Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Radverkehrsbeauftragter gefunden

Ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten

für die Gemeinde Eschenburg gefunden

Seit dem 01.09.2023 ist

Herr Benjamin Krüger aus Eiershausen

als ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter für die Gemeinde tätig.

Er wird als Ansprechpartner für Bürger*innen zum Thema Radverkehr zur Verfügung stehen, sich den vielfältigen Aufgaben zum Thema annehmen und z.B. bei der Weiterentwicklung des gemeindlichen Radroutennetzes mitarbeiten, um die Verkehrssituation für Radfahrende zu verbessern.

Herr Krüger ist unter

radverkehr@eschenburg.de

zu erreichen.

Gemeinde Eschenburg setzt Zeichen für den Klimaschutz

Gemeinde Eschenburg setzt Zeichen für den Klimaschutz

 Drei Wochen lang traten die Menschen in Eschenburg bei der Aktion STADTRADELN vom 01.07. bis 21.07.2023 in die Pedale und zeigten, wie selbstverständlich das Fahrrad zum Alltag in der Gemeinde Eschenburg dazugehört. Dabei legten die 79 Radfahrerinnen und Radfahrer insgesamt 16.664 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und konnten so rund 3.000 kg CO2 vermeiden.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dieses großartige Engagement bedanken.

Über Geldwertkarten für das Freizeitbad Panoramablick in Eibelshausen i. H. v. 100 €, 50 € und 25 € können sich die drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den meisten geradelten Kilometern freuen.

Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder beim STADTRADELN mitzumachen und hoffen auf Ihre Teilnahme!

Wir wünschen weiterhin gute Fahrt!

Ausweg aus dem Abschreibungs-Abseits

Viele Vereine fühlen sich von ihrer Stadt oder Gemeinde vernachlässigt, weil sie keine Zuschüsse mehr erhalten oder Sportstätten gebaut wurden „wie früher“. Warum ist kein Geld mehr dafür da?
Grund hierfür ist, dass mit der Einführung wird Doppik – Eschenburg war das im Jahr 2008 – eine ganze neue Zeit und Zeitrechnung begonnen hat. Zukunft ist eine Frage der Waage und nicht mehr des Gemeindesäckels und der Steuereinnahmen. Bei der Folgekosten-Betrachtung ist neben Unterhaltung und Betrieb eine ganz neue Größe in der Ergebnisrechnung zu berücksichtigen, die ganz anders wiegt als in der Privatwirtschaft: Die Abschreibung muss als Aufwand erwirtschaftet werden und kann nirgendwo Abgaben mindernd angerechnet werden (die Abschreibung , die in der Privatwirtschaft den Gewinn mindert und somit die Steuerlast, mindert für die Kommune nicht die Umlagen, die wir an Kreis und Land zahlen müssen). Weil Kommunen nicht aus der „Gewinnzone“ kommen, sondern bestenfalls auf die Kosten kommen, wiegt dieser Aufwand schwer.
Wer diese Krux der Kommunal- Finanzen nicht sieht, wird keine neuen Wege für Vereinsförderung finden. Am Beispiel des neuen Stadions des SSV Wissenbach, der am 15.03.2024 Gastgeber des Kreisfußballtages ist, zeigen wir den Ausweg aus diesem „Abschreibungs-Abseits“.

Anno dazumal: 2001 hatte die Gemeinde Eschenburg in Eibelshausen und Simmersbach gleich zwei  Kunstrasenplätze auf einmal gebaut. Das ging damals ohne Zuschüsse, aber mit Gewerbesteuer-Nachzahlungen in Millionenhöhe. Mit Beginn der doppelten Buchführung – bei uns war das 2008 – musste die Abschreibung nicht nur dargestellt, sondern auch erwirtschaftet werden. Für das Holderbergstadion waren das jährlich 33.718,60 € und für den Kunstrasen Simmersbach 19.043,00 € Jahr für Jahr. Zusammen jährlicher Aufwand in Höhe von 52.761,60 € für „nix und wieder nix.

Abschreiben: Wenn die Gemeinde ein Stadion baut, wird es über 25 Jahre abgeschrieben. Das heißt, die Investitionssumme wird durch 25 geteilt und in der Ergebnisrechnung der kommenden 25 Jahre als Aufwand aufgenommen.

Aufwand: Jahr für Jahr wird die Abschreibung in der Ergebnisrechnung eingebracht, die man sich wie eine Waage vorstellen kann. Die Abschreibung wird auf der Seite Aufwand in die Waagschale geworfen.

Aufwiegen: Bei einer halben Million Investition kommt man auf jährliche Abschreibung in einer Höhe von 20.000 €. Das kann man durch Zuschüsse und Zuweisungen aufwiegen. Bei einem Zuschuss wird der Betrag ebenso über 25 Jahre aufteilt und der einzelne Baustein auf der Ertragsseite eingelegt. 100 % Zuschuss gibt es bekanntlich selten, das hat die Gemeinde Eschenburg bislang geschafft bei der Finanzierung ihrer Bauprogramme z. B. im Freizeitbad „Panoramablick“.

Und weil in der Sportstättenförderung Vereine mehr Zuschüsse erhalten als Kommunen, haben sich die Akteure in Wissenbach angeboten, selbst den Sportplatz zu erneuern. Der SSV Wissenbach hatte sich schon 2015 getraut, beim Bundesprogramm SJK einen Antrag zu stellen und ließ sich von der Absage nicht entmutigen. Sportfreund Hans Haas hinterließ dann dem SSV Wissenbach eine Erbschaft als Startkapital für den Stadionbau. Kreis, Land und Sportbund halfen mit brauchbaren Zuschüssen. Viel Eigenleistung, Spenden und Solidarität bildeten das Fundament für die Finanzierung. Für die letzte Lücke nahm der SSV ein Darlehen auf, dessen Schuldendienst nun die Gemeinde stemmen kann. Diese rd. 7.000 € jährlich sind leichter aufzubringen als das Dreifache an Abschreibung.

Der Kunstrasen im Hans-Haas-Weg dürfte weithin das einzige Stadion sein, das sich weitestgehend selbst rechnet. Und für die Gemeinde Eschenburg sind ein jährlicher Zuschuss von rund 7.000 € besser zu stemmen als 20.000 € Abschreibung.
Den Gremien der Gemeinde wurde dabei klar, dass die Kommune selbst keinen Kunstrasenplatz mehr bauen kann im Alleingang. Auch bei anderen Sportstätten und sogar Spielplätzen – bei denen die Geräte auf acht Jahre abgeschrieben werden – bringen die Abschreibungen eine Kommune schnell ins „Abseits“. Wenn man die Finanzierung ausgewogen gestaltet und Sponsoren für Investitionszuweisungen findet, kann man sich viel Geld sparen und es lieber in die Nachwuchsarbeit und Nachhaltigkeit stecken statt für „nix und wieder nix“ aufzuwenden.


Wie die Sonderposten-Strategie das Schwimmbad sicher finanziert und schuldenfrei geschafft hat, ist hier zu lesen.

 

Wie Kommunen im Verbund gezielt Investitionen finanzieren, ohne ins Abschreibungs-Abseits zu geraten, zeigt der aktuelle Vortrag „Sonderposten-Auflösung als Survival-Strategie“.

Wasserbeitrag GWE ist zum 15.09.23 fällig

Der Wasserbeitrag 2023 ist zum 15. SEPTEMBER fällig

Geben Sie bei der Überweisung bitte Ihr Kassenzeichen an.

Das Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates können Sie sich auf unserer Homepage www.gemeindewerke-eschenburg.de oder www.gemeinde-eschenburg.de herunterladen. Gerne übersenden wir Ihnen auch ein Formular. Melden Sie sich einfach.

Bankverbindungen der Gemeindewerke Eschenburg:

VR Bank Lahn-Dill eG: DE55 5176 2434 0062 2700 04

Sparkasse Dillenburg: DE46 5165 0045 0000 1093 48

Es werden KEINE kostenlosen Zahlungserinnerungen mehr versandt, bei Nicht-Zahlung fallen direkt Mahngebühren und Säumniszuschläge an!!!

Veranstaltungsplan DGH Simmersbach – Dorffest 700 Jahre Simmersbach

Dorfcafé, Bilder-Ausstellung, Vorträge, Kirchen- & Turmführung und geistliche Impulse
Sonntag, 27. August bis Freitag, 1. September 2023, jeweils von 15:00 bis 18:15 Uhr

 

Dorfgemeinschaftshaus Simmersbach, Biedenkopfer Straße 52

 

Täglich, 15:00 bis 18:00 Uhr

Bilderausstellung „Simmersbach früher und heute“, ca. 250 Bilder (zusammengestellt von Christoph Reitz, Timo Konrad u.a.) sowie Video-Schleife, Anschauungsmaterial und Ausstellungsstücke zu:

  • Grenzverlauf
  • Mühlchen
  • Bergbau in der Wolfsgrube (Bergbau- und Feldbahnverein Schelderwald e.V.)
  • Namenstafel mit Dorfnamen

Täglich, 15:00 bis 16:30 Uhr

Dorfcafé im DGH
mit Kuchenbüffet (Frauenkreis, Frühstückstreff und Seniorenkreis der Ev. Kirchengemeinde sowie Frauen der FeG)

 

Täglich, 16:30 bis 17:00 Uhr

Kurzreferate oder Musikbeiträge:

  • Montag 28.08.: Eberhard Hoppe und Michael Brück: „Alte Dorf- und Hausnamen“
  • Dienstag 29.08.: Torsten und Erhard Reh: „Plattschwätze“
  • Mittwoch 30.08.: Götz Konrad: „Landgraf Philipp von Hessen“
  • Donnerstag 31.08.: Jürgen Daum: „Hohlwege/Grenze(n)“
  • Freitag 01.09.: Musik mit der Hinterländer Spinnstube

 

Außerdem Öffnungszeiten der Bilderausstellung auch an den Festtagen:

Samstag, 02.09. – 14:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag, 03.09. – 16:00 (nach dem Festumzug!) bis 18:00 Uhr

 

Ev. Katharinenkirche Simmersbach, Biedenkopfer Straße 50

 

Täglich, 15:00 bis 18:15 Uhr

Geöffnete Kirche mit Führungen, inkl. Kirchturm und Glocken (M. Brück, E. Hoppe, A. Sandrock)

 

Täglich, 18:05 bis 18:15 Uhr

Geistlicher Impuls inkl. Friedensgebet am Mittwoch (M. Brück, E. Hoppe, H. Peil, J. Dietrich)

 

Mittwoch, 30. August 2023, 18:15 bis 20:00 Uhr

Abendführungen, inkl. Glockenturm (Torsten Reh)

Informationen zum Grenzgang Gottesdienst am 20.08.2023

“Geh aus, mein Herz”:
Gemeinsamer Grenzgang (Wandergottesdienst)
mit Grenzerfahrungen (Stationen)
von Hirzenhain nach Simmersbach
20. August 2023, 10:00 bis 12:00 Uhr

 

Station 1 und Start: CVJM Heim / Jungscharhäuschen Hirzenhain
Ziel (Andacht): Ev. Katharinenkirche Simmersbach

Interessante Stationen auf dem Weg:

  • Ältester Grenzstein von 1688 (Blick auf Hirzenhain und zur Angelburg)
  • „Sage“ am Lixfelder Weg
  • Spuren eines alten Hohlwegesystem
  • Grenzverlauf auf dem Horfeld (nach Oberhörlen)
  • „Sieben Kreuze“
  • Aussichtsbank „Simmersbacher Alm“ (Blick ins Dietzhölztal bis zum Westerwald)
  • „Streitwasser“

„Geh aus, mein Herz und suche Freud!“ Motto für gemeinsamen Wandergottesdient mit besonderen Grenzerfahrungen. Grenzen gibt es viele: Heute gehen wir miteinander ein Stück des Weges entlang der Dorfgrenze von Simmersbach. Ich selbst komme – immer wieder – an Grenzen. Ja, Grenzen bestimmen unser Leben. Es geht bei unserem Grenzgang um Aussichten und Einsichten. Grenzen wahrnehmen, sehen, be-achten, begegnen. Und wir gehen der Frage nach: Was bedeuten die Grenzen für uns? Und wie können wir gut mit – unseren – Grenzen umgehen?

Torsten Reh, Simmersbach, hat den Weg konzipiert und ist der Wanderführer; Matthias Schmidt begleitet die Lieder mit seiner Gitarre.

Wichtige Hinweise:

  • Bei schlechter Witterung findet eine Andacht um 10:00 Uhr in der Ev. Kirche in Hirzenhain / Dorf statt!
  • Es gibt keine Verpflegung und Getränke, also mitnehmen!
  • Bitte selbstständig Fahrgemeinschaften organisieren. Eventuell Menschen von Simmersbach nach Hirzenhain fahren, also Taxidienst anbieten.
  • Am Friedhof in Hirzenhain (Ortsausgang Simmersbach) und in der Simmersbacher Dorfmitte sind viele Parkplätze.
  • Angemessene Kleidung, festes Schuhwerk!
  • In der Kirche in Simmersbach ist eine Toilette!

Ältester Grenzstein auf dem höchsten Punkt (Hornberg) zwischen Simmersbach (Großherzogtum Hessen-Darmstadt) und Hirzenhain (Herzogtum Nassau) aus dem Jahr 1668.

 

Einladung Festveranstaltungen – Dorffest 700 Jahre Simmersbach

Herzliche Einladung des Festausschusses zu den Festveranstaltungen im
Dorfgemeinschaftshaus und auf dem Festplatz

 


Sonntag 27. August – Freitag 01. September

von 15:00 Uhr – 18:15 Uhr
Fotoausstellung mit Dorfcafe
Verschiedene Vorträge.
Möglichkeit der Kirchturmbesichtigung
Tägl. Abendandachten um 18:00 Uhr in der Kirche

Freitag 01. September

ab 19:00 Uhr
Disco Abend im Festzelt mit dem DJ-Duo
Johannes Kranz & Lukas Schneider
Mit Eintritt

Samstag 02. September

ab 13:00 Uhr
Bunter Familiennachmittag auf dem Festplatz mit vielen Attraktionen
Mit Kaffee und Kuchenbuffet

18:00 Uhr
Festkommers / Akademischer Abend im Festzelt
Mit Eintritt

ab 20:30 Uhr
Musik und Tanz mit den Kinzenbacher
Musikanten
Mit Eintritt

Sonntag 03. September

9:30 Uhr Festgottesdienst im Festzelt mit Posaunenchor und Projektchor
13:00 Uhr Festzugaufstellung
14:00 Uhr Festumzug durch das Dorf

im Anschluß
Kapellenaufspiel im Festzelt mit dem Blasorchester Mardorf
Mit Kaffee und Kuchenbuffet

ab 17:00 Uhr
Musik und Tanz mit dem Blasorchester Berstadt

Montag 04. September

10:00 Uhr Frühschoppen im Festzelt

Streuobst-Baumwart Ausbildung LPV-Lahn-Dill e.V.

Landschaftspflegevereinigung Lahn-Dill e.V.
Mitteilung
08.08.2023


Erhalt und Pflege von Streuobstwiesen – Streuobst-Baumwart Ausbildung

Sie möchten die Pflege einer Streuobstwiese übernehmen oder sich beruflich in der Obstbaumpflege weiterbilden? Dann können Sie sich ab dem Herbst 2023 bei der Landschaftspflegevereinigung Lahn-Dill zum/zur Streuobst-Baumwart:in ausbilden lassen!

 

Die Ausbildung richtet sich an:

  • Interessierte, die das Wissen neu erlernen, erhalten und weitertragen möchten
  • Eigentümer, Pächter oder Naturschutzvereine, die eine größere Anzahl an hochstämmigen Obstbäumen pflegen
  • Landwirte
  • Angestellte der Bauhöfe
  • Tätige im GaLaBau-Bereich

Kursinhalte:

Die Ausbildung erfolgt an 10 Tagen über das ganze Jahr verteilt und die wichtigsten Themen werden vermittelt:

  • Grundlagen des fachgerechten Obstbaumschnitts hochstämmiger Obstbäume
  • Jungbaum-, Altbaumpflege
  • Sommerschnitt
  • Baumgesundheit
  • Veredelung
  • Pflanzung
  • Schnittpraxis

Weiterhin gibt es zwei Wahlmodule zur „Streuobstwiese als Lebensraum“ und zur „Streuobstwiese im Herbst, Sortenvielfalt und Verwertung“.

Wer möchte kann am Ende des Kurses eine Prüfung abgelegen und so ein Zertifikat erhalten.

Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich für die Streuobst-Baumwart Ausbildung an. Das Anmeldeformular und die genaueren Kursinformationen sind auf unserer Homepage unter Veranstaltungen zu finden:

www.lpv-lahn-dill.de

Bei Fragen können Sie sich an Frau Sander wenden (sander@lpv-lahn-dill.de oder 0151 72150893).

Warum Obstbäume pflegen?

Streuobstwiesen gehören zu unserer Kulturlandschaft und zu unseren Traditionen. Sie zählen zu den artenreichsten Lebensräumen. Das Wissen über die Pflege und Nutzung von Streuobst wurde damals von Generation zu Generation weitergegeben, teilweise sogar in der Schule vermittelt. Das Wissen ist Heutzutage jedoch oft verloren gegangen. Dabei ist es so wichtig! Denn unsere Obstbäume sind Kulturpflanzen und benötigen eine fachgerechte Pflege, um gesund alt zu werden. Damit auch unsere Kinder und Enkel sich an Streuobstwiesen erfreuen und Obst ernten können, müssen die Altbestände gepflegt und neue Bäume nachgepflanzt werden.