Autorarchive: Götz Konrad

Gottesdienste in Eschenburg

Gottesdienste Eschenburg ist ein YouTube-Kanal, auf dem die evangelischen Kirchengemeinden Eibelshausen, Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach ihre Gottesdienste veröffentlichen.

Evangelische Kirchengemeinde Eibelshausen (neue Internet-Adresse www.kirchengemeinde-eibelshausen.de) – Gottesdienste auch im Youtube-Kanal des CVJM Eibelshausen

  • 25. Januar 10:30 Uhr Gottesdienst (mit Pfarrer Wieland Schäfer)

Evangelische Kirchengemeinde Hirzenhain

  • 25. Januar 10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst in der Ev. Kirche Hirzenhain-Dorf mit anschließender Gemeindeversammlung und Neujahrsempfang (mit Pfarrer Michael
    Brück)

Evangelische Kirchengemeinde Simmersbach

  • 25. Januar 10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst in der Ev. Kirche Hirzenhain-Dorf mit anschließender Gemeindeversammlung und Neujahrsempfang (mit Pfarrer Michael
    Brück)

Evangelische Kirche Eiershausen

  • 25. Januar 10.30 Uhr Stream-Gottesdienst im Ev. Gemeindehaus

Evangelische Kirchengemeinde Wissenbach

  • 25. Januar 10.45 Uhr Gottesdienst in der Ev. Kirche

Evangelische Kirchengemeinde Roth

  • 25. Januar 10:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (mit Pfarrer Föste)

FeG Eibelshausen

  • 25. Januar 10.00 Uhr Gottesdienst (Predigt: Markus Schmidt)
  • 1. Februar 10.00 Uhr Gottesdienst (Predigt: Kathrin Kloos)

FeG SimmersbachGottesdienste online hier

  • 25. Januar 10:00 Gottesdienst (mit Simon Pietschmann)
  • 1. Februar 10:00 Gottesdienst (mit Simon Pietschmann)

FeG Wissenbach

  • 18. Januar 10.00 Uhr Allianzgottesdienst in der FeG Wissenbach (mit Steffen Werner)

Katholische Kirchengemeinde „Zum guten Hirten an der Dill“

  • 21. Januar 17:00 Uhr Eibelshausen Hl. Messe
  • 22. Januar 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
  • 25. Januar 9:00 Uhr Ewersbach Hl. Messe
  • 25. Januar 17:00 Uhr Eibelshausen Wortgottesfeier
  • 26. Januar 18:00 Uhr Hirzenhain Hl. Messe (Friedenskirche)
  • 1. Februar 9:00 Uhr Ewersbach Hl. Messe mit Blasiussegen

Die katholischen Pfarreien Herz Jesu Dillenburg und Sankt Petrus Herborn haben sich zusammengeschlossen zur Pfarrei „Zum guten Hirten an der Dill“ und sind über den YoutubeKanal „Katholisch an der Dill“ gemeinsam präsent.

Kontakt: Kath. Pfarrei Zum Guten Hirten an der Dill, Wilhelmsplatz 16, 35683 Dillenburg, 02771-26376-0, email: info@katholischanderdill.de; Homepage: www.herzjesu-dillenburg.de

In seelsorgerischen Anliegen auch (02771) -26376-11, 26376-56 und 26376-66, WhatsApp/SMS: 01625390852


Unsere YouTube-Kanäle für Online-Gottesdienste und Andachten

KKED lädt ein zum Jahres-Auftakt JA!2026 am 30. Januar

KKED Logo Kulturkreis

KKED lädt ein zum Jahres-Auftakt am 30. Januar und plant wieder einen „Bunten Abend“

Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal sagt „JA!2026“. Der Jahres-Auftakt steigt am 30. Januar – und für den weiteren Verlauf des Jahres gibt es zwei weitere wichtige Termine.

Bei freiem Eintritt spielen am 30. Januar wieder die „Men in Blue“ Peter Schneider und Michael „Öli“ Müller ab 19 Uhr in der Johanneskapelle in Ewersbach (Hauptstraße 47).

Zum zweiten Mal bringt ein „Bunter Abend“ beste Unterhaltung mit Chören und Gruppen aus Eschenburg und Dietzhölztal auf die Bühne. Am 25.09.2026 um 18 Uhr geht es los in der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22).  Der Eintritt ist ebenso frei. Interessenten fürs Programm können sich unter info@kked.de melden.

Zum dritten Mal führt eine Konzertfahrt des KKED zum Finale der Weilburger Schlosskonzerte. „Letzte Nacht: Best of Ballett“ ist am 08. August Programm im Renaissancehof, wenn wieder die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Heiko Mathias Förster berühmte Ballettmusiken von Guiseppe Verdi, Jules Massenet Pjotr Tschaikowski und vielen anderen mehr zum Klingen bringen und die „letzte Nacht“ der Konzertreihe zum Tanzen und Träumen beschwingen. Der KKED bietet die Tour an zum Komplett-Preis von 55 Euro für Mitglieder. Wer noch kein Mitglied ist, zahlt 65 Euro für Bus und Eintritt. Für die Tickets und Plätze nimm Peter Erbert Anmeldungen an per E-Mail an erbertp@t-online.de, telefonisch unter 0151-58127219 oder schriftlich an Hauptstraße 30a 35716 Dietzhölztal. Anmeldeschluss ist am 31.März 2026

Info: Mehr Informationen über den Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal und Beitritts-Formulare für eine Mitgliedschaft (12 Euro im Jahr) gibt es unter www.kked.de im Internet. Mit Fotos und Videos ist ein Rückblick auf den ersten „Bunten Abend“ unter www.eschenburg.de/kked im Internet zu finden.

Peter Schneider und Michael "Öli" Müller haben die Johanneskapelle in Ewersbach bereits mehrfach mit ihrem Blues in Swingen gebracht. (Foto: Götz Konrad)
Peter Schneider und Michael „Öli“ Müller haben die Johanneskapelle in Ewersbach bereits mehrfach mit ihrem Blues in Swingen gebracht. (Foto: Götz Konrad)

KKED freut sich über gute Resonanz

Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal hat seinen Vorstand neu gewählt - und der Vorstand steht für beide Gemeinden (von links): Vorsitzender Götz Konrad hat Simon Braun als neuen Stellvertreter. Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz, Anuschka Schaffner, Waltraud Baron und Ulrich Lehmann wurden bestätigt.
Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal hat seinen Vorstand neu gewählt – und der Vorstand steht für beide Gemeinden (von links): Vorsitzender Götz Konrad hat Simon Braun als neuen Stellvertreter. Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz, Anuschka Schaffner, Waltraud Baron und Ulrich Lehmann wurden bestätigt.

Eschenburg/Dietzhölztal – Veranstaltungen wie die Konzertfahrt und die Krimilesung haben dafür gesorgt, dass beim Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal die Zahl der Mitglieder von 104 auf 113 gestiegen ist. Und die gute Resonanz hält an, hat Vorsitzender Götz Konrad der Jahreshauptversammlung berichtet.

Beim Jahrestreffen in der Gaststätte am Hammerweiher ist der Vorstand für zwei Jahre neu gewählt worden. Kai Uwe Schöler hatte beim Neustart 2023 geholfen, stand aber als zweiter Vorsitzender nicht weiter zur Verfügung, weil er als Leiter der Musikschule Lahn-Dill und der Wetzlarer Kulturgemeinschaft gebraucht wird. Die Wetzlarer Musikschule Lahn-Dill ist weiterhin Mitglied im KKED und bietet Vergünstigungen zu deren Konzerten.

Bei der Neuwahl des Vorstands wurde Simon Braun als neuer „Vize“ gewählt und bildet nun mit Götz Konrad die Spitze. Der Vorsitzende wurde ebenso bestätigt wie Schriftführerin Anuschka Schaffner, Kassenwart Ulrich Lehmann sowie die Beisitzer Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert, Beate Kunz und Waltraud Baron.

Bei der weiteren Planung ist die Konzertfahrt am 09.08.2025 zu den Weilburger Schlosskonzerten ausgebucht, das Sommerkino im gemeinsamen Ferienprogramm der beiden Gemeinden gesetzt (09.07.2025 in Eschenburg, 22.07.2025 in Dietzhölztal) und der Jahres-Auftakt für den 09.01.2026 im Kapellchen fixiert. Eigentlich wollten „Öli“ Müller & Peter Schneider in der vorweihnachtlichen Zeit einen besinnlichen Abend mit Gospel und Swing anbieten, aber wegen anderer Termine wird dies ins nächste Jahr verschoben. Vielleicht klappt‘s bei „JA!2026“.

Für September 2026 will der KKED wieder einen „Bunten Abend“ planen. Dort bekommen Chöre, Bands und Gruppen aus Eschenburg und Dietzhölztal wieder eine große Bühne geboten „als Werbung für die Kultur vor Ort“.

Info: Mitmachen – Mitglied werden: Unter www.kked.de gibt es im Internet weitere Informationen und Formulare zum Beitritt. Der Mitgliedsbeitrag liegt seit langem bei 12 € im Jahr.

Bilderbogen mit Bodo Bach

 


Bürgermeister befragt Bodo Bach: „Das Leben schreibt die Comedy“

„Andere gehen zum Lachen in den Keller – wir gehen lieber zu Bodo Bach.“ So hat Götz Konrad schon beim Weihnachtsmarkt geworben. Für den Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal hat er Karten für den Kult-Komiker verkauft. „Sonst haben wir Johann Sebastian Bach gespielt, jetzt ist mal der andere Zweig der Familie dran“, witzelt Konrad als Vorsitzender des KKED. Am 15. März gastiert Bodo Bach in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22) in Eschenburg mit seinem Programm „Das Guteste aus 20 Jahren“. Der Gag dabei: Götz Konrad ist seit 20 Jahren Bürgermeister in Eschenburg, kennt den Künstler Robert Treutel aber aus der Zeit davor; bei seiner Ausbildung zum Redakteur dieser Zeitung war Konrad im Sommer 2001 auch vier Wochen bei Radio FFH. Deshalb stellt Konrad die Fragen zu diesem Interview selbst.

Das Guteste aus 20 Jahren“ – ist das Vergangenheits-Bewältigung oder Zukunfts-Workshop?

Das ist ein Festival der guten Laune, ein Gag-Feuerwerk der besten Geschichten aus den letzten 20 Jahren meiner Welttournee durch Deutschland.

Wie hat sich der Humor verändert in dieser Zeit?

Das kann ich hier nicht beantworten, da müssen wir ein Buch schreiben. Natürlich haben die jungen Kolleginnen und Kollegen einen anderen Zugang zur Comedy. Ich bin Old School und liefere Pointen und Schenkelklopfer.

Worüber kann Robert Treutel gar nicht lachen?

Über meine Heizkostenabrechnung.

Was ist privat sein Lieblingswitz?

Aktuell und das ändert sich ja alle zwei Wochen:

Zwei Schlangen gehen spazieren. Fragt die eine: Sag mal, sind wir eigentlich giftig? Fragt die andere: Warum? Sagt die Erste: Ich habe mir gerade auf die Zunge gebissen.

Welches war der (bisher) beste Gag von Bodo Bach?

Ganz ehrlich, da habe ich keine Antwort. Das müssen Sie bitte mein Publikum am 15. März in Eschenburg fragen.

Radio, Fernsehen, Bühne – was macht am meisten Spaß?

Die Bühne!! Da bin ich der Chef im Ring und mache, was ich will. Die Zuschauer erleben mich unmittelbar und ohne Filter.

Was ist dabei wichtig für den Kontakt mit dem Publikum?

Ehrlichkeit und Lust auf einen schönen Abend. Je mehr vom Publikum zurückkommt, je mehr bekommen sie von mir. Das ist ein Geben und Nehmen … wie beim Sex.

Komma her…. Vor 20 Jahren habe ich die Comedy-Redaktion und Robert Treutel vom Großraum-Büro der Nachrichten-Redaktion erlebt: Da flog oft die Tür auf und Kollegen wurden zum Witz-Test einberufen. Wo kommen Bodo Bach heute die besten Ideen?

Ich habe nie politisches Kabarett gemacht. Ich beobachte meinen Alltag und nach wie vor gilt: Das Leben schreibt die Comedy. Ganz wichtig, man muss über sich selbst lachen können.

Das war ja noch richtiges Humor-Handwerk. Was können die Spaßmacher heute davon lernen?

Richtig oder falsch entscheidet immer das Publikum. Am Ende geht es um Authentizität.

Und was is‘ jetzt das Guteste aus dene 20 Jahrn?

Dass ich nach über 20 Jahren immer noch mein Publikum habe, die mit mir einen schönen Abend verbringen wollen. Und ich verspreche Euch, den werden wir am 15. März in Eschenburg haben.

Vielen Dank für die viele Müh‘, die ich Ihne gemacht hab‘. 

Herzlichen Dank für die vielen guten Fragen. Sie machen wirklich einen sehr korpulenten Eindruck.


Kultur geht wieder auf Tour: Mit dem KKED zum Schloss-Konzert

Die „Italienische Letzte Nacht“ am 9. August ist Ziel für eine Konzertfahrt des KKED. Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal fährt zum Finale der Weilburger Schlosskonzerte. Im Renaissancehof spielt an diesem Samstagabend die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Heiko Mathias Förster Werke von Johann Strauss, Giuseppe Verdi, Gioacchino Rossini, Pietro Mascagni und anderen. Eine bunte Mischung italienischer Klänge – mit dem Duft von Orangenbäumen, Rosen und Chianti.

Der KKED bietet die Tour an zum Komplett-Preis von 55 Euro für Mitglieder. Wer noch kein Mitglied  ist, zahlt 65 Euro für Bus und Eintritt. Für die Tickets und Plätze werden die Anmeldungen angenommen per E-Mail an erbertp@t-online.de, telefonisch unter 0151-58127219 oder schriftlich Hauptstraße 30 a in 35716 Dietzhölztal an Peter Erbert.


JA!2025 mit den Hain Brothers von „SSoG“

Vielsaitig und vielseitog spielten Thilo und Sam Hain Bluegrass-Musik vom Feinsten. (Foto_ Konrad)

Vielseitig und vielsaitig haben die Brüder Samuel Hain und Thilo Hain beim Jahresauftakt „JA!2025“ in der Johanneskapelle in Ewersbach gespielt. Das zentrale Duo der Bluegrass-Band „Sacred Sounds of Grass“ spielte dabei nicht nur Klassiker von Bill Monroe und der Carter Family, sondern erzählte sehr amüsant aus der eigenen Band-Geschichte, die in den 70er Jahren begann.

Als Schulband gegründet, haben sich die beiden Frohnhäuser Jungs seit 1979 „SSOG“ zu einer Formation entwickelt, die als die authentischste Bluegrass-Band außerhalb der USA gehandelt wird. Der KKED lädt ein. Bei freiem Eintritt können sich Besucher dort treffen und miteinander Pläne fürs neue Jahr schmieden.


Krimi-Lesung im Kapellchen

Auf den Tag genau 43 Jahren nach dem Fund der Leiche im Stippbachtal bei Sinn hat Erwin Müller aus seinen Krimi „Todestransit“ gelesen. Der pensionierte Kripo-Beamte nahm die Zuhörer mit im die Ermittlungsarbeit der 80er Jahre und ließ sie daran teilhaben, wie aus dem ungelösten Mordfall ein Krimi mit eigener Story wurde. Teils Ermittlungsakte und Erzählung, teils Fiktion zur Lösung des Falls – der Roman und die Präsentation wurden zu einer spannenden Fusion.

Mehr über Erwin Müller und sein Werk unter www.mittelhessenkrimi.de im Internet.


 

 

„Bunter Abend“ war ein guter Start für gemeinsame Veranstaltungen

Wenn altgediente Chorsänger und junge Talente aus der Holderbergschule sich die Bühne teilen und über zwei Stunden ein abwechslungsreiches Programm bieten, geht der Name „Bunter Abend“ als Veranstaltungs-Titel auf.

Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal konnte die Big Band der Holder-bergschule und die Band „Amend“ mit Ehemaligen, „aCHORd“ Dietzhölztal, den Shantychor Steinbrücken, die Ropeskipping-Gruppe des TSV Hirzenhain, Caroline Wolff mit dem Dudelsack und den Flötenchor der evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen präsentieren. Entertainment-Qualitäten bewiesen auch die neuen Vorstandsmitglieder des KKED: Peter Erbert und Ulrich Lehmann begleiteten zum Start und Abschluss mit Liedern zum Mitsingen. Und durch den Abend führte Andrea Rink als Moderatorin. Die Landfrauen aus Wissenbach halfen, damit niemand Hunger und Durst leiden musste, und sie sorgten für eine herbstliche Deko. „Die Mehrzweckhalle endlich wieder mit einer gemeinsamen Veranstaltung füllen zu können, ist uns Ansporn für weitere Aktionen zum Mitmachen“, bilanziert KKED-Vorsitzender Götz Konrad.

Bilderbogen zeigt „Bunten Abend“

Der Vorstand des KKED hat am 30.10.2024 Bilanz gezogen und dankt allen Akteuren des ersten „Bunten Abends“. Wir wollen das gerne mit Akteuren aus beiden Gemeinden wiederholen bei einem zweiten „Bunten Abend“.  Ideen und neue Mitglieder sind dazu herzlich willkommen. Einfach melden über info@kked.de – Bei 12 Euro Jahresbeitrag (-> Beitrittsformular hier) bleibt das erschwinglich.


Neustart 2023

Neustart im Mai 2023: Der Vorstand des KKED (von links) Götz Konrad, Anuschka Schaffner, Rosemarie Aktories, Ulrich Lehmann, Waltraud Baron, Andrea Rink, Peter Erbert und Kai Uwe Schöler.Der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (KKED) hat im Mai 2023 mit der Neuwahl eines Vorstandes den Neustart geschafft. Den Vorstand bilden Vorsitzender Götz Konrad, sein Stellvertreter Kai Uwe Schöler, Schriftführerin Anuschka Schaffner, Kassierer Ulrich Lehmann sowie die Beisitzer Beate Kunz, Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert und Waltraud Baron. Der KKED ist im Internet unter der Adresse www.kked.de zu finden und über die E-Mail-Adresse info@kked.de zu erreichen.

 

Friedliches Fest & guten Start ins neue Jahr!

Ab Heiligabend bis Neujahr hat die Gemeinde Eschenburg geschlossen. Für die Zeit 29.12.2025 bis 02.01.2026 haben wir einen Notdienst eringerichtet (Zeiten und Telefonnummern hier).

Altenheim-Besuche statt Karten

„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Wert geben“ (Wilhelm von Humboldt)

Seit 1938 forscht die Harvard-Universität in Boston darüber, was für Menschen Glück bedeutet. Im Kern sind es immer die Begegnungen mit und die Beziehungen zu Menschen, die Menschen glücklich machen.

Die Beziehung zur Gemeinde Eschenburg zu pflegen, das ist das Ziel unserer Besuche in den Alten- und Pflegeheimen der Region. Diesen „Besuchsdienst“ habe ich von meinem Vorgänger Walter Jank vor 20 Jahren übernommen. Mittlerweile besuchen wir mehr als 80 Eschenburger im „Exil“ zwischen Ewersbach und Wetzlar, zwischen Driedorf und Bad Endbach – in 15 Einrichtungen.

Als kleinen Gruß aus der „Heimat“ haben wir aus unseren Fotowettbewerben ein paar Bilder zu einem Kalender zusammengestellt. Dieser Kalender ist exklusiv für unsere Senioren – und deshalb gibt es von der Gemeinde Eschenburg auch keine weiteren Karten oder Weihnachts-Grüße.

Mit einem Blick auf den Weihnachtsbaum im Rathaus, der von den Fahnen von Eschenburg und unserer Partnerstadt Bečov nad Teplou eingerahmt wird, wünschen wir Ihnen allen ein friedliches Weihnachts-Fest und ein gutes neues Jahr 2026.

Herzliche Grüße

Götz Konrad, Bürgermeister

Für Sportlerehrung und Ehrenamtspreis bis Februar neue Meldungen abgeben

Für Sportlerehrung und Ehrenamtspreis bis Februar neue Meldungen abgeben

Bis Februar sammeln wir noch Vorschläge für Sportlerehrungen und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, um endlich wieder einen „Dankeschön!“-Abend veran-stalten zu können.

Zum FormularWer hat noch alles in seiner Sportart „abgeräumt“ und Titel eingefahren? Wer hat im Ehrenamt eine beispielhafte Leistung erbracht? Laut Richtlinie der Gemeinde Eschenburg können Vorschläge gemacht werden für erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen. Und mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, den wir im Februar 2010 das erste Mal in dieser Form verliehen haben, sollen die „Macher“ und „Motoren“ unserer Vereine gewürdigt werden.

Der Ehrenamtspreis der Gemeinde, so heißt es in den Ehrungs-Richtlinien, wird an Personen verliehen, „die sich ehrenamtlich durch außergewöhnliche Einsatzbereitschaft, besonderes Engagement sowie uneigennütziges Wirken für das Gemeinwesen ausgezeichnet haben“.

Als Beispiele seien hier nur genannt:

  • Soziales, gemeinnütziges Engagement
  • Kultur- und Brauchtumspflege
  • Natur- und Umweltpflege
  • Vereinsarbeit
  • Sport- und Jugendarbeit
  • Brand- und Katastrophenschutz / Rettungsdienst
  • Wirken im kommunalen Aufgabenbereich

Für die Sportlerehrung und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg gibt es im Internet ein Formular für Vorschläge, auf dem auch die Richtlinien vermerkt sind. Unter der Adresse www.eschenburg.de ist die Datei zu finden „Im Rathaus“ unter „Formulare & Downloads“ bei „Sonstiges“ – Formular hier.

Vorschläge kann jeder unterbreiten; sie sind mit einer Begründung an den Gemeindevorstand zu richten. Am besten per E-Mail an zukunft@eschenburg.de oder per Briefpost an die Gemeinde Eschenburg, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg.

 

 

Ideal zu Weihnachten: Gutschein fürs Freizeitbad „Panoramablick“ schenken

Ideal zu Weihnachten: Gutschein fürs Freizeitbad „Panoramablick“ schenken

Ein Gutschein fürs Freizeitbad „Panoramablick“ ist ein prima Präsent. Und auch nur an allen gesetzlichen Feiertagen sowie an Karsamstag, Heiligabend und Silvester hat das Schwimmbad geschlossen. Damit lässt sich bis 23.12.2025 ein Geschenk mit viel Gesundheit besorgen – direkt im Bad.

Deshalb die folgenden Hinweise zu den Öffnungszeiten:

Montag (Warmbadetag)     13:00-21:00 Uhr

Dienstag (Warmbadetag)   07:00-21:00 Uhr

Mittwoch                                07:00-17:00 Uhr

Donnerstag                           10:00-21:00 Uhr

Freitag                                   10:00-21:00 Uhr

Samstag                                07:00-17:00 Uhr

Sonntag                                 07:00-17:00 Uhr

 

Info: Geschenk-Gutscheine fürs Schwimmbad gibt es direkt bei der Aufsicht. Am besten vorher mit einer E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de oder per Telefon melden. Für die Geldwertkarten am Automaten oder auch Gutscheine in beliebiger Höhe hat das Freizeitbad einen Umschlag, den man als Präsent vielfach nutzen kann. Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet.

 

 

 

 

Bericht aus Verbänden, Vorstand und Verwaltung (11.12.2025)

Produkt
001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant. Das Konzert findet am 02.05.2026 statt. Zu einem „Tag der Sicherheit“ auf dem Schloss sind die Feuerwehr und Gremien aus Eschenburg bereits für den 25.04.2026 eingeladen.
002 Innovation aus Tradition: Beim Besuch der Gemeinde Eschenburg hat Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich auch das gemeinsame Projekt der Firmen Questalpha und Kettenbach vorstellen lassen.
002 Gesundheitszentrum Eschenburg: Die „Bergland Medizin“ möchte nach der ersten Praxis in Ewersbach nun den zweiten Schritt erreichen, damit das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) auf zwei Beinen stehen und gehen kann. In Eibelshausen wird der Marktplatz 2 (wieder) die Adresse für unser Gesundheitszentrum. Eine moderne Medizin hat sich die „Bergland Medizin“ als Konzept gegeben, das nun Schritt für Schritt mit Leben erfüllt wird. Arbeiten im Team und leben in der Region. Unter der Adresse www.eschenburg.de/gesundheit haben wir einige Punkte „Gesundheit von A bis Z“ zusammengetragen. Das Konzept und der Image-Film der „Bergland Medizin“ gehört ebenso dazu wie unser Freizeitbad „Panoramablick“ und die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg.
002 Chemiepreis verlängert: Familie Heinzel verlängert den Chemie-Preis der Holderbergschule bis 2028, den sie über die Stiftung für Eschenburg eingerichtet hat.
002 Wertstoffhof mit neuem Personal und neuem Angebot: Eine Entsorgung der Altkleider ist in Eschenburg über den Wertstoffhof möglich, nachdem sich das DRK als Aufsteller der Container von diesem Dienst zurückgezogen hat. Beim Personal, das mit Minijobs bei der Gemeinde angestellt wird und von der Abfallwirtschaft Lahn-Dill bezahlt wird, gehen die bewährten Kollegen in den Ruhestand, neue Kollegen folgen im neuen Jahr. Vielen Dank sagen wir den einen, einen guten Start wünschen wir den Neuen.
120 Ferienpass 2025: Dank vieler Vereine, Gruppen, Parteien und Privatpersonen konnten beim vierten IKZ-Ferienprogramm EDI (Eschenburg + Dietzhölztal) eine große Auswahl an Aktionen angeboten werden, vom Basteln über Klettern, Backen, Kochen, Angeln, Schwimmen, Stehpaddeln, Reiten, Fußball spielen, Kino, Spaß mit Hunden und Aktionen im Wald. Von den angebotenen 104 Aktionen kamen 94 zustande, bei denen 1.930 Teilnahmen zugeteilt werden konnten . 298 Kinder (181 aus Eschenburg, 117 Dietzhölztal) nahmen teil.
120 Sozialarbeit an Schulen: Für 15 Schülerinnen und Schüler aus Eschenburg erhält die Sozialarbeit an der Budenbergschule in Haiger jeweils 50 € als Unterstützung. An die Kirchbergschule in Herborn gehen derzeit keine Eschenburger.
122 2.502 € Zuschüsse für Fahrten, Lager und Freizeiten: Für elf Fahrten und Freizeiten mit Eschenburger Beteiligung gibt die Gemeinde 2.502 € an Zuschüssen (2 € pro Teilnehmer und Tag, höchstens 7 Tage).
122 2.000 € Förderung für 20 Vereine: Kulturell und gemeinnützig tätige Vereine erhalten gem. Richtlinien zur Vereins- und Jugendförderung pauschal 100 € im Jahr. Zusammen 2.000 € werden ausgezahlt an Kulturkreis, Gesangvereine, Laienspieler, Nabu, Landfrauen, Verschönerungsvereine, VdK und DRK. Im vergangenen Jahr lag die Fördersumme noch bei 2.400 €. Der Natur- und Vogelschutzverein Simmersbach hat sich zuletzt aufgelöst.
122 9.215 € für die Jugendarbeit: An 25 Vereine werden in diesem Jahr für 1.843 Jugendliche jeweils 5 € Förderung der Gemeinde ausgezahlt. Das ist nicht nur mehr als vor Corona, sondern stellt einen Rekord-Wert dar. In Vorjahren waren es so viele Jugendliche: 1821 (2024), 1577 (2023), 1476 (2022), 1230 (2021), 1327 (2020), 1564 (2019), 1507 (2018), 1452 (2017), 1437 (2016), 1548 (2015). Die meisten Jugendlichen haben im Jahr 2025 der TV 1911 Eibelshausen (401), der Jugendförderverein (351), der TSV Hirzenhain (287), GuT Wissenbach (181) und der SV Eibelshausen (166).
122 Vorschläge für Sportlerehrung und Ehrenamtspreis: Bis Februar sammeln wir Vorschläge für Sportlerehrungen und den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, um endlich wieder einen „Dankeschön!“-Abend veranstalten zu können. Laut Richtlinie der Gemeinde Eschenburg können Vorschläge gemacht werden für erfolgreiche Sportler, die auf Bundes- und Landesebene auf dem Treppchen standen. Und mit dem Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg, den wir im Februar 2010 das erste Mal in dieser Form verliehen haben, sollen die „Macher“ und „Motoren“ unserer Vereine gewürdigt werden.
123 Kita Neue Mitte: Ende November hat der Gemeindevorstand ein letztes Angebot für eine außergerichtliche Einigung abgegeben, aber keine Antwort erhalten. 300.000 € wäre der Gemeindevorstand zu zahlen bereit, wenn der Bauträger das Gesamt-Grundstück lastenfrei übergeben würde. Damit sind die Kostenanteile für die Tagespflege im zweiten Bauabschnitt abzugelten, der nun nach dem Rückzug der Diakoniestation völlig offen ist. Wegen der Überbezahlung und der Versäumnisse des Investors will der Gemeindevorstand nur Mehrkosten für den zusätzlichen Grundstücks-Teil verantworten.
123 Deckungsbedarf für Kitas = Defizit für Haushalt: Für eine plakative Aktion haben wir für 2025 den Deckungsbedarf bei den Kitas in Eschenburg mit 3,2 Mio. € beziffert. In den 23 Kommunen im Kreis summiert sich die Lücke auf insg. 90 Mio. € – und überall ist dieser Deckungsbedarf höher als das Defizit des Haushalts.
126 Übergabe in der Gemeinde-Mediothek: Nach 29 Jahren in der Bücherei geht Sabine Pfeifer in den Ruhestand. Wenn die Gemeinde-Mediothek nach der Weihnachtspause (18.12.2025-06.01.2026) wieder öffnet, hat Stefanie Treupel die Leitung der beliebten Einrichtung. Die Bücherei der Gemeinde Eschenburg ist eine Mediothek geworden in einem im(m)ensen Verbund: Das Informations- und Mediennetzwerk für Schulbibliotheken (IMeNS) verbindet im Lahn-Dill-Kreis 87 Schulbibliotheken und 7 öffentliche Bibliotheken, darunter die im Rathaus in Eschenburg. Die Medien sind nach 4.644 (Ende 2024) auf 3.966 (Juni 2025) verringert worden, was die Aktualitätsquote erhöht. Die Zahlen der Nutzer und der Nutzungen steigen. 
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter). Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz) Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80 € pro Festmeter inkl. MwSt. Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de, Telefon (0176) 10811500.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Beim Marktplatz sind die noch fehlenden Restarbeiten erledigt worden. Die Schlussrechnung steht noch aus, es ist aber erkennbar, dass rund 30.000 Euro Mehrkosten entstehen, die im Nachtragshaushalt eingestellt sind. Wie bei den Beratungen des Nachtragshaushalts erläutert, erhöhen sich die Gesamtkosten von 390.000 € auf nunmehr 420.000 €, weil ein weiteres Stück Ufermauer saniert wurde, das nicht in der Ausschreibung enthalten war, und weil die Deponiekosten erheblich gestiegen sind.
  1. Das Ausschreibungsverfahren zur Erneuerung der Wärmeversorgungsanlage für das Rathaus/Bürgerhaus Eibelshausen ist gestartet.
  1. Das Obergeschoss des Dienstleistungszentrums benötigt die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg nicht, weshalb wir den Mietvertrag für die 179 m2 Gesamtfläche für Ende Januar aufheben. Für die Büroräume, die früher schon vom „Netzwerk Jugend“ genutzt und mit einem Treppenlift auch für Behinderte zugänglich gemacht wurden, wird nun ein neuer Mieter gesucht. Interessenten sollten sich ans Bauamt wenden oder an die allgemeine Adresse info@eschenburg.de eine E-Mail schreiben.
  1. Bahngelände ist nicht an Beiträgen zu beteiligen, hat das Verwaltungsgericht Gießen entschieden (2 K 3049/21.GI). Beim Straßenbeitragsbescheid vom 30.08.2017 für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hatte die Gemeinde versucht, die Deutsche Bahn als Anlieger an den 101.423,52 € Gesamtkosten zu beteiligen. Neben der Erreichbarkeit des Geländes von der Friedrichstraße aus spielte der Status als „stillgelegte, jedoch noch dem Eisenbahnverkehr gewidmete Bahntrasse der Diethölztalbahn“ Fläche eine Rolle. Eine Freistellung von Bahnbetriebszwecken nach § 23 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) sei (noch) nicht erfolgt. Zwar hatte die Bahn selbst 2012 den Antrag auf „Entwidmung“ gestellt, aber wegen der Initiativen für eine Reaktivierung der Dietzhölztalbahn wieder zurückgezogen. Die 5.711,08 € Straßenbeitrag der Bahn werden nicht auf die übrigen Anlieger umgelegt, sondern von der Gemeinde aus Mitteln der Straßenunterhaltung getragen. Der Anteil der Gemeinde steigt somit auf 29,22 %.
  1. Durch eine vereinfachte Umlegung konnte das Grundstück der Kläranlage gemäß § 82 BauGB für den Neubau hergerichtet werden. Die Haubergsgenossenschaft bekam bei der Gelegenheit eine drei Meter breite Wegeparzelle als Zugang zu ihrem Grundstück, das durch den Bau der Umgehungsstraße „gefangen“ war.

Hirzenhain:

  1. Mit der Montage der Außen-Raffstore sind die Arbeiten am Anbau an die KITA „Raupe Nimmersatt“ Hirzenhain-Bahnhof nun endgültig abgeschlossen.
  1. Die Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ ist nach dem Wasserschaden fertig saniert.
  1. Die eine erhobene Klage gegen den Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Steinmetzstraße ist zurückgezogen worden.

Wissenbach:

  1. Für ein Klettergerüst an der Kita „Meisennest“ hat der Förderverein gesammelt, den Rest zu den rund 10.000 € Gesamtkosten stellt das Dekanat als Träger zur Verfügung. Dadurch belastet dieses Spielgerät die Gemeinde Eschenburg als Eigentümer nicht weiter in der Ergebnisrechnung (Abschreibung).
  1. In der Haushalts-Beratung konnten die Vorgehensweise und Finanzierung für den Ausbau und die Sanierung des Hans-Haas-Wegs zum Sportplatz geklärt werden. Für Abfräsen, Aufbau und Ausbau mit einer wassergebundenen Decke sind für 2026 die 60.000 € vorgesehen. In der Finanzplanung für 2027 reichen 50.000 € für eine Asphaltierung, wenn die wassergebundene Decke nicht ausreichen sollte.

Simmersbach:

  1. Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ist für den Sportplatz Simmersbach nicht praktikabel, haben Gemeindevorstand und Vereinsvorstand des SSV Simmersbach besprochen. Für eine Erneuerung der Flutlichtanlage hat der Verein bereits einen Antrag gestellt bei der EKM Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten GmbH und anderen Fördermittelgebern. Die Gemeinde ist bereit, hierbei 10 % der Kosten einer neuen Flutlichtanlage mitzutragen. Für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes holt der SSV Simmersbach Angebote ein und die Gemeinde hilft, den Weg zu einer Förderung im „Sportland Hessen“ zu finden, wie es Wissenbach und Eibelshausen auch schon geschafft haben. Hierfür soll ein Termin mit dem Lahn-Dill-Kreis über die Vorgehensweise stattfinden.

Eiershausen:

  1. Die Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses konnte in dieser Woche fertiggestellt werden.

Roth:

  1. In der Biedenkopfer Straße in Simmersbach und in der Stietestraße aufm Roth werden die letzten Straßenunterhaltungsarbeiten für 2025 durch die Fa. Grimm (Herborn) umgesetzt.

Gemeindewerke:

  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße in Hirzenhain-Bahnhof sind bis auf den Verbindungsweg Sammetwiesenstraße/Bahnhofstraße fertiggestellt. Noch vor Weihnachten wird auf dem rund 230 m langen Teilstück die Asphalttragschicht eingebaut. Die Restarbeiten werden in 2026 bei entsprechender Witterung ausgeführt.
  1. In der Poststraße und Windhainstraße in Hirzenhain sind die Wasserleitungs- und Kanalbauarbeiten abgeschlossen. Es wird nun mit den abschließenden Straßenbauarbeiten begonnen, der Einbau der Asphaltdecke wird aber in 2025 nicht mehr erfolgen können.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Haushalt 2026 beschlossen: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € beschlossen worden. Darin ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant, mit der die weitere Planung und die Vorarbeiten für den Kläranlagen-Neubau finanziert werden.
  • Bauantrag für neue Kläranlage: Nachdem die Planung bis zur Entwurfsplanung vorangeschritten ist, kann der Bauantrag beim Kreis abgegeben werden. Danach möchte der Planer die neue Kläranlage mit 3D-Ansichten genauer erläutern.
  • Warten auf Bescheid vom Land: Die Planung ist bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Nach dem im Oktober 2024 begonnenen Antragsverfahren um eine Förderung des Landes Hessen sind nun alle Unterlagen bei der WI Bank eingegangen. Ein „vorgezogener Maßnahmenbeginn“ – wir wollten an den Stellen, die gewiss keine Förderung erhalten, derweil weitermachen – ist noch nicht bewilligt worden. Ein zeitnaher Bescheid, ruhig auch mit späterer Auszahlung wie bei der Förderung für Feuerwehr-Investitionen, wäre wichtig, um Kostensteigerungen zu bremsen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von 1.570.900 € beschlossen worden. Von den 903.400 € Verbandsumlage zur Deckung des Defizits wird Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen haben.
  • Neue Mitglieder beim Förderverein: Mit dem Mitgliederschwimmen im laufenden Badebetrieb konnte der Förderverein die Zahl der Mitglieder von 456 auf nunmehr 525 steigern. Der Mindest-Mitgliedsbeitrag liegt seit der Gründung im Jahr 2009 bei 12 €. Für das Bad hat der Förderverein insgesamt 154.573,20 € gesammelt. Im Jahr 2025 sind insgesamt 17.175,23 € für das Bad eingesetzt worden bei Staubsauger, Hand-Haartrockner, Dusche Dampfbad, Leuchtkasten, Abluft Bistro und neuen Kinderstühlen.
  • Ticket-Sponsor weiter treu: Die EAM unterstützt mit 2.000 € netto auch im kommenden Jahr die Beschaffung wiederverwendbarer Eintrittskarten.
  • Elektroauto-Ladestation kommt ans Schwimmbad: Ohne Kosten für den Zweckverband ist ein Vertrag mit der Mainova abgeschlossen worden, die eine Ladestation für Elektro-Autos bauen und betreiben wird. Geplant ist ein Hypercharger mit zwei Ladepunkten mit insgesamt 150 kW Leistung.

Haushalt 2026: Kann heute beschlossen werden (11.12.2025)

Am 11.12.20925 in der Sitzung der Gemeindevertretung ist der Beschluss des Haushaltsplans für das kommende Jahr 2026 auf der Tagesordnung. Die letzte Sitzung im Jahr ist – wie jede andere Sitzung der Gemeindeveretretung auch – öffentlich. Los geht es ausnahmsweise bereits um 18 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen (Jahnstraße 3).

Als Entwurf hatte Bürgermeister Götz Konrad den Haushalt 2026 am 13.11.2026 in der Sitzung der Gemeindevertretung in die Beratungsfolge der Gremien eingebracht. Danach ist das Zahlenwerk, in nicht nur Ausgaben und Einnahmen an Geld, sondern alle Aufwendungen und Erträge geplant werden, ausführlich in den Gremien der Gemeinde beraten wprden. Im digitalen Sitzungsdienst kann man den Verlauf der Beratung nachvollziehen.  Zu den Terminen findet man vorhger die Vorlagen zur Beratung und hinterher die Protokolle der Sitzungen.

Wir berichten an dieser Stelle (www.gemeinde-eschenburg.de/haushalt2026 ) über den Fortgang der Beratungen.

Haushalt 2026: Ziele sehen statt Zweifel säen

Mit dieser Rede hatt Bürgermeister Fötz Konrad den Entwirf des Haushalts 2026 vorgestellt:

SOPO Abschreibung
2026 2025 2024 2026 2025 2024
Wasser 242.000 € 200.000 € 190.000 315.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 205.000 € 235.000 € 220.000 379.300 € 373.000 € 375.000 €
Straße 279.000 € 281.300 € 270.000 415.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 726.000 € 716.300 € 680.000 € 1.111.326 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Herr Vorsitzender, meine sehr geehrte Damen und Herren,

den Haushalt haben wir am 10.11.2025 im Entwurf festgestellt und bringen ihn heute in die Beratung ein. Er kann, es muss besser werden!

Das Defizit liegt bei 2,9 Mio. €. In der Beratung eine Woche vorher waren es noch 2,5 Mio. €

In der Zwischenzeit hat der Kreis seinen Haushalt eingebracht, der hauptsächlich durch Kreis- und Schulumlage aus den Kommunen finanziert wird.

Diese geplante Erhöhung der Gesamt-Umlage des Kreises um 5 Prozent-Punkte auf 58 % macht für Eschenburg 911 TE mehr aus, die wir an den Kreis zu zahlen haben.

Diese 58 % sind eingerechnet in die Fehlbeträge der Folgejahtre. Wir müssten heute schon die Grundsteuer vervierfachen.

Unsere Steuersätze sind nicht angehoben, aber wir werden sie im Blick behalten. Kreis, Land und Bund sollten erst mal was mit Substanz für die Kommunen tun, ehe wir sie mit unserer Steuer versorgen.

Denn: Von der Gewerbesteuer bleiben uns 20 % hier und von der neuen Grundsteuer haben wir mit 42 % weniger als zuvor.

Wie katastrophal die Kommunalfinanzen werden, sieht man an unserem Ergebnis in der Vorschau. 11,5 Mio. € Ergebnisrücklage reicht nicht, die Fehlbeträge bis 2029 auszugleichen. Das Polster ist platt.

10 Mio. € Zahlungsmittel fehlen

Wir sehen 11 Mio. € Schuldenzunahme in zwei Jahren. Eine Verdopplung, die den Rekordschuldenstand nach der Wirtschafts- und Finanzkrise übertrifft.

2018 hatten wir 9,5 Mio. € Liquiditätskredite. Davon haben wir 3 Mio. aus eigener Kraft abgebaut, den Rest über hat das Land mit der HessenKasse übernommen.

Im Vorbericht ist alles ausführlich und verständlich erklärt, z. B. wie die Personalkostensteigerung in den Jahren 2023 und 2024 zustande kam.

Auch der „Verschiebe-Bahnhof“ KFA wird erklärt, bis man sehen kann: Ja, der Kommunale Finanzausgleich (= Kommunales Geld, das vom Land verteilt wird), steigt an. Nur wäre er höher ansteigen müssen, wenn das Land nicht 2025 in den KFA eingegriffen hätte.

Wie in kaum einer anderen Kommune, haben wir die Bauprogramme und den Stellenplan vorab zwei Ausschüssen vorgestellt. Wer nicht dabei war, findet die Erläuterungen im Vorbericht des Haushalts 2026. Und den Haushalt 2026 findet man im Internet, wo wir auch die jetzt anstehenden Beratungen transparent machen.

Welche Gedanken wir uns in Vorstand und Verwaltung gemacht haben, klang bereits in den Bauprogrammen an (Beispiele):

  • Wirtschaftswege nicht mit Asphalt ausbessern, sondern Abfräsen und Absanden
  • Wenn die Mehrzweckhalle neue Stühle erhält, kommen die brauchbaren an andere Stellen
  • Nachtlampen mit dimmbaren LED sparen in der Straßenbeleuchtung, aber Solarlampen an Wirtschaftswegen und Radwegen sollten wir uns überlegen.
  • Weitere Mähroboter nach den guten ersten Erfahrungen

Die größeren Investitionen haben wir auch in den Ausschüssen vorgestellt und im Vorbericht erläutert (z. B.):

  • Moderne Wärmeversorgung fürs Rathaus und Bürgerhaus, womöglich mit Anbindung der Kita „Neue Mitte“
  • Die Kita „Neue Mitte“ fertigbauen
  • Der Umbau der Praxisräume am Marktplatz zum Gesundheitszentrum
  • Das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach

So manches Projekt ist auch erst mal Pause, derweil unser „Polster“ platt ist. Gerne können weitere Ideen geschmiedet werden, es darf halt nicht viel kosten und die Aufwandseite belasten. Das haben wir in Eschenburg immer wieder hinbekommen. Wir haben mehr auf Lager als im Schaufenster.

Plakativ werden wir dieser Tage als Kommunen im Kreis nur mal beim Thema Kindertagesstätten. Die Kitas kosten, aber ich will hier bewusst nicht von Defizit reden, sondern wir haben einen Deckungsbedarf für insgesamt 3,4 Mio. €.

Wenn wir in der nächsten Woche mit allen 23 Städten und Gemeinden des Lahn-Dill-Kreises ein Ortsschild für die Kommune und eine Zahl für die Kitas hochhalten, wird für Eschenburg noch der Wert für 2025 stehen. Das sind 3,2 Mio. €. In den ganzen LDK-Kommunen sind es zusammen aktuell 90 Mio. €.

Und das Verblüffende: In jeder Kommune ist der Deckungsbedarf für die Kitas so hoch oder höher wie das Defizit im Haushalt.

Wie auswegslos unsere Lage dabei ist, haben wir in Eschenburg erlebt, als wir die Gebühren anpassen wollten. Aus der Haushaltssicherung heraus hatten wir einmal das Ziel formuliert, dass die Eltern 20 % der Finanzierung beitragen sollen über die Betreuungsgebühr. Das ist ausgerechnet wegen der unauskömmlichen Landesförderung nicht so leicht möglich, denn dann hätten wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Deshalb hat diese Gemeindevertretung eine Gebührenerhöhung abgelehnt. Das Thema ist damit vom Tisch, aber nicht aus dem Haushalt.

Hier müssen Land und Bund endlich von der Symbolpolitik zu einer Substanzpolitik kommen.

Und bitte nicht vorschnell ein neues Förderprogramm auflegen, bei dem wir – wie immer öfter ganz leicht zu errechnen – mehr Steuer zahlen als Förderung erhalten.

Wegen der Ausgleichswirkung ist 2026 für die Grundsteuer ein Jahr des Übergangs. Deshalb sollten wir dabei Maß halten und darauf achten, dass uns keine Einnahmen unterstellt werden, die wir nicht haben.

Wie schon in der Krise nach 2008 sollten wir erreichbare Ziele sehen und keine Zweifel säen. Ja, da kann man schon ins Grübeln kommen, wie man einen Kläranlagen-Neubau, eine neue Kita, mehrere Feuerwehrgerätehäuser und weitere Sanierungsschritte im Schwimmbad finanzieren kann.

Das bekommen wir nur hin, wenn wir Ziele sehen und keine unnötigen Zweifel säen.

Wie bekommen wir das hin?

Schritt für Schritt. Am besten in die richtige Richtung. Und miteinander geht’s leichter als gegeneinander.

Danke fürs Zuhören und viel Gemeinsinn für die Beratungen“

 

 

 

 

 


 

Moderne Gesundheitsversorgung im Team und in der Region: „Bergland Medizin“ stellt sich am 7. November vor

Hausarzt plus – modern, digital, nah: „Bergland Medizin“ stellt vor 

Nach dem Start der „Bergland Medizin“ in Ewersbach folgt nun der zweite Schritt in Eibelshausen: Das Konzept zur Gesundheitsversorgung, das nach dem bewährten Vorbild der Taunus Medizin als Medizinisches Versorgungszentrum in Form einer GmbH und in Kooperation mit der Region läuft, ist am 7. November das erste Mal vorgestellt worden. Nach einer Einführung von Dr. Johannes Rein stellte Dr. Sebastian Reimann das Konzept „Hausarzt plus – modern, digital, nah“ (Vortrag hier zum Herunterladen) vor.

Auch die Planungen für die Adresse Marktplatz 2 wurden erläutert: Vom Ladenlokal vorne rechts bis zur früheren Praxis Loew sollen umgebaut werden für die Abläufe und Anforderungen der Bergland Medizin. Die frühere Praxis Stämmler-Kunz wird ebenso von der Gemeinde Eschenburg erworben und soll für Erweiterungen zur Verfügung stehen.

Wie der Gesundheits-Standort auch in Zukunft interessant bleiben soll, erzählte Bürgermeister Götz Konrad mit einem Hinweis auf die Stipendien für Medizin-Studenten (1.000 € monatlich).

Info & Kontakt: Mehr Informationen dazu unter www.berglandmedizin.de im Internet – die Rahmenbedingungen sind als ABC unter www.eschenburg.de/gesundheit gesammelt dargestellt.

 

Gesundheit von A bis Z

Eschenburg und Dietzhölztal liegen beim Thema Gesundheitsversorgung nicht irgendwo am Rand, sondern mittendrin. Das ist freilich eine Frage der Perspektive – nur können wir viele Argumente für den gemeinsamen Standort – und aus unserer Sicht freilich für Eschenburg – durchbuchstabieren.

Apotheke: Die Holderberg-Apotheke (Wiesenweg 11) bietet als einzige Apotheke in Eschenburg eine breites Bündel an Beratung und Dienstleistungen. Online-Shop, Liefer-Service und Abhol-Automat inklusive.

Betreuungsplätze: Wo gibt es freie Plätze in Kitas und Kindertagespflege? Eine „Kita-Ampel“ und die Seite www.kita-eschenburg.de stellen die derzeit sieben Einrichtungen vor.

Kita Neue Mitte

Als viergruppige Kindertagesstätte  mitten im größten Ort Eibelshausen wird die Kita „Neue Mitte“ (Simmersbacher Straße/Nassauer Straße) gebaut. Die Kita kommt dorthin, wo bis 1974 ein Kino war. In die Fassade des „Nassauer Hofs“ kommt eine Tagespflege, die von der Diakoniestation  Dietzhölztal-Eschenburg betrieben werden soll. Hier können zwischen Jung und Alt auch Angebote des Familienzentrums verbinden, die vom Projekt e. V. aufgebaut werdcen.

Chancen: Mit dem Vollausbau mit GlasfaserPlus hat die Gemeinde Eschenburg in allen sechs Ortsteilen Glasfaser liegen. Nur noch wenige Adressen können noch nicht über High-Speed-Internet verfügen. Letzte Lücken schließt das G-Projekt der Breitband-Initiative Lahn-Dill.

DGH & Defi: In allen Ortsteilen haben wir ein Dorfgemeinschaftshaus und in Wissenbach eine Mehrzweckhalle. Über das Reservierungs-System dgh.gemeinde-eschenburg.de können Termine geplant und reserviert werden. Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind öffentlich zugänglich außen an den Dorfgemeinschaftshäusern angebracht. Im Rathaus ist zudem ein „Defi“ stationiert, der während der Dienstzeiten greifbar ist und ausgeliehen werden kann. Auch im „Freizeitbad Panoramablick“ im Schwimmmeister-Raum haben wir ein solches Gerät zur Wiederbelebung. Standorte der Defibrillatoren online in OpenStreetMap für PCiOS und Android.

Eschenburg AppEschenburg-App: Direkte und digitale Wege ins Rathaus gibt es mit unserer Eschenburg-App. Was gibt es von der Gemeinde Neues? Sie erfahren es als erste. Alle Nachrichten unter www.eschenburg.de haben Sie damit auf dem Schirm, wenn Sie möchten.

Freizeitbad „Panoramablick“: Unser Hallenbad ist 50 Jahre alt, aber dank guter Pflege und gescheiter Investitionen auf der Höhe der Zeit. Mit Warmbadetagen, Babybecken, Dampfbad und Erlebnis-Außenbecken ein Tummelplatz für Jung und Alt. Der Gesundheitsdienstleister für jeden Tag und vor Ort. www.freizeitbad-panoramablick.de

G wie Gesundheitsversorgung: Mit der „Bergland Medizin“ (www.berglandmedizin.de) bauen wir gerade ein modernes Medizinisches Versorgungszentrum auf, das die Zusammenarbeit unserer bewährten Landärzte in die Zukunft führt. Der erste Standort ist gestartet in Ewersbach. Traditioneller Praxis-Standort in Eschenburg am Marktplatz 2, direkt an der barrierefreien Bushaltestelle, an der werktags 119 Buss von vier Linien halten.

Hebamme: „Angelas Storchennest“ ist gleich auf der anderen Seite der Backes-Brücke (Im Hof 8a) in Eibelshausen.

Internet: Unter der Adresse www.eschenburg.de gibt es nicht nur Information, sondern auch Interaktion: Im Online-Portal werden ständig neue Anliegen und Anträge auch digital machbar. Und für Fragen sind wir im Rathaus (Nassauer Straße 11) gerne für Sie da.

Jugend forsch(t): Beim Ferienprogramm ergänzen sich Eschenburg und Dietzhölztal bereits bestens.  Und unser EDI als Maskottchen hat auch beim Wort MEDIzin bereits die Finger im Spiel…

Kliniken: 50 Kilometer rund um Eschenburg gibt es ein Dutzend Kliniken – darunter zwei der drei hessischen Uni-Standorte, an denen man mit der „Landarztquote“ auch ohne Bestnote Medizin studieren kann.

Landarztquote: In Hessen kann man Medizin studieren, auch ohne Numerus Clausus. Bedingung dafür ist, dass sich Studierende verpflichten, später als Landärztin oder Landarzt arbeiten.

Medizin-Stipendien: Wer Medizin studiert und später in Eschenburg tätig wird, kann von der Gemeinde Eschenburg ein Stipendium mit 1000 € monatlich bekommen als Starthilfe beim Studium. Klar, das bringt der Gemeinde erst in einigen Jahren Nachwuchs für die Landärzte – aber die Medizin-Stipendien (-> hier Richtlinie) sind eine Einladung nach Eschenburg

Naturpark Lahn-Dill-Bergland: 18 Städte und Gemeinden aus den beiden Landkreisen Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf haben sich zusammengeschlossen, um als Verein, Region und Naturpark Kooperation zwischen den Kommunen zu bündeln bei Themen wie Regional-Entwicklung, Wandern, Mountainbiken, Tourismus und Naherholung. Übrigens: Der mit 609 Höhenmeter höchste Berg Angelburg mit dem markanten Fernsehturm steht auf Eschenburger Gebiet.

Otto-Friedrich-Schlemper-Platz: Als Erinnerung an unseren Ehrenbürgermeister und als Treffpunkt der Generationen haben wir im Herzen der Gemeinde einen Platz gestaltet. Otto Friedrich Schlemper (1928-2024) war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.1992, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.

Pflege: Das 2019 eröffnete Kursana-Domizil (Am Honigbaum 27), gleich neben dem Schwimmbad, bietet stationäre Pflege ganz in der Nähe. In jedes Haus kommen die Diakoniestation Dietzhölztal-Eschenburg und die privaten Pflegedienste. Dazu entstehen gerade zwei Tagespflegen in Eibelshausen.

Qualität: Für den Wirtschafts-Standort sprechen in Sachen Gesundheit vor allem die beiden Firmen Kettenbach und Questalpha, die von Eschenburg aus einen Weltmarkt bedienen.

Rollendes „R“: In der mitteldeutschen Lautverschiebung haben die Menschen an Dill und Dietzhölze nicht jede „Mode“ mitgemacht und sind an interessanten Stellen ihre eigenen Wege gegangen.  Sprachlich kam ein besonderer Dialekt heraus, der auch in der Vielfalt der Mundarten in Hessen herausragt. Das MundART-Festival in Eschenburg hat landesweite Ausstrahlung und Einigungskraft.

Schulen: Grundschulen in Eibelshausen/Eiershausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach sowie die Holderbergschule als Gesamtschule mit Gymnasium bis zur Klasse 10 bilden eine blühende Bildungslandschaft. Die Holderbergschule war auch die erste Naturparkschule im Lahn-Dill-Bergland. Und noch eine Schule: Die Musikschule Fröhlich hat ihre Zentrale in Eschenburg.

Tagespflege: Die Diakoniestation plant eine Tagespflege in der Simmersbacher Straße und Diakonie Bethanien baut gerade eine zweite Tagespflege in der Hauptstraße. Senioren-WG, Intenstiv-Pflege, … es entsteht ein umfassendes Pflege-Konzept für die ganze Gemeinde. Damit es keinen Grund gibt, hier wegziehen zu müssen.

Universitäten: Die Justus-Liebig-Universität in Gießen, die Philipps-Universität in Marburg und die Goethe-Universität in Frankfurt sind nicht weit entfernt, auch hinter der nahen Landesgrenze liegt die Uni Siegen nicht weit weg. Und mit Glasfaser-Kabeln in allen Eschenburger Ortsteilen gigagut angebunden.

Vereine: Rund 70 Vereine gestalten das Leben in Eschenburg. Von A wie Angler bis Z wie Zumba im Turnverein reicht das Programm. Mehr unter www.gemeinde-eschenburg.de/vereine im Internet und in der Eschenburger Wochenzeitung, die in jedes Haus kommt.

WLAN: Im Rathaus, im Schwimmbad, in der Mehrzweckhalle und in allen Dorfgemeinschaftshäusern gibt es WLAN. Für die zentrale Bushaltestelle am Marktplatz planen wir eine WIFI-Zone mit der „Digitalen Dorflinde“, damit alle etwas davon haben.

X wie X41: Die Bushaltestelle Markt ist die Drehscheibe fürs ganze Dietzhölztal. Hier halten am Werktag 119 Busse, darunter der Expressbus. Die Linie X41 fährt zwischen Dillenburg und Biedenkopf im schnellen Takt. In Eibelshausen erreicht die X41 die Bus-Linien, die alle Ortsteile der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal sowie die gemeinsame Schule verbinden.

Y-Achse: 20 Prozent des Gesamtstrombedarfs in Eschenburg werden auch dort erzeugt, zeigt die Bilanz 2022. Erzeuger sind bislang zwei Windkraftanlagen (die dritte Anlage bei Hirzenhain wird zu Angelburg gerechnet) mit einer Million kWh, 481 PV-Anlagen – darunter der Solarpark in Hirzenhain mit 2,1 MW – mehr als 6,6 Mio. Kilowattstunden, eine Biomasseanlage (19.612 kWh) und 14 BHKW mit 568.263 kWh). Mit elf Energie-Messen seit 2006 und einer kostenlosen Energiesprechstunde im Rathaus hat die Gemeinde viel getan für die Energiewende – und schafft damit Potenzial für die Region. Mehr unter www.endlich-energie.de im Internet.

Zukunft: Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an – und alle können mitmachen. In Eschenburg zeigt dies die „Kommission Zukunft“, die mit ihrer Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ 1000 Bäume und Büsche verteilt hat. Die Internetadresse www.buergerbaum.org soll nun zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen werden. Spender und Sponsoren zu finden für weitere Aktionen, dabei hilft die „Stiftung für Eschenburg“.

Volkstrauertag 2025 – „Spurensuche“ – Bilderbogen

Volkstrauertag 2025 – „Spurensuche“ – Bilderbogen

Pfarrer Schäfer war erkrankt, die Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Eibelshausen kam dsennoch mit Andacht. Claudio Becker spricht zum Thema „Spurensuche – Vergangenheitsbewältigung 80 Jahre nach Kriegsende“. Der Unternehmer aus Sinn hat schon vor 20 Jahren im Arbeitskreis in Herborn am Buch „Der Luftkrieg im Dillgebiet“ mitgewirkt und seitdem weiter zu den Wirren der letzten Weltkriegs-Wochen geforscht. Der Posaunenchor Wissenbach umrahmte die Gedenkfeier in Eibelshausen klangvoll. Der Vortrag, so wünschten sich die Zuhörer, soll bald über diese Seite www.eschenburg.de/volkstrauertag nachzulesen sein.


Volkstrauertag 2025

Mit einer Gedenkfeier im Ortsteil Roth und Kranzniederlegungen in allen anderen Ortsteilen hat die Gemeinde Eschenburg den Volkstrauertag 2024 begangen. Bei der Gedenkfeier aufm Roth wirkten der Posaunenchor Simmersbach und Pfarrerin Hilke Perlt von den ev. Kirchengemeinden Oberhörlen und Roth mit. Bürgermeister Götz Konrad hielt folgende Ansprache bei der Gedenkfeier. Das Totengedenken wurde in allen Ortsteilen gehalten, in Hirzenhain sogar begleitet von Posaunenchor und Pfarrer.

„Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder aus dem Lied „99 Luftballons“ zitiert. Diesmal hätten wir den Song fast aus der Konserve abgespielt, weil sich keine Musik fand. Mit dem Posaunenchor klingt es besser, finde ich. Wir sollten aber dennoch nie die Texte vergessen.

Mann, wer hätte das gedacht, 

dass es einmal so weit kommt

wegen neunundneunzig Luftballons.

Das Lied „99 Luftballons“, traf 1983 den Nerv der Zeit. Ein Knopfdruck und die „Antwort“ mit Atomwaffen löscht alles Leben aus. Das war die Angst, mit der wir damals groß geworden sind.

Die Botschaft des Liedes klingt heute noch fort:

Denkst du vielleicht grad an mich?

Dann singe ich ein Lied für dich

von neunundneunzig Luftballons

und dass sowas von sowas kommt.

Dass sowas von sowas kommt – Darum geht es bei diesem Volkstrauertag. Jahr für Jahr.

Die „99 Luftballons“ waren für die Friedensbewegung in den 80er Jahren zu zahm, formulierte das Lied doch keinen Widerstand gegen irgendetwas.

Wer sich heute als „Kriegs-und-Friedens-Experte“ so alles seine Gedanken macht, sollte an diesem Tag besser verstummen und auch nicht zitiert werden.

Dass sowas von sowas kommt.

„Abschiebung schafft Wohnraum“, lautete ein Wahlplakat der AfD bei der jüngsten Landtagswahl hier.

„Die Juden sind unser Unglück“, wurde im Dritten Reich plakatiert und skandiert, bis es viele glaubten oder auch still mittrugen.

Bei Krieg und Gewalt ist es wie bei Mobbing. Der wegschaut, der macht mit.

Wir verdrängen seit der Geschichte mit Kain und Abel, wie schnell sich Konflikte hochschaukeln. Wie schnell sich die Gewalt-Spirale dreht. Wie schnell sich gerade der soziale Sprengstoff „Neid“ entfachen lässt.

In Simmersbach sehen wir die langen Reihen mit Namen und als Schlusssatz: „Sorgt Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe“. Das ist das Vermächtnis an uns. Unsere Aufgabe.

Die Nationalsozialisten verkehrten – wie so vieles andere – auch diesen Tag: 1934 – also vor 90 Jahren – ordnete Adolf Hitler die Umbenennung in „Heldengedenktag“ an. Wir sehen teils an unseren Denkmalen noch die Überschrift: „Unseren Helden“.  Er hieß danach „Heldengedenktag“ und diente vielmehr der Verehrung, der Propaganda. Es wurde nicht mehr Halbmast gehisst, sondern vollstock.

Als Held ist wahrscheinlich keiner der vielen Männer gestorben, die auf den langen Namensreihen stehen. Sie sind gestorben als Soldaten, als Ehemänner, als Väter, als Söhne, als Brüder, als Freunde.

Das gilt auch für die kleine Gedenkstätte aufm Roth. Hier haben die Opfer sogar ein Gesicht. Neben der offiziellen Gedenktafel gibt es noch eine Tafel mit den Namen und Fotos der Gefallenen.

„Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“, sagte Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer.

In Eibelshausen legen wir auch Blumen nieder an Gräbern von Zwangsarbeitern, die hierher verschleppt und weit weg von ihrer Heimat die letzte Ruhe fanden.

In Wissenbach haben wir vier Soldatengräber und in Hirzenhain zwei. Darunter das Grab des jungen Jagdfliegers Willi Ehrecke, ein 21 Jahre alter Pilot, der am 21. März 1945 – also kurz vor Kriegsende von feindlichen Jagdfliegern abgeschossen und tödlich getroffen, als er wehrlos am Fallschirm hing.

Diesen Luftkampf haben hier viele mitansehen müssen. Deshalb dürfen wir nicht vergessen, wie schlimm Krieg ist.

Weilburger Tageblatt vom 16. März 1944. Der Landrat propagiert als wichtigste Waffe gegen die „Luftgangster“ die Wohnraumbeschaffung in verblendeter Verzweiflung. „Je weniger es den Luftgangstern gelingt, die von ihnen beabsichtigte Obdachlosigkeit in Deutschland Platz greifen zu lassen, desto nutzloser ist ihr großer Aufwand an Luftkriegsmitteln gegen Unbewaffnete.“ Schneller tapezieren als andere bombardieren…

Ich denke, diese Zeilen zeigen uns heute den Wahnsinn des Krieges. Damals war es der Ton der Zeit und gewiss auch – durch die Propaganda verbreitet – in vielen Köpfen.

Der Wahnsinn des Weltkriegs bricht auch an diesem 15. März 1945 über das kleine Dorf Roth herein, als am Abend ein britischer Bomber abstürzt. Die Rother hörten MG-Feuer von einem Luftkampf, sahen einen Feuerball auf das Dorf zurasen.

Über dem Schlossberg brach das Flugzeug auseinander. Wo und wie die Trümmerteile hier einschlagen, berichtet das Buch „Der Luftkrieg im Dillgebiet“, das der Herborner Geschichtsverein 2005 herausgegeben hat (und wie in der Zeitung berichtet wird: „Verweigerter Mordauftrag: Kriegsgefangene in Eschenburg“)

Am nächsten Morgen fand man fünf Tote der Besatzung in der Nähe des Flugzeug-Rumpfes. Zwei Mann war es noch gelungen, mit dem Fallschirm aus der brennenden Maschine zu entkommen. Der eine landete bei Mandeln und wurde im Bullenstall eingesperrt. Der zweite Überlebende kauerte am Morgen in Oberdieten und wurde zum Verhör aufs Roth gebracht. Bei der Vernehmung durch einen Polizisten war Emmi Klein hier als Dolmetscherin anwesend. Am Ende des Verhörs hat der Engländer, am ganzen Körper zitternd, seine Dolmetscherin gefragt, ob er jetzt erschossen würde. Sie konnte ihn beruhigen. Er wurde in der Gefangenenzelle auf dem Backhaus inhaftiert. So hat es Albert Wagner vom Roth 1982 aufgeschrieben und der Geschichtsverein Herborn recherchiert.

Die schriftliche Schilderung von Rita und Hermann Montanus vom Berghof aus dem späteren Jahr 1946 ist zu entnehmen, wie die fünf Toten vom „Volkssturm“ – so hier das letzte Aufgebot an der Heimatfront – geborgen wurden. Hermann Montanus weiter: „Bei der Besichtigung des abgestürzten Flugzeugs sowie der Toten wurde mir am Tag nach dem Absturz durch den für den Kreis zuständigen Polizeileutnant der Befehlt erteilt, den im Dorf Roth befindlichen Gefangenen am nächsten Abend bei Eintritt der Dunkelheit auf den Weg zum Krankenhaus der Stadt Dillenburg bringen zu lassen. Es wurde mir gleichzeitig befohlen, diesen Mann nicht lebend dort ankommen, sondern unterwegs erschießen zu lassen. Es sollte dann angegeben werden, dass der Gefangene bei einem Fluchtversuch erschossen worden sei.“

Der Gruppenführer des Volkssturms und Bürgermeister Krämer widersetzten sich dem Befehl. Der Gefangene mit Kopfverletzung wurde verpflegt und verbunden, durfte das Grab seiner Kameraden sehen.

Hermann Montanus schreibt später: „Da wir für seine Sicherheit für die kommende Nacht fürchten mussten, fragte ihn meine Frau, ob er evtl. 30 Kilometer zu Fuß gehen könne. Er wurde durch Medikamente und Lebensmittel gestärkt und war bereit, den Weg zu machen. Inzwischen hatte ich aber in der Schule einen Raum ausmachen können, in dem der Gefangene unter Bewachung die Nacht verbringen konnte. Ich habe den Gefangenen dort eingeliefert und einen zuverlässigen Mann in den Vorraum postiert, der mir für den Gefangenen verantwortlich war. Inzwischen erhielt ich von dem zuständigen Bürgermeisteramt in Mandeln, in dem der zweite Gefangene untergebracht war, auf meine vorherige telefonische Anfrage die Nachricht, dass der Gefangene am nächsten Morgen nach Breitscheid transportiert werden könnte. Ich habe dann den Gefangenen am nächsten Morgen in das Dorf Ewersbach gebracht, wo er mit seinem Kameraden zusammentraf und mit diesem gemeinsam mit einem Lastauto unter militärischer Bewachung nach Breitscheid gebracht worden ist.“

Soweit die Geschichte vom Roth.

Das hätte auch ganz anders ausgehen können.

In Eibelshausen sind in diesen letzten Tagen des zweiten Weltkriegs noch Deutsche von den eigenen Dorfbewohnern denunziert und deportiert worden, weil sie den Hitlergruß nicht machten. Das ist mir bei einem 80. Geburtstag vor Jahren erzählt worden.

Auch wenn das Ende des Krieges bald 80 Jahre vorüber ist, müssen wir diese Geschichte und solche Geschichten wie hier aufm Roth immer und immer wieder erzählen.

„Dass sowas von sowas kommt.“

Krieg bringt immer unnötiges und unsägliches Leid.

Krieg ist immer die Kapitulation der Menschlichkeit

Wir gedenken nun der Opfer und müssen künftig alles in unserer Kraft stehende tun, damit es keine weiteren Opfer mehr gibt.“

Volkstrauertag 2024 in Bildern

2025 ist die Gedenkfeier in Eibelshausen

2025 ist der Volkstrauertag am 16. November und die Gedenkfeier findet um 14 Uhr in Eibelshausen statt. Die Kranzniederlegungen in den anderen Ortsteilen reihen sich um die zentrale Veranstaltung.

In Simmersbach schließt ein Satz die langen Kolonnen der Namen ab, die aus Simmersbach stammen und Opfer in den beiden Weltkriegen  wurden. „Sorgt Ihr, die Ihr noch im Leben seht, dass Frieden bleibe.“ Darum geht es beim Volkstrauertag.

Schluss-Satz in Simmersbach: "Sorgt Ihr, die ihr noch im Leben seht, dass Frieden bleibe."

Als 2017 die Bronze-Tafeln der Denkmäler in Simmersbach und Eibelshausen einem dreisten Diebstahl zum Opfer fielen, haben viele Bürgerinnen und Bürger gespendet, dass wir einen Ersatz schaffen konnten – ohne Bronze, aber mit allen Namen. Die Inschriften aller sechs Denkmäler haben wir damals gesichert und auf dieser Internetseite www.eschenburg.de/volkstrauertag veröffentlicht. Auf diesen Denkmälern kann man sehen, dass Krieg in jeder Familie Lücken in die Reihen der Lieben geschlagen hat. Deshalb gibt es eine zentrale Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegungen in allen anderen Ortsteilen.

Das Lied „Der gute Kamerad“  wird der Posaunenchor in Simmersbach genauso mitfühlend intonieren, wie eigentlich 1809 geschrieben worden war. Auch wenn der Text selten zitiert wird und die dritte Strophe missverstanden werden kann, ist dieses Soldatenlied kein „Heldengedenken“, sondern zeigt den Wahnsinn des Krieges.

Erinnern für die Zukunft, das ist das Thema vom Volkstrauertag. Gerade weil in Europa wieder Krieg herrscht, dürfen wir nicht nachlassen, auch in Zukunft die Erinnerung wachzuhalten, als Volk zu trauern und dafür uns einzusetzen, dass die Welt um uns herum friedlicher wird und friedlich bleibt. Ein Denkmal ist kein Relikt der Vergangenheit, sondern ein Mahnmal für die Zukunft: Immer mal wieder denken bleibt unsere Daueraufgabe.


Volkstrauertag – ein stiller Feiertag

Wenn die Fahnen Trauer tragen: Am Volkstrauertag ist auch am Rathaus der Gemeinde halbmast geflaggt. Und dieser stille Feiertag steht unter einem besonderen Schutz.

Zwar keine stattliche Zahl von Besuchern bewegt der Volkstrauertag, aber es ist ein staatlicher Feiertag. Er gehört zu den stillen Tagen, die das Gesetz wie den Karfreitag und den Totensonntag unter besonderen Schutz gestellt hat, was mit „Tanzverbot“ zu kurz dargestellt wäre. Seit 1952 wird der Volkstrauertag zwei Sonntage vor dem ersten Advent begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vorgeschlagen, wurde die Idee in der Weimarer Republik noch nicht als Feiertag begangen, im Dritten Reich zum „Heldengedenktag“ heroisiert, aber nach der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges unter den Nationen begangen mit dem gegenseitigen Versprechen: Nie wieder Krieg!

Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag findet jeweils im Deutschen Bundestag statt.

Eine zentrale Gedenkveranstaltung im Wechsel, aber in allen Ortsteilen Kranzniederlegungen, haben sich in der Gemeinde Eschenburg eingespielt. Denn Volkstrauer muss eine Heimat haben, meinen wir.

Deshalb halten wir auch an jedem Denkmal das Totengedenken ab, wie es Bundespräsident Theodor Heuss im Jahr 1952 eingeführt hat.

Die zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Berlin. Die Gedenkstunde, die traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten steht, wird live im Fernsehen übertragen.

Totengedenken

Wir denken heute

an die Opfer von Gewalt und Krieg,

an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken

der Soldaten, die in den Weltkriegen starben,

der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer,

die verfolgt und getötet wurden,

weil sie einem anderen Volk angehörten,

einer anderen Rasse zugerechnet wurden

oder deren Leben wegen einer Krankheit

oder Behinderung als lebensunwert

bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer,

die ums Leben kamen, weil sie Widerstand

gegen Gewaltherrschaft geleistet haben,

und derer, die den Tod fanden, weil sie an

ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern

um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege

unserer Tage, um die Opfer von

Terrorismus und politischer Verfolgung,

um die Bundeswehrsoldaten und

anderen Einsatzkräfte,

die im Einsatz für uns ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer,

die bei uns durch Hass und Gewalt gegen

Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern

mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten.

Wir denken darüber nach, wie leicht sich Neid und Hass zu Gewalt und Krieg entfachen und dann Fremde und Schwache zu Opfern machen.

Wir mahnen

damit dieser Tag auch in Zukunft uns gedenken und nachdenken lässt, dass Friede nicht nur die Abwesenheit von Krieg ist.

Wir müssen handeln,

damit Frieden geschaffen und gesichert wird – auch durch diesen Volkstrauertag.

Unser Leben steht im Zeichen der

Hoffnung auf Versöhnung unter den

Menschen und Völkern,

und unsere Verantwortung

gilt dem Frieden unter den

Menschen zu Hause und in der Welt.


In jedem Ortsteil steht ein Denkmal

Erinnern und Ermahnen: In jedem Ortsteil steht ein Denkmal, das uns an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft denken lässt.

Volkstrauer muss eine Heimat haben. Deshalb „wandern“ wir sonst mit der Gedenkveranstaltung durch die sechs Ortsteile, legen aber an allen Denkmälern Kränze nieder. Manchmal sagt man auch „Ehrenmal“. Nur wenn wir uns erinnern, ehren wir die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Deshalb ist es wichtig, dass wir in allen Ortsteilen mit(ge)denken. In Wissenbach steht „Verweile und gedenke“ auf dem Mahnmal. Und mir fällt immer wieder auf beim Blick auf die Lebensdaten: Das waren junge Leute, die das ganze Leben noch vor sich gehabt hätten. In Stein und Stahl sind auf den Friedhöfen die vielen Namen verewigt. Die Bronzetafeln von Eibelshausen und Simmersbach sind gestohlen worden, aber wir konnten die Namen rekonstruieren und neue Tafeln in einem zeitgemäßen Material anfertigen. „Es bleibet unvergessen der Toten stille Schar kein Maß kann je ermessen wie groß ihr Opfer war“, lautet der Spruch in Eiershausen. Vorstellen können wir uns das heute nicht, aber wir sehen Namen, die uns bekannt sind. Hier sind nicht nur Familien betroffen, die heute noch im Dorf leben. Es gibt sogar viele Kriegsopfer, deren Namen lebt heute in Verwandten weiter. „Zum Gedenken der Toten beider Weltkriege“ steht aufm Roth an der offiziellen Gedenkplatte, aber auf einer Tafel der Heimatstube sind zu allen Personen auch Fotos und „Hausnamen“ zu finden. Der Krieg hat in jedem Haus, in jeder Familie Lücken gerissen. „Unseren Helden“ ist der alte Stein von Hirzenhain überschrieben. Als Helden sind diese Menschen nicht gestorben. Sie sind auch hier gestorben als Söhne, Väter, Ehemänner, Brüder… Der Volkstrauertag bleibt eine Verpflichtung für uns alle von zum Erinnern und Ermahnen. Oder wie es in Simmersbach so treffend (wieder) auf der Tafel steht: „Sorgt Ihr, die ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibe.“

Es ist wie bei alten Fotos: Wenn die abgebildeten Personen niemand kennt, sagt uns die Aufnahme nichts, sondern ist nur ein schönes Bild. Deshalb wollen wir zum Volkstrauertag 2020 zu allen sechs Denkmalen und den Kriegsgräbern die Namen veröffentlichen. Indem wir Erinnerungen weitergeben, bewahren wir ihnen ein ehrendes Andenken.


Denkmal Eibelshausen

226 Namen: Nach dem Diebstahl der Bronzeplatten 2017 wurden die Namen wieder auf Platten aus zeitgemäßem Material gebracht. Hier sind nicht nur Opfer des Krieges in alphabetischer Reihenfolge vermerkt, sondern auch Flucht und Vertreibung spielen hierbei eine Rolle.

Die Bronzetafeln von Eibelshausen wie von Simmersbach sind 2017 gestohlen worden. Den Gremien und vielen Bürgern der Gemeinde war es wichtig, dass wieder Tafeln mit den Namen als Denkmal auf den Friedhof kommen. Mit 2.335 € Spenden konnten 2018 wieder neue Tafeln angebracht werden. Der Ortsbeirat besorgte zudem für die Lebensdaten der Opfer das Geburtsjahr, soweit es zu ermitteln war. Damit kann man nun ermessen, wie jung die meisten Kriegsopfer waren, die gestorben sind (†) oder vermisst blieben (v). Aus dem ersten Weltkrieg (1914-1918) sind auf den Tafeln 50 Namen, aus dem zweiten Weltkrieg (1939-1945) 176 Namen aufgeführt.

Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

1914-1918

Robert Aurand * 1873 † 25.12.14

Karl Philipp Bücher * 1884 † 24.9.15

Karl Daum * 1894 † 4.11.15

Emil Eckhard * 1895 † 21.3.18

Ewald Eckhardt * 1883 v 15.9.14

Reinhard Eckhardt * 1886 † 20.9.14

Melchior Eichstädt † 26.9.15

Heinrich Emmerich * 1894 † 19.8.15

Fritz Heinz * 1882 † 21.3.15

Karl Heinz * 1890 † 26.9.15

Hermann Heupel * 1893 † 15.9.15

Adolf Hofheinz * 1897 † 30.9.18

Emil Klingelhöfer * 1891 † 18.4.17

Friedrich Klingelhöfer * 1897 † 3.11.17

Heinrich Klingelhöfer * 1894 † 28.7.15

Karl Klingelhöfer * 1891 † 17.6.17

Reinhard Klingelhöfer * 1876 † 9.9.14

Heinrich Krenzer * 1883 † 14.10.16

Emil Müller * 1893 † 27.8.15

Friedrich Müller *1881 † 30.11.14

Friedrich Müller * 1890 † 5.10.14

Fritz Müller * 1876 † 1.4.16

Fritz Müller * 1883 † 5.8.16

Fritz Müller *1891 † 13.10.18

Gustav Müller * 1880 † 26.9.15

Heinrich Müller * 1882 † 25.9.15

Karl Heinrich            Müller * 1875 † 29.7.18

Karl Müller * 1885 † 26.9.14

Karl Müller * 1889 † 15.10.18

Reinhard Müller * 1880 † 9.4.18

Theodor Nix * 1885 v 15.9.14

Reinhard Orth * 1884 † 15.9.14

Karl Ortmann * 1884 † 26.9.15

Karl Peter * 1893 v 4.10.14

Albert Pfeifer * 1893 † 16.3.15

Karl Pfeifer * 1890 † 9.6.15

Moritz Schneider * 1894 † 5.9.18

Wilhelm Schuppert * 1895 † 17.2.18

Heinrich Schwehn * 1884 v 30.9.15

Oskar Schwehn * 1895 † 19.8.18

Reinhard Schwehn * 1893 † 25.9.15

Adolf Stäger * 1893 † 20.8.15

Albert Stenger * 1896 v 5.11.16

Albert Stenger * 1899 † 24.2.18

Reinhard Stenger * 1877 † 22.11.14

Albert Stoll * 1886 † 26.9.14

Karl Thomae * 1890 † 19.5.15

Friedrich Wagner * 1890 † 23.10.18

August Weber * 1886 † 3.10.15

Friedrich Welsch * 1891 † 22.9.16

1939-1945

Franz Ax * 1914 † 9.9.42

Karl Reinhard Bach * 1903 † 5.1.45

Reinhard Emil Bach * 1908 † 4.4.44

Horst  Bauer v 01.45

Werner Bauer † 4.45

Erna Becker * 1909 † 12.12.44

Heinrich Berthold † 22.3.45

Helmut Blank v 19.4.44

Adam Blassl v 4.3.45

Hermann Braun * 1904 † 21.4.45

Albert Ciliox * 1903 † 30.3.45

Otto Wilhelm Daum * 1912 † 25.6.44

Otto Debus *1913 † 10.6.40

Otto Dorndorf * 1914 † 24.10.41

Josef  Eckert † 23.7.43

Bernhard Eckhardt * 1926 v 22.7.44

Erwin Eckhardt * 1916 † 8.6.40

Ewald Eckhardt * 1916 v 6.4.44

Hans  Eckhardt * 1923 † 27.10.41

Heinz Eckhardt * 1923 v 29.6.44

Oskar Ernst Eckhardt * 1912 † 2.9.44

Otto Eckhardt * 1921 † 8.5.45

Paul Heinrich Eckhardt * 1925 † 14.7.44

Walter Eckhardt * 1902 v 10.6.45

Anton Frank † 12.5.44

Filipp  Freund v 4.4.45

Eugenie Fröhnel v 3.45

Ferdinand Fröhnel † 4.3.45

Heinrich Fuchs * 1905 † 13.2.45

Emil Gail * 1897 † 10.8.41

Walter Friedrich Gail * 1908 v 28.1.43

Helmuth Geis * 1925 † 16.8.44

Peter  Geiser † 9.5.45

Paul Granzow * 1901 † 18.2.42

Emil Grau * 1910 † 16.8.44

Anton Grund v 27.3.44

Walter Grund † 2.1.45

Dr. Hermann Haase † 02.12.43

Lidi Haberer † 13.2.45

Reinhard Hain * 1903 † 8.46

Karl Erich Hain * 1919 † 24.6.43

Paul Hain * 1922 † 20.4.44

Heinrich Hansmann * 1905 v 10.1.45

Richard Hansmann * 1909 † 29.6.43

Karl Heinrich Hartmann * 1921 v 26.12.42

Karl Gerhard Hast * 1926 † 24.11.44

Dr. Karl Heinz * 1911 † 6.7.41

Walter Heinz v 12.4.45

Alfred Henrich * 1916 † 27.7.41

Heinrich Friedrich Hess * 1918 v 14.1.43

Walter Hof * 1913 v 21.12.42

Alwin Hofheinz * 1906 † 1.10.44

Friedrich Hofheinz * 1910 † 6.8.41

Hermann Hofheinz * 1915 †31.12.44

Karl Walter Hofheinz * 1922 v 20.7.44

Reinhard Hofheinz * 1892 † 2.1.45

Franz Ludwig Höfler * 1924 v 15.8.44

Anton Höfner † 24.3.45

Johann Höfner † 20.4.45

Rudolf Höfner v 5.2.44

Rudolf Junker † 10.3.45

Wenzel Junker † 27.1.44

Otto Kehr * 1916 † 20.1.45

Gerhard Keller v 5.42

Franz Kieweg † 7.6.44

Daniel Klein † 24.11.43

Otto Klein * 1916 † 9.2.45

Martin Klier 1.45

Karl Klima † 20.5.45

Emil Klingelhöfer * 1915 † 10.9.43

Erich Klingelhöfer * 1914 † 19.7.44

Erich Ernst Klingelhöfer * 1920 † 14.7.41

Erich Martin Klingelhöfer * 1921 † 26.8.42

Erwin Emil Klingelhöfer * 1915 v 22.8.44

Ewald Reinhold Klingelhöfer * 1925 v 7.7.44

Friedrich Heinrich Klingelhöfer * 1914 † 12.6.42

Heinrich Klingelhöfer * 1919 † 21.8.1941

Karl Klingelhöfer * 1908 † 10.8.46

Karl Klingelhöfer * 1911 † 12.10.40

Karl Albert Klingelhöfer * 1911 † 12.10.40

Karl Heinrich Klingelhöfer * 1919 † 1.1.43

Martin Emil Klingelhöfer * 1923 † 29.10.44

Otto Heinrich Klingelhöfer * 1917 † 07.5.45

Otto Walter Klingelhöfer * 1927 † 19.9.44

Reinhard Klingelhöfer * 1915 v 3.45

Reinhard August Klingelhöfer * 1899 † 14.5.45

Theodor Klingelhöfer * 1913 † 8.45

Josef  Koringer * 1912 † 11.3.45

Pepi Krause * 1924 † 26.8.44

Friedrich Wilhelm Krenzer * 1912 v 45

Heinrich Wilhelm Krenzer * 1919 v 18.1.45

Otto Heinrich Krenzer * 1914 v 45

Johann Kriebel * 1916 v 3.1.43

Johann Kriegelstein v 26.10.43

Alfred Kübeck * 1915 v 45

Oskar Künkel * 1912 † 23.3.43

Albert Kunz * 1906 † 15.4.44

Hans Kunz † 27.2.44

Rudi Eberhard Kunz * 1908 † 21.5.49

Ernst Kurz v 10.8.44

Wilfried Kurz † 10.12.44

Heinz Landsberger † 18.8.44

Otto Heinrich Lautz  * 1908 v 8.8.43

Georg Leinberger † 10.7.44

Stefan Leinberger † 12.11.44

Lorenz Liebisch † 45

Friedrich August Lohmann * 1912 † 20.9.46

Karl Rudolf Lohmann * 1904 v 16.1.45

Walter Loisch † 15.1.45

Josef Manges † 13.4.44

Otto Medenbach * 1912 † 11.8.44

Kurt Meister * 1922 † 16.10.43

Fritz Menzel † 3.45

Erich Friedrich Müller * 1909 v 1.45

Ernst August Müller * 1919 † 29.8.43

Friedrich Müller * 1918 † 1.11.41

Friedrich Karl Müller * 1907 v 10.4.44

Friedrich Wilhelm Müller * 1912 v26.12.42

Karl Müller * 1908 † 22.7.41

Manfred Müller * 1927 † 17.9.44

Otto Friedrich Müller * 1906 † 10.9.44

Otto Walter Müller * 1922 † 10.9.44

Walter Paul Müller *1928 † 14.3.45

Friedrich Wilhelm Nassauer * 1909 † 12.4.44

Heinz Nassauer * 1924 † 12.9.43

Walter Neul † 28.1.43

Karl Willi Nickel * 1912 v 10.03.45

Werner Adolf Orth *1924 v 16.2.43

Josef Peter * 1901 v 45

Otto Peter * 1912 † 26.6.44

Karl Pfeifer *1921 † 7.2.42

Karl Heinrich Pfeifer * 1902 † 8.10.44

Karl Otto Pfeifer * 1923 † 15.7.44

Walter Pfeifer * 1918 † 15.7.42

Hugo Plepla v 11.44

Günter Pletz † 10.4.44

Ernst Pohl * 1915 † 10.9.41

Josef Pretsch † 21.2.43

Josef Ratzka v 13.10.44

Oskar Reh * 1904 † 16.8.44

Theodor Röder † 11.9.43

Alfred Rompf * 1907 † 17.2.45

Willi Rompf * 1919 † 2.8.44

Paul Sahm * 1926 † 21.9.44

Albrecht Schaffhauser v 45

Mathias Schaffhauser † 18.9.43

Wilhelm Schindler † 24.7.41

Otto Schleussner * 1914 v 2.45

Emil Friedrich Schmidt * 1902 † 28.11.45

Erich Schmidt * 1912 † 25.9.43

Karl Friedrich Scholl * 1888 † 25.3.45

Godwin Schwarz * 1908 † 16.4.45

Karl Heinz Schwedes * 1925 † 16.1.45

Emil Schwehn * 1912 † 2.4.45

Emil Schwehn * 1915 † 4.10.42

Ernst Schwehn * 1913 v 24.3.45

Friedrich Oskar Schwehn * 1919 † 10.8.41

Hans Paul Schwehn * 1924 † 25.4.44

Otto Schwehn * 1910 † 15.2.43

Otto Albert Schwehn * 1914 v 13.1.45

Reinhard Hermann Schwehn * 1915 v 17.7.43

Oskar Sieber  v 5.45

Karl Stenger * 1912 † 26.12.45

Kurt Stenzel * 1906 † 26.11.45

Helmut Stoll † 24.9.44

Rudi Strack † 3.12.42

Fritz Thielmann * 1924 † 24.9.44

Heinrich Thielmann * 1903 † 16.2.46

Erwin Urban * 1906 v 45

Anton Waltinger † 26.11.43

Karl August Weber * 1911† 23.6.44

Kurt Walter Weber † 19.4.45

Kurt Walter Welsch * 1923 † 20.10.44

Anna Wolter † 19.4.45

Hermann Wolter † 4.45


Denkmal Simmersbach

Bleibende Sorge: In Simmersbach konnten nach dem dreisten Diebstahl der Bronzeplatten die Namen rekonstruiert werden.

Wie in Eibelshausen sind auch die Bronzetafeln von Simmersbach 2017 gestohlen worden. Den Gremien und vielen Bürgern der Gemeinde war es wichtig, dass wieder Tafeln mit den Namen als Denkmal auf den Friedhof kommen. Mit 1.230 € aus Spenden konnten 2018 wieder neue Tafeln angebracht werden. In chronologischer Reihenfolge werden die Toten und Vermissten aufgelistet. 37 Namen aus dem ersten Weltkrieg (1914-1918) und 63 Namen aus dem zweiten Weltkrieg (1939-1945). Die lange Kolonne der Namen schließt mit der Mahnung: „Sorgt Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibt.“

Im Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

1914-1918

Wagner Adolf † 29.08.1914

Müller August † 22.09.1914

Klein  Adolf † 20.10.1914

Leisler Friedrich † 25.11.1914

Rein Ferdinand † 11.11.1914

Geil Otto † 11.11.1914

Wagner Reinhard † 24.11.1914

Rein Heinrich † 16.02.1915

Reh Adolf † 16.02.1915

Konrad Heinrich † 14.04.1915

Roth Otto Heinrich † 03.05.1915

Müller Heinrich † 16.06.1915

Reh Karl † 23.07.1915

Reh Ferdinand † 25.09.1915

Geil Rudolf † 05.10.1915

Klein Karl † 08.12.1915

Jacobi Rudolf † 06.06.1916

Müller  Gustav † 03.08.1916

Reh Otto † 28.08.1916

Theiß Karl † 07.09.1916

Rein Albrecht † 29.10.1916

Rein Rudolf † 02.11.1916

Wagner Heinrich † 21.06.1917

Reh Otto † 19.07.1917

Konrad Rudolf † 31.07.1917

Geil Karl † 29.08.1917

Reh Gustav † 25.03.1918

Roth Julius † 24.04.1918

Wagner Wilhelm † 26.06.1918

Theiß Heinrich R. † 15.07.1918

Rein August † 18.07.1918

 

Vermisst blieben

Kuhn Heinrich

Roth Adolf

Ciliox Wilhelm

Geil Rudolf

Klein Ludwig

Geil Robert

 

1939-1945

Ciliox Otto † 07.06.1940

Reh Adolf † 27.07.1941

Dietrich Ewald † 17.08.1941

Hinn Karl A. † 20.08.1941

Wagner Karl † 02.10.1941

Geil Otto † 03.10.1941

Wagner Rudolf W. † 06.10.1941

Reh Rudolf † 11.10.1941

Reh Erwin † 06.11.1941

Wagner Adolf † 06.10.1941

Ax Franz † 09.09.1942

Wagner Wilhelm H. † 22.11.1941

Schneider Walter † 30.11.1941

Müller Otto † 17.01.1942

Pfeifer Heinrich K. † 10.02.1942

Konrad Heinrich † 01.03.1942

Müller Otto † 15.01.1942

Michel Rudolf † 22.05.1942

Geil H. Adolf † 27.05.1942

Reh Wilhelm † 18.06.1942

Roth Karl † 11.08.1942

Wagner Adolf W. † 13.09.1942

Kolbe Erich A.G. † 28.12.1942

Schmidt Otto † 06.05.1943

Grimm Otmar A. † 05.11.1943

Klein Rudolf † 04.12.1943

Becker Hermann † 03.01.1944

Klein Adolf H. † 09.02.1944

Wagner K. Oskar † 17.02.1944

Wagner Alfried † 22.02.1944

Roth Alfred † 26.02.1944

Müller Emil †26.03.1944

Reh Artur †20.08.1944

Theis Adolf † 15.10.1944

Geil Alfred † 30.10.1944

Geil Gustav H. † 30.10.1944

Konrad Gustav † 20.12.1944

Geil Rudolf † 23.01.1945

Jacobi Oskar † 01.02.1945

Wagner Erich † 25.03.1945

Reh Erich † 03.04.1945

Wagner Willi † 17.04.1945

Daul Albert † 22.04.1945

Geil Richard † 22.04.1945

Wagner Otto † 03.05.1945

Molsberger Karl A. † 26.07.1945

Clemens Heinrich A. † 08.08.1945

Reh Alfred † 18.10.1946

Geil Emil † 26.07.1947

Vermisst blieben

Klein Otto 1943

Wagner Heinrich O. 1943

Primbs Alfons 1943

Ciliox Emil 1944

Daul Karl 1944

Müller Rudolf 1944

Hinn Albert 1944

Reh Artur 1944

Schmidt Walter 1944

Rein Ewald 1944

Wagner Rudolf K.1944

Ciliox Reinhard 1944

Bankmann Wilhelm O. 1944

Ciliox Richard 1945


Denkmal Eiershausen

Auf dem Alten Friedhof steht in Eiershausen das Denkmal, das im Jahr 1957 geschaffen wurde. Der Park bietet einen friedlichen Blick übers Tal.

 Unseren Gefallenen und Vermissten der Weltkriege

1914 – 1918

1939 – 1945

„Es bleibet unvergessen der Toten Stille Schar, kein Maß kann je ermessen, wie groß ihr Opfer war.“

1914

Hermann Fürschbach

Christian Becker

1915

Gustav Göst

Richard Heckelmann

Theodor Neef

Hermann Baum

1916

Otto Jeppe

Wilhelm Deis

Hermann Strömmer

1917

Otto Graf

1918

Ernst Holighaus

Willi Fürschbach

Wilhelm Hartmann

Hermann Holighaus

1919

Otto Hartmann

1940

Fritz Göst

1941

Alfred Paul

Helmut Holighaus

1942

Arthur Heckelmann

Karl Beyer

Erich Hampe

Johann Eckert

1943

Eugen Strömmer

Otto Klingelhöfer

Kurt Baum

Alfred Kunz

Gunter Holighaus

Otto Kunz

Ernst Nimmerrichter

Sepp Lenhardt

1944

Paul Thomas

Karl Hausmann

Erich Göst

Ernst Weinert

Hermann Sauerwald

Walter Baum

Martin Weinert

Paul Sahm

Emil Göbel

Anton Luft

1945

Bernhardt Strömmer

Robert Horch

Paul Fischer

Adolf Klingelhöfer

Herbert Schlotzhauer

Kurt Holighaus

Otto Holighaus

Emil Schwehn

Karl Watzka

Das Dunkel der Ungewissheit liegt über dem Wege von

1942

Walter Christ

1944

Herbert Kunz

Paul Stoll

Theo Clemens

1945

Hermann Fürschbach

Gustav Stranzenbach

Otto Rüsche

Paul Clemens

Alois Walter


Denkmal Wissenbach

Verweile und gedenke: In Wissenbach sind die Namen auf einer Betonmauer angebracht.

1914 – 1918

Gefallen

Karl Pfeiffer † 22.08.1914

Carl Weimar † 20.09.1914

Hermann-Aug. Roth † 31.10.1914

Robert Lückoff † 22.09.1915

Hermann Lückoff † 22.10.1915

Aug.-Wilhelm Weg † 25.02.1916

Richard-Adolf Weil † 22.04.1916

Gustav Bastian † 23.06.1916

Rudolf.-H. Pfeiffer † 02.07.1916

Hermann Henrich † 18.04.1917

Eugen Müller † 30.05.1917

Hermann Pfeiffer † 01.07.1917

Robert Klingelhöfer † 19.08.1917

Rudolf Köster † 01.09.1917

Heinrich Klingelhöfer † 29.10.1917

Oskar Thomas † 01.12.1917

Theodor Lückoff † 05.04.1918

Heinrich-Gust. Weg † 14.04.1918

Wilhelm Weil † 14.06.1918

Emil Waldschmidt † 23.08.1918

Paul Bastian † 27.10.1918

In Russland verschollen

Hermann Weil

 

1939 – 1945

Albert Hinterlang 1913 – 1940

Albert Pfeiffer 1911 – 1941

Paul Weg 1915 – 1941

Edmund Bastian 1917 – 1941

Karl Richter 1919 – 1941

Herbert Tapal 1919 – 1941

Karl Zwicker 1912 – 1941

Wilhelm Reeh 1919 – 1942

Fritz Haas 1919 – 1942

Walter Weitzel 1897 – 1942

Werner Lückoff 1914 – 1942

Theobald Roth 1917 – 1942

Moritz Franz 1916 – 1942

Eugen Müller 1921 – 1942

Karl Andreas 1921 – 1942

Heinrich Blumenstiel 1915 – 1942

Moritz Bastian 1915 – 1942

Erich Klingelhöfer 1921 – 1942

Herbert Roth 1911 – 1942

Arnold Lückoff 1917 – 1942

Helmut Andreas 1923 – 1943

Hans Müller 1911 – 1943

Willi Planz 1917 – 1943

Karl Schrödter 1915 – 1943

Willi Kuliga 1921 – 1943

Hugo Schubert 1906 – 1943

Otto Krenzel 1914 – 1944

Martin Christ 1913 – 1944

Lothar Müller 1919 – 1944

Oskar Lückoff 1911 – 1944

Reinhard Pfeiffer 1924 – 1944

Hermann Hofheinz 1919 – 1944

Hermann Nathmann 1914 – 1944

Richard Pfeiffer 1907 – 1944

Alfred Schäfer 1907 – 1944

Johann Heinr. Mehrfeld 1925 – 1944

Martin Müller 1925 – 1944

Karl Heiland 1918 – 1944

Reinhard Koch 1921 – 1944

Horst Schlaf 1922 – 1944

Gustav Riedel 1925 – 1944

Adalbert Stich 1912 – 1944

Willi Steuer 1900 – 1944

Johann Gottlicher 1903 – 1945

Godwin Schwarz 1908 – 1945

Erich Lommler 1910 – 1945

Wilfried Pfeiffer 1926 – 1945

Heinz Bender 1927 – 1945

Bernhard Blüder 1926 – 1945

Hans-Günther Jeide 1922 – 1945

Rudolf Schneider 1913 – 1945

Otto Kuliga 1892 – 1945

Günther Welsch 1928 – 1946

Karl Ortmann 1904 – 1947

Erich Diehl 1906 – 1947

Vermisst blieben

Otto Henrich * 28.10.1921

Friedrich Reuter * 09.01.1912

Wilfried Münch * 02.02.1925

Oskar Haas * 17.01.1909

Heinrich Muhlberg * 22.09.1908

Anton Bleier * 25.08.1920

Alfred Reeh * 31.03.1923

Eberhard Lückoff * 22.01.1904

Heinrich Weil * 31.12.1914

Konrad Bastian * 26.10.1913

Werner Hain * 20.10.1925

Oswald Hain * 05.01.1920

Hugo Lückoff * 09.10.1905

Hermann Lehmberg * 28.08.1919

Richard Sombrowski * 05.09.1917

Franz Tapal * 30.05.1888

Franz Stolz * 04.10.1904

Alfred Beimborn * 23.03.1923

Karl Pfeiffer * 07.10.1917

Heino Weitzel * 11.11.1925

Martin Hummel * 14.05.1908

Herbert Weil * 22.05.1924

Alfred Thomas * 13.01.1920

Fritz Müller * 07.04.1909

Berta Dietrich, geb. Weigel * 22.09.1899


Denkmal Hirzenhain

Früher an der Kirche, heute auf dem Friedhof: Das ursprünglich 1922 begonnene Ehrenmal stand früher in der Ortsmitte, wo heute der Parkplatz bei der Kirche ist. Heute werden an die Opfer beider Weltkriege auf dem Friedhof gedacht. Die Inschriften auf dem rechten Stein füllen allein die Gefallenen des letzten Kriegsjahres und die Vermissten.

1914-1918

Klein Willi Aug. 1914

Orth Reinhard 26.9.1914

Stoll Albert 26.9.1914

Busch Heinrich 26.9.1914

Dobener Wilh. Mor. 14.11.1914

Bieber Ernst 5.3.1915

Weigel Karl 12.8.1915

Weigel Albert 9.10.1915

Baum Hermann 13.3.1916

Flächsenhaar Wilhelm 20.3.1916

Busch Albert 17.4.1916

Freischlad Karl 6.5.1916

Speck Karl Herm. 3.8.1916

Bieber Ferdinand 28.8.1916

Hermann Karl Friedr. 8.6.1917

Baum Rudolf 27.11.1917

Bauk Paul 9.3.1918

Gräb Wilhelm vermißt seit 1914

Weigel Heinr. Ad. 1914

Baum Wilh. Jul. 1914

Dobener Herm. Hein. 1916

 

1939-1945

Teutsch Alfred 2.11.1940

Klein Ernst 13.9.1941

Hinn Alwin 11.10.1941

Weigel Otto 23.12.1941

Bastian Hans 29.12.1941

Weigel Albert 25.1.1942

Hermann Otto Adolf 7.5.1942

Grätz Willi 17.5.1942

Dobener Ernst 6.7.1942

Otto Heinrich 25.10.1942

Holighaus Adolf 2.12.1942

Theis Franz 8.1.1943

Voigt Erich 10.1.1943

Heupel Manfred 21.1.1943

Ackerhans Karl 1.2.1943

Hermann Artur 9.3.1943

Becker Karl 8.5.1943

Holighaus Fritz 14.5.1943

Sänger Hermann 10.7.1943

Deusing Rudolf 13.7.1943

Hermann Hans Alfred 14.11.1943

Schneider Heinz 14.11.1943

Mai Adolf 22.11.1943

Zeiß Heinrich 8.12.1943

Dittmann Willi 20.1.1944

Dobener Alfred 16.2.1944

Kirchner Fritz 8.3.1944

Bastian Rudolf 30.4.1944

Pöpperl Oskar 15.7.1944

Masurka Roman 9.8.1944

Bieber Martin 11.8.1944

Hinn Hermann 11.8.1944

Baum Ernst 26.8.1944

Klein Martin 31.8.1944

Baum Hermann 16.9.1944

Klein Heinrich 17.9.1944

Busch Kurt 14.9.1944

Bothe Wilhelm 20.9.1944

Holighaus Herm. Otto 18.10.1944

Baum Fritz 26.10.1944

Dobener Hans 18.12.1944

Holighaus Karl Friedr. 20.12.1944

Zeiß Karl 29.12.1944

Hermann Karl 16.1.1945

Moos Paul Januar 1945

Schneider Hermann 20.1.1945

Jakob Josef 10.2.1945

Dobener Adolf 12.2.1945

Schneider Wilhelm 26.4.1945

Dobener Rudolf 28.4.1945

Hermann Ernst Rich. 31.7.1945

Schmidt Josef 4.8.1945

Baum Friedrich Januar 1945

Frangen Heinrich 3.12.1945

Hermann Werner 21.4.1946

Hermann Herbert August 1946

Hermann Reinhard April 1947

Schneider Martin 20.8.1947

Bieber Werner vermißt seit 1941

Schneider Rudolf 1943

Klein Willi 1943

Interthal Paul 1943

Scharth Hermann 1943

Schneider Ewald Rudolf 1943

Sandner Rudolf 1943

Orschowy Berthold 1943

Lotz Alfred 1944

Busch Hans 1944

Dobener Hermann 1944

Hermann Ewald 1944

Bastian Ewald 1944

Pöpperl Josef 1944

Beckert Hermann 1944

Link Josef 1944

Skrobanek Gerhard 1944

Weber Franz 1944

Holighaus Willi 1945

Baum Martin 1945

Bieber Ernst 1945

Holighaus Hans 1945

Schneider Ewald 1945

Hermann Ernst 1945

Bieber Willi 1945

Bieber Heini Ernst 1945

Luy Heinrich 1945

Schmidt Martin 1945

Christ Alfred 1945

Christ Ernst 1945

Schneider Ernst Eugen 1945

Scherbaum Friedrich 1945

Sandner Adolf 1945

Hoffmann Walter 1945


Denkmal Roth

Geschichte bekommt Gesicht: Das Denkmal aufm Roth ist am Eingang der Friedhofshalle angebracht. Zum Volkstrauertag wird eine Tafel aus der Heimatstube dazugestellt, die neben Fotos der Gefallenen und Vermissten auch deren „Hausnamen“ zeigt.

Zum Gedenken der Toten beider Weltkriege

1914 – 1918

Heinrich Kunz 1892 – 1914

August Grau 1887 – 1914

Heinrich Dietrich 1883 – 1914

Heinrich Flach 1882 – 1914

Georg Rau 1884 – 1914

Heinrich Grau 1885 – 1914

Wilhelm Blöcher 1891 – 1915

Wilhelm Grau 1889 – 1915

Adam Ludwig 1891 – 1915

Georg Grau 1888 – 1915

Heinrich Klein 1895 – 1916

Adolf Klein 1896 – 1916

August Dorndorf 1880 – 1916

Heinrich Wagner 1887 – 1916

Wilhelm Achenbach 1886 – 1917

Albert Schneider 1897 – 1917

Heinrich Thomas 1897 – 1917

Georg Blöcher 1893 – 1918

Wilhelm Grebe 1898 – 1918

Heinrich Grau 1893 – 1918

Adolf Pfeifer 1896 – 1919

 

1939 bis 1945

Otto Thomas 1910 – 1941

Albrecht Ludwig 1921 – 1941

Ewald Lauber 1911 – 1941

Wilhelm Blöcher 1918 – 1941

Emil Sänger 1913 – 1942

Helmut Sänger 1923 – 1942

Walter Achenbach 1924 – 1943

Hans W. Schüssler 1924 – 1944

Werner Pfeiffer 1925 – 1944

Adolf Klein 1925 – 1944

Albert Dietrich 1923 – 1944

Emil Schneider 1908 – 1945

Heinrich Fuchs 1905 – 1945

Adolf Schneider 1912 – 1945

Richard Schneider 1902 – 1945

Heinrich Ludwig 1924 vermisst

Otto Ludwig 1922 vermisst

Otto Meister 1906 vermisst

Georg Rau 1914 vermisst

Alfred Schneider 1924 vermisst

Hugo Wagner 1915 vermisst


Kriegsgeschichte(n)

Der Eschenburgturm brennt: Im März 1945 kam der Krieg auch nach Eschenburg und immer noch glaubten einige an den Endsieg. Hier vier Eschenburger Episoden.

75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges hätte gefeiert werden sollen. Dann machte Corona allen einen Strich durch die Planung. Und dabei sind es vor allem die Geschichte und Geschichten, die – richtig erzählt – uns alle schnell erkennen lassen, dass Gewalt keine Lösung ist. Die Gebrüder Kain und Abel zeigen uns in der Bibel, wie schnell einfacher Neid zum Mord führt. Bei jeder Geschichte aus Krieg und Gewaltherrschaft geht es nicht um Glorifizierung, sondern um die Genauigkeit. Unser Verhältnis zum Krieg sollten wir mit dem Lied „99 Luftballons“ ausloten und immer wieder aufs Neue lernen, „dass sowas von sowas kommt“.

Folgende vier Eschenburger Geschichten sind auch zu finden unter mittelhessen.de bei unserer Tageszeitung.

14. März 1945: Menschlichkeit siegt

Ein Bomber der britischen Royal Air Force wird überm Roth abgeschossen. Ein Überlebender soll vom Volkssturm getötet werden, doch die Rother lassen den Feind überleben.

Im Internet: https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/eschenburg/wut-hass-und-menschlichkeit-geschichte-eines-bomber-absturzes-in-roth_21414320

21. März 1945: Pilot stirbt wehrlos am Fallschirm

Eine Woche später wird bei einem Luftkampf der moderne Düsenjäger Me 262 in Luftkämpfe verwickelt. Ein 21 Jahre alter Pilot kommt mit dem Fallschirm aus der abgeschossenen Maschine und wird noch am Fallschirm von den Angreifern beschossen. In Hirzenhain ist Willi Ehrecke begraben.

https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/eschenburg/das-grab-des-toten-fliegers-am-fallschirm-hangend-erschossen_21610860

24. März 1945: Eschenburgturm geht in Flammen auf

Flamme empor hatten sich die Nazis anders vorgestellt. Die Bevölkerung erst recht. Der hölzerne Turm, schon vor den Nazis geplant, aber dann als Ausflugsziel wie als Appell-Platz eingespannt und als „Denkmal des deutschen Bergmanns“ Teil der Propaganda, geht nach einem Fliegerangriff in Flammen auf. Wir lernen heute noch daraus, dass Gemeinsinn und Engagement vieler missbraucht werden kann und dass der Brandschutz gewährleistet sein muss.

https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/eschenburg/ende-einer-propagandastatte-als-der-eschenburgturm-in-flammen-aufgeht_21457189

29. März 1945 Verzweiflung am Kriegsende

Ausgerechnet am Gründonnerstag wollen die letzten Haufen der Wehrmacht in Eibelshausen den Heldentod sterben. Nachdem Herborn und Dillenburg von den Amerikanern kampflos eingenommen worden sind, gibt es an der Dietzhölze zunächst Gegenwehr, die fast zur Katastrophe führte.

https://www.mittelhessen.de/lokales/dillenburg/eschenburg/fast-20-soldaten-sterben-in-eibelshausen_21480849


Prediger des Friedens

Verbrechen nicht verschweigen: In Eschenburg haben wir drei Kriegsgräber, darunter auch ein Massengrab für Zwangsarbeiter.

„Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“, sagte Albert Schweitzer. Er hat mit dieser Einsicht auch in Eschenburg Recht. Neben den sechs Denkmalen in unseren sechs Ortsteilen haben wir auf den Friedhöfen auch drei Standorte mit Kriegsgräbern: 11 in Eibelshausen, 4 in Wissenbach und 2 in Hirzenhain stehen in der Statistik. Das Bundesverwaltungsamt zahlt (nach § 10 Abs. 4 Gräbergesetz für die Pflege von Gräbern der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft) pauschal für 17 Einzelgräber jeweils 19 € (Stand: 2017) und pro Sammelgrabfläche 6 €. Dafür bekommt die Gemeinde Eschenburg zusammen 371 € vom Kreis weitergeleitet.

Wir stellen zum Volkstrauertag 2020 alle Kriegsgräber vor und veröffentlichen das unter www.eschenburg.de/volkstrauer im Internet.

 

 


Kriegsgräber in Hirzenhain

Abgeschossene Piloten, verlorene Söhne: Das Kriegsgrab in Hirzenhain erinnert an den abgeschossenen Piloten, aber auch an den Verlust aus der eigenen Familie.

Kurz vor Kriegsende wurde Willi Ehrecke, ein 21 Jahre alter Pilot, von feindlichen Jagdfliegern abgeschossen und tödlich getroffen, als er wehrlos am Fallschirm hing. Diesen Luftkampf und dieses Gemetzel haben hier viele mitansehen müssen. Deshalb dürfen wir nicht vergessen, wie schlimm Krieg ist und sinnlos ein Soldatentod ist, wenn der Krieg doch eigentlich schon verloren ist.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Bürger, die in Hirzenhain für die Pflege der beiden Soldatengräber vielfach eingesprungen sind und geholfen haben.

Wir lesen auf dem einen Grabstein:

Willi Ehrecke * 13.02.1924 – † 21.03.1945

„Er stieg zum Tor des Himmels empor und ließ die Erde zurück.“

Dahinter auf dem zweiten Grabstein:

„Hier ruht in Gott unser lieber Sohn und Bruder

Martin Klein * 21.8.1925 † 31.8.44 im Lazarett

Zum Andenken an unseren lieben Sohn und Bruder

Ernst Klein * 9.3.1921 † 13.9.1941 in Russland

„Schmerz durchbebt der Eltern Herz, doch es sucht Euch himmelwärts.“


Kriegsgräber in Wissenbach

Wird allzu schnell vergessen: Wir haben in Wissenbach vier Kriegsgräber, deren Familien heute noch trauern. Wir werden das Erinnern als bleibende Aufgabe sehen.

Bei den Daten weiß kaum jemand etwas zu erzählen. Nach der Schlacht um Stalingrad und der Sportpalastrede vom „Totalen Krieg“ sind wir alle verheizt worden und wollten auch nichts anderes glauben. In Wissenbach haben wir vier Soldatengräber zu pflegen als letzte Ruhestätte, teilweise sogar als Gedenkstätte in der Heimat. Die Toten nach den Inschriften:

Wilfried Pfeiffer * 22.01.26 + 22.01.45

Reinhard Pfeiffer * 15.09.24 + 27.04.44

Heinz Günther Jeide * 18.06.22 + 15.02.45

Günter Welsch * 02.08.28 + 14.06.46


Kriegsgräber in Eibelshausen

Fern der Heimat: Auf dem Friedhof in Eibelshausen gibt es ein Sammelgrab mit einem Kreuz aus Stein und zwölf Tafeln mit Inschriften. 18 Namen und zwei „Unbekannt“ sind demnach hier bestattet. Die Toten erinnern an zwei Zwangsarbeiter-Lager, die es im Krieg in Eibelshausen gegeben hat.

Auf dem Friedhof in Eibelshausen ist ein Sammelgrab für Zwangsarbeiter, die im zweiten Weltkrieg auf der Hütte und in anderen Betrieben schuften mussten. Ein Lager bei der Hütte und eines am Eibertshain soll jeweils 400 Personen Obdach geboten haben während ihrer Verschleppung. Auf dem Kriegsgrab steht als Inschrift: „Familien entrissen im fremden Land zur Arbeit gezwungen starben sie – Heimweh im Herzen – am Rande des schrecklichen Krieges und waren doch Menschen wie wir“. Heimweh dürfte das geringste Problem gewesen sein für die Frauen und Männer, Kinder und Greise.

Im Landesgeschichtlichen Informationssystem Hessen (LAGIS – im Internet unter www.lagis-hessen.de zu finden) gibt es eine Suchmaschine „Topografie des Nationalsozialismus in Hessen“. Dort ist auch Eibelshausen zu finden.

Demnach bestand ein Lager für Zwangsarbeiter in Eibelshausen während des Krieges bei den Buderusschen Eisenwerken. Die dort untergebrachten 400 polnischen und russischen Frauen und Männer mussten in den Werken der Firma in Eibelshausen zwangsarbeiten. Zudem waren hier Kriegsgefangene untergebracht.

Im Gemeinschaftslager „Eibertshain“ brachten mehrere Betriebe ihre Zwangsarbeiter unter, zwischen Januar 1943 und März 1945 waren dort ebenfalls rund 400 Personen untergebracht.

Das Sammelgrab auf dem Friedhof in Eibelshausen weist eine Tafel auf mit der Inschrift „Familien entrissen im fremden Land zur Arbeit gezwungen starben sie – Heimweh im Herzen – am Rande des schrecklichen Krieges und waren doch Menschen wie wir.“

Auf den folgenden Tafeln sehen wir Kleinkinder und Greise aber auch neun Namen ohne Lebensdaten. Wir veröffentlichen ihre Namen und neigen unser Haupt in stillem Gedenken:

Unbekannt 04.04.45

Unbekannt 04.04.45

Michailo Postach * 02.03.24 † 17.04.45

Antonia Jarmak * 10.12.44 † 11.03.45

Chrestina Bosnowiona * 15.07.44 † 12.02.45

Anna Kolasawa * 13.07.71 † 28.11.44

Alexander Mechewog * 15.08.88 † 17.10.44

Grigori Schischkanowa * 09.05.25 † 30.9.44

Paul Terebillin * 20.07.43 † 10.07.44

Roman Niedziella

Josef Lis

Edmund Biletzki

Jan Wester

Ulrike Dukowna

Zofia Solczynska

Iwan Pituchow

Bronislaw Misztov

Tima Fiedosaw

Im April 1945 fern der Heimat gest.

Maria Kolesnik * 23.04.20 † 05.03.44

Vladislaus Tomazak * 11.07.11 † 25.02.44


Erinnern für die Zukunft

Unser kleinster Ortsteil Roth macht es allen vor. Zur offiziellen Gedenktafel wird zum Volkstrauertag aus der Heimatstube eine Tafel gestellt, wo die Kriegsopfer mit Fotos und „Hausnamen“ gezeigt werden. Geschichte bekommt ein Gesicht.

Zudem wird aufm Roth die Arbeit des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorgestellt, der auch die letzte Ruhestätte von Rothern im fernen Russland pflegt. Der Volksbund, der sich überwiegend aus Spenden finanziert, betreut 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten, betreibt als einziger Kriegsgräberdienst der Welt eine eigene schulische und außerschulische Jugendarbeit sowie eigene Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten.

In einer frei zugänglichen Online-Datenbank sind über 4,8 Millionen gefallene oder vermisste deutschen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges zu finden. Über die „Gräbersuche“ kann man unter www.volksbund.de nach vermissten Angehörigen suchen und Informationen über die letzte Ruhestätte des Verstorbenen.

Das Erinnern, das wir auf allen Ebenen mit dem Volkstrauertag fördern wollen, soll eine Zukunft haben.

Gemeinsam geht’s: Vor allem mit alten Fotos, wie hier beim Volkstrauertag aufm Roth, kommt man ins Gespräch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (13.11.2025)

001 Partnerschaft mit Becov nad Teplou: Für den Schüleraustausch wird der nächste Besuch in Petschau für die Zeit 28.04.-05.05.2026 geplant.
002 Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft: 4 % Rendite für 2024.
002 Gesundheitsversorgung: Die Bergland Medizin hat ihr Konzept am 07.11.2025 bei einem Informations-Abend im Rathaus vorgestellt. Die Vorträge werden unter www.eschenburg.de/gesundheit veröffentlicht. Derweil der Kauf der Praxis-Räume am Marktplatz 2 läuft, wird der Umbau geplant und Förderung beantragt. Für die Umbaukosten in Höhe von rd. 500.000 € brutto wird die Gemeinde bei Lahn-Dill-Bergland um einen Zuschuss bitten. Die Bergland Medizin kümmert sich um Ausstattung und Team-Erweiterung. Die „interprofessionelle Woche“ Anfang März wird genutzt, um aktuellen Studenten der Uni Gießen die Medizin-Stipendien der Gemeinde Eschenburg bekannt zu machen.
101 Volkstrauertag: Am 16.11.2025 um 14 Uhr ist die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Eibelshausen. In den übrigen Ortsteilen werden Kränze niedergelegt.

·         11:30 Uhr Roth

·         12:15 Uhr Wissenbach

·         13:00 Uhr Hirzenhain

·         15:00 Uhr Eiershausen

·         15:30 Uhr Simmersbach

Bei der Gedenkveranstaltung hält Claudio Becker einen Vortrag zum Thema „Spurensuche – Vergangenheitsbewältigung 80 Jahre nach Kriegsende“. Mehr unter www.eschenburg.de/volkstrauertag im Internet.

123 Kita „Neue Mitte“: Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung am 18.09.2025 zur Kündigung des Bauträgervertrags und zur Rückabwicklung des Projekts hat der von uns beauftragte Anwalt das Kündigungsschreiben zugestellt. Die Kündigung des Bauträgervertrags wird u. a. damit begründet, dass der Bauträger trotz mehrmaliger Aufforderung die Arbeit nicht wieder aufgenommen hat, sich einem klärenden Gespräch versagte und die Baustelle teils ungeschützt der Witterung ausgesetzt und ungesichert verlassen hat. Die Gemeinde Eschenburg hat bislang Zahlungen in einer Gesamt-Höhe von 2.539.795 € geleistet, während der Bautenstand inkl. Planung und Projektkosten mit rd. 2 Mio. € zu bewerten ist. Bei dieser Überzahlung von rund einer halben Million Euro fordert die Gemeinde nun die Übertragung des kompletten Grundstücks ein. Für eine außergerichtliche Lösung müssen die Gemeindevertreter zustimmen können, die noch die Übergabe einer bezugsfertigen Kita zum 01.11.2025 für einen im Vertrag zugesicherten Preis von 4.050.000 € im Kopf haben und zugleich sehen, wie es in das unfertige Dach hineinregnet.
123 Kita-Ampel zeigt freie Plätze: Freie Kita-Plätze in Eschenburg zeigt die „Kita-Ampel“ im Internet zeigt. Für die Übergangslösung an der Kita Eiershausen soll die Container-Gruppe bis zum 31.07.2027 verlängert und die Gruppengröße von 25 auf 20 verringert werden. Zwei weitere Angebote erweitern dauerhaft das Angebot: In Hirzenhain bietet die dritte Gruppe 15 Plätze und die neue Naturgruppe in Wissenbach 20.
133 Bis 19. Dezember Brennholz bestellen: Zum Preis wie im Vorjahr kann bei der Gemeinde für 2026 wieder Brennholz zum Kauf angemeldet werden. Nur solange der Vorrat reicht und nur an Eschenburger kann Brennholz abgegeben werden für den Eigenbedarf (max. 10 Festmeter).

Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz)

Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche):        80,00 € pro Festmeter inkl. MwSt.

Bestellungen sind bis zum 19.12.2025 bei Förster Biener möglich, am besten per E-Mail an sebastian.biener@haiger.de – Telefon (0176) 108 11 500.

151 Digitale Dorflinde: Die WLAN-Zone am Marktplatz, die als „Digitale Dorflinde“ gefördert worden ist, hat viele Nutzer: Im Zeitraum vom 15.09.2024 bis 29.09.2025 sind insgesamt 9.412 Anmeldungen registriert. Die höchste Nutzerzahl wurde am 13.10.2024 mit 140 „Sitzungen“ erreicht. Die Nutzung variiert in der Tageszeit. Die meisten Anmeldungen liefen zwischen 13:00 und 15:59 Uhr mit 911 bis 1.073 Anmeldungen. Nachts zwischen 00:00 und 04:59 Uhr gibt es maximal 8 Anmeldungen. Der frühe Morgen (05:00 bis 06:59 Uhr) verzeichnete 484 Anmeldungen, was 5,14 % der Gesamtanmeldungen entspricht. Bei den Wochentagen liegt der Montag im Gesamt-Klassement vorne mit 1.708 Anmeldungen, gefolgt von Dienstag (1.626) und Mittwoch (1.586). Der Sonntag hat die niedrigste Anzahl mit 585 Anmeldungen.
214 Dienstzeitverlängerung bei der Feuerwehr: Gemäß § 10 Abs. 2 des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) können aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Dienstzeit über das 60. Lebensjahr hinaus verlängern. Diesen Anträgen wird der Gemeindevorstand immer zustimmen, wenn keine Versagungsgründe bekannt sind. Über das 65. Lebensjahr hinaus und bis zum 70. Geburtstag können Kameraden und Kameradinnen den Dienst für die Allgemeinheit leisten bei bestimmten Tätigkeiten. Rolf Keller aus Eiershausen ist der erste, der über diese Ausnahmeregelung weiterhin als Gerätewart tätig sein möchte. Herzlichen Dank für den Dienst!
214 Feuerwehr Eschenburg zieht Bilanz: Die Aktiven der Wehr, aber auch Mitglieder der Gemeindegremien sind eingeladen zur gemeinsamen jährlichen Hauptversammlung der Eschenburger Feuerwehr am 06.12.2025 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Wissenbach. Nach Berichten gibt es eine Wahl: Ein neuer Stellvertreter für den Gemeindejugendfeuerwehrwart wird gesucht.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die Restarbeiten am Marktplatz sind leider immer noch nicht abgeschlossen. Nach dem Herbstmarkt wurden die Pflanzarbeiten umgesetzt, es fehlt aber noch immer die Fertigstellung der Treppe zum Sitzdeck und das Geländer auf der Ufermauer. An den Start gegangen ist die Fahrradreparaturstation auf dem Marktplatz.
  1. Die Ortsvereine laden ein zum Weihnachtsmarkt am 29.11.2025 von 11 bis 18 Uhr. In der Kirche gibt es Konzerte (13.15 Uhr Doppelquartett, 14.00 Uhr Flötenchor). Gegen 15.30 Uhr kommt der Nikolaus.
  1. Für die Sanierung des Holderbergstadions ist beim SV Eibelshausen noch immer nicht die letzte Zuschuss-Rate des Landes eingegangen, dessen Auszahlung der Verein im April beantragt hatte.
  1. Nach dem Start des Senioren-Wohnprojekts in der Hauptstraße 29 werden die noch ausstehenden Arbeiten an der Außenanlage im Anschluss an die Hauptstraße sowie die Einrichtung der Bushaltestelle und der Pkw-Stellplätze angegangen.
  1. Nachdem die Flüchtlings-Unterkunft von unserem Grundstück am Feuerwehrgerätehaus abgezogen worden ist, übernimmt die Fa. Diehl OVG den Platz. Das Busunternehmen hat die Ausschreibung der „heimischen“ Linien gewonnen und wird von Eibelshausen aus künftig wieder für die Verbindungen im Öffentlichen Personennahverkehr sorgen.
  1. Dem Widerspruch der Deutschen Bahn gegen die Heranziehung zum Straßenbeitrag für die grundhafte Erneuerung der Friedrichstraße hat das Verwaltungsgericht Gießen in der Verhandlung am 29. Oktober 2025 stattgegeben. Die Gemeinde Eschenburg hat für immer noch „gewidmetes“ Bahngelände den Beitrag zu Unrecht erhoben.

Hirzenhain:

  1. Der Weihnachtsmarkt in Hirzenhain wird am 29.11.2025 erstmals auf dem Schulhof stattfinden. Das Dorfgemeinschaftshaus steht dafür auch kostenfrei zur Verfügung.
  1. Der neue, angebaute Turnraum in der KITA „Raupe Nimmersatt“ ist fertig und kann seit Mitte Oktober durch die KITA-Kinder genutzt werden. Es fehlen lediglich noch die Außen-Raffstore. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Mit der Unterschriften-Aktion für eine „Spielstraße“ in der Bussardstraße hat sich der Gemeindevorstand befasst. Die aufgeführten Argumente, wie z. B. Sicherheit für Fußgänger und spielende Kinder sind verständlich, nur ist die „Spielstraße“ (Verkehrszeichen 250 + Zusatz) wohl eher nicht gewollt bzw. gemeint. Im Fall einer solchen Beschilderung ist jeglicher Fahrzeugverkehr untersagt. Der Bereich ist ausschließlich für spielende Kinder und Fußgänger vorgesehen. Die Bussardstraße ist eine Sackgasse, in der Tempo 30 gilt und fast ausschließlich von Anwohnern und deren Besuchern genutzt wird. Mit dem Endausbau, mit dem 2026 auch Bürgersteige gebaut werden, dürfte mehr Sicherheit erreicht sein, ist den Anliegern auf die Unterschriften-Aktion geantwortet worden.
  1. In der Außenwand des Turnraums in der KITA „Arche Noah“ wurde ein Wasserschaden entdeckt. Die Außenwand muss saniert werden, dafür ist der Turn-/Gruppenraum für zwei Wochen nicht nutzbar. Eine Gruppe der KITA weicht für diese Zeit ins CVJM-Haus aus.
  1. Die Restauration der Gemälde und des Schriftzugs im Eingangsbereich der Friedhofshalle ist abgeschlossen. Die Fassade rund um das Relief muss nun noch durch die Fa. Donath gestrichen werden. 
  1. Das Durchlassbauwerk und die Ufermauer am „Gansbach“ im Verbindungsweg zwischen der Industriestraße und der Schelde-Lahn-Straße wurde im Rahmen der Gewässerunterhaltung durch die Fa. Saalbach, Eibelshausen saniert.

Wissenbach:

  1. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Zum alten Friedhof“ ist abgeschlossen. Hierbei wurde auch die Fahrbahndecke erneuert.

Simmersbach:

  1. Mit Datum 07.11.2025 ist die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach eingegangen. Nachdem die Planung zusätzlich mit der neuen Handlungsempfehlung für das Musterfeuerwehrhaus Hessen abgestimmt wurde, ist der Baubeginn für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Eiershausen:

  1. Die Sanierungsarbeiten zur Erneuerung der WC-Anlage im Erdgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses haben begonnen. Es stehen noch die Fliesenarbeiten und die Sanitär-Fertigstellung aus.
  1. Eine neue Friedhofswärterin konnte unter Vertrag genommen werden, die im neuen Jahr auch den Mini-Job fürs Dorfgemeinschaftshaus übernimmt.

Roth:

  1. Im Gasthaus Linde sind mit dem Einbau von zwei Feuerschutztüren die für 2025 geplanten Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Gemeindewerke:

  1. Die Erneuerung der Aufbereitungsanlage im Wilhelmstollen Roth ist abgeschlossen. Die Anlage ist in Betrieb.
  1. In der Rother Straße und dem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg ist die Verlegung der neuen Trinkwasser-Versorgungsleitung fertiggestellt. Mit der Fa. Oppermann wurden rund 250 m neue Wasserleitung verlegt.
  1. Der Anbau an den Zwischenbehälter Eibelshausen ist fertiggestellt; die Außenanlage hergestellt und der Umbau der Aufbereitungsanlage abgeschlossen.
  1. Die Kanalbauarbeiten in der Sammetwiesenstraße OT Hirzenhain-Bahnhof haben am 28.10.2025 begonnen. Ausführende Firma ist die Fa. Grimm, Herborn.
  1. Die Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Poststraße und Windhainstraße OT Hirzenhain sind im vollen Gange. In der Poststraße sind bereits alle Leitungen verlegt, aktuell läuft die Verlegung in der Windhainstraße.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  • Zweite Informations-Veranstaltung zur neuen Kläranlage: Schon nach dem ersten Termin im März hat der Abwasserverbands-Vorstand das Bauprogramm 2027-2031 für den notwendigen Neubau (genauer „Sanierung und funktionale Erweiterung“) der Kläranlage als Rahmen aufgestellt und sucht nun zusammen mit den beauftragten Experten und Gremien der beiden Gemeinden geeignete Fördermöglichkeiten und Finanzierungswege. Alle Informationen wurden in die Verbandsversammlung und in die beiden Mitgliedsgemeinden gegeben. Nachdem nun erste Fragen in den Gemeinden aufkommen, wird den Gremien-Mitgliedern fortlaufend Antworten gegeben. Bei der Informations-Veranstaltung für Gremien-Mitglieder beider Gemeinden am 18.11.2025 sind auch vom Regierungspräsidium Gießen Daniela Hildebrand (Leiterin des Dezernats 41.3 „Kommunales Abwasser, Gewässergüte“) und Sachbearbeiter Julian Lesch eingeladen.
  • Fördermittel gesucht: Der Erlaubnisbescheid des RP Gießen vom 17.03.2025 schreibt auf der Grundlage von Bundesgesetz und Landesverordnung vor, dass die alte Kläranlage nur bis 31.12.2030 laufen darf und welche Werte von der neuen Kläranlage einzuhalten sind. Für den RP stehen auch die Kapazitäten-Erhöhung von 24.500 auf 32.000 Einwohnerwerten fest, deren Kalkulation sich aus der Schmutzfracht-Simulation ergibt. Die Planung ist jetzt bei der Kostenberechnung angekommen, die einen derzeitigen Rahmen von 42 Mio. € aufzeigt. Der Haushalt 2026 des Abwasserverbands beinhaltet die weiteren Planungskosten, damit das Projekt und seine Finanzierung vorangetrieben werden können. Vom Land Hessen werden Hilfen benötigt, weil ein Neubau in dieser Güte wegen der vorgeschriebenen Werte erforderlich geworden ist.
  • Überschuss im Abschluss: Der Jahresabschluss 2024 wurde mit einer Bilanzsumme von 12.284.004,60 € und einem Jahresergebnis von 481.662,54 € festgestellt.
  • Bauprogramm 2027-2031 aktualisieren: Der Haushaltsplan 2026 ist mit einem Volumen von 2.579.200 € in die Beratung eingebracht worden, damit der Verband weiter planen und arbeiten kann. Das Bauprogramm 2027-2031 wird mit dem Kläranlagen-Neubau zu aktualisieren sein. Zur Vorfinanzierung ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 3.450.000 € geplant.
  • Zinsen bei 3,4 %: Zur Deckung von Investitionen des Finanzhaushaltes war die Aufnahme eines Darlehens erforderlich, das mit dem Haushalt 2024 genehmigt worden war. Ein Kredit in Höhe von 1.050.000 € wurde bei der DZ Hyp zu einem Zinssatz von 3,4 %, Annuität 15.000 Euro vierteljährlich mit einer Zinsbindung bis zum 30.12.2035 abgeschlossen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Mit Etat 2026 neues Bauprogramm planen: Der Haushalt 2026 ist mit einem Volumen von rd. 1,5 Mio € so geplant, dass das Schwimmbad weiter auf Rekord-Kurs betrieben werden kann und zugleich die anstehende Betonsanierung genauer geplant und in ein neues Bauprogramm eingepasst werden kann. Die Umlage zur Deckung des Defizits wird demnach mit 903.400 € geplant, wovon Eschenburg 585.122 € und Dietzhölztal 318.278 € zu tragen hat. Ein Investitionszuschuss wird von den Mitgliedsgemeinden im nächsten Jahr nicht erhoben. Das Bauprogramm 2024-2029, das mit 1,5 Mio. € für die Betonsanierung ausgestattet war, ist zu aktualisieren. Eine erste Grundlagenermittlung und Grobkostenschätzung sieht für die Sanierungs-Schritte 6,5 Mio. € netto an Handlungsbedarf. Mit einer „zweiten Meinung“ und Alternmativen ist nun eine genaue Sanierungs-Strategie zu planen.
  • Förder-Programme für nächste Sanierungs-Schritte: Damit die Förderprogramme (z. B. SWIMplus, Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, etc.) genutzt werden können, die mitunter schnelles Handeln erfordern (kurzfristiger Projektaufruf für Projektskizzen), wollen die Gremien des Verbandes im Rahmen der bisherigen Mittel weiterplanen und das Bauprogramm sodann für die anstehende Sanierungs-Schritte aktualisieren. Bereits bis Mitte Januar ist für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ eine Projektskizze einzureichen, wofür zuvor Beschlüsse zu fassen sind. Weil eine Kommune den Antrag stellen muss, wird neben der Verbandsversammlung auch die Eschenburger Gemeindevertretung bei ihrer nächsten Sitzung die Bereitschaft zur Teilnahme beschließen.

 

 

 

  • Seit 2017 insgesamt 1,2 Millionen Euro an Kommunen zurückgezahlt: Die Rückzahlung der Überschüsse war vor zehn Jahren ein wichtiger Teil der Einigung in einem langjährigen Streit um die Finanzierung des Schwimmbades. In der Satzung steht nun, dass ab 2017 eine Überzahlung an die Mitgliedsgemeinden zu erstatten ist (§ 17 Abs. 5). Nachdem der Jahresabschluss 2017 nun endlich vom Kreis geprüft und von der Verbandsversammlung beschlossen werden konnte, hat sich an den Zahlen nichts mehr geändert.

Waren bislang 80 % eines Überschusses nach Feststellung der Zahlen im Vorstand zurückerstattet worden und die restlichen 20 % sollten nach der Prüfung folgen, gehen nun 90 % nach der Feststellung zurück an die beiden Gemeinden. In den Jahren 2017 bis 2024 sind folgende Ergebnis zu verbuchen – und an die beiden Gemeinde zurückzuzahlen:

 

Jahr  Überschuss
2024       153.809,32 €
2023       349.194,27 €
2022       229.680,68 €
2021       133.702,74 €
2020       152.814,90 €
2019          71.605,15 €
2018          52.613,80 €
2017       108.644,53 €
Gesamt    1.252.065,39 €