Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Alter Wissenbacher Sportplatz vom 17.07 – 01.08.26 gesperrt

Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“ gesperrt in der Zeit vom 17.07. bis einschließlich 01.08.2026

In der Zeit ab Freitag, 17. Juli bis einschließlich Samstag, 01. August 2026 ist die gesamte Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“ für die Vorbereitung und Durchführung eines Sommerzeltlagers vermietet.

Aus sicherheits- und haftungsrechtlichen Gründen ist während dieser Zeit die Nutzung der Sport- und Spielgeräte auf dem Platz leider nicht möglich.

177 aktive Radelnde für den Klimaschutz

Bürgermeister Götz Konrad und der ehrenamtliche Radverkehrsbeauftragte Benjamin Krüger würdigen die Teilnehmer des Stadtradelns in Eschenburg

Mit der Übergabe der Urkunden, Geldwertkarten für das Freizeitbad Panoramablick in Eibelshausen und Reflektorbänder fand am Montag, dem 22.06.2026 im Rathaus die Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln in Eschenburg ihren Abschluss.

Insgesamt haben in diesem Jahr 177 aktiv Radelnde in Eschenburg beim Stadtradeln mitgemacht und dabei 27.778 klimafreundliche Kilometer zurückgelegt und im Vergleich zu einer entsprechend weiten Autofahrt 4.555 kg CO2 vermieden.

Bürgermeister Götz Konrad zeichnete die Teilnehmer und Teams aus.

Teilnehmer mit den meisten geradelten Kilometern:

  • Platz Patricia Offenhaus mit 1.072 km
  • Platz Markus Neitz mit 1.048 km
  • Platz Michael Bahnke mit 715 km

Teams mit den meisten geradelten Kilometern:

  • Platz Holderbergschule Eschenburg mit 6.553 km, vertreten durch Thomas Giersbach
  • Platz Firma Reich GmbH mit 3.312 km, vertreten durch Markus Neitz
  • Platz Team Roth mit 2.799 km, vertreten durch Thomas Offenhaus und Astrid Haas

(Ehrung der Teilnehmer des Stadtradelns – von links: ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter Benjamin Krüger, Markus Neitz, Thomas Giersbach, Michael Bahnke, Thomas Offenhaus, Patricia Offenhaus, Astrid Haas, Bürgermeister Götz Konrad – Foto: Gemeinde Eschenburg)

Wir möchten uns bei allen Teilnehmern für dieses großartige Engagement bedanken und wünschen weiterhin gute Fahrt!

 

Stiftung und Skiclub unterstützen: Zukunft für den Schlepplift

Zugegeben: Das wussten viele im Gemeindevorstand auch noch nicht, dass die Gemeinde Eigentümer des „Skilifts“ ist. Vor einem halben Jahrhundert hat ihn die Gemeinde sogar gebaut. Der Skiclub Hirzenhain hat ihn lediglich betrieben und aus den Erträgen unterhalten. In Zeiten, in denen auch im „Skicirkus“ Saalbach Hinterglemm mehr Touristen im Sommer als im Winter kommen, findet ein Umdenken statt. Der Skiclub Hirzenhain – eigentlich auch mal als Ski- und Wanderclub „Sausewind“ gegründet – ist gerade verstärkt mit Mountainbikes unterwegs. Wie am kommenden Sonntag (28. Juni) gibt es von Juni bis September geführte MTB-Touren (Start um 10 Uhr an der Hütte) und die Hütte am Hang ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Radler im Skiclub engagieren sich auch für die Touren und Trails für Mountainbiker, die im Naturpark Lahn-Dill-Bergland als Alternative zu illegalen Abfahrten angeboten werden. Die Hütte am Hang liegt am Premium-Wanderweg „Hirzenhainer Höhenflug“ und bietet die Postkarten-Perspektive, wie sie auf diesem Wettbewerbs-Foto von Henrik Hermann festgehalten wurde. Die „weiße Pracht“ sind hierbei Wolken. Ohne Schnee ist der Skiclub schon häufiger ausgekommen. Im vergangenen Winter indes hätte das Wetter „Ski und Rodel gut“ bedeutet, wenn der Schlepplift hätte laufen können. Für eine Genehmigung aber muss in Elektrik- und Sicherheitstechnik investiert werden. Skiclub-Verantwortliche haben bereits zusammengesessen, um einen gemeinsamen Plan zu entwickeln. Rund 20.000 Euro sind notwendig, die Technik auf den aktuellen Stand zu bringen und den Lift nutzen zu können – im Winter und möglichst auch im Sommer. Der Gemeindevorstand startet eine Spendenaktion „Zukunft für den Schlepplift“ und bittet die „Stiftung für Eschenburg“ (www.eschenburg.de/stiftung) Spenden zu sammeln. Die Stiftung kann, anders als die Gemeinde, Quittungen ausstellen. Packen wir’s an.

Kommunen am Limit: Bürgermeister setzen gemeinsames Zeichen am Kreishaus in Wetzlar

23 Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag zur kommunalen Finanzkrise

Mit einer gemeinsamen Aktion vor dem Kreishaus in Wetzlar haben die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 23 Städte und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises am heutigen Montagmorgen ein deutliches Signal an Bund und Land gesendet. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Kommunen am Limit“ machten sie auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam und forderten eine nachhaltige finanzielle Entlastung.

Um Punkt 8 Uhr versammelten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemeinsam mit Landrat Carsten Braun, dem Ersten Kreisbeigeordneten und Finanzdezernenten Frank Inderthal sowie der Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Dr. Rebecca Neuburger-Hees vor dem Kreishaus. Als sichtbares Symbol brachten sie Ortsschilder mit der Aufschrift „Kita-Defizit“ und der jeweiligen Defizitsumme ihrer Stadt oder Gemeinde mit. Die Schilder stehen stellvertretend für die wachsenden finanziellen Belastungen, mit denen Städte, Gemeinden und Landkreise zunehmend konfrontiert sind – insbesondere im Bereich der Kinderbetreuung, aber auch bei Sozialleistungen, Schulen, Infrastruktur und zahlreichen weiteren Pflichtaufgaben.

„Die Kommunen sind das Fundament unseres Gemeinwesens. Hier erleben die Menschen ganz konkret, ob der Staat funktioniert. Doch immer mehr Städte, Gemeinden und Landkreise geraten finanziell an ihre Grenzen“, erklärte Landrat Carsten Braun. „Die steigenden Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich und bei der Kinderbetreuung, können von den Kommunen nicht länger allein getragen werden. Wer vor Ort leistungsfähige Kommunen will, muss ihnen auch die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellen“, ergänzt Frank Inderthal.

Der Aktionstag ist für die kommunale Familie im Lahn-Dill-Kreis kein isoliertes Signal. Bereits am 16. Januar 2025 hatten der Lahn-Dill-Kreis und seine Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Erklärung auf die zunehmende finanzielle Überforderung der kommunalen Ebene hingewiesen. Unter dem Leitmotiv „Wir kennen unsere Zahlen“ machten sie deutlich, dass die finanzielle Schieflage nicht auf mangelnde Haushaltsdisziplin zurückzuführen ist, sondern auf ein strukturelles Problem: Immer mehr Aufgaben werden von Bund und Ländern auf die Kommunen übertragen, ohne dass die dafür erforderlichen Mittel in gleichem Maße bereitgestellt werden.

Schon damals warnten Kreis und Kommunen davor, dass die finanziellen Spielräume vieler Städte und Gemeinden zunehmend schwinden und vorhandene Rücklagen in den kommenden Jahren aufgebraucht sein könnten. Kurz darauf wurde die Entwicklung auch öffentlich sichtbar: 21 der 23 Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis planten für das Jahr 2025 mit Defiziten. Kreis und Kommunen sahen sich zunehmend gezwungen, steigende Kosten zu schultern, während die finanziellen Handlungsmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt wurden.

„Unsere Warnungen sind leider aktueller denn je“, betont Landrat Carsten Braun. „Die finanzielle Lage vieler Kommunen hat sich weiter verschärft. Die Defizite wachsen, während Anforderungen und Erwartungen weiter steigen. Mit dem heutigen Aktionstag machen wir deutlich, dass die Belastungsgrenze vieler Städte, Gemeinden und Landkreise erreicht ist.“ So kann aktuell weder der Lahn-Dill-Kreis noch eine der 23 Städte und Gemeinden den Haushalt 2026 im engeren Sinne ausgleichen. Noch haben einige Kommunen Rücklagen, die aber sehr bald aufgebraucht sein werden.

Die kommunale Finanzlage sei dabei auch Ausdruck einer grundlegenden Entwicklung im Verhältnis zwischen staatlichem Handeln und öffentlicher Erwartung. Städte, Gemeinden und Landkreise stehen zunehmend vor der Situation, dass ihnen vielfältige Aufgaben übertragen werden, während die finanziellen und organisatorischen Spielräume nicht im gleichen Maß mitwachsen. „Gleichzeitig wächst in der Bevölkerung der Anspruch, dass staatliche Leistungen zuverlässig und in hoher Qualität erbracht werden“, unterstreicht Finanzdezernent Frank Inderthal. Wenn Erwartungen und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten dauerhaft auseinanderfallen, entstehe eine Belastung, die sich auch auf das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit staatlicher Strukturen insgesamt auswirken könne. „Die kommunale Ebene ist dabei der unmittelbar sichtbarste Teil staatlichen Handelns – und damit besonders stark von dieser Entwicklung betroffen“, führt Inderthal aus.

„Die Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Herausforderungen vor Ort anzupacken. Was uns zunehmend fehlt, sind die finanziellen Spielräume dafür. Wenn Bund und Land immer neue Aufgaben und Standards vorgeben, müssen sie auch für eine auskömmliche Finanzierung sorgen. Unsere heutige Geschlossenheit macht deutlich: Die kommunale Familie spricht hier mit einer Stimme“, sagt Christian Schwarz,  Bürgermeister von Aßlar und Vorsitzender der Kreisversammlung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Lahn-Dill-Kreis.

Folgen für die Menschen im Lahn-Dill-Kreis

Mit ihrem geschlossenen Auftreten machen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister deutlich, dass die finanzielle Schieflage längst keine abstrakte Haushaltsfrage mehr ist. Sie hat konkrete Folgen für die Menschen vor Ort: Investitionen werden verschoben, notwendige Infrastrukturmaßnahmen verzögert, freiwillige Leistungen geraten unter Druck und die Spielräume für Zukunftsinvestitionen werden immer kleiner.

Der Lahn-Dill-Kreis und seine 23 Städte und Gemeinden fordern deshalb gemeinsam eine grundlegende finanzielle Stabilisierung der kommunalen Ebene. Bund und Land sind aufgefordert, die Kommunen dauerhaft so auszustatten, dass sie ihre gesetzlichen Aufgaben erfüllen, notwendige Investitionen tätigen und die Zukunft ihrer Städte und Gemeinden aktiv gestalten können.

Die große Beteiligung am Aktionstag unterstreicht die Einigkeit der kommunalen Familie im Lahn-Dill-Kreis: Über Parteigrenzen und Gemeindegrößen hinweg stehen Kreis und Kommunen gemeinsam für starke, handlungsfähige und zukunftsfähige Kommunen ein.

Bundesweiter Aktionstag „Kommunen am Limit“

Die gemeinsame Aktion im Lahn-Dill-Kreis ist Teil eines bundesweiten Aufrufs der kommunalen Spitzenverbände. Ziel des Aktionstages ist es, die Auswirkungen der kommunalen Finanzkrise sichtbar zu machen und auf den dringend notwendigen Handlungsbedarf hinzuweisen.

Die Städte und Gemeinden sowie der Lahn-Dill-Kreis setzen gemeinsam ein Zeichen, um auf die finanzielle Lage der Kommunen aufmerksam zu machen. Foto: Lahn-Dill-Kreis

10 Jahre Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: Bürger können sich an einem neuen Projekt beteiligen

Visualisiertes Foto des Windparks Stocksol - aus Sicht des Ortsteiles Frechenhausen, oberhalb Beuerbachstraße
Interkommunale Zusammenarbeit und breite Bürgerbeteiligung

10 Jahre Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: Bürger können sich an einem neuen Projekt beteiligen

Wasser, Wind, Sonne – sich an Projekten erneuerbarer Energien in der Region zu beteiligen, das hat sich die Energiegenossenschaft Lahn-Dill Bergland bei ihrer Gründung vor genau zehn Jahren auf die Fahnen geschrieben. Bürger, die Mitglied wurden, hatten die Gelegenheit, sich mit dem Erwerb von Anteilen zu beteiligen. Von Beginn an als Mitglied dabei ist auch die Gemeinde Eschenburg und in der Verwaltung freut man sich über eine durchaus positive Entwicklung.

260605 LDBeG Absichtserklärung 260605 LDBeG Beitrittserklärung Energiegenossenschaft 260605 LDBeG Beteiligungsmöglichkeit an der LDB Energiegenossenschaft eG 260605 LDBeG Projektbeschreibung zum WP Stocksol_Februar 2026Investiert wurde in der zurückliegenden Dekade in Windkraftanlagen, in ein Wasserkraftwerk und in die Solarenergie. Die dabei erzielten Renditen: zwei bis vier Prozent. Mittlerweile hat die Energiegenossenschaft über 300 Mitglieder. „Wir sind da recht zufrieden und sind in den letzten Jahren stetig gewachsen. Unsere Geschäftsanteile belaufen sich aktuell auf rund 10.220 mit einem Wert von 1.022.000 Euro“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Markus Weiß. Die Jahresbilanz von rd. 5 Millionen Euro fällt ebenfalls erfreulich aus. Einen großen Schub gab es durch die Beteiligung am Windpark Stocksol in Angelburg. „Da haben wir eine Steigerung um etwa 2,0 Millionen Euro erreichen können“, sagt Weiß. Die Geschäftsanteile zum Jahresende 2025 lagen bei einem Wert von rund 895.000 Euro. Ende 2024 lagen sie bei rund 730.000 Euro und Ende 2023 wurden 595.000 Euro erreicht. „Daran erkennt man, wie wir uns in den Jahren positiv entwickelt haben und gewachsen sind.“ Im Jubiläumsjahr geht es mit der Genossenschaft in ein neues Projekt. Rund 2,5 Millionen Euro, 20 Prozent Anteil, wurden in den Windpark Stocksol bei Angelburg investiert. Hier entstehen vier Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 23 Megawatt. Unterbreitet wird Mitgliedern und Interessenten eine Beteiligungsmöglichkeit mit Zeichnung von Mitgliedsanteilen in Höhe von 30 Prozent sowie Darlehen von 70 Prozent. Mindestens drei Geschäftsanteile à 100 € (30 %), insgesamt 300 €, müssen gezeichnet werden. Mit 700 € erfolgt der Einstieg im Nachrangdarlehen (70 %). Höhere Anlagen sind in 1.000 €-Schritten möglich.

Kontakt: Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft eG., Bahnhofsplatz 1, 35683 Dillenburg. Tel.: 02771-896160, info@ldb-energiegenossenschaft.de

Visualisiertes Foto des Windparks Stocksol - aus Sicht des Ortsteiles Frechenhausen, oberhalb Beuerbachstraße
Visualisiertes Foto des Windparks Stocksol – aus Sicht des Ortsteiles Frechenhausen, oberhalb Beuerbachstraße

Informationen zum Herunterladen (PDF):

Neue Schiedsperson gesucht

Der derzeitige Schiedsmann der Gemeinde Eschenburg hat mitgeteilt, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt.

Aus diesem Grund muss das Schiedsamt ehrenamtlich neu besetzt werden. Die Amtszeit dauert 5 Jahre.

Interessierte Personen können sich bis spätestens 07.08.2026 bei der
Gemeinde Eschenburg
Herrn Deutsch
Nassauer Straße 11
35713 Eschenburg
bewerben, gerne auch per E-Mail an r.deutsch@eschenburg.de
Näheres regelt das Schiedsamtsgesetz.
Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung Eschenburg, Herrn Deutsch, Tel. 02774/915-302.

gez. Konrad
Bürgermeister

Ende Sperrung B253 zwischen Niederdieten und Oberdieten

Ende Sperrung der B 253 zwischen Breidenbach-Niederdieten und Oberdieten

Rückkehr zu Regelfahrplänen auf den Linien X41, 491, MR-51, MR-52, MR-54, MR-55 und MR-56 ab dem 15.06.2026

Die Fahrbahnsanierung der Bundesstraße (B) 253 zwischen Breidenbach-Niederdieteen und Oberdieten wird in dieser Woche final fertig gestellt.

Ab dem kommenden Montag, den 15.06.2026, können die Buslinien X41, 491, MR-51, MR-52, MR-54, MR-55 und MR-56 daher wieder nach dem regulären Fahrplan verkehren.

Die Haltestellen „B 253“ in Breidenbach-Niederdieten wird auch wieder regulär bedient.

X41

Allen Fahrgästen wird empfohlen sich vor Fahrtantritt über Ihre gewünschte Fahrt zu informieren. Dafür stehen mit der kostenlosen RMVgo-App sowie der Homepage www.rmv-marburg-biedenkopf.de vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung.