Autorarchive: Götz Konrad

Bergland Medizin: Erste Praxis ist gestartet, jetzt kommt der zweite Schritt

Bergland Medizin ist gestartet

Die Bergland Medizin ist gestartet. In der Hauptstraße 62-64 in Ewersbach (hinter der alten Volksbank) ist eine erste Praxis entstanden. Keine Notlösung, sondern ein guter Anfang, sagen die ersten Besucher. Nun kann die Bergland Medizin MVZ GmbH die zweite Praxis planen, die in Eibelshausen am Marktplatz entstehen soll.

„Nach dem ersten Schritt muss der zweite Schritt folgen, damit unser gemeinsamer Gesundheits-Standort sicher auf zwei Beinen steht“, sagt Eschenburgs Bürgermeister Götr Konrad. Die Gremien beider Gemeinden beraten gerade darüber, wie sie für diesen gemeinsamen Gesundheits-Standort weiteren Nachwuchs werben.

Im Haupt- und Finanzausschuss am 05.09.2024 um 19 Uhr im Rathaus berichtet Dr. Johannes Rein, wie die weitere Vorgehensweise sein kann.

Wie dieser gemeinsame Standort dank vieler Partner und guter Grundlagen gute Chancen der Zusammenarbeit bietet, buchstabiert unser Gesundheits- ABC durch.

1000 € Stipendium locken Landärzte nach Eschenburg

Klar, das bringt erst in zehn Jahren Nachwuchs für die Landärzte – aber die Medizin-Stipendien (-> hier Richtlinie) sind eine Einladung nach Eschenburg. So sieht es Torsten Feichtinger, einer der Macher von Bergland Medizin.  Was die jungen Ärzte mit Taunus Medizin in Neu Anspach geschafft haben, das wollen sie auch in Eschenburg und Dietzhölztal schaffen. Ein medizinisches Versorgungszentrum (MZV) mit dem Namen Bergland Medizin ist gegründet, unter deren Dach zwei neue Hausarztpraxen in Ewersbach und Eibelshausen entstehen sollen. Derweil eine bürokratische Hürde nach der anderen genommen wird, werden zur Abrundung eines starken Teams Ärztinnen und Ärzte gesucht. Bergland-Arzt  Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger und Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein haben am 29.04.2024 den Gemeindevorstand informiert und weitere Schritte der Kooperation besprochen. „Freilich hilft die Gemeinde Eschenburg nicht nur mit den Medizin-Stipendien, und Räumlichkeiten in zentraler Lage, sondern wir kümmern uns um vieles, wenn Landärzte hier landen möchten“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.


Gemeinde erwirbt Miteigentum zur Gesundheitsversorgung

Der Erwerb von Miteigentum am Marktplatz 2 steht am hat die Gemeindevertretung am 22.02.2024 beschlossen. Das leerstehende Ladenlokal soll helfen, in Eschenburg ein Gesundheitszentrum in zentraler Lage einzurichten.


Bergland Medizin: „Moderne Medizin menschlich gestalten!“

Taunus Medizin geht ins Bergland: Dr. Sebastian Reimann (links) und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger wollen in Eschenburg und Dietzhölztal zwei Hausarztpraxen starten und die Gesundheitsversorgung in der Region verbessern.
Taunus Medizin geht ins Bergland: Dr. Sebastian Reimann (links) und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger wollen in Eschenburg und Dietzhölztal zwei Hausarztpraxen starten und die Gesundheitsversorgung in der Region verbessern.

Unter dem Namen Bergland Medizin möchte sich ein Ärzte-Duo in Eschenburg und Dietzhölztal ansiedeln, um die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.  Durch die beratende Rechtsanwaltskanzlei, Dr. Hahne, Fritz, Bechtler & Partner – HFBP Rechtsanwälte und Notar und Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein nimmt das Projekt nun an Fahrt auf. Die beiden Ärzte wollen die Gelegenheit nutzen um sich den Menschen in der Region vorzustellen. Gezielt werden in einer neuen Ausschreibung weitere Ärzte gesucht, um das Team abzurunden.

 

Wer sind Sie?

Wir sind zwei engagierte Hausärzte aus Hessen. Dr. Sebastian Reimann ist Internist, jedoch mit hausärztlichem Schwerpunkt und Dipl.-Ing. Torsten Feichtinger entdeckte die Leidenschaft zur Allgemeinmedizin nach seinem Studium der biomedizinischen Technik.

Beide brennen für die hausärztliche Versorgung und haben eine Vision vor Augen: Moderne Medizin menschlich gestalten!

Aktuell ist die Medizin in allen Medien nur noch ökonomisiert und wirtschaftlich betrachtet. Der Mensch, vor allem im ländlichen Raum, gerät aus dem Fokus. Dem möchten wir etwas entgegenstellen. Wir sind überzeugt davon, dass Medizin auch ohne betriebswirtschaftliche Investoren modern, menschlich und professionell sein kann.

Mit dieser Vision gründeten wir im Jahr 2019 die Praxis Taunus Medizin – bewusst im ländlichen Raum.

Wir schufen barrierefreie, ansprechende und technisch hochmoderne Praxisräume mit einem großen Diagnose- und Behandlungsspektrum.

Auch die Personalführung wird von uns anders gehandhabt. Das WIR ist für uns entscheidend.

Wir glauben, nur wenn das Team als eine Einheit funktioniert, können wir unsere Patienten optimal betreuen.

Warum jetzt eine andere Region?

Durch die bisherige Zusammenarbeit mit der Kanzlei HFBP und deren Kontakte kam die Idee auf, ob sich unsere Vision auch in anderen Standorten etablieren lässt. Schnell wurde klar, der nördliche Lahn Dill Kreis ist hausärztlich stark unterversorgt!

Aus diesem Grund entstand ein Treffen mit HFBP und den regionalen Verantwortlichen, um die medizinische Versorgung voran zu bringen.

Was ist geplant?

Wir wollen mit den Menschen vor Ort unserer Vision umsetzen.

Es werden zwei Hausarztpraxen entstehen – eine in Ewersbach und eine in Eibelshausen.

Die Räumlichkeiten sind aktuell in der Planungsphase. Hier freuen wir uns auch über die großzügige Unterstützung der Kommunen, um das Projekt zu verwirklichen.

Der nächste Schritt für uns ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Bergland Medizin zu rekrutieren! Wir möchten, dass das Team die Möglichkeit hat, sich aktiv in die Standortgestaltung einzubringen und hoffen auf tatkräftige Unterstützung.

Denn ohne jeden einzelnen Menschen funktioniert diese Vision nicht!

Für die Bürger vor Ort planen wir eine Informationsveranstaltung im Jahr 2024.

Wann soll die Bergland Medizin öffnen?

Unser Ziel ist es, die Türen an beiden Standorten im Sommer 2024 öffnen zu können.

Werden Sie beide den Taunus dann verlassen?

Wir bleiben dem Taunus weiter verpflichtet und glauben, dass eine nahbare ärztliche Versorgung nur mit lokalen Kollegen vor Ort zu erreichen ist, die sich mit der Region verbunden fühlen. Daher werden wir unser Möglichstes tun, um die Bergland Medizin organisatorisch und verantwortlich zu leiten, werden die direkte ärztliche Versorgung aber in lokale Hände geben.

Wir werde ich Teil des Teams?

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig im PDF-Format – bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen als E-Mail an bewerbung@berglandmedizin.de.

Sollten Sie Fragen zu dem Bewerbungsprozess haben, erreichen Sie Frau Bach montags, dienstags und freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr unter der Handynummer 0160/3210579.
Diese Nummer ist ausschließlich für das Bewerbungsverfahren eingerichtet! Sie dient nicht dem Zweck einer Patienteninformation oder für anderweitige Fragen.

 

Fotowettbewerb „Eschenburg erleben“ startet und hat Kalender 2025 als Ziel

Sonnenuntergang am Hang
Sonnenuntergang am Hang
Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken: Das heimliche Motto unseres Fotowettbewerbes trifft dieses Foto sehr gut, das Elli Mantor bei einem Besuch in der alten Heimat gemacht hat. „Bäckersch Karin soi Madche“ hat mit dem Sonnenuntergang am Hang das Siegerbild des Jahres 2020 geschafft.

Für das Jubiläums-Jahr 2021 hatten wir zuvor einen Fotowettbewerb gestartet, bei dem unter 306 Fotos das Sieger-Bild einen symbolträchtigen Sonnenuntergang zeigte. Weil der Beginn des Jubiläums unter der Pandemie litt, feiern wir in Eschenburg immer noch „50 Jahre Großgemeinde“: Die Gemeinde Eschenburg entstand durch den freiwilligen Zusammenschluss der Dörfer Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach am 1. Oktober 1971. Zum 1. Juli 1974 schlossen sich Hirzenhain sowie aus dem damaligen Kreis Biedenkopf die Gemeinden Simmersbach und Roth an. Damit war bereits zwei Jahre vor der hessischen Gebietsreform eine Großgemeinde mit zukunftsträchtigem Zuschnitt entstanden. Am „Geburtstag“ 1. Juli hat der Gemeindevorstand nun beschlossen, wieder einen Fotowettbewerb auszuloben und einen Kalender für 2025 zu gestalten. „Eschenburg erleben“ ist das Motto, das für Rück- und Ausblicke Ideen liefern kann.

Wichtig ist, dass Teilnehmer ein möglichst aktuelles eigenes Foto in digitaler Form liefern. Die Aufnahme in Datei-Form sollte groß genug sein, um daraus auch Vergrößerungen im Format 50 x 70 zu erstellen. Alle Einsender erklären sich bei ihrer Teilnahme einverstanden, dass die Aufnahmen später im Kalender, in einer Ausstellung und auch in Publikationen der Gemeinde Eschenburg erscheinen können. Zusendungen gehen an die Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail.

Der Gewinner erhält einen Gutschein über 100 € für das Freizeitbad „Panoramablick“. Der Zweitplatzierte bekommt ein Ticket über 50 Euro. Und der Drittplatzierte kann für 25 Euro baden gehen. Der Rechtsweg ist bei diesem Fotowettbewerb ausgeschlossen. Einsendeschluss ist am Ende der Herbstferien (25. Oktober), sodass man beim Herbstmarkt (13./14. Oktober) noch Motive einfangen kann.

Eschenburg UNTERNEHMEN – Nach der Sommerpause geht es um Betriebsärztliche Versorgung

Nach der Sommerpause geht es um Betriebsärztliche Versorgung

Die Resonanz aus Eschenburger Unternehmen auf „Schule plus“ war (noch) überschaubar, weshalb das Thema erst einmal im Speicher bleibt.  Schon jetzt von Haiger lernen können wir bei einer „interaktiven Broschüre“.  Die Firma JS Deutschland sucht in den nächsten Wochen nach Werbepartnern in Eschenburg und in der Region.  Beispiele wie

 

werden dieser Tage um das Beispiel Haiger erweitert.  Und mit der Auflistung „Gesundheit A bis Z“ haben wir in Eschenburg Potenzial. Wenn gerade die Anmeldung für die Bergland Medizin in Ewersbach läuft und sich Warteschlangen bilden, muss man eines beherzigen: Wenn Ewersbach läuft, kann Eibelshausen umso schneller starten. Denn beide Standorte gehören zusammen. Wer also schnell nach Eibelshausen möchte, bitte jetzt in Ewersbach anmelden. Die beiden Orte verbindet mehr als eine Bus-Linie… Mit Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein soll sich nach der Sommerpause die Runde „Eschenburg UNTERNEHMEN“, wie wir in Eschenburg und Dietzhölztal auch die Arbeitsmedizin gemeinsam verbessern können.


 

Runder Tisch stellt „SchulePlus“ vor

Konrad geht auf Sommertour

Besuch aus Haiger kommt zur nächsten Runde „Eschenburg UNTERNEHMEN“ am 6. März, wenn sich der Runde Tisch für Wirtschaft und Gesellschaft um 19 Uhr im Rathaus trifft:

  • „Schule plus“ heißt ein Kooperations-Projekt der Johann-Textor-Schule, über das Alexander Schüler berichtet.
  • Johanna Klöpper von der Joachim Loh Unternehmensgruppe stellt eine besondere Spendenaktion „Ehrenamt ehren“ vor.

Hintergrund: Die Gemeinde Eschenburg wird gerade Mitglied bei StudiumPlus und möchte mit Schulen und Unternehmen Berufsorientierung bieten. Nach dem Vorbild von Haiger kann auch in Eschenburg eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben entstehen. Weitere Idee ist ein „Markt der Möglichkeiten“.

Treffpunkt ist um 19 Uhr das Sitzungszimmer 1.01 im Rathaus. Bitte den Hintereingang vom Bürgerhaus-Parkplatz (Jahnstraße) benutzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer in Kontakt kommen und auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich einfach per E-Mail an Bürgermeister Konrad (buergermeister@eschenburg.de) direkt.


Runder Tisch startet im Rathaus

Um die „Zukunft für Zukunfts-Berufe“ haben wir uns bereits Ende April beim „Bürger-Forum online“ gekümmert. Mit einem ersten Etappen-Erfolg: Wenn sich 12 neue Azubis für den Beruf des Zerspanungsmechaniker finden lassen, soll in Dillenburg eine neue Berufsschul-Klasse starten und bleiben dürfen. Bei der IHK sind von den Ausbildungs-Betrieben Zusagen für 14 Lehrstellen, wovon schon sechs Verträge abgeschlossen worden sind. Weitere Themen:

  • Regional-Portal – von der Such-Maschine zur Find-Gemeinschaft
  • Wegweiser-System fürs Gewerbegebiet Heerfeld
  • Ortspläne in den Vitrinen
  • Energie-Messe am 11. + 12. November (www.endlich-energie.de). Wir wollen bei einer Modenschau der Zukunfts-Berufe alles auf den Laufsteg bringen, was die Region zu bieten hat.
  • Verkaufsoffene Sonntage 14. Mai (Frühjahrsmarkt), 8. Oktober (Herbstmarkt) und 12. November (Energiemesse) jeweils von 13 bis 18 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer in Kontakt kommen und auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich einfach per E-Mail an Bürgermeister Konrad (buergermeister@eschenburg.de) direkt.


Zukunft für Zukunfts-Berufe: Mit Rückzugsplänen starten wir keine Offensive

Die Arbeit ist hier vor Ort, die Ausbildung muss auch hier bleiben – das geht mir durch den Kopf, als ich die Ausbildungs- und Studienmesse (10. und 11. März 2023) in Biedenkopf besuche. Der Plan wird zum Wahn: Das Hessische Kultusministerium tut mit seinem rückständigen Reformwerk „Die zukunftsfähige Berufsschule“ so, als gebe es keinen Trend zur flexiblen Generalisten-Ausbildung, und ignoriert völlig, dass in den zurückliegenden drei Jahren vieles zum Erliegen gekommen ist. Berufe, die wenig bis garnicht für ihre Ausbildung werben konnten, werden angezählt. Im vorauseilenden Wahn planen die Landkreise nun, einige Berufe auf wenigen Standorten zu konzentrieren – um die Klassenstärken zu erhalten. Was Schulleiter und Bildungspolitiker hinter verschlossenen Türen an die Wand werfen (Die Novellierung der Schulbezirkssatzung – eine einmalige Chance und ein sehr guter Beitrag zur Fachkräftesicherung im Lahn-Dill-Kreis),  wird demnächst in den Gremien des Kreistages „sehrbürokratisch“ verklausuliert. Im Gremienportal des Kreises kann man die kommende Sitzungen sehen. Nicht nur Termine wie dem Bildungsausschuss (21.03.2023 um 16:30 Uhr), sondern auch die Themen liegen vor für die öffentliche Sitzung:  „Änderung der Satzung über die Bildung von Schulbezirken für die Berufsschulen im Lahn-Dill-Kreis vom 7. Februar 2011, zuletzt geändert am 22. Februar 2021“ heißt die Vorlage, zu der es viele Anlagen gibt.

Das Gremienportal des Kreises zeigt für die kommenden Sitzungen Termine und Themen. Mit dem kleinen Haken ober rechts kann man sich den Termin gleich in den Kalender laden.

Der Haupt-, Finanz-, Wirtschafts- und Organisationsausschuss hat das Thema am 23.03.2023 auf der Tagesordnung.  Beim Kreistag am 27.03.2023 ab 13:30 Uhr ist der „Schulentwicklungswahn“ TOP 11 von insgesamt 31.  Fraglich ist, ob die in der Vorlage angedeuteten Stellungnahmen aus allen beruflichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises noch vorgelegt werden. Auch wäre es dienlich, über Inhalt und Ergebnis der Gespräche mit Kreishandwerkerschaft und IHK Lahn-Dill zu berichtet statt Bildungspolitikern und studierten Ehrenamtlichen die Zukunft von Zukunftsberufen zu überlassen.

Bildungsausschuss und Kreistag müssen keine solchen einsamen Entscheidungen treffen, sondern können die Vorlage ablehnen, die Entscheidung vertagen, den Schulentwicklungsplan pausieren, das Land zur Einsicht mahnen und Ausbildern wie Jugendlichen auch die Chance zum Aufholen nach Corona zu geben.

Wir werden bei der Energie-Messe in Eschenburg am 11. und 12. November gezielt für alle angezählten Zukunftsberufe werben. Schon seit Jahren haben Handwerker wie Dachdecker, Heizungsbauer und Elektriker so viel zu tun, dass sie keine Zeit haben, für ihren Beruf zu werben. Und das wird jetzt noch schwerer, wenn die Berufsschule weiter in die Ferne rückt.

Bald Not-Abitur im LDK?

Die Beschlussvorlage, über die die Gremien des Lahn-Dill-Kreises zu entscheiden haben, wird ein neues „Not-Abitur“  einführen: Junge Menschen erlernen nicht einen Zukunftsberuf, sondern drücken aus der Not bildungspolitischer Orientierungslosigkeit weiter die Schulbank.

Schulbezirke kann man (wieder) ändern, mag man diese Rückzugstaktik deuten, damit ein Beruf nicht ganz aus dem Kreis verschwindet. Mit Rückzugsplänen starten wir aber keine Offensive, die bei den Zukunfts-Berufen jetzt eigentlich notwendig wäre. Angebot schafft Nachfrage, wenn man werben kann. Und wer nicht wirbt, stirbt.

Die Sitzungen der Kreis-Gremien sind öffentlich. Das heißt, Zuschauer haben kein Rederecht, sie können aber sehen, wer hier vor der Entscheidung sauber abwägt. Das ist nämlich das Handwerk jedweder Politik. Einsicht ist der beste Lerneffekt – das gilt auch in der Bildungspolitik.


Klassen-Erhalt ist mehr als ein Saisonziel

Im Regionalmuseum lief eine sehenswerte Ausstellung über „Ausgestorbene Berufe“. Ich möchte nicht, dass wir dort bald die drei Berufe der Friseure, Zerspanungsmechaniker und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausstellen. Politik braucht manchmal Nachhilfe, wenn es um das Thema Schule geht. Denn so geradlinig ist keine Berufs-Karriere, dass sie einer Strukturreform des Landes oder dem Schulentwicklungsplan des Kreises (am 27.03.2023 Thema im Kreistag) folgt – schon gar nicht zu Krisen-Zeiten. Der Plan des Kreises, ab Sommer für diese drei Berufe in Dillenburg an den Gewerblichen Schulen keine Klassen mehr zu starten, geht meiner Ansicht nach völlig am Bedarf vorbei.

Denn der Bedarf ist verzögert: Die Friseure hatten in den drei zurückliegenden Jahren fast ein Berufsverbot. 30 Prozent haben aufgegeben, weit mehr nicht mehr ausgebildet. Und heute bringt kaum jemand auf die Reihe, dass die Menschheit für „Wellness“ viel Geld ausgibt und man mit diesem Handwerk nicht nur die Frisur in Form bringt.

Bei den Elektrikern will ich nicht einsehen, warum man die Gebäude-Elektriker von den Betriebs-Elektrikern trennen soll – dadurch werden die Klassen ganz automatisch kleiner, bekommt man schon mit dem Einmaleins ermittelt.

Und beim „Zerspanungsmechaniker“ ist es vielleicht der etwas unhandliche Name, der diesen tollen Beruf etwas ins Abseits gebracht hat. Unter den 70 offenen Ausbildungsstellen im Blickfeld der Berufsschule sind 15 Zerspanungsmechaniker. Würden diese Stellen besetzt, wäre das eine Klasse! Wir müssen vielleicht mal einen Zerspanungsmechanker zum YouTube-Star machen, dann klappt’s auch mit dem Job. Kreis und Land sollten solchen Zukunfts-Berufen eine Zukunft geben und der dualen Ausbildung gerade jetzt die Chance belassen zum „Aufholen“ nach Corona. Schulen und Firmen haben nämlich in diesen drei Jahren das ganze Land und ihren Laden am Laufen gehalten, dafür darf man sie jetzt nicht ins Museum bringen. Für mich ist der Klassenerhalt mehr als ein Saisonziel, sondern eine Zukunfts-Frage. Mein Appell an Kreis und Land: Aussetzen der Pläne zum Atemholen und Aufholen nach Corona. Nach der ersten Runde am 15.02.2022 bleibe ich dran.


Die Berufsschule darf nicht den Bach runtergehen

 

Das Hessische Kultusministerium hat eine Strukturreform mit dem Titel „Die zukunftsfähige Berufsschule“ vor, die ab dem Schuljahr 2025/2026 greifen soll. Positiv klingt hierbei zunächst, dass die geforderten Mindestgrößen der Klassen herabgesetzt werden von 15 auf 12 für das erste Lehrjahr, auf 9 für das zweite Lehrjahr, auf 8 für das dritte und auf 5 für das letzte halbe Jahr bei dreieinhalbjährigen Ausbildungen. Nach den Plänen sollen Klassen ganz abgezogen werden, wenn diese Mindestanforderungen über zwei Jahre nicht erreicht werden.

Für die Gewerblichen Schulen in Dillenburg greift zudem aktuell der Schulentwicklungsplan des Lahn-Dill-Kreises. Laut einem Schreiben vom 19.12.2022 sollen ab Sommer für drei Berufe keine neuen Klassen mehr begonnen werden:

  • Friseure
  • Zerspannungsmechaniker
  • Elektroniker für Energie -und Gebäudetechnik

Die Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik kamen bislang in einer Klasse gut mit den Elektronikern für Betriebstechnik aus, was nun nicht mehr sein soll. „Die Schwerpunktbildung und Spezialisierung klingt zunächst gut, ist aber (Arbeits)lebens­­fremd“, meint Bürgermeister Konrad.

Gerade die Elektriker, die jede Wallbox und jede Wärmepumpe anschließen sollen, haben jetzt schon zu viel zu tun und zu wenig Zeit fürs Werben in eigener Sache. Aus diesem Grund mangelt es an Nachwuchs. Wenn nun noch die Berufsschule nach Wetzlar geht, wird es noch schwieriger, Auszubildende zu finden und die steigenden Aufgaben und Arbeiten erledigen zu können.

Bevor der Kreistag am 27. März 2023 beschließen soll, werden der Bildungsausschuss sowie der Haupt- und Finanzausschuss des Kreises noch beraten.


Wir wollen gemeinsam was unternehmen

Angebot schafft Nachfrage, heißt es seit mehr als 200 Jahren. Seitdem ist viel Wasser die Dietzhölze und die Dill hinuntergeflossen. Vieles ist heute im Fluss, auch die Arbeitswelt. Vieles entwickelt sich, manches muss man entwickeln. Jetzt droht aber ausgerechnet der Schulentwicklungsplan des Kreises, einen – wie ich finde – wichtigen Teil unserer Bildungslandschaft wegzuspülen. Wenn die angehenden Friseure, Zerspanungsmechaniker und Elektriker ab Sommer nicht mehr nach Dillenburg zu den Gewerblichen Schulen gehen dürfen, sondern weiter fahren müssen, erodiert das den Wirtschafts-Standort in Eschenburg und Dietzhölztal.

Ich habe schon immer von einer kreativen Runde mit Unternehmen und Unternehmern geträumt. Jetzt starten wir ausgerechnet mit dem Albtraum, die Berufsschulen könnten „den Bach runtergehen“. Damit das nicht passiert, müssen wir was unternehmen.

Mit dem Arbeitstitel „UNTERNEHMEN Eschenburg“ lade ich herzlich ein zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Haben Sie ein Thema oder einen interessanten Termin in der eigenen Firma. Melden Sie sich direkt bei mir unter buergermeister@eschenburg.de und wir können für diese Gemeinde und die Menschen hier gemeinsam etwas unternehmen.

Ihr

Götz Konrad
Bürgermeister

Bericht an die Gemeindevertretung (27.06.2024)

Obwohl keine Sitzung stattfindet, möchte der Gemeindevorstand die Gemeindevertretung mit einem schriftlichen Bericht auf dem Laufenden halten.

  • Gesundheitsversorgung: Bergland Medizin startet erste Praxis. In der Hauptstraße 62-64 in Ewersbach (hinter der alten Volksbank) soll ab 1. September die erste Praxis der Bergland Medizin MVZ GmbH öffnen. Ab 4. Juli 2024 können sich Patienten anmelden. Auf der Internetseite www.berglandmedizin.de ist dafür online ein Anmeldeformular zu finden, das ausgefüllt beim ersten Praxisbesuch mitgebracht werden kann. Sobald das Team abgerundet werden kann, soll auch der zweite Standort der „Bergland Medizin“ in Eschenburg starten können. Der Gemeindevorstand hat zudem beschlossen, die Kosten der Approbation für ausländische Ärzte in Höhe von 2.000 € zu übernehmen, wenn diese nach erfolgter Zulassung hier eine Tätigkeit aufnehmen. Zur Ansiedlung von Ärzten am Marktplatz sagt der Gemeindevorstand der Bergland Medizin ein größtmögliches Entgegenkommen zu, z. B. bei der Vermietung von Praxisräumen etc.
  • Flüchtlingsunterbringung: Der Kooperationsvertrag, der seit 09.10.2023 beim Kreis liegt, ist noch nicht unterzeichnet. Für die weitere Vorgehensweise gibt es eine Vereinbarung, demnach hat die Gemeinde die kompletten Kosten für die Container vorgelegt und die Belegung erläutert. Für die Herstellung der beiden Unterkünfte in der Eiershäuser Straße sind 191.057,65 € einmalige Kosten und bis zum Juni 506.249,58 € laufende Kosten entstanden. Von diesen 697.307,23 € Gesamtkosten sind 125.490,00 € an Erstattungen abzuziehen, die vom Jobcenter für Ukrainer und vom Kreis für Asylbewerber berechnet worden sind. Vom Kreis sind nun die Erstattung der ausstehenden 571.817,23 € und die Übernahme der monatlichen Kosten in Höhe von 35.263,05 € ab Juli zu erwarten. Zur Klärung restlicher Fragen hat der Dezernent ein Gespräch Anfang Juli zugesagt.
  • Kita „Neue Mitte“: Für den Neubau einer viergruppigen Kita in der Simmersbacher Straße 2 ist die Baugenehmigung da. Mit der JFP Fischer Projekte GmbH sind zudem die Verträge über den Neubau und Erwerb abgeschlossen worden. Darin geklärt ist, dass das fehlende Grundstück für das erforderliche Außengelände einbezogen und verrechnet wird, wegen der Verzögerungen ab dem 01.01.2025 die Mietkosten für die Containergruppe in Eiershausen je zur Hälfte von den beiden Vertragspartnern geteilt werden und der 01.11.2025 der Termin für die Übergabe einer bezugsbereiten Kita ist.
  • Motorschaden beim Bagger: Der Bagger ist ausgefallen und musste mit dem Tieflader in die Werkstatt gebracht werden. Derweil der Motor ausgetauscht wurde, musste ein Mietgerät beim Grabräumen und anderen anstehenden Arbeiten aushelfen.
  • Energiegenossenschaft mit Eschenburger Engagement: Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft hat bei ihrer Generalversammlung eine positive Bilanz gezogen. Nachdem Gerd Müller im Aufsichtsrat die Gemeinde vertritt, ist jetzt Benjamin Welsch in den Vorstand berufen worden. Unter den anstehenden Projekten zur breiten Bürgerbeteiligung und interkommunalen Zusammenarbeit ist auch der Windpark Galgenberg. Für zwei Windräder auf Grundstücken der Gemeinde Eschenburg soll nun ein Flächennutzungsplan den kommunalen Planungswillen ausdrücken. Mit dieser letzten bürokratischen Hürde wird nun aber auch ein leichteres Genehmigungsverfahren gewünscht.
  • Partner für die Energiewende: Eschenburg ist 25. Gesellschafter der EAM EnergiewendePartner GmbH. Möglichkeiten der Zusammenarbeit werden nun auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme ausgelotet.
  • Mehr Mobilität: Die „Energieeffizienz kommunal mitgestalten“ gGmbH fördert künftig im Fuhrpark der Gemeinde Eschenburg zwei Autos für die Verwaltung mit jeweils 250 € monatlich. Die Laufzeit wurde von der EKM auf bis zu fünf Jahre verlängert. Der neue ID.4, der den Ford Kuga ersetzt, liegt bei 433 € monatlicher Leasingrate. Der ID.3, der im August nach drei Jahren den Vorgänger gleichen Typs ersetzt, ist zwischenzeitlich auf 288 € Leasingkosten im Monat gesunken.
  • Geschwindigkeits-Anzeiger für jedes Dorf: Die fehlenden zehn Tempo-Displays sind geliefert worden und werden nun in allen Ortsteilen eingesetzt. Weil zwei brauchbare Geräte bereits vorhanden sind, wurden für zehn aktuelle Geräte Preise abgefragt und verglichen. Für eine Anzeige, die mit Solarenergie und Batterie messen kann, hatte EtanCity mit 17.510,37 € das günstigste Angebot.
  • Förderung für Seniorenangebote: Die FeG Eibelshausen bekommt als erster Antragsteller den Zuschuss für Seniorenarbeit. In unseren „Richtlinien der Gemeinde Eschenburg zur Vereins- und Jugendförderung vom 01.01.2024“ gibt es einen neuen Punkt „4. Seniorenförderung“. Darin heißt es: „Vereine und Seniorenkreise werden bei vereinsoffenen Seniorenfeiern und Seniorenveranstaltungen auf vorherigen Antrag 1 x jährlich: bis 50 Personen mit 100 €, ab 51 Personen mit 150 €, und ab 101 Personen mit 200 € gefördert.“
  • „Frühe Hilfen“ im Familienzentrum: Unser Partner für soziale Arbeit in Eschenburg und Dietzhölztal, der Verein Das Projekt e. V., ist vom Kreis für das Förderprogramm „Frühe Hilfen“ ausgesucht worden. Wie sich die Angebote unseres Familienzentrums entwickeln, berichtet das Projekt nach den Sommerferien dem Kultur- und Sozialausschuss.
  • Bands und Chöre beim „Bunter Abend“ des KKED: Am 27. September ab 18 Uhr möchte der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal Chören, Musikgruppen und Akteuren der beiden Gemeinden in der Mehrzweckhalle Wissenbach eine Bühne bieten. Wer etwas zum Programm beisteuern kann oder Fragen hat, meldet sich per E-Mail an info@kked.de – Informationen gibt es unter kked.de im Internet.
  • Neues im Online-Portal: Über das Online-Portal auf der Internetseite der Gemeinde ist mittlerweile auch die Hundeabmeldung möglich.

Kommission Zukunft

  • Mehr Unterstützung von Umweltaktionen: Nach Eibelshausen, Hirzenhain, Simmersbach, Wissenbach und Eiershausen war für die „Aktion saubere Landschaft“ noch nicht Schluss. Auch bei der Pflegeaktion für den Simmersbacher Dorfweiher wurde die Verpflegung der Teilnehmer übernommen. Bis 2022 ist für jede Aktion „Saubere Landschaft“ ein Verpflegungszuschuss in Höhe von jeweils 75 € gezahlt worden. Mit Einführung des „Nachhaltigkeitsbudgets“ und der „Kommission Zukunft“ übernimmt die Gemeinde Eschenburg – gegen Vorlage der Rechnungen – die Kosten für die Verpflegung der Teilnehmer. 2024 waren dies zusammengerechnet 1.413 €. Da solche konzertierten Aufräum- und Umweltaktionen das Bewusstsein schärfen, haben der Gemeindevorstand und die „KommZu“ beschlossen, aus dem Nachhaltigkeitsbudget Umweltaktionen wie die Aktion „Saubere Landschaft“ und die gemeinsame Reinigung des Dorfweihers zu fördern, wenn sie vorher angemeldet (Versicherungsschutz durch Unfallkasse Hessen) und nachher abgerechnet werden.
  • „Eschenburg blüht“: Für den kommenden Frühjahrsmarkt wollen „Kommission Zukunft“ und Holderbergschule einen gemeinsamen Stand und im Vorfeld eine Beitragsreihe in der Wochenzeitung gestalten. Wer daran teilnimmt, soll beim Markt Blumenzwiebeln als Geschenk erhalten. Der Arbeits-Titel „Eschenburg blüht“ ist dann das Motto fürs nächste Jahr und den Frühjahrmarkt. Mehr Informationen über die „Kommission Zukunft“ finden sich unter eschenburg.de/zukunft – und um die Internetseite www.buergerbaum.org zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen auszubauen, werden noch Spenden und Sponsoren gesucht. Spenden annehmen und quittieren kann die „Stiftung für Eschenburg“. Ideen und Fragen an die Adresse zukunft@eschenburg.de.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen:

 

  1. Für das Holderbergstadion sind die Aufträge zur Erneuerung des Kunstrasens durch den Sportverein Grün-Rot Eibelshausen und zur Sanierung der Laufbahn durch die Gemeinde erteilt worden, nachdem der „vorzeitige Baubeginn“ und eine gemeinsame Vorgehensweise mit dem Land abgesprochen werden konnten.
  1. Die grundhafte Erneuerung der L 3043 zwischen Eibelshausen und Steinbrücken (1 Kilometer) muss auf der freien Strecke unter Vollsperrung ausgeführt werden. Hessen Mobil plant die rd. 790.000 € teure Sanierung für den Zeitraum nun ab September in vier Abschnitten, wobei der vierte Abschnitt am Ortseingang von Eibelshausen mit halbseitiger Sperrung auskommen soll. Für die Dauer der Umleitung übers Roth soll dort Tempo 30 (VZ 274-30) ins Verkehrskonzept aufgenommen werden.
  1. Für den Verkauf von Grundstücken an die Firma Questalpha GmbH haben sich die Gemeinde und Grundstückseigentümer ausgesprochen, damit die Kettenbach-Ausgründung einen eigenen Standort hier bauen kann.

Hirzenhain:

  1. Die Genossenschaft „Hirzenhainer Dorfladen“ ist eingetragen und ist bereits fleißig an den Vorbereitungen, einen neuen Laden an bekanntem Standort zu eröffnen. Auch weiterhin können Interessierte einsteigen, wofür im Internet unter hirzenhainer-dorfladen.de alle Informationen zu finden sind.
  1. Auch der letzte Defibrillator in der Bahnhofstraße an der Sirene unter der Friedenskirche ist betriebsbereit. Auf der Online-Karte openaedmap.org sind die Defibrillatoren am Bahnhof und im Bad jetzt auch zu finden.
  1. Gegen den Straßenbeitragsbescheid für die Abrechnung der grundhaften Erneuerung der Straße „Unterm Klein-Loh“ sind Widersprüche eingelegt worden – zwar noch ohne Begründung, aber mit einem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung. Der Antrag der Anlieger wird vom Gemeindevorstand abgelehnt, weil Widerspruch keine aufschiebende Wirkung besitzt und hier keine Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Straßenbeitragsbescheide bestehen. Weil die Beitragssummen in der einseitig bebauten Straße sehr hoch sind, hatte der Gemeindevorstand bereits 30 Jahre Zeit für Ratenzahlung eingeräumt. Im Gesetz garantiert sind nur 20 Jahre.

Wissenbach:

  1. Am Dorfplatz an der Rathausstraße sind die Arbeiten am Multifunktionsgebäude abgeschlossen. Am Dorfplatz selbst wurden Vorarbeiten getroffen, bevor es ab der kommenden Woche (01.07.) richtig los geht.
  1. Für die Planung einer Ortsumgehung der B 253 für Wissenbach und Frohnhausen ist der Auftrag zur Projektsteuerung nach Bewerbungsgesprächen mit den Kommunen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal vergeben worden.
  1. Wer beim Museumstag im Mai das Trafohaus und seine neugestaltete Ausstellung zu Bergbau und Fernmeldetechnik nicht gesehen hat, bekommt am „Tag des offenen Denkmals“ (8. September) eine neue Chance.

Simmersbach:

  1. In der Kita soll in den Sommerferien die alte Ölheizung gegen zwei Wärmepumpen ersetzt werden. Nach Ausschreibung ist der Auftrag an die Firma Martin Dorndorf GmbH (Eschenburg) mit dem günstigsten Angebot zum Angebotspreis 53.133,92 € (brutto) erteilt worden.
  1. Für die Maler- und Putzarbeiten für die Friedhofshallen in Simmersbach und Hirzenhain ist die Fa. Donath Heimdecor (Eschenburg) beauftragt worden, die mit 22.761,13 € brutto günstigster Anbieter ist.

Eiershausen:

  1. Für die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets Heerfeld gibt es eine ökologische Ersteinschätzung, die nur für rund fünf Hektar Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigt, aber an anderer Stelle Möglichkeiten für einen dritten Bauabschnitt Argumente liefert. Mit Regierungspräsidium, Ortsbeirat und Grundstückseigentümer wird die gemeinsame Vorgehensweise zu finden sein.
  1. Für einen Mobilfunkstandort im Gewerbegebiet Heerfeld, mit dem die DFMG ein Teilstück der B 253, das Gewerbegebiet und den Ortsteil Eiershausen versorgen möchte, wird zunächst eine Stellungnahme des Ortsbeirates eingeholt, ehe die Gemeindevertretung über die Verpachtung des Gemeindegrundstücks zu beschließen hat.

 

  • Roth:
  1. Die DFMG möchte einen Funkmast auf dem Roth bauen. Einen Gestattungsvertrag hatten wir bislang mit einem anderen Standort-Sucher, der nun von dem Projekt wohl Abstand genommen hat. Mit der Telekom-Gesellschaft DFMG ist nun in den Gremien – vom Ortsbeirat bis zur Gemeindevertretung – zu beraten und zu beschließen. „Grundstücksangelegenheiten im Zusammenhang mit Mobilfunk sind in jedem Fall der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorzulegen“, steht in der Hauptsatzung der Gemeinde Eschenburg.
  1. Wenn die L 3043 zwischen Eibelshausen und Steinbrücken saniert wird und gesperrt ist, wird die Umleitung übers Roth geführt. Für die Pläne von „Hessen Mobil“ haben wir die Anregung aus dem Ortsbeirat weitergetragen, für die Dauer der Umleitung in der Ortsdurchfahrt auf der Kreisstraße „Tempo 30“ zu beschildern und zu kontrollieren.
  1. Der Straßenendausbau im Baugebiet „Eckeweg“ hat Anfang Juni begonnen. Bauausführende Firma ist die Fa. Hinterlang, Bad Endbach.

 

Gemeindewerke:

  • Die Leitungsarbeiten (Kanal- und Trinkwasserleitung) in der Rathausstraße gehen gut voran. Rund 200 m der insgesamt 500 m sind bereits gelegt. Mit den Arbeiten wurde die Fa. Bernshausen-Bau, Bad Laasphe beauftragt.
  • Mit der Neuverlegung der Trinkwasserleitung vom WE-Gebiet „An der Gegenseite“ bis zur Ringstraße im OT Hirzenhain wurde begonnen. Ausführende Firma ist die Fa. Oppermann, Dietzhölztal.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Solidarmodell „Bonus für Bäder“ im Land statt Eintrittspreis-Erhöhung: Eintrittspreise und Öffnungszeiten waren Thema bei der letzten Sitzung der Verbandsversammlung. Beschlossen hat das „Schwimmbad-Parlament“, seinen Vorschlag zum „Bonus für Bäder“ einzufordern. Wenn das Land im Kommunalen Finanzausgleich keinen „Bonus für Bäder“ zur Entlastung der Betreiber-Kommunen verankert und der Bund seine Investitions-Förderung weiter aussetzt, sind höhere Eintrittspreise zu beraten. So lautet der „Grundsatzbeschluss ‚Bonus für Bäder‘“. Und die Beratung wird nach der Sanierung erfolgen, ist der Tenor in der Verbandsversammlung. Wie dieses Solidarmodell funktionieren kann und warum eine Entlastung im Betrieb nötig ist, berichten wir seit fast zehn Jahren unter freizeitbad-panoramablick.de/bonus auf unserer Internet-Seite.
  1. Aktueller Belegungsplan: Unter freizeitbad-panoramablick.de/kurse findet man online alle Anbieter von Kursen und Training.
  1. 14 Schulen nutzen das Bad: Neben Training und Kursen finden wir dort insgesamt 14 Schulen. Neben der Holderbergschule kommen aus Dietzhölztal die Grundschulen Ewersbach, Mandeln und Rittershausen, aus Eschenburg die Grundschulen Eibelshausen/Eiershausen, Wissenbach, Hirzenhain und Simmersbach sowie von auswärts die Mittelpunktschule Breidenbach und die Grundschule Oberdieten, die Goldbachschule Frohnhausen, die Grundschulen Manderbach, Nanzenbach und Dillenburg (Rotebergschule).
  1. Starthilfe fürs Seepferdchen: Das Team vom Freizeitbad „Panoramablick“ hat sich eine konkrete Hilfe ausgedacht als „Starthilfe fürs Seepferdchen“. Wer im Hallenbad in Eibelshausen die Prüfung für das „Seepferdchen“ ablegt, bekommt zum Abzeichen einen Gutschein für den nächsten Schwimmbad-Besuch hier.
  1. Spenden fürs Schwimmbad: Die Stiftung der VR Bank Lahn-Dill spendet 10.000 € an den Förderverein. Für den Förderverein ist das die bislang größte Einzelspende. Insgesamt hat der Förderverein mittlerweile über 150.000 € fürs Bad gesammelt.

„Stiftung für Eschenburg“ unterstützt Dorfladen, Sportplatz, LED-Flutlicht, Schutzhütte und Bänke

„Stiftung für Eschenburg“ unterstützt Dorfladen, Sportplatz, LED-Flutlicht, Schutzhütte und Bänke

Von Bank bis Benefiz-Konzert – das Spektrum der Stiftung für Eschenburg ist weit und wächst.  In der jüngsten Sitzung hat der Stiftungsrat einen Zuschuss von 1.000 € für den Hirzenhainer Dorfladen und 500 € für die LED-Umrüstung des Sportplatzes in Wissenbach beschlossen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist oft der Gedanke, wenn eine Förderung beschlossen wird. Infos und das Antragsformular gibt es unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet. Dort ist auch ein Link zu finden, wie man an die Stiftung spenden oder mit einer Zustiftung das Kapital der Bürgerstiftung erhöhen kann.

In diesem Jahr sind bereits als Förderung vorangegangen: 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine Boulderwand werden der Holderbergschule auch 1000 € in Aussicht gestellt, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach wurde beim Ausbau des Vorplatzes an der Schutzhütte geholfen werden, indem die die Stiftung die Kosten für eine rustikale Bank übernahm.

Und aktuell werden für eine Neuauflage der Aktion „Bank mit besten Aussichten“  die vorgeschlagenen Standorte geprüft. 2022 waren bereits zwei Bänke mit 1190 € gesponsert worden.

Ansprechpartner der „Stiftung für Eschenburg“ (von links): Vorsitzender Dr. Johannes Rein (Hirzenhain), Stellvertreterin Michaela Eckhardt (Eibelshausen), Reiner Pliska (Roth), Manuel Stößinger (Simmersbach), Vincenz Heiliger (Eiershausen) und Niklas Müller (Wissenbach).

„Stiftung für Eschenburg“ will anstiften, Gutes zu tun

Mark Heinzel – Enkel des ersten Geldgebers – gestaltete 2023 mit seiner Frau Viktoria Lakissova ein Benefiz-Konzert für die Bürgerstiftung und stiftete einen Chemie-Preis für die Holderbergschule. (Foto: Konrad)

 

Mit den 20.000 € Spende der Firma Reich für die Wiederbewaldung der Haubergsgenossenschaft Eibelshausen ist zwar eine erste größere Spende weitergeleitet worden, aber das war nicht die erste Tat.

2019  bekam die Holdbergschule 500 € für den Obstbaum-Lehrgarten.

2020 erhielt der SSV Wissenbach 500 € für den Neubau des Sportplatzes, die Feuerwehr Hirzenhain 200 € für ein kleines Projekt in der Nachwuchsarbeit.

2022 war das Thema „Bank mit besten Aussichten“ (gewissermaßen aus der Not haraus) geboren: Für neue Wanderbänke wurden Standorte gesucht und die „Stiftung für Eschenburg“ spendierte zwei solcher Wellenliegen.

2023 kam endlich das Benefiz-Konzert zustande: Mark Heinzel – Enkel des ersten Geldgebers – spielte mit seiner Frau Viktoria Lakissova für die Bürgerstiftung, für die sein Großvater Dr. Albert Heinzel in den 80er Jahren mit einer Schenkung den Grundstock gelegt hatte. Das Geld kam beim Verkauf letzter Grundstücke in Eschenburg zusammen, die hier Bürgermeister Otto Schlemper in Form eines Sparbuches mit 20.000 Mark überlassen wurde, um aus den Erträgen gutes zu tun. Und dann diente dieses Geld als Kapital für eine Bürgerstiftung. Von der Nachhaltigkeit dieser „Stiftung für Eschenburg“ angetan, beließ es der Enkel Dr. Mark Heinzel nicht bei einem Benefiz-Konzert, sondern stiftete einen Chemie-Preis für die Holderbergschüler. Die besten Noten in dem Fach werden damit prämiert, mit dem der Großvater seine Karriere begann. 2023 konnte der Chemiepreis (200 €) an der Holderbergschule erstmals überreicht werden.

2023 ging es bei den geförderten Projekten weiter mit 1000 € für den Eltern-Kind-Raum der Ev. Kirchengemeinde Wissenbach.

2024 überwiesen sind 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine Boulderwand werden der Holderbergschule auch 1000 € in Aussicht gestellt, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach soll beim Ausbau des Vorplatzes an der Schutzhütte geholfen werden, indem die Stiftung die Kosten für eine rustikale Bank übernimmt. „Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Verschönerungsverein sonst keine dauerhafte Unterstützung erhält, diese öffentlich zugängliche Anlage ehrenamtlich betreibt und auch andere Fördertöpfe versucht hat“, erläutert Dr. Johannes Rein die Strategie der Stiftung. Es soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ vermittelt werden.

Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dillenburg konnte 2019 die „Stiftung für Eschenburg“ gegründet werden. Aus Zustiftungen und deren Erträgen, aber auch eigenen Aktionen (z. B. Kinderkleiderbörse der „Eibelshäuser Wühlmäuse“) und weiteren Spenden will die Bürger-Stiftung in der Gemeinde Gutes tun und zu weiteren Aktionen fürs Gemeinwesen „anstiften“. Der Stiftungsrat der „Stiftung für Eschenburg“ hat Dr. Johannes Rein (Hirzenhain) zu seinem Vorsitzenden gewählt, Michaela Eckhardt (Eibelshausen) ist seine Stellvertreterin. Das Team komplettieren Vincenz Heiliger (Eiershausen), Niklas Müller (Wissenbach), Manuel Stößinger (Simmersbach) und Reiner Pliska (Roth). Mehr unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet.

 

 

 

Europa- und Landratswahl: Briefwahl geht auch noch am 9. Juni 2024

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Europa- und Landratswahl: Briefwahl geht auch noch am 9. Juni 2024

Am 9. Juli sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Im dringenden Fällen (z. B. plötzliche Erkrankung) können Briefwahlunterlagen auch noch am Sonntag (09.06.2024) in der Zeit von 8.00 – 15.00 Uhr im Rathaus  (Sitzungszimmer 1.01) beantragt werden.
Vorzulegen ist die Wahlbenachrichtigung, die auf der Rückseite unbedingt vom Antragsteller auszufüllen ist sowie  eine Vollmacht für den Abholer.

Die Wahlergebnisse aus der Gemeinde Eschenburg sind nach 18 Uhr hier zu sehen.

„Aktion saubere Landschaft“ – Endspurt in Eiershausen

In Eibelshausen ist die Aktion Saubere Landschaft gestartet.

Aktion „Saubere Landschaft“: Unfallschutz für Umweltschützer

Viele Hände – schnelles Ende. Bei der Aktion saubere Landschaft ist der Endspurt in Eiershausen: 4. Mai 2024 Eiershausen (Start 10 Uhr am Festplatz)

 

In Eibelshausen ist die Aktion Saubere Landschaft gestartet.Nach einem gelungenen Auftakt in Eibelshausen (Foto) waren am 6. April Simmersbach und Hirzenhain weiter mit der Aktion „Saubere Landschaft“ an der Reihe. In Wissenbach wird die Woche vom 15. bis 19. April zur „Umweltwoche“. Der  „Frühjahrsputz“ vor Ort wird von Vereinen, Schulen und Ortsbeiräten unterstützt und lebt  vom Mitmachen. Dieser Einsatz im Ehrenamt ist abgesichert durch die gesetzliche Versicherung durch die Unfallkasse Hessen.

Für die Verpflegung vor allem der jungen Helfer möchte wieder die „Kommission Zukunft“ aufkommen. Dieser Einsatz im Ehrenamt ist abgesichert durch die gesetzliche Versicherung durch die Unfallkasse Hessen.

Die Termine im Überblick hier im Internet – und einzelne Termine aus dem Veranstaltungskalender kann man sich auch passend herunterladen zur Erinnerung.

Zu den Leistungen der UKH nach Unfall im kommunalen Ehrenamt und bei bürgerschaftlichem Engagement hier der Beitrag „Gut abgesichert bei ehrenamtlicher Tätigkeit“

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden

Bürgermeister Konrad berichtet in der Sitzung der Gemeindevertretung am 25.04.2024 aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  • Trauer um Otto Friedrich Schlemper: Eschenburgs Ehrenbürgermeister Otto Friedrich Schlemper ist im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Otto Schlemper war von 1965 bis 1971 Bürgermeister der Gemeinde Eibelshausen und ab dem 01.10.1971 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 31.12.92 Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg.
  • Gesundheitsversorgung: Die „Bergland Medizin“ (berglandmedizin.de) sucht engagiertes Personal für die Neugründung von zwei modernen Hausarztpraxen in den Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg. Zur Abrundung des Teams werden aktuell Fachärzte für Allgemeinmedizin und/oder lnnere Medizin, Fachärzte für Kinder – und Jugendmedizin und Weiterbildungsassistenten gesucht. Für Fragen und Hinweise ist Dr. Johannes Rein unser Ansprechpartner.
  • Flüchtlingsunterbringung: Der Bauantrag für Flüchtlings-Container hängt immer noch bei der Bauaufsicht; wir haben immer wieder nachgebessert. Der Kooperationsvertrag liegt seit 09.10.2023 beim Kreis. Die vom Kreis am 23.02.2024 mitgeteilten Änderungen sind von uns als nicht nachvollziehbar zurückgewiesen worden. Es gibt keine brauchbaren Rückmeldungen vom Kreis. Nach einigen Wegzügen haben wir die Flüchtlinge im Container-Dorf Eiershäuser Straße 44 untergebracht, in dem nun noch ein Platz frei ist. Die Container in der Eiershäuser Straße 47 sind derzeit wieder leer. Einzelne Kostenerstattungen laufen, derweil die Container seit Juli 2023 im Betrieb sind, was bei der Komplett-Kostenübernahme zu verrechnen ist.
  • „Sport integriert“ wird weitergeführt: Das Land Hessen hat uns einen Bescheid über 6.000 € zugestellt, mit dem Flüchtlinge im Vereinssport integriert werden können. Seit 2016 nimmt die Gemeinde Eschenburg teil. Dr. Paul Cyris kümmert sich seitdem als Sport-Coach und Ansprechpartner. Hans-Jürgen Müller will sich als Sportcoach ausbilden lassen, um das Amt zu übernehmen.
  • MundART und Minister wollen Hessens Vielfalt zum Klingen bringen: Zum Dialekt-Festival am 11.05.2024 ab 14 Uhr in der Mehrzweckhalle in Wissenbach (Forsthausstraße 22) kommt Minister Ingmar Jung. In seinem Ministerium hat die Mundart eine Heimat bekommen. Die neue Landesregierung möchte Dialekt erhalten und gestalten. Dazu bietet das Festival nach der Eröffnungsstunde Konzerte und Vorträge im Wechsel. Mit dabei sind u. a. das Mundart-Duo „Bousseldande“, die Kindertrachtentanzgruppe Lixfeld, „De fidele Owerhess“ Jochen Rudolph, die neue Formation „„Handgemachd“ und die „Rhöner Säuwänzt“. Statt Eintritt sind Spenden erbeten fürs Hessen-Nassauische Wörterbuch. Informationen vorab unter mundart-hessen.de im Internet.
  • Konzertfahrt nach Weilburg: Die „Spanische Letzte Nacht“ am 10. August ist Ziel für eine Konzertfahrt des KKED. Der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal fährt zum Finale der Weilburger Schlosskonzerte. Im Renaissancehof spielt an diesem Samstagabend die Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Heiko Mathias Förster. Der KKED bietet die Tour an zum Komplett-Preis von 50 Euro für Mitglieder. Wer noch kein Mitglied ist, zahlt 60 Euro für Bus und Eintritt. Für die 45 Tickets und Plätze werden die Anmeldungen angenommen per E-Mail an info@kked.de, telefonisch unter 0151-58127219 bei Peter Erbert oder schriftlich an KKED, Nassauer Str. 11, 35713 Eschenburg. Info: Mehr Informationen über den Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal und Beitritts-Formulare für eine Mitgliedschaft (12 Euro im Jahr) gibt es unter kked.de im Internet.
  • Bands und Chöre beim „Bunter Abend“ des KKED: Am 27. September ab 18 Uhr möchte der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal alle Chöre, Musikgruppen und Akteure der beiden Gemeinden auf die Bühne der Mehrzweckhalle Wissenbach bringen. Zugesagt haben bereits Bands der Holderbergschule, und verschiedene Chöre überlegen gemeinsame Auftritte. Wer etwas zum Programm beisteuern kann oder Fragen hat, meldet sich per E-Mail an info@kked.de – Informationen gibt es unter kked.de im Internet.
  • Anschaffung aktueller Atemschutz-Ausrüstung: Für die Feuerwehr ist für den Austausch von Atemschutzgeräten und der dazugehörigen Ausrüstung (Masken, Brillen, etc.) der Auftrag an die Firma Giebeler (Neunkirchen) zum Angebotspreis vom 49.041,09 € erteilt worden. Beim zweiten Anbieter hätte das gleiche Paket 62.717,76 € gekostet.  
  • Standort-Strategie für Feuerwehr: Mit Schreiben vom 11.03.2024 hat der Gemeindevorstand alle Feuerwehren um Meinungsbildung zum Thema „Standort-Strategie für die Feuerwehr Eschenburg“ gebeten. Ziel soll sein, sinnvolle Schwerpunkte zu bilden und dafür zu sorgen, dass die Feuerwehr finanzierbar bleibt. Gesucht wird ein gemeinsamer Weg. Erste Rückfragen ziehen die Arbeit des Gemeindevorstands in Zweifel (z. B. Kalkulation). Die darin genannten 1,5 Mio. € Baukosten kommen von der „Kostenermittlung“ der Arbeitsgruppe. Das Bauamt der Gemeinde hatte immer von einer Bausumme zwischen 2,5 und 3,0 Mio. € gesprochen. Das deckt sich mit der Kostenermittlung nach DIN 283, bei der Architektin Iris Orth auf 3.573.479 € kommt – ohne Grunderwerb (rd. 600.000 €). Der Gemeindevorstand wird auf einzelne Rückfragen und Einwände noch nicht reagieren, sondern sammelt die Rückmeldungen aus den Wehren – am besten auf dem direkten Dienstweg – bis zur erneuten Revision Ende September.
  • Markttermine und Verkaufsoffene Sonntage: Der 12. Mai 2024 (Frühjahrsmarkt) und 13. Oktober 2024 (Herbstmarkt) sind gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes freigegeben worden als „Verkaufsoffener Sonntag“. Geschäfte in Eschenburg können in der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr öffnen.
  • Ertrag aus Energie: Die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft schüttet aus dem Ergebnis von rd. 19,5 Mio. kWh vom Windpark Hemmrain 4 % Dividende aus.
  • Landgericht verlegt Termin: Unsere Klage vom 13.01.2022 wegen des alten Ölschadens in der Eiershäuser Straße wird nun im Juli das erste Mal vor dem Landgericht Limburg verhandelt.
  • Neuer Wertstoffhof in der Eiershäuser Straße 59: Die Gemeinde Eschenburg hat in Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD) einen neuen, größeren Standort für den Wertstoffhof errichtet. Der neue Standort befindet sich in der Eiershäuser Straße 59, im Bereich der Einfahrt zum Gewerbegebiet Heerfeld und unmittelbar an der Landesstraße L 3043 Richtung Eiershausen. Der Umzug vom aktuellen Standort auf dem Gelände des gemeindlichen Bauhofs zum neuen Standort in der Eiershäuser Straße ist für die 20. KW vorgesehen. Aus diesem Grund wird der Wertstoffhof letztmalig am 11. Mai auf dem Bauhof-Gelände öffnen. Am darauffolgenden Mittwoch (15. Mai) bleibt der Wertstoffhof geschlossen, bevor er dann am Samstag (18. Mai) an dem neuen Standort in der Eiershäuser Straße 59 öffnet. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Samstag von 09:00-14:00 Uhr und Mittwoch von 17:00- 19:00 Uhr (Sommerzeit).
  • Jagdgenossenschaft will bei Wiederbewaldung helfen: Für den 14.05.2024 um 18 Uhr ist die nächste Jagdgenossenschaft-Versammlung terminiert. Der Jagdvorstand verteilt den Reinertrag aus der Jagdpacht des Jahres in Höhe von rund 43.000 € wie folgt: Haubergsgenossenschaft Eibelshausen für Waldwegebau 3.664,57 €, Interessentenwaldgemeinschaft Roth für Waldwegebau 1.071,64 € und Gemeinde Eschenburg für Wald- und Feldwegebau und Forstwirtschaft 38.263,79 €. Das Thema „Zuviel Wild im Wald“ wird die Genossenschaft weiter beschäftigen.
  • Bis 15. Juli Hunde anleinen und am Weg halten: Gerade jetzt, wenn das Grün „schießt“ und sprießt, ist die Anleinpflicht wichtig. Wenn die Halme auf den Wiesen und im Wald höher werden als manche Hunde, verbirgt sich hinter diesem Schutz die „Kinderstube“ de Natur. Jede noch so freundliche Hundeschnauze kann dann stören, womöglich sogar zerstören. Deshalb dürfen die Hunde im Wald und Wiesen die Wege nicht verlassen. „Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Diese Anleinpflicht ist von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen. Mehr unter eschenburg.de/anleinpflicht im Internet.

Kommission Zukunft

  • Wer überlässt Obstbäume zur gemeinsamen Ernte? Nach der Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ sucht die „Kommission Zukunft“ in diesem Jahr ungenutzte Apfelbäume für eine gemeinsame Ernte-Aktion. Bitte dafür ungenutzte Baumgrundstücke und Einzelbäume über die E-Mail zukunft@eschenburg.de im Rathaus melden. Mehr Informationen über die „Kommission Zukunft“ finden sich unter www.eschenburg.de/zukunft im Internet. Um die Internetseite www.buergerbaum.org zur Plattform fürs Pflanzen und Pflegen auszubauen, werden noch Spenden und Sponsoren gesucht. Spenden annehmen und quittieren kann die „Stiftung für Eschenburg“.
  • „Aktion saubere Landschaft“: Nach Eibelshausen, Hirzenhain, Simmersbach und Wissenbach ist am 4. Mai 2024 in Eiershausen Endspurt. Start ist um 10 Uhr am Festplatz. Die „Kommission Zukunft“ unterstützt den „Frühjahrputz“, indem die Kosten der Versorgung übernommen werden.
  • Kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus: Jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr gibt es das kostenlose Beratungsangebot der Verbraucher­zentrale Hessen mit Bernd Schütz. Die Anmeldung laufen telefonisch über die Rathaus-Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten.

Stiftung für Eschenburg

  • Bank mit besten Aussichten: Zwei Wellenliegen sind bei der Firma PST bestellt – nun werden noch geeignete Standorte für zwei weitere Ruhebänke gesucht. Vorschläge am besten an die Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail. Die EAM wird eine Bank sponsern und die „Stiftung für Eschenburg“ die zweite. Bereits 2022 hatte die Stiftung zwei Bänke mit 1190 € gesponsert. Die dritte kam von der EAM. Die drei Bänke kamen damals ans Teufelstreppchen, an den Bürgerwald und an den Hirzenhainer Hang.  
  • Spende für Hauberg vermittelt: Der Haubergsgenossenschaft Eibelshausen konnte geholfen werden, als eine Firma für die notwendige Wiederbewaldung im Hauberg 20.000 € spendete. Die uralte Haubergsgenossenschaft hat zwar eine Internetseite (www.hauberg-eibelshausen.de), kann aber so einfach keine Spenden quittieren. Zwischen dem Rathaus in Eschenburg und dem Kreishaus in Wetzlar konnte geklärt werden, dass Haubergsgenossenschaften Körperschaften des öffentlichen Rechts sind – und an die darf die „Stiftung für Eschenburg“ Geld weiterleiten.
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Was die „Stiftung für Eschenburg“ seit ihrer Gründung 2019 leistet und aktuell plant, ist unter eschenburg.de/stiftung im Internet zu finden. Aus Zustiftungen und deren Erträgen, aber auch eigenen Aktionen (z. B. Kinderkleiderbörse der „Eibelshäuser Wühlmäuse“) und weiteren Spenden will die Bürger-Stiftung in der Gemeinde Gutes tun und zu weiteren Aktionen fürs Gemeinwesen „anstiften“. Der Stiftungsrat mit dem Vorsitzenden Dr. Johannes Rein (Hirzenhain), dessen Stellvertreterin Michaela Eckhardt (Eibelshausen) sowie Vincenz Heiliger (Eiershausen), Niklas Müller (Wissenbach), Manuel Stößinger (Simmersbach) und Reiner Pliska (Roth) hat aktuell 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion überwiesen, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine „Boulderwand“ an der Holderbergschule will die Stiftung helfen, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach wird bei der Verschönerung der Schutzhütte geholfen, weil der Verein sonst kaum Unterstützung erhält.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen 

  1. Für das Holderbergstadion ist die Pflegevereinbarung mit dem LC Diabü Eschenburg e.V. abgeschlossen worden. Dem Sportverein Grün-Rot Eibelshausen helfen wir, die Anträge ans Land anzupassen, um für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes nun auch vom „Sportland Hessen“ Geld zu bekommen.
  1. Beim Abriss des Kinos für die Kita „Neue Mitte“ hatte das Regierungspräsidium Gießen zwischenzeitlich einen Baustopp verfügt. Der Baustopp ist nun wieder aufgehoben, nachdem der Investor die Abrissfirma gewechselt hat. Die Arbeiten werden jetzt fortgeführt und sollen etwa drei Wochen dauern. Derweil wird an den nächsten Schritten der Baugenehmigung und an den Verträgen gearbeitet.
  1. Die grundhafte Erneuerung der L 3043 zwischen Eibelshausen und Steinbrücken (1 Kilometer) muss unter Vollsperrung ausgeführt werden. Hessen Mobil plant die rd. 790.000 € teure Sanierung für den Zeitraum August bis Dezember 2024.
  1. Telekom will neuen Mobilfunkstandort im Bereich Eiershäuser Straße.
  1. Die Dachreparaturarbeiten am Bürgerhaus waren aufwendiger als geplant, bleiben aber im Rahmen.

Hirzenhain:

  1. Nach dem Raiffeisen-Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!“ ist eine Genossenschaft gegründet worden für den „Hirzenhainer Dorfladen“. Nach der ersten Information im Dezember hatten bislang 357 Personen und Institutionen ihre Absicht erklärt, sich mit 200 € an der Genossenschaft beteiligen zu wollen. Nach der Gründung hat die erste Generalversammlung Johannes Rein, Ralf Winkelmann, Ina Pfeifer, Sissi Schneider und Hans-Otto Hermann in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat hat als Vorstand Ute Blöcher, Melanie Bonorden, Dorothee Brück, Klaus-Dieter Karp und Peter Reeh bestellt, die sich nun um die weiteren Schritte kümmern. Wer jetzt seinen Beitritt erklären will und mitmachen möchte, findet unter hirzenhainer-dorfladen.de alles im Internet.
  1. Das Baulandumlegungsverfahren „Auf dem Löhchen“ kommt auf die Zielgerade. Empfangsbestätigungen und Rechtsmittelverzicht zum Umlegungsplan haben bereits etwa 80 % der Beteiligten zurückgeschickt.
  1. Der Außenanstrich an der Friedhofshalle wird jetzt umgesetzt, die Restaurierung des Wandbildes mitsamt Schrift wird nach 2025 geschoben. Dies wurde auf Anregung des Ortsbeirats beschlossen. Für Schrift sind noch 3.600 € aufzubringen.
  1. Neue Netzseite des Angelsportvereins „Oberes Gansbachtal“ (www.hoehe500.de).

Wissenbach:

  1. Am Dorfplatz an der Rathausstraße sind die Arbeiten am Rohbau des Multifunktionsgebäudes abgeschlossen, ebenso die Schreinerarbeiten und der Innenputz. Aktuell laufen die Trockenbauarbeiten (Ständerwände), die Elektroinstallation und die Sanitärinstallationsarbeiten. Der Estrich folgt noch in dieser Woche. Die Tief- und Landschaftsbauarbeiten am Dorfplatz an der Rathausstraße sollen am 3. Juni starten und im November abgeschlossen sein.
  1. Dem Zielabweichungsverfahren für einen neuen größeren Markt in Wissenbach hat die Regionalversammlung zugestimmt.
  1. Die von der FeG gesponserte Ruhebank steht auf dem Spielplatz in Wissenbach.

Simmersbach:

  1. Nach der Schließung des GutKauf in der Biedenkopfer Straße 40 geht die Initiative des Ortsbeirates auch in Richtung einer Genossenschafts-Gründung. Bei einer ersten Information gab es noch wenig Resonanz für eine Arbeitsgruppe. Nach dem Vorbild und mit den Erfahrungen aus Hirzenhain ließe sich ein solcher Dorfladen auch für Simmersbach auf den Weg bringen. Ortsvorsteher Thomas Diekmann sammelt Interessenten an einer Zusammenarbeit.
  1. Für den Windpark Galgenberg erkunden Probebohrungen den Untergrund für die Standorte und Kranstellflächen.
  1. Die monierte Stelle in der Biedenkopfer Straße am Ortseingang ist wie die Straßenschäden am Forsthaus im Zuge der Straßenunterhaltung behoben worden.
  1. In der Kita soll in den Sommerferien die alte Ölheizung gegen zwei Wärmepumpen ersetzt werden, wofür das Ingenieurbüro Assmann (Haiger) die Ausschreibung vorbereitet und Marko Dorndorf als Gebäudeenergieberater einen „Sanierungsfahrplan“ für mögliche Förderungen erstellt.

Eiershausen:

  1. Die Pflasterarbeiten am Festplatz sind abgeschlossen, ebenso die Sanitärinstallationsarbeiten im Multifunktionsgebäude.
  1. Auf unser Schreiben ans Verkehrsministerium für einer Sanierung der Ortsdurchfahrt Eiershausen (L 3043) kam die Antwort: „Die Auswertung der genannten Kriterien hat ergeben, dass die Ortsdurchfahrt Eiershausen (…) zunächst nicht zu den mittelfristig priorisierten Projekten gezählt wird. Sollte sich jedoch der Fahrbahnzustand (…) in der nächsten Zeit schlechter entwickeln als angenommen, wird Hessen Mobil diesen erneut fachlich bewerten und ggf. bei der Aufstellung des jährlichen Landesstraßenbauprogramms berücksichtigen.“ 

Roth:

  1. Für den anstehenden Endausbau im Baugebiet „Eckeweg“ fand am 16.04.2024 die Anliegerversammlung statt. Der Baubeginn ist für Anfang Juni eingeplant. Die Firma Hinterlang GmbH & Co. KG (Bad Endbach) hat den Auftrag erhalten, nachdem sie mit 280.346,75 € unter fünf Firmen das günstigste Angebot auf unsere Ausschreibung eingereicht hat. Die Kosten sind beim Bauplatzverkauf bereits berücksichtigt worden.
  1. Die Einfriedung bzw. der Grundstücksabschluss (ehemalige, marode Stützmauer) des DGH-Grundstücks zum nördlich angrenzenden Nachbargrundstück sind gemäß gemeinsamer Absprache umgesetzt und abgeschlossen.
  1. Die Pflasterarbeiten an der Schutzhütte sind abgeschlossen.
  1. Der Spielplatz-TÜV ergab keine Sicherheitsmängel am Spielplatz, wie der Ortsbeirat vermutet hatte. Die Prüfung nach DIN EN 1176 ergab keine Beanstandungen und bestätigte die Kontrolle durch Bauhofmitarbeiter, die nach den Bedenken des Ortsbeirates sofort erfolgt war. Die vom Ortsbeirat veröffentlichte Darstellung, es habe eine Gefahr bestanden und aus dem Rathaus sei keine Reaktion gekommen, wird vom Gemeindevorstand zurückgewiesen.

Gemeindewerke

  1. Großbaustelle in Wissenbach: Die Firma Bernshausen hat das 560.000 € teure Projekt in der Rathausstraße am 25. März begonnen. Bis zum heutigen Tag wurden bereits rund 80 m Abwasserkanal DN 500 ausgetauscht. Die Baustelle ist in der 18. KW (29.04.-03.05.) aus firmeninternen Gründen nicht besetzt. Danach geht es zügig weiter: Der Kanal muss von der Forsthausstraße bis zum Drosselweg erneuert werden. Die Wasserleitung ist zwischen Ulmenweg und Drosselweg dran.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Überschuss für 2023: Der Verbandsvorstand kann den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 12.655.094,61 € und einem Jahresergebnis von 381.755,08 € feststellen.
  1. Ärgernis Abwasserabgabe: Wie unhandlich die Messmethode „21 Tage Gleitendes Minimum“ ist, wenn es zum Mess-Termin des RP 10 Tage vorher und 10 Tage nachher regnet, zeigen die Vorab-Berechnungen des RP Gießen. Während bislang für die Abwasserabgabe rund 45.000 € zu zahlen waren, wären es nach aktueller Berechnung 97.992,57 € Abwasserabgabe für 2023. Diese Informationen, die wir vorab per Mail erhalten haben und fachlich entgegnen mussten, werden hoffentlich nicht verbindlich.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Haushalt 2024 genehmigt: Der am 27.02.2024 beschlossene Haushalt 2024 ist am 26.03.2024 von der Aufsicht genehmigt worden. Genehmigung und Haushaltsbegleitverfügung sind 28.03.2024 per E-Mail an Verbandsvorstand und Verbandsversammlung übersandt worden.
  1. Sanierungs-Planung begonnen: Nachdem auch das Statikgutachten die Sanierungsfähigkeit der Betonbecken bestätigt hatte, konnte mit der Planung für die Sanierung begonnen werden. Nach der Haushaltsgenehmigung ist das Ingenieurbüro IRE Gießen mit der Sanierungsplanung beauftragt worden. Ziel ist, in diesem Jahr die Grundlagen für Förderanträge an Land und Bund zu schaffen.
  1. Rückzahlung nach Rekordjahr: Der Jahresabschluss für 2023 bringt nach einem Rekordjahr einen Überschuss von 372.189,81 €. Hiervon werden zunächst 80 % bei der Feststellung an die Mitgliedsgemeinden erstattet, der Rest folgt nach der Prüfung des Abschlusses. Die Auszahlung erfolgt 2024 in Teilraten, wie die Liquidität es zulässt. Eschenburg erhält 190.410,52 €, Dietzhölztal 107.341,33 €.
  1. Schließung für Revision: Ohne Beckenleerung bleiben immer noch genügend Arbeiten, die im laufenden Betrieb nicht zu schaffen sind. Deshalb planen wir eine Schließung für Revision und Reparaturen in der Zeit vom 21.10.2024 bis 03.11.2024. Dadurch liegt eine Woche in den Herbstferien, um den Ausfall vom Schulschwimmen zu reduzieren.
  1. Solidarmodell „Bonus für Bäder“ im Land statt Eintrittspreis-Erhöhung: Für die Verbandsversammlung am 29.05.2024 empfiehlt der Vorstand, über höhere Eintrittspreise erst zu beraten, wenn das Land im Kommunalen Finanzausgleich keinen „Bonus für Bäder“ zur Entlastung der Betreiber-Kommunen verankert und der Bund seine Investitions-Förderung weiter aussetzt.

Gründung einer Genossenschaft für Hirzenhainer Dorfladen  am 23.04.2024

Gründung einer Genossenschaft für Hirzenhainer Dorfladen  am 23.04.2024

Die Hirzenhainer Initiative steht vor der Gründung des „Hirzenhainer Dorfladens“ als Genossenschaft. Dieses Vorhaben zielt darauf ab,

  • unseren Gemeinschaftssinn zu bewahren,
  • lokale Produkte zu fördern und
  • eine Anlaufstelle für unseren täglichen Bedarf zu schaffen

Die Genossenschaftsgründungsversammlung findet am 23.04.2024  um 19:00 Uhr in DGH Hirzenhain statt

Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden: www.hirzenhainer-dorfladen.de


Der Gutkauf in Simmersbach schließt zum 30. März und sucht einen Nachfolger. Wie in Hirzenhain soll zunächst eine Informationsveranstaltung am 16.04.2024 um 19 Uhr im DGH Simmersbach die Möglichkeiten aufzeigen.

 

Chöre und Musikgruppen aus beiden Gemeinden melden für „Bunten Abend“ am 27. September

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Chöre und Musikgruppen aus beiden Gemeinden melden für „Bunten Abend“ am 27. September

„Das Schönste blüht nur im Gesang“ behauptet Schiller in seinem Gedicht „Der Antritt des neuen Jahrhunderts“. Am 27. September möchte der Kulturkreis Eschenburg & Dietzhölztal alle Chöre, Musikgruppen und Akteure der beiden Gemeinden auf die Bühne der Mehrzweckhalle Wissenbach bringen. „Bunter Abend“ ist der Arbeitstitel. Los geht es um 18 Uhr. Wer etwas zum Programm beisteuern kann oder Fragen hat, meldet sich am besten per E-Mail an info@kked.de – Informationen gibt es unter www.kked.de im Internet.

„Ja, der Kulturkreis hat bei seiner Gründung 1989 von beiden Gemeinden jeweils 15.000 D-Mark jährlich dafür bekommen, dass er für sie die Kultur aufs Land geholt hat. Heute bekommen wir nur noch 100 € – von der Gemeinde Eschenburg, wo der Sitz ist – wie jeder Gesangverein, die Landfrauen oder die Naturschützer“, sagt Vorsitzender Götz Konrad. „Der KKED will als Dachverband für die Kultur-Träger vor Ort wirken und ist dankbar, dass er die Spielstätten kostenfrei bekommt.“

Deshalb ist die Mehrzweckhalle Wissenbach für den 27. September gemietet und der Kulturkreis freut sich über Partner und Beiträge für einen „Bunten Abend“.