Autorarchive: Götz Konrad

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (30.03.2023)

Zur Sitzung der Gemeindevertretung am 30.03.2023 berichtet Bürgermeister Götz Konrad.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Ideenwettbewerb um Ehrenteller: Für die Neugestaltung unseres „Ehrentellers“ oder einen Nachfolger als Auszeichnung fürs Ehrenamt hat der Gemeindevorstand einen Ideen-Wettbewerb gestartet. Als Preis wird eine Schwimmbadkarte im Wert von 50 € ausgelobt. Die Ideen sollen bis zum 30.09.2023 gesammelt werden.
  1. Gespräche zur Gesundheitsversorgung: Mit Dr. Johannes Rein von der IWG-Gruppe, mit dem Landarztnetz, einzelnen Ärzten und Interessenten an einer Zusammenarbeit laufen Gespräche. Nach den Ferien kommen die beiden Gemeindevorstände von Eschenburg und Dietzhölztal zusammen, um Möglichkeiten der Kooperation unter den Kommunen zu diagnostizieren.
  1. Glasfaser bis Ende März gratis buchen: Bis Ende März können bei der Telekom noch kostenlos Hausanschlüsse gebucht werden, was weitere Bauarbeiten nach sich ziehen wird. Die Mängelliste ist von den beteiligten Firmen dann abzuarbeiten. Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und den Tarifen der Telekom:
  • Telekom Partner expert klein Dillenburg, Herwigstraße 30, 35683 Dillenburg
  • Telekom Shop Dillenburg, Hauptstr. 90, 35683 Dillenburg
  • Radio Weller, Hauptstr. 101, 35745 Herborn
  • telekom.de/glasfaser
  • 0800 22 66100
  1. Hunde in Feld und Wald anleinen: „Hunde sind während der Brut- und Setzzeit (15. März bis einschließlich 15. Juli) im Wald und auf Wiesen an der Leine zu führen“, heißt es in der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Eschenburg. Und das steht auch so auf jedem Hundesteuerbescheid. Diese Anleinpflicht ist von der Gemeindevertretung eingeführt worden, um die Tiere in der Natur zu schützen: In dieser Zeit brüten Tiere und bringen ihre Jungen zur Welt, deshalb ist Vorsicht geboten. Dabei muss ein Hund erst gar nicht „wildern“, schon ein neugieriges Schnüffeln stört schon mehr als wir ahnen. Und weil im jetzt rasch sprießenden Gras, am Waldesrand und am Ufersaum die „Kinderstube der Natur“ Vorrang hat, müssen wir auch unsere treuesten Vierbeiner an die Leine nehmen.
  1. Neue Stiefel für die Feuerwehr: Die notwendige Schutzkleidung liefert die Firma K&S Feuerwehrtechnik (Hungen), die mit 18.842,46 € das wirtschaftlichste unter den zwei vorliegenden Angeboten abgegeben hat.
  1. Hilfe statt Rechnung schicken: Die Stadt Haiger dankt mit einem Schreiben vom 22.02.2023 für die vielfältige Hilfe beim Waldbrand im August 2022. Im Gesetz steht für einen solchen Fall, dass diese gegenseitige Hilfe unentgeltlich erfolgt. Die Gemeinde Eschenburg hat Schläuche, Armaturen und andere Ausrüstungsteile, welche bei dem Einsatz zerstört wurden bzw. wir nicht zurückerhalten haben, für knapp 4.000 € ersatzbeschafft. Auch der mobile Löschwasserbehälter, der nach dem Waldbrand nicht mehr zu gebrauchen ist, wird uns in der Neubeschaffung rd. 5.000 € kosten. Auf der Ebene der Bürgermeister-Kreisversammlung soll nun eine Vereinbarung ausgearbeitet werden, die bei einer solchen gegenseitigen Hilfe den Verzicht auf Kostenerstattung grundsätzlich festlegt. Tenor: Wir schicken uns gegenseitig Hilfe und keine Rechnungen! Diese Vereinbarung wird von der Gemeindevertretung zu beschließen sein.
  1. Gespräche mit Gemeindebrandinspektoren: Nach einer ersten Runde bei der Ernennung neuer und Ehrung ausscheidender Wehrführer hat der Gemeindevorstand mit den Beratungen begonnen, wie die professionelle Hilfe im Ehrenamt weiter entlastet und unterstützt werden kann. In einer zweiten Runde ging es konkret um hauptamtliche Gerätewarte, wie sie z. B. im Kreis Gießen auch bei Kommunen gleicher Größe eingeführt worden sind. Diese Lösungen sind nun genauer zu betrachten und zu besprechen.
  1. Zukunfts-Beruf Zerspanungstechniker: Beim nächsten „Bürger-Forum online“ am 26. April geht es um Zerspanungsmechaniker und andere Zukunfts-Berufe. Damit doch noch eine Klasse an der Berufsschule in Dillenburg gebildet werden kann, werden bis August ein Dutzend neue Auszubildende in der Region gesucht. Wir helfen mit unserer Video-Veranstaltung, die um 20 Uhr beginnt. Informationen und Zugangswege über eschenburg.de/forum im Internet.
  1. Aussteller und Ausbilder anmelden zur Energie-Messe: Am 11. + 12. November steigt die elfte Auflage der Beratungsbörse (jeweils 11 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle). Neben Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht es hierbei verstärkt um die E-Berufe, mit denen Energiewende und Klimaschutz gelingen können. Aussteller, Ausbilder und Referenten sollten sich alsbald anmelden. Mehr Informationen unter endlich-energie.de im Internet.
  1. „Eschenburg UNTERNEHMEN“: Unter dem Stichwort ist ein Runder Tisch für Wirtschaft & Gesellschaft eingerichtet. Die Termine sind für dieses Jahr eingerichtet, die Themen werden gesammelt und dann gemeinsam angegangen. Die Termine sind 17. Mai, 6. September und 28. November. Treffpunkt ist – soweit nichts anderes vereinbart und unter eschenburg.de/unternehmen bekannt gegeben wird – jeweils 20 Uhr das Sitzungszimmer 1.01 im Rathaus. Als Themen für das Treffen im Mai sind geplant: Zukunft für Zukunfts-Berufe, „Regional-Portal – von der Such-Maschine zur Find-Gemeinschaft“, Wegweiser-System fürs Gewerbegebiet Heerfeld, Ortspläne in den Vitrinen und Energie-Messe. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer in Kontakt kommen und auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich bei buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.  
  1. Energiesprechstunde und -Beratung: Für die „Energiesprechstunde“ im Rathaus laufen die Anmeldungen telefonisch über die Rathaus-Zentrale (02774) 915-0 während der Dienstzeiten. Die „Energiesprechstunde“ im Rathaus findet jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr statt und wird von der Verbraucherzentrale Hessen kostenlos angeboten. Ratsuchende erhalten Tipps zum Sanieren und Energiesparen sowie Informationen zur Bestandssanierung, Heiztechnik, Regenerativen Energien und Fördermöglichkeiten. Neben der monatlichen Energiesprechstunde im Eschenburger Rathaus gibt es auch die Möglichkeit, Energieberater Bernd Schütz für einen Vor-Ort-Termin zu buchen. Einen Vor-Ort-Termin macht man direkt mit Bernd Schütz aus. Der Bauingenieur ist erreichbar per E-Mail an ibwbautechnik@web.de, Telefon (02774) 921843 sowie mobil (0152) 09832874. Eine Energieberatung zuhause kostet 30 € Gebühr.  
  1. „Aufholen nach Corona“: Für das Aktionsprogramm stehen der Gemeinde 10.384,36 € zur Verfügung für Vereine und Veranstaltungen. Um Zuschüsse auf 39 Anträge zu verteilen, werden wir 50 % der beantragten Zuwendung bewilligen und auf maximal 2.000 € Gesamt-Zuschuss pro Verein/Veranstalter deckeln. Wenn alle Aktionen so stattfinden, würde das in Summe 12.115 € Förderung bedeuten. Was fehlt, wird aus Mitteln der Gemeinde ergänzt.
  1. Benefiz-Konzert und Spendenportal beflügeln „Stiftung für Eschenburg“: Das Konzert zugunsten der „Stiftung für Eschenburg“ haben Mark Heinzel und seine Ehefrau Viktoria Lakissova in der Aula der Holderbergschule gegeben. Mit Bratsche und Flügel spielten sie Beethovens „Notturno für Viola und Klavier D-Dur, op. 42“ und die „Sonate für Viola und Klavier f-moll, op. 49“ von Anton Rubinstein (mehr über das Benefiz-Konzert, die beiden Musiker und die Vorgeschichte unter eschenburg.de/benefizkonzert). Statt eines Eintritts wurde um Spenden und weitere Stiftungen gebeten für die „Stiftung für Eschenburg“, die sich auch den Schulen, Spielstätten und vor allem Spielplätzen verpflichtet sieht. Im „Klingelbeutel“ waren spontan 713,39 €. Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft, die eigens von der Sparkasse Dillenburg gegründet worden ist, gibt es auch für die „Stiftung für Eschenburg“ ein Spendenportal, das online ganz einfach über einen QR-Code erreichbar ist. Mehr unter www.eschenburg-de/stiftung im Internet.
  1. Neueintritte nähren Chance für Neustart beim KKED: Wenn der 1989 gegründete Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal bis zur Mitgliederversammlung am 5. Mai einen neuen Vorstand findet, muss keine Auflösung des Vereins beschlossen werden. Ob und wie es weitergeht, entscheiden die Mitglieder bei der Mitgliederversammlung am 5. Mai. Informationen und Beitrittsformulare gibt es unter kked.de im Internet.
  1. Eschenburg hilft… Gemeinde mietet Wohnungen und Häuser an: Für Flüchtlingsunterbringung mietet die Gemeinde Eschenburg Wohnraum an. Für den April hat der Lahn-Dill-Kreis die Zuweisung von 19 Flüchtlingen aus der Ukraine an die Kommune angekündigt. Um nicht Dorfgemeinschaftshäuser und Mehrzweckhalle belegen zu müssen, sucht die Gemeinde weiter Wohnraum und brauchbare Möbel. Für Angebote und Anfragen ist die E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de eingerichtet worden. Unter der Adresse eschenburg.de/hilft gibt es weitere Informationen im Internet.
  1. Sprache als Schlüssel: Für das Sprachförderungs-Programm „Hippy“, das vom DRK-Kreisverband organisiert wird, stellt die Gemeinde jährlich 1.600 € bereit, solange Familien in Eschenburg betreut werden.
  1. Vertrag für Familienzentrum: Für Begegnungs- und Familienzentrum haben die Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal mit dem Verein „Das Projekt – Soziale Arbeit Eschenburg Dietzhölztal“ (projekt-ev.de) den Kooperationsvertrag abgeschlossen. Zur Finanzierung tragen die beiden Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal für das Jahr 2023 mit einem Anteil von je 18.500 Euro bei. Zur Deckung der Inflation wird der Beitrag jährlich um 2 % erhöht. Nach spätestens 5 Jahren soll die Refinanzierung gemeinsam überprüft werde.
  1. Vereinbarung für Netzwerk Jugend fortführen: Die Förderung für unser „Netzwerk Jugend Eschenburg + Dietzhölztal“, seit Mai 2023 auch getragen vom Verein „Das Projekt – Soziale Arbeit Eschenburg Dietzhölztal“ (projekt-ev.de), soll nach den ersten zwei Jahren verlängert werden, ebenso mit einer jährlichen Erhöhung des Zuschusses um 2 %.
  1. Vergaben: Durch die frühe Haushaltsgenehmigung konnten die Ausschreibungen plangemäß früh erfolgen und bereits folgende Vergaben beschlossen werden:  
  • Straßenunterhaltung Jahresvertrag: Die Firma Grimm (Herborn) in der ARGE Grimm/Bernshausen-Bau war unter sieben Angeboten am günstigsten.
  • Feldwege und Gewässerunterhaltung: Firma Gerhardt & Weigel (Haiger) bester Anbieter unter 5 Offerten.
  • Flurstraße: 17 Firmen hatten die Ausschreibungsunterlagen heruntergeladen, 8 abgegeben. Für anstehende Tief- und Leitungsbauarbeiten wird die Firma Bernshausen-Bau GmbH & Co.KG (Bad Laasphe) zum Angebotspreis von 248.927,65 € brutto beauftragt. Das teuerste Angebot lag bei fast 358.000 €.
  • Oranienstraße & Talstraße: Für die Tief- und Leitungsbauarbeiten haben sich 16 Firmen interessiert und davon 9 beworben. Firma Hönig & Müller GmbH & Co.KG (Sinn) ist mit 215,458,89 € brutto am günstigsten. Das teuerste Angebot rangiert bei über 339.000 €.
  • Schwarzbachstraße: Die Firma Hans-Georg Grimm GmbH & Co. KG (Herborn) besorgt die Tief- und Leitungsbauarbeiten zum Brutto-Preis von 093,43 €. Der teuerste der sieben Bieter wollte dafür fast 347.000 €
  • Dachabdichtungsarbeiten (Dienstleistungszentrum und KiTa Simmersbach) besorgt Firma Thilo Reh zum Paket-Preis von rd. 87.000 €. Ein zweites Angebot lag bei über 151.000 €.
  • Schreinerarbeiten (Austausch Kunststofffenster in den Kindertagesstätten Eiershausen, Simmerbach und Hirzenhain/Bahnhof) besorgt die Firma Jochen Bach (Eschenburg) zum Angebotspreis von 33.983,43 €. Sechs Firmen wurden aufgefordert, die Ausschreibungsunterlagen als Download zu beziehen, drei Firmen haben davon Gebrauch gemacht.
  • Trockenbauarbeiten (KiTa Simmersbach) soll die Firma Donath Heimdecor GmbH & Co. KG (Eschenburg) möglichst in den drei Wochen Schließung während der Sommerferien besorgen, nachdem sie mit 20.010,98 € brutto das günstigste der drei eingegangenen Angebote hatte.
  1. Hilfe für den Wegebau: Als Nachfolger des 15 Jahre alten Anbaugeräts für die Unterhaltung von Feld-, Wald- und Wirtschaftswegen kaufen wir einen Anbaugrader des Herstellers HEN bei der Firma Fuchs (Eschenburg) zu dem Netto-Gesamtpreis von 25.712 €.
  1. Baulücken- und Leerstandsbörse: Um den Bedarf an Bauplätzen zu belegen und Leerstände durchs „Lotsen“ verhindern zu können, soll eine Baulücken- und Leerstandsbörse auf der Internetseite der Gemeinde eingerichtet werden.
  1. Neuer Maurer für Bauhof: Die neu geschaffene Stelle am Bauhof konnte besetzt werden. Der neue Mann kommt zum 1. Mai.
  1. Ansprechpartner für Radverkehr gesucht: Per Ausschreibung sucht die Gemeinde Eschenburg eine oder einen ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten. Es wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 € pro Monat sowie ein Sitzungsgeld für die Teilnahme an Sitzungen mit dem Thema Radverkehr gezahlt.
  1. Mitmachen beim „Stadtradeln“: In der Zeit vom 01.-21.07.2023 nimmt der Kreis und viele seine Kommunen teil beim Stadtradeln (stadtradeln.de). Bei diesem Wettbewerb kann jeder 21 Tage in die Pedale treten für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in seiner Kommune.

Kommission Zukunft

Die „Kommission Zukunft” (kurz: KommZu – im Internet zu finden unter www.eschenburg.de/zukunft) setzt sich für Umwelt, Natur und Klimaschutz sowie für nachhaltiges Planen und Bauen ein. Derzeit werden folgende Aktionen unterstützt:

  • Aktion saubere Landschaft: Mit einem Verpflegungszuschuss wird die „Kommission Zukunft“ alle Aktionen begleiten und dafür die Werbetrommel rühren. Nachdem in Wissenbach Ende März die Umwelttage mit vielen Kindern und Jugendlichen gestartet worden ist, stehen die nächsten Termine an:
    • 04.2023 14:00 Uhr Hirzenhain, Treffpunkt am Feuerwehrhaus, Abschluss Alter Friedhof
    • 04.2023 10:00 Uhr Simmersbach, Treffpunkt u. Abschluss am Dorfweiher
    • 04.2023 16:00 Uhr Roth, Treffpunkt und Abschluss an der Schutzhütte
    • 04.2023 10:00 Uhr Eibelshausen, Treffpunkt und Abschluss am Vereinsheim des Verkehrs- und Verschönerungsvereins im Dombach
    • 05.2023 10:00 Uhr Eiershausen, Treffpunkt Festplatz 
  • „Baby-Baum“ im „Bürgerwald“: Die nächste Pflanzaktion ist am 22.04.2023 um 10 Uhr. Der Weg zum „Bürgerwald“ ist ab dem Bauhof ausgeschildert. Für Neugeborene übernimmt die „KommZu“ die Kosten für die Pflänzchen, somit können Familien für ihren Nachwuchs einen Baum wachsen lassen. Für Spenden und Infos sind unter buergerwald-eschenburg.de weitere Infos zu finden.  
  • „Unser Dorf soll grüner werden”: Statt den Garten mit Schotter zu einer Wüste zu verwandeln und lieber mit mehr Grün das Klima zu schützen, soll im Herbst eine Pflanzaktion für zuhause angeboten werden. Interessenten bekommen Tipps von heimischen Experten und auch ein Bäumchen geschenkt zum Selberpflanzen.

Bearbeitete Beschlüsse

  • Defibrillatoren (06.10.2022, TOP 19): Der Auftrag zur Beschaffung von 8 Defis ist erteilt worden an Jürgen Hoffmann (Angelburg), der mit 14.784,56 € das günstigste von 3 Angeboten vorgelegt hatte. Davon sollen 7 Geräte zentral in jedem Ortsteil, einschl. Hirzenhain/Bhf. angebracht werden. Die Anbringung erfolgt im Außenbereich eines Gebäudes. Ein weiteres Gerät soll im Rathaus vorgehalten werden, welches für größere Veranstaltungen vermietet wird.
  • Planungsrechtliche Steuerung von Vergnügungsstätten (16.02.2023, TOP 10): Über die Möglichkeiten, einen entsprechenden Bebauungsplan nach § 13 BauGB aufzustellen, hat die Verwaltung eine Informations-Vorlage erarbeitet. Der Gemeindevorstand gibt diese Vorlage allen drei Ausschüssen zur Kenntnis und empfiehlt der Gemeindevertretung, entweder im Nachtragshaushalt oder im kommenden Haushalt die nötigen Mittel bereitzustellen. Darüber hinaus bittet der Gemeindevorstand um Vorschläge, welches Gebiet überplant werden soll.

Eibelshausen: 

  1. Der Sportverein „Grün-Rot“ Eibelshausen hat den ausgehandelten Pachtvertrag fürs Holderbergstadion unterschrieben. Nun können die Pläne für eine Sanierung gemeinsam angegangen werden.
  1. In der Rehgartenstraße sind noch Mängel zu beseitigen. Nachdem die mit dem Projekt beauftragte Firma unseren Aufforderungen nicht nachgekommen ist, haben wir gemäß § 8 VOB/B den Vertrag fristlos gekündigt und melden Schadenersatzansprüche an. Abgerechnet werden nur die erbrachten Leistungen, mit den ausstehenden Arbeiten ist ein anderes Unternehmen zu beauftragen.
  1. Für die Eiershäuser Straße kam aus der Bürgerschaft die Anregung, einen Fußgängerüberweg einzurichten. Da es eine Gemeindestraße ist und die Gemeinde für die Kosten aufkommen müsste, ist das Thema genau zu beobachten und bewerten. Weil es keinen einzelnen Weg zu den Schulen gibt, sondern verschiedene, ist eine Überquerungshilfe schwer zu platzieren. Womöglich wäre ein mobiles Messgerät für Tempo-Kontrollen hier sinnvoller, was aber aus dem Haushaltsplan gestrichen wurde. Wichtig ist, dass Unfälle der Polizei gemeldet werden, damit sie auch dort in der Statistik stehen.

Hirzenhain:

  1. Für einen Windpark unserer Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH am Mattenberg/Hornberg sind die seit Herbst 2021 laufenden Verhandlungen mit den privaten Partnern ins Stocken gekommen. Das gilt auch für den Bestandswindpark in Hirzenhain, aus dem die LDBE gerne einen Solarpark für GmbH und Genossenschaft gestalten wollte. Am Hornberg könnte eine Windkraftanlage im Ensemble mit der Energie-GmbH realisiert werden, wofür die kommunalen Grundstücke bereitgestellt sind. Auf den privaten Grundstücken alleine kann keine Anlage gebaut werden. Sollte die LDBE dort nicht bauen, wird auch die Gemeinde und alle anderen Beteiligungsmöglichkeiten leer ausgehen.
  2. Mit einer tollen Chronik und vollem Programm wird das große Jubiläum 100 Jahre Segelfliegerclub Hirzenhain gefeiert. Wie auf der Internetseite sfc-hihai.de nachzulesen ist, sind am 12. Mai der Festgottesdienst, am 13. Mai der Festkommers, das Fliegerfest zu Pfingsten (26.-28. Mai), ein Festzug am Pfingstmontag (29. Mai) sowie ein Oldtimer- und Doppeldecker-Treffen & Fly In (8. + 9. Juli) und ein Seglertreffen (23.+24. September) die Höhepunkte.

Wissenbach:

  1. Zum Bau eines neuen Dorfplatzes sind die Pläne mit dem Ortsbeirat abgestimmt, nun wird der Abriss des Alten Rathauses angegangen. Nach dem Schadstoffgutachten (Kosten: 4.928,39 €) kann nun der „Bauantrag“ zum Abriss des alten Rathauses in Wissenbach gestellt werden. Der für 60.706,66 € erteilte Abriss-Auftrag erhöht sich um weitere 4.938,50 €, die für die Entsorgung von 15 m2 Fliesenkleber aus der Küche anfallen. Damit steigen die Kosten für den reinen Abriss auf 66.545,16 €.
  1. Für einen Outdoor Fitnesspark an der Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“ haben wir einen Förderantrag ans Regionalbudget beim Lahn-Dill-Bergland gestellt. Die Idee des Ortsbeirates, mit diesem Förderprogramm für Wissenbach Bänke zu beschaffen, geht leider nicht so einfach. Auch bei diesem Förderprogramm sind die Vorgaben und Vorschriften vielfältig.
  1. Der Rassegeflügelzuchtverein 1958 Wissenbach hat sich aufgelöst. Das restliche Vereinsvermögen in Höhe von 1.876,16 € geht an den Förderverein der Kita „Meisennest“.

Simmersbach:

  1. Die Pläne für das Feuerwehrgerätehaus in Simmersbach sind mit der Wehr abgestimmt. Nun werden Unfallkasse Hessen und der Technische Prüfdienst einbezogen.
  1. Manfred Geil erhält den Ehrenamtspreis der Gemeinde Eschenburg für sein treues Engagement. Von 1974 bis 2000 war er Vorsitzender des Verschönerungsvereins in Simmersbach, danach der Hüttenwart der Schutzhütte. Von 1993 bis 2006 in der Gemeindevertretung und danach bis 2011 im Ortsbeirat Simmersbach hat er die Gremien der Gemeinde unterstützt. Mit der Urkunde soll ab jetzt der Ehrenamtspreis mit einem Füller im Etui als Geschenk verliehen werden.
  1. Wie ein „Dorfplatz“ in Simmersbach günstig gestaltet werden kann, will der Ortsbeirat klären.
  1. Widersprüche zum Straßenbeitrag „Obere Lenzstraße“ und „Feldstraße“ wurden zurückgezogen. Nur ein Widerspruch zum Erschließungsbeitrag „Obere Lenzstraße“ wird nun an den Anhörungsausschuss des Lahn-Dill-Kreises weitergeleitet, nachdem der Gemeindevorstand dem Widerspruch nicht abhelfen kann.

Eiershausen:

  1. Für die Obstbaumanlage „Im Winkel“ werden weitere Obstbaumpaten gesucht. In der Obstbaumanlage „Im Winkel“ Eiershausen stehen insgesamt 80 Obstbäume, die als Ausgleich für das Gewerbegebiet Heerfeld angelegt worden sind. Für Obstbaumpatenschaften sind 43 Obstbäume vergeben und noch 37 verfügbar. Mehr Informationen unter eschenburg.de/obstbaumpate im Internet.
  1. Für die Bauarbeiten in der Flurstraße sind die Anlieger in einer Versammlung informiert worden. Mitte Mai sollen die Erneuerung von Kanal, Wasserleitung und Straße beginnen. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt 10 bis 12 Wochen.
  1. Mit einem Informations-Schreiben sind die Anlieger der Schwarzbachstraße über die Baustelle informiert worden, die in den Sommerferien beginnen soll und voraussichtlich über zehn Wochen durchs Dorf „wandert“ von der Abzweigung Betzelbachstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Eibelshausen. Die Gemeindewerke Eschenburg planen, in diesem Abschnitt den Abwassersammler zu erneuern. Der aktuell im Gehweg (Südseite) liegende Kanal wird stillgelegt und durch einen neuen Kanal ersetzt, der dann in der Fahrbahn der Schwarzbachstraße (L3043) verlegt wird. In dem Zuge wird die Gemeinde die Gehwegoberfläche der Südseite grundhaft erneuern. Zusätzlich wird die Bushaltestelle im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses barrierefrei ausgebaut.

Gemeindewerke Eschenburg

  • Hochbehälter-Sanierung teurer: Die Betonsanierungsarbeiten für den Hochbehälter „Arthel“ sind von Betriebskommission und Gemeindevorstand ausgeschrieben und wegen der Eilbedürftigkeit vergeben worden, auch wenn die Kosten die Haushaltsmittel übersteigen. Im Wirtschaftsplan sind mitsamt den Planungskosten 450.000 € eingeplant. Das wirtschaftlichste der sechs Angebote kam von der Firma GFB (Essen) mit einem Netto-Preis von 476.953,22 € für die Erneuerung der Wasserkammern des Hochbehälters. Mit dem Honorar für den Planer fallen für das Projekt insgesamt 522.559,11 € an. Die Summe liegt damit rund 73.000 € über dem Ansatz im Wirtschaftsplan. Weil die Erneuerungsarbeiten im Hochbehälter erforderlich sind, um die Trinkwasserqualität sichern zu können, wird die Gemeindevertretung gemäß § 100 HGO über die Mehrkosten informiert.
  • Jahresverträge verlängert: Als Bauunternehmen hilft die Bietergemeinschaft Gerhardt & Weigel (Haiger) und Erich Oppermann GmbH (Dietzhölztal) auch weiterhin den Gemeindewerken. Bei der Ausschreibung im vergangenen Jahr waren zwei Verlängerungs-Optionen abgefragt, von denen die erste gezogen wird und das bewährte Gespann weiter beschäftigt. Für die Regulierung von Schachtabdeckungen bekommt die Fa. Oppermann den Jahresvertrag ebenfalls das erste Mal verlängert.
  • Gemeinsame Finanzierung prüft: Die Wasserwerke Dillkreis Süd wollen prüfen, ob ihr Bauprogramm – in den Jahren 2024 bis 2028 stehen Investitionen für etwa 6 Mio. € an – auch über Investitionszuschüsse der zwölf Mitgliedsgemeinden finanziert werden kann.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Planung für Neubau wird ausgeschrieben: Nachdem der Vorstand im Januar beschlossen hat, die Planung und das Bauprogramm auszurichten auf einen zukunftsfähigen Neubau, wird die Planung neu ausgeschrieben. Die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner hatte zuvor dargelegt, dass nur ein Neubau der Kläranlage die steigenden Anforderungen in der Abwasserbehandlung zukunftssicher leisten kann. Gegenüber einer Sanierung mit etwa 16 Mio. € ist der Neubau auf dem Gelände der Klärschlammvererdungsanlage mit bislang grob kalkulierten 28 Mio. € teurer, aber günstiger als ein Neubau im Bereich der bisherigen Teichanlage in Wissenbach, was mit 33 Mio. € angenommen wurde.   
  1. Gas und Glas bis zum Klärwerk: Ein Erdgasanschluss bis zur Kläranlage steht im Bauprogramm 2021-2026 des Abwasserverbandes „Obere Dietzhölze“, um die Prozessleistung zu optimieren. Die EAM ist zum Angebotspreis von 84.874,17 € mit dem Bau beauftragt worden. Ein Glasfaseranschluss wird dabei mitverlegt.  
  1. Neue Ausbildung: Eine junge Frau, die bereits ein Praktikum am Klärwerk absolviert hat, beginnt im Sommer die Ausbildung zur „Fachkraft für Abwassertechnik“. Der vorherige Auszubildende hat in einem spezialisierten Industrie-Betrieb eine Stelle gefunden, wo seine Kenntnisse in der Labortechnik gefragt sind.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Hohe Reichweite: Die Besucher-Befragung Ende Januar und Anfang Februar hat gezeigt, dass das Freizeitbad „Panoramablick“ eine hohe Reichweite in der Region hat. Gezählt wurden die Besucher, die ein Ticket gelöst haben. 22 % der Besucher kommen aus Eschenburg, 10 % aus Dietzhölztal. Bei der Besucher-Befragung 2012 waren es noch 28 und 17 Prozent aus den beiden Gemeinden. Deutlich gestiegen ist der Anteil der Dillenburger: 21 % unserer Bad-Besucher kommen aus der Oranierstadt, wo das „Aquarena“-Schwimmbad wegen Sanierung geschlossen ist. Vor zehn Jahren kamen 8 % aus Dillenburg.  
  1. Kreis zahlt mehr fürs Schulschwimmen: Seit 2018 zahlt der Lahn-Dill-Kreis für jeden Teilnehmer am Schulschwimmen 4 €. Der Lahn-Dill-Kreis will seine acht Schwimmbäder fürs Schulschwimmen – derzeit gibt es Hallenbäder in Aßlar, Dillenburg, Ehringshausen, Eschenburg/Dietzhölztal, Haiger,  Solms, Wetzlar und Lahnau – stärker unterstützen und hat für 2022 rückwirkend auf 5,50 € erhöht.  Ab 2023 sollen pro Teilnehmer 10 € als Kostenerstattung fürs Schulschwimmen kommen. Mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wird ebenso abzurechnen sein. Mittlerweile nutzen 14 Schulen aus der Region das Freizeitbad „Panoramablick“ fürs Schulschwimmen: Neben der Holderbergschule sind hier die Grundschulen aus Dietzhölztal (Ewersbach, Mandeln, Steinbrücken, Rittershausen) und Eschenburg (Eibelshausen/Eiershausen, Wissenbach, Hirzenhain, Simmersbach), die Mittelpunktschule Breidenbach und die Grundschule Oberdieten aus dem Nachbarkreis sowie die Goldbachschule Frohnhausen, die Grundschulen Manderbach, Nanzenbach und neuerdings auch Dillenburg (Rotebergschule) am Start. Mittlerweile wollen auch drei Klassen der Wilhelm-von-Oranien-Schule den Schwimmunterricht im „Panoramablick“ starten.
  2. Bonus für Bäder: Bei unserer Befragung 2012 lieferte die Auswertung die Argumente für unseren Finanzierungs-Vorschlag für den KFA. 5 Prozent der Besucher kamen aus Biedenkopf, der Heimat unseres damaligen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, der unsere Frage für den „Kommunalen Finanzausgleich“ aufnahm, nur bei KFA-Reform 2016 noch nicht lösen konnte. Seitdem halten wir in unserem Bäder-Blog www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus Interessierte auf dem Laufenden. Mit den neuen Zahlen sagen wir mehr denn je zuvor: Ein Schwimmbad für alle braucht eine Finanzierung mit allen!
  1. Jubiläum „50 Jahre Freizeitbad“: Am 19.02.1973 war die Eröffnung. Seitdem hat sich viel getan. Für einen Foto-Rückblick suchen wir alte Aufnahmen, die das Schwimmbad im Wandel zeigen. Zusendungen an freizeitbad@eschenburg.de per E-Mail. Das Jubiläum „50 Jahre Freizeitbad“ wird am 26.08.2023 gefeiert mit einem Freizeitbad-Familien-Fest.
  2. Energie gezielt einsparen: Der Vorstand hat am 25.01.2023 beschlossen, die Fragen rund um die Themen Energie und Schwimmbad schriftlich zu beantworten und die Verbandsversammlung zu informieren. Wie wir errechnet haben, spart die Schließung des Außenbeckens pro Tag knapp 72 Euro an Energie-Kosten. Das Absenken der Beckenwassertemperatur im Schwimmerbecken um 1 Grad Celsius würde rund 12 € pro Tag sparen; bei 2 °C wären es etwa 24 €. Die zeitweise zitierten Einsparmöglichkeiten von 20 % für eine Absenkung von zwei Grad werden im Freizeitbad „Panoramablick“ nicht erreicht werden können, weil solche pauschalen Ansätze niemals die besonderen Gegebenheiten berücksichtigen. Investitionen in die Heizung, Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung sind in solchen Faustformel nicht enthalten. Deshalb sieht der Vorstand seine Strategie bestätigt, solange die Betriebskosten beherrschbar bleiben, die Eintrittspreise nicht anzupassen und das Angebot nicht zu verändern.
  1. Der „Motor“ läuft und läuft: Unser BHKW mit 50 kW elektrischer Leistung hat 2022 insgesamt 200.000 kWh Strom erzeugt. 114.716 kWh sind für den Eigenverbrauch gewesen (59%). 85.284 kWh sind eingespeist worden. Auf die Einspeisung verhalten wir eine Rückvergütung von 35.297 €. Für 200.000 kWh hätte das BHKW 4.000 Stunden mit „Vollgas“ fahren müssen. Das BHKW ist 2022 insgesamt 8.334 Betriebsstunden gelaufen. Der Motor hat demnach nur an 17,75 Tagen gestanden für Reparatur und Wartung.
  1. Lob für Hygiene und Sicherheit: „Insgesamt ist das Bad in einem guten hygienischen Zustand. Es ist beim Personal ein hohes Verständnis für die Belange der Hygiene und den sicheren Betrieb des Bades vorhanden. Die Badewasserproben waren in den letzten Jahren in Ordnung. Größere mikrobiologische und chemische Auffälligkeiten der untersuchten Parameter konnten nicht gefunden werden“, schreiben die Experten des Untersuchungsamtes nach einer Begehung Mitte März.
  1. Schließung nach Herbstferien: Für Revision, Reparaturen und Umrüstung der Beleuchtung auf LED soll das Bad in der Zeit vom 30. Oktober bis 12. November geschlossen werden. Für die kommenden Projekte im „Panoramablick“ wird gerade das neue Bauprogramm aufgestellt, über das die Gremien des Zweckverbandes und der beiden Gemeinden zu beraten haben.

Benefiz-Konzert für Bürgerstiftung 18.03.2023 in der Holderbergschul-Aula

Benefiz-Konzert und Spendenportal beflügeln die „Stiftung für Eschenburg“

Viel Spiel: Die neue Aula der Holderbergschule hat sich bei dem Konzert als schöner Saal präsentiert. (Fotos: Konrad)

Es war so etwas wie ein „Heimspiel“: Mit einem Benefiz-Konzert haben Viktoria Lakissova und ihr Mann Mark Heinzel die „Stiftung für Eschenburg“, dessen Großvater mit einer Schenkung den Grundstock dazu lieferte, beflügelt.

Die Aula der Holderbergschule wandelte sich zum Konzertsaal. Nicht nur für die rund 80 Zuhörer war es eine Premiere, sondern auch für das Pas de deux: Am Flügel der Holderbergschule und der Bratsche aus der in Eibelshausen begonnenen Sammlung der Familie Heinzel erklangen schöne Töne. Die Klavier-Professorin und der Amerika-Fachmann spielten die „​​​Sonate für Viola und Klavier f-moll“ von Rubinstein das erste Mal im Konzert – aber gewiss nicht das letzte Mal.

Schul-Leiterin Andrea Rink erinnerte daran, dass die Schenkung von Dr. Albert Heinzel seit den 80er Jahren viel für die Holderbergschule getan hat. Und auch nachdem die Heinzel-Schenkung zum Grundstock für die Bürgerstiftung geworden war, steht die Holderbergschule immer im Mittelpunkt: Die „Stiftung für Eschenburg“ habe den Austausch mit der Partnerstadt Becov nad Teplou ebenso unterstützt wie die Bibliothek und die Streuobstwiese. Dass Schülerinnen Apfelsaft aus eigenem Anbau in der Pause servierten, versteht sich da von selbst.

Freiwillig (von links) Felix Hermann und Julius Dobener (beide Trompete) und Tom Philipp (Posaune) spielten zum Auftakt Henry Purcells „Trumpet Voluntary“.

Im Vorprogramm waren ein Blechbläser-Trio und ein Holzbläser-Quartett der Holderbergschule zu hören, die sich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ als Gewinner empfohlen hatten.

Mit der Rubinstein-Sonate und Beethovens „Notturno für Viola und Klavier“ (D-Dur, op. 42) im ersten Teil wollte Familie Heinzel einen klangvollen Beitrag zur Bürgerstiftung leisten. Bürgermeister Götz Konrad hatte 2019 noch Angst vor einem neuen „Enkeltrick“, als Mark Heinzel im Rathaus in Eschenburg anrief. Albert Heinzel, geboren 1902 in Eibelshausen, hatte 1985 der Gemeinde Eschenburg aus dem Verkauf letzter Grundstücke das Sparbuch überlassen, dessen Erträge sozialen Zwecken dienen sollten; 1912 hatte die Familie eigentlich Eibelshausen den Rücken gekehrt und alle Brücken abgebrochen.

Hier hatten sich alle angestrengt. Die Blumen und Deko hatte der Kunst-Fachbereich arrangiert. Zum Umblättern der Noten zum rasanten Klavierspiel verpflichtete der Bürgermeister kurzerhand die eigene Tochter. Im Publikum fanden sich viele ein, die einen solchen Kultur-Leckerbissen lange vermisst haben und sich nach neuen Taten sehnen. Die Wetzlarer Musikschule schickte eigens einen Experten, der auch in Eschenburg Akteure und Spielstätten sucht für ein kreisweites Zusammenspiel.

Zum Spendenportal der StiftergemeinschaftStatt eines Eintritts wurde um Spenden und weitere Stiftungen gebeten für die „Stiftung für Eschenburg“, die sich der Schulen, Spielstätten und vor allem Spielplätzen verpflichtet sieht. „Wir wollen anstiften, Gutes zu tun. Die Stiftung lebt vom Mitmachen und Mutmachen“, sagte Bürgermeister Götz Konrad. „Und für ‚Leuchtturmprojekte‘ brauchen wir ‚Scheinwerfer‘“. Im „Klingelbeutel“ waren spontan 713,39 € und ein Baumarkt-Chip. Konstruktiv und kontinuierlich klingt das Konzert fort: Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft, die eigens von der Sparkasse Dillenburg gegründet worden ist, gibt es auch für die „Stiftung für Eschenburg“ ein Spendenportal, das online ganz einfach über einen QR-Code erreichbar ist.

Fotos und Infos zur „Stiftung für Eschenburg“ finden sich unter www.eschenburg-de/stiftung im Internet.

 

Bilderbogen

Sehen Sie hier einige Impressionen vom Benefiz-Konzert am 18. März 2023 für Bürgerstiftung.

 


Vorberichte:

Benefizkonzert beflügelt Bürgerstiftung

Beim Benefizkonzert für die Bürgerstiftung am 18. März um 16 Uhr in der neuen Aula der Holderbergschule geht es darum, gemeinsam Gutes zu tun. Ein Eintritt wird nicht erhoben, aber mit Spenden kann jeder die „Stiftung für Eschenburg“ unterstützen. Für Spenden, die vor Ort abgegeben werden, gibt es eine Quittung. Ganz bequem kann man sich mittlerweile auch online über ein Spendenportal der Stiftergemeinschaft beteiligen.

„Das Benefizkonzert am 18. März ist für uns der Beginn mit der Bürgerstiftung auch die Bürgerschaft zu beteiligen und gemeinsam kreative Ideen und Initiativen zu fördern“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. „Bei unserer „Mission: Mehr Spielplätze“ sind alle Altersklassen, Bevölkerungsschichten und Interessensgruppen dabei, da können wir auch mit der „Stiftung für Eschenburg“ noch viel miteinander erreichen.“

Die „Stiftung für Eschenburg“ hat als Heinzel-Schenkung begonnen: 1985 schenkte Dr. Albert Heinzel dem damaligen Bürgermeister Otto Friedrich Schlemper ein Sparbuch mit 20.000 DM, dessen Ertrag „für soziale Zwecke“ verwendet werden sollte. Vor allem an der Holderbergschule konnten damit viele Dinge begleitet werden, interessanterweise vor allem im musikalischen Bereich.

Die Heinzel-Schenkung bildete das Startkapital für die „Stiftung für Eschenburg“, die mit Hilfe der Sparkasse Dillenburg gestartet werden konnte. Davon las zufällig 2019 der Enkel, Dr. Mark Heinzel aus Potsdam. Familie Heinzel war davon angetan, wie nachhaltig in Eschenburg mit der Schenkung von Großvater Albert umgegangen wurde. Und es gab spontan die Idee zu diesem Benefizkonzert: Seit der Zeit in Eibelshausen sind die Heinzels eine musikalische Familie. Seit fünf Generationen spielt in jeder Generation mindestens ein Heinzel ein Streichinstrument. Und so lag es nahe, dass Mark Heinzel und seine Ehefrau Viktoria Lakissova, Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin, der Gemeinde Eschenburg ein gemeinsames Benefizkonzert anboten, das nun eine breite Beteiligung entwickeln kann. Mehr Informationen über die „Stiftung für Eschenburg“ unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet.


Anlass des Konzerts

Am 5. Dezember 1985 ging bei der Gemeinde Eibelshausen ein Schreiben ein. In diesem kündigte ein gewisser Dr. Albert Heinzel dem damaligen Bürgermeister der Gemeinde, Otto Friedrich Schlemper, eine Schenkung über 20.000 DM an, deren Erträge in der Gemeinde „für soziale Zwecke“, so der Wunsch des Schenkenden, verwendet werden sollten.

Die Gemeinde Eibelshausen nahm die Schenkung am 16. Dezember 1985 an; sie wurde im Januar 1986 wirksam. Mit den Erträgen konnten in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Projekte durchgeführt werden. Der Vorgabe des Stifters folgend wurde dabei vor allem die örtliche Schule bedacht.

Wer war dieser inzwischen weitgehend vergessene Albert Heinzel? Geboren 1902 in Eibelshausen, hatte er die Region mit seinen Eltern bereits 1912 in Richtung Norddeutschland, zunächst nach Brake, dann nach Delmenhorst, verlassen. Nach seinem Studium der Chemie in Göttingen hat er nahezu sein gesamtes Berufsleben im Dienst der BASF gestanden. Zuletzt war er Betriebsdirektor des Ammoniakwerks in Ludwigshafen. Seiner Heimatgemeinde Eibelshausen bewahrte der promovierte Chemiker offensichtlich zeitlebens ein freundliches Andenken; deshalb die Schenkung aus dem Jahr 1986.

Seit 2009 nahmen die Erträge aufgrund des allgemeinen Zinstiefs allerdings ab. Um wieder handlungsfähig zu werden, entschied die Gemeinde Eschenburg, das vollständig erhaltene Kapital von 10.225 € als Grundstockvermögen in eine Bürgerstiftung, die „Stiftung für Eschenburg“, einzubringen. Sozialen Zwecken, für die es sonst eher wenige Mittel oder gar keine Unterstützung gibt, soll die „Stiftung für Eschenburg“ dienen. Die Sparkasse Dillenburg stockte den Betrag um 5.000 € auf, weitere Spenden kamen in den letzten Jahren hinzu.

Zufällig las – 2019 – der Enkel, Dr. Mark Heinzel aus Potsdam, von der Gründung der „Stiftung für Eschenburg“. Er konnte sich erinnern, dass Großvater Albert 1986 von der Schenkung gesprochen hatte. Die Freude, dass das Kapital noch existierte und seiner ursprünglichen Bestimmung gemäß verwendet wurde, freute die noch lebenden Nachkommen. Mark Heinzel nahm Kontakt mit Bürgermeister Götz Konrad auf und bot der Gemeinde Eschenburg die Unterstützung der Familie für die Stiftung an: Denn ein Grundstockvermögen muss wachsen, damit eine Stiftung nachhaltig tätig werden kann. Mark Heinzel war selbst 11 Jahre lang ehrenamtlicher Vorstand einer Stiftung in Baden-Baden und weiß um die Notwendigkeit einer guten Kapitalausstattung.

Wie es der Zufall will, sind die Heinzels eine musikalische Familie. Seit fünf Generationen spielt in jeder Generation mindestens ein Heinzel ein Streichinstrument. Und so lag es nahe, dass Mark Heinzel und seine Ehefrau Viktoria Lakissova, Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin, der Gemeinde Eschenburg ein gemeinsames Benefizkonzert anboten, dessen Erlös vollständig in das Grundstockvermögen der „Stiftung für Eschenburg“ fließen soll. Das Konzert war für den Oktober 2020 geplant. Die Corona-Krise hat es immer wieder verzögert, bereits gefundene Termine mussten mehrmals abgesagt werden. Nun ist es so weit: Die Gemeinde Eschenburg und die „Stiftung für Eschenburg“ laden Sie herzlich zu diesem Benefizkonzert ein.

Die Ausführenden

Mark Heinzel, Viola, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Rio de Janeiro, studierte in Freiburg und Basel Musikwissenschaft, katholische Theologie und urgeschichtliche Archäologie. 1996 promovierte er mit einer Arbeit über die Violinsonaten Wolfgang Amadeus Mozarts. Seit seinem 9. Lebensjahr spielt er Violine, 1982 wechselte er zur Viola. Er ist Schüler von Karl-Heinz Schwarz, dem Geiger des früheren „Duo Classique“. Sein Studium der Musikwissenschaft schloss er 1996 mit einer Promotion über die Violinsonaten Wolfgang Amadeus Mozarts ab. Seit einem 2004 begonnenen Ausflug in die Bundespolitik wandelt Mark Heinzel beruflich seit vielen Jahren auf „Abwegen“: Seit 2013 ist er Leiter des Referats Nord- und Lateinamerika bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Berlin. 2012 hat er, nach langer Pause, wieder begonnen, Konzerte zu geben, insbesondere als Kammermusikpartner seiner Frau Viktoria Lakissova.

Viktoria Lakissova aus St. Petersburg begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Ihre erste Ausbildung erhielt sie in ihrer Heimatstadt. Ihre Studien bei Ekaterina Murina und Volker Banfield, in St. Petersburg und in Hamburg, schloss sie erfolgreich mit dem Konzertexamen ab. Seit ihrer Kindheit hat Viktoria Lakissova bei internationalen Klavierwettbewerben zahlreiche Preise errungen, unter anderem in Moskau, Sydney, Athen, Marsala, Mannheim und Bremen. 2002 wurde ihr zudem für ihre außerordentlichen künstlerischen Leistungen der Ritter-Preis der Hamburger Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung verliehen. Seit 2010 ist sie Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin. Sie konzertiert bis heute regelmäßig insbesondere im Bereich Kammermusik. Ihre Debüt-CD wurde von Radio Bremen produziert. Weitere Einspielungen wurden von Sony Classical und dem US-Label LaborRecords veröffentlicht. Dazu kommen Rundfunkaufnahmen für Radio Bremen und den NDR, Fernsehaufzeichnungen bei der ARD und Televisión Española.

Das Programm

Ludwig van Beethoven               Notturno für Viola und Klavier D-Dur, op. 42

Pause

Anton Rubinstein                         Sonate für Viola und Klavier f-moll, op. 49

 

Zum Programm

Wir kennen Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) heute vor allem als Komponisten großer Symphonien, berühmter Streichquartette, virtuoser Klaviersonaten.

Dass in seinem Schaffen zwei Werke für jeweils drei Melodieinstrumente enthalten sind, ist dagegen wenig bekannt: Die Serenaden op. 8 und op. 25. Beide sind vielsätzige Potpourris nach klassischen Vorbildern, z. B. dem Es-Dur-Divertimento Mozarts, KV 563.

Beide Werke, technisch und musikalisch durchaus anspruchsvoll, waren erfolgreich. Und so holte der Komponist beide nach einigen Jahren noch einmal hervor und bearbeitete sie für Melodieinstrument und Klavier: die Serenade op. 8, ursprünglich für Streichtrio geschrieben, bearbeitete er dabei für Viola und Klavier. Die originale Partitur blieb dabei nahezu unverändert. Interessant ist, dass er als Soloinstrument das mittlere, nicht das obere Register des ursprünglichen Werkes wählte.

Eingerahmt von einem Marsch entfaltet sich ein weitgefächertes musikalisches Spektrum: Nachdenklich der zweite Satz, das Adagio, lyrisch das Andante. Dazwischen erklingen fröhliche Tanz- und Variationssätze.

Anton Rubinstein (1829 – 1894) ist in Mitteleuropa wenig bekannt geworden. Aus der Musikgeschichte des russischen Zarenreichs sind weder sein Werk noch sein Wirken wegzudenken. Er stammte aus der kleinen Gemeinde Wychwatinzy im heutigen Transnistrien. Er galt zu Lebzeiten als einer der besten Pianisten der Welt. Als Wunderkind führten ihn ausgedehnte Konzertreisen schon früh durch ganz Europa. Für sein Musikstudium hielt er sich mehrere Jahre in Berlin auf. 1862 gründete er das St. Petersburger Konservatorium, das noch heute seinen Namen trägt und eine der weltbesten Ausbildungsstätten für Musiker ist.

Stilistisch steht Rubinsteins Werk in der Tradition großer romantischer Musik. Die Freundschaft zu Felix Mendelssohn-Bartholdy ist oft musikalisch hörbar. Leidenschaft und Dramatik kennzeichnen seine Werke, hierin beeinflusste er seine Nachfolgegeneration, insbesondere Peter Tschaikowski und Sergej Rachmaninov.

Auch die Sonate für Viola und Klavier reiht sich in diese Gestaltung großer Dramatik ein. Das groß angelegte viersätzige Werk zählt zu den bedeutendsten Sonaten für diese Besetzung. Voller Dramatik zeigt sich der Kopfsatz, gefolgt von einem Adagio im Duktus einer Dumka, einer Gattung nachdenklichen, rezitativischen Charakters aus der slowenisch-ukrainischen Volksmusik. Das ukrainische Wort „Dumka“ bedeutet übersetzt soviel wie „kleiner Gedanke“. Das stellenweise nahezu atonal klingende Scherzo lebt von seiner pointierten Rhythmik. Der furiose Schlusssatz ist ruhelos – ein virtuoses Petpetuum Mobile. In Westeuropa hat sich dieses großartige Stück slawischer Musik nie recht durchsetzen können: zu Unrecht.

Der Eintritt ist frei

Die Stiftung für Eschenburg bittet Sie um eine Spende, die dem Grundstockvermögen der Stiftung in voller Höhe zugutekommt.

Stiftung für Eschenburg – www.eschenburg.de/stiftung

 

Neue Gestaltung gesucht für Eschenburgs „Ehrenteller“

Ideen-Wettbewerb bis 30. September


Zeitlos in Zinn: Der „Ehrenteller“ der Gemeinde Eschenburg war bislang von der Wissenbacher Firma Grimm als Zinn-Teller gestaltet und gefertigt worden. (Foto: Konrad)

Gute Ideen sind gefragt – damals wie heute: Für den „Ehrenteller“ der Gemeinde Eschenburg sucht der Gemeindevorstand eine neue Gestaltung.

Als „Ehrenteller“ der Gemeinde Eschenburg ist seit mehr als 30 Jahren ein Zinn-Teller überreicht worden, den die Wissenbacher Firma Grimm mit viel Liebe zum Detail gestaltet und gefertigt hat. Alle sechs Ortsteile sammeln sich um den Eschenburgturm, den es eigentlich gar nicht mehr gibt.

Nach den „Richtlinien der Gemeinde Eschenburg zur Ehrung verdienter Personen mit dem Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg“ vom 14. Mai 1986 können mit dieser Auszeichnung Personen geehrt werden, die sich um das Wohl der Gemeinde Eschenburg besonders verdient gemacht haben.

Besonders verdient machen sich Menschen die

  • „mindestens 15 Jahre ehrenamtlich für die Gemeinde tätig gewesen sind,
  • durch besondere, einmalige oder mehrmalige Zuwendungen in finanzieller oder materieller Art ihr besonderes Interesse an gemeinnützigen oder kulturellen Einrichtungen der Gemeinde bezeugen
  • sich in herausragender Weise für das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger eingesetzt haben.“

Besonders um das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger haben sich einige Feuerwehrleute verdient gemacht, die zuletzt mit dem „Ehrenteller“ ausgezeichnet worden sind. Ein Dutzend der bewährten Auszeichnungen lagern noch im Rathaus. Für die vor uns liegende Zeit hat der Gemeindevorstand nun beschlossen, einen Ideen-Wettbewerb für eine Nachfolge für den Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg zu veranstalten. Als Preis wird eine Schwimmbadkarte im Wert von 50 € ausgelobt. Die Ideen sollen bis zum 30.09.2023 gesammelt werden.

Auch sind Ideen willkommen, die vom „Teller“ weggehen und eine andere Form der Wertschätzung darstellen – ggf. muss dafür der Wortlaut der Satzung aktualisiert werden. „Es geht hier um ein dekoratives Dankeschön für Menschen, die Eschenburg lieben und leben“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Ideen für den Gemeindevorstand sind an den Bürgermeister zu richten, am besten an die Adresse buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

 

 

Jugendsammelwoche 2023

Dabei sein ist alles! Hessens Jugend sammelt. Denn sinnvolle Jugendarbeit braucht Unterstützung.

Deshalb die Jugendsammelwoche vom 23. März bis 06.04.2023

Die Jugendsammelwoche findet dieses Jahr wieder wie gewohnt im Frühjahr statt.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen und Verbänden in unserer Gemeinde, im Lahn-Dill-Kreis und in Hessen.

Aus diesem Anlass werden Jugendliche mit Sammeldosen und Sammellisten – versehen mit amtlichen Sammelausweisen – von Tür zu Tür gehen und um Spenden für die Jugendarbeit bitten.

Wenn Ihnen die Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde am Herzen liegt und Sie auch zukünftig für sinnvolle Freizeitgestaltung von jungen Menschen sorgen wollen, unterstützen Sie die sammelnden Gruppen mit Ihrer Spende.

Ansprechpartnerin für nähere Informationen ist Frau Pfeifer, Rathaus Eibelshausen, Telefon (02774) 915-400 oder E-Mail s.pfeifer@eschenburg.de

Energie-Messe stellt E-Berufe für die ganze Familie vor

Wieder in der Mehrzweckhalle in Wissenbach wie zuletzt 2019 oder virtuell – die 10. Energie-Messe in Eschenburg wird am 6. und 7. November stattfinden.
Kleine Messe der großen Möglichkeiten: Zur Energie-Messe nach Eschenburg kommen junge Familien, die ein Haus bauen oder sanieren wollen – deshalb ist die Beratungsbörse „familienfreundlich“. (Foto: Götz Konrad)

Vor Unternehmens- und Wirtschaftsvertreter wirbt Bürgermeister Götz Konrad dafür, bei der Energie-Messe in Eschenburg für Zukunfts-Berufe zu werben. „Wenn Sie Familien erreichen wollen, bevor sich die Eltern für das Kind Abitur ohne Aussichten und Ambitionen in den Kopf gesetzt haben, erreichen wir mit unserer Beratungs-Börse vor allem junge Familien, die ein Haus bauen oder sanieren wollen“, so der Rathaus-Chef. Neben Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht es bei der „kleinen Messe der großen Möglichkeiten“ verstärkt um die E-Berufe, mit denen Energiewende und Klimaschutz gelingen können. Am 11. und 12. November steigt die elfte Auflage der Beratungsbörse (jeweils 11 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle). Aussteller, Ausbilder und Referenten können sich anmelden. Mehr Informationen unter www.endlich-energie.de im Internet.

Feuerwehr-Führungskräfte legen Eid ab und erhalten Ehrungen

Besonders um das Wohl der Gemeinde verdient gemacht (v. l.) Harald Hain, Jörg Waldschmidt und Thomas Weyand erhielten den Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg.

Feuerwehr-Führungskräfte legen Eid ab und erhalten Ehrungen

Ernannt und entlassen (von links): Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer, Thomas Weyand, Lukas Ortmann, Jörg Waldschmidt, Sebastian Waldschmidt, Harald Hain, Jens Orth, Christopher Reh, Mario Hermann und Bürgermeister Götz Konrad. (Fotos: Peter Hermann)
Ernannt und entlassen (von links): Gemeindebrandinspektor Jochen Pfeifer, Thomas Weyand, Lukas Ortmann, Jörg Waldschmidt, Sebastian Waldschmidt, Harald Hain, Jens Orth, Christopher Reh, Mario Hermann und Bürgermeister Götz Konrad. (Fotos: Peter Hermann)

Nach den Jahreshauptversammlungen bei den Ortsteilwehren sind die Wahlen nun vom Gemeindevorstand umgesetzt worden. Am Montag bekamen die neuen Feuerwehr-Führungskräfte ihre Ernennungsurkunde, die sie nun für fünf Jahre in Dienst nehmen. Die ausscheidenden Kommandanten erhielten neben ihrer „Entlassungs-Urkunde“ Ehrungen.

In Wissenbach übernehmen Sebastian Waldschmidt und Lukas Ortmann die Wehrführung von Jörg Waldschmidt und Thomas Weyand. Zum neuen Wehrführer in Eibelshausen ist Jens Orth gewählt, der Harald Hain nachfolgt. Stellvertretender Wehrführer bleibt Kristopher Kirsten Heinz. In Simmersbach ist Christopher Reh als Wehrführer wiedergewählt worden.

Die „Neuen“ leisteten zunächst den Diensteid ab, mit dem Beamte, Bürgermeister und auch ehrenamtliche Beigeordnete schwören, „dass ich Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Landes Hessen sowie alle in Hessen geltenden Gesetze wahren und meine Pflichten gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde.“

Für ihren langen und treuen Dienst gab es für die ausscheidenden Führungskräfte den Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg, weil sie sich „in herausragender Weise für das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger eingesetzt haben“. Harald Hain war von 2013 an Wehrführer in Eibelshausen, davor fünf Jahre stellvertretender Wehrführer. Davor war Hain acht Jahre Gerätewart (2000 bis 2008). Jörg Waldschmidt war von 2002 bis 2010 und noch einmal von 2020 bis 2023 Wehrführer in Wissenbach. Als stellvertretender Wehrführer hatte er bereits vorher von 1992 bis 1997 und von 2000 bis 2002 Verantwortung übernommen.

Thomas Weyand war in Wissenbach von 2003 bis 2010 stellvertretender Wehrführer, von 2010 bis 2012 Wehrführer und von 2020 bis 2023 noch einmal „Vize“-Kommandant der Wehr Wissenbach.

Mehr Infos unter www.feuerwehr-eschenburg.de im Internet.

Besonders um das Wohl der Gemeinde verdient gemacht (v. l.) Harald Hain, Jörg Waldschmidt und Thomas Weyand erhielten den Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg.
Besonders um das Wohl der Gemeinde verdient gemacht (v. l.) Harald Hain, Jörg Waldschmidt und Thomas Weyand erhielten den Ehrenteller der Gemeinde Eschenburg.

 

Baby-Baum & Bürgerwald: Nächste Pflanzaktion am 22. April 2023

Nächste Pflanzaktion für „Bürgerwald“ mit Baby-Baum am 22. April

Lions machen Auftakt für Bürgerwald: Eine große Winterlinde hat am Staffelböll ihre neue Heimat gefunden und macht die Neuanpflanzung zu einem schönen Treffpunkt.Für den „Bürgerwald“ wird die nächste Pflanzaktion am 22. April geplant. Am letzten Samstag in den Osterferien können wieder neue Bäume gepflanzt werden. Für die Neugeborenen können deren Familien auf Kosten der Gemeinde einen „Baby-Baum“ pflanzen. Das spendiert unsere neue Kommission Zukunft.

Für die Pflanzaktion sammeln wir Spenden:

Etwa 5 € kostet das Pflanzen und die Pflege für einen neuen Baum. Die Gemeinde sammelt Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ auf den Konten DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill eG oder DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder info@eschenburg.de bei Paypal. Die Debitoren-Nummer „357130“ beinhaltet die Postleitzahl und den Neuanfang bei „Null“ an vielen Stellen.

Der Lions-Club Dillenburg-Oranien hat nach der Pflanzung von 2.000 Spitz-, Bergahorn, Roteichen und Kirschen, wobei die Holderbergschule half, nun noch eine stattliche Winterlinde gespendet, die am Staffelböll einen schönen Treffpunkt bildet.

 

 

Pflanzaktion für Bürgerwald

Mit einer Spende des Lions-Club Dillenburg-Oranien hat die Klasse 10 G2 der Holderbergschule den Auftakt gemacht zum „Bürgerwald“. Die Gemeinde Eschenburg sammelt Spenden, um den Wald wieder wachsen zu lassen. Mit 5 € kann ein Baum gepflanzt und geschützt werden, damit er eine Chance zum Wachsen hat.Die Holderbergschule und der Lions-Club Dillenburg-Oranien haben den Auftakt geleistet und 2.000 Bäume gepflanzt. Nach diesem Vorbild ruft die Gemeinde Eschenburg zu weiteren Spenden auf. Der „Bürgerwald“ hat als Nummer in der Buchhaltung der Gemeinde die 357130. Gut zu merken: Die Postleitzahl von Eschenburg und an vielen Stellen fangen wir bei „Null“ an.

Spenden „Bürgerwald Eschenburg“ oder die Debitoren-Nummer 357130 auf die Konten der Gemeinde Eschenburg:

DE07 5176 2434 0062 0109 08 bei der VR Bank Lahn-Dill e. G oder

DE59 5165 0045 0000 0022 20 bei der Sparkasse Dillenburg oder

info@eschenburg.de bei Paypal

Nichtstun ist nicht nachhaltig, hat Förster Sebastian Biener den Gremien der Gemeinde eingeschärft. Wer jetzt den Wald sich selbst überlässt, hat 50 Jahre kein nutzbares Holz und hat es auch nicht in der Hand, was da nachwächst. Es bleiben 234 Hektar an Kahlflächen, die sich nicht durch die so genannte Naturverjüngung wieder selbst bewalden, so der Fachmann.

Pflanzen ist teuer, bietet aber eine Perspektive: 1 Hektar kostet etwa 25.000 €, ein Baum etwa 5 €, wobei das Pflanzen und der Schutz eingerechnet sind. Die Spendenaktion läuft deshalb in 5 €-Schritten. Konzertierte Aktionen müssen kompakt sein, damit die Pflanzen nicht austrocknen – wer einfach mit Geld helfen möchte, überlasst den Fortleuten die Arbeit.

5,8 Mio. € Kosten für Wiederbewaldung in den nächsten beiden Jahrzehnten rechnet Biener. Einsparungen sind möglich durch angepasste Wildbestände, haben die Gremien der Gemeinde schon zur Kenntnis genommen. Spenden helfen, zukunftsträchtige Standorte wieder hochzubringen.

Für einen klimastabilen Mischwald werden gezielt robuste, trockenresistentere Baumarten gepflanzt, die auch längere Dürreperioden in der Vegetationszeit überstehen. Bergahorn, Roteiche und Kirsche sind der Grundstein für den „Bürgerwald“, den Lions und Schüler gelegt haben – oder sagen wir besser: gepflanzt. Der „Lionswald“ an der alten Grenze zwischen Simmersbach und Eibelshausen war der Auftakt, der nun auch mit Info-Tafeln, Bänken und Wegweisern ausgebaut werden soll. Hier ist auch ein stück lehrreiche Geschichte zu erleben, so etwa die historische Grenze zwischen Hessen und Nassau.

„Die Menschen müssen in der Weisheit so viel als möglich nicht aus Büchern unterwiesen werden, sondern aus dem Himmel, der Erde, den Eichen und Buchen“, schrieb Johann Comenius 1630. Ein guter Begleiter für den „Bürgerwald“ in Eschenburg.

Roderich-Feldes-Gesellschaft plant Aktion „Eine Region liest ein Buch“

Roderich-Feldes-Gesellschaft plant Aktion „Eine Region liest ein Buch“

Vorstand der Roderich-Feldes-Gesellschaft (von links): Manfred Schmidt, Harro Schäfer, Vorsitzender Albrecht Thielmann, Klaus Petri und Achim Gutbrod.„Eine Region liest ein Buch“ ist das Motto für ein Projekt, das sich die Roderich-Feldes Gesellschaft vorgenommen hat. Der Roman „Lilar“ von Roderich Feldes wird dabei im Mittelpunkt stehen.

Mit vier Kommunen im Dillgebiet, Dillenburg, Haiger, Dietzhölztal und Eschenburg, wird zur Zeit die literarische Veranstaltungsreihe „Eine Region liest ein Buch“ vorbereitet. Auch für Eibelshausen, wo der Verein im Heimatmuseum schon mehrmals aufgetreten ist. „Viele Szenen des Romans enthalten Erfahrungen vom Leben in diesen Gemeinden“, erinnert Vorsitzender Albrecht Thielmann. In den Nachrichtenblättern der Kommunen erscheinen zur Zeit kommentierte Auszüge aus dem Roman „Lilar“.

Für Stadtbibliotheken und andere öffentlichen Orte, auch für einem Rundgang durch die Gassen Dillenburgs oder in den Höhen der Hauberge bei Offdilln werden Lesungen geplant. Diese sollen ergänzt werden durch Foto-Ausstellungen zur „Kulturform Dorf“. Im Roman sind ausdrucksvolle Zeugnisse für das zu lesen, was einst das heimische Dorfleben ausmachte. Ebenso zeigt er unerbittlich die Verluste, die im Wandel entstanden.

Neu formiert wurde der Vorstand bei der jüngsten Jahreshauptversammlung: Vorsitzender bleibt Albrecht Thielmann, sein Stellvertreter wurde Manfred Schmidt, ehemals Bürgermeister in Hüttenberg. Neuer Schriftführer wurde der Pädagoge Eno Soltani, der 2015 als jugendlicher afghanischer Flüchtling ins Dillgebiet kam. Kassierer bleibt der Steuerberater i.R. und ehemalige Dillenburger Achim Gutbrod. Zum Beisitzer gewählt wurde wieder der Offdillner Heimatforscher Harro Schäfer und neu im Vorstand ist der Wetzlarer Lehrer Klaus Petri.

Im letzten Teil des Abends wurde über ein zentrales Zitat aus dem Roman diskutiert. Es handelt von der Verantwortung des Bürgers in einer unübersichtlichen Umwelt:

„Wenn eine Straße gebaut wird, ist keiner dafür verantwortlich. Die einen haben bloß den Verkehr gezählt, die anderen haben Richtlinien beschlossen, wie eine Straße beschaffen sein sollte bei einer bestimmten Verkehrsdichte. Wieder andere entwerfen Pläne, die von Gutachtern geprüft werden, die kleine Korrekturen anbringen (…): Verantwortung können wir natürlich nicht einfach wupp! übernehmen, wir müssen uns wie unsere Vorfahren als ein Stück Natur begreifen, müssen uns wieder abhängig fühlen von natürlichen Größen, von der Zeit, vom Ort, an dem wir wohnen und mit dem wir so verbunden sein sollen wie ein Baum. Nur dann kann es uns schmerzen, wenn die Vermessungsautos kommen, die Bagger und Raupen. Wir sind ein Stück Natur, nur wird uns ausgetrieben, das zu sehen.“

Dieses Zitat zeigt, warum nach Erscheinen des Romans 1980 die Zeitung „Die Welt“ schrieb: Feldes „schärft das ökologische Bewusstsein“.

Kontakt: Die Roderich-Feldes-Gesellschaft ist erreichbar per E-Mail an die Adresse r.feldes.gesellschaft46@gmx.de – eine Internetseite für den Verein ist geplant.


Die „Heimat im Fokus“ ist eine Reihe mit ausgewählten und kommentierten Texten von Roderich Feldes, die in der Wochenzeitung für die Gemeinde Eschenburg fortlaufend erscheint und hier unter www.gemeinde-eschenburg.de/feldes zusammenhängend dargestellt wird.

 

 

 

 

 

 

 

Schwimmbad macht Schule

Schwimmbad macht Schule

Das Jahr 2022 hat mit 72.918 Besuchern an die guten Jahre vor der Sanierung 2008/2009 angeknüpft. Darin sind 7.842 Erwachsene, 41.198 Kurzzeit-Tickets, 15.251 Jugendliche, 7.873 Besucher mit Familien-Karte, 662 Kurs-Teilnehmer und 92 Besucher mit einem Gruppen-Ticket enthalten. Das ist die größte Besucher-Zahl seit 2007.

Dazu kommen 9.756 Mädchen und Jungen beim Schulschwimmen des Lahn-Dill-Kreises und 1.353 Teilnehmer, für die der Kreis Marburg-Biedenkopf bezahlt. Für diese 11.109 Teilnehmer beim Schulschwimmen bekommen wir derzeit 4 € erstattet. Im Jahr 2021 waren es 7.768 Teilnehmer beim Schulschwimmen (7.012 Lahn-Dill-Kreis, 756 Kreis Marburg-Biedenkopf), wobei das Schwimmbad erst ab Juni wieder geöffnet hatte.  Mittlerweile nutzen 14 Schulen aus der Region das Freizeitbad „Panoramablick“ fürs Schulschwimmen. Darunter sind neben der Holderbergschule hier die Grundschulen aus Dietzhölztal (Ewersbach, Mandeln, Steinbrücken, Rittershausen) und Eschenburg (Eibelshausen/Eiershausen, Wissenbach, Hirzenhain, Simmersbach), die Mittelpunktschule Breidenbach und die Grundschule Oberdieten aus dem Nachbarkreis sowie die Goldbachschule Frohnhausen, die Grundschulen Manderbach, Nanzenbach und neuerdings auch Dillenburg (Rotebergschule).

 

Der Lahn-Dill-Kreis zahlt seit 2018 für jeden Teilnehmer am Schulschwimmen 4 €. Das wird auch vom Kreis Marburg-Biedenkopf angefordert. Der Lahn-Dill-Kreis will seine acht Schwimmbäder fürs Schulschwimmen noch besser unterstützen und die Kostenbeteiligung erhöhen. Derzeit gibt es Hallenbäder in Aßlar, Dillenburg, Ehringshausen, Eschenburg/Dietzhölztal, Haiger, Solms, Wetzlar und Lahnau.

Zu den bewährten Zeiten, Preisen und Temperaturen hat das Freizeitbad geöffnet:

Montag (Warmbadetag) 13:00-21:00 Uhr
Dienstag (Warmbadetag) 07:00-21:00 Uhr
Mittwoch 07:00-17:00 Uhr
Donnerstag 13:00-21:00 Uhr
Freitag 13:00-21:00 Uhr
Samstag 07:00-17:00 Uhr
Sonntag 07:00-17:00 Uhr

Das Bistro bietet dienstags bis freitags täglich von 14:30 bis 19:00 Uhr und am Wochenende von 11:00 bis 17:00 Uhr kleine Snacks und Getränke zu familienfreundlichen Preisen an.

Info: Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen. Für Geschenk-Gutscheine am besten bei der Aufsicht oder vorher mit einer E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de melden.

Bildung eines Seniorenbeirates für Eschenburg

Bildung eines Seniorenbeirates für Eschenburg

Die Gemeinde Eschenburg möchte wieder einen Seniorenbeirat einrichten und bittet alle interessierten Eschenburger Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Seniorenbeirat mitwirken wollen und sich in der Seniorenarbeit in Eschenburg engagieren möchten, sich bis 10. März 2023 in der Gemeindeverwaltung schriftlich oder per E-Mail bei t.busch@eschenburg.de zu melden. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 02774 / 915-302 (Herr Deutsch) oder 915-303 (Frau Busch).

Der Seniorenbeirat soll nach Möglichkeit aus 2 Mitgliedern aus jedem Ortsteil bestehen. Die Mitglieder werden nach ihrer Bewerbung durch den jeweiligen Ortsbeirat der Gemeindevertretung zur Berufung vorgeschlagen.