Kategoriearchive: Bürgerinformationen

Bank mit besten Aussichten

Bank

Bis zum Mai werden zwei neue Vorschläge gesucht

Bis zum Monat Mai sammelt die Stiftung für Eschenburg Vorschläge für ihre Aktion „Bank mit besten Aussichten“. Bereits 2022 hatte die Stiftung zwei Bänke mit 1190 € gesponsert. Die dritte kam von der EAM. Die drei Bänke kamen damals ans Teufelstreppchen, an den Bürgerwald und an den Hirzenhainer Hang (Foto).

Diesmal will die Stiftung auch wieder eine Bank neu aufstellen und die zweite sponsert die EAM. Unter dem Motto „Bank mit besten Aussichten“ bitten wir um Vorschläge per Mail an zukunft@eschenburg.de oder an eines der Stiftungsrats-Mitglieder.

Die ersten Banken stehen – Weitere Sponsoren gesucht

Bank mit besten Aussichten: Für die einen ist es das Teufelstreppchen, andere reden vonm den „Berger Alpen“. Hier an der Grenze zwischen Eschenburg und Dietzhölztal steht die Wellenliege richtig.

„Bank mit besten Aussichten“ ist der Titel einer Aktion der Stiftung für Eschenburg.  Aus etlichen Standortvorschlägen konnten die ersten drei umgesetzt werden. Die Wellenliege ist von der Firma PST Group (Eschenburg) hergestellt und von Waldarbeitern und Bauhof-Kollegen aufgestellt worden.  Einen der ersten Standorte sponsert die EAM. Weitere Sponsoren und Standort-Vorschläge sind willkommen.

Die „Stiftung für Eschenburg“ hat zu dieser gemeinsamen Aktion. aufgerufen zum Mut machen und zum Mitmachen. Gesucht wird die „Bank mit besten Aussichten“. Sturm, Trockenheit und Käfer haben die Landschaft verändert, Fichtenwald ist fast überall verschwunden. Was an Hochwald verloren gegangen ist, bringt nun weite Blicke. Solche Standorte sucht die Bürgerstiftung, um dann dort eine Ruhebank aufzustellen, wie sie im Naturpark Lahn-Dill-Bergland immer beliebter werden. Wenn sich weitere Spender finden, lassen sich womöglich weitere Bänke aufstellen.

Die „Stiftung für Eschenburg“ stellt sich unter www.eschenburg.de/stiftung im InternetLogo Stiftung für Eschenburg vor. Dort ist auch ein Flyer und ein Antragsformular zu finden. Die Naturparkschule und der SSV Wissenbach haben bereits Unterstützung bekommen. Statt auf Zinsen zu warten, startet die „Stiftung für Eschenburg“ eine Aktion, bei der jeder mitmachen kann. Unter dem Motto „Bank mit besten Aussichten“ bitten wir um Ihren Beitrag und Vorschlag per Mail an buergermeister@eschenburg.de oder eines der Stiftungsrats-Mitglieder.

Bei guter Sicht gibt es vom „Teufelstreppchen“ einen Blick übers Dilltal hinweg bis zur Burg Greifenstein und bis zum Feldberg im Taunus, schlägt Harald Hain für die Ruhe-Bank vor.
Vorher: Bei guter Sicht gibt es vom „Teufelstreppchen“ aus einen Blick übers Dilltal hinweg bis zur Burg Greifenstein und bis zum Feldberg.
Nachher: Am Teufelstreppchen steht nun eine Bank der Aktion „Die Bank mit besten Aussichten“, die von der Eschenburger Bürger-Stiftung gestartet worden ist.

 

Konzert am 14. Juni zum Abschluss des Besuchs aus Becov nad Teplou

Konzert am 14. Juni zum Abschluss des Besuchs aus Becov nad Teplou

Besuch aus Becov: 16 Kinder und drei Erwachsene sind vergangene Woche in Eschenburg angekommen und verbringen ein spannendes Programm zusammen in der Holderbergschule und in Gastfamilien.

Der Besuch aus der Partnerstadt Bečov nad Teplou ist vom 8. bis 15. Juni in Eschenburg zu Gast. 16 Schülerinnen und Schüler der dortigen Musikschule sind am Mittwoch angekommen, leben in Gastfamilien und starten mit Kindern der Holderbergschule ein vielfältiges Programm.

In der neuen Aula der Holderbergschule steigt am Dienstag (14. Juni) ab 18:30 Uhr ein gemeinsames Konzert zum Abschluss des Austauschs. Das Zusammenspiel zeigt immer wieder: „So klingt Europa!“ Zum Konzert wird auch Becovs Bürgermeister Miroslav Nepraš und ein Überraschungsgast erwartet. Der Eintritt für das Konzert ist frei, eine Spende wird erbeten.
Bürgermeister a. D. Walter Jank und Hans-Otto Hermann als Vorsitzender der Gemeindevertretung waren zuvor einige Tage im früheren Petschau, um einen Besuch dort vorzubereiten. Im kommenden Jahr wird die Holderbergschule wieder dorthin reisen, um mit der Musikschule in Petschau weiter harmonisch unterwegs zu sein.  Für die Gremien der Gemeinde Eschenburg wird ein Besuch eine Premiere sein, um nach der offiziellen Partnerschaft nun diese Freundschaft zu pflegen.

SHK-Innung ehrt Europameister Simon Dorndorf aus Eschenburg

Ehrung für Europameister Dorndorf

„Ein Beruf mit Zukunft – und vor allem auch für unser aller Zukunft“

SHK steht für den Klimaschutz
Ehrung für den Europameister: Stefan Zienert (rechts), Obermeister der Dillenburger SHK- Innung ehrt Simon Dorndorf für sein Engagement. (Foto: SHK-Innung)

Schon lange brennt der Dillenburger Innung Sanitär, Heizung, Klima (SHK) das Thema Klimaschutz „unter den Nägeln“. Schließlich sind die SHK-Betriebe vor Ort die Umsetzer der Wärmewende. Immer wieder ist es deshalb das Thema bei ihrem Top-Info-Tag, zu dem sich die Innungsbetriebe mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft austauschen. Auch der erste Top-Info-Tag 2022 in der KuSch Herborn mit rund 60 Teilnehmern hat sich widmete sich dem Thema mit dem Titel „Wärmewende 2.0“ gewidmet – diesmal allerdings mit anderen Vorzeichen.

Ingo Dorsten, Klimaschutzmanager des Lahn-Dill-Kreises, brachte es in seiner Rede auf den Punkt: „Der Ukraine-Krieg stellt eine Zeitenwende beim Thema Energie dar.“ Nie zuvor seien so viele Anfragen wegen Heizungswechsel bei ihm eingegangen. Der Grund dafür liegt in dem extremen Preisanstieg von Öl und Gas.

Die Wärmewende braucht Fachkräfte

Die vermehrten Anfragen zur Heizungserneuerung bringen die SHK-Betriebe jedoch in Bedrängnis, denn es mangelt ihnen an Fachkräften – 60.000 fehlen deutschlandweit. Hier sicherte Landrat Wolfgang Schuster (SPD) den Innungsbetrieben seine Unterstützung zu.

Karsten McGovern von der Landesenergie-Agentur Hessen unterstrich die hohe Bedeutung des Wärmesektors für den Klimaschutz mit Zahlen: In Hessen lag sein Anteil am Endenergieverbrauch im Jahr 2020 bei 41 Prozent, von denen aber nur zehn Prozent durch Erneuerbare Energien gedeckt wird. Dementsprechend plant das Land Hessen weitere Erneuerbare Energien zur Erzeugung von Wärme zu erschließen und den Umbau der Wärmversorgung in großem Maßstab voranzutreiben. Doch das alleine reiche nicht aus: Darüber hinaus müsse die Energieeffizienz gesteigert und mehr Energie gespart werden (siehe www.hessen-spart-energie.de).

Entlastung fürs Handwerk schafft Zeit für Umsetzung

Ingo Dorsten verwies auf www.energie-klima-ldk.de: Hier fänden die Bürger vielfältige Hilfe bei der Umsetzung ihrer persönlichen Energiewende. Denn eins sei klar: „Es gibt nicht die eine Heizungslösung für alle“, sagt der Klimaschutzmanager. Vielmehr stehe sie in Zusammenhang mit den Ressourcen bzw. Möglichkeiten vor Ort – und müsse mit dem ganzen Energiekonzept betrachtet werden. Hier wolle der LDK durch Infos sowie Beratung unterstützen – und das Handwerk entlasten, um ihnen Zeit für die Umsetzung zu geben.

Klare Worte, was das SHK-Handwerk braucht, fand dann auch Innungsobermeister Stefan Zienert: „Abbau der Bürokratie, eine verlässliche Förderkultur, Unterstützung bei der Aufklärungsarbeit der Endkunden hinsichtlich Energieverbrauch und Einsparungen sowie Hilfe von Seiten des Kultusministeriums zur Verbesserung der schulischen Ausbildung von Fachkräften.“

Innung ehrt seinen Europameister Simon Dorndorf

Im Rahmen des Top-Info-Tages ehrte die Dillenburger SHK-Innung auch seinen Europameister Simon Dorndorf aus Eschenburg-Roth, der bei der Schaumann GmbH in Dietzhölztal-Ewersbach tätig ist. Bei der Europameisterschaft der Berufe hatte er 2021 die Goldmedaille errungen. Wer mehr über den Beruf Anlagenmechaniker SHK erfahren möchte, findet unter www.shk-dillenburg.de/ausbildung/berufe mehr Infos. Es lohnt sich, denn: „Es ist ein Beruf mit Zukunft – und vor allem auch für unser aller Zukunft“, so Dorndorf.

Baggerarbeiten im Beet: Klärschlamm-Erde spart Geld

Baggerarbeiten im Beet: Klärschlamm-Erde spart Geld

Baggerarbeiten an der Klärschlamm-VererdungsanlageGut voran kommt die Leerung des ersten Beetes an der Klärschlammvererdungsanlage. In den drei Beeten wird seit 2008 der Klärschlamm auf naturnahe Weise das Wasser entzogen. Vorher wurde der Klärschlamm ausgepresst und in der Landwirtschaft verwendet, was heute nicht mehr geht. Der getrocknete Klärschlamm, der in Eibelshausen nun ausgebaggert wird, sieht fast aus wie Dünger. Leider darf die Klärschlamm-Erde nicht als Dünger verkauft werden, leistet aber als Abdeckmaterial auf einer Deponie in Berlin bald gute Dienste. Dass diese erste Leerung nicht 2014, sondern 2022 erfolgt, ist der guten Arbeit des Kläranlagen-Teams vom Abwasserverband „Obere Dietzhölze“ zu verdanken.

Während der Ferien wieder zu den Firmen: Bürgermeister Konrad geht auf Sommer-Tour

Während der Ferien wieder zu den Firmen: Bürgermeister Konrad geht auf Sommer-Tour

Konrad geht auf SommertourWie in den Jahren vor Corona besucht Bürgermeister Götz Konrad in den Sommerferien verstärkt Unternehmen in der Gemeinde. „Beim Verkauf der letzten Grundstücke im Gewerbegebiet Heerfeld haben wir mit Video-Konferenzen, schnell und unbürokratisch vermitteln können – jetzt ist es aber wieder Zeit für persönliche Begegnungen“, sagt der Rathaus-Chef.

Der Breitband-Ausbau mit GlasfaserPlus, nachhaltige Kommunal-Finanzen oder die Energiewende sind Themen, die Konrad „im Gepäck“ hat. „Viel wichtiger ist mir, die Entwicklungen in Industrie, Han del und Gewerbe zu sehen und die Fragen der Unternehmer zu hören“, sagt der Bürgermeister.

Per E-Mail unter buergermeister@eschenburg.de und per Telefon (02774 915-301) können Termine ausgemacht werden.

Wochenzeitung online

Wittich Wochenzeitung

Die „Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg“ erscheint wöchentlich (Donnerstag) und wird von der Post in jeden Haushalt zugestellt .  Falls die Papierausgabe mal nicht oder zu spät an der Haustür landet, gibt es auch noch die Online-Version: Die aktuelle Ausgabe und das Archiv lassen sich im Internet lesen oder auch als PDF-Datei herunterladen.

Bei Problemen in der Verteilung und Zustellung steht Ihnen der Verlag Linus Wittich in Herbstein. E-Mail an den Vertrieb oder telefonisch unter (06643) 962740 gerne zur Verfügung.

 

 

Simmersbacher gehen an die Grenze mit Hightech und Heimatliebe

Simmersbacher kümmern sich um die historische Grenze

Simmersbacher gehen an die Grenze mit Hightech und Heimatliebe

Simmersbacher kümmern sich um die historische Grenze
Grenzgänger (von links): Mit Grenzstein-Obmann Jürgen Daum kümmern sich die Simmersbacher Christoph Rauch, Jannik Reh, Thorsten Reh, Thomas Diekmann,  Nicolai Reh und Timo Konrad um die historische Grenze. (Fotos: Konrad)

Vorneweg der Verschönerungsverein ist seit einiger Zeit an einem Projekt, das zunehmend das ganze Dorf mobilisiert und ein großes Ziel hat: Zur 700-Jahr-Feier in 2023 soll ein Rundweg das Wandern entlang der historischen Grenze zu einem Erlebnis machen.

Historischer GrenzsteinAuf den 12 Kilometern ist zwar an einigen Stellen festes Schuhwerk erforderlich, aber bei der Tour geht es vor allem darum, die Historie verständlich zu machen. Die alten Grenzsteine lohnt es sich anzuschauen, denn hier wurde nicht nur eine Gemarkung oder ein Dorf abgetrennt, sondern das war lange Zeit die Grenze zwischen der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt – deshalb die Buchstaben HD auf der einen Seite – und Fürstentum Nassau-Dillenburg (ND) auf der anderen Seite, was nach 1739 unter Fürstentum Oranien-Nassau firmierte.

„Die Lebendigkeit eines Dorfes und die Bewahrung seiner Geschichte(n) ist auf den Rückhalt seiner Bewohner angewiesen und stellt eine niemals enden wollende Herausforderung dar“, heißt es auf einer Edelstahl-Platte mit den Namen der Akteure, deren Einsatz das Projekt zu verdanken ist. Martin Dietrich gab den Anstoß zum Erhalt der Grenze, Jürgen Daum – der Fachmann für historische Grenzsteine – gab viele gute Tipps zur Geschichte und ihrer Darstellung.

Am Wanderportal Streitwasser, wo auch Radweg und Ruhebank eine Verbindung herstellen, soll der Start sein. Über den Gemarkungsdreimarker, wo die Gemarkungen von Simmersbach, Roth und Oberhörlen aneinanderstoßen, geht es weiter an die „7 Kreuze“, über alte Hohlwege, das „Läisfeller Wehelche“ zum Hornberg bei Hirzenhain, wo der älteste Grenzstein aus dem Jahr 1668 steht. Oben tolle Ausblicke, unten eine Wachholderheide, bietet der Hang einen Einstieg ins Tal. An Eiershausen vorbei, geht es zur letzten noch stehenden Simmersbacher Mühle. Jenseits der Bundesstraße geht es am Bauhof vorbei und weiter hoch in Richtung Mausköpfchen und Philippsbuche, wo die nun errichtete Tafel Auskunft gibt. Modellflugplatz und Vogelschutzgehölz bieten neben der Hessen-Historie rund um die Philippsbuche weitere Geschichten neueren Datums.

Selbst ist der Ortsvorsteher: Thomas Diekmann montierte die Tafel, die die historische Grenze „Nassau gegen Hessen“ erklärt. Das Projekt Rundweg begeistert viele Simmersbacher für Geschichte.
Selbst ist der Ortsvorsteher: Thomas Diekmann montierte die Tafel, die die historische Grenze „Nassau gegen Hessen“ erklärt. Das Projekt Rundweg begeistert viele Simmersbacher für Geschichte.

„Ich habe ja viel erlebt, aber noch nie eine so rührige Gruppe“, lobte Jürgen Daum, der als Obmann für historische Grenzsteine viele Geschichts-Initiativen beraten und begleitet hat.

 

Nicht nur mit Heimatliebe, sondern auch Hightech wurde gearbeitet, als etwa die Edelstahlschilder bei der Firma Bretthauer mit Lasertechnik entstanden. Die Firmen Theis Holzverarbeitung, Sänger Holzbau und AP Werbung stellten weitere Materialien und Technik zur Verfügung. Die Tippgemeinschaft „Schnupps Hütte“ baute eine ganze Brücke. Die Schilder nennen weitere Hausnamen: „Annsches, Liersch, Luwigs, Borns, Schulerasch, Schustasch, Beckasch, Annatsches, Eintrachts, Ackasch“ waren ebenso beteiligt. Thorsten „Schnupp“ Reh – für viele die treibende Kraft der Aktion – geht sogar soweit, dass er den zugewachsenen Grenzgraben oder alte Hohlwege wieder freilegt.


An der historischen Grenze zwischen Eibelshausen und Simmersbach ist 2018 der Grenzstein mit der Nummer 13 neu gesetzt worden vom Amt für Bodenmanagement.

Zur Dokumentation der Grenze gibt es einen „Augenschein“ aus dem Jahr anno 1608, der anhand Detailtreue heute noch wie eine 3D-Grafik anmutet. Die Illustration liegt heute im Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden.

Augenschein Simmersbach

 

Der Abwasserbeitrag der Gemeindewerke Eschenburg war zum 15.04.22 fällig!

Haben Sie vielleicht etwas vergessen … ??? 

Der Abwasserbeitrag 2022 war zum 15. April fällig. Bei Überweisung geben Sie bitte Ihr Kassenzeichen an.

Das Formular für die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates können Sie sich auf unserer Homepage www.gemeindewerke-eschenburg.de oder www.gemeinde-eschenburg.de herunterladen. Die Formulare liegen im Foyer des Rathauses aus. Gerne übersenden wir Ihnen auch ein Formular. Melden Sie sich einfach. Sie erreichen uns telefonisch unter der Rufnummer 02774 – 915 0 oder per E-Mail: info@eschenburg.de.

 Die Bankverbindungen der Gemeindewerke Eschenburg:

VR Bank Lahn-Dill eG: DE55 5176 2434 0062 2700 04

Sparkasse Dillenburg: DE46 5165 0045 0000 1093 48

Es werden keine kostenlosen Zahlungserinnerungen mehr versandt, es entstehen direkt Mahngebühren und Säumniszuschläge. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Ihre Gemeindekasse Eschenburg