Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Alle müssen etwas tun gegen Hundekot auf dem Spielplatz

Doppel-Verstoß: Hunde haben auf einem Spielplatz nichts zu suchen und ihre Halter haben Verunreinigungen umgehend zu beseitigen. Beides besagt die Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Verstöße sind mit Bußgeld zu ahnden. (Foto: Uwe Schäfer)

Hundekot auf dem Kinderspielplatz ist nicht nur ein Hygieneproblem, sondern stellt einen Verstoß gegen die Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde dar, die mit Bußgeld bewehrt ist. Die Hinterlassenschaften zu entsorgen ist genauso wenig Aufgabe des Hausmeisters, wie auch die Überwachung „rund um die Uhr“ durch Gemeinde und Ordnungsamt. „Regeln sind ja nicht dafür da, dass sie kontrolliert werden, sondern dass sie eingehalten werden“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Hundekot auf dem Kinderspielplatz ist kein Spaß. Gemeldete Verstöße nehmen wir ernst“, so der Rathaus-Chef.

Bevor der Schnee kam, flatterte dem Bürgermeister ein Foto ins Ordnungsamt, das einen großen Haufen vor dem Sandkasten und dem Spielgerät hinter dem Rathaus zeigt. Auch wenn der Halter des Hundes zuständig ist, hat der Hausmeister die üble „Tretmine“ entsorgt. Aus diesem gegebenen Anlass ist noch einmal auf die Gefahrenabwehrverordnung hinzuweisen, wie sie im April 2019 von der Gemeindevertretung beschlossen worden ist. Die „Gefahrenabwehrverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf und an den Straßen, Grün- und Spielanlagen der Gemeinde Eschenburg“, so der komplette Titel, ist auf der Internetseite www.eschenburg.de zu finden in der Rubrik „Im Rathaus“ und dem Ordner Satzungen.

Im § 3 Tiere sagt der erste Absatz deutlich: „Die Eigentümer, Halter oder die Begleitpersonen von Hunden und anderen Tieren haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere sich nicht ohne Aufsicht in der Öffentlichkeit bewegen. Sie haben die Tiere von Kinderspielplätzen oder Spielanlagen, Friedhöfen und Anpflanzungen fern zu halten. Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen.“

Zu Verunreinigungen heißt es dort: „Durch Tiere verursachte Verunreinigungen auf Straßen (§ 2 Abs. 3), in Grünanlagen (§ 2 Abs. 2) und Gewässern (§ 2 Abs. 5) sind von den Haltern, Aufsichtspersonen oder Eigentümern unverzüglich zu beseitigen.“ (§ 5 Verunreinigungen, Abs. 2).

Spielplätze benötigen einen besonderen Schutz, weshalb rund um einen Spielplatz, Bolzplatz oder Kindergarten eine Art „Bannmeile“ besteht. In einem Umkreis von 15 Metern sind z. B. Alkohol und gefährdendes Verhalten verboten.

Schneeräumungs- und Streupflicht (Winterdienst)

Eschenburg ... echte Perspektiven!

Schneeräumungs- und Streupflicht (Winterdienst)

Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Arbeitgeber fordern bei Verletzungen von Fußgängern, die durch Unfälle bei Schnee- und Eisglätte verursacht wurden, Schadenersatz von denen, die zur Schneeräumung und Streuung verpflichtet sind. Deshalb weisen wir hiermit wiederholt auf die Schneeräumungs- und Streupflicht der Anlieger hin.

Nach der für die Gemeinde Eschenburg gültigen Satzung sind Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigte, Wohnungseigentümer und Nießbraucher verpflichtet, bei Schneefall und bei Schnee- und Eisglätte in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr die Gehwege (Bürgersteige), Überwege (besonders gekennzeichnete Übergänge für den Fußgängerverkehr sowie die Übergänge an Straßenkreuzungen und –einmündungen in Verlängerung der Gehwege), Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang zu räumen und  zu bestreuen.

Sonderfall: In dem Teilstück der Bachstraße im OT Hirzenhain-Ort, das als verkehrsberuhigter Bereich mit dem Zeichen 325 StVO „Spielende Kinder“ beschildert und in dem kein Gehweg vorhanden ist, ist auf der Straßenfläche ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze zu räumen und zu streuen.

Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind die beidseitigen Anlieger in jährlichem Wechsel zum Winterdienst verpflichtet, und zwar in Jahren mit gerader Endziffer die Anlieger an der Gehwegseite und in Jahren mit ungerader Endziffer die Anlieger der gegenüberliegenden Straßenseite.

Des Weiteren sind die in den Gehwegen befindlichen Vorrichtungen zur Brandbekämpfung (Wasserabsperrschieber- und Hydrantenkappen) von Schnee und Eis freizuhalten.

Bei Tauwetter müssen die Abflussrinnen von Schnee freigehalten werden.

Besonderer Hinweis: Für Fußwegeverbindungen obliegt der Winterdienst der Gemeinde. Nach der Rechtsprechung ist die Räum- und Streupflicht jedoch nur auf „verkehrswichtigen sowie unentbehrlichen“ Fußgängerwegen durchzuführen. Beispielsweise sind die nachstehend aufgeführten Fußgängerwege und –treppen nicht als verkehrswichtig bzw. unentbehrlich eingestuft, so dass hier die Räum- und Streupflicht entfällt:

OT Eibelshausen

  • Fußweg von Hauptstraße 10 bis Rehgartenstraße
  • Fußweg von Rehgartenstraße bis Baumgartenstraße (Alter Friedhof)
  • Fußweg von Baumgartenstraße 30 bis Hohe Straße 29
  • Fußweg von Baumgartenstraße 8 bis Hohe Straße 9
  • Fußweg von Berliner Straße bis Königsberger Straße
  • Wegeverbindung von der Straße „An der Bahn 4“ bis Simmersbacher Straße 20
  • Wegeverbindung von der Straße „An der Bahn 6“ bis Simmersbacher Straße 26
  • Fußweg von  Heinrich-Heine-Straße 1 bis Straße „Auf der Rütsche 30“
  • Fußweg von  Hosbachstraße 18 bis Obere Hosbachstraße 15
  • Fußweg von  Lessingstraße 12 bis Straße „Am Honigbaum 2“
  • Fußweg von  Eiershäuser Straße 25 und der Verlängerung der Straße „Stengershof“

OT Hirzenhain-Ort

  • Fußwegverlängerung der Straße „An der Schule“ durchgehend bis zur Rehgasse
  • Fußweg von  Hofstraße bis Rehgasse
  • Fußweg von  Poststraße 6 bis Johannesgasse15
  • Fußweg von  Poststraße 12 bis Johannesgasse 15
  • Fußweg von  Bachstraße 12 bis Faulchenstraße  17
  • Fußweg von  Hirzenhainer Straße 5 bis Straße „Am Köppel 13“
  • Fußweg von Straße „Am Köppel 12“ bis Faulchenstraße 43 – Tina-Hermann-Pfad
  • Fußweg von Hirzenhainer Straße bis Straße „Am Kindergarten“ (bei  den Kleingärten)
  • Fußweg von  Hirzenhainer Straße 34 bis Rehgasse 3

OT Hirzenhain-Bahnhof

  • Das steile Straßenstück von Bahnhofstraße bis Sammetwiesenstraße
  • die Verbindungsstraße von Habichtstraße bis Bahnhofstraße in Höhe der Katholischen Kirche

OT Eiershausen

  • Fußweg „Aufm Hof“ zur Gasse
  • Fußweg Gasse bis Friedhof
  • Fußweg Gasse bis Grainhof
  • Fußweg von der Straße „Auf’m Hof“ bis Friedhof
  • Fußweg von der Schwarzbachstraße bis Sonnenhang
  • Fußweg von Mühlenweg bis Teichstraße
  • Fußweg „Aufm Hof“ – Dorfstraße Bushaltestelle)
  • Fußweg „Aufm Hof“ – Gissestraße
  • Fußweg Schwarzbachstraße – Gartenstraße

OT Simmersbach

  • Treppe Biedenkopfer Straße – Lange Lenzstraße
  • Fußweg (Postweg) von Biedenkopfer Straße bis Hornbergstraße
  • Fußweg von der Winkelstraße bis Feldstraße

OT Roth

  • Fußweg von Turmstraße 8 bis Wiesenstraße 7
  • Fußweg von Achenbacher Weg 3 bis „An den Gärten 8“

OT Wissenbach

  • Fußweg von Forsthausstraße 32 bis „An der Hardt 4“
  • Wegverbindung von Bezirksstraße bis Ahornweg
  • Fußweg von Bezirksstraße 17 bis Birkenweg 4

 

 

Bauprojekte der Gemeinde Eschenburg in 2021

Die Gemeinde Eschenburg plant im Jahr 2021 folgende Bauprojekte:

 

Straßenbau

Grundhafte Erneuerung in einem Teilbereich der „Eiershäuser Straße“, OT Eibelshausen

 

Grundhafte Erneuerung der „Feldstraße“, OT Simmersbach

Grundhafte Erneuerung in einem Teilbereich „Obere Lenzstraße“, OT Simmersbach

Endausbau in einem Teilbereich „Obere Lenzstraße“, OT Simmersbach

 

Tiefbau

Pflasterarbeiten, verschiedene Anlagen

 

Anlagen

Neugestaltung Ortskern Eibelshausen, Bauabschnitt I + II

 

Durchfahrt verboten zum Ski-Hang: Zum Schlittenfahren braucht niemand mit dem Auto zu kommen

Durchfahrt verboten

Zum Schlittenfahren braucht niemand mit dem Auto zu kommen

In der Zeit von Freitag (8. Januar) um 12 Uhr bis Montagmorgen wird „Durchfahrt verboten“ (VZ 250) in den Straßen „Am Segelfliegerhang“ und „Johannesheeg“ in Hirzenhain angeordnet. Der Skilift ist nicht im Betrieb,  Segelfliegerclub und Skiclub ihr Gelände sperren ihr Gelände für Fahrzeuge, es gibt deshalb keine Parkplätze und darum auch keinen Grund, dorthin zu fahren.
Es hat niemand etwas dagegen, wenn die Kinder aus dem Dorf zum Schlittenfahren an den Hang gehen.  Aber wenn die Vereine aus gutem Grund und mit gutem Recht, ihre Gelände sperren, gibt es in Hirzenhain keinerlei Parkplatz. Bevor es nun wie am vergangenen  Wochenende kein Durchkommen gibt, sperren wir die Durchfahrt. Verstöße gegen Verkehrszeichen 250 belegt der Bußgeldkatalog mit 55 €. Das gilt, wenn ein Verkehrsbereich mit Pkw, Gespann, Wohnmobil oder Bus befahren wird, für den die Durchfahrt verboten war.
Wir werden gemeinsam darauf achten, dass am Wochenende die Durchfahrt verboten bleibt. Und wenn dann doch ein Fahrzeug in dem Bereich parkt, muss es ja dorthin gefahren sein und somit gegen das Verbot verstoßen haben.

Kurz: Zum Schlittenfahren braucht niemand mit dem Auto zu kommen

Wichtige Informationen zu den neuen Grundbesitzabgabenbescheide

Eschenburg ... echte Perspektiven!

Grundbesitzabgabenbescheide

 

In Kürze erhalten die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer die Grundbesitzabgabenbescheide (Gebührenbescheide).

 

Bei Rückfragen zu den Bescheiden bzw. für die Anpassung der Vorauszahlungsmenge für den Trinkwasserverbrauch erreichen Sie uns unter folgender Rufnummer:

 

02774 – 915 170

 

Anfragen können auch gerne per E-Mail an folgende Adressen gestellt werden:

 

c.hinze-hellebrand@eschenburg.de

m.reh@eschenburg.de

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bitten aus gegebenem Anlass von persönlichem Kontakt abzusehen.

50 Jahre Eschenburg: Geburtstag der Gemeinde gemeinsam planen

Der Eibelshäuser Wecken
Workshop mit Wecken: Den Wecken als Eibelshäuser Nationalgebäck und Eschenburger Wappensymbol können nicht mehr viele formvollendet backen. Deshalb sollten wir unbedingt auch einen Kursus einplanen.

2021 wird die Gemeinde Eschenburg 50 Jahre alt. Kein Grund zur „Midlife Crisis“… Wir bauen da auf Eschenburger Elan und Einfallsreichtum. In der Zeit vom 1. bis 11. Oktober 2021 wollen wir Aktionen zum Jubiläum bündeln, aber auch aus allen Ortsteilen und das ganze Jahr über Veranstaltungen und Fest einbinden.

50 Jahre ist es her, dass durch den freiwilligen Zusammenschluss der Dörfer Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach am 1. Oktober 1971 die Gemeinde Eschenburg entstand. Zum 1. Juli 1974 schlossen sich Hirzenhain sowie aus dem damaligen Kreis Biedenkopf die Gemeinden Simmersbach und Roth an. Damit war bereits zwei Jahre vor der hessischen Gebietsreform eine Großgemeinde mit zukunftsträchtigem Zuschnitt entstanden.

Im Rückblick wollen wir mit den Wegbereitern und Wegbegleitern „Erinnerungen, Entwicklungen und Erkenntnisse“ festhalten. Unter diesem Arbeitstitel kann man auch in Corona-Zeiten Ideen angehen für eine Broschüre, die als Grundlage für das Jubiläum und das Geleitwort dienen mag.

Wichtiger ist womöglich noch, wie die Gemeinde Eschenburg auch weiterhin einen zukunftsträchtigen Zuschnitt behält und immer neues Profil gewinnt. Gerade jetzt, wenn alle Feste und die meisten Veranstaltungen ausfallen, sollten wir überlegen, was wir an Eschenburg gut finden und was womöglich noch besser zu machen wäre.

Konkret geht es auch um Ideen, wie wir 2021 das Jubiläum gemeinsam feiern. Am besten mit vielen Aktionen und Veranstaltungen, die dann nachgeholt werden und zugleich in die Zukunft führen. Den Markt wollten wir umgestalten. Einige Vereins-Jubiläen und Dorffeste sind aufzuschieben. Dann wären 2021 einige „Geburtstage“ zu feiern, über das ganze Jahr verteilt, an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Schwerpunkten.

Freilich ist auch der Markt in die Überlegungen einzubeziehen, der als „Eschenburg blüht“ (8. bis 10. Mai 2021) und „Eschenburg glüht“ (9. bis 11. Oktober 2021) geplant wird. Unbedingt Zeit wird es auch für einen „Wecke-Workshop“: Den Wecken als Eibelshäuser Nationalgebäck und Eschenburger Wappensymbol können nicht mehr viele formvollendet backen. Deshalb sollten wir auch daran denken, wenn  wir den Geburtstag unserer Gemeinde gemeinsam planen.

Fürs Sammeln von Ideen und Vorschlägen hat die Gemeinde Eschenburg die E-Mail-Adresse zukunft@eschenburg.de eingerichtet.

Gelbe Tonne ist da – Wertstoffhof hat am Samstag auf

Gelbe Tonne

Gelbe Tonne ist da – Wertstoffhof hat am Samstag auf

Gelber Deckel, graue Tonne – Anfang November erhalten die ersten Haushalte die neuen Behälter, die im Lahn-Dill-Kreis im kommenden Jahr den Gelben Sack ersetzen werden.

Es ist soweit: Im Lahn-Dill-Kreis werden die Gelben Tonnen für die künftige Entsorgung von Leichtverpackungen aufgestellt. Zuständig ist das Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen in Solms, das nach der Ausschreibung durch das Duale System Deutschland (DSD) mit der Sammlung der Verpackungsabfälle beauftragt wurde. Die Verteilung der Tonnen läuft seit November. Bis Januar sollen alle bewohnten Grundstücke im Lahn-Dill-Kreis (ohne Wetzlar) mit Behältern ausgestattet sein. In dieser Übergangszeit sind weiterhin die Gelben Säcke zu nutzen. Wichtig: Die Gelbe Tonne wird erst ab 2021 geleert!

Und wenn die Tonne mal zu klein sein sollte, können im neuen Jahr an den Wertstoffhöfen Säcke in Gelbe Container eingeworfen werden. Der Wertstoffhof hat am Samstag (2. Januar) geöffnet.

Behältergröße wie beim Altpapier

Wie in den Rahmenvorgaben des Lahn-Dill-Kreises festgelegt, orientiert sich das beauftragte Unternehmen bei Größe und Anzahl der zu verteilenden Gelben Tonnen am Volumen der jeweils am Grundstück vorhandenen Altpapiergefäße. 120-Liter-Tonnen werden nicht mehr gestellt. Grundstücke, die noch eine kleine Papiertonne nutzen, erhalten also eine 240-Liter Gelbe Tonne. Die Eigentümer müssen sich bei der Umstellung auf die Gelbe Tonne um nichts kümmern.

Erst nach dem Abschluss der gesamten Verteilaktion und nur für den begründeten Fall, dass mehr Behältervolumen für Verkaufsverpackungen benötigt wird als bei der Grundausstattung vorgesehen, kann die Firma Knettenbrech + Gurdulic über Behälteranpassungen informiert werden. Unter Tel. 0800 1015860 wurde eine kostenlose Hotline eingerichtet. Außerdem können Fragen zur Behälterausstattung per Mail an kommunal-mittelhessen@knettenbrech-gurdulic.de gesendet werden. In besonderen Ausnahmesituationen – zum Beispiel in sehr engen Altstadtgassen – kann auf eine Gelbe Tonne verzichtet werden. Dann allerdings müssen die Anwohner die Verpackungsabfälle selbstständig über die Wertstoffhöfe entsorgen.

Container auf den Wertstoffhöfen

Am vierwöchigen Abfuhrrhythmus ändert sich durch die Umstellung von Sack auf Tonne nichts. Die Leerungstermine werden wie üblich im Abfallkalender, auf der Homepage und in der App der Abfallwirtschaft Lahn-Dill aufgeführt. Erfahrungsgemäß passt in eine normalgroße Gelbe Tonne (240 Liter) der Inhalt von bis zu fünf Gelben Säcken, denn die Verpackungsabfälle können in der Tonne sehr viel besser verdichtet werden als im Sack. Sollten trotzdem einmal mehr Verpackungsabfälle anfallen als die Gelbe Tonne fassen kann, können diese ab 1. Januar 2021 kostenfrei auch an den Wertstoffhöfen in entsprechende Container gegeben werden. Dabei sind transparente Abfallsäcke zu verwenden, um Fehlbefüllungen vorzubeugen. Bis Ende Februar 2021 werden auch Gelbe Säcke, die zur Tonne beigestellt werden, noch mitgenommen.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill weist darauf hin, dass alle Fragen rund um die Gelbe Tonne bitte direkt an Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen zu richten sind. Denn anders als bei Restabfall, Bio- oder Papierabfall ist für die Einsammlung der Leichtverpackungen nicht die kommunale Abfallwirtschaft zuständig, sondern das vom Dualen System Deutschland (DSD) beauftragte Entsorgungsunternehmen. Übrigens: Bei den Gelben Tonnen, die im Lahn-Dill-Kreis eingesetzt werden, sind nur die Deckel gelb – der Korpus ist wie üblich dunkelgrau.

X41 bringt Eschenburg schneller nach Dillenburg, Biedenkopf und Genua

Start für den Expressbus

Neuer Expressbus schafft schnelle Verbindungen

Mit dem Bus über die Kreis-Grenze (von links): Marian Zachow, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Marburg-Biedenkopf, LDK-Landrat Wolfgang Schuster, Stefan Lyding, Geschäftsführer von Lyst-Reisen mit Familie und RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai.

Der RMV baut sein Expressbusnetz aus und startet in Mittelhessen die Linie X37 (Gladenbach – Bischoffen – Mittenaar und Herborn) und die Linie X41 (Biedenkopf – Breidenbach – Eschenburg und Dillenburg). So ergeben sich schnelle Direktverbindungen zwischen dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Betreiber der neuen X-Buslinien X37 und X41 ist das Busunternehmen „Lyst-Reisen“.

Beide Linien sind montags bis samstags stündlich von früh morgens bis in den späten Abend hinein unterwegs. Die Fahrpläne sind in der Verbindungsauskunft sowie als PDF-Download (Linienfahrplan X37 und Linienfahrplan X41) verfügbar.

Expressbusse: schnell, modern, neues Design, kostenloses WLAN

Erkennbar sind die Expressbusse am entsprechenden Fahrzeugaußendesign, welches die Lyst-Busse bereits ab Betriebsstart tragen und nach und nach alle Expressbusse erhalten. Die Fahrzeuge verfügen zudem über eine fest installierte Trennscheibe zwischen Fahrer- und Fahrgastraum sowie über WLAN, das die Fahrgäste in den Bussen kostenlos nutzen können.

Kennzeichnend für die ab Dezember insgesamt 22 Expressbuslinien im RMV sind kurze Fahrzeiten. So halbiert sich durch die neue Linie X37 beispielsweise die Fahrtzeit zwischen Gladenbach und Herborn: Wo Fahrgäste bisher mehr als 75 Minuten unterwegs waren und mehrfach umsteigen mussten, bringt die X37 sie künftig ohne Umstieg in gerade einmal 36 Minuten von A nach B.

Eingesetzt werden fabrikneue, moderne Niederflurbusse. Sie sind klimatisiert und erfüllen mindestens die Emissionsnorm EURO VI, mit einem Abbiegeassistenzsystem ausgestattet und verfügen über einen Bereich für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder sowie eine Absenkvorrichtung, die den Einstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erleichtert. Die Fahrgastinformation erfolgt über Bildschirme mit Echtzeitdatenanzeige und akustische Ansagen.

Über die neue Busline X41 ist es durch eine Abtaktung auf die Züge der Kurhessenbahn in Biedenkopf nun sogar möglich von Eschenburg nur mit einem Umstieg nach Marburg zu kommen, freute sich Romnick Hampel schon vor der Pressemitteilung der Verkehrsverbünde. Der ÖPNV-Experte aus Eibelshausen hatte mitbekommen, wie die Anbindung Eschenburgs über die Kombination von Straße und Schiene verbessert wird. Mehr noch: Die Expressbusse bringen von Dillenburg aus gegenüber der Linie 302 eine weitere Spätfahrt. Wer in Dillenburg am ZOB um 22:45 Uhr einsteigt, ist noch vor Mitternacht in der Mitte von Wissenbach. „Auch samstags erwartet uns eine erhebliche Verbesserung, wo bislang der letzte Bus nach Dillenburg um kurz vor 16 Uhr fährt und man von Dillenburg um 16:30 Uhr die letzte Möglichkeit hat, nach Eibelshausen zu kommen“, schrieb Romnick Hampel an den Bürgermeister. Neu wird demnach auch die Anbindung am Samstag, wonach es bis 21:45 Uhr stündlich die Möglichkeit geben wird, von Dillenburg nach Eibelshausen zu kommen.

Der Sonntag ist noch Fehlanzeige im Expressbus. Und mit drei Fahrten in jede Richtung glänzen auch die anderen Linien nicht. Beim Takt z. B. mit der Linie 302 gibt es vielleicht noch gemeinsame Chancen, die Verbindungen zu verbessern.

Der Express-Bus fährt, damit er schnell ist, auf der Linie X41 von Eibelshausen nach Dillenburg nicht alle Haltestellen an und schafft die Strecke in 17 Minuten, während die Busse der Linie 302 (Dietzhölztal – Eschenburg – Dillenburg) 21 Minuten benötigen.

Perspektive für „Panoramabad“ und Pflegeheim

Ohne viel Zeit zu verlieren, könnte der Expressbus aber auch mit einer weiteren Haltestelle seine Resonanz erhöhen: „Da die Linie von Oberdieten kommend die Haltestelle Eibelshausen Markt bedient, fährt der Bus auch am Schwimmbad und am Pflegeheim vorbei. Da das Schwimmbad eine überlokale Bedeutung hat, wäre es schon sinnig, der Linie auch dort einen zusätzlichen Halt zu verpassen. In meinen Augen wäre es schon eine Aufwertung für das Bad, wenn man aus Richtung Biedenkopf stündlich dorthin kommen würde. Leider nicht sonntags aber immerhin an den anderen Tagen“, wertet Romnick Hampel die Chancen.

„Genau das hatten wir uns gewünscht, als wir für den Nahverkehrsplan die Haltestelle „Panoramabad“ in Eibelshausen empfohlen haben – hier können Besucher des Freizeitbads „Panoramablick“ ebenso aus- und einsteigen wie Besucher des Kursana-Domizils“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Für uns Hinterländer unter den Hessen klingt es fast schon so wie die legendäre Bahnlinie Hamburg – Gönnern – Genua. Gefällt uns“, so der Rathaus-Chef.

 

 

Zu Weihnachten Gesundheit schenken: Gutscheine im Freizeitbad

Gutscheine und Geldwertkarten Freizeitbad

Am Samstagmorgen abholen

Das perfekte Geschenk zu Weihnachten wäre die Gesundheit. Zur Gesundheit gehört die Bewegung dazu, somit wäre ein Gutschein für das Freizeitbad „Panoramablick“ das ideale Geschenk. Gerne könnt Ihr einen Gutschein per E-Mail Freizeitbad-Eschenburg@t-online.de vorbestellen und am 19. Dezember (Samstag) in der Zeit zwischen 09:00 und 12:00 Uhr im Foyer des Freizeitbads abholen. Wie der Weihnachtswunsch sind die Gutscheine im Wert variable: 5 €, 10 € oder auch 100 € – Wir machen alles möglich. Bleibt gesund!

Finale für Fotowettbewerb: Auswahl aus 306 Bildern läuft

28Finale für Fotowettbewerb: Auswahl aus 306 Bildern läuft

In 144 Mails sind im Rathaus 306 Fotos angekommen zu unserem Fotowettbewerb „Gruß aus Eschenburg“. Erstes Ziel war und ist, einen Foto-Kalender zu erstellen, der vor allem unseren Eschenburgern im „Exil“ eine Freude macht: Vor Weihnachten besucht der Bürgermeister die Altenheime der Region – im vergangenen Jahr waren das 65 Personen – und grüßt jeden einzeln. Unter Corona werden keine einzelnen Besuche möglich sein, aber ein bunter Kalender aus Eschenburg sollte die Eschenburger ins neue Jahr begleiten.

Unter der Adresse www.eschenburg.de/fotowettbewerb2020 haben wir im Internet einen Bilderbogen gestartet, wo alle Aufnahmen jetzt zu sehen sind. Wenn der Kalender erhältlich ist, wird es auch dort und in der Wochenzeitung bekannt gegeben.

Die Prämierung der Siegerfotos machen wir als Finale vorm Fest. Gewinnen können wir alle, denn alle Einsender haben bei ihrer Teilnahme auch das Einverständnis signalisiert, dass die Aufnahmen nicht nur im Kalender, sondern auch später in einer Ausstellung und auch in Publikationen der Gemeinde Eschenburg erscheinen können. Es wird im kommenden Jahr, in dem die Gemeinde Eschenburg 50 Jahre alt wird, viele Gelegenheiten geben, aus diesen reichem Foto-Fundus zu schöpfen. Die Teilnehmer des Fotowettbewerbs haben damit der Gemeinde schon mal ein feines „Geburtstagsgeschenk“ gemacht. Und wir fangen jetzt gemeinsam mit dem Auspacken an.