Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Eschenburg hilft … Schlafsäcke für die Ukraine

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Container-Dörfer im  Gewerbegebiet

Es ist nicht schön, aber für eine Notunterkunft notwendig – und vom Aufwand her besser für die Gemeinde zu steuern, als Wohnungen und Häuser anzumieten oder Dorfgemeinschaftshäuser dauerhaft zu belegen für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Die Lage im Gewerbegebiet wird für diese Notunterkünfte als zweckmäßig erachtet, weil die Nähe zur Bushaltestelle, Einkaufsmarkt, Kitas, Schulen und Rathaus günstig ist.

Alles Aktuelle zur Flüchtlingsunterbringung ist hier unter www.eschenburg.de/hilft im Internet zu finden. Für Angebote und Anfragen zur ist die E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de eingerichtet worden.

Container-Dorf 1 (Eiershäuser Straße 47) und Container-Dorf 2 (Eiershäuser Straße 44) entstehen in zentraler Lage:

  • 550 m bis zur Grundschule Eibelshausen (Am Holderberg 1)
  • 700 m bis zur Holderbergschule (Am Holderberg 2)
  • 950 m bis zur Kita Eiershausen (Schwarzbachstraße 6a)
  • 1,0 km bis zur Grundschule Eiershausen (Schwarzbachstraße 9)
  • 1,1 km bis zur Kita Pusteblume Eibelshausen (Habachstraße 12)
  • 1,0 km bis zum Rathaus
  • Die Bushaltestelle Industrie-Gebiet Eibelshausen (Eiershäuser Straße) mit Linie 300 direkt vor der Tür
  • 900 m bis zur Bushaltestelle Markt, wo täglich 119 Busse halten die vier Linien 300 (Hirzenhain – Roth – Simmersbach – Eiershausen – Eibelshausen), 301 (Holderbergschule – Eschenburg / Dietzhölztal) und 302 (Dietzhölztal – Dillenburg) und der Expressbus X41 (Dillenburg-Biedenkopf).

Hierbei wird auch daran gedacht, Flüchtlingen mit Bleibeperspektive und Erlaubnis Arbeitsgelegenheiten zu vermitteln. Dabei gibt es Fördermöglichkeiten aus dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) – mehr Infos https://www.arbeitsagentur.de/k/weiterbildung-qualifizierungsoffensive

Kommunen wollen gemeinsam Container-Lösungen schaffen: Auch wenn der Landkreis die Kommunen über so genannte Zuweisungen einbezieht, können Städte und Gemeinden nur Notunterkünfte bereitstellen, um Obdachlosigkeit zu verhindern. Um die Flüchtlingsunterbringung zu vereinfachen und womöglich Verfahren zu beschleunigen, wollen die 23 Kommunen mit dem Kreis Container-Quartiere gemeinsam beschaffen, betreiben und betreuen. EU, Bund, Land und Kreis bitten wir um schnelle Verfahren, klare Abläufe bei Flüchtlings-Unterbringung und Asyl-Verfahren und verlässliche Vereinbarungen untereinander.

In Eschenburg werden wir in der Eiershäuser Straße – zwischen Feuerwehrgerätehaus und Bushaltestelle – ein Container-Dorf errichten. 

„Sport integriert“: Mit einem Zuwendungsbescheid über 6.000 € fördert das Land Hessen weiterhin die Beteiligung von Flüchtlingen im Sport. Wie das Programm „Sport integriert Hessen“ in den Vereinen und vor Ort genutzt werden kann, sagt unser Sport-Coach Dr. Paul Cyris, der sich dankenswerterweise weiterhin zur Verfügung stellt.

Dank an Auslandshilfe und Median Klinik: Für die Flüchtlingshilfe geht eine kleine Spende und großer Dank an die Auslandshilfe und den Sanitätsdienst der FeG. In ihrem Ankunftszentrum in Wissenbach haben sie auch bei den ersten Zuweisungen als Anlaufstelle dienen können. Bei der regulären Aufnahme von Asylbewerbern sind nun wieder staatliche Stellen gefragt. Mit Hilfskonvois und anderen Einsätzen ist die Auslandshilfe weiter tätig. Auch die Median Klinik Eschenburg hat die Gemeinde mit einer kurzfristigen Flüchtlingsunterbringung unterstützt.


 


Sport

Hier ist man willkommen – auch für eine längere, schwere Zeit. Das wollen die Vereine ganz klar signalisieren, die für Flüchtlinge aus der Ukraine ein Angebot haben.

GuT Wissenbach: „Ich habe mich beim Landessportbund Hessen erkundigt. Unsere Sportversicherung übernimmt aus humanitären Gründen auch die Haftung für Flüchtlinge aus der Ukraine. Somit laden wir diese herzlich ein bei uns im Verein kostenlos teilzunehmen, das ist etwas für Erwachsene und Kinder“, schreibt Sabine Konrad, Vorsitzende des Vereins GuT in Wissenbach (www.gut-wissenbach.de).

„Sport integriert“ ist der neue Name des Förderprogrammes „Sport und Flüchtlinge“, bei dem die Gemeinde Eschenburg seit 2016 mitmacht. Über Sport-Coach Dr. Paul Cyris können vor allem Verein Förderung erfahren, die in ihren Angeboten Geflüchtete aufnehmen. Auch die gemeinsame Ausstattung kann gefördert werden. Interessierte Vereine sollten direkt den Sportcoach ansprechen.


Miteinander - FüreinanderDie Flüchtlingshilfe Eschenburg FHE ist unter www.helpto.de auch noch registriert für „Privat an Privat“. Vermittlung von Hilfen läuft über die E-Mail-Adresse miteinander-eschenburg@gmx.de. Hierbei geht es um die Verteilung von Aktion.

Nur Information?  Wer in den schnellen E-Mail-Verteiler des Bürgermeisters aufgenommen werden möchte, sendet hier eine kurze E-Mail.

 

 

 

 


Die FeG-Auslandshilfe hat in unserem Ortsteil Wissenbach (Birkenweg 10-12 ihr Lager.  Warenannahme freitags von  4-17 Uhr.  Ihre Ukraine-Hilfe umfasst bietet viele Wege zum Helfen und Mitmachen, darunter die Hilfspakete

Eigentlich sollte das Hilfs-Portal HelpTo.DE abgeschaltet werden, bekommt aber nun einen ganz neuen Sinn zur Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Wer Hilfe braucht oder geben mag, kann sich dort „privat an privat“ selbst vermitteln.

Der Krieg in der Ukraine treibt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Unterbringung von Flüchtlingen organisiert bei uns der Lahn-Dill-Kreis.  Die Kreisverwaltung sucht intensiv nach Wohnraum für eine Wohnraumbörse. Wer ein freies Zimmer, eine freie Wohnung oder ein Haus zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich per E-Mail an integration@lahn-dill-kreis.de zu wenden. Unter der Telefonnummer 06441 407 1464 können sich Bürgerinnen und Bürger zwischen 8 und 16 Uhr melden.

Auf der Internet-Seite „Sie wollen helfen?“ stehen Kontakte für die gezielte Spendenaktion für die Flüchtlingsunterbringung im Lahn-Dill-Kreis. Als Unterkünfte werden jetzt wieder verstärkt Häuser und Wohnungen gesucht, die der Kreis anmieten kann.


 

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Eschenburg hilft – unter dieser Rubrik vermitteln wir seit März 2020 Hilfen vielerlei Art. Sie brauchen Hilfe? Sie möchten helfen: Melden Sie sich per Telefon oder E-Mail. Im Rathaus können wir vermitteln. Aus Kirchen und Vereinen kommen Menschen, die helfen wollen. Ihre Anfrage vermitteln wir weiter dorthin, damit Sie an Ort und Stelle Unterstützung bekommen können. Unter der Rubrik „Eschenburg hilft“ – unter der Adresse www.eschenburg.de/hilft im Internet und hier in der Wochenzeitung zu finden wollen wir auch Berichte geben und gelungene Beispiele aufzeigen.

Der direkte Draht zur Gemeinde Eschenburg

Telefon 02774 915-0 und 

E-Mail buergermeister@eschenburg.de


 

„Steinedorf“ in Simmersbach

Die Anfrage war schnell mit einem „Ja, gerne“ geantwortet: Drei kreative Frauen aus Simmersbach hatten die Idee, ein „Steinedorf“ entstehen zu lassen, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf. Als Ort hatten sie sich eine Stelle oberhalb der Philippsbuche am Wegesrand ausgesucht und bereits ein paar Steine ausgelegt. „Es würde uns sehr freuen, wenn wir dadurch, gerade in dieser besonderen Zeit, vielen Wanderer und Pilger eine Freude machen könnten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, schrieben Gudrun Wagner, Christiane Dietrich und Doris Achenbach. Wir danken den drei für die Initiative und sind gespannt, wie das „Steinedorf“ sich entwickelt.

Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.
Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.

Testen hilft, vorsichtig zu bleiben

Corona-Teststation
In der Mehrzweckhalle Wissenbach betreiben wir gemeinsam die Corona-Teststation.

So schnell kommt man zum Corona-Schnelltest: Einfach einen Termin buchen, zur Teststation in die Mehrzweckhalle Wissenbach (Forsthausstraße 22) kommen und eine halbe Stunde später hat man das Ergebnis per E-Mail auf dem Schirm. Dank der Initiative der Holderberg-Apotheke konnte diese Teststation aufgebaut werden, wo Bürger auch den wöchentlich einen kostenlosen Schnelltest bekommen können.

Obwohl vieles von Bund, Land und Kreis nicht geklärt war, hat die Apotheke diese Teststation eingerichtet. Weil sich der Betrieb nicht so leicht rechnet, hat die Gemeinde Eschenburg auch eine Miete für die Mehrzweckhalle verzichtet.

„Diese Teststation wollen wir gemeinsam betreiben, um zum einen Arztpraxen und Kliniken zu entlasten und zum anderen der Bevölkerung mehr Sicherheit zu geben, die wir brauchen für jeden weiteren Schritt in die Normalität“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Er wirbt deshalb um Unterstützung für die Teststation.

Gesucht werden

  1. Medizinisches Fachpersonal oder Person mit Sachkundenachweis für die Abnahme des nasopharyngealen Abstriches
  2. Angelerntes Personal, im Idealfall mit Praxiserfahrung bei Labortätigkeiten.  Aufgabe: Durchführung des PoC Antigen Schnelltests
  3. Sonstiges Personal mit EDV-Kenntnissen Aufgaben: Empfang, Steuerung des Buchungssystems, kontaktfreies Fiebermessen

Arzthelferinnen im Ruhestand, Teilzeitkräfte, Ehrenamtliche… Wer sich vorstellen kann, hier mitzutun, kann sich am besten per E-Mail an buergermeister@eschenburg.de melden, seine Kontaktdaten und seine (Beruf-)Erfahrungen schildern. Den „Dienstplan“ wird die Apotheke erstellen.


Sprechstunde mit dem Bürgermeister digital dienstags 14 Uhr

Sprechstunde digitalHaben Sie Ideen, was wir in Eschenburg auch unter Corona gemeinsam angehen können? Dann lassen Sie uns darüber in der Sprechstunde digital dienstags ab 14 Uhr reden. Einfach anmelden bei buergermeister@eschenburg.de und Sie erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.


Hilfe bei der Fahrt zum Impfzentrum

Das Regionale Impfzentrum in Heuchelheim und das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau haben mit der Impfung von Personen, die älter als 80 Jahre sind, ihre Arbeit begonnen. Informationen dazu über das Internet-Portal www.impfterminservice.hessen.de und die Telefonnummer 116 117.

Weil es Einzel-Termine sind, sollten sich die Familie, Freunde oder Nachbarn am besten um eine Fahrt zum Impfzentrum kümmern. Wenn die Krankenkasse die Fahrtkosten übernimmt und der Hausarzt einen „Transportschein“ ausstellen kann, kommen hierfür auch professionelle Dienstleister in Frage.

Für den seltenen Fall eines Fahrdienstes suchen wir Freiwillige. Die ersten Ehrenamtlichen Fahrer für die Tour zum Impfzentrum und zurück haben wir gefunden:

  • Wolfgang Kunz (Eibelshausen), Telefon 02774 1240
  • Peter und Birgit Reeh (Hirzenhain), Telefon 02770 608

 

Anfragen:

  • Ehrenamtliche Hilfe gesucht fürs Kursana-Domizil: Im Kursana-Domizil in Eibelshausen soll das neue Jahr am 4. Januar mit der Corona-Schutzimpfung starten.  Vorbereitung und Begleitung durch das Team bringen einen erhöhten Aufwand mit sich.  Die letzten Tage mussten sich zwei Vollzeitkräfte allein mit dem Thema Impfung befassen. Das geht zu Lasten der Betreuung und wird auch bei den künftigen Antigen-Tests täglich ein bis zwei Kräfte binden, die dann im Tagesgeschäft fehlen.  „Wir suchen Menschen in der Nähe, die ehrenamtlich stundenweise in der Betreuung oder auch beim Testen selbst helfen möchten“, sagt der neue Leiter Alexander Sgodda. Kontakt: Interessenten können sich an Fr. Vanessa Krumme (Leitung) oder Fr. Britta Welsch melden, Telefon 02774 91770692 oder Mail an britta.welsch@dussmann.de

Angebote:

Helfen Sie der Gastronomie!

Zwar sind die Lokale geschlossen wie die meisten Läden, aber es gibt Lieferservice und Abholmöglichkeiten. Wer kocht was? Adressen, Angebote und Öffnungszeiten veröffentlichen wir gerne hier.  Gastronome aus Eschenburg melden sich direkt unter buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

  • Piccola Pompei – Italienisches Restaurant und Pizzeria. Laaspher Straße 1, Telefon 02774 8001720. Wir bieten Abholung und Lieferungen. Öffnungszeiten sind 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr.  Ruhetag am Dienstag.

Eibelshausen

  • Einkaufservice und Nachbarschaftshilfe Ev. Kirche über Gemeindebüro 02774 1353
  • Einkaufservice FeG Eibelshausen Jonathan Schwehn, 02774 1639

Hirzenhain

  • CDs von Gottesdiensten bringen: Birgit + Peter Reeh, 02770 608
  • CDs von Gottesdiensten bringen: Diana Winkelmann, 02770 911978
  • Einkäufe: Mirjam Roth, Hirzenhain – Bahnhof. 02771 3206981
  • Einkäufe: Diana Winkelmann, 02770 911978 (Hihai-Dorf)
  • Hilfe für Einkaufen, Arztbesuche, etc.: Markus Stoll, Mobil 0176 30743197
  • Hilfe bei Einkäufen Besorgungen: Anke Hockauf, Mobil 0177 3781776

Wissenbach

  • Einkaufservice CVJM Thomas Giersbach thomas@cvjmwissenbach.de

Simmersbach

  • Gottesdienst auf USB-Stick: Corinna Reitz, 02774 92080

Eiershausen

Netz-Nutzen


Berichte und Beispiele

„C(h)orona-Konzert“ erfreute am Altenheim

Am Altenheim ist Neues entstanden: Der „FPC Eibelshausen“ hatte seine Premiere bei einem Gartenkonzert am Kursana-Domizil. Hinter der Abkürzung steht der „Freiluft-Posaunenchor“, den Musiker des CVJM und der Evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen gebildet hatten. Unter den Sicherheitsbedingungen der Corona-Krise ist der Besuch im Altenheim streng geregelt und auch Musiker haben es nicht leicht, ist doch das gemeinsame Spiel derzeit nicht so einfach möglich. Für eine Probe trafen sich die Musiker extra auf dem Alten Wissenbacher Sportplatz, um die notwendigen Sicherheitsabstände einzuhalten. Am Samstag nahm der FPC hinter dem Domizil Aufstellung, damit Bewohner im Garten und auf ihren Zimmern dem Konzert lauschen konnten. Dirigent Thomas Pfeifer bekam von der Feuerwehr technische Hilfe in Form eines Megafons, mit dem er die Lieder ansagen konnte. Nach dem „Washington Post March“ als Eingangsstück gab es eine Runde Märsche mit „Siegerländer Marschlieder“, „Danket dem Herrn“, „Stern auf den ich schaue“ und „Geh‘ aus mein Herz“. In der zweiten Abteilung erklangen die Volkslieder „Wie lieblich ist der Maien“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Nun ruhen alle Wälder“ und ein „Marsch aus Böhmen“. Den dritten Part trugen die geistlichen Lieder „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, „Welch ein Freund ist unser Jesus“ und „Großer Gott, wir loben dich“. Mit dem Marsch „Erinnerung an Naunhof – Leipzig“ und dem Choral „Nun danket alle Gott“ klang dieses gelungene Gartenkonzert aus, das Bewohnern wie Pflegepersonal eine große Freude machte. Selbst Zuhörern in der Ferne gab dieses „C(h)orona-Konzert“ einen Eindruck davon, wie ein ganzes Ensemble zusammen klingt, das derzeit auch nicht proben kann und aus Gründen der Sicherheit in Eibelshausen abends um sieben Uhr getrennt voneinander vereinzelt auf dem Balkon oder hinter dem Haus spielt. „Nur Trübsal blasen wir nicht“, sagt Chorleiter Thomas Pfeifer. Mehr Informationen über den Posaunenchor findet sich unter www.cvjm-eibelshausen.de im Internet.

Beschwerden über die gelbe Tonnen nehmen zu.

Beschwerden über die Gelben Tonnen nehmen zu – Abfallwirtschaft wendet sich an den Grünen Punkt

Bei der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) häufen sich zurzeit wieder die Beschwerden über nicht geleerte Gelbe Tonnen. In manchen Orten bleiben die Behälter tagelang oder sogar länger als eine Woche stehen. Und auch auf den Wertstoffhöfen hakt es inzwischen bei der Abfuhr des Verpackungsabfalls. Die verärgerten Bürger melden sich bei der AWLD. Jedoch ist der Eigenbetrieb des Lahn-Dill-Kreises gar nicht zuständig. Ein Umstand, den der kommunale Betrieb nicht müde wird zu betonen. „Dennoch werden wir immer wieder verantwortlich gemacht für die Missstände“, berichtet der Kaufmännische Betriebsleiter der AWLD, Frank Dworaczek.

„Die Einsammlung und Entsorgung von Verkaufsverpackungen erfolgt nicht im Auftrag der Abfallwirtschaft Lahn-Dill und wird auch nicht über die kommunalen Abfallgebühren finanziert“, stellt Dworaczek klar. Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) kümmert sich ausschließlich um die Abfälle aus der Rest- und Bioabfalltonne sowie der Altpapiertonne. Außerdem betreibt die AWLD in Aßlar-Bechlingen das Abfallwirtschaftszentrum mit Deponie und Wertstoffhof.

Zuständig für die Rücknahme von Verpackungsabfällen sind die Dualen Systeme. In diesem Fall: „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ in Köln. Und für die Abfuhr der im Lahn-Dill-Kreis über die Gelben Tonnen gesammelten Leichtverpackungen hat der Grüne Punkt das Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic Mittelhessen mit Sitz in Solms beauftragt. Dies ist unter Tel. 0800 1015860 und www.knettenbrech-gurdulic.de erreichbar.

Da sich die Lage im Lahn-Dill-Kreis immer weiter zuspitzt, hat sich die Abfallwirtschaft Lahn-Dill nun an den Systembetreiber aus Köln gewandt und Ersatzvornahmen angekündigt für den Fall, dass die Mängel bis Monatsende nicht abgestellt sind. Die Kosten für etwaige Maßnahmen würden dem Grünen Punkt dann in Rechnung gestellt, erläutert Dworaczek.

Radverkehrsbeauftragter gefunden

Ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten

für die Gemeinde Eschenburg gefunden

Seit dem 01.09.2023 ist

Herr Benjamin Krüger aus Eiershausen

als ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter für die Gemeinde tätig.

Er wird als Ansprechpartner für Bürger*innen zum Thema Radverkehr zur Verfügung stehen, sich den vielfältigen Aufgaben zum Thema annehmen und z.B. bei der Weiterentwicklung des gemeindlichen Radroutennetzes mitarbeiten, um die Verkehrssituation für Radfahrende zu verbessern.

Herr Krüger ist unter

radverkehr@eschenburg.de

zu erreichen.

Gemeinde Eschenburg setzt Zeichen für den Klimaschutz

Gemeinde Eschenburg setzt Zeichen für den Klimaschutz

 Drei Wochen lang traten die Menschen in Eschenburg bei der Aktion STADTRADELN vom 01.07. bis 21.07.2023 in die Pedale und zeigten, wie selbstverständlich das Fahrrad zum Alltag in der Gemeinde Eschenburg dazugehört. Dabei legten die 79 Radfahrerinnen und Radfahrer insgesamt 16.664 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und konnten so rund 3.000 kg CO2 vermeiden.

Wir möchten uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dieses großartige Engagement bedanken.

Über Geldwertkarten für das Freizeitbad Panoramablick in Eibelshausen i. H. v. 100 €, 50 € und 25 € können sich die drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den meisten geradelten Kilometern freuen.

Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder beim STADTRADELN mitzumachen und hoffen auf Ihre Teilnahme!

Wir wünschen weiterhin gute Fahrt!

Ausweg aus dem Abschreibungs-Abseits

Viele Vereine fühlen sich von ihrer Stadt oder Gemeinde vernachlässigt, weil sie keine Zuschüsse mehr erhalten oder Sportstätten gebaut wurden „wie früher“. Warum ist kein Geld mehr dafür da?
Grund hierfür ist, dass mit der Einführung wird Doppik – Eschenburg war das im Jahr 2008 – eine ganze neue Zeit und Zeitrechnung begonnen hat. Zukunft ist eine Frage der Waage und nicht mehr des Gemeindesäckels und der Steuereinnahmen. Bei der Folgekosten-Betrachtung ist neben Unterhaltung und Betrieb eine ganz neue Größe in der Ergebnisrechnung zu berücksichtigen, die ganz anders wiegt als in der Privatwirtschaft: Die Abschreibung muss als Aufwand erwirtschaftet werden und kann nirgendwo Abgaben mindernd angerechnet werden (die Abschreibung , die in der Privatwirtschaft den Gewinn mindert und somit die Steuerlast, mindert für die Kommune nicht die Umlagen, die wir an Kreis und Land zahlen müssen). Weil Kommunen nicht aus der „Gewinnzone“ kommen, sondern bestenfalls auf die Kosten kommen, wiegt dieser Aufwand schwer.
Wer diese Krux der Kommunal- Finanzen nicht sieht, wird keine neuen Wege für Vereinsförderung finden. Am Beispiel des neuen Stadions des SSV Wissenbach, der am 15.03.2024 Gastgeber des Kreisfußballtages ist, zeigen wir den Ausweg aus diesem „Abschreibungs-Abseits“.

Anno dazumal: 2001 hatte die Gemeinde Eschenburg in Eibelshausen und Simmersbach gleich zwei  Kunstrasenplätze auf einmal gebaut. Das ging damals ohne Zuschüsse, aber mit Gewerbesteuer-Nachzahlungen in Millionenhöhe. Mit Beginn der doppelten Buchführung – bei uns war das 2008 – musste die Abschreibung nicht nur dargestellt, sondern auch erwirtschaftet werden. Für das Holderbergstadion waren das jährlich 33.718,60 € und für den Kunstrasen Simmersbach 19.043,00 € Jahr für Jahr. Zusammen jährlicher Aufwand in Höhe von 52.761,60 € für „nix und wieder nix.

Abschreiben: Wenn die Gemeinde ein Stadion baut, wird es über 25 Jahre abgeschrieben. Das heißt, die Investitionssumme wird durch 25 geteilt und in der Ergebnisrechnung der kommenden 25 Jahre als Aufwand aufgenommen.

Aufwand: Jahr für Jahr wird die Abschreibung in der Ergebnisrechnung eingebracht, die man sich wie eine Waage vorstellen kann. Die Abschreibung wird auf der Seite Aufwand in die Waagschale geworfen.

Aufwiegen: Bei einer halben Million Investition kommt man auf jährliche Abschreibung in einer Höhe von 20.000 €. Das kann man durch Zuschüsse und Zuweisungen aufwiegen. Bei einem Zuschuss wird der Betrag ebenso über 25 Jahre aufteilt und der einzelne Baustein auf der Ertragsseite eingelegt. 100 % Zuschuss gibt es bekanntlich selten, das hat die Gemeinde Eschenburg bislang geschafft bei der Finanzierung ihrer Bauprogramme z. B. im Freizeitbad „Panoramablick“.

Und weil in der Sportstättenförderung Vereine mehr Zuschüsse erhalten als Kommunen, haben sich die Akteure in Wissenbach angeboten, selbst den Sportplatz zu erneuern. Der SSV Wissenbach hatte sich schon 2015 getraut, beim Bundesprogramm SJK einen Antrag zu stellen und ließ sich von der Absage nicht entmutigen. Sportfreund Hans Haas hinterließ dann dem SSV Wissenbach eine Erbschaft als Startkapital für den Stadionbau. Kreis, Land und Sportbund halfen mit brauchbaren Zuschüssen. Viel Eigenleistung, Spenden und Solidarität bildeten das Fundament für die Finanzierung. Für die letzte Lücke nahm der SSV ein Darlehen auf, dessen Schuldendienst nun die Gemeinde stemmen kann. Diese rd. 7.000 € jährlich sind leichter aufzubringen als das Dreifache an Abschreibung.

Der Kunstrasen im Hans-Haas-Weg dürfte weithin das einzige Stadion sein, das sich weitestgehend selbst rechnet. Und für die Gemeinde Eschenburg sind ein jährlicher Zuschuss von rund 7.000 € besser zu stemmen als 20.000 € Abschreibung.
Den Gremien der Gemeinde wurde dabei klar, dass die Kommune selbst keinen Kunstrasenplatz mehr bauen kann im Alleingang. Auch bei anderen Sportstätten und sogar Spielplätzen – bei denen die Geräte auf acht Jahre abgeschrieben werden – bringen die Abschreibungen eine Kommune schnell ins „Abseits“. Wenn man die Finanzierung ausgewogen gestaltet und Sponsoren für Investitionszuweisungen findet, kann man sich viel Geld sparen und es lieber in die Nachwuchsarbeit und Nachhaltigkeit stecken statt für „nix und wieder nix“ aufzuwenden.


Wie die Sonderposten-Strategie das Schwimmbad sicher finanziert und schuldenfrei geschafft hat, ist hier zu lesen.

 

Wie Kommunen im Verbund gezielt Investitionen finanzieren, ohne ins Abschreibungs-Abseits zu geraten, zeigt der aktuelle Vortrag „Sonderposten-Auflösung als Survival-Strategie“.

Wasserbeitrag GWE ist zum 15.09.23 fällig

Der Wasserbeitrag 2023 ist zum 15. SEPTEMBER fällig

Geben Sie bei der Überweisung bitte Ihr Kassenzeichen an.

Das Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates können Sie sich auf unserer Homepage www.gemeindewerke-eschenburg.de oder www.gemeinde-eschenburg.de herunterladen. Gerne übersenden wir Ihnen auch ein Formular. Melden Sie sich einfach.

Bankverbindungen der Gemeindewerke Eschenburg:

VR Bank Lahn-Dill eG: DE55 5176 2434 0062 2700 04

Sparkasse Dillenburg: DE46 5165 0045 0000 1093 48

Es werden KEINE kostenlosen Zahlungserinnerungen mehr versandt, bei Nicht-Zahlung fallen direkt Mahngebühren und Säumniszuschläge an!!!

Veranstaltungsplan DGH Simmersbach – Dorffest 700 Jahre Simmersbach

Dorfcafé, Bilder-Ausstellung, Vorträge, Kirchen- & Turmführung und geistliche Impulse
Sonntag, 27. August bis Freitag, 1. September 2023, jeweils von 15:00 bis 18:15 Uhr

 

Dorfgemeinschaftshaus Simmersbach, Biedenkopfer Straße 52

 

Täglich, 15:00 bis 18:00 Uhr

Bilderausstellung „Simmersbach früher und heute“, ca. 250 Bilder (zusammengestellt von Christoph Reitz, Timo Konrad u.a.) sowie Video-Schleife, Anschauungsmaterial und Ausstellungsstücke zu:

  • Grenzverlauf
  • Mühlchen
  • Bergbau in der Wolfsgrube (Bergbau- und Feldbahnverein Schelderwald e.V.)
  • Namenstafel mit Dorfnamen

Täglich, 15:00 bis 16:30 Uhr

Dorfcafé im DGH
mit Kuchenbüffet (Frauenkreis, Frühstückstreff und Seniorenkreis der Ev. Kirchengemeinde sowie Frauen der FeG)

 

Täglich, 16:30 bis 17:00 Uhr

Kurzreferate oder Musikbeiträge:

  • Montag 28.08.: Eberhard Hoppe und Michael Brück: „Alte Dorf- und Hausnamen“
  • Dienstag 29.08.: Torsten und Erhard Reh: „Plattschwätze“
  • Mittwoch 30.08.: Götz Konrad: „Landgraf Philipp von Hessen“
  • Donnerstag 31.08.: Jürgen Daum: „Hohlwege/Grenze(n)“
  • Freitag 01.09.: Musik mit der Hinterländer Spinnstube

 

Außerdem Öffnungszeiten der Bilderausstellung auch an den Festtagen:

Samstag, 02.09. – 14:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag, 03.09. – 16:00 (nach dem Festumzug!) bis 18:00 Uhr

 

Ev. Katharinenkirche Simmersbach, Biedenkopfer Straße 50

 

Täglich, 15:00 bis 18:15 Uhr

Geöffnete Kirche mit Führungen, inkl. Kirchturm und Glocken (M. Brück, E. Hoppe, A. Sandrock)

 

Täglich, 18:05 bis 18:15 Uhr

Geistlicher Impuls inkl. Friedensgebet am Mittwoch (M. Brück, E. Hoppe, H. Peil, J. Dietrich)

 

Mittwoch, 30. August 2023, 18:15 bis 20:00 Uhr

Abendführungen, inkl. Glockenturm (Torsten Reh)

Informationen zum Grenzgang Gottesdienst am 20.08.2023

“Geh aus, mein Herz”:
Gemeinsamer Grenzgang (Wandergottesdienst)
mit Grenzerfahrungen (Stationen)
von Hirzenhain nach Simmersbach
20. August 2023, 10:00 bis 12:00 Uhr

 

Station 1 und Start: CVJM Heim / Jungscharhäuschen Hirzenhain
Ziel (Andacht): Ev. Katharinenkirche Simmersbach

Interessante Stationen auf dem Weg:

  • Ältester Grenzstein von 1688 (Blick auf Hirzenhain und zur Angelburg)
  • „Sage“ am Lixfelder Weg
  • Spuren eines alten Hohlwegesystem
  • Grenzverlauf auf dem Horfeld (nach Oberhörlen)
  • „Sieben Kreuze“
  • Aussichtsbank „Simmersbacher Alm“ (Blick ins Dietzhölztal bis zum Westerwald)
  • „Streitwasser“

„Geh aus, mein Herz und suche Freud!“ Motto für gemeinsamen Wandergottesdient mit besonderen Grenzerfahrungen. Grenzen gibt es viele: Heute gehen wir miteinander ein Stück des Weges entlang der Dorfgrenze von Simmersbach. Ich selbst komme – immer wieder – an Grenzen. Ja, Grenzen bestimmen unser Leben. Es geht bei unserem Grenzgang um Aussichten und Einsichten. Grenzen wahrnehmen, sehen, be-achten, begegnen. Und wir gehen der Frage nach: Was bedeuten die Grenzen für uns? Und wie können wir gut mit – unseren – Grenzen umgehen?

Torsten Reh, Simmersbach, hat den Weg konzipiert und ist der Wanderführer; Matthias Schmidt begleitet die Lieder mit seiner Gitarre.

Wichtige Hinweise:

  • Bei schlechter Witterung findet eine Andacht um 10:00 Uhr in der Ev. Kirche in Hirzenhain / Dorf statt!
  • Es gibt keine Verpflegung und Getränke, also mitnehmen!
  • Bitte selbstständig Fahrgemeinschaften organisieren. Eventuell Menschen von Simmersbach nach Hirzenhain fahren, also Taxidienst anbieten.
  • Am Friedhof in Hirzenhain (Ortsausgang Simmersbach) und in der Simmersbacher Dorfmitte sind viele Parkplätze.
  • Angemessene Kleidung, festes Schuhwerk!
  • In der Kirche in Simmersbach ist eine Toilette!

Ältester Grenzstein auf dem höchsten Punkt (Hornberg) zwischen Simmersbach (Großherzogtum Hessen-Darmstadt) und Hirzenhain (Herzogtum Nassau) aus dem Jahr 1668.