburg aus einen Weltmarkt bedienen.
Rettungswache: An der Eiershäuser Straße 55 war der Rettungsdienst Eschenburg lange Zeit präsent, wie ihn Wolfgang Bietz 1981 aufgebaut und 2017 an den DRK Rettungsdienst Mittelhessen übergeben hat. Der DRK
Rettungsdienst Mittelhessen hat nun im Gewerbegebiet Heerfeld (Lehmkaute 13) mitten in Eschenburg eine neue Rettungswache gebaut – und ist damit im nördlichen Lahn-Dill-Kreis gut aufgestellt. Die Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen beherbergt einen Rettungswagen im 24-Stunden-Dienst sowie einen Krankentransportwagen als Tagesverstärkung. Alle Räume sind ebenerdig angeordnet, um im Einsatzfall kurze Wege zu ermöglichen.
Schulen: Grundschulen in Eibelshausen/Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach sowie die Holderbergschule als Gesamtschule mit Gymnasium bis zur Klasse 10 bilden eine blühende Bildungslandschaft. Die Holderbergschule war auch die erste Naturparkschule im Lahn-Dill-Bergland. Und noch eine Schule: Die Musikschule Fröhlich hat ihre Zentrale in Eschenburg. Regional aufgestellt ist StudiumPlus – das duale Angebot der TH Mittelhessen.
Universitäten: Die Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Philipps-Universität in Marburg und die Goethe-Universität in Frankfurt sind nicht weit entfernt, auch hinter der nahen Landesgrenze liegt die Uni Siegen nicht weit weg. Und mit Glasfaser-Kabeln in allen Eschenburger Ortsteilen gigagut angebunden.
Vereine: Rund 70 Vereine gestalten das Leben in Eschenburg. Von A wie Angler bis Z wie Zumba im Turnverein reicht das Programm. Mehr unter www.gemeinde-eschenburg.de/vereine im Internet und in der Eschenburger Wochenzeitung, die in jedes Haus kommt.
WLAN: Im Rathaus, im Schwimmbad, in der Mehrzweckhalle und in allen Dorfgemeinschaftshäusern gibt es WLAN. Für die zentrale Bushaltestelle am Marktplatz planen wir eine WIFI-Zone mit der „Digitalen Dorflinde“, damit alle etwas davon haben.
X wie X41: Die Bushaltestelle Markt ist die Drehscheibe fürs ganze Dietzhölztal. Hier halten am Werktag 119 Busse, darunter der Expressbus. Die Linie X41 fährt zwischen Dillenburg und Biedenkopf im schnellen Takt. In Eibelshausen erreicht die X41 die Bus-Linien, die alle Ortsteile der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal sowie die gemeinsame Schule verbinden.
Y-Achse: 20 Prozent des Gesamtstrombedarfs in Eschenburg werden auch dort erzeugt, zeigt die Bilanz 2022. Erzeuger sind bislang zwei Windkraftanlagen (die dritte Anlage bei Hirzenhain wird zu Angelburg gerechnet) mit einer Million kWh, 481 PV-Anlagen – darunter der Solarpark in Hirzenhain mit 2,1 MW – mehr als 6,6 Mio. Kilowattstunden, eine Biomasseanlage (19.612 kWh) und 14 BHKW mit 568.263 kWh). Mit elf Energie-Messen seit 2006 und einer kostenlosen Energiesprechstunde im Rathaus hat die Gemeinde viel getan für die Energiewende – und schafft damit Potenzial für die Region. Mehr unter www.endlich-energie.de im Internet.
Zukunft: Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an – und alle können mitmachen. In Eschenburg zeigt dies die „Kommission Zukunft“, die mit ihrer Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ 1000 Bäume und Büsche verteilt hat. Die Internetadresse www.buergerbaum.org soll nun zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen werden. Spender und Sponsoren zu finden für weitere Aktionen, dabei hilft die „Stiftung für Eschenburg“.
Die Gemeinde Eschenburg hat mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach in der Oberen Lenzstraße 2 begonnen. Zurzeit laufen die Tiefbauarbeiten zur Erstellung der Baugrube und der Bodenplatte.
Errichtet wird ein neues Feuerwehrgerätehaus mit Schulungsraum und Schlauchpflege in Stahlbeton- und Mauerwerksbauweise für die Einsatzabteilung der Feuerwehr und den Feuerwehrverein Simmersbach für 50 Einsatzkräfte und die Jugendfeuerwehr. Die Abmessungen des Neubaus betragen ca. 21,30 m x 17,60 m. Das Dachtragwerk des Feuerwehrgebäudes wird als Pultdachkonstruktion mit Leimholzbindern ausgeführt. Die Dacheindeckung erfolgt mit Stehfalz-Dachpaneelen. Auf den Dachflächen ist eine PV-Anlage vorgesehen.
Die bereits bestehende Lagerhalle mit 25,00 m x 14,00 m Grundfläche wird zu einer Fahrzeughalle umgebaut, die Platz für 2 Fahrzeuge und einen Anhänger bietet. Die Lagerhalle ist in Massivbauweise errichtet. Im Zuge des Umbaus werden Boden, Außenwände und Dach energetisch ertüchtigt. Neue Tore Richtung Südwesten werden eingebaut und in der Halle ein Bereich für Lager und Werkstatt abgetrennt und eingerichtet. Das Dachtragwerk der bestehenden Fahrzeughalle bleibt erhalten. Die bestehende Dachdeckung wird zurückgebaut, die Halle soll mit einem Iso-Dach eingedeckt werden. Die Außenwände der bestehenden Halle erhalten ein Wärmedämmverbundsystem und werden verputzt.
Weitere Informationen zum Projekt und zum weiteren Ablauf werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Das Hessische Statistische Landesamt sucht private Haushalte für die laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR). Besonders gefragt sind Haushalte, deren Haupteinkommensperson selbstständig oder freiberuflich tätig ist, sowie sogenannte sonstige Haushalte. Dazu zählen beispielsweise Mehrgenerationenhaushalte, in denen Singles oder Paare mit einem Elternteil oder mit volljährigen Kindern zusammenleben.
Auch Haushalte, bei denen die monatlichen Nettoeinkünfte aller Haushaltsmitglieder zusammen unter 1.250 Euro liegen, werden besonders gesucht. Grundsätzlich können sich alle privaten Haushalte in Hessen registrieren.
Die Ergebnisse der LWR zeigen, wie viel Geld privaten Haushalten zur Verfügung steht und wofür sie es ausgeben. Zudem helfen sie dabei, den Warenkorb zur Berechnung der Inflationsrate aktuell zu halten.
Die Teilnahme ist freiwillig. Die Haushalte dokumentieren einen Monat lang ihre Einnahmen und Ausgaben – per App, Web-App oder Papierfragebogen. Für eine vollständige Teilnahme an den LWR 2026 ist eine Prämie von 90 Euro vorgesehen.
Die Gemeinde Eschenburg hat mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung begonnen.
Die Kommunale Wärmeplanung dient dazu, eine langfristige und nachhaltige Strategie für die zukünftige Wärmeversorgung der Gemeinde zu entwickeln. Dabei werden der aktuelle Wärmebedarf, bestehende Versorgungsstrukturen sowie Potenziale für den Einsatz erneuerbarer Energien und effizienter Wärmelösungen untersucht. Ziel ist es, eine Orientierung für eine klimafreundliche und zukunftssichere Wärmeversorgung zu schaffen.
Mit der Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung wurde die EAM EnergiewendePartner GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Nachhaltige Energieversorgung GmbH beauftragt. Der Abschluss der Wärmeplanung ist voraussichtlich für Ende 2027 vorgesehen.
Weitere Informationen zum Projekt und zum weiteren Ablauf werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Es hat so wenig geregnet wie selten zuvor und in Hessen haben bereits rund 100 Waldbrände große Schäden angerichtet. Das Land ruft „Alarmstufe A“ aus und bittet um erhöhte Achtsamkeit und Alarmbereitschaft.
Das Hessische Forstministerium hat am Montag die erste von zwei Alarmstufen (Alarmstufe A) für die Forstverwaltung in Hessen ausgerufen. Die Aussicht auf ein Anhalten der aktuellen Wetterlage macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich. Die lokal aufgetretenen Niederschläge haben zu keiner anhaltenden Entspannung der Waldbrandgefahr in Hessen geführt. Nach aktuellen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) besteht in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige, landesweite Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht. Die Gefahrenlage bleibt angesichts der Trockenheit in Verbindung mit sommerlichen Temperaturen angespannt.
Trocken wie selten zuvor
In den zurückliegenden Monaten blieben wiederholt weite Teile Hessens ohne ergiebige Niederschläge. Nach vorläufigen Daten des DWD fielen im Juli in Hessen lediglich 14 l/m² Niederschlag, ein historischer Tiefstand verglichen zur Referenzperiode 1961 bis 1990. Die hohen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung verstärkten den Wassermangel zusätzlich. Insbesondere die Bodenvegetation, aber auch unverwertbares Kronenrestholz, Reisigmaterial und abgestorbene Bäume sind inzwischen stark ausgetrocknet und können somit leicht entzündbares Material darstellen.
Flächen verbrannt so groß wie 23 Fußballfelder
Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 100 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 165.000m², das entspricht in etwa der Größe von 23 Fußballfeldern. Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders gefährdeten Waldgebieten und Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillplätzen kommen. Im Einzelfall ist auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.
Das Forstministerium bittet alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, insbesondere mit Blick auf die aktuell intensive Freizeitnutzung im Wald, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.
Rauchen im Wald verbietet sich
Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch durch achtlos aus dem Fahrzeugfenster geworfenen Zigarettenkippen entlang von Straßen aus. Alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Bereits bestehende Einschränkungen sind unbedingt einzuhalten. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.
Hintergrund
Auf Grundlage der täglich aktualisierten Waldbrandgefahrenprognose des DWD sowie weiterer Faktoren, wie z.B. der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Forstministerium eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst. Das Ausrufen der Alarmstufe A bedeutet, dass in Hessen oder Teilen Hessens eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Bei Alarmstufe B herrscht i.d.R. fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet.
Der Ortsbeirat Eiershausen hat auf eine einheitliche E-Mail-Adresse verzichtet.
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