Gute Nachrichten für alle Radfahrenden: Die angekündigte Fahrradreparaturstation am Wanderportal Streitwasser im Ortsteil Simmersbach ist nun fertiggestellt und ab sofort einsatzbereit.
Direkt am Radweg gelegen, steht die Station allen Nutzerinnen und Nutzern kostenlos zur Verfügung und bietet die gewohnte Ausstattung für kleinere Reparaturen und Wartungsarbeiten. Damit wird das Serviceangebot für Radfahrende in der Gemeinde weiter ausgebaut.
Bei der Kommunalwahl am 15.03.2026 sind am Wahltag selbst nir die Wahlzettel mit einem „Listenkreuz“ ausgwertetet worden für den Trend. Ab Montag (16. März) wird im Rathaus nun der ganze Rest von sechs Teams ausgezählt. Die Wahl zur Gemeindevertretung, den sechs Ortsbeiräten und den Kreistag wird nun genau gezählt, welche Stimmen auf verschiedene Personen verteilt und angehäuft wurden.
Sie haben bitte Verständnis dafür, dass alles andere erst einmal hinten anstehen muss, bis die Wahlergebnisse vorliegen. Das Rathaus ist deshalb weitgehend geschlossen. Die Auszählung erfolgt öffentlich, d. h. interessierte Bürger/innen können den einzelnen Wahlvorständen zuschauen.
Ab Mittwoch (18. März) sind alle Abteilungen wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.
Am Samstag, 18. April 2026ab 10 Uhr bietet der ADFC Dill e.V. ein Fahrradsicherheitstraining an. Die Veranstaltung findet auf dem Parkplatz am Marktplatz in Eibelshausen statt.
Bei diesem Training werden praktische Tipps zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr vermittelt. Zudem wird die neue Fahrrad-Servicestelle vorgestellt. Interessierte können sich außerdem an der Info-Box des ADFC über weitere Angebote und Aktivitäten informieren.
Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen – wir freuen uns auf Sie!
Für Kurse, Verine und Sport reservieren wir die Bahnen 4 und 5 gerne. Wellenbrecherleinen sorgen sorgen dafür, dass alle Altersgruppen hier zum Zuge kommen.
Unter den 114.207 Besuchern des Vorjahres sind auch etliche Kursteilnehmer, die im Nichtschwimmerbecken oder auf den abgesperrten Bahnen und 4 und 5 unser breites Angebot – von Baby bis Reha – genutzt und genossen haben.
Über die 14 Kursanbieter sind im Jahr 2025 insgesamt 12.279 Besuche in die Statistik eingegangen. Diese Teilnehmer haben nicht nur den jeweiligen Eintritt am Eingang bezahlt, sondern pro Besuch ein Kurs-Entgelt von 0, 70€ obendrauf. Das hat der Schwimmbad Zweckverband vor Jahren eingeführt, damit kursanbieter mehr bezahlen als normaler Besucher. Jetzt insgesamt kam dadurch ein zusätzliches Nutzungsentgelt in Höhe von 8.595 € zusammen und verbesserte das Ergebnis das Freizeitbad „Panoramablick.“
Auch das Training von TV und DLRG findet sich auf dieser Übersicht. Zudem die insgesamt 18 Schulen aus Eschenburg, Dietzhölztal und der näheren Umgebung. Dadurch waren im vergangenen Jahr 17.581 Teilnehmer des Schulschwimmens verbucht worden, wofür die beiden Kreise jeweils 10 € an Kosten erstatten.
Die Öffnungszeiten sind für Bade- und Kursbetrieb wie bisher:
Montag (Warmbadetag)
13:00-21:00 Uhr
Dienstag (Warmbadetag)
07:00-21:00 Uhr
Mittwoch
07:00-17:00 Uhr
Donnerstag
13:00-21:00 Uhr
Freitag
13:00-21:00 Uhr
Samstag
07:00-17:00 Uhr
Sonntag
07:00-17:00 Uhr
Info: Geschenk-Gutscheine am besten direkt bei der Aufsicht oder vorher mit einer E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de bestellen. Für die Geldwertkarten am Automaten oder auch Gutscheine in beliebiger Höhe hat das Freizeitbad einen Umschlag, den man als Präsent vielfach nutzen kann. Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet.
Kohärenz statt Konkurrenz: Schwimmbäder ergänzen sich
Bei unserer Projektskizze für das Bundes-Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten haben wir die Lage auf einem Plakat dargestellt. Die beiden nächsten Bäder sind zwar aktuell geschlossen, aber wir brauchen einander und ergänzen uns: Die Nachbarschaft zu den Schwimmbädern in Dillenburg (13 km Entfernung, Baujahr 2003, 6 Bahnen 50 m, 155.000 Besucher jährlich bis 2019, seit 2020 geschlossen für Sanierung) und in Haiger (17 km, Bj. 1964, 3 Bahnen 25 m, 30.000 Besucher jährlich) wird inzwischen weniger als Konkurrenz, sondern als Kohärenz gesehen. Zusammenarbeit statt Streit. Wir „warten“ nicht auf Dillenburgs Wiedereröffnung, sondern in unserem Sanierungsplan wird die Schließung nach hinten geschoben. Das ist zunächst der Plan und die Bitte an den Bund. Die Beschlüsse zum Bauprogramm 2027-2031 sind danach von den Gremien des Zweckverbandes „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ und der beiden Gemeinden zu fassen, wenn Hilfe aus Berlin, Wiesbaden und Wetzlar klar ist.
An dem Plakat zur Projektskizze lässt sich schon jetzt ablesen, dass das Bäder-Dreieck im Delta von Dill und Dietzhölze seine Berechtigung hat, weil die Wasserflächen gebraucht werden zum Schwimmenlernen und Schwimmen und weil sich die Ausstattung und Ausrichtung ergänzen. Der eine Nachbar hat ein Sportbad und Riesenrutsche, der andere ein Drei-Meter-Sprungbrett – und die beiden Grundzentren Eschenburg und Dietzhölztal erfüllen mit ihrem Freizeitbad „Panoramablick“ für Schule, Familie und Gesundheit eine eigene Funktion für die Region.
Mit Rekord-Besuch wirbt „Panoramablick“ um Unterstützung von Bund, Land und Kreis
Der Dienstag vor Silvester brachte zum Abschluss noch einmal 472 Besucher ins Bad. Mit 114.207 Besuchern war das Jahr 2025 das beste in der Geschichte des Hallenbades in Eibelshausen. „Mit dieser Resonanz im Rücken werden wir uns nun um Fördermittel beim Bund bewerben und auch das Land und der Kreis werden hier mithelfen“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.
Für den 1969 gegründeten Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ geht das in Erfüllung, was Otto Friedrich Schlemper dazumal als „Lebensnotwendigkeit für die Bevölkerung des nördlichen Dillkreises“ begründet hat. Hier geht es nicht nur um die beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal, sondern um die Funktion in der Region. Die 92.419 zahlenden Besucher (2024 waren es 90.066) kommen teils von weit her. Für das Schulschwimmen zahlen die Kreise Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf mittlerweile 10 Euro pro Teilnahme. Aus 18 Schulen kamen im vergangenen Jahr 17.581 Schüler (Vorjahr: 14.424), davon 1.798 aus dem Nachbarkreis.
Ein ständig steigendes Einzugsgebiet hat die DLRG, vor allem die Ortsgruppe Aartalsee. Im Wintertraining kamen 873 ins Hallenbad – und bieten Rettungsschwimm-Ausbildung an, die wiederum beim Schulschwimmen, in der Jugendarbeit oder an anderen Badegewässern gebraucht wird.
Die Schwimmabteilung des TV Eibelshausen trug mit 2.669 Trainings-Teilnehmern zur Rekord-Bilanz bei. Den Eintritt für den Dienstsport der Feuerwehr übernehmen die beiden Gemeinden, was sich steigender Beliebtheit erfreut: Im Jahr 2025 wurde das Angebot 665 mal genutzt, nachdem in den Vorjahren 436 (2024) und 340 (2023) gekommen waren.
Mit 24 % die stärkste Steigerung hatte der Anteil am Schulschwimmen für den Lahn-Dill-Kreis. „Das zeigt zum einen unsere Funktion in der Region“, freut sich Verbandsvorsteher Konrad. „Zum anderen können wir – die Corona-Schließung rausgerechnet – an der Erfolgsbilanz ablesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Auch nach mehr als 50 Jahren geht vom Freizeitbad „Panoramablick“ eine besondere Begeisterung für Bäder aus – weil es ein ganz normales Bad ist. Und weil es damit – skalierbar für alle anderen Bäder – den Wandel vom Kostenträger zum Sympathieträger geschafft hat. Diese erfreuliche Entwicklung ist vor allem einer verlässlichen Teamleistung zu verdanken.“
Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Arbeitgeber fordern bei Verletzungen von Fußgängern, die durch Unfälle bei Schnee- und Eisglätte verursacht wurden, Schadenersatz von denen, die zur Schneeräumung und Streuung verpflichtet sind. Deshalb weisen wir hiermit wiederholt auf die Schneeräumungs- und Streupflicht der Anlieger hin.
Nach der für die Gemeinde Eschenburg gültigen Satzung sind Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigte, Wohnungseigentümer und Nießbraucher verpflichtet, bei Schneefall und bei Schnee- und Eisglätte in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr die Gehwege (Bürgersteige), Überwege (besonders gekennzeichnete Übergänge für den Fußgängerverkehr sowie die Übergänge an Straßenkreuzungen und –einmündungen in Verlängerung der Gehwege), Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang zu räumen und zu bestreuen.
Sonderfall: In dem Teilstück der Bachstraße im OT Hirzenhain-Ort, das als verkehrsberuhigter Bereich mit dem Zeichen 325 StVO „Spielende Kinder“ beschildert und in dem kein Gehweg vorhanden ist, ist auf der Straßenfläche ein Streifen von 1,5 m Breite entlang der Grundstücksgrenze zu räumen und zu streuen.
Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind die beidseitigen Anlieger in jährlichem Wechsel zum Winterdienst verpflichtet, und zwar in Jahren mit gerader Endziffer die Anlieger an der Gehwegseite und in Jahren mit ungerader Endziffer die Anlieger der gegenüberliegenden Straßenseite.
Des Weiteren sind die in den Gehwegen befindlichen Vorrichtungen zur Brandbekämpfung (Wasserabsperrschieber- und Hydrantenkappen) von Schnee und Eis freizuhalten.
Bei Tauwetter müssen die Abflussrinnen von Schnee freigehalten werden.
Besonderer Hinweis: Für Fußwegeverbindungen obliegt der Winterdienst der Gemeinde. Nach der Rechtsprechung ist die Räum- und Streupflicht jedoch nur auf „verkehrswichtigen sowie unentbehrlichen“ Fußgängerwegen durchzuführen. Beispielsweise sind die nachstehend aufgeführten Fußgängerwege und –treppen nicht als verkehrswichtig bzw. unentbehrlich eingestuft, so dass hier die Räum- und Streupflicht entfällt:
OT Eibelshausen
– Fußweg zwischen Hauptstraße 10 und Rehgartenstraße
– Fußweg zwischen Rehgartenstraße und Baumgartenstraße 9 (Alter Friedhof)
– Fußweg zwischen Baumgartenstraße 32 und Hohe Straße 31 (beim Spielplatz)
– Fußweg zwischen Hosbachstraße 18 und Obere Hosbachstraße 15
– Fußweg zwischen Baumgartenstraße 10 und Hohe Straße 11
Fußweg zwischen Berliner Straße 16 und Königsberger Straße 3
Wegeverbindung zwischen der Straße An der Bahn 4 und der Simmersbacher Straße 20
– Wegeverbindung zwischen der Straße An der Bahn 6 und der Simmersbacher Straße 26
– Fußweg zwischen der Heinrich-Heine-Straße 1 und der Straße Auf der Rütsche 30
– Fußweg zwischen Lessingstraße 12 und der Straße Am Honigbaum 2
– Fußwegverbindung Hermann-Löns-Straße 10 und Theodor-Storm-Straße
– Fußwegverbindung Heinrich-Heine-Straße zwischen den Hausnr. 15 und 20 und Feldweg
– Fußwegverbindung Auf den Grünerlen 19 und Feldweg
– Fußwegverbindung Auf der Rütsche 36 und Spielplatz
– Fußwege zwischen Eiershäuser Straße 23/Eiershäuser Straße 27 und der Verlängerung der Straße Stengershof (nördlich und südlich Pfarrhaus)
OT Hirzenhain-Ort
– Fußwegverlängerung der Straße An der Schule durchgehend bis zur Rehgasse
– Fußweg zwischen Hofstraße und Rehgasse
– Fußweg zwischen Hirzenhainer Straße 36 und der Rehgasse 3 (bei der Sparkasse)
– Fußweg zwischen Poststraße 6 und Johannesgasse 15
– Fußweg zwischen Poststraße 12 und Johannesgasse 15
– Fußweg zwischen Bachstraße 12 und Faulchenstraße 17
– Fußweg zwischen Im Boden 14 und Faulchenstraße 18
– Fußweg zwischen Hirzenhainer Straße 5 und der Straße Am Köppel 13
Fußweg zwischen der Straße Am Köppel 12 bis Faulchenstraße 45 (Tina-Hermann-Pfad)
Fußweg zwischen Hirzenhainer Straße 44 und der Straße Am Kindergarten (bei den Kleingärten Auf dem Löhchen)
OT Hirzenhain-Bahnhof
– Fußweg zwischen Habichtstraße 10 und Spiel-/Bolzplatz
– Fußweg zwischen Bussardstraße 3 und Spiel-/Bolzplatz
– Fußweg zwischen Industriestraße 7 und Schelde-Lahn-Straße
OT Eiershausen
– Fußweg zwischen der Schwarzbachstraße und Sonnenhang 13
– Fußweg Auf’m Hof 4 zur Gasse 3
– Fußweg von der Gasse bis zum Friedhof
– Fußweg Gasse zum Grainhof 4
– Fußweg zwischen der Straße Auf’m Hof zum Friedhof
– Fußweg Auf’m Hof – Dorfstraße 1
Busshaltestelle
– Fußweg Auf’m Hof – Gissestraße
– Fußweg zwischen Mühlenweg 4 und Teichstraße 4
– Fußweg Schwarzbachstraße 24 – Gartenstraße 2
OT Simmersbach
– Treppe Biedenkopfer Straße – Lange Lenzstraße
– Fußweg (Postweg) zwischen Biedenkopfer Straße 32/34 und Hornbergstraße 14
– Fußweg zwischen Winkelstraße 8 und Feldstraße 2
OT Roth
Fußweg zwischen Turmstraße 6 und Wiesenstraße 7
Fußweg zwischen Achenbacher Weg 3 und An den Gärten 3
OT Wissenbach
– Fußweg zwischen Forsthausstraße und der Straße An der Hardt 4
– Fußweg zwischen Am Schießrain 17 und In der Hager 12
– Fußweg zwischen An der Hardt 18 und In der Hager 7
– Wegverbindung zwischen Bezirksstraße 11 – Birkenweg 16 – Lindenweg 12 und Ahornweg 21
„Dankeschön-Abend“ im Juni: Ehrung für Sportler und Ehrenamt
Für Vorschläge ist nun doch noch etwas Zeit. Einen „Dankeschön-Abend“ will der Gemeindevorstand zu-sammen mit der SG Eschenburg zu ihrer 30-Jahr-Feier im Juni planen. Weil seit der jüngsten Sportler-ehrung im Jahr 2016 etliche Erfolge zu verbuchen sind, soll für die erfolgreichen Sportler des letzten Jahr-zehnts eine gemeinsame Urkunde erstellt werden
Wer hat noch alles in seiner Sportart „abgeräumt“ und Titel eingefahren? Wer hat im Ehrenamt eine beispielhafte Leistung erbracht? Laut Richtlinie der Gemeinde Eschenburg können Vorschläge gemacht werden für erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen. Und mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, den wir im Februar 2010 das erste Mal in dieser Form verliehen haben, sollen die „Macher“ und „Motoren“ unserer Vereine gewürdigt werden.
Der Ehrenamtspreis der Gemeinde, so heißt es in den Ehrungs-Richtlinien, wird an Personen verliehen, „die sich ehrenamtlich durch außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, besonderes Engagement sowie uneigennütziges Wirken für das Gemeinwesen ausgezeichnet haben“.
Als Beispiele seien hier nur genannt:
Soziales, gemeinnütziges Engagement
Kultur- und Brauchtumspflege
Natur- und Umweltpflege
Vereinsarbeit
Sport- und Jugendarbeit
Brand- und Katastrophenschutz / Rettungsdienst
Wirken im kommunalen Aufgabenbereich
Für die Sportlerehrung und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg gibt es im Internet ein Formular für Vorschläge, auf dem auch die Richtlinien vermerkt sind. Unter der Adresse www.eschenburg.de ist die Datei zu finden „Im Rathaus“ unter „Formulare & Downloads“ bei „Sonstiges“ – Formular hier.
Vorschläge kann jeder unterbreiten; sie sind mit einer Begründung an den Gemeindevorstand zu richten. Am besten per E-Mail an zukunft@eschenburg.de oder per Briefpost an die Gemeinde Eschenburg, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg.
Am 11. Februar stellen wir auf eine neue Version der Onleihe um. Aufgrund der Migrationsarbeiten wird die Onleihe an diesem Tag ab ca. 9 Uhr nicht erreichbar sein.
28.02. startet Aktion „Saubere Landschaft“ in Eibelshausen
Viele Helfer: Der Verschönerungsvereins Eibelshausen macht am 28. Februar wieder den Anfang.
Es ist mehr als eine einzelne Aktion, sondern eine gemeinsame Mission. Mit dem Foto vom Finale 2025 in Eiershausen erinnern wir – noch im Winter – an die Aktion „Saubere Landschaft“, die bald wieder startet und in jedem unserer sechs Ortsteile für einen tatkräftigen „Frühjahrsputz“ sorgt. Man glaubt nicht, was unsere Zeitgenossen alles in die Landschaft werfen – was man ganz legal und zentral kostenlos abgeben kann: Der Wertstoffhof in der Eiershäuser Straße 59 nimmt im Winterhalbjahr samstags von 9 bis 11:30 Uhr allerhand an. Ab 01.04. bis 31.10. hat der Wertstoffhof samstags von 9 bis 14 Uhr und mittwochs von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Es gibt eigentlich keinen Grund, irgendetwas in Wald und Flur zu „entsorgen“ – weil es gerade für unsere Umwelt eine Verschmutzung ist, und Tiere und Pflanzen stört.
Viele Hände – schnelles Ende. Jede einzelne Aktion „Saubere Landschaft“ ist auch ein Erlebnis. Jung und Alt packen an. Und zum Abschluss gibt es einen Imbiss, den die Gemeinde Eschenburg sponsert. Seitdem das über die „Kommission Zukunft“ läuft, ist der Verpflegungs-Zuschuss auch nicht mehr gedeckelt. Das soll vor allem ein Dankeschön an die jungen Helfer sein, die sich an dem Umweltschutz-Abenteuer beteiligen.
Im Veranstaltungs-Kalender der Internetseite (www.gemeinde-eschenburg.de/veranstaltungen) und in der Eschenburg-App kann man in allen sechs Ortsteilen die Termine für die Aktion „Saubere Landschaft“ finden (-> hier auch im Überblick). Man kann sie sich von dort sogar in den eigenen Kalender hochladen, damit man sie nicht vergisst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auch die Unfallversicherung greift ohne Papierkram.
Geplant sind bei unserer gemeinsamen „Mission saubere Landschaft“ folgende Termine und Treffpunkte:
28. Februar – 10:00 Uhr VVVE Eibelshausen – Alte Hühnerfarm
11. April – Alle Vereine Hirzenhain, Ausweichtermin 18. April
11. April – 10:00 Uhr Verschönerungsverein Simmersbach – Dorfweiher
11. April – 14:30 Uhr FC Roth – Schutzhütte
13. – 17. April – Wissenbach – alle Vereine
25. April – 10:00 Uhr VVV Eiershausen – Festplatz, Ausweichtermin 9. Mai
Eschenburg blüht … mit gutem Beispiel voran!
Die Saat wird aufgehen, werden wir sehen: Unter dem Motto „Eschenburg blüht“ haben wir am Marktsonntag 1000 Starter-Sets an Blumenzwiebeln verteilt. Kostenlos, aber nicht umsonst. Die kleine „Preisfrage“ hatten viele mit dem Quiz in der Wochenzeitung vorbereitet oder konnten auch spontan antworten, ob ein blühender Garten besser ist oder ein „glühender“.
„Naturnahe (Vor-)Gärten – Bunt und lebendig statt trist und grau“ (Flyer LDK + Gemeinde Eschenburg)
Denn „glühen“ werden Gärten und Plätze, die Schotter und Steine statt Blätter und Blüten haben. Ohne Grün wird jeder Platz zum „Backofen“, merkt man – manche zu spät. Der „Schottergarten“ ist auch nur scheinbar schön und das meist nur für kurze Zeit.
Darüber möchte die „Kommission Zukunft“, das Nachhaltigkeits-Gremium unserer Gemeinde, weiter mit Vorschlägen und Vorbildern ins Gespräch kommen, statt mit Vorschriften und Verboten zu hantieren.
Wir wollen unsere Seite www.buergerbaum.org ausbauen zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen – und dafür sammeln wir jetzt schon Beispiele aus dem privaten Garten (Foto) und Ideen für den öffentlichen Raum. Senden Sie uns eine E-Mail an zukunft@eschenburg.de mit Bildern von Ihrem Bäumchen oder den Blumen aus den verteilten Zwiebeln. Im zweiten Schritt sammeln wir Ideen, wo auf Grundstücken der Gemeinde mehr Grün kommen kann.
Dafür gibt es ein eigenes Förderprogramm, das wir gezielt nutzen möchten. Beispiel: Simmersbacher Straße. Die gehört noch dem Kreis, sie soll aber an die Gemeinde gehen. Dann können wir uns Gedanken machen, welche Straßenbäume dort in Zukunft für Schatten und Sauerstoff sorgen sollen.
Damit können wir zeigen: Eschenburg geht – oder besser: blüht – mit gutem Beispiel voran.
„Kommission Zukunft“ + Holderbergschule planen gemeinsamen Stand am Markt
Manuela Stolte und Peter Hardtmann aus Hirzenhain schreiben: „Die Baumpflanz-Aktion hat uns sehr gefreut, leider haben wir auf unserem kleinen Hof keinen Platz dafür. Aber wir haben ihn stellenweise entsiegelt und Beete angelegt.“
Genau darum soll es beim nächsten Projekt gehen, das die „Kommission Zukunft“ angeht. Die Mission „Unser Dorf soll grüner werden“ hat 2023 begonnen mit rund 1000 Bäumen und Büschen, die an private Haushalte verteilt werden konnten. Mit „Bürgerbaum“ ist eine Marke geschaffen worden. Um die Aktion zu wiederholen und die Adresse www.buergerbaum.org auszubauen zu einer Plattform fürs Pflanzen und Pflegen, werden weiterhin Partner gesucht. Für Förderprogramme und Umweltpreise passte „Bürgerbaum“ bislang nicht in die Richtlinien – aber für die „Kommission Zukunft“ ist das der Beweis für die Bedeutung: „Hier geht es weniger um subventionierte Symbolpolitik oder teure Vorschriften, sondern unsere ‚KommZu‘ will zeigen, dass jeder mitmachen kann und Naturschutz schon zuhause anfängt“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.
Die zunächst angedachte Apfelernte-Aktion hat die „Kommission Zukunft“ wieder verworfen; die Holderbergschule und die drei Obst- und Gartenbauvereine in Hirzenhain, Eiershausen und Wissenbach können da besser weiterhelfen. Im Gespräch mit der Holderbergschule entsteht gerade eine neue Aktion, die in die Mission „Unser Dorf soll grüner werden“ passt: Zum Herbstmarkt (13. + 14. Oktober) planen „KommZu“ und Holderbergschule einen gemeinsamen Stand und im Vorfeld eine Beitragsreihe in der Wochenzeitung. Warum sind blühende Gärten wichtig für Artenvielfalt und Hochwasserschutz? Um solche Fragen soll es bei einem Rätsel gehen. Wer daran teilnimmt, soll beim Markt Blumenzwiebeln als Geschenk erhalten. Der Arbeits-Titel „Eschenburg blüht“ ist dann das Motto fürs nächste Jahr und den Frühjahrmarkt.
Mehr Informationen über die „Kommission Zukunft“ finden sich unter www.eschenburg.de/zukunft im Internet. Um die Internetseite www.buergerbaum.org zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen auszubauen, werden noch Spenden und Sponsoren gesucht. Spenden annehmen und quittieren kann die „Stiftung für Eschenburg“. Ideen und Fragen können an die Adresse zukunft@eschenburg.de oder die Mitglieder der „Kommission Zukunft“ gerichtet werden.
Um die Internetseite www.buergerbaum.org zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen auszubauen, werden noch Spenden und Sponsoren gesucht. Spenden annehmen und quittieren kann die „Stiftung für Eschenburg“.
Nachhaltige Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“
Wo ist der Baum? Senden Sie uns ein Bild von Ihrem Bürger-Baum oder -Busch an zukunft@eschenburg.de und berichten, was Sie als Obst- und Gartenbauer erleben.
Fotos, Videos und Infos zum Pflanzen und zur Pflege werden wir fortlaufend unter www.buergerbaum.org im Netz mit allen Baum-Freunden teilen.
In Hirzenhain hat der Obst- und Gartenbauverein am 28.10.2023 schon einmal gezeigt, wie man einen Baum pflanzt. Bilder und Bericht hier:
Die „Kommission Zukunft” (kurz: KommZu – im Internet zu finden unter www.eschenburg.de/zukunft) setzt sich für Umwelt, Natur und Klimaschutz sowie für nachhaltiges Planen und Bauen ein. Nachdem die „Aktion saubere Landschaft“ erstmals wieder in allen Ortsteilen startete und eine weitere Pflanzaktion den „Bürgerwald“ vergrößerte, soll in Eschenburg für jedes Haus ein Baum oder Busch kostenlos angeboten werden, damit hier prima Klima herrscht. Statt den Garten mit Schotter zu einer Wüste zu verwandeln, kann mehr Grün das Klima ganz praktisch schützen. Wie einfach das ist, soll im Herbst eine Pflanzaktion für zuhause zeigen. Interessenten bekommen dann Tipps von heimischen Experten und von der Gemeinde eine Pflanze für zuhause geschenkt. Dafür werden bis zu den Sommerferien verschiedene Bäume und Büsche gezeigt, die mit Obst oder als Zierde jeden Garten und jede Grünfläche verschönern. Die Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ stellt sich mit einer Auswahl an Bäumen und Büschen unter www.buergerbaum.org vor. Wenn die Bestell-Funktion aktiviert ist, können Sie bis Ende Juli einen Baum oder Busch bestellen. Für den 4. November wird eine Beispiel-Pflanzung und Abhol-Termin geplant. Dieses Angebot ist für Eschburger kostenlos und wird von der „Kommission Zukunft“ der Gemeinde Eschenburg getragen.
Die drei Obst- und Gartenbauvereine aus Wissenbach, Eiershausen und Hirzenhain wie auch die Holderbergschule als Naturparkschule wollen beim Planen, Pflanzen und Pflegen helfen.
Kontakt: Mehr Informationen zu solchen Aktionen gibt die „KommZu“ gerne weiter hier auf der Internetseite www.eschenburg.de/zukunft und freut sich über Mitteilungen an zukunft@eschenburg.de per E-Mail.
„Kommission Zukunft“ mit Kreis-Klimaschützer (von links): Katrin Schwehn, Bernd Schütz, Peter Hermann, Ingo Dorsten, Jannis Steinle, Collin Wilczek, Iris Orth und Jacob Manderbach. (Foto: Götz Konrad)Ein Gremium, das sich für prima Klima einsetzt: Die neu gebildete Kommission „Zukunft“ hat ihre Arbeit aufgenommen und lädt zum Mitmachen ein. „Unser Dorf soll grüner werden“, ist dabei ein Ansatz für eine Aktion: Jeder Haushalt soll einen Baum für Zuhause bekommen.
Collin Wilczek und Jacob Manderbach vom Gemeindevorstand, Peter Hermann, Katrin Schwehn und Jannis Steinle von der Gemeindevertretung sowie Iris Orth und Bernd Schütz als Experten von außerhalb der Gremien sind in die „Kommission Zukunft“ berufen worden, die sich mit den Themen Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit, Bauen, Verkehr und Klimaschutz befasst. Seit der ersten Sitzung Ende November haben sie sich bereits sechs Mal getroffen, auch digital mit den Mobilgeräten der Gemeinde-Gremien.
Als Ideengeber und Ratgeber zuarbeiten, Gremien wie Bürgerschaft informieren und sensibilisieren, innovative Ideen entwickeln, wie Eschenburg den Titel „Klima-Kommune“ mit Leben füllen kann – das sind die Ziele der „KommZu“.
Im Februar kam die „Kommission Zukunft“ mit Ingo Dorsten zusammen, der seit sieben Jahren das Klimaschutz-Management beim Kreis aufbaut. Der Kreis hat zwar eine Klimaschutzkommission, aber bei den Kommunen ist die „KommZu“ Eschenburg Vorreiter.
Dabei geht es mehr um Vorbilder statt Verbote, mehr um Vorschläge als um Vorschriften, ist der Klima-Gruppe bewusst: Kommunen verbrauchen nur 2 % der Energie, haben aber eine Vorbildfunktion.
„Grün statt grau“ – unter diesem Arbeits-Titel wollen Kreis und „KommZu“ einen Flyer entwerfen und jede Familie zum Mitmachen einladen:
eine eigene Kampagne „Unser Dorf soll grüner werden“ sind die drei Aktionen zum Start.
„Jede Wiese, die erhalten bleibt, ist Gold wert“, schärfte Ingo Dorsten dem Bau- und Umweltausschuss in Eschenburg ein, wo Kommission und Klima-Manager sich gemeinsam vorstellten.
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