Unsere Mediothek ist für kleine und große Nutzer und Besucher gerüstet. Mehr unter www.gemeinde-eschenburg.de/gemeindemediothek
Medien to go
Für Ihre Gesundheit startet die Mediothek der Gemeinde Eschenburg wieder neu mit einigen Sicherheitsvorkehrungen. Wie beim Einkaufen gelten hier also auch Hygiene-Regeln (1,50 m Abstand, kein Aufenthalt, Mundschutz). Damit Rückgabe und Ausleihe reibungslos und sicher ablaufen, bitten wir folgendes zu beachten: Rückgabe-Kiste am Eingang: Im Eingangsbereich des Rathauses finden Sie eine Kiste, in die Sie Medien außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben können. Die Öffnungszeiten der Mediothek ändern sich:
Montags von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Dienstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Die Öffnungszeit am Donnerstagvormittag entfällt bis auf Weiteres.
Eingang an der Fensterfront: Der Zugang zur Mediothek erfolgt nicht mehr übers Rathaus, sondern durch die Tür in der Fensterfront der Mediothek. Zur Rückgabe ist dort während der Öffnungszeit auch ein weiteres Fenster geöffnet, wo Medien-Rückgaben in eine Kiste gelegt werden können.
Einzeleintritt und Mundschutz: Wir bitten Sie, den Raum einzeln zu betreten und Mundschutz anzulegen.
Vorbestellung geht schneller: Um die Zeit des Aufenthaltes zu reduzieren, haben Sie die Möglichkeit, online den Bestand und die Verfügbarkeit der Medien hier vorher einzusehen unter https://imens.lahn-dill-kreis.de, wo wir unten bei den „Öffentlichen Bibliotheken“ stehen als „GemBib Eschenburg“. Wenn Sie sich dort anmelden (mit Ausweis-Nummer, Passwort Geburtsdatum 00.00.0000) können Sie direkt Medien vorbestellen.
Sie können aber auch telefonisch (02774) 915-400 zu den Öffnungszeiten oder per E-Mail s.pfeifer@eschenburg Medien vorbestellen.
Die vorbestellten Medien können dann am darauffolgenden Öffnungstag abgeholt werden in einer Tüte.
SIMPA®-thische Spende: Tabea Fey von der Firma Kettenbach überreicht Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer Desinfektionsmittel für die Feuerwehr Eschenburg. (Foto: Vanessa Voigt)
In Zeiten größter Knappheit von Produkten zum persönlichen Schutz steht auch die Gemeinde Eschenburg und ihre Einrichtungen vor großen Herausforderungen. „Dabei ist nicht nur die fehlende Verfügbarkeit, sondern oftmals auch der Preis ein großes Problem“, sagte Bürgermeister Götz Konrad.
Auf der Suche nach Handdesinfektionsmittel wurde der Rathaus-Chef ganz in der Nähe fündig: Die Firma Kettenbach in Eibelshausen produziert nun „SIMPA®“. Die hygienische Händedesinfektion basiert auf 75% Isopropanol und wirkt damit stark desinfizierend.
Gerade die Feuerwehren der Eschenburger Ortsteile benötigen Desinfektionsmittel. „Zwar ruhen Übungen und Unterrichte derzeit, aber bei Einsätzen müssen wir auch gegen Corona gewappnet sein“, erläutert Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer. Als Bürgermeister Konrad die Lage schilderte, antwortete die Firma Kettenbach prompt mit einer Spende getreu dem Motto „Aus der Region, für die Region“.
„Mit der Erweiterung unserer Produktion um Händedesinfektionsmittel auf Isopropanol-Basis möchten wir unseren Beitrag zum Kampf gegen COVID-19 leisten. Dabei freuen wir uns, nicht nur unsere Kunden und Partner, sondern auch andere Organisationen regional sowie überregional mit SIMPA®-Händedesinfektion unterstützen zu können“, sagte Tabea Fey. Für jeden Ortsteil gab es einen Fünf-Liter-Kanister als Spende für die Feuerwehr.
Die Vermarktung der Kettenbach-Händedesinfektion beschränkt sich aus haftungsrechtlichen Gründen auf den Verkauf an gewerbliche Kunden. Fragen und Bestellungen können per E-Mail an bestellung@kettenbach.com gerichtet werden.
Auch in der Corona-Krise muss es weitergehen: Für den Neubau einer Kindertagesstätte betreiben wir Bauleitplanung. Dafür wird eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes vorgenommen und auf der Grundlage ein Bebauungsplan entwickelt. Für beide Pläne läuft vom 27.04.2020 bis einschließlich 29.05.2020 die Beteiligung der Öffentlichkeit. Diese „Offenlage“ gibt es traditionell im Rathaus, wo sich Interessierte die Pläne auf Papier angeschaut haben. Das macht heute kaum noch jemand, würde aber auch in der Corona-Krise möglich gemacht. Schneller und sicherer geht das, wenn man sich die Pläne anschauen als PDF hier bei den Veröffentlichungstexten. Die Veröffentlichungs-Texte sind auch in der „Wochenzeitung der Gemeinde Eschenburg“ (Ausgabe vom 25.04.2020 ) erschienen sind.
Handelsweg Eiershäuser Straße: Für TSV-Geschäftsführer Arne Wohlfarth (rechts) war es ein Heimspiel, als er Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad eine Ladung Schutzmasken überbrachte, davon ein Teil als Spende an die Feuerwehr.
„Wir bekommen derzeit von vielen vieles an Schutzmaterial angeboten, aber wenig geliefert“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Aber gerade für Masken und Desinfektionsmittel ist der Markt leergefegt. Was bleibt, sind Reste und Ramsch zu horrenden Preisen“. Selbst bei bewährten Fachhändlern kann die Lieferkette „reißen“. Da staunte der Rathaus-Chef nicht schlecht, dass gerade ein Fußballverein aushelfen konnte: Der TSV Steinbach und sein Hauptsponsor, die Firma Sibre, liefern Masken.
Beim Fußball-Regionalligisten hat die Corona-Krise ansonsten auch alles lahmgelegt. Spielbetrieb und Training müssen ruhen, obwohl der TSV Steinbach 1921 um den Aufstieg kämpfen wollten. Für Geschäftsführer Arne Wohlfarth kam stattdessen der Einstieg in den Handel mit Schutzmasken.
Die Firma Sibre, die in Eibelshausen die Endmontage ihrer Produktion von Industriebremsen betreibt, pflegt seit Jahrzehnten Kontakte nach China. Und im Januar half die Firma aus dem Lahn-Dill-Kreis, als dort OP-Masken gebraucht wurden. Obwohl der Mund-Nase-Schutz nicht zur Produktpalette gehört, legten sich Sibre-Chef Roland Kring und sein Team ins Zeug, um dem Partner zu helfen.
Es folgte die „Rückrunde“: Über die Lieferkette aus China heraus konnte Sibre nun auch Masken in die andere Richtung besorgen, als im Reich der Mitte die Fertigung wieder anlief und Europa von der Pandemie überrannt wurde. Dank der Partner waren Qualität und Termintreue besser zu überwachen als bei Geschäften mit Unbekannten.
Mund-Nase-Schutz wie für den OP und Atemschutzmasken des Typs KN95 – was hierzulande mit dem Standard FFP 2 bezeichnet wird – werden nun sogar über eine Internetseite (www.sibre-masken.de) angeboten.
Für Arne Wohlfarth wurde das neue Aufgabengebiet ein „Heimspiel“: Denn als der TSV-Geschäftsführer das Angebot auch den 23 Städten und Gemeinden unterbreiten wollte, sprach er zunächst den Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Eschenburg an. „Wenn schon internationaler Handel, dann mit bekannten Partnern“, sagte sich Götz Konrad. Der Rathaus-Chef wartete vergebens auf die über den Fachhandel bestellte Lieferung. Die Lebenshilfe Dillenburg hatte zwischenzeitlich 400 Masken abgegeben und damit Dietzhölztal und Eschenburg ausgeholfen.
Nun aber konnten 500 Schutzmasken und 1.000 OP-Masken nach Eschenburg geliefert werden. Wie in Haiger ließ sich Sibre-Chef auch in Eschenburg mehr einfallen als einen „Freundschaftspreis“: Für die Feuerwehr gab es 60 der wiederverwendbaren Masken mit Wechselfilter.
„Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus-Evangelium, Kapitel 18, Vers 20)
Ostern ist ein Feiertag, Ostern ist ein Familienfest. 2020 wird Ostern in der Corona-Krise weithin erstmals ganz anders gefeiert – und kommt doch dem Ursprung des Festes näher, als man glauben mag: Am Karfreitag denken Christen daran, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist – in der absoluten Einsamkeit und dabei stellvertretend für alle. Und zu Ostern feiern sie seine Auferstehung vom Tod.
Auch wenn Ostern 2020 ein scheinbar kleines Fest wird, ist niemand alleine: Auch wenn öffentliche Versammlungen – von der Kirche im Ort bis zum Petersplatz im Rom – derzeit nicht erlaubt sind, leben Christen Gemeinschaft und haben ganz neue Kanäle gefunden. Hier ein kleiner Überblick für Eschenburg. Sollte hier noch etwas fehlen, einfach uns eine E-Mail schreiben.
Gesegnetes und gesundes Osterfest!
Kanäle:
CVJM Eibelshausen – hier laufen Tägliche Andachten zur Tageslosung und die Gottesdienste zu den Feiertagen
Eiershausen – Wissenbach – abwechselnd für beide Kirchen werden die Gottesdienste aufgezeichnet und können hier angeschaut werden
Kirche Eschenburg – aus Hirzenhain und Simmersbach können aufgezeichnete Gottesdienste von Palmsonntag, Gründonnerstag (mit der ev.-methodist. Gemeinde), Karfreitag (Tag der Kreuzigung des HERRN) und Ostern (Feier der Osternacht mit Entzünden der großen Osterkerze) sowie ein Kreuzweg können angeschaut werden über unsere Homepage www.kirche-eschenburg.de
Katholisch an der Dill ist der Youtube-Kanal unserer Katholischen Kirchengemeinde „Herz Jesu“ Dillenburg
FeG Simmersbach – einige Gottesdienste aus Simmersbach online
Zwischen Karfreitag und Ostern
Hasenkinder: Pauli und Paula, zwei handgenähte Hasenkinder, leben momentan Am Honigbaum 16 in Eibelshausen in einem Korb vor der Haustür. Sie verbreiten gerne Freude bei allen, die im Moment keinen Besuch haben dürfen und passen sogar durch jeden Briefschlitz. Gerne sind sie auch als kleines Dankeschön unterwegs! Und als kleiner Ostergruß hoppeln sie besonders gerne von einem zum anderen! Gegen eine Spende von 3,50 € darfst du gerne Hasenkinder mitnehmen. Wirf die Spende einfach in den Briefschlitz. Der Erlös wird für die Stelle des Jugendreferenten der Ev. Kirchengemeinde und des CVJM in Eibelshausen verwendet.
Gemeinsame Osternachtsliturgie: Alle Kirchengemeinden in Eschenburg laden ein zu einer kleinen Osternachtsliturgie für die häusliche Feier an. Diese liegt am Karsamstag in der Zeit von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr vor den Kirchen zum Abholen und Mitnehmen bereit. In der gleichen Zeit können Sie sich dann dort auch Osterkerzen dort mitnehmen.
Ostersonntag
Für Ostersonntag (12. April) wollen viele bei einem „stillen Flashmob“ mitmachen. Ab 5:00 Uhr morgens – nimm dir ein Stück Kreide und male in der Nähe deiner Wohnung auf dem Gehweg: DER HERR IST AUFERSTANDEN!
Um 10 Uhr läuten zeitgleich alle Glocken aller Kirchen in Eschenburg und Dietzhölztal. Sie laden uns zur häuslichen Gottesdienstfeier (Hausandacht) ein und verkünden, dass Jesus auferstanden ist und lebt. Zugleich ist es ein hörbares Zeichen, dass wir miteinander verbunden sind.
Ostergruß mit Entzündung der Osterkerze aus der Ev. Kirche in Hirzenhain mit Pfarrer Michael Brück, Pfarrer Eberhard Hoppe, Thomas Hermann und Ramona Petersohn. Die Gottesdienstaufzeichnung für das Osterfest (kurze Feier der Osternacht in der dunklen Kirche mit Entzünden der großen Osterkerze und dem Läuten aller Osterglocken) als Auftakt und Einstimmung ist bereits online! Auf der Wiese vor der Dorfkirche in Hirzenhain ist ein Seil gespannt. Dort können ausgeblasene und bunt bemalte Ostereier zu einer schönen und hoffentlich langen Kette aufgehängt werden!
Bitte den Menschen einen Zugang zum Mitfeiern der Gottesdienste ermöglichen, die keine entsprechende technische Möglichkeit haben. Sie freuen sich wirklich sehr! Es gibt viele dankbare Rückmeldungen!
Vorübergehend geschlossen: Gemeinde-Einrichtungen wie das Rathaus sind geschlossen, die Arbeit muss weitergehen. (Foto: Enrico Reetz)
Das Rathaus ist „vorübergehend geschlossen“, die Arbeit darinnen geht weiter. Wie die Gemeinde Eschenburg im „Krisenmodus“ funktioniert, lässt dieser Bericht erahnen. Das Rathaus ist zwar keine direkte Anlaufstelle mehr, aber über Telefon und E-Mail findet man dort die bekannten Ansprechpartner.
„Läuft in Eschenburg!“ Trotz Corona-Krise ist Reiner Müller zuversichtlich. Der Bauamtsleiter der Gemeinde Eschenburg und sein Team haben viel zu tun, auch wenn einige von ihnen zuhause bleiben: Zum einen wurde der Dienstplan mit dem Virus „synchronisiert“, zum anderen wollen viele Fremdfirmen früher anfangen mit den Baustellen. Auch das gibt es in der Krise, in Eschenburg jedenfalls.
Zum Glück und Geschick war der Haushalt bereits genehmigt und die meisten Ausschreibungen waren gelaufen. Wenn auch das ganze Jahr schon mit Bauzeiten verplant war, kamen Bauamt und Bauhof am schnellsten in den Krisenmodus: Das Zeitmaß in der Dienstplan-Gestaltung sind die zwei Wochen. Denn die 14 Tage sind die maximale Inkubationszeit, in der das Coronavirus nach einer Ansteckung erste Symptome zeigt. Damit sich niemand unwissentlich gegenseitig ansteckt und dann womöglich die ganze Belegschaft ausfällt, wurden bei Wasserversorgung (Gemeindewerke) und Abwasserentsorgung (Kläranlage des Abwasserverbands „Obere Dietzhölze“) als erste zwei voneinander unabhängig agierende Teams gebildet, die keine Berührungspunkte haben durften. „Das ist ja das tückische an Corona. Es dauert zwei Wochen, bis Du weißt, ob Du was abbekommen hast. In die andere Richtung bist Du schon zwei Tage angesteckt, bevor Du erste Anzeichen der Krankheit verspürst. Corona hat keine Bugwelle“, warnt Hauptamtsleiter Rainer Deutsch. „Wir gehen uns systematisch aus dem Weg“, sagt Benjamin Schwehn von der Personalabteilung. Flugs wurde eine Dienstvereinbarung für Telearbeit geschlossen und Laptops fürs Arbeiten von zuhause aus bestellt. „Das ist wie eine Fernsteuerung. Damit kann ich von zuhause aus auf meinen Computer im Rathaus zugreifen und jedes Programm nutzen als wäre ich vor Ort“, schwärmt Bürgermeister Götz Konrad. Denn das ist der Unterschied zu jedem anderen Büro: In einem Rathaus gibt es weit mehr Fachanwendungen und Computer-Spezialitäten. „Ich hatte vorher von einem VPN-Tunnel gehört, aber dieser ‚Tunnel-Blick‘ gefällt mir“, sagt der Rathaus-Chef.
Jetzt wird auch deutlich, dass die neue Telefonanlage damals nicht einfach nur angeschafft, sondern als ein Werkzeug der Zusammenarbeit gekauft wurde: Telefonkonferenz, Videokonferenz, Bildschirmteilen ganz eingeschlossen. Und das wurde plötzlich gebraucht, als die gute alte Dienstbesprechung nicht mehr tragbar war. „Klar kann man im Gespräch miteinander mehr füreinander erfahren“, sagt Sascha Nickel, der den Fachbereich 2 mit Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, Standesamt und Feuerwehr vertritt. „Nur gilt ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht über eine Viertelstunde beim Gesundheitsamt als Kontakt“, so Nickel weiter. „Das gilt übrigens auch in jedem Laden: Wenn jeder an der Theke steht, dann hüpft Corona schneller als das kurze Gespräch beendet ist“, erläutert Bürgermeister Konrad die angesagte Akribie. Wenn eine Corona-Erkrankung auftritt, muss das Gesundheitsamt alle Kontaktpersonen vorsorglich festsetzen in freiwillige Quarantäne zuhause, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet oder wenigstens nach zwei Wochen Klarheit darüber besteht, ob man sich angesteckt hat oder nicht.
Klinken putzen: Wie wichtig die Arbeit der Reinigungskräfte ist, lernt man in Corona-Zeiten zu schätzen. Türen und Handläufe werden besonders gründlich gereinigt und desinfiziert.
Da ist Corona anders als alles andere, merkte Rathaus-Chef Konrad am 11. März bei einer Bürgermeister-Dienstversammlung in Wetzlar, als der Kreis die 23 Städte und Gemeinden auf das Thema einschwor. „Wir müssen dem Virus den Weg abschneiden“, lautet seitdem die Devise. Schule zu, Kita zu, Rathaus zu, Schwimmbad zu, DGH zu, Geschäfte zu, Restaurants zu, … Beerdigungen nur noch im engsten Kreis, Eheschließungen ebenso. „Das macht man nicht zum Spaß, sondern aus Vorsicht“, sagt Eschenburgs Erste Beigeordnete Uta Kasper-Saßmannshausen. Die Gremien haben auch „zu“. Der Gemeindevorstand, der sich sonst jeden Montag trifft, entscheidet nach dem 16. März im so genannten Umlaufbeschluss. Und eine der ersten Entscheidungen war, die Eltern von der Kita-Gebühr zu entlasten, derweil sie den Kindergarten gar nicht nutzen können.
Besonders weil Kinder keine Corona-Symptome zeigen – die typischen Alarmzeichen sind bei Erwachsenen Fieber, trockener Husten und Atemnot, bis man telefonisch Hausarzt oder Notdienst kontaktiert – wird diese Krise länger dauern als unser Kalender das Wort Ferien sagen kann: Wer als Kontaktperson zwei Wochen abgewartet hat, muss zur völligen Klarheit noch weitere zwei Wochen dranhängen, wenn Kinder im Haus sind.
„Gehen wir besser davon aus, dass wir bis Ende Mai im Krisenmodus gemeinsam gegen das Virus kämpfen“, rät Bürgermeister Konrad. Für Bauhof und Bauamt geht die Arbeit weiter, allerdings mit Sicherheitsabstand und ohne Kontakt.
Aktuelle Baustellen der Gemeinde Eschenburg
Kita Wissenbach: Dieser Kindergarten wäre ohnehin geschlossen für einen Umbau. Die Firmen und die Gemeinde Eschenburg schaffen selbst in der Krise dafür, dass im Meisenweg bald wieder Kinder spielen können.
Die Baustellen in Eschenburg laufen sehr gut, weil die Ausschreibungen immer früh erfolgten und Aufträge vor der Corona-Krise vergeben wurden. Nicht wenige Firmen wollen ihre Baustellen vorziehen, weil hier alles vorbereitet und finanziert ist. Die Baustellen im Überblick:
– KITA Wissenbach: Schon vorletzte Woche wurden Bodenplatten betoniert. Diese Baustelle ist gut im Zeitplan.
– Pumpleitung Simmersbach: Mehr als 700 m sind bereits verlegt. Die zwei Bohrungen durch die K7 waren auch erfolgreich.
– Endausbau Neubaugebiet Dombach: Fa. Herzog hat begonnen.
– Hochbehälter Simmersbach: Firma Oppermann hat mit Zaunbau und Erdarbeiten begonnen.
– Inliner-Sanierung „Beim Born“: Die Firma Kanaltechnik IF hat in Wissenbach angefangen.
– Gewässerunterhaltung: Die Firma Gerhard und Weigel ist an den verschiedenen Baustellen in der Gemeinde dran.
– Straßenunterhaltung: Firma Grimm besorgt das.
– Steinmetzstraße: Für das Paket aus dem Bauprogramm ist mit der Firma Hönig und Müller Baubeginn in der 17. KW geplant.
Bibliotheken, Buchhandlungen, Kinos und Konzerthäuser sind zurzeit wegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen – so auch die Mediothek der Gemeinde Eschenburg. Lesen, Zuhause Filme schauen oder Musik hören kann aber jeder gut für sich allein oder im engsten Familienkreis. Der OnleiheVerbundHessen öffnet jetzt sein Angebot mit Tausenden von digitalen Romanen, Sachbüchern, Kinderbüchern, Hörbüchern und vieles mehr. Um das Angebot nutzen zu können, benötigte man bisher einen Bibliotheksausweis. Jetzt können sich alle Bürger und Bürgerinnen Hessens anmelden. Das Angebot ist kostenlos und gilt bis zur Wiederöffnung der Hessischen Öffentlichen Bibliotheken, aktuell also bis zum Sonntag, 19. April. Danach erlischt der Zugang automatisch; Folgekosten fallen nicht an.
Interessierte registrieren sich direkt beim OnleiheVerbundHessen unter hessen.onleiheverbundhessen.de im Internet
Ein Flächenbrand hat am Montag die Feuerwehr alarmiert. Solche unnötigen Einsätze gefährden die Einsatzfähigkeit der Wehr und die Gesundheit der Ehrenamtlichen.
Nicht ohne Grund genehmigen wir seit 16. März kein Zweckfeuer mehr. Jedes offene Feuer verbietet sich von selbst, denn eine eventuelle Alarmierung würde die Gesundheit der Freiwilligen Feuerwehr unnötig gefährden.
Um die Verbreitung des Corona-Virus zu bremsen und die Ansteckungsgefahr zu mindern, ist auch die Feuerwehr „vorübergehend geschlossen“. Das heißt bis auf weiteres gibt es keine Übungen und Unterrichte. Selbst notwendige Treffen wie eine Aktualisierung der Melder wird ohne Kontakte bewerkstelligt. Dennoch muss die Freiwillige Feuerwehr einsatzbereit sein und in jedweder Notlage Hilfe leisten zu können.
Dabei ist es aber schwerlich möglich, den derzeit gültigen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern und die Hygienevorschriften einzuhalten. Es fehlt an Desinfektionsmitteln für Flächen und die Hände. Für jedes Feuerwehrgerätehaus steht ein Handspender noch auf dem „Wunschzettel“. Wir stehen als Kommune in der „Warteschlange“.
Wenn nun ein Feuer, was derzeit nicht angemeldet sein kann, dazu führt, dass jemand die „112“ ruft, müssen wir ausrücken. Selbst bei vagen Einsatzstichwörtern wie „Unklare Rauchentwicklung“ oder „Unklarer Feuerschein“ müssen wir immer mit dem Schlimmsten rechnen.
Deshalb ist es mehr als ärgerlich, wenn wie am Montag in Hirzenhain ein Flächenbrand die Feuerwehr alarmiert. Wenn es glimpflich ausgeht, müssen wir nur Personal und Material, Fuhrpark und Feuerwehrgerätehaus desinfizieren, wo doch schon Knappheit herrscht. Wenn das so weiter geht, gefährden solche unnötigen Einsätze die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr und die Gesundheit der Ehrenamtlichen.
Deshalb haben wir schon in der vergangenen Woche dazu aufgerufen, durch vernünftiges Handeln gemeinsam die Ausbreitung des zu Virus verhindern und haben gesagt „Keine Feier! Kein Feuer!“. Niemand sollte sich und andere unnötig in Gefahr bringen durch irgendeine private Party oder irgendein Feuerchen. „Vorsicht ist Bürgerpflicht! Wir bedanken uns bei allen, die mit Umsicht und Geduld die Sicherheits-Vorkehrungen einhalten und sich vernünftig verhalten“, sagt Bürgermeister Götz Konrad.
Kein Grund, in die Luft zu gehen: Das Thema Energie lässt sich auch auf dem Boden festhalten in einem Video. Das fängt im eigenen Heizungskeller an.
Bei der neunten Energie-Messe in Eschenburg haben wir das Thema Ausbildung in den Mittelpunkt gerückt. „Berufe mit Energie“ ist weiter unser Thema, um das Zukunfts-Thema mit der Zukunft zu verknüpfen. Und unter den Bedingungen der Corona-Krise legen wir unseren Video-Wettbewerb neu auf: Die „Zukunftswerkstatt Energie“ soll zeigen, was jeder zuhause tun kann, damit sparsam und effizient mit Öl, Gas und erneuerbarer Energie umgegangen wird.
Die Energiewende fängt in den eigenen vier Wänden und im Heizungskeller an. Vielleicht ist die Zeit ohne Unterricht in der Schule auch mal was, sich intensiver damit zu befassen, wie eigentlich eine Heizung funktioniert. Wieviel Strom braucht mein Handy? Wie macht Photovoltaik aus der Sonne Strom? Man muss ja nicht gleich jemandem aufs Dach steigen oder in die Luft gehen, um dem Thema nachzuspüren. Wir hätten gerne bis 1. Juni einen Video-Film unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Energie“ und Eurem eigenen Thema.
Mit unserem Video-Wettbewerb wollen wir für diese „Berufe mit Energie“ interessieren. Mit der Fachkraft für Abwassertechnik, der Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, dem Fachangestellten für Bäderbetriebe und dem Forstwirt bilden die Gemeinde Eschenburg, Gemeindewerke und Verbände ebenfalls in Berufen aus, die sehr viel mit Energie zu tun haben. „Wenn die Corona-Krise vorüber ist, werden wir gerne auch wieder die Microgasturbine am Klärwerk vorstellen und im Schwimmbad zeigen, was der Trick am Außenbecken ist“, verspricht Bürgermeister Götz Konrad
Staunten nicht schlecht: Der Vorstand der Naturlandstiftung Lahn-Dill um Vorsitzenden Horst Ryba (links) besichtigte das Freizeitbad „Panoramablick“. Otto Schlemper (rechts) konnte den langjährigen Vorstandskollegen vieles aus der 50-jährigen Geschichte der Einrichtung erzählen. Bei einer Technik-Tour erlebten die Gäste, wie hier auch bei hohem Energieaufwand ökologisch und ökonomisch gearbeitet wird. (Foto: Konrad)
Über den praktischen Umweltschutz hat sich der jüngste Besuch im Bad gefreut: Der Vorstand der Naturlandstiftung Lahn-Dill hat sich das Freizeitbad „Panoramablick“ bei einer Technik-Tour genauer angeschaut. Die Experten um Vorsitzenden Horst Ryba staunten nicht schlecht über die „Betriebsgeheimnisse“, die Badleiter Frank Happel und Verbandsvorsteher Götz Konrad bei dem Rundgang verrieten.
Beispiel Wasser und Abwasser: Bevor das Wasser in den Kanal gespült wird, hat es im Freizeitbad dreifachen Dienst geleistet. Zunächst ist das Nass freilich Grundlage fürs Badevergnügen. Wenn es über den Beckenrand geht, wird es im früheren Öltank unter dem Becken gesammelt und wirkt dort als Wärmetauscher: Das kältere Wasser für die Nachspeisung verläuft in Leitungen durch den großen Tank unter dem Becken und wird schon mal um ein paar Grad erwärmt, bevor es in die Heizung geht. Und aus dem 50.000 Liter großen Tank mit gebrauchtem, aber durch ständiges Filtern saubere Wasser speist sich der Dampfstrahler-Betrieb beim Reinigen und die Toilettenspülung. Erst dann geht das Wasser seinen Gang als Abwasser in den Kanal.
Die Vorstandsmitglieder der Naturlandstiftung Lahn-Dill folgten nicht nur der Einladung von Verbandsvorsteher Götz Konrad, sondern freuten sich dabei auch über ein Wiedersehen mit einem langjährigen Wegbereiter und Wegbegleiter: Eschenburgs Ehrenbürgermeister Otto Friedrich Schlemper war auch viele Jahre Vize-Vorsitzender in der Naturlandstiftung und hat vor allem das Projekt aufm Roth lange begleitet. Und dem Besuch konnte Schlemper vieles aus den Anfangsjahren des Bades erzählen, schließlich hatte er den Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ im November 1969 gegründet. Und auch die ersten Spar-Tricks wie der Thermo-Behälter unterm Außenbecken fallen in seine Amtszeit. Wie sich die Technik bis heute Schritt um Schritt verbessert hat, konnte Otto Schlemper indes zufrieden bei dem Rundgang feststellen.
Interesse an einer Technik-Tour im Freizeitbad?
Wer Interesse an einer Technik-Tour hat, kann zum einen den festen Termin nutzen: Am 3. Oktober hat nicht nur das Freizeitbad von 7 bis 17 Uhr geöffnet, sondern „Panoramablick“ macht auch mit beim „Türöffnertag“ der Fernseh-Maus. Dafür gibt es um 11, 13 und 15 Uhr eine Führung, für die man sich anmelden kann. Auch wer Interesse an einer gezielten Technik-Tour hat, kann sich unter buergermeister@eschenburg.de per E-Mail oder im Bad melden. Mehr Informationen über einen Rundgang durch die Technik des Schwimmbades gibt es unter www.freizeitbad-panoramablick.de/techniktour im Internet.
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