Tag Archive: Eibelshausen

MundART – Dank an Förderer und Freunde – Verbesserungsvorschläge willkommen

Dank an Förderer und Freunde

Für ihre finanzielle Unterstützung danken wir dem Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Sparkasse Dillenburg sowie der Rittal Foundation. Ideelle und tatkräftige Unterstützung haben wir in diesem Jahre besonders genossen vom Regionalmuseum Eschenburg, der Evangelischen Kirchengemeinde und dem CVJM Eibelshausen (vor allem mit dem Mundart-Gottesdienst, der immer noch hier über YouTube zu sehen ist), dem Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, der Feuerwehr Eibelshausen, dem Büro Kulturconsult und den vielen Helfern der Gemeinde Eschenburg. Zuletzt den Akteuren Ronald Lommel, Pfarrer Wieland Schäfer, Iris Orth und dem Flötenchor, Dr. Thomas Pfeifer, Beate Kunz, Jan-Christopher Schwehn, Organist Mathis Ortmann, Hauptamtliche Kreisbeigeordnete Dr. Rebecca Neuburger-Hees, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Staatssekretär Michael Ruhl, Andreas Hofheinz an der Bühnentechnik, „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ (Peter Pfister, Thomas Hofheinz, Christian Pfeifer), Der fidele Owerhess Jochen Rudolph, Manfred  Pohlmann, Brigitte und Jürgen Wenz, Karl-Wilhelm Becker, „Schäng Blasius Flönzrakete“, Andreas Wellstein, und Thomas Caspar von der Schule an der Wascherde Lauterbach, Dr. Brigitte Ganswindt und das Team vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Andreas Stahl, „Bees denäwe“, Cigarbox-Guitarero Reinhard Roth, Wilfried Orth und die Hinterländer Spinnstube und die „Die Buwe“.

Verbesserungsvorschläge willkommen

Die Rhöner Säuwäntzt sind leider mit einem Motorschaden in der Rhön geblieben, weshalb die Bühne am Rathaus leer blieb. Vielleicht ein guter Grund, ein Wiederhören beim nächsten Mal einzuplanen. Das nächste Mal ist MundART & Made am 9. Mai 2027.

Für Verbesserungsvorschläge haben wir ein Formular unter 270509 MundART Verbesserungsvorschläge.docx – dort kann man den Fragen folgend seine Ideen eintragen:

Frage 1: Was hat bei „MundART mit Biss!“ 2026 besonders gut gefallen?

Frage 2: Was können wir beim nächsten Mal besser machen?

Frage 3: Der neue Termin (zweiter Sonntag im Mai) ist gekoppelt an Markt und Muttertag – Ist das der richtige Termin für die Zukunft?

Frage 4: Welche Idee findest du gut fürs nächste Mal?

Frage 5: Was sind die nachhaltigen Ziele fürs Festival „MundART mit Biss!“?

Oder eine E-Mail an mundart@eschenburg.de ins Rathaus schicken. Ideen für Künstler und Aktionen gerne auch  an info@kulturconsult.de ins Kulturbüro.

MundART & „Made“  wird zur Attraktion in der Region

Das Festival „MundART… mit Biss!“ ist erstmals in den traditionellen Frühjahrsmarkt in Eibelshausen eingebunden worden. Bereits beim Mundart-Gottesdienst in der evangelischen Kirche war zu spüren, wie das Interesse viele Menschen aus Eschenburg und auch weiterer Umgebung eint. „Jetzt fahre ich so weit und treffe hier viele Bekannte“, sagte selbst  Staatssekretär Michael Ruhl. Der gebürtige Lauterbacher traf auf seinen früheren Geschichts-Lehrer Thomas Caspar, der zum Thema „Mundart macht Schule“ einen Vortrag hielt. Das Schulprojekt „Vom Blaasderschesser bis zum Walfischfänger“ hat historische Uznamen aus Lauterbach aufgearbeitet und zeitgemäß präsentiert. Der Link dorthin ist ebenso wie ein Bilderbogen auf MundART2026 auf der Seite www.eschenburg.de/mundart zu sehen wie ein Video vom Gottesdienst, bei dem von der Begrüßung bis zu den Abkündigungen alles „off Platt“ war. „Selbst der Beamer kann Mundart“, freute sich Bürgermeister Götz Konrad. Von Kirche und Arche über die Bühne an der Bach bis zur Marktstraße ging der Bereich MundART harmonisch über ins Marktgeschehen. Für den „Biss!“ sorgten zudem auch deutlich mehr Stände als zuvor. Den Termin 9. Mai 2027 kann man sich schon einmal merken und 10 Uhr für den Beginn mit Gottesdienst ist gesetzt. Wer mitmachen möchte, kann sich jetzt schon unter der E-Mail mundart@eschenburg.de melden.

Bilderbogen

Danke für die Fotos: Joachim F. Köster, Sonja Zinn-Wellstein, Mathias Trümner, Peter Pfister und Götz Konrad sowie die Zeitungsberichte von Katrin Weber und der Dillzeitung.

Das volle Programm

Platt & Play: Das volle Programm

Auf der Bühne, in der Arche, im Museum und am Rathaus. Der Aushang als PDF hier zum Herunter-Laden. MundART & Made in Eschenburg: Platt Play! Weiter unten finden Sie in den Infos zu den Bildern weitere Details zu unserem Dialekt-Fest.

 

Am 10. Mai wird Eschenburg zur Mundart-Metropole: Das Festival „MundART… mit Biss!“ wird erstmals eingebunden in den traditionellen Frühjahrsmarkt. Los geht es um 10 Uhr mit einem Mundart-Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Eibelshausen. Auf der Bühne an der Kirche gibt es danach von 11 bis 18 Uhr Live-Musik. In der „Arche“ (das ist der Anbau an die Kirche) und im Regionalmuseum (Marktstraße 1) gibt es Vorträge und Mitmach-Angebote. Wie der Markt steht auch das Mundart-Festival den Besuchern offen ohne Eintritt.

Das Bühnen-Programm an der Kirche starten um 11 Uhr „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ als Lokalmatadoren. Der moselfränkische Weltbürger Manfred  Pohlmann ist ab 12:30 Uhr „Onnerweschs“. Hochstimmung vom Niederrhein kehrt nach 14 Uhr mit „Schäng Blasius Flönzrakete“ ein. Comedy und Odelwälder Kokolores versprechen „Bees denäwe“ (15:30 Uhr) und „Die Buwe“ aus der Pfalz läuten um 17 Uhr das Finale ein.

„Hausnamen und Mundart“ ist Titel einer Sonderausstellung im Heimatmuseum (Marktstraße 1), das von 12:30 Uhr an geöffnet ist. Dort gibt es eine Ausstellung zu Hausnamen in Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach, Informationen zur KI-Dialekt-Lernhilfe „Babbelbox“ und die Jubiläums-Ausstellung „Typisch Hessisch – Dialekte als kulturelles Gedächtnis“ zum 150-jährigen Bestehen des „Deutschen Sprachatlas‘“. Der Vortrag von Dr. Brigitte Ganswindt um 14:45 Uhr im Heimatmuseum erläutert „150 Jahre Zukunft“ an dem Marburger Forschungszentrum, das DIE Adresse für Dialektforschung in Deutschland ist.

Eine Mundart-Märchenstunde mit dem „fidele Owerhess“ Jochen Rudolph startet um 11.30 Uhr am Rathaus-Brunnen. Von 13 bis 16 Uhr spielen dort auch „Die Rhöner Säuwäntzt“, die bereits bei den vorherigen Mundart-Festivals in Eschenburg zu begeistern wussten.

Mit rund 100 Händlern, Ständen und Fahrgeschäften fügen sich Markt und Mundart in Eschenburg zusammen – und der „…Biss!“ wird vielfältiger von A wie Asia-Snack bis Z wie Zuckerwatte. Und von 13 bis 18 Uhr ist am Sonntag „verlaufsoffen“ in ganz Eschenburg.

Info: Mehr dazu unter www.gemeinde-eschenburg.de/made im Internet. Das Festival und das Programm sind über die Seite www.mundart-hessen.de/festival zu finden.

Mundart-Stationen: A=Arche (Anbau Kirche), B=Bühne, K=Kirche, M=Museum, am RH=Rathaus
Mundart-Stationen: A=Arche (Anbau Kirche), B=Bühne, K=Kirche, M=Museum, am RH=Rathaus

Das volle Programm

A=Arche (Anbau Kirche), B=Bühne, K=Kirche, M=Museum, am RH=Rathaus

  • 1000 Gottesdienst K (Ronald Lommel)
  • 1100 Eröffnung mit Regierungspräsident und Kreisspitze
  • 1100-1200 Uhr „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“ B
  • 1130-1230 Uhr  Der fidele Owerhess RH
  • 1230-1330 Uhr Manfred  Pohlmann: „Onnerweschs“ B
  • 1300-1600 Uhr Die Rhöner Säuwäntzt RH
  • 1315 Mundart macht Gemeinschaft A (Brigitte und Jürgen Wenz)
  • 1345 Vortrag Hausnamen – Teil 1 M (Karl-Wilhelm Becker)
  • 1400 Grußwort Staatssekretär B – anschließend Rundgang
  • 1400-1500 „Schäng Blasius Flönzrakete“ B
  • 1415 Mundart macht Schule A (Andreas Wellstein, Thomas Caspar)
  • 1445 Vortrag „150 Jahre Zukunft“ M (Dr. Brigitte Ganswindt)
  • 1515 Mundart macht Spaß A (Andreas Stahl)
  • 1530-1630 „Bees denäwe“  B
  • 1545 Cigarbox-Guitar basteln M (Reinhard Roth)
  • 1615 Mundart macht Mut A (Götz Konrad)
  • 1645 Vortrag Spinnstube M (Wilfried Orth)
  • 1700-1830 „Die Buwe“ B
  • 1715 Mundart macht Musik A (Peter Pfister)
  • 1745 Vortrag Hausnamen – Teil 2 M (Karl-Wilhelm Becker)

Heimatmuseum (Marktstraße 1)

Die Sonderausstellung „Hausnamen und Mundart“ zeigt im Regionalmuseum (Marktstraße 1) einige Hausnamen und Häuser aus Eibelshausen, Eiershausen und Simmersbach. Zum 150-jährigen Bestehen des Forschungszentrums Deutscher Sprachatlas (www.dsa.info) gibt es Informationen und Hörbeispiele, die Hessens Dialekte zum Klingen bringen. Die „Hinterländer Spinnstube“ begleitet den ganzen Nachmittag über und sorgt dafür, das alles wie am Schnürchen klappt.

Bühne an der Bach (Links mit Künstler-Info)

11.00 – 12.00 Uhr „Dej Eiwelshäuser MundArtiste“

12.30 – 13.30 Uhr Manfred  Pohlmann: „Onnerweschs“

14.00 – 15.00 Uhr „Schäng Blasius Flönzrakete“ – Hochstimmung vom Niederrhein

15.30 – 16.30 Uhr „Bees denäwe“ – Hessisch Kokolores & Unplugged-Musik Comedy

17.00 – ca. 18.30 Uhr  „Die Buwe“ – der Pfälzer Vierer

Bühne am Rathaus

11.30 – 12.30 Uhr  Der fidele Owerhess  – Märchen

13.00 – 16.00 Uhr Die Rhöner Säuwäntzt

 

 


Rückblick: MundART mit Biss! – 2025 noch am ersten Mai

Wir danken allen Mundartisten, Händlern, Akteuren und Partnern, ohne deren Unterstützung „MundART mit Biss“ nicht möglich wäre. Besondere Freunde und Förderer der MundART:  Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (Heimat-Ministerium), die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Sparkasse Dillenburg, die Rittal Foundation, die LandKulturPerlen und die Stadtwerke Dillenburg sowie die Helfer vom Jugendförderverein Eschenburg und dem SSV Wissenbach haben zum Gelingen dieses Auftakts beigetragen haben.

Für den Rückblick danken wir Joachim Köster und weiteren Fotografen, die uns Fotos und Filmsequenzen zur Verfügung gestellt haben vom erstem Freiluft-Festival „MundART mit Biss!“. Für viele Auswärtige war das ein erster Besuch in Eschenburg oder ein ganz neuer Blick darauf.

Für den Ausblick läuft aktuell die Abfrage von Verbesserungs-Vorschlägen unter den Teilnehmern. Gerne können Sie auch eine E-Mail an buergermeister@eschenburg.de schreiben.


Hier das Programm und die Teilnehmer von „MundART mit Biss!“ 2025:

BÜHNE AM BÜRGERHAUS

VORTRÄGE IM RATHAUS

GENIESSER-MARKT VORM RATHAUS

  • Imkerei Liehr (Gladenbach)
  • Almburschen Feinkost (Solms)
  • Lichtenborner Kräuter (Herdegsen)
  • Feinerschmecken Thorsten Schmidt (Breidenbach)
  • MY LEVI (Fernwald)
  • Firlefanz Handmade (Dillenburg)
  • Kaffeeschreiner (Haiger)
  • Drechslerarbeiten Gerd-Uwe Eichert (Angelburg)
  • Waffelzelt (Wettenberg)
  • Feinkost Siamak Kashi (Hüttenberg)
  • Giovanni’s Eiswagen (Dietzhölztal)
  • Angela Nagy (Rothenbach)
  • Holzschmuck Gastronova (Breitscheid)
  • Wamala – Olivenholz (Bad Laasphe)
  • BEMBELTOWN | Design and more (Frankfurt am Main)
  • Weingut Hechler

LIEDER & LESUNGEN – kl. Bühne „off der Gass'“

  • 11:30     Grimms Märchen in Oberhessischer Mundart (Stefan Zimmer, Laubach-Lauter)
  • 12:30     Lieder in Wäller Platt (Dieter Ludwig, Driedorf-Roth)
  • 13:30     „Schwarzworz“    (Hansel Billing, Babenhausen)
  • 14:30     „Lauster mohl“    (Ronald Lommel, Herborn/L.A.)
  • 15:30     Märchen in Mundart (Jochen Rudolph u. Rita Mattern)

INFO-STÄNDE IM BÜRGERHAUS

  • Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas
  • Hessen-Nassauisches Wörterbuch
  • Dialektverein Hinterland
  • Spinnstube
  • Volkskunstgilde
  • abc-hero
  • Landkulturperlen
  • Naturpark + Region Lahn-Dill-Bergland
  • Hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
  • Plakat zum Mitnehmen: Kinderrechte „off Platt“ (Das Projekt e. V.)


 

 


MundART-Festival in Eschenburg bringt die Dialekt-Devise „Hauptsache Hessisch!“

Runder Tisch (von links): Bürgermeister Götz Konrad, Hessens Heimat-Minister Ingmar Jung, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrat Wolfgang Schuster, Professorin Hanna Fischer und Moderator Olaf Kromm fanden gemeinsame Wege, Mundart wieder in Schule und Gesellschaft zu bringen.

„Wir wollen uns in Hessen nicht mehr streiten und nicht mehr schämen, ab heute gilt die Dialekt-Devise ‚Hauptsache Hessisch!’“ Mit diesen Worten hat Götz Konrad das MundART-Festival 2024 zusammengefasst. „Wir müssen wieder stolz sein auf die Art, wie wir reden“, sagte Hessens Heimatminister Ingmar Jung (CDU). Beim Mundart-Festival in Eschenburg am 11. Mai 2024 würdigt Jung die regionalen Dialekte in Hessen – und er schwätzt selbst ein bisschen „Platt“, wie er verriet.

Bereits zum „Tag der Muttersprache“ hatte Hessens Heimatminister dazu aufgerufen, die Dialekte des Landes zu erhalten und ihre Zukunft zu gestalten. Zum Festival in Eschenburg wurde nun der Hessische Mundartpreis ausgeschrieben, für den man sich bis 30. September nun bewerben kann.

Beim MundART-Festival in Eschenburg gab es nach einen Runden Tisch mit Heimatminister Ingmar JungProf. Dr. Hanna Fischer, Regierungspräsident Dr. Christoph UllrichLandrat Wolfgang Schuster zum Thema „Heimat für die Mundart“, Auftritte der Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld, des Dialekt-Duos „Bousseldande“, der beiden Barden Thomas Jopp + Edwin Panz, vom fidele Owerhess Jochen Rudolph, der Hessische Volkskunstgilde und „Hinterländer Spinnstube“, der neuen Formation Handgemachd, Peter Erbert und Ulrich Lehmann und ein Finale mit den Rhöner Säuwänzt.

Gespräche und Infostände rundeten das Festival ab:  „Platt schreiwe“ (Jürgen Piwowar), „Mundart macht Schule“ (Olaf Kromm), „Bausteine für einen Mundart-Gottesdienst“ (Ronald Lommel) und „Mittelhessisch für Zugereiste, Touristen und Volkshochschule (Andreas Stahl, abc hero), das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas mit den Projekten zu Sprachvariation@Schule und der Platt-Form Dialekte in Hessen – Infoportal zur Sprachgeografie.

Der Impuls-Vortrag von Prof. Dr. Hanna Fischer und weitere Links zum Projekt des Hinterländer Dialektvereins sind ebenso unter www.mundart-hessen.de im Internet zu finden wie ein Rückblick mit vielen Fotos und einem Video.

Jugend forsch: Die Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld zeigte Brauchtum im Gebrauch.

Mundart-Festival und Minister wollen „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“

Hessens neue Landesregierung stellt Mundart in den Mittelpunkt und möchte Dialekte wieder an die Schulen bringen, wo sie über Jahrzehnte regelrecht verbannt wurden. „Mundart macht Schule“ ist deshalb ein wichtiges Thema für das MundART-Festival am 11. Mai in der Mehrzweckhalle in Eschenburgs Ortsteil Wissenbach (Forsthausstraße 22). Zum Start um 14 Uhr kommt Heimatminister Ingmar Jung.

Musik auf der Bühne und Lieder zum Mitsingen, Poetry Slam und Präsentationen, Ausstellungen und Austausch, „Offene Bühne“ und „Highlights“ aus Hessen, etwas für Jung und Alt, Mundart-Anfänger und -Fortgeschrittene, „Eingeborene“ und „Zugezogene“ – das Programm wird bunt. „Hessens Vielfalt zum Klingen bringen“ ist das Motto, das der Veranstalter ausgibt: Der 2018 gegründete Verein „MundART“ ist der Dialekt-Dachverband in Hessen. Von 14 Uhr an soll es auf der Bühne und im Saal im Stundentakt der Mundart eine „Platt-Form“ geboten werden, ab 19 Uhr steigt das Bühnen-Finale.

Eintrittskarten wird es nicht geben, sondern das Festival wird eine Benefiz-Veranstaltung: Spenden werden gesammelt für das „Hessen-Nassauische Wörterbuch“. Diese einmalige Sammlung der Dialekte in Hessen nimmt unter den Wörterbüchern der deutschen Dialekte eine zentrale Stellung ein, die Finanzierung indes ist noch nicht gesichert.

Kontakt & Info: Anmeldung für Akteure und Infos zum Programm gibt es über die Seite www.mundart-hessen.de im Internet.


Akteure anmelden für MundART-Festival am 11. Mai 2024

Hessens Vielfalt zum Klingen bringen wird das MundART-Festival am 11. Mai 2024.  In der Mehrzweckhalle in Eschenburg-Wissenbach (Forsthausstraße 22), wo sonst die Energie-Messe in Eschenburg „Lösungen für den Hausgebrauch“, anbietet, bekommen die Dialekte des Bundeslandes eine Bühne.

Musik auf der Bühne und Lieder zum Mitsingen, Poetry Slam und Präsentationen, Ausstellungen und Austausch, „Offene Bühne“ und „Highlights“ aus Hessen, etwas für Jung und Alt, Mundart-Anfänger und -Fortgeschrittene, Eingeborene und „Zugezogene“. Wer etwas zum Programm beitragen möchte, kann sich im Februar melden. Das Rahmenprogramm beginnt um 14 Uhr, das gemeinsame Konzert zum Finale steigt ab 19 Uhr.

Gesucht werden

Fürs Abendprogramm angesagt haben sich die „Rhöner Säuwänzt“ und zwischen den Beiträgen wird Olaf Kromm für gute Unterhaltung sorgen. Informationen gibt es im Internet unter www.mundart-hessen.de – dort sind für Akteure auch die Anmelde-Wege zu finden.

MundArt – der Dialekt-Dachverband in Hessen e. V. ist 2018 unter anderem vom Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal gegründet worden. Der Verein nimmt nur juristische Mitglieder (z. B. Vereine, Firmen) auf und will die Akteure vor Ort vernetzen und unterstützen.

Eschenburg hat gewählt, jetzt wird gezählt

Eschenburg hat gewählt, jetzt wird gezählt

Bei der Kommunalwahl am 15.03.2026 sind am Wahltag selbst nir die Wahlzettel mit einem „Listenkreuz“ ausgwertetet worden für den Trend.  Ab Montag (16. März) wird im Rathaus nun der ganze Rest von sechs Teams ausgezählt. Die Wahl zur Gemeindevertretung, den sechs Ortsbeiräten und den Kreistag wird nun genau gezählt, welche Stimmen auf verschiedene Personen verteilt und angehäuft wurden.

Sie haben bitte Verständnis dafür, dass alles andere erst einmal hinten anstehen muss, bis die Wahlergebnisse vorliegen. Das Rathaus ist deshalb weitgehend geschlossen. Die Auszählung erfolgt öffentlich, d. h. interessierte Bürger/innen können den einzelnen Wahlvorständen zuschauen.
Ab Mittwoch (18. März) sind alle Abteilungen wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

Die fertigen Ergebnisse sind Schritt für Schritt über den Votemanager hier zu sehen.

Alle Informationen zur Kommunalwahl 2026 in Eschenburg unter www.gemeinde-eschenburg.de/wahl

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Feuerwehr Eibelshausen lädt ein zur Jahreshauptversammlung am 25.01.2025

Die Einladung der Freiwilligen Feuerwehr zur Jahreshauptversammlung am 25.01.2025 um 17 Uhr im Bürgerhaus 8Jahnstraße 3) ist wegen eines Übertragungsfehlers nicht in der Wochenzeitung erschienen. Die Tagesordnung zum Jahrestreffen geben wir deshalb auf diesem Wege zur Kenntnis und haben den Termin im Veranstaltungskalender ausführlicher gestaltet, wovon man ihn auch seinem eigenen Kalender hinzufügen kann.

 

Trauerfeier heute für Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Die Gemeinde Eschenburg trauert um ihren ehemaligen Bürgermeister und Ehrenbürgermeister

Otto Friedrich Schlemper

der am 17. März 2024 im Alter von 96 Jahren verstorben ist.

Otto Friedrich Schlemper war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.1992, Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.

In seine Amtszeit fiel die Gründung der Gemeinde Eschenburg, deren Entwicklung er mit seiner Schaffenskraft maßgeblich und motivierend gestaltet hat.

Die Entwicklung der Gemeinde in den Bereichen Kinderbetreuung, Wasserversorgung, die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbegebiete, den Bau und Umbau der Dorfgemeinschaftshäuser in den Ortsteilen, die Verbesserung der Sportstätten und Freizeitanlagen und die Gründung des Kulturkreises gehören zu seinen Verdiensten. Besonders verbunden fühlte er sich mit den Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr. Weitere Anliegen waren die Natur und Umwelt.

Die Gemeinde und ihre Menschen lagen Otto Friedrich Schlemper am Herzen.

Sein Engagement galt ferner dem Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ und dem Abwasserverband „Obere Dietzhölze“, für die er Pionierarbeit leistete und Grundlagen der Zusammenarbeit legte.

Wir trauern mit seiner Familie um den Verstorbenen. Seine Leistungen und sein Wirken für die Gemeinde werden lebendig und sichtbar bleiben.

Für die Gemeindevertretung Hans-Otto Hermann

Für den Gemeindevorstand Götz Konrad

Für den Personalrat Timo Gäßner

 


Er war, er ist und er bleibt einer von uns – Otto Friedrich Schlemper

Die letzten Tage brauchte auch er die „Daseinsvor- und -fürsorge“, von der er so oft gesprochen und für die er sich sein Leben lang eingesetzt hatte. Am 17. März ist Otto Friedrich Schlemper gestorben. Nach 96 Jahren hat das Herz unseres Ehrenbürgermeisters aufgehört zu schlagen – die meiste Zeit schlug es für die Gemeinde Eschenburg, die Menschen und das Miteinander. „Ich wünsche uns dieses tätige Miteinander-Füreinander nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, sagte er bei der Feier zu seinem 90. Geburtstag. Das bleibt sein Rat an uns für die vor uns liegende Zeit.

Selbst Skeptiker nannten ihn den „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“, weshalb wir mitten in Eibelshausen einen Otto-Friedrich-Schlemper-Platz geschaffen haben als Begegnungsstätte. Was ist das „Geheimrezept“ unserer Gemeinde? „Miteinander geht viel – Gegeneinander wenig oder gar nichts“, sagte er gerne.

In Oberroßbach am 05.02.1928 geboren, lebte Schlemper seit 1951 in Eibelshausen. In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 hat er eine Lehre beim Dillkreis in Dillenburg absolviert. Die erste Verwaltungsprüfung 1948 war eine formelle Hürde, vielmehr geprägt hat ihn in den Nachkriegsjahren die Arbeit im Sozialamt: Vertriebene und Flüchtlinge galt es damals unterzubringen, die Menschen litten an den Folgen des Krieges, den Deutschland entfacht hatte. „Daseinsvor- und –fürsorge“ als wichtigste Aufgabe von Kreis und Kommunen hat ihn später beim breiten Themenfeld der Gemeinde geprägt: Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren zum Bürgermeister für Eibelshausen gewählt. In die erste Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg zum 01.10.1971. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Bereits 1985 hat ihn die Gemeindevertretung zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der freiwillige Zusammenschluss zur Gemeinde Eschenburg prägt diese 27 Jahre als Bürgermeister, die Schule und das Schwimmbad sind weitere Projekte, die wir ihm zu verdanken haben – nicht allein, aber er war immer „Motor“.

Manchmal bremste er auch: Nicht wenige Hochzeitsgesellschaften mussten vor dem Rathaus warten, derweil das Brautpaar im Dienstzimmer beim Bürgermeister noch flugs ein „Konjäkchen“ kredenzt bekam aus dem Schreibtisch. „Da wollen wir mal gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“, sagte er dann wie auch zu vielen anderen Gelegenheiten.

Das war auch so etwas wie ein Lebensmotto: „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“. Von sich selbst sprach er immer im Bezug auf andere – und immer geprägt von dieser tiefempfundenen Dienstauffassung. Bei den Feuerwehren vor allem endete sein Grußwort meist mit der Zeile: Ich war, ich bin und ich bleibe einer von Euch! Daran wird sich nichts ändern. Egal wie diese Wochenzeitung heißt, wird sie immer das „Schlemperblättchen“ bleiben. Er war, er ist und er bleibt einer von uns!

Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung findet am 27. März um 14 Uhr auf dem Friedhof Eibelshausen statt.

Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.
Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.

 

Willkommen & Herbstmarkt vom 13. bis 15. Oktober

Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen

Treffpunkt der Generationen: Beim „Made“ in Eibelshausen tummeln sich Jung und Alt zwischen Marktplatz und Rathaus, wie hier auf dem Foto aus 2008 erkennbar ist. Diesmal wird die Nassauer Straße – also vorm Rathaus – gewissermaßen „vom Markt“ genommen, um das bunte Markttreiben an den Udern der Dietzhölze zu konzentrieren.

Der Samstag vor dem Herbstmarkt soll nun der Tag für das Neubürgerfest „Willkommen!“ der Gemeinde Eschenburg sein. Um 16 Uhr geht es im und am Rathaus los. Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in Eschenburg neu fühlen, sich orientieren möchten und Kontakte knüpfen wollen.

Die Gemeinde und das Leben in Eschenburg vorzustellen, ist das Anliegen dieses Neubürger-Fests. „Willkommen!“ gibt einen Überblick und bringt Kontakte. Vor allem zum gesellschaftlichen Leben, das von den rund 70 Vereinen geprägt wird. Eine Auswahl davon möchte die Gemeinde gerne präsentieren, deshalb sollten sich nicht nur Neubürger den Termin vormerken, sondern auch Akteure. Wer etwas zu erzählen und zu zeigen hat, kann dies gerne in diesem Rahmen tun.

Zugesagt haben bereits die Landfrauen Eibelshausen fürs Rathaus-Café und die beiden CVJM Wissenbach und  Eibelshausen. Im Dienste der Sicherheit stellen sich die Feuerwehr und die Brandschutzerziehung vor. Weitere Vereine und Themen können gerne vorgestellt werden. Spannend wird die Vorstellung der Bilder und Sieger unseres Fotowettbewerbs. Um 16:30 Uhr ist ein Auftritt der Hirzenhainer Rope-Skipping-Truppe geplant.

Am Sonntag und Montag ist im Herzen Eibelshausens Herbstmarkt und am Sonntag (14. Oktober) „verkaufsoffen“ für die ganze Gemeinde. Von 13 bis 18 Uhr öffnen  etliche Geschäfte rund um den Markt sowie das Wohncentrum Wissenbach. Wegen verschiedener Termin-Überschneidungen werden weniger „fliegende Händler“ erwartet. Um Lückenzu schließen und ein attraktives Bild beiderseits der Dietzhölze zu bieten, wird die Nassauer Straße für den Durchgangsverkehr belassen. Das heißt, zwischen Rathaus und Bekleidungshaus Weil werden keine Stände aufgebaut.