Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Willkommen & Herbstmarkt vom 13. bis 15. Oktober

Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen

Treffpunkt der Generationen: Beim „Made“ in Eibelshausen tummeln sich Jung und Alt zwischen Marktplatz und Rathaus, wie hier auf dem Foto aus 2008 erkennbar ist. Diesmal wird die Nassauer Straße – also vorm Rathaus – gewissermaßen „vom Markt“ genommen, um das bunte Markttreiben an den Udern der Dietzhölze zu konzentrieren.

Der Samstag vor dem Herbstmarkt soll nun der Tag für das Neubürgerfest „Willkommen!“ der Gemeinde Eschenburg sein. Um 16 Uhr geht es im und am Rathaus los. Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in Eschenburg neu fühlen, sich orientieren möchten und Kontakte knüpfen wollen.

Die Gemeinde und das Leben in Eschenburg vorzustellen, ist das Anliegen dieses Neubürger-Fests. „Willkommen!“ gibt einen Überblick und bringt Kontakte. Vor allem zum gesellschaftlichen Leben, das von den rund 70 Vereinen geprägt wird. Eine Auswahl davon möchte die Gemeinde gerne präsentieren, deshalb sollten sich nicht nur Neubürger den Termin vormerken, sondern auch Akteure. Wer etwas zu erzählen und zu zeigen hat, kann dies gerne in diesem Rahmen tun.

Zugesagt haben bereits die Landfrauen Eibelshausen fürs Rathaus-Café und die beiden CVJM Wissenbach und  Eibelshausen. Im Dienste der Sicherheit stellen sich die Feuerwehr und die Brandschutzerziehung vor. Weitere Vereine und Themen können gerne vorgestellt werden. Spannend wird die Vorstellung der Bilder und Sieger unseres Fotowettbewerbs. Um 16:30 Uhr ist ein Auftritt der Hirzenhainer Rope-Skipping-Truppe geplant.

Am Sonntag und Montag ist im Herzen Eibelshausens Herbstmarkt und am Sonntag (14. Oktober) „verkaufsoffen“ für die ganze Gemeinde. Von 13 bis 18 Uhr öffnen  etliche Geschäfte rund um den Markt sowie das Wohncentrum Wissenbach. Wegen verschiedener Termin-Überschneidungen werden weniger „fliegende Händler“ erwartet. Um Lückenzu schließen und ein attraktives Bild beiderseits der Dietzhölze zu bieten, wird die Nassauer Straße für den Durchgangsverkehr belassen. Das heißt, zwischen Rathaus und Bekleidungshaus Weil werden keine Stände aufgebaut.

Musik verbindet: „So klingt Europa“ am 20. Oktober

Partnerstadt Becov nad Teplou zu Besuch

Wiederhören: Diesmal in der katholischen Kirche steigt das gemeinsame Konzert zum Finale des Schüleraustauschs. (Foto: Konrad)

In der Woche nach dem Markt sind wieder Akteure aus Eschenburgs Partnerstadt Becov nad Teplou zu Besuch. Die Begegnung der Musikschule aus dem früheren Petschau mit der Holderbergschule in Eibelshausen bekommt zum Abschluss wieder ein gemeinsames Konzert als musikalischen Doppelpunkt: „So klingt Europa!“ heißt es am Samstag (20. Oktober) ab 19 Uhr in der katholischen Kirche in Eibelshausen (Baumgartenstraße 7). Der Eintritt ist frei.


In der Zeit vom 16. bis 21.10.2018 werden wieder Schüler aus unserer tschechischen Partnerstadt zu Gast an der Holderbergschule sein. Den Schüleraustausch unterstützen von unserer Seite Sparkasse, Staatskanzlei und Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal. Bevor wir zum 01.03.2019 einen Förderantrag zur Kommunen-Partnerschaft stellen, möchten wir die Teilnehmer des seit 2004 bestehenden Austauschs um Tipps bitten, wie wir diese Partnerschaft nachhaltig ausgestalten und welche Themen für die Zukunft tragen. Hinweise an buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

Eschenburg ist „attraktiv für junge Ärzte“

Bürgerversammlung brachte ersten „Gesundheits-Treff“

Guter Standort: Ernst-Rudolf Schmidt erläuterte bei der Bürgerversammlung in Eschenburg den Stand bei der Arztversorgung.

„Sie sind auf einem guten Weg“, bestätigte Ernst-Rudolf Schmidt von der Kassen­ärzt­lichen Vereinigung (KV). Im gut gefüllten Bürgerhaus in Eibelshausen hat eine Expertenrunde nicht nur gute Perspektiven für die Arztversorgung in der Gemeinde ausgelotet, sondern auch weiteres Potenzial der Region aufgezeigt. Hans-Otto Hermann als Vorsitzender der Gemeindevertretung konnte nach einer kurzen Podiumsdiskussion auch ein Dutzend Dienstleister aus der Gemeinde beim ersten „Gesundheits-Treff“ begrüßen.

Nach den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung liegt im Gebiet um Eschenburg die Arztversorgungs-Quote bei 107 Prozent, das Durchschnitts-Alter der fünf Hausärzte in Eschenburg beträgt 63 Jahre. „Wenn heute jemand hier neu anfangen möchte, können wir das zulassen“, erläuterte KV-Berater Schmidt.

„Das ist ein Super-Standort, attraktiv für junge Ärzte“, sagte Sigrid Stämmler-Kunz, die vor zwei Jahren mit ihrer Einzel-Praxis in Wissenbach zur Kollegin nach Eibelshausen gezogen ist. Christel Loew ist seit 30 Jahren „Landärztin“ und hat mit ihrer Praxis am Marktplatz den Weg bereitet. Die Chance zum kleinen „Ärztehaus“ gab es, als die Diakoniestation jenseits des Flures mehr Platz brauchte und in das Dienstleistungszentrum der Gemeinde zog. Die Gemeinde und auch alle anderen Eigentümer verkauften ihre Anteile an der Altenwohnanlage, sodass hier eine größere gemeinsame Praxis entstehen konnte in zentraler Lage und mit Platz für weitere Entwicklung: Vor der Haustür entsteht bald die barrierefreie Bushaltestelle, an der alle Linien halten. Und im Parterre der Altenwohnanlage ist noch Platz für weitere Ärzte. „Landarzt kann man hier lernen“, sagte Dr. Stämmler-Kunz, die wie ihre Kollegin Dr. Loew die Weiterbildungsberechtigung hat.

Dr. Klaus Rein, seit 39 Jahren Landarzt mit Leib und Seele, konnte selbst als „Einzelkämpfer“ mit Praxis in Hirzenhain dem Vorurteil entgegenwirken, demnach die Arbeit nicht attraktiv sei: „Es war eigentlich noch nie so entspannt, Arzt auf dem Land zu sein“, so Rein.

Starthilfe durch Vernetzung, Festanstellung und Verbindung zu den Kliniken leistet die Landarztnetz GmbH, erläuterte Lars Bongartz und sah auch für Eschenburg Kooperationsmöglichkeiten.

Bürgermeister Götz Konrad bat indes Steffen Hamann vom Pflegeheim-Betreiber Kursana doch gleich einen Geriater mitzubringen, wenn das Domizil im Herbst nächsten Jahres öffnet. Wie sehr das Altenheim auf neue Ideen eingeht, erläuterte der Betreiber-Vertreter in einer kurzen Präsentation. Im Frühjahr werde Kursana ein Büro vor Ort eröffnen, das für Interessenten und Personal als Anlaufstelle diene. Und über die Internetsei

Dutzend Dienstleister: Nach der kurzen Podiumsdiskussion zeigte der erste „Gesundheits-Treff“ viele Möglichkeiten auf.

te (www.kursana.de/eschenburg) starte zunächst ein Namenswettbewerb für das Haus am Honigbaum.

Nach nur einer Stunde Information und Diskussion war der erste Eschenburger „Gesundheits-Treff“ eröffnet, bei dem sich ein Dutzend Dienstleister aus der Gemeinde vorstellten. „So hat die Energie-Messe auch einmal angefangen“, freute sich Bürgermeister Konrad über die Premiere. „Beim Thema Gesundheit werden wir ebenso dran bleiben.“

 

 

 

Bis 2.10. mittags für „Türöffner-Tag“ anmelden

Unbekannte Ecken im Freizeitbad entdecken

Unbekannte Ecken entdecken: Bei einem Rundgang durch das Untergeschoss erklärt Betriebsleiter Frank Happel, wie so ein Schwimmbad funktioniert.

Am 3. Oktober hat das Freizeitbad „Panoramablick“ nicht nur von 7 bis 17 Uhr geöffnet, sondern macht wieder mit beim bundesweiten „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“: Bei drei Touren um 11, 13 und 15 Uhr nehmen wir jeweils 20 Teilnehmer mit, so dass wir insgesamt 60 großen und kleinen Maus-Freunden unter den großen und kleinen Becken zeigen, wieviel Aufwand und Know-how hinter einem vergnügten Badbesuch stecken. Altersempfehlung ist daher 8 bis 80 Jahre, wobei die Kinder freilich Vorrang haben sollten. Für Erwachsene bieten wir so etwas auch separat an. Anmeldungen laufen, so steht es auch auf der Internetseite des Fernsehens, über E-Mails an buergermeister@eschenburg.de nach der Reihenfolge des Eingangs. Bitte geben Sie dabei die Anzahl der Personen und das Alter der Kinder an. Wir nehmen nur noch bis 2. Oktober um 12 Uhr Anmeldungen an.

Im Bistro, das übrigens ab 20. Oktober wieder seine Tür öffnet, wird der Förderverein an diesem Tag die Maus-Fans bewirten.

 

 

„Bonus für Bäder“ statt Millionen für Prestige-Projekte

„Bonus für Bäder“ statt Millionen für Prestige-Projekte

Für den Betrieb von Schwimmbädern fordern Gemeinden, Städte, Kreis und Sportler im Lahn-Dill-Kreis gezielte Unterstützung vom Land. „,Bonus für Bäder‘ statt Millionen für Prestige-Projekte“ steht über einem Offenen Briefes, der nicht nur von den neun Standort-Kommunen unterzeichnet worden ist; sondern der Aufruf wird auch von allen anderen Städten und Gemeinden, vom Landrat und vom neuen Sportkreis-Vorsitzenden unterstützt. Es geht nicht um Zuschüsse für Investitionen, sondern Entlastung beim laufenden Betrieb. „Und das kann ohne Mehrkosten über die Einwohnergewichtung im Kommunalen Finanzausgleich laufen“, sagt Götz Konrad, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg und Initiator des gemeinsamen Briefes.

Nach einem Super-Sommer, der vielen den Wert eines Schwimmbades wieder in den Blick gerückt hat, kommt wieder der Sanierungsstau in den Focus. Immer weniger Kinder lernen schwimmen, immer mehr Bäder müssen schließen, ähneln sich die Schlagzeilen in der ganzen Republik. Mit Förderprogrammen ist es nicht getan, zeigen die Gemeinden und Städte aus dem Lahn-Dill-Kreis auf: Knackpunkt ist für die kommunalen Schwimmbäder die Abschreibung, die erwirtschaftet werden muss. Mit den Lasten der Kreditfinanzierung aus der Vergangenheit obendrauf, erhöht sich der Druck, der dann mit jeder Haushalts-Debatte in den Gemeinde-Gremien immer wieder aufs Neue die Frage stellt, ob man sich ein Schwimmbad überhaupt leisten könne. „Diese ruinöse Diskussion hat in der Vergangenheit viele davon abgehalten, wichtige Sanierungsschritte zu gehen. Damit sie sich überhaupt an ein Förderprogramm wagen, muss die Angst vor den Folgekosten genommen werden“, erläutert Götz Konrad den Ansatz für den „Bonus für Bäder“.

Konrad selbst hatte vor der Reform des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) schon einmal vorgeschlagen, bei der so genannten Einwohnergewichtung den Kommunen mit Hallenbad mehr Gewicht zu geben. Dass dies nach Ansicht der Landesregierung nicht gehen soll, will der Schwimmbad-Zweckverbandsvorsteher so nicht stehen lassen: „Die 31 Kurorte bekommen aus dem KFA den ,Bäderpfennig‘, zusammen 13 Millionen Euro jährlich“, weiß Konrad. Und diese Hilfe hätten die Lahn-Dill-Kommunen auch gerne für Schwimmbäder, die das Rückgrat für Schulschwimmen und Vereinssport bilden.

Landrat Wolfgang Schuster unterstützt den „Bonus für Bäder“, weil sein Kreis schon beim Schulschwimmen die Kostenerstattung für die neun verbliebenen Schwimmbäder mit 4 € pro Teilnehmer harmonisiert hat. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Kostenerstattung solidarisch geregelt. Jetzt ist das Land dran“, sagt der Landrat.

Es waren vor nicht langer Zeit noch elf Hallenbäder im LDK-Land: In Schusters Heimatgemeinde Driedorf hat zwischenzeitlich das Hallenbad im Ortsteil Mademühlen schließen müssen; selbst die Hessentagsstadt Herborn riss ihr einst so stolzes Wellenbad ab. Seit dem Jahr 2000 hat in Deutschland jedes zehnte Schwimmbad geschlossen, wird vermutet. Genaue Zahlen hierfür kennt niemand, eher für das jährliche Defizit fürs Schwimmbad vor Ort.

Hessische Schwimmbad-Kommunen sind dankbar für Investitions-Hilfen wie das aktuelle Schwimmbad-Investitionsprogramm (SWIM) oder sein Vorläufer, das Hallenbad-Investitionsprogramm (HAI). Auch wenn für viele Landgemeinden zu kompliziert und ihr Vorhaben wohl nicht teuer genug, herrscht auch Dankbarkeit für das Förderprogramm des Bundes zur Sanierung von Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen.

„Für den Betrieb der Bäder braucht es Solidarität“, sagt Markus Deusing. Der Bürgermeister von Mittenaar war der erste, der den Offenen Brief unterstützte, obwohl seine Gemeinde überhaupt kein Schwimmbad hat. „Wir brauchen keine Millionen für Prestige-Projekte, sondern Kleingeld fürs Schwimmbad nebenan. Für das Schwimmbad, das Familien, Vereine und nicht zuletzt Schulen nutzen“, so Deusing weiter.

Nach dem Super-Sommer stehen nun nicht wenige Schwimmbäder wieder im Sanierungsstau, befürchtet „Bonus“-Initiator Götz Konrad. „Damit auch Schwimmbäder, die womöglich gerade jetzt vor schweren Schritten stehen, ohne Angst eine Ja zur Zukunft finden und nicht immer wieder diese ruinösen Diskussionen führen müssen, brauchen wir einen ,Bonus für Bäder‘, der uns einen Betrieb ermöglicht“, fordern Konrad und seine Kollegen vom Land.

Hintergrund: Der Offene Brief „,Bonus für Bäder‘ statt Millionen für Prestige-Projekte“ ist nach einer Bürgermeister-Kreisversammlung in Hohenahr von allen 23 Rathaus-Chefs im Lahn-Dill-Kreis, von Landrat Wolfgang Schuster und dem neuen Sportkreis-Vorsitzenden Ralf Koch unterzeichnet und unterstützt worden. Die Anfänge dieser Idee, Schwimmbad-Kommunen über den Kommunalen Finanzausgleich zu entlasten, ist unter www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus im Internet erläutert. Hier ist der Offene Brief auch im Wortlaut zu finden.

 

 

Nächste Energiesprechstunde am 22. Oktober im Rathaus

Kostenlose Beratung der HESA

Klaus Fey (links) von der Hessischen Energiesparaktion liefert Bürgermeister Konrad die aktuelle Ausstellung nach Eschenburg. Maurermeister Jürgen Kotz (rechts) hält am 20. August die nächste HESA-Energiesprechstunde im Rathaus ab.

Die Hessische Energiesparaktion (HESA) hat im Rathaus ihre nächste Dauerausstellung aufgebaut. Plakate und Broschüren zeigen „Unser Energiesparziel in Hessen“ auf. Das Informationsmaterial ist vor Ort ebenso kostenlos wie ein Besuch in der Beratung, die am 22. Oktober zwischen 15 und 18 Uhr im Rathaus angeboten wird. Die Energiesprechstunde bietet HESA-Regionalpartner und Energieberater Jürgen Kotz (Bad Endbach) an. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter seiner Telefonnummer 0171 1183024. Weitere Termine für diese kostenfreie Beratung im Rathaus sind 19. November und der 21. Januar 2019.

Wer losmarschieren will, braucht ein Ziel. Unser Energiesparziel in Hessen ist das „10-Liter-Haus“, also ein Heizenergieverbrauch von 10 Litern Heizöl oder 10 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr (inkl. Warmwasser). Heute benötigen unsere Häuser im Durchschnitt noch das Doppelte, nämlich etwa 20 Liter Heizöl bzw. 20 Kubikmeter Erdgas pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr. In der Regel führen folgende „Sechs Schritte zum Energiesparhaus“: Dämmung der Außenwand, Dämmung des Daches, Neue Verglasung als Zwei- oder Dreischeiben-Wärmeschutz-Isolierverglasung, Kellerdeckendämmung, Gas- oder Öl-Brennwertkessel für den Heizungskeller (Alternativ prüfen: Pelletheizung, Mini-BHKW bei größerem Energieverbrauch).

Der „Förderkompass Hessen“ (www.energieland.hessen.de) informiert über alle aktuellen Förderangebote. Die Hessische Energiespar-Aktion (www.energiesparaktion.de) ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Energie-Messe 2019 mit Top-Thema Ausbildung

Jetzt Anmelden für „EM2019“

Messe-Macher (von links): Energieberater Bernd Schütz, Landrat Wolfgang Schuster, Bürgermeister Götz Konrad und LDK-Klimaschutzmanager Ingo Dorsten besprachen bei der jüngsten Beratungsbörse, wie 2019 das Thema Ausbildung Schwerpunkt in Eschenburg werden soll.(

Es ist noch über ein Jahr hin, aber Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad plant schon: Die 9. Energie-Messe in Eschenburg wird am 9. und 10. November 2019 jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wissenbach stattfinden – und sie soll erstmals als Schwerpunkt die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Branche und in der Region präsentieren.

„Der traditionelle Termin im Februar lag vor der Leitmesse, was die Heizungsbauer und -Hersteller hemmte“, blickt Konrad zurück. „Alle eint aber die Suche nach Nachwuchs und der Blick in die Keller zeigt, dass hier in den nächsten Jahrzehnten noch viel gute Arbeit geleistet werden kann, das hat Zukunft“, ergänzt Eschenburgs Bürgermeister.

Auf Initiative von Energieberater Bernd Schütz startete die Gemeinde 2006 die „kleine Messe der großen Möglichkeiten“. Meist um „Lösungen für den Hausgebrauch“ ging es auch bei den 130 Vorträgen und Exkursionen, die seitdem veranstaltet wurden. Ungezählte Ausstellungen hat die Hessische Energiesparaktion (HESA) ins Eschenburger Rathaus gebracht, wo sie mittlerweile sogar monatlich eine kostenlose Energiesprechstunde anbietet (jeweils 15 bis 18 Uhr am 20. August, 17. September, 22. Oktober, 19. November und 21. Januar, Voranmeldung per Telefon bei Energieberater Jürgen Kotz unter 0171 1183024.

Was 2006 mit elf Ausstellern und vier Vorträgen begann, hat mit rund 30 Akteuren und neun Vorträgen eine bedeutende Stellung eingenommen. „Und das ist zugleich Leistungsschau und Beratungsbörse: Die Experten von der Messe sind auch in der Woche danach zu finden und auf unserer Internetseite im Überblick zu haben“, sagt Bürgermeister Konrad.

Die Adresse www.endlich-energie.de ist Anlaufstelle und Drehscheibe, weshalb sie nun auch neu gestaltet wurde. Die Eschenburger Agentur Klank Media, die auch schon einen Film zur Energie-Messe produziert hat, baute das Portal von Grund auf neu. Auf der Internetseite können sich Interessenten jetzt schon Ausschreibung und Anmeldeformular für die „EM2019Eschenburg“ herunterladen. „Wichtiger noch als ein Stand oder Vortrag wird diesmal ein Beitrag zum Thema „Ausbildung“ sein, meint Konrad. „Und wenn wir wie bei einer Modenschau nur mal die regionalen Ausbildungsberufe über den Laufsteg schicken, werden wir staunen, was die Region alles zu bieten hat“, ist sich der Messe-Macher sicher. Warum hängt sich die Gemeinde Eschenburg so ins Thema rein? „Energie-Handwerk hat Zukunft und bringt die Wende für die eigenen vier Wände“, sagt Konrad.

Kontakt: Eschenburgs Energie-Aktivitäten finden sich unter www.endlich-energie.de im Internet und unter „energie.eschenburg“ bei Facebook. Per E-Mail an energie@eschenburg.de läuft der Kontakt ins Rathaus.

Schwimmbäder wechseln sich an den Feiertagen ab

Abwechslung: Himmelfahrt und Fronleichnam hat „Aquarena“ in Dillenburg geöffnet. Pfingstsonntag und Pfingstmontag ist das Freizeitbad „Panoramablick“ dran.

An den kommenden Feiertagen wechseln sich die beiden Schwimmbäder „Aquarena“ in Dillenburg und „Panoramablick“ in Eschenburg ab. „Urlaub das ganze Jahr!“ ist die Devise. An Himmelfahrt (10. Mai) hat „Aquarena“ von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An Pfingsten (20. und 21. Mai) ist „Panoramablick“ von 7 bis 17 Uhr dran. Fronleichnam (31. Mai) übernimmt wieder Dillenburg von 10 bis 18 Uhr.
Für den 3. Oktober kann man sich das Freizeitbad „Panoramablick“ wieder im Kalender anstreichen. Neben der Öffnung von 11 bis 17 Uhr sind wieder Technik-Touren geplant: Beim bundesweiten „Türöffnertag“ der „Sendung mit der Maus“ werden eben Türen geöffnet, die sonst das Jahr über verschlossen sind. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de und www.aquarena.org im Internet.

 

Konzert hilft dem Schüleraustausch mit Becov

Der Tag ist ungünstig, weil an einem langen Wochenende viele gerne verreisen. Der Tag ist günstig, weil am Samstag (12. Mai) Besuch aus der tschechischen Stadt Becov nad Teplou an die Dietzhölze kommt. Der Samstag vor dem Frühjahrsmarkt hat schon länger seinen festen Platz im Veranstaltungskalender des Kulturkreises Eschenburg-Dietzhölztal. Diesmal serviert der KKED „Chor & Literatur“ mit einigen Überraschungen. Und das Konzert soll einem guten Zweck dienen.
Was vor vier Jahren mit Klassikern im Lied und Passagen aus Roderich Feldes Buch „Das Verschwinden der Harmonie“ begann, geht als bunte Mischung weiter. Vom Kunstlied bis zum Poetry Slam spannt sich diesmal der Bogen. Zeitlose Kunstlieder möchten Lena Eberhorn-Stenger (Gesang) und Ehemann Lothar Stenger (Klavier) aus Herborn zu Gehör bringen. Als aufstrebendes Poetry-Slam-Talent ausgezeichnet, hat Alina Pfeifer ein Heimspiel in Eibelshausen. Eine neue Heimat für Chöre, die sich mittlerweile aufgelöst haben, ist der MGV „Liederkranz“ Steinbrücken geworden. Jüngst hat er sein 150-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläum gefeiert, nun will der gemischte Chor um Dirigent Manfred Henne Lust zum Mitsingen machen. Mit einem Harfenspiel von Barbara Sobolewski wird der Abend ausklingen.
Dazwischen wird es Überraschungen aus Becov nad Teplou geben. Das frühere Petschau ist die Heimatstadt des früheren Eschenburger Bürgermeisters Walter Jank. Auf seine Initiative hin entstand ein Schüleraustausch zwischen der Holderbergschule hier und der Musikschule dort. Seit einem ersten Besuch hier haben sich die Schulen jedes Jahr gegenseitig besucht. Die Musik half dabei, einige Sprachbarrieren zu überwinden. 2005 reisten die Holderbergschüler das erste Mal in das Städtchen zwischen Karlsbad und Marienbad und durften sogar im Schloss spielen. Unter dem Motto „So klingt Europa“ hat der KKED einige Gastspiele präsentiert und unterstützt. In diesem Jahr ist eigentlich für September der nächste Gegenbesuch der Tschechen geplant, aber die Finanzierung für die Reise steht noch nicht. Der Kulturkreis will helfen und stiftet den Erlös des Konzertes dem Schüleraustausch.
Das Konzert „Chor & Literatur“ beginnt am Samstag (12. Mai) um 19 Uhr im Bürgerhaus in Eibelshausen (Jahnstraße 3). Der Eintritt für Erwachsene kostet 5 €, Kinder und Jugendliche sind frei. Die Partnerschaft zwischen Eschenburg und Becov nad Teplou soll am Samstag zuvor im Rahmen des traditionellen Seniorennachmittages geschlossen werden, der um 14:30 Uhr im Bürgerhaus beginnt.

Europa wächst am besten mit Musik

„Was heißt denn ‚brätti‘?“, wollten die Mädels der Holderberschule von mir wissen. Sie verstanden vom Englisch des tschechischen Jungen nicht jedes Wort. Bei Blättern durch das imaginäre Wörterbuch fiel es mir dann irgendwann ein: „Pretty! Das war ein Kompliment…“. Das war 2005 bei einem Besuch in Marienbad an der singenden Fontäne. Ein Ausflug bei ersten Besuch in Becov nad Teplou. Der Schüleraustausch zwischen der Holderbergschule in Eschenburg (auch mit Schülern aus Dietzhölztal!) und der Musikschule im frühere Petschau ist seitdem groß geworden wie die Teilnehmer von damals. Bei anderen Programmen gibt es je einen Besuch hier und dort, man schreibt sich vielleicht nochmal. Und das war‘s dann.
Hier hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt. Unser früherer Bürgermeister Walter Jank ist dort geboren worden, als es noch Petschau hieß. 1996 knüpfte er bei einem Besuch in seiner Geburtsstadt den ersten Kontakt. Über die Schulen, durch engagierte Lehrer, kam es 2004 zu einem ersten Besuch von Jugendlichen in Eschenburg. Bei Musik, Ausflügen und Begegnungen sind die Schülerinnen und Schüler mit viel Neugier und ohne Vorurteile aufeinander zugegangen. Wer diesen Austausch erlebt, der sieht schnell: So wächst Europa!
Am Samstag wird die beschlossene Partnerschaft zwischen Eschenburg und Becov nad Teplou mit einer Urkunde besiegelt. „Ziel ist es, den Austausch der Jugend zu sichern und die Begegnung zwischen unseren Kommunen auszuweiten. Zur Aussöhnung nach einer gemeinsamen Geschichte und im Blick auf eine gemeinsame Zukunft in Europa, wollen wir Vertrauen bauen für ein gutes Miteinander“, so steht es in der zweisprachigen Urkunde. Musik ist eine gemeinsame Sprache, in der sich selbst Misstöne auflösen und Harmonie entsteht. Das ist eine gute Grundlage, meint

Ihr Bürgermeister

Götz Konrad

Einkaufen in Eschenburg ist und bleibt ein Erlebnis

Treffpunkt der Generationen: Beim „Made“ in Eibelshausen tummeln sich Jung und Alt zwischen Marktplatz und Rathaus, wie hier auf dem Foto aus 2008 erkennbar ist.

Am kommenden Wochenende ist in Eibelshausen Frühjahrsmarkt. Der Markt ist in der Gemeinde Eschenburg seit 1781 Tradition und Triebfeder der Innovation. „Hier ist’s schöner als am Amazonas“, wirbt Bürgermeister Götz Konrad.
Am Marktplatz geht es für die Kleinsten schon am Samstag (12. Mai) los, wo Autoskooter, Karussells und Fahrgeschäfte zu familienfreundlichen Preisen ihre ersten Runden drehen. Eine Stippvisite am Samstag lässt sich womöglich verbinden mit dem Seniorennachmittag der Gemeinde Eschenburg, der im Bürgerhaus (Jahnstraße 3) ab 14:30 Uhr mit Überraschungen aufwartet. An gleicher Stelle veranstaltet der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal ab 19 Uhr seine zweite Auflage von „Chor & Literatur“.
Mithilfe der Gewerbegemeinschaft Eschenburg & Dietzhölztal (GED) wird der Sonntag (13. Mai) zum Einkaufs-Erlebnis. In den Straßen zwischen Kirche und Rathaus bauen rund 80 „fliegende Händler“ ihre Stände und Buden auf. Nach dem Gottesdienst geht es dann los mit dem „Made“, wie die Eibelshäuser sagen. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr ist zudem am Sonntag „verkaufsoffen“. Etliche Geschäfte in der Gemeinde – vom Bekleidungsgeschäft am Platz bis zum Wohncentrum in Wissenbach – haben dann geöffnet.

 

Bummel über den Rummel: Am Marktplatz sind wieder Autoskooter, Karussells und Fahrgeschäfte zuhause und locken ebenso mit neuen Attraktionen wie die fliegenden Händler und Ladenbesitzer.

Ein Modehaus mit Feinkost und feinen Geistern wird in Wiesbaden als „Erlebnis-Einkaufen“ gefeiert – und gibt es in Eibelshausen schon seit Jahrzehnten. Bezaubernde Brautkleider, coole Küchengeräte, wegweisende Werkzeuge, fuchsige Landmaschinen, Möbel mit Menschlichkeit, Nähmaschinen auf Zack, Optik mit Durchblick, zuverlässige Schuhe, vielseitige Sportausrüstung, Farben und Deko aller Art… Lässt sich am Sonntag verbinden mit einem Familien-Bummel über den Rummel.
Man trifft erfreut Menschen, die man lange nicht gesehen hat – das ist eine Erfahrung, die viele Markt-Gäste von ihrem Besuch in Eibelshausen bestätigen können. „Einkaufen ist ein Erlebnis – und soll es in Eschenburg auch bleiben“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.
Info: Die Gemeinde Eschenburg als Veranstalter des Marktes ist unter www.eschenburg.de im Internet zu finden, die Gewerbegemeinschaft ist unter www.ged-verein.de/home zuhause.
Tradition hat Innovation: 1781 wurden die Marktrechte für Eibelshausen neu verliehen – und danach nicht wieder aufgegeben. Am Sonntag (13. Mai) ist von 13 bis 18 Uhr „verkaufsoffen“ in Läden und im Wohncentrum.