Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Damit der Laden wieder läuft: Infos zur Nahversorgung in Hirzenhain am 4. Dezember

Wie es mit der Nahversorgung in Hirzenhain weitergehen kann, ist am 04.12.2023 um 19 Uhr Thema eines Informationsabends im Dorfgemeinschaftshaus. Ein Experte der Gutkauf Großhandelsgesellschaft, die die Bäckerei beliefert hat, wird über Möglichkeiten informieren. Damit etwas bewegt werden kann, braucht es vor allem Initiativen aus dem Dorf, laden Ortsbeirat und Gemeindevorstand ein zu diesem Treffen.

Energie-Messe in Eschenburg hat Tipps fürs Bauen und den Beruf

Rund ums Thema Energie gibt es in der Region viele Experten. Davon lebt die Energie-Messe in Eschenburg seit 2006: Am 11. und 12. November steigt nun die elfte Auflage der Beratungsbörse in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22), jeweils 11 bis 17 Uhr.

Die „kleine Messe der großen Möglichkeiten“ kümmert sich weiterhin um die „Wende für die eigenen vier Wände“, wenn es um Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht. Schwerpunkt wird dabei immer mehr das Motto des Jahres „Berufe mit Zukunft“. „Beim Beginn im Jahr 2006 mit einem Dutzend Aussteller und einer Handvoll Vorträge war schon klar: Wir müssen nicht bis nach Wetzlar fahren – die Experten sind hier“, blickt Bürgermeister Götz Konrad zurück.

Im Programm der Vorträge und Vorstellungen ist am Sonntag um 12 Uhr auf der Bühne „Berufe mit Zukunft: Azubi- Guides stellen sich vor“ Top-Thema. Von jungen Vertretern des Vereins „Handwerk Mittelhessen“ ist aus erster „Hand“ zu hören, welches „Werk“ gefragt ist: Heizungsbauer (Anlagenmechanikerin oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) und Elektriker (Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik) sind dann ebenso auf der Bühne gefragt wie Dachdecker und Zimmerleute. Die EAM hat zwar ihren eigenen „Campus“ für die Ausbildung, jedoch stellt sie sich in Wissenbach besonders gerne vor: Vor über hundert Jahren kam hier der Strom in die Region. Denn nach dem Bau des Hochofens in Oberscheld 1905 wurde bei der Erweiterung 1910 eine der ersten 22.000-Volt-Freileitungen in Deutschland gebaut. Das Trafohaus in Wissenbach als Standort des Regionalmuseums wie die EAM-Niederlassung in Oberscheld stehen heute noch.

„Wir wollen gerne alle Berufe vorstellen, mit denen man hier in Zukunft viel arbeiten und gut leben kann“, sagt Bürgermeister Konrad. „Und wir haben hier viel zu bieten – an Arbeit wie an Experten.“

Deshalb hält die Energie-Messe in Eschenburg fest an einer alten Regel: „Ohne Eintritt, mit Kinderbetreuung“. Und für den persönlichen Energie-Haushalt sorgen die Landfrauen Wissenbach und erstmals der SSV.

Am Sonntag (12. November) ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen in Eschenburg. Wer außer dem Wohncentrum Wissenbach – selbst einer der 25 Akteure bei der 11. „EM“ in Eschenburg – an dem Sonntag zudem den Laden öffnet, kann sich über die gleiche Mail-Adresse melden. Hier werden Sie geworben.

Aussteller, Vorträge und Vorstellungen sind im Vorfeld zu finden unter www.endlich-energie.de im Internet.

Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose "Energiesprechstunde" im Rathaus.
Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus.

 

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Bushaltestelle ist jetzt der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz.

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Die letzten Tage brauchte auch er die „Daseinsvor- und -fürsorge“, von der er so oft gesprochen und für die er sich sein Leben lang eingesetzt hatte. Am 17. März ist Otto Friedrich Schlemper gestorben. Nach 96 Jahren hat das Herz unseres Ehrenbürgermeisters aufgehört zu schlagen – die meiste Zeit schlug es für die Gemeinde Eschenburg, die Menschen und das Miteinander. „Ich wünsche uns dieses tätige Miteinander-Füreinander nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, sagte er bei der Feier zu seinem 90. Geburtstag. Das bleibt sein Rat an uns für die vor uns liegende Zeit.

Selbst Skeptiker nannten ihn den „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“, weshalb wir mitten in Eibelshausen einen Otto-Friedrich-Schlemper-Platz geschaffen haben als Begegnungsstätte. Was ist das „Geheimrezept“ unserer Gemeinde? „Miteinander geht viel – Gegeneinander wenig oder gar nichts“, sagte er gerne.

In Oberroßbach am 05.02.1928 geboren, lebte Schlemper seit 1951 in Eibelshausen. In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 hat er eine Lehre beim Dillkreis in Dillenburg absolviert. Die erste Verwaltungsprüfung 1948 war eine formelle Hürde, vielmehr geprägt hat ihn in den Nachkriegsjahren die Arbeit im Sozialamt: Vertriebene und Flüchtlinge galt es damals unterzubringen, die Menschen litten an den Folgen des Krieges, den Deutschland entfacht hatte. „Daseinsvor- und –fürsorge“ als wichtigste Aufgabe von Kreis und Kommunen hat ihn später beim breiten Themenfeld der Gemeinde geprägt: Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren zum Bürgermeister für Eibelshausen gewählt. In die erste Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg zum 01.10.1971. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Bereits 1985 hat ihn die Gemeindevertretung zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der freiwillige Zusammenschluss zur Gemeinde Eschenburg prägt diese 27 Jahre als Bürgermeister, die Schule und das Schwimmbad sind weitere Projekte, die wir ihm zu verdanken haben – nicht allein, aber er war immer „Motor“.

Manchmal bremste er auch: Nicht wenige Hochzeitsgesellschaften mussten vor dem Rathaus warten, derweil das Brautpaar im Dienstzimmer beim Bürgermeister noch flugs ein „Konjäkchen“ kredenzt bekam aus dem Schreibtisch. „Da wollen wir mal gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“, sagte er dann wie auch zu vielen anderen Gelegenheiten.

Das war auch so etwas wie ein Lebensmotto: „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“. Von sich selbst sprach er immer im Bezug auf andere – und immer geprägt von dieser tiefempfundenen Dienstauffassung. Bei den Feuerwehren vor allem endete sein Grußwort meist mit der Zeile: Ich war, ich bin und ich bleibe einer von Euch! Daran wird sich nichts ändern. Egal wie diese Wochenzeitung heißt, wird sie immer das „Schlemperblättchen“ bleiben. Er war, er ist und er bleibt einer von uns!


Otto-Friedrich-Schlemper-Platz erinnert an Ehrenbürgermeister

Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.
Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist 2023 seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.

Hirzenhains Bürgermeister Alfred Busch nannte ihn „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“ – deshalb ist es passend, im Herzen Eschenburgs den Ehrenbürgermeister zu Lebzeiten zu ehren. Es ist zunächst nur ein Schild, das wir am Sonntag nach dem Kirchgang enthüllen, aber es wird daraus mehr: Der „Otto-Friedrich-Schlemper-Platz“ bezeichnet eine Begegnungsstätte im Ortskern von Eibelshausen, der neu gestaltet wird. An der Stelle der früheren Bushaltestelle laden Pflanz-Boote zum Verweilen ein. Die nahe Dietzhölze hat mit einer Treppe an der Kirche einen Logenplatz bekommen. Hier wird sich am Sonntag das Schild enthüllen, wenn der Markt in Eibelshausen und die Wahl in Eibelshausen das Geschehen prägen.

Otto Friedrich Schlemper, geboren am 5. Februar 1928 in Oberroßbach, lebt in seinem „vorgerückten jugendlichen Alter“, wie er selbst zu sagen pflegt, im Seniorenheim, ist der Gemeinde aber weiter „innerlich und äußerlich verbunden“, wie es ebenso O(tto)-Ton ist.

Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren durch Beschluss der Gemeindevertretung von Eibelshausen zum Bürgermeister gewählt worden. In die sechsjährige Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg, die zum 01.10.1971 gegründet wurde. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, zunächst als staatsbeauftragter Bürgermeister (01.10.1971 bis 24.03.1972) „zur Vorbereitung einer Gemeinde- und Kreisreform“, danach dreimal gewählter Rathaus-Chef.

Wegen seiner vielen Verdienste hat die Gemeindevertretung ihn bereits am 27.08.1985 zum Ehrenbürgermeister ernannt. Insgesamt 27 Jahre als Bürgermeister hat Otto Friedrich Schlemper der Gemeinde gedient und wurde bereits in den vorbereitenden Gesprächen als zentrale Figur für den freiwilligen Zusammenschluss gesehen. Die Schule und das Schwimmbad sind nur zwei Einrichtungen, die seinem Weitblick maßgeblich zu verdanken sind, und die uns heute noch in Eschenburg „echte Perspektiven“ bieten.

Zur Einweihung machen wir keinen großen Bahnhof, sondern enthüllen das Schild an einem Sonntag, an dem in Eibelshausen Markt und in Hessen Wahl ist. „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, sagte Albert Schweitzer. Wenn der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ein Platz der Begegnung wird, wo sich Menschen aus nah und fern treffen und gemeinsam Pläne schmieden, Ziele entwickeln oder sich schlicht und einfach über ein Wiedersehen freuen, dann hat er seinen Zweck erfüllt.

Landtagswahl am 8. Oktober – Briefwahl bis Sonntag möglich

Logo Wahlen

Am 8. Oktober ist Landtagswahl. Von 8 bis 18 Uhr haben die Wahllokale geöffnet.

Briefwahlunterlagen können in dringenden Fällen (z. B. plötzliche Erkrankung) auch noch am Samstag, den  07.10.2023, in der Zeit von 11.00 – 12.00 Uhr, und am Sonntag, den 08.10.2023, in der Zeit von 8.00 – 15.00 Uhr, im Rathaus (Sitzungszimmer 1.01) beantragt werden.

Vorzulegen ist die Wahlbenachrichtigung, die auf der Rückseite unbedingt vom Antragsteller auszufüllen ist sowie  eine Vollmacht für den Abholer.

Fotoausstellung “Den Insekten auf der Spur“ derzeit m Rathaus

Fotoausstellung “Den Insekten auf der Spur“ im Rathaus 

Denkt man an Insekten, denken vermutlich viele an kleine und vielleicht sogar etwas nervige „Krabbelviecher“. Dabei ist die Welt der Insekten viel größer und vielfältiger als vielen von uns bewusst ist: Insekten sind die artenreichste Gruppe aller Lebewesen und machen rund 70 % der weltweiten Tierarten aus. Darüber hinaus erfüllen sie eine Fülle an Aufgaben, die für das Funktionieren unsers Ökosystems von zentraler Bedeutung sind. Insekten sind dabei nicht nur bloße Nahrungsquell für andere Tierarten, Insekten sind auch unersetzlich für den Ablauf von Stoffkreisläufen in der Natur und sorgen u. a. durch die Kompostierung von Blättern und Totholz für fruchtbare Böden. Als Bestäuber sind Insekten zudem von unschätzbarem Wert für die Sicherstellung der menschlichen Ernährung. Der zu verzeichnende dramatische Rückgang der Insektenpopulation und Insektenvielfalt ist daher eine echte Herausforderung für unser Ökosystem und somit auch unmittelbar für uns Menschen.

Mit seinen eindrucksvollen Fotos bringt der Naturfotograf Bruno Blatt etwas mehr Licht in die Welt der Insekten, die vielen von uns im Alltag sonst eher verborgen bleibt. Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 26.09.2023 um 19:00 Uhr im Rathaus statt. Neben einem Vortrag und einer Führung des Fotografen durch die Ausstellung, wird die Veranstaltung musikalisch vom Posaunenchor des CVJM Eibelshausen begleitet. Die Teilnahm ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Nach der offiziellen Eröffnung kann die Fotoausstellung bis noch zum 27.10.2023 zu den Öffnungszeiten des Rathauses kostenfrei besichtigt werden.

 

Eschenburg hilft … Schlafsäcke für die Ukraine

Logo Eschenburg hilft

 

Container-Dörfer im  Gewerbegebiet

Es ist nicht schön, aber für eine Notunterkunft notwendig – und vom Aufwand her besser für die Gemeinde zu steuern, als Wohnungen und Häuser anzumieten oder Dorfgemeinschaftshäuser dauerhaft zu belegen für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Die Lage im Gewerbegebiet wird für diese Notunterkünfte als zweckmäßig erachtet, weil die Nähe zur Bushaltestelle, Einkaufsmarkt, Kitas, Schulen und Rathaus günstig ist.

Alles Aktuelle zur Flüchtlingsunterbringung ist hier unter www.eschenburg.de/hilft im Internet zu finden. Für Angebote und Anfragen zur ist die E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de eingerichtet worden.

Container-Dorf 1 (Eiershäuser Straße 47) und Container-Dorf 2 (Eiershäuser Straße 44) entstehen in zentraler Lage:

  • 550 m bis zur Grundschule Eibelshausen (Am Holderberg 1)
  • 700 m bis zur Holderbergschule (Am Holderberg 2)
  • 950 m bis zur Kita Eiershausen (Schwarzbachstraße 6a)
  • 1,0 km bis zur Grundschule Eiershausen (Schwarzbachstraße 9)
  • 1,1 km bis zur Kita Pusteblume Eibelshausen (Habachstraße 12)
  • 1,0 km bis zum Rathaus
  • Die Bushaltestelle Industrie-Gebiet Eibelshausen (Eiershäuser Straße) mit Linie 300 direkt vor der Tür
  • 900 m bis zur Bushaltestelle Markt, wo täglich 119 Busse halten die vier Linien 300 (Hirzenhain – Roth – Simmersbach – Eiershausen – Eibelshausen), 301 (Holderbergschule – Eschenburg / Dietzhölztal) und 302 (Dietzhölztal – Dillenburg) und der Expressbus X41 (Dillenburg-Biedenkopf).

Hierbei wird auch daran gedacht, Flüchtlingen mit Bleibeperspektive und Erlaubnis Arbeitsgelegenheiten zu vermitteln. Dabei gibt es Fördermöglichkeiten aus dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) – mehr Infos https://www.arbeitsagentur.de/k/weiterbildung-qualifizierungsoffensive

Kommunen wollen gemeinsam Container-Lösungen schaffen: Auch wenn der Landkreis die Kommunen über so genannte Zuweisungen einbezieht, können Städte und Gemeinden nur Notunterkünfte bereitstellen, um Obdachlosigkeit zu verhindern. Um die Flüchtlingsunterbringung zu vereinfachen und womöglich Verfahren zu beschleunigen, wollen die 23 Kommunen mit dem Kreis Container-Quartiere gemeinsam beschaffen, betreiben und betreuen. EU, Bund, Land und Kreis bitten wir um schnelle Verfahren, klare Abläufe bei Flüchtlings-Unterbringung und Asyl-Verfahren und verlässliche Vereinbarungen untereinander.

In Eschenburg werden wir in der Eiershäuser Straße – zwischen Feuerwehrgerätehaus und Bushaltestelle – ein Container-Dorf errichten. 

„Sport integriert“: Mit einem Zuwendungsbescheid über 6.000 € fördert das Land Hessen weiterhin die Beteiligung von Flüchtlingen im Sport. Wie das Programm „Sport integriert Hessen“ in den Vereinen und vor Ort genutzt werden kann, sagt unser Sport-Coach Dr. Paul Cyris, der sich dankenswerterweise weiterhin zur Verfügung stellt.

Dank an Auslandshilfe und Median Klinik: Für die Flüchtlingshilfe geht eine kleine Spende und großer Dank an die Auslandshilfe und den Sanitätsdienst der FeG. In ihrem Ankunftszentrum in Wissenbach haben sie auch bei den ersten Zuweisungen als Anlaufstelle dienen können. Bei der regulären Aufnahme von Asylbewerbern sind nun wieder staatliche Stellen gefragt. Mit Hilfskonvois und anderen Einsätzen ist die Auslandshilfe weiter tätig. Auch die Median Klinik Eschenburg hat die Gemeinde mit einer kurzfristigen Flüchtlingsunterbringung unterstützt.


 


Sport

Hier ist man willkommen – auch für eine längere, schwere Zeit. Das wollen die Vereine ganz klar signalisieren, die für Flüchtlinge aus der Ukraine ein Angebot haben.

GuT Wissenbach: „Ich habe mich beim Landessportbund Hessen erkundigt. Unsere Sportversicherung übernimmt aus humanitären Gründen auch die Haftung für Flüchtlinge aus der Ukraine. Somit laden wir diese herzlich ein bei uns im Verein kostenlos teilzunehmen, das ist etwas für Erwachsene und Kinder“, schreibt Sabine Konrad, Vorsitzende des Vereins GuT in Wissenbach (www.gut-wissenbach.de).

„Sport integriert“ ist der neue Name des Förderprogrammes „Sport und Flüchtlinge“, bei dem die Gemeinde Eschenburg seit 2016 mitmacht. Über Sport-Coach Dr. Paul Cyris können vor allem Verein Förderung erfahren, die in ihren Angeboten Geflüchtete aufnehmen. Auch die gemeinsame Ausstattung kann gefördert werden. Interessierte Vereine sollten direkt den Sportcoach ansprechen.


Miteinander - FüreinanderDie Flüchtlingshilfe Eschenburg FHE ist unter www.helpto.de auch noch registriert für „Privat an Privat“. Vermittlung von Hilfen läuft über die E-Mail-Adresse miteinander-eschenburg@gmx.de. Hierbei geht es um die Verteilung von Aktion.

Nur Information?  Wer in den schnellen E-Mail-Verteiler des Bürgermeisters aufgenommen werden möchte, sendet hier eine kurze E-Mail.

 

 

 

 


Die FeG-Auslandshilfe hat in unserem Ortsteil Wissenbach (Birkenweg 10-12 ihr Lager.  Warenannahme freitags von  4-17 Uhr.  Ihre Ukraine-Hilfe umfasst bietet viele Wege zum Helfen und Mitmachen, darunter die Hilfspakete

Eigentlich sollte das Hilfs-Portal HelpTo.DE abgeschaltet werden, bekommt aber nun einen ganz neuen Sinn zur Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Wer Hilfe braucht oder geben mag, kann sich dort „privat an privat“ selbst vermitteln.

Der Krieg in der Ukraine treibt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Unterbringung von Flüchtlingen organisiert bei uns der Lahn-Dill-Kreis.  Die Kreisverwaltung sucht intensiv nach Wohnraum für eine Wohnraumbörse. Wer ein freies Zimmer, eine freie Wohnung oder ein Haus zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich per E-Mail an integration@lahn-dill-kreis.de zu wenden. Unter der Telefonnummer 06441 407 1464 können sich Bürgerinnen und Bürger zwischen 8 und 16 Uhr melden.

Auf der Internet-Seite „Sie wollen helfen?“ stehen Kontakte für die gezielte Spendenaktion für die Flüchtlingsunterbringung im Lahn-Dill-Kreis. Als Unterkünfte werden jetzt wieder verstärkt Häuser und Wohnungen gesucht, die der Kreis anmieten kann.


 

Logo Eschenburg hilft

 

Eschenburg hilft – unter dieser Rubrik vermitteln wir seit März 2020 Hilfen vielerlei Art. Sie brauchen Hilfe? Sie möchten helfen: Melden Sie sich per Telefon oder E-Mail. Im Rathaus können wir vermitteln. Aus Kirchen und Vereinen kommen Menschen, die helfen wollen. Ihre Anfrage vermitteln wir weiter dorthin, damit Sie an Ort und Stelle Unterstützung bekommen können. Unter der Rubrik „Eschenburg hilft“ – unter der Adresse www.eschenburg.de/hilft im Internet und hier in der Wochenzeitung zu finden wollen wir auch Berichte geben und gelungene Beispiele aufzeigen.

Der direkte Draht zur Gemeinde Eschenburg

Telefon 02774 915-0 und 

E-Mail buergermeister@eschenburg.de


 

„Steinedorf“ in Simmersbach

Die Anfrage war schnell mit einem „Ja, gerne“ geantwortet: Drei kreative Frauen aus Simmersbach hatten die Idee, ein „Steinedorf“ entstehen zu lassen, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf. Als Ort hatten sie sich eine Stelle oberhalb der Philippsbuche am Wegesrand ausgesucht und bereits ein paar Steine ausgelegt. „Es würde uns sehr freuen, wenn wir dadurch, gerade in dieser besonderen Zeit, vielen Wanderer und Pilger eine Freude machen könnten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, schrieben Gudrun Wagner, Christiane Dietrich und Doris Achenbach. Wir danken den drei für die Initiative und sind gespannt, wie das „Steinedorf“ sich entwickelt.

Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.
Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.

Testen hilft, vorsichtig zu bleiben

Corona-Teststation
In der Mehrzweckhalle Wissenbach betreiben wir gemeinsam die Corona-Teststation.

So schnell kommt man zum Corona-Schnelltest: Einfach einen Termin buchen, zur Teststation in die Mehrzweckhalle Wissenbach (Forsthausstraße 22) kommen und eine halbe Stunde später hat man das Ergebnis per E-Mail auf dem Schirm. Dank der Initiative der Holderberg-Apotheke konnte diese Teststation aufgebaut werden, wo Bürger auch den wöchentlich einen kostenlosen Schnelltest bekommen können.

Obwohl vieles von Bund, Land und Kreis nicht geklärt war, hat die Apotheke diese Teststation eingerichtet. Weil sich der Betrieb nicht so leicht rechnet, hat die Gemeinde Eschenburg auch eine Miete für die Mehrzweckhalle verzichtet.

„Diese Teststation wollen wir gemeinsam betreiben, um zum einen Arztpraxen und Kliniken zu entlasten und zum anderen der Bevölkerung mehr Sicherheit zu geben, die wir brauchen für jeden weiteren Schritt in die Normalität“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Er wirbt deshalb um Unterstützung für die Teststation.

Gesucht werden

  1. Medizinisches Fachpersonal oder Person mit Sachkundenachweis für die Abnahme des nasopharyngealen Abstriches
  2. Angelerntes Personal, im Idealfall mit Praxiserfahrung bei Labortätigkeiten.  Aufgabe: Durchführung des PoC Antigen Schnelltests
  3. Sonstiges Personal mit EDV-Kenntnissen Aufgaben: Empfang, Steuerung des Buchungssystems, kontaktfreies Fiebermessen

Arzthelferinnen im Ruhestand, Teilzeitkräfte, Ehrenamtliche… Wer sich vorstellen kann, hier mitzutun, kann sich am besten per E-Mail an buergermeister@eschenburg.de melden, seine Kontaktdaten und seine (Beruf-)Erfahrungen schildern. Den „Dienstplan“ wird die Apotheke erstellen.


Sprechstunde mit dem Bürgermeister digital dienstags 14 Uhr

Sprechstunde digitalHaben Sie Ideen, was wir in Eschenburg auch unter Corona gemeinsam angehen können? Dann lassen Sie uns darüber in der Sprechstunde digital dienstags ab 14 Uhr reden. Einfach anmelden bei buergermeister@eschenburg.de und Sie erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.


Hilfe bei der Fahrt zum Impfzentrum

Das Regionale Impfzentrum in Heuchelheim und das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau haben mit der Impfung von Personen, die älter als 80 Jahre sind, ihre Arbeit begonnen. Informationen dazu über das Internet-Portal www.impfterminservice.hessen.de und die Telefonnummer 116 117.

Weil es Einzel-Termine sind, sollten sich die Familie, Freunde oder Nachbarn am besten um eine Fahrt zum Impfzentrum kümmern. Wenn die Krankenkasse die Fahrtkosten übernimmt und der Hausarzt einen „Transportschein“ ausstellen kann, kommen hierfür auch professionelle Dienstleister in Frage.

Für den seltenen Fall eines Fahrdienstes suchen wir Freiwillige. Die ersten Ehrenamtlichen Fahrer für die Tour zum Impfzentrum und zurück haben wir gefunden:

  • Wolfgang Kunz (Eibelshausen), Telefon 02774 1240
  • Peter und Birgit Reeh (Hirzenhain), Telefon 02770 608

 

Anfragen:

  • Ehrenamtliche Hilfe gesucht fürs Kursana-Domizil: Im Kursana-Domizil in Eibelshausen soll das neue Jahr am 4. Januar mit der Corona-Schutzimpfung starten.  Vorbereitung und Begleitung durch das Team bringen einen erhöhten Aufwand mit sich.  Die letzten Tage mussten sich zwei Vollzeitkräfte allein mit dem Thema Impfung befassen. Das geht zu Lasten der Betreuung und wird auch bei den künftigen Antigen-Tests täglich ein bis zwei Kräfte binden, die dann im Tagesgeschäft fehlen.  „Wir suchen Menschen in der Nähe, die ehrenamtlich stundenweise in der Betreuung oder auch beim Testen selbst helfen möchten“, sagt der neue Leiter Alexander Sgodda. Kontakt: Interessenten können sich an Fr. Vanessa Krumme (Leitung) oder Fr. Britta Welsch melden, Telefon 02774 91770692 oder Mail an britta.welsch@dussmann.de

Angebote:

Helfen Sie der Gastronomie!

Zwar sind die Lokale geschlossen wie die meisten Läden, aber es gibt Lieferservice und Abholmöglichkeiten. Wer kocht was? Adressen, Angebote und Öffnungszeiten veröffentlichen wir gerne hier.  Gastronome aus Eschenburg melden sich direkt unter buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

  • Piccola Pompei – Italienisches Restaurant und Pizzeria. Laaspher Straße 1, Telefon 02774 8001720. Wir bieten Abholung und Lieferungen. Öffnungszeiten sind 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr.  Ruhetag am Dienstag.

Eibelshausen

  • Einkaufservice und Nachbarschaftshilfe Ev. Kirche über Gemeindebüro 02774 1353
  • Einkaufservice FeG Eibelshausen Jonathan Schwehn, 02774 1639

Hirzenhain

  • CDs von Gottesdiensten bringen: Birgit + Peter Reeh, 02770 608
  • CDs von Gottesdiensten bringen: Diana Winkelmann, 02770 911978
  • Einkäufe: Mirjam Roth, Hirzenhain – Bahnhof. 02771 3206981
  • Einkäufe: Diana Winkelmann, 02770 911978 (Hihai-Dorf)
  • Hilfe für Einkaufen, Arztbesuche, etc.: Markus Stoll, Mobil 0176 30743197
  • Hilfe bei Einkäufen Besorgungen: Anke Hockauf, Mobil 0177 3781776

Wissenbach

  • Einkaufservice CVJM Thomas Giersbach thomas@cvjmwissenbach.de

Simmersbach

  • Gottesdienst auf USB-Stick: Corinna Reitz, 02774 92080

Eiershausen

Netz-Nutzen


Berichte und Beispiele

„C(h)orona-Konzert“ erfreute am Altenheim

Am Altenheim ist Neues entstanden: Der „FPC Eibelshausen“ hatte seine Premiere bei einem Gartenkonzert am Kursana-Domizil. Hinter der Abkürzung steht der „Freiluft-Posaunenchor“, den Musiker des CVJM und der Evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen gebildet hatten. Unter den Sicherheitsbedingungen der Corona-Krise ist der Besuch im Altenheim streng geregelt und auch Musiker haben es nicht leicht, ist doch das gemeinsame Spiel derzeit nicht so einfach möglich. Für eine Probe trafen sich die Musiker extra auf dem Alten Wissenbacher Sportplatz, um die notwendigen Sicherheitsabstände einzuhalten. Am Samstag nahm der FPC hinter dem Domizil Aufstellung, damit Bewohner im Garten und auf ihren Zimmern dem Konzert lauschen konnten. Dirigent Thomas Pfeifer bekam von der Feuerwehr technische Hilfe in Form eines Megafons, mit dem er die Lieder ansagen konnte. Nach dem „Washington Post March“ als Eingangsstück gab es eine Runde Märsche mit „Siegerländer Marschlieder“, „Danket dem Herrn“, „Stern auf den ich schaue“ und „Geh‘ aus mein Herz“. In der zweiten Abteilung erklangen die Volkslieder „Wie lieblich ist der Maien“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Nun ruhen alle Wälder“ und ein „Marsch aus Böhmen“. Den dritten Part trugen die geistlichen Lieder „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, „Welch ein Freund ist unser Jesus“ und „Großer Gott, wir loben dich“. Mit dem Marsch „Erinnerung an Naunhof – Leipzig“ und dem Choral „Nun danket alle Gott“ klang dieses gelungene Gartenkonzert aus, das Bewohnern wie Pflegepersonal eine große Freude machte. Selbst Zuhörern in der Ferne gab dieses „C(h)orona-Konzert“ einen Eindruck davon, wie ein ganzes Ensemble zusammen klingt, das derzeit auch nicht proben kann und aus Gründen der Sicherheit in Eibelshausen abends um sieben Uhr getrennt voneinander vereinzelt auf dem Balkon oder hinter dem Haus spielt. „Nur Trübsal blasen wir nicht“, sagt Chorleiter Thomas Pfeifer. Mehr Informationen über den Posaunenchor findet sich unter www.cvjm-eibelshausen.de im Internet.

Beschwerden über die gelbe Tonnen nehmen zu.

Beschwerden über die Gelben Tonnen nehmen zu – Abfallwirtschaft wendet sich an den Grünen Punkt

Bei der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) häufen sich zurzeit wieder die Beschwerden über nicht geleerte Gelbe Tonnen. In manchen Orten bleiben die Behälter tagelang oder sogar länger als eine Woche stehen. Und auch auf den Wertstoffhöfen hakt es inzwischen bei der Abfuhr des Verpackungsabfalls. Die verärgerten Bürger melden sich bei der AWLD. Jedoch ist der Eigenbetrieb des Lahn-Dill-Kreises gar nicht zuständig. Ein Umstand, den der kommunale Betrieb nicht müde wird zu betonen. „Dennoch werden wir immer wieder verantwortlich gemacht für die Missstände“, berichtet der Kaufmännische Betriebsleiter der AWLD, Frank Dworaczek.

„Die Einsammlung und Entsorgung von Verkaufsverpackungen erfolgt nicht im Auftrag der Abfallwirtschaft Lahn-Dill und wird auch nicht über die kommunalen Abfallgebühren finanziert“, stellt Dworaczek klar. Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) kümmert sich ausschließlich um die Abfälle aus der Rest- und Bioabfalltonne sowie der Altpapiertonne. Außerdem betreibt die AWLD in Aßlar-Bechlingen das Abfallwirtschaftszentrum mit Deponie und Wertstoffhof.

Zuständig für die Rücknahme von Verpackungsabfällen sind die Dualen Systeme. In diesem Fall: „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ in Köln. Und für die Abfuhr der im Lahn-Dill-Kreis über die Gelben Tonnen gesammelten Leichtverpackungen hat der Grüne Punkt das Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen mit Sitz in Solms beauftragt. Dies ist unter Tel. 0800 1015860 und www.knettenbrech-gurdulic.de erreichbar.

Da sich die Lage im Lahn-Dill-Kreis immer weiter zuspitzt, hat sich die Abfallwirtschaft Lahn-Dill nun an den Systembetreiber aus Köln gewandt und Ersatzvornahmen angekündigt für den Fall, dass die Mängel bis Monatsende nicht abgestellt sind. Die Kosten für etwaige Maßnahmen würden dem Grünen Punkt dann in Rechnung gestellt, erläutert Dworaczek.