Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Obstbaum-Paten gesucht

Obstbäume

Auch morgen noch einen Apfelbaum ernten

Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort. In den Haubergen wuchs schon vor Jahrhunderten die Erkenntnis, dass man nicht mehr ernten kann als nachwächst. Ein umgekehrtes Problem haben wir derzeit mit dem Obst: Viele Bäume werden nicht mehr gepflegt und hängen voll Obst, das keiner erntet. Andere Gemeinden haben schon reagiert mit dem gelben Band. Mit diesem Zeichen, das auch Privatleute nutzen, werden Bäume markiert. Das gelbe Band zeigt: Dieses Obst darf ernten, wer will. Wir werden in Eschenburg mit dem „Gelben Band“ im nächsten Jahr anfangen. Zunächst heißt unsere Mission: Obstbaum-Patenschaft. Wir vermitteln das Nutzungsrecht zu Obstbäumen auf Gemeindegrundstücken. Für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ haben wir als Ausgleich 79 Obstbäume angelegt, die in der Eiershäuser Gemarkung „Winkel“ (oberhalb der Geflügelzucht-Anlage) gute Früchte tragen sollen. Hedelfinger Riesen-Kirche, Gellerts Butterbirne oder Jonagold, Elstar und Boskop-Äpfel haben jetzt ihr neues Zuhause. Wir vermitteln nun Baumpatenschaften nach dem Motto: Wer pflegt, darf ernten. Dieses Ernte-Recht gegen Pflege-Pflicht kommt doch auch dem Wort Martin Luther nach. Der Reformator soll gesagt haben: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Pflanzen ist das eine, Pflegen und ernten gehören dazu.

Kontakt: Thomas Treupel, Gemeinde Eschenburg, Bauamt, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg-Eibelshausen, Telefon (02774) 915-106, E-Mail: t.treupel@eschenburg.de

Osterbrunnen ziert das Rathaus

Osterbrunnen am Rathaus

Osterbrunnen am RathausSie kennen die Geschichte und stellen sich der Gegenwart: Die Akteure vom Regionalmuseum Eschenburg haben den Brunnen am Rathaus wieder mit Osterschmuck gestaltet, nachdem dieser Brauch im vergangenen Jahr Corona wegen ausgefallen war. Während Ausstellungen derzeit wenig Sinn haben, setzt das neue Vorsitzenden-Duo Irene Krüger und Melanie Krüger derzeit auf neue Medien und bringt Präsentationen im Internet, auf Facebook und Instagramm: Sie öffnen „digitale Schaufenster“ in die Wirtschafts-Historie. „Geschichte der Firma Holighaus – Von der Küferei zum Küchenhersteller“ lautet die aktuelle Ausstellung, die unter www.regionalmuseum-eschenburg.de/aktuelles im Netz zu sehen ist. Und der Osterbrunnen deutet auch in die Zukunft: Unter den bunten Eiern kann man lesen, dass die Großgemeinde Eschenburg am 1. Oktober 1971 entstanden ist durch den Zusammenschluss der Dörfer Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach. Dieser Osterbrauch nährt auch die Hoffnung, das Jubiläum „50 Jahre Gemeinde Eschenburg“ doch noch irgendwie feiern zu können.

Corona-Teststation für Eschenburg: Kapazitäten vor Ostern erhöht

Teststation

Corona-Teststation für Eschenburg: „Bürgertests“ in der Mehrzweckhalle

Teststation
Schnell zum Schnell-Test: Die Holderberg-Apotheke hat die Lizenz zum Testen und kann mit ihrem Know-How nun auch die „Bürgertests“ anbieten.

Auf Initiative der Holderberg-Apotheke betreiben wir gemeinsam in der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) die Corona-Teststation für Eschenburg. Online über die Internetseite gebucht, kann dort im Fünf-Minuten-Takt getestet werden. Und das Ergebnis gibt es binnen 30 Minuten per E-Mail. Schneller bekommt man kaum diese Sicherheit. Und vor Ostern hat das Team von der Teststation die Kapazitäten erhöht.

Nach der neuen Teststrategie der Bundesregierung hat jeder Bürger die Möglichkeit, sich einmal pro Woche gratis testen zu lassen. Der Antigen-Schnelltest auf SARS-CoV-2 gibt den aktuellen Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Tests wieder. Wer also beispielsweise Angehörige besuchen möchte, die zu den Risikogruppen gehören, sollte den Test möglichst unmittelbar vor solchen Besuchen vornehmen lassen.

Die Tests vom Abstrich in der Nase bis zur Übermittlung des Ergebnisses mit einer verschlüsselten E-Mail dauern etwa eine halbe Stunde. Das geht auch nur so schnell, wenn alles über die Voranmeldung auf der Buchungsseite „bestellt“ wird. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Testpersonen eine Einverständniserklärung zugeschickt, die sie komplettiert und unterzeichnet zum Test mitbringen. Der Schnelltest weist eine Sensitivität von 97,56 % auf und ist damit fast so genau wie ein PCR-Test (Je höher die Sensitivität eines Tests ist, desto sicherer erfasst er die Erkrankung).

Der Test kann nur bei symptomlosen Kunden erfolgen. Wer Schnupfen, Fieber, und Husten hat, bleibt bitte zuhause. Vor dem Abstrich in der Nase wird kontaktlos Fieber gemessen.

Den Start hat das Team der Apotheke aus eigener Kraft hingelegt, derweil noch nicht alle Modalitäten geklärt waren für die „Bürgertests“ des Bundes. Die Beauftragung kommt vom Gesundheitsamt des Kreises.

„Für Eschenburg ist dies eine unschätzbare Hilfe, haben unsere Hausärzte schon genug zu tun. Wir sehen aber bereits viel Hilfsbereitschaft von Kliniken, Hebamme, DRK-Bereitschaft, Altenheim und vielen anderen Gesundheits-Dienstleistern“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Deshalb habe der Gemeindevorstand auch nicht gezögert, die Mehrzweckhalle zur Verfügung zu stellen. Und die Gemeinde wirbt über Eschenburg hilft um Unterstützung für die gemeinsame Sache: Wir suchen geeignete Helfer, vor allem medizinisches Fachpersonal wie die Arzthelferin im Ruhestand, die mit einer Schulung schnell wieder „up to date“ ist.

Corona-Teststation
In der Mehrzweckhalle Wissenbach betreiben wir gemeinsam die Corona-Teststation.

Das „Wahllokal“ am Sonntag wird übrigens nicht berührt: Zur Kommunalwahl geht es durch den Haupteingang in den vorderen Teil der Mehrzweckhalle. Zur Teststation geht es rechts am Gebäude durch den einen Notausgang hinein und durch einen anderen wieder raus. Ruck-Zuck, Schnelltest sicher in 30 Minuten auf dem Handy.

„Solche Tests sind das wichtige Werkzeug auf dem Weg zurück zur Normalität. Nur so geht Lockerung“, meint Bürgermeister Konrad.

 

 

Grundreinigung hält Freizeitbad bereit

Logo Freizeitbad Panoramablick

Grundreinigung hält Freizeitbad bereit

Für eine Grundreinigung ist unser Freizeitbad-Team aus der Kurzarbeit zurückgeholt worden und hat das ganze Schwimmbad auf Hochglanz gereinigt. Das ist auch notwendig, wenn das Freizeitbad nach wie vor geschlossen ist. Damit wird alles getan, um das Bad betriebsbereit zu halten.

Nachdem die Becken nacheinander geleert, gereinigt und repariert worden waren, ging es in den „Untergrund“: Geruchsverschlüsse sorgen beispielsweise im Ablauf der Duschen dafür, dass es nicht riecht; die Helferlein im Untergrund sind in die Jahre gekommen. Bei unserer Grundreinigung haben wir sie herausgeholt und zur Firma PST (www.pst-group.de) getan. Nach Sandstrahlen und Lackieren sind  40 Geruchsverschlüsse und 38 Abdeckungen nun wieder wie neu. So halten wir das Schwimmbad bereit für einen Neustart.

Kulturkreis kann erst nach Corona planen

KKED Logo Kulturkreis

Seit einem Jahr ruht auch beim Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal die Vereinsarbeit.  „Wer keine Ruhe gibt, sind das Finanzamt und das Transparenzregister“, beschwert sich Vorsitzender Götz Konrad. Während das Transparenzregister für die zurückliegenden drei Jahre eine Gebühr verlangt für die Eintragung des eingetragenen Vereins bei dem ihm bislang unbekannten Transparenzregister, wollte das Finanzamt die Vereins-Finanzen der Jahre 2017 bis 2019 transparent erklärt haben.

Das Procedere unter Pandemie-Bedingungen war für Kassierer Günter Ciliox dann der letzte Anlass, sein Amt abzugeben. Eigentlich hatte er zur Mitgliederversammlung einen Nachfolger gesucht, aber das Jahrestreffen ist wegen Corona auch abgesagt worden. Die Nachfolger-Suche geht weiter. Dem Kassierer wird für seine guten Dienste gedankt.

„Wir können erst wieder sinnvoll planen, wenn die Schutzimpfung durch ist“, hat der Vorstand des KKED nun in einer Video-Konferenz beschlossen. Darunter fällt das Mundart-Konzert mit „Meelstaa“, das zunächst in den Mai verschoben wurde, aber auch alles Weitere.

Über die Internetseite www.kked.de und die Plattform Facebook hält der Kulturkreis auf dem Laufenden und kommt bei Bedarf wieder per Video-Konferenz zusammen.

Hunde anleinen, um die „Kinderstube“ der Natur zu schützen

Anleinpflicht. Selbst wenn der Hund angeblich nur spielt und immer „bei Fuß“ geht, gilt in Eschenburg vom 15. März bis 15. Juni eine Anleinpflicht.
Selbst wenn der Hund angeblich nur spielt und immer „bei Fuß“ geht, gilt in Eschenburg vom 15. März bis 15. Juni eine Anleinpflicht.

„Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Und das steht auch so auf jedem Hundesteuerbescheid. Diese Anleinpflicht ist von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen: In dieser Zeit brüten Tiere und bringen ihre Jungen zur Welt, deshalb ist Vorsicht geboten. Dabei muss ein Hund erst gar nicht „wildern“, schon ein neugieriges Schnüffeln stört schon mehr als wir ahnen. Und weil im jetzt rasch sprießenden Gras, am Waldesrand und am Ufersaum die „Kinderstube der Natur“ Vorrang hat, müssen wir auch unsere treuesten Vierbeiner an die Leine nehmen. Anleinpflicht ist Bürgerpflicht.

Sprechstunde mit dem Bürgermeister einfach als Video-Konferenz

„Im Unterricht macht die Video-Konferenz Schule und auch bei der Gemeinde ist die Online-Besprechung täglich das Mittel der Wahl“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Für interessierte Bürger gibt es ab Februar wöchentlich eine Sprechstunde in Form einer Video-Konferenz. „Dienstags um zwo“, gibt der Rathaus-Chef als Zeitziel vor. Für die Sprechstunde kann man sich direkt unter der E-Mail buergermeister@eschenburg.de anmelden.

Die Gesprächspartner bekommen dann eine Einladung. „Klicken Sie hier, um an der Besprechung teilzunehmen“, heißt es dann in der Mail. Die Gemeinde Eschenburg arbeitet mit dem Programm „Teams“, das im neuen Office-Paket steckt. „Wir mussten kurz vor der Pandemie ein neues Office-Paket erwerben und da traf es sich gut, dass dieses Werkzeug der Zusammenarbeit darin war“, blickt Konrad zurück. „Teams“ ist nicht nur der Nachfolger vom Video-Konferenzsystem „Skype“, sondern ermöglicht es auch, gemeinsam und gleichzeitig in einer Datei zu arbeiten. „Ganz egal, ob Text oder Tabelle, gerade für schwere Zeiten braucht man einfaches Werkzeug“, ist Konrad zufrieden.

Eine einfache Text-Datei hilft seit Mitte März, den Überblick zu behalten. „In unserem Logbuch tragen wir Informationen ein, die alle drei Fachbereiche im Rathaus angehen. Und fast täglich, meistens virenfrei über Video bringen wir uns bei der digitalen Dienstbesprechung auf Stand“, erläutert Konrad die neue Arbeitsweise.

Sprechstunde digital am Dienstag. Einfach per E-Mail anmelden und Themenwünsche äußern oder Fragen stellen.

Gerade unter Corona-Bedingungen muss ein Rathaus handlungsfähig und für Bürger ansprechbar bleiben. Der Termin im Rathaus geht nur mit Maske und Aufwand, am Telefon lässt sich aber nicht alles erklären – die Video-Konferenz ist ein neues Angebot, das zunehmend genutzt wird. „Wir lernen gerade wie die Kinder beim Video-Unterricht, dass vieles auch so einfacher gehen kann“, lädt Bürgermeister Konrad ein zur ersten Video-Sprechstunde am 2. Februar um 14 Uhr. Und bei Fragen einfach anmelden unter buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

Auf dem Laufenden… mit der Eschenburg-App

Eschenburg App

Auf dem Laufenden… mit der Eschenburg-App

Wenn sich bei den Nachrichten auf der Internetseite eschenburg.de etwas ändert, bekommen Sie es als erste mit: Die Eschenburg-App meldet jede neue Top-Meldung auf Ihr Handy, wenn Sie die Benachrichtigungen aktiviert haben. Unsere Eschenburg-App wird gerade in der Corona-Krise zum wichtigen Werkzeug.

Ein digitales Bürgerbüro, so eine richtige Bürger-App – so einfach lautete der Auftrag an die Entwickler und so einfach hat Klank Media geliefert: Die Eschenburg-App kann nun Heruntergeladen werden für die Betriebssysteme Android und iOS. Die Eschenburg-App auf dem Smartphone ist das Werkzeug zur Interaktion mit der Information. Auch auf dem kleinen Bildschirm kommt Aktuelles aus Gemeinde, Rathaus, Freizeitbad „Panoramablick“ und Gemeindewerke – auf Wunsch auch als Nachricht aufs Handy.

Im „Digitalen Bürgerbüro“ ist der Nutzer mit den meisten Anliegen richtig und kann sich leichter orientieren. „Kurze Wege und einen guten Rat gibt’s weiter im Rathaus“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Die Technik soll helfen, aber niemanden alleine lassen“.

Umgesetzt hat die Eschenburg-App die Werbeagentur Klank Media, die auf der ehemaligen Grube Amalie ihren Sitz hat. Hierbei wurde auch erstmals ein Link auf das Regional-Portal, das das Unternehmen aus Eschenburg als Plattform fürs Leben und Arbeiten im Bergland an Lahn und Dill aufbaut. „Regional ist genial“, sagt Geschäftsführerin Martina Klank. Als „Eingeheiratete“ weiß sie sehr gut, was der Orientierung in einer neuen Heimat dient – und was dauerhaft eine gute Lebensqualität bringt. „Bei aller Digitalisierung ist die Nähe wichtig – vor allem die Nähe zu den Menschen“, sagt Eschenburgs Bürgermeister Konrad.

Der Veranstaltungskalender ist leider derzeit ebenso wenig aktuell wie die Hinweise auf Unterkünfte und Freizeitbad, aber unter „Aktuelles aus der Gemeinde“ halten wir Sie auf dem Laufenden. Und mit der Eschenburg-App verpassen Sie keine Neuigkeit: Sie können eine Mitteilung aufs Handy bekommen, wenn unter „Aktuelles“ eine neue Meldung kommt. Einfach den QR-Code scannen und die App herunterladen. Eschenburg für überall – das gibt es fürs IPhone (App Store) und für Android (hier bei Google Play)