Autorarchive: Götz Konrad

Damit der Laden wieder läuft: Infos zur Nahversorgung in Hirzenhain am 4. Dezember

Wie es mit der Nahversorgung in Hirzenhain weitergehen kann, ist am 04.12.2023 um 19 Uhr Thema eines Informationsabends im Dorfgemeinschaftshaus. Ein Experte der Gutkauf Großhandelsgesellschaft, die die Bäckerei beliefert hat, wird über Möglichkeiten informieren. Damit etwas bewegt werden kann, braucht es vor allem Initiativen aus dem Dorf, laden Ortsbeirat und Gemeindevorstand ein zu diesem Treffen.

Haushalt 2023 läuft besser als geplant

Wenn sich ein ein Haushaltsplan wesentlich verändert, wird ein Nachtragshaushalt beraten und beschlossen. Für 2023 ist das aktualisierte Zahlenwerk in die Beratung eingebracht und wird am 23.11.2023 im Haupt- und Finanzausschuss beraten und am 14.12.2023 in der Gemeindevertretung beschlossen. Zur Einbringung hat Bürgermeister Götz Konrad folgende Erläuterungen gegeben:

Wie sich der Haushalt 2023 im Vollzug verändert, hat Rainer Deutsch im Haupt- und Finanzausschuss bereits berichtet. Dieser Bericht ist eine gute Vorbereitung, den Nachtrag zu beraten, den wir heute einbringen.

Hatten wir vor einem Jahr mit einem Überschuss von 130.000 € im Ergebnis gerechnet, so sind es nun stolze 1.315.000 €. Wie man in der Satzung sehen kann, haben sich die Erträge um 127.500 € verringert und um über 1,3 Mio. erhöht. Insgesamt 22.180.000 € Erträge – im Ergebnis wohlgemerkt.

Die Aufwendungen steigen unterm dicken Strich um 65.000 € auf nunmehr 20.865.000 €

Als „freie Spitze“ des fließen aus dem Ergebnis 1.445.000 € an „echtem Geld“ in den Finanzhaushalt. Geplant hatten wir 690.000 €.

Mit dem Geld können wir 2.44 Mio. € investieren, wobei die Zuschüsse und Beiträge mit knapp 790.000 € ausreichen.

Bei der Tilgung liegen wir noch bei 435.500 € und können uns 1.000.000 € Kreditaufnahme noch leisten.

Der Finanzhaushalt weist einen Überschuss von 360.000 € aus.

Erstattungen und Auflösung von Rückstellungen prägen diesen Nachtragshaushalt. Bei den Personalkosten kommt in diesem Jahr nur die Einmalzahlungen, die stärkere Steigung fällt ins Jahr 2024.

Bei der Kita Simmersbach, für die wir das Gebäude in Erbbaupacht übernehmen, können wir die Investitionen unserer Sanierung nun doch aktivieren. Auch dieses Beispiel klingt zunächst wie eine redaktionelle Änderung, und doch sammeln wir unsere Kräfte vor einem schwierigen Jahr 2024.

Der Haushalt 2023 soll auch im Nachtrag zeigen: Wir sind auf einem guten Kurs – und so werden wir auch die unruhigen Untiefen des kommenden Jahres schaffen.

Der Gemeindevorstand hat diesen Nachtrag für 2023 am 13.11.2023 als Entwurf beschlossen und empfiehlt ihn der Beratung und Beschlussfassung.


Der Haushalts-Plan der Gemeinde Eschenburg, der am 15.12.2022 von der Gemeindevertretung mit dieser Vorlage beschlossen worden ist, hat am 02.01.2023 die Genehmigung der Aufsicht erhalten.

Den kompletten Entwurf des Haushalts 2023 hat Bürgermeister Götz Konrad am 17.11.2022 den in die Beratung der Gremien eingebracht. Konrad erläuterte in seiner Einbringungsrede, warum mit dem Haushalt 2023 „zielorientierte Zusammenarbeit wichtig sei:

„2022 habe ich an dieser Stelle gesagt, dass wir jeden Euro fünfmal herumdrehen, weil uns an der Gewerbesteuer nur ein Fünftel bleibt.

Für 2023 möchte ich das dazu passende Werkzeug werben, nämlich die Waage. Für uns Kommunen ist nämlich die Zukunft eine Frage der Wage. Diese Waage muss man immer wieder Haushalts-Jahr für Haushalts-Jahr messen und wiegen. Die Frage der Haushalts-Waage ist nämlich immer: Wieviel Aufwand können wir ertragen?

Auch wenn wir demnächst über die Frage zu entscheiden haben, weiter auf ein Gesamtabschluss (§ 112 b HGO) – eine kommunale Konzernbilanz – zu verzichten, bis die Abschlüsse gleichauf sind, haben wir in Eschenburg den Blick aufs große Ganze.

Der Haushalt ist im Kern vorgestellt, die wichtigsten Bauprogramme sind bereits in zwei Ausschüssen erläutert worden. Zur weiteren Beratung und Beschlussfassung sind Termine gesetzt. Deshalb will ich anhand weniger Beispiele zeigen, dass wir innerhalb unseres „kommunalen Konzerns“ sehr wohl eine Gesamtschau haben und darauf achten. Zudem haben wir in der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Werke und Verbänden etwas geschaffen, was aus der Krux der Kommunalfinanzen eine Chance werden lässt.

Beispiel Babybecken: Ein Ersatz für das Kinderplanschbecken im Schwimmbad hatten wir weder einen Plan noch im Bauprogramm. Deshalb haben wir aus der Not eine Tugend gemacht. Für diese neue Attraktion sammeln wir zusammen mit dem Förderverein Spenden, „Benefiz fürs Babybecken“. Hierbei kann man sagen, dass jeder Euro Spende dem gesamten Schwimmbad hilft in den kommenden 25 Jahren. Warum ist das?

Ein neues Babybecken wird über 25 Jahre abgeschrieben. Das heißt in jedem der nächsten 25 Jahre wird ein Betrag von 6000 € auf der Seite Aufwand in die Waagschale gelegt.

Wie können wir den Aufwand ertragen?
Entweder wir erhöhen die Umlage um 6000 € – Wir haben schon über weniger gestritten.

Oder wir erhöhen den Eintritt um 0,10 € – auch hier haben wir schon über weniger gestritten.
Die Aktion „Benefiz fürs Babybecken“ macht es uns möglich, dass wir gar nicht streiten müssen. Jede Spende wird ebenfalls auf 25 Jahre aufgeteilt und auf die Waage gelegt, auf der anderen Seite in die Waagschale für „Ertrag“.

Spenden, Zuschüsse, aber auch die Zuweisung der beiden Gemeinden an die Verbände werden nämlich als so genannte Sonderposten gesammelt und als „Gegengewicht“ zur Abschreibung in die Waage gelegt. Jahr für Jahr.

Wenn wir also eine Investition komplett über Spenden oder auch als Zuweisung von Mitgliedsgemeinden finanzieren, rechnet sich die Investition auf diesem Finanzierungsweg gewissermaßen von selbst.

Von diese so genannten Sonderposten Auflösung erzähle ich jedes Jahr, wenn ich darüber informiere, wie wir kommunale Infrastruktur finanzieren im Bereich von Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Straßenbau. Das geschieht weitestgehend mit Beiträgen, auch mit unseren Ergänzungsbeiträgen für die Bauprogramme Wasser und Abwasser 2021-2026. Auch diese Beiträge werden wie Zuschüsse und Spenden über die Sonderposten Auflösung in die Waagschale „Ertrag“ geworfen. Und weil wir die Abschreibungen erwirtschaften müssen, ist dieser Ertrag wichtig, um den Aufwand aufzuwiegen. Alles eine Frage der Waage.

AfA Sopo Quote
Wasser        320.000 €        154.000 € 48%
Abwasser        345.000 €        186.000 € 54%
Straße        380.000 €        270.000 € 71%
    1.045.000 €        610.000 € 58%

In diesen drei Bereichen zusammengerechnet haben wir über eine Million Euro zu erwirtschaften, dazu tragen die Ergänzungsbeiträge für Wasser und Abwasser sowie die Erschließungs- und Straßenbeiträge mit 610.000€ erheblich bei.

Anders formuliert: Hätten wir diese Beitragsfinanzierung nicht, müssten wir jedes Jahr diese 610.000 € auf anderem Wege einsammeln. Und bitte nicht vergessen: Von der Gewerbesteuer bleibt nur ein Fünftel hier in der Gemeinde.

Beispiel Abwasserverband: Das System mit Investitionszuweisung der beiden Gemeinden haben wir bereits 2011 dort eingeführt, um den Verband zu entschulden und künftige Investitionen finanzieren zu können. Es gibt seit 2008 nämlich keine Förderprogramme, dafür aber noch genügend alte Schulden, die abgebaut werden wollen.

Seit 2015 haben wir auch im Abwasserverband Obere Dietzhölze ein Bauprogramm. Der Eschenburger Anteil an der Investitionszuweisungen wird über unsere Ergänzungsbeiträge aufgebracht.

Bauprogramme und vorausschauende Finanzierung schaffen Stabilität:

  • Seit 2015 erhebt die Gemeinde Eschenburg kostendeckende Gebühren auf Wasser und Abwasser.
  • Seit 2015 sind unsere Steuersätze gleich geblieben bei 380 % Gewerbesteuer und 400 % Grundsteuer.

2015 war für uns das Jahr der Bauprogramme, denn auch für den Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ wurde eine Grundlage für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit gelegt, indem hier Ziele für die Jahre 2017-2022 formuliert worden sind mit einem gedeckelten Volumen von 500.000 €. Mit dieser Einigung haben wir es auch geschafft, dass das Freizeitbad 2023 seinen 50. Geburtstag feiern kann und der Zweckverband schuldenfrei wird.

Das Schönste an der Einigung war, ist und bleibt: Wir brauchen uns nicht mehr über die Kosten zu streiten, sondern können uns über den Nutzen freuen.

Eine Frage der Waage – zwischen Abschreibung und Sonderposten – auch bei den beiden Verbänden und den Gemeindewerken:

AV OD        580.000 €        215.000 € 37%
ZV MPS        176.000 €          71.500 € 41%
GWE        665.000 €        340.000 € 51%

Die Haushaltsberatungen haben eigentlich gestern Abend schon angefangen in der Betriebskommission der Gemeindewerke. Wir haben neue Abwassergebühren berechnen lassen müssen und empfehlen sie zum Beschluss. Wir mussten ein Defizit in Höhe von 300.000 im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke, Abteilung Abwasser, regelrecht einfangen. Das steht nicht in diesem Haushalt, aber das steht als Beispiel für unser neues Denken, wenn wir für die Zukunft Investitionen in Echtzeit finanzieren.

Die Klärschlammvererdung ist 2008 fertiggestellt worden, als die erste Abschreibung als Aufwand im Haushalt aufschlug. Die erste Räumung der Beete war für 2014 vorgesehen. Durch effiziente Beschickung der Beete konnte die Leerung herausgezögert werden und ist eigentlich für 2027 geplant gewesen. Nun war sie aber schon vorher notwendig geworden, um Flächen für die erforderlichen Umbauarbeiten in der Kläranlage zu haben.

Baggerarbeiten an der Klärschlamm-Vererdungsanlage

Für die Räumung der Beete hatten wir eigentlich seit 2008 jährlich 20.000 € als Rücklage in den Haushalt eingestellt. Diese Zahl war uns auch von der Herstellerfirma empfohlen worden – das ist allerdings 20 Jahre her. Und diese Rücklage ist von der Aufsicht mehr als einmal moniert worden, denn für so etwas würden eigentlich keine Rücklagen gebildet. Das sei ja normaler Aufwand…

Nun kommen wir als Kommune und kommunale Verbände nicht aus der Gewinnzone, sondern bestenfalls auf unsere Kosten. Das ist auch richtig so. Nur kann ich damit ganz schlecht Kostensteigerungen abfangen, die vor 20 Jahren oder auch nur vor 12 Monaten nicht planbar waren. Weder die Rücklage noch die schon höher eingeplanten Haushaltsmittel reichten in diesem Sommer aus, um die Kostensteigerungen bei der Entsorgung aufzufangen.
Weitere Kostensteigerungen drohen, wenn Umweltpolitik und Behördenpraxis keine naturnahe Entsorgung wie zuletzt als Abdeckmaterial eine Deponie erlauben, sondern in die teure Verbrennungsanlage führen.

Nun heißt es „Umlage statt Rücklage“. Die Kosten für die Räumung des zweiten Beetes ist mit 500.000 € im Haushalt des Abwasserverbands eingeplant. Das ist zwar so viel wie im Gemeindehaushalt Dorfplätze veranschlagt werden, nur fließt beim Abwasser der Aufwand in die Gebühr ein. Das haben wir uns – Walter Jank kann sich noch daran erinnern, als wir diesen Weg einschlugen – anders vorgestellt. Und womöglich wäre es auch für unsere Gebühren-Gestaltung besser gewesen, wir hätten mehr Geld in die Rücklage nehmen dürfen. Was nämlich übrig bleibt, kann bei der Nachkalkulation noch angerechnet werden. Nicht angerechnet werden kann die Kostensteigerung, wenn wir sie nicht zeitgleich mit dem Haushalt in die Gebühr aufnehmen. Deshalb wollen wir am 15. Dezember mehrere Haushalte und eine neue Abwassergebühr beschließen.

Bis dahin wird der Haushalt 2023 in die Beratung eingebracht, wie der Gemeindevorstand ihn am 14.11.2022 per Beschluss festgestellt hat:

20.930.000 € an Erträgen stehen
20.635.000 € an Aufwendungen gegenüber
Auch wenn der Saldo ein negatives Vorzeichen hat, ist -295.000 € ein Plus unterm Strich.
Mit dem außerordentlichen Ergebnis planen 305.000 € Überschuss

855.000 € beträgt der Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit auf.
Wir investieren 2.302.500 €
Dafür holen wir 744.500 € aus Beiträgen und Zuschüssen

Bei Finanzierung steht 1.000.000 € Einzahlungen. Das ist Kreditaufnahme.

435.500 € bei den Auszahlungen sind die Tilgungsleistungen auf bestehende Kredite.

Gesamtbetrag von Verpflichtungsermächtigungen 2023 beträgt 4.450.000 €. Wir wollen ja diese Kita, die wir nun planen und bauen lassen, womöglich kaufen. Das ist – am besten im Einklang mit den Haushaltsberatungen – zu entscheiden. Im Plan brauchen wir aber einen Rahmen für unsere Entscheidungen.

Die Steuerhebesätze bleiben – wie seit 2015 – gleich bei 380 % Gewerbesteuer und 400 % Grundsteuer!!!

Beim Kleingedruckten in § 8 heißt es zu „Deckungsfähigkeit“: „Mehrerträge der Gewerbesteuer können zur Deckung von Mehraufwendungen bei der Gewerbesteuerumlage und der Heimatumlage verwendet werden.“ Ist eigentlich klar, halten wir aber schon mal in der Haushalts-Satzung fest, damit wir nicht wegen höherer Steuereinnahmen einen Nachtrag brauchen, weil ja auch wieder ein Großteil abfließt an Kreis, Land und Bund.

Was wir hier tun können, habe ich eben in meinem Geleitwort umrissen. Auch wenn wir noch immer auf einen Gesamtabschluss verzichten, haben wir – schon mehr als andere – den Blick aufs große Ganze. Auch wenn wir dieses Miteinander zwischen der Kommune und ihren Beteiligungen austarieren müssen, wie das Beispiel Abwassergebühr zeigt, ist dieses Miteinander wichtig und zielführend.

Diese interkommunale Kooperation baut auf Bauprogramme und Sonderposten-Strategie, um für die Zukunft folgendes zu erreichen und zu erhalten

  • ein intelligentes Investieren
  • eine verlässliche Vorgehensweise
  • eine zielorientierte Zusammenarbeit

Nachhaltigkeit in der Finanzierung gibt uns auch Neugestaltungskraft für weitere Ideen. Am Beispiel Babybecken und unsere gerade angelaufenen Bürgerbeteiligung „Mehr Spielplätze“ lässt sich erahnen, wie wir mehr Gestaltungs-Spielraum im wahren Wortsinn erreichen.

Ich wünsche mir für die kommende Beratung, den Haushalt und das kommende Jahr weniger „Mer müsste mal“ als solche Ideen und Initiativen.

Zusammenarbeit braucht Zielorientierung und das können wir gemeinsam mit diesem Haushalt 2023 beraten – hierzu sind alle Ausschüsse und alle Ortsbeiräte eingeladen – und dann im Dezember zu beschließen.

Ich danke fürs Zuhören und jede zielorientierte Zusammenarbeit.“

Bericht aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden (16.11.2023)

Gesamt-Gemeinde:

  1. Gesundheitsversorgung: Für Bergland Medizin (berglandmedizin.de) in Eschenburg laufen die Stellenausschreibungen. Wie Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein im Sozialausschuss berichtete, haben die leitenden Ärzte von Taunus Medizin (Neu-Anspach) eine Bergland Medizin MVZ GmbH gegründet, um ein Medizinisches Versorgungszentrum mit Praxen in Eschenburg und Dietzhölztal zu starten. Am 29.11.2023 gibt es im nächsten „Bürger-Forum online“ um 20 Uhr neue Informationen zum Thema „Gesundheitsversorgung für Eschenburg“. Zugangsdaten dazu finden sich unter www.eschenburg.de/forum im Internet.
  1. Gemeinsam unternehmen: Am 28.11.2023 um 19 Uhr ist im Rathaus der nächste Runde Tisch „Eschenburg UNTERNEHMEN“. Dabei geht es aktuell um die Themen Gesundheitsversorgung in Eschenburg, die Weiterentwicklung der Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“ und ein Regionalportal für das Land an Lahn und Dill. Im Netz unter eschenburg.de/unternehmen und auf Nachfrage bei buergermeister@eschenburg.de gibt es dazu mehr Informationen.
  1. Berufe mit Zukunft: 26 Aussteller und Akteure sind zur Energie-Messe-Auflage nach Eschenburg gekommen und haben nicht nur fürs Sanieren und Sparen „Lösungen für den Hausgebrauch“ geliefert, sondern verstärkt „Berufe mit Zukunft“ beworben. Unter der Adresse www.endlich-energie.de sind alle Experten aus der Region auch weiterhin Ansprechpartner. Und auch die zehn Vorträge gibt es dort zum Nachlesen.
  1. Volkstrauertag: Zum Volkstrauertag (19. November) findet die Gedenkfeier um 14 Uhr auf dem Friedhof in Simmersbach statt, Kranzniederlegungen um 10:00 Uhr aufm Roth, 10:30 Uhr in Wissenbach, 11:30 Uhr in Eibelshausen, 13:00 Uhr in Hirzenhain und 15:00 Uhr in Eiershausen. Informationen zum Erinnern an Krieg, Gewaltherrschaft und Terror sowie alle Inschriften der Denkmäler sind unter eschenburg.de/volkstrauertag im Netz zu finden.
  1. Notunterkünfte für Flüchtlinge: Die 12 Personen, die am 28.09.2023 nicht in der Gemeinschaftsunterkunft des Kreises aufgenommen werden konnten, sind seitdem im ersten Container-Dorf nebenan untergebracht. In der Eiershäuser Straße 44 sind derzeit 31 Personen untergebracht. Die bislang bei uns aufgelaufenen Kosten für die zugewiesenen Flüchtlinge werden gerade mit Jobcenter und Kreis abgerechnet. Der Vertrag zum gemeinsamen Betreiben und Betreuen der Einrichtungen in der Eiershäuser Straße liegt dem Kreis zum Gegenzeichnen vor. Damit Geflüchteten, die hierbleiben sollen, die Integration erleichtert wird, möchten wir über die Internetseite eschenburg.de/hilft Angebote und Aktionen vermitteln.  
  1. Konzert zum Neustart: Für den 5. Januar plant der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (kked.de) wieder einen Jahres-Auftakt um 18 Uhr in der Johanneskapelle (Hauptstraße 47, Ewersbach). Für einen Neustart haben sich zwei bewährte Musiker bereits angesagt: Michael „Öli“ Müller und Peter Schneider gastieren dann mit Blues und Gitarren. Der KKED hat im Mai mit der Neuwahl eines Vorstandes – das sind Vorsitzender Götz Konrad, Stellvertreter Kai Uwe Schöler, Schriftführerin Anuschka Schaffner, Kassierer Ulrich Lehmann sowie die Beisitzer Beate Kunz, Andrea Rink, Rosemarie Aktories, Peter Erbert und Waltraud Baron – den Neustart geschafft und möchte im neuen Jahr ein offenes Treffen bei guter Musik anbieten. Der Eintritt ist frei.
  1. „Mir sönge platt“: Ein Mundart-Konzert mit „Handgemachdes“ gibt es am 20.11.2023 um 19:30 Uhr im Männertreff der ev. Kirche Eibelshausen in der Arche. Hierbei sei auf die „Marburger Erklärung zum Schutz und zur Förderung der Dialekte“ hingewiesen, die unter dsa.info/hessen zu finden ist.
  1. Regionale Energie boomt: Laut Energiemengenbilanz des Netzbetreibers EAM für 2022 werden 20 % des Stromverbrauchs in Eschenburg auch hier produziert. Erzeuger sind bislang zwei Windkraftanlagen (die dritte Anlage bei Hirzenhain wird zu Angelburg gerechnet) mit einer Million Kilowattstunden, 481 PV-Anlagen – darunter der Solarpark in Hirzenhain mit 2,1 MW – mehr als 6,6 Mio. kWh, eine Biomasseanlage (19.612 kWh) und 14 BHKW mit 568.263 kWh.
  1. Kooperation für Kommunen – Beteiligung für Bürger: Armin Frink und Martin Jakob als neue Geschäftsführer der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH haben sich auch in Eschenburg vorgestellt, wo der Windpark Galgenberg aktuell eines der acht gemeinsamen Projekte ist. Die GmbH bietet 13 Kommunen, der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau und der EAM Natur Energie GmbH die Plattform der Zusammenarbeit. Zehn Prozent an der Energie-GmbH hält die Lahn-Dill-Bergland Energiegenossenschaft (www.ldb-energiegenossenschaft.de), die bereits jetzt schon ihren Mitgliedern 8 % Dividende für 2022 ausschüttet.
  1. Brennholz bestellen: Solange der Vorrat reicht und nach der Eingangs-Reihenfolge der Bestellung gibt es aus dem Gemeindewald Brennholz in langer Form gerückt am Weg (Industrieholz). Fichte (Käferholz) kann nicht bereitgestellt werden, da bereits alle abgestorbenen Bestände gerodet wurden. Es gibt Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche) zum Preis von 80 € pro Festmeter inkl. MwSt., wobei keine Auswahlmöglichkeit bei der Holzart besteht und die Menge auf 10 Festmeter pro Haushalt begrenzt ist. Aus organisatorischen Gründen kann der Revierförster Bestellungen nur per E-Mail oder telefonisch annehmen. Brennholz in kurzer Form (Scheitholz) kann die Gemeinde 2024 nicht anbieten. Beim Schlagabraum werden nur einzelne wenige Laubholzlose zum Verkauf freigegeben werden, solange der Vorrat reicht. Fichtenschlagabraum gibt es vereinzelt zum Preis von 15 € brutto pro Raummeter. Hartlaubholz (Buche/Eiche/Ahorn/Esche) kostet wie im Vorjahr 35 € pro Raummeter inkl. MwSt. Bestellungen bis zum 31.12.2023.
  1. Schließung Rathaus: Zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel (27.-29.12.2023) wird das Rathaus geschlossen bleiben. Für das Einwohnermeldeamt und das Standesamt wird ein Notdienst eingerichtet, der täglich von 8:00 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar ist.
  1. Reaktion auf Hundebiss-Attacke: Zwei Hunde haben Anfang Oktober einen neun Jahre alten Jungen in einer Wohnung gebissen und schwer verletzt. Nach § 14 Abs. 2 Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden (Hundeverordnung) war die Tötung der Hunde anzuordnen. Um die Haltung von Hunden, die nach dem Gesetz als gefährlich gelten, zu steuern, wird der Gemeindevorstand eine Erhöhung der Hundesteuer für gefährliche Hunde vorschlagen.

Kommission Zukunft

Die „Kommission Zukunft” (kurz: KommZu – im Internet zu finden unter www.eschenburg.de/zukunft) setzt sich für Umwelt, Natur und Klimaschutz sowie für nachhaltiges Planen und Bauen ein.

Bürgerbaum – von der einzelnen Aktion zur gemeinsamen Mission

895 Familien haben über die Plattform www.buergerbaum.org Bäume und Büsche bestellt. Von 7 Baumschulen, die von den beteiligten Obst- und Gartenbauvereinen empfohlen worden waren, wurden Angebote eingeholt und ausgewertet. Der Gemeindevorstand hat auf der Grundlage der Auswertung am 16.10.2023 beschlossen, der Baumschule Werner (Breitscheid) den Auftrag zu erteilen. Problem war bei der Premiere, dass mehr als 1.000 E-Mails ohne Datenbank zusammengeführt wurden und dabei einige „Doppler“ auszusortieren waren. Als hervorragend ist die Zusammenarbeit mit den drei Obst- und Gartenbauvereinen und der Naturparkschule (super Siebtklässler!) zu bezeichnen. Großes Dankeschön für die Unterstützung geht auch an den Sportverein Eibelshausen und den Bauhof der Gemeinde.

Am Bauhof können die Reste der Reservierungen bis Monatsende abgeholt werden. Abholung während Dienstzeiten telefonisch vereinbaren unter (02774) 917358.

Die Baumschule Werner hat einen größeren Baum im Wert von 560 € gestiftet, der in der Simmersbacher Straße als Ersatz für die gefällten Eschen gepflanzt worden ist.

Die Kommission Zukunft ruft auf, Bilder von den Bäumen zu schicken an die Adresse zukunft@eschenburg.de – um den Fortgang der Aktion zu zeigen, die nun zu einer gemeinsamen Mission werden kann: „Unser Dorf soll grüner werden“ hat gezeigt, dass jeder etwas tun kann für den Naturschutz.

Wenn sich weitere Partner finden, soll die Internet-Adresse www.buergerbaum.org  ausgebaut werden zur Plattform für Pflanzen, Pflegen und Praxis-Naturschutz.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Für eine WLAN-Zone am Marktplatz haben wir vom Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ einen Zuwendungsbescheid über 6.000 € erhalten.
  1. Mit dem Angelsportverein Eibelshausen wird ein neuer Fischereipachtvertrag für Dietzhölze und Hosbachweiher über 30 Jahre abgeschlossen, um die langfristige Hege und Pflege an den Gewässern sicherzustellen.
  1. Die vermeintlichen Schimmel-Stellen an der Decke des Bürgerhauses sind lediglich Ausblühungen. Um die Probleme mit Dachdeckung und Wasserschäden zu beheben, sind im Haushalt 2024 insgesamt 70.000 € vorgesehen.
  1. Mit den neuen Plänen des Eigentümers von Eiershäuser Straße 49 für einen Neubau eines Lebensmittelmarktes dort erübrigt sich jede neue Planung.
  1. Die Defibrillatoren kommen in jedem Ortsteil ans Dorfgemeinschaftshaus, also in Eibelshausen ans Bürgerhaus. Dem Vorschlag des Ortsbeirates Eibelshausen, das Multifunktionshaus am Markplatz sowie die Rückseite des Rathauses als Standort zu nehmen, wird zurückgewiesen. Weitere „Defis“ können nur stationiert werden, wenn sich Sponsoren dafür finden.
  1. Die Kinderfeuerwehr „Eibelshäuser Löschlöwen“ soll am 17.11.2023 um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus gegründet werden, um die Nachwuchsarbeit zu verstärken. Kinderfeuerwehren sind für Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren eine Möglichkeit, sich schon vor der Jugendfeuerwehr mit dem Thema spielerisch zu beschäftigen.
  1. Für die grundhafte Erneuerung der „Oberen Hosbachstraße“ im Jahr 2022 wurden insgesamt 980,62 € aufgewandt. Das ist weniger als bei der Anliegerversammlung vorher anstand. Der Beitrag für die Anlieger sinkt deshalb auf 6,48 € pro Quadratmeter Veranlagungsfläche.

Hirzenhain:

  1. Wie es mit der Nahversorgung in Hirzenhain weitergehen kann, ist am 04.12.2023 um 19 Uhr Thema eines Informationsabends im Dorfgemeinschaftshaus. Ein Experte der Gutkauf Großhandelsgesellschaft, die die Bäckerei beliefert hat, wird über Möglichkeiten informieren. Damit etwas bewegt werden kann, braucht es vor allem Initiativen aus dem Dorf, betonen Ortsbeirat und Gemeindevorstand.
  1. Beschwerden über die Busanbindung von Hirzenhain und Bahnhof zur Holderbergschule haben wir gebündelt weitergegeben. Der VLDW verweist auf die neue Ausschreibung 2025. Der Kreis sagt aus, dass er keine Haushalts-Mittel für eine bessere Busanbindung von Hirzenhain vorher aufbringen kann.
  1. Die grundhafte Erneuerung der Straße „Unterm Klein Loh“ hat 148.782,34 € gekostet. Zuvor war von 166.300 € ausgegangen worden. Für die Abrechnung der Straßenbeitragsbescheide stehen für Februar/März 2024 für die Anlieger 32,15 € pro m² Veranlagungsfläche an. In diesem besonderen Fall wird die Ratenzahlung, die im Gesetz auf 20 Jahre gewährt wird, auf 30 Jahre verlängert.
  1. Im neuen Jahr will der Skiclub Hirzenhain mit dem Gemeindevorstand beraten, welche Pläne für das Thema Mountainbike gemeinsam angegangen werden kann.
  1. Auf der Prioritätenliste des Landkreises für eine Förderung des Landes steht das neue Staffel-Löschfahrzeug StLF20 auf Nummer 5 von 7. Die 000 € als Verpflichtungsermächtigung müssen im Haushalt 2024 neu veranschlagt werden. Das StLF ist als Ersatz für das 25 Jahre alte TLF 16/25 angemeldet worden. Der Antrag ans Land erwartet einen Zuschuss von 80.850 € (das sind 30 % der zuwendungsfähigen Kosten). Der Rest ist aus Eigenmitteln der Gemeinde zu finanzieren.
  1. In den vergangene zwei Wochen konnten im letzten Teilstück des „Bahnhofsweges“ die defekten Bordsteine erneuert werden.

Wissenbach:

  1. Kaum eingerichtet, sind am „Outdoor Campus“ bereits erste Schäden. Die Sportgeräte am Alten Wissenbacher Sportplatz konnten mit Hilfe des Regionalbudgets beschafft werden, was auch Steuergeld ist.
  1. Für das neue Mehrzweckgebäude am Dorfplatz ist die Baugenehmigung da. Die aktualisierte Planung und Kostenberechnung für das insgesamt 600.000 € teure Projekt stehen nun an, bevor Erd-, Maurer-, Beton- und Putzarbeiten für den Neubau vergeben werden. Namensvorschläge sammelt der Ortsbeirat.

Simmersbach:

  1. Der Expressbus hält weiterhin in Simmersbach. Nach Auswertung der Fahrgastzahlen wird der Halt an der Grundschule für die Linie X41 gut angenommen. Solange die Kosten für die Gemeinde nicht steigen, soll das Angebot beibehalten werden. Da es sich um eine Regionale Linie handelt, übernimmt der RMV 50 % der Kosten. Somit verbleiben für die Gemeinde Eschenburg jährliche Kosten von rund 7.500 Euro für die Anbindung.
  1. Bei den Feuerwehrgerätehäusern ist der Neubau Simmersbach auf Platz 4 der Prioritätenliste des Kreises für eine Förderung des Landes. Nach Maßgabe des Landes bevorzugt werden Gerätehäuser, die zur Konzentration von Feuerwehren benötigt werden. Auf Platz 1 ist ein Neubau in Ehringshausen-Kölschhausen, der Unterkunft für die Ortsteile Niederlemp, Kölschhausen und Dreisbach werden soll. Platz 2 ist der gemeinsame Neubau für Edingen und Fleisbach. Es gibt noch einen Übertrag aus 2023 (Neubau Niederscheld).
  1. Der „GutKauf“-Laden in Simmersbach konnte 20-jähriges Bestehen feiern und freut sich auch weiterhin auf Kunden mit einem großen Herzen für kleine Läden.
  1. Im Alter von 79 Jahren ist Dr. h. c. Dieter Fröhlich verstorben, der von Simmersbach aus als Franchise-Unternehmer nicht nur die „Musikschule Fröhlich“, sondern viele andere Ideen bewegt hat.

Eiershausen:

  1. Das Minilöschfahrzeug kann endlich in Dienst gehen. Mit der Unfallkasse Hessen musste die Gefährdungsbeurteilung ausgearbeitet werden, auf die nun die Unterweisung auf das Gerät erfolgt.
  1. In der Auto-Werkstatt von Michael Paul (Eiershäuser Straße 46) wird nun auch Schilderprägung angeboten.
  1. Die Straßenbauarbeiten in der Schwarzbachstraße sind abgeschlossen. Hier wurden das Gehweg-Pflaster erneuert und die Bushaltestelle barrierefrei gestaltet.
  1. Die Fa. Fey (Haiger) hat mit den Bauarbeiten für den neuen Wertstoffhof Anfang der Woche, und damit leider 4 Wochen später als geplant, begonnen. Das Projekt soll aber noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Roth: 

  1. Für ein „Energiedorf“ aufm Roth interessieren sich viele: Bei der Bedarfsabfrage sind 70 % der Haushalte abgefragt und fast 90 % haben Interesse am Thema. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, in den nächsten Wochen noch die restlichen Haushalte zu erfassen. Die Überlegungen, mit moderner Technik (derzeit Favorit Wärmepumpen-Technologie in Verbindung mit Photovoltaik oder Solarthermie) kann später auch als „Blaupause“ dienen für eine Wärmplanung der Gemeinde.
  1. Der Sanitärcontainer vor dem Dorfgemeinschaftshaus, der für die zwischenzeitliche Unterbringung von Flüchtlingen benötigt wurde, wird in Kürze wieder abtransportiert

Gemeindewerke

  1. Die Arbeiten an der 2. Wasserkammer im Hochbehälter „Arthel“ in Eiershausen sind so weit abgeschlossen. Aktuell laufen noch kleinere Restarbeiten, bevor dann zeitnah die zwei Kammern wieder in Betrieb gehen können..
  1. Der Austausch des Abwasserkanals in der Talstraße aufm Roth hat begonnen. Rund 65 m Betonrohr werden durch die Fa. Hönig+Müller (Sinn) ausgetauscht.
  1. Die Kanal- und Wasserleitungsarbeiten in der Schwarzbach- und Betzelbachstraße sind abgeschlossen. Mit der Fa. Grimm (Herborn) wurden 155 m Kanal und 25 m Wasserleitung ausgetauscht.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Neubau planen: Nachdem die Bedarfsplanung ergeben hat, dass eine zukunftsfähige Ertüchtigung der Kläranlage nicht möglich ist, hat der Vorstand beschlossen, den Neubau zu planen. Für den Neubau wird aktuell der Planer gesucht, für das 33-Mio-€-Projekt werden noch Förderungen und Finanzierungswege gesucht. Für den notwendigen Neubau hat der Abwasserverband den Grunderwerb und die Satzungsänderung für ein Gespann aus Geschäftsführer und Betriebsleiter beschlossen, um das Millionen-Projekt angehen zu können. Die Verbandsaufsicht hat die Satzungsänderung genehmigt.
  1. Bauprogramm 2021-2026 aktualisieren: Nachdem alles in Verbindung mit der Kläranlagen-Ertüchtigung herausgenommen wurde, kommen in den Jahren 2024 bis 2026 noch geplante Investitionen mit einem Volumen von 1,893 Mio. €. Das macht zusammen 2,45 Mio. €, die von den fast 5 Mio. € realisiert werden. Das Bauprogramm ist jetzt weiter abzuarbeiten, aktualisiert anzupassen und abzurechnen mit der Gemeinde Dietzhölztal und der Gemeinde Eschenburg. Die Investitionszuweisung für dieses Bauprogramm muss in den Jahren 2024-2026 nicht mehr gezahlt werden.
  1. 2024 ist „Jahr der Klärung“: Der Nachtragshaushalt 2023 beinhaltet den Grunderwerb für Abstands- und Ausgleichsflächen und eine Steigerung um 137.200 € auf 2,641 Mio. € im Ergebnis. Diese Erhöhung ist vor allem begründet durch die Steigerung bei den Arbeitsnehmer-Entgelten (Tariferhöhung, Personalentwicklung), die gestiegene Abwasserabgabe und höheren Aufwand für Sachverständige. Der Haushalt 2024 hat nur 1.047.200 € für Planungskosten geplant, aber die Baukosten auf Null gesetzt. Für die Jahre 2024-2029 ist ein Neubau-Bauprogramm aufzustellen, für das zum jetzigen Zeitpunkt 33,5 Mio. € für Planung und Bau nur als „Finanzrahmen vor Planung und Förderung“ stehen. Für den Kläranlagenneubau ist der Finanzierungsrahmen zu vergrößern und geeignete Förderung zu fordern. Seit dem Abwasser-Sofortprogramm 2008 gibt es vom Land keine nennenswerte Förderung mehr. Das muss bei der neuen Landesregierung besser werden, die von allen Spitzenverbänden zur „Entlastungsallianz“ eingeladen wird.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Schließung verlängert sich: Nachdem das Wasser im Schwimmerbecken für die Reparatur einiger Schadstellen nur kurze Zeit abgelassen und das Becken schnellstmöglich wieder befüllt war, hatten sich einige Fliesen gelöst. Deshalb muss das Becken ein zweites Mal abgelassen werden, was den Neustart des Schwimmbades verzögert. Voraussichtlich ab 25. November kann wieder geöffnet werden. Insgesamt hatte das Team für die drei Wochen einen vollen Arbeitsplan, in dem die Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED, Filtersanierung sowie der Bau eines neuen Schwallwasserbehälters und die Montage neuer Messwasserpumpen Schwerpunkte waren.
  1. Punktlandung für Bauprogramm 2017-2022: Nachdem der Schlussbescheid zum Förderprogramm SWIM gekommen war, konnte die Verbandsversammlung am 17.10.2023 für das 2015 beschlossene Bauprogramm 2017-2022 eine Punktlandung sehen. Vereinbarungsgemäß haben die beiden Mitgliedsgemeinden 500.000 € über jährliche Investitionszuschüsse finanziert, was wie ein 100-%-Zuschuss wirkt und in der Ergebnisrechnung die Abschreibung aufwiegt. Mit den 78.311,68 € von der Klimaschutzinitiative des Bundes über den Projektträger ZUG konnten wir in der Wassertechnik viele Pumpen erneuern. 36.000 € kamen 2018 von der EKM für die Fassadensanierung. 57.500 € kamen vom Landesförderprogramm SWIM. Somit konnten in insgesamt 17 Projekte zusammen 671.773,44 € investiert werden, welche mit insgesamt 671.812 € an Zuweisungen und Zuschüssen finanziert wurden.
  1. Statik-Untersuchung vor weiterem Bau am Bad: Für die Zeit 2024-2029 haben Fachberater und Betriebsleitung das nächste Bauprogramm aufgestellt, das als größten „Brocken“ Beton- und Beckensanierung beinhaltet und nach derzeitiger Vorausschau ein Volumen von rd. 2 Mio. € umfasst. Bevor das Bauprogramm beschlossen und abgearbeitet werden kann, soll zunächst ein Statik-Gutachten das bereits erfolgte Betongutachten bestätigen und zeigen, dass das Schwimmbad weiter sanierungsfähig ist. Den Beschluss des Haushalts 2024 und des Bauprogrammes hat die Verbandsversammlung deshalb vertagt, bis das Gutachten vorliegt. Das Schwimmbad kann dennoch im neuen Jahr öffnen. Das Team möchte die guten Besucher-Zahlen fortsetzen und die Beliebtheit des Bades weiter steigern.
  1. Sonderpostenauflösung sichert Schwimmbad: Diese eigene Art der Finanzierung steigert im Haushalt 2024 die jährliche SOPO-Auflösung auf 100.000 €, was die Abschreibung von derzeit 170.000 € weit mehr aufwiegt als man es von Schwimmbädern gewohnt ist. Vor zehn Jahren, als über die Satzung des Verbandes und die Zukunft des Freizeitbades beraten wurde, lag die Abschreibung bei 180.024 € (Ergebnis 2013) und die Auflösung der Sonderposten (jährlicher Anteil von Zuschüssen, Zuweisungen, Spenden) bei 48.770 €. Diese Verbesserung in der Ergebnisrechnung ist der Finanzierungs-Form beim Freizeitbad zu verdanken, demnach allein beim Bauprogramm 2017-2022 insgesamt 773,44 € aus Zuschüssen und Zuweisungen der Gemeinden finanziert wurden. Dazu kommen die Mittel, die der Förderverein aufbringt. Für das Bauprogramm 2024-2029 werden nun weitere Förderer und Freunde zu finden sein, zumal der 1969 gegründete Zweckverband gerade zum 50-jährigen Bestehen des  Bades erstmals schuldenfrei ist.

Energie-Messe in Eschenburg hat Tipps fürs Bauen und den Beruf

Rund ums Thema Energie gibt es in der Region viele Experten. Davon lebt die Energie-Messe in Eschenburg seit 2006: Am 11. und 12. November steigt nun die elfte Auflage der Beratungsbörse in der Mehrzweckhalle (Forsthausstraße 22), jeweils 11 bis 17 Uhr.

Die „kleine Messe der großen Möglichkeiten“ kümmert sich weiterhin um die „Wende für die eigenen vier Wände“, wenn es um Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht. Schwerpunkt wird dabei immer mehr das Motto des Jahres „Berufe mit Zukunft“. „Beim Beginn im Jahr 2006 mit einem Dutzend Aussteller und einer Handvoll Vorträge war schon klar: Wir müssen nicht bis nach Wetzlar fahren – die Experten sind hier“, blickt Bürgermeister Götz Konrad zurück.

Im Programm der Vorträge und Vorstellungen ist am Sonntag um 12 Uhr auf der Bühne „Berufe mit Zukunft: Azubi- Guides stellen sich vor“ Top-Thema. Von jungen Vertretern des Vereins „Handwerk Mittelhessen“ ist aus erster „Hand“ zu hören, welches „Werk“ gefragt ist: Heizungsbauer (Anlagenmechanikerin oder Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) und Elektriker (Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik) sind dann ebenso auf der Bühne gefragt wie Dachdecker und Zimmerleute. Die EAM hat zwar ihren eigenen „Campus“ für die Ausbildung, jedoch stellt sie sich in Wissenbach besonders gerne vor: Vor über hundert Jahren kam hier der Strom in die Region. Denn nach dem Bau des Hochofens in Oberscheld 1905 wurde bei der Erweiterung 1910 eine der ersten 22.000-Volt-Freileitungen in Deutschland gebaut. Das Trafohaus in Wissenbach als Standort des Regionalmuseums wie die EAM-Niederlassung in Oberscheld stehen heute noch.

„Wir wollen gerne alle Berufe vorstellen, mit denen man hier in Zukunft viel arbeiten und gut leben kann“, sagt Bürgermeister Konrad. „Und wir haben hier viel zu bieten – an Arbeit wie an Experten.“

Deshalb hält die Energie-Messe in Eschenburg fest an einer alten Regel: „Ohne Eintritt, mit Kinderbetreuung“. Und für den persönlichen Energie-Haushalt sorgen die Landfrauen Wissenbach und erstmals der SSV.

Am Sonntag (12. November) ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen in Eschenburg. Wer außer dem Wohncentrum Wissenbach – selbst einer der 25 Akteure bei der 11. „EM“ in Eschenburg – an dem Sonntag zudem den Laden öffnet, kann sich über die gleiche Mail-Adresse melden. Hier werden Sie geworben.

Aussteller, Vorträge und Vorstellungen sind im Vorfeld zu finden unter www.endlich-energie.de im Internet.

Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose "Energiesprechstunde" im Rathaus.
Beratung steht im Vordergrund der Energie-Messe in Eschenburg. Bernd Schütz hält für die Verbraucherzentrale Hessen sogar eine kostenlose „Energiesprechstunde“ im Rathaus.

 

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Bushaltestelle ist jetzt der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz.

Otto Friedrich Schlemper – Er war, er ist und er bleibt einer von uns

Die letzten Tage brauchte auch er die „Daseinsvor- und -fürsorge“, von der er so oft gesprochen und für die er sich sein Leben lang eingesetzt hatte. Am 17. März ist Otto Friedrich Schlemper gestorben. Nach 96 Jahren hat das Herz unseres Ehrenbürgermeisters aufgehört zu schlagen – die meiste Zeit schlug es für die Gemeinde Eschenburg, die Menschen und das Miteinander. „Ich wünsche uns dieses tätige Miteinander-Füreinander nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, sagte er bei der Feier zu seinem 90. Geburtstag. Das bleibt sein Rat an uns für die vor uns liegende Zeit.

Selbst Skeptiker nannten ihn den „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“, weshalb wir mitten in Eibelshausen einen Otto-Friedrich-Schlemper-Platz geschaffen haben als Begegnungsstätte. Was ist das „Geheimrezept“ unserer Gemeinde? „Miteinander geht viel – Gegeneinander wenig oder gar nichts“, sagte er gerne.

In Oberroßbach am 05.02.1928 geboren, lebte Schlemper seit 1951 in Eibelshausen. In den Kriegsjahren 1942 bis 1945 hat er eine Lehre beim Dillkreis in Dillenburg absolviert. Die erste Verwaltungsprüfung 1948 war eine formelle Hürde, vielmehr geprägt hat ihn in den Nachkriegsjahren die Arbeit im Sozialamt: Vertriebene und Flüchtlinge galt es damals unterzubringen, die Menschen litten an den Folgen des Krieges, den Deutschland entfacht hatte. „Daseinsvor- und –fürsorge“ als wichtigste Aufgabe von Kreis und Kommunen hat ihn später beim breiten Themenfeld der Gemeinde geprägt: Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren zum Bürgermeister für Eibelshausen gewählt. In die erste Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg zum 01.10.1971. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg. Bereits 1985 hat ihn die Gemeindevertretung zum Ehrenbürgermeister ernannt. Der freiwillige Zusammenschluss zur Gemeinde Eschenburg prägt diese 27 Jahre als Bürgermeister, die Schule und das Schwimmbad sind weitere Projekte, die wir ihm zu verdanken haben – nicht allein, aber er war immer „Motor“.

Manchmal bremste er auch: Nicht wenige Hochzeitsgesellschaften mussten vor dem Rathaus warten, derweil das Brautpaar im Dienstzimmer beim Bürgermeister noch flugs ein „Konjäkchen“ kredenzt bekam aus dem Schreibtisch. „Da wollen wir mal gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“, sagte er dann wie auch zu vielen anderen Gelegenheiten.

Das war auch so etwas wie ein Lebensmotto: „Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken“. Von sich selbst sprach er immer im Bezug auf andere – und immer geprägt von dieser tiefempfundenen Dienstauffassung. Bei den Feuerwehren vor allem endete sein Grußwort meist mit der Zeile: Ich war, ich bin und ich bleibe einer von Euch! Daran wird sich nichts ändern. Egal wie diese Wochenzeitung heißt, wird sie immer das „Schlemperblättchen“ bleiben. Er war, er ist und er bleibt einer von uns!


Otto-Friedrich-Schlemper-Platz erinnert an Ehrenbürgermeister

Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.
Der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ist 2023 seiner Bestimmung übergeben. „Ich wünsche uns dieses tätige „Miteinander Füreinander“ nicht nur heute, sondern auch in der Zukunft“, zitierte Bürgermeister Götz Konrad ein Wort von Otto Schlemper. Er enthüllte mit Walter Jank das Schild und wünschte, dass dieser Platz Menschen zusammenbringt und sie auf gute Ideen bringt.

Hirzenhains Bürgermeister Alfred Busch nannte ihn „Mittelpunkt der neu zu gründenden Großgemeinde“ – deshalb ist es passend, im Herzen Eschenburgs den Ehrenbürgermeister zu Lebzeiten zu ehren. Es ist zunächst nur ein Schild, das wir am Sonntag nach dem Kirchgang enthüllen, aber es wird daraus mehr: Der „Otto-Friedrich-Schlemper-Platz“ bezeichnet eine Begegnungsstätte im Ortskern von Eibelshausen, der neu gestaltet wird. An der Stelle der früheren Bushaltestelle laden Pflanz-Boote zum Verweilen ein. Die nahe Dietzhölze hat mit einer Treppe an der Kirche einen Logenplatz bekommen. Hier wird sich am Sonntag das Schild enthüllen, wenn der Markt in Eibelshausen und die Wahl in Eibelshausen das Geschehen prägen.

Otto Friedrich Schlemper, geboren am 5. Februar 1928 in Oberroßbach, lebt in seinem „vorgerückten jugendlichen Alter“, wie er selbst zu sagen pflegt, im Seniorenheim, ist der Gemeinde aber weiter „innerlich und äußerlich verbunden“, wie es ebenso O(tto)-Ton ist.

Am 18.06.1965 wurde er im Alter von 37 Jahren durch Beschluss der Gemeindevertretung von Eibelshausen zum Bürgermeister gewählt worden. In die sechsjährige Amtszeit fiel die Formierung der Gemeinde Eschenburg, die zum 01.10.1971 gegründet wurde. Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 01.01.1993 war Otto Friedrich Schlemper Bürgermeister der Gemeinde Eschenburg, zunächst als staatsbeauftragter Bürgermeister (01.10.1971 bis 24.03.1972) „zur Vorbereitung einer Gemeinde- und Kreisreform“, danach dreimal gewählter Rathaus-Chef.

Wegen seiner vielen Verdienste hat die Gemeindevertretung ihn bereits am 27.08.1985 zum Ehrenbürgermeister ernannt. Insgesamt 27 Jahre als Bürgermeister hat Otto Friedrich Schlemper der Gemeinde gedient und wurde bereits in den vorbereitenden Gesprächen als zentrale Figur für den freiwilligen Zusammenschluss gesehen. Die Schule und das Schwimmbad sind nur zwei Einrichtungen, die seinem Weitblick maßgeblich zu verdanken sind, und die uns heute noch in Eschenburg „echte Perspektiven“ bieten.

Zur Einweihung machen wir keinen großen Bahnhof, sondern enthüllen das Schild an einem Sonntag, an dem in Eibelshausen Markt und in Hessen Wahl ist. „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, sagte Albert Schweitzer. Wenn der Otto-Friedrich-Schlemper-Platz ein Platz der Begegnung wird, wo sich Menschen aus nah und fern treffen und gemeinsam Pläne schmieden, Ziele entwickeln oder sich schlicht und einfach über ein Wiedersehen freuen, dann hat er seinen Zweck erfüllt.

Landtagswahl am 8. Oktober – Briefwahl bis Sonntag möglich

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Am 8. Oktober ist Landtagswahl. Von 8 bis 18 Uhr haben die Wahllokale geöffnet.

Briefwahlunterlagen können in dringenden Fällen (z. B. plötzliche Erkrankung) auch noch am Samstag, den  07.10.2023, in der Zeit von 11.00 – 12.00 Uhr, und am Sonntag, den 08.10.2023, in der Zeit von 8.00 – 15.00 Uhr, im Rathaus (Sitzungszimmer 1.01) beantragt werden.

Vorzulegen ist die Wahlbenachrichtigung, die auf der Rückseite unbedingt vom Antragsteller auszufüllen ist sowie  eine Vollmacht für den Abholer.

Fotoausstellung “Den Insekten auf der Spur“ derzeit m Rathaus

Fotoausstellung “Den Insekten auf der Spur“ im Rathaus 

Denkt man an Insekten, denken vermutlich viele an kleine und vielleicht sogar etwas nervige „Krabbelviecher“. Dabei ist die Welt der Insekten viel größer und vielfältiger als vielen von uns bewusst ist: Insekten sind die artenreichste Gruppe aller Lebewesen und machen rund 70 % der weltweiten Tierarten aus. Darüber hinaus erfüllen sie eine Fülle an Aufgaben, die für das Funktionieren unsers Ökosystems von zentraler Bedeutung sind. Insekten sind dabei nicht nur bloße Nahrungsquell für andere Tierarten, Insekten sind auch unersetzlich für den Ablauf von Stoffkreisläufen in der Natur und sorgen u. a. durch die Kompostierung von Blättern und Totholz für fruchtbare Böden. Als Bestäuber sind Insekten zudem von unschätzbarem Wert für die Sicherstellung der menschlichen Ernährung. Der zu verzeichnende dramatische Rückgang der Insektenpopulation und Insektenvielfalt ist daher eine echte Herausforderung für unser Ökosystem und somit auch unmittelbar für uns Menschen.

Mit seinen eindrucksvollen Fotos bringt der Naturfotograf Bruno Blatt etwas mehr Licht in die Welt der Insekten, die vielen von uns im Alltag sonst eher verborgen bleibt. Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 26.09.2023 um 19:00 Uhr im Rathaus statt. Neben einem Vortrag und einer Führung des Fotografen durch die Ausstellung, wird die Veranstaltung musikalisch vom Posaunenchor des CVJM Eibelshausen begleitet. Die Teilnahm ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Nach der offiziellen Eröffnung kann die Fotoausstellung bis noch zum 27.10.2023 zu den Öffnungszeiten des Rathauses kostenfrei besichtigt werden.

 

Bericht zur Gemeindevertretersitzung (28.09.2023)

Bürgermeister Konrad berichtet der Gemeindevertretung am 28.09.2023 aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden.

Gesamt-Gemeinde:

  1. Gesundheitsversorgung: Johannes Rein hat eine Praxis gefunden, die schnellstmöglich am Marktplatz ein Gesundheitszentrum starten will. Dafür werden jetzt weitere Ärzte und Fachpersonal gesucht. Für die weitere Zukunft: Unsere Fördersatzung für Medizin-Stipendien (1.000 € monatlich für Studenten, die später in Eschenburg praktizieren) liegt zur Prüfung derzeit beim Lahn-Dill-Kreis. Für solche Stipendien für Medizinstudenten ergibt sich eine Synergie mit der Landarztquote des Landes Hessen (75 Studienplätze jährlich ohne NC für Studierende, die sich für zehn Jahre als Landärztin oder Landarzt verpflichten).
  1. WEG ist ein Weg zur Kita „Neue Mitte“: Eine Wohneigentumsgemeinschaft (kurz: WEG) erscheint der beste Weg dafür zu sein, die Kita „Neue Mitte“ bauen zu lassen und zu erwerben, während nebenan die Diakoniestation eine Tagespflege betreiben möchte und beide Einrichtungen eine Gastronomie benötigen, die sie und die ganze Gemeinde bedienen kann.
  1. Standortnahe Ausbildung: Dillenburg bleibt Berufsschule für die Zerspanungsmechaniker, nachdem 14 Auszubildende eine Klasse füllen.
  1. Gastroberufe für die Region: Die Berufe Koch/Köchin, Fachkraft Küche, Hotelfachfrau/mann, Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (früher Restaurantfachmann/frau), Beruf Fachkraft für Gastronomie: Schwerpunkt Restaurantservice, Fachmann/frau für Systemgastronomie und Fachkraft für Gastronomie: Schwerpunkt Systemgastronomie haben in Dillenburg ihre Berufsschule. Weil Fachkräfte besonders bei unseren gemeinsamen Vorhaben benötigt werden, wollen wir verstärkt für die Gastro-Berufe (Infos dehoga-ausbildung.de) werben.
  1. Aussteller und Ausbilder anmelden zur Energie-Messe: Am 11. + 12. November steigt die elfte Auflage der Beratungsbörse (jeweils 11 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle). Neben Tipps und Tricks fürs Sanieren und Sparen geht es hierbei verstärkt um „Berufe mit Zukunft“. Von A wie Altenpfleger bis Z wie Zerspanungsmechaniker wollen wir auf die Bühne bringen, was in der Region ausgebildet und gesucht wird. Aussteller, Ausbilder und Referenten können sich noch anmelden, solange der Platz reicht. Mehr Informationen unter endlich-energie.de und Anmeldeformular im Internet.
  1. Unternehmen wollen Regionalportal starten: Um 19 Uhr ist am 28.11.2023 der nächste Runde Tisch „Eschenburg UNTERNEHMEN“. Es geht dabei konkret ums Regionalportal. Mehr Informationen zum Treffen für Wirtschaft & Gesellschaft unter eschenburg.de/unternehmen im Netz und Kontakt per Mail an buergermeister@eschenburg.de
  2. KEAM soll größer werden: Die Kommunale Energie aus der Mitte GmbH (KEAM) beschließt eine Kapitalaufstockung, um weitere Städte und Gemeinde in die kommunale Einkaufsgemeinschaft aufzunehmen. Das Thema wird im November in den Gemeinde-Gremien beraten.
  1. Energiewendepartner werden: Um den Status als Klima-Kommune zu erhalten und den Anschluss an die Förderung zu gestalten, empfiehlt sich der Beitritt zur neugegründeten Energiewendepartner GmbH. Der Haupt- und Finanzausschuss kann dafür den Sperrvermerk aufheben, der im Haushalt über den dafür eingeplanten 15.000 € steht. Die Beratung durch die EAM hat bereits die geforderte Co2-Bilanz und erste Projekt-Ideen ergeben, die später den geforderten Aktionsplan als Klima-Kommune ergeben. Daraus Projekte zum Selbstkostenpreis zu entwickeln und ohne weitere Vergabeverfahren selbst anpacken zu können, soll die EAM EnergiewendePartner GmbH dienen.
  1. Frischer Wind: Mit Armin Frink als neuem Geschäftsführer der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH arbeiten wir an den gemeinsamen Projekten. Derweil lautet bei der dazugehörigen Energiegenossenschaft die Bilanz „Wasserkraft spült Geld in die Kasse“.
  1. Pflege der Wege: Mit der IKZ Tourismus (ehem. AG hessischer Rothaarsteig) erneuern wir die Tafeln am Rothaarsteig und seinen Zuwegungen. Mit dem Naturpark Lahn-Dill-Bergland schließen wir eine Vereinbarung zur Übernahme der Pflegearbeiten an Wanderwegen ab, damit unsere drei Extratouren „Hirzenhainer Höhenflug“, „Haubergstour“ und „Eschenburgpfad“ ausgezeichnete Premium-Wanderwege bleiben.
  1. Besuch aus Becov nad Teplou: Vom 4. bis 11. Oktober sind Musikschüler aus Becov nad Teplou hier zu Besuch. Nach Proben und Programm gibt es zum Abschied am 10. Oktober um 18:30 Uhr wieder ein Konzert „So klingt Europa!“ in der Neuen Aula der Holderbergschule.
  1. Herbstmarkt am 8.+9. Oktober: Rund 50 Händler bauen zum Markt ihre Stände auf. Dazu kommt ein Flohmarkt mit rund 30 Teilnehmern und Fahrgeschäfte werden den Marktplatz füllen. Kein Autoskooter, aber eine Berg-und-Tal-Bahn „Explorer“ haben sich angemeldet. Am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr „verkaufsoffen“. Das Wohncentrum Wissenbach und einige Geschäfte bieten Waren an.
  1. Lilar – Eine Region liest ein Buch: Zu einer Lesung und Ausstellung laden die Roderich-Feldes-Gesellschaft und der Kulturkreis Eschenburg-Dietzhölztal (kked.de) für den 12.10.2023 in die Johanneskapelle (Hauptstraße 47, 35716 Dietzhölztal-Ewersbach) ein. Beginn ist für 19 Uhr geplant.  
  1. „Defis“ an die Dorfgemeinschaftshäuser: Als Standorte für die beschafften acht Defibrillatoren hat der Gemeindevorstand einheitlich beschlossen, die Geräte zur einfachen Wiederbelebung an den Dorfgemeinschaftshäusern, am Bürgerhaus und an der Mehrzweckhalle anzubringen, wo sich Menschen treffen und größere Veranstaltungen stattfinden. Das achte Gerät wird im Rathaus stationiert und kann für Veranstaltungen ausgeliehen werden.
  1. Zähe Zuschüsse für Kita-Investitionen: Für die 2020 ausgeführte Erweiterung der Kita „Meisennest“ in Wissenbach erhält die Gemeinde Eschenburg nun 140.500 € Zuschuss. Für die Sanierung der Kita Simmersbach wird nun ein Zuschuss über 100.000 € aus dem Landesinvestitionsprogram „Kinderbetreuung“ 2021-2023 beantragt.
  1. „Grün“ auf Kita-Ampel: Für die Kita „Arche Noah“ ist die dritte Gruppe vom Kreis genehmigt worden. Freie Kita-Plätze gibt es derzeit in Hirzenhain, Simmersbach und in der katholischen Kita „Regenbogen“ in Eibelshausen, zeigt unsere Kita-Ampel (kita-eschenburg.de).
  1. Vertretung für Mediothek im Rathaus: Dank einer geeigneten Aushilfe für Urlaubs- und Krankheitsvertretung kann die Bücherei der Gemeinde wieder öffnen. Bis zu den Herbstferien gelten folgende Öffnungszeiten: Montag 15:00-18:00 Uhr sowie Donnerstag 09:30-11:30 Uhr und 15:00-16:30 Uhr.  
  1. Volkstrauertag-Gedenkfeier in Simmersbach: Zum Volkstrauertag (19. November) findet die Gedenkfeier um 14 Uhr auf dem Friedhof in Simmersbach statt. Die Zentral-Veranstaltung wird von Kranzniederlegungen in allen Ortsteilen umrahmt. Mehr unter eschenburg.de/volkstrauertag im Netz.
  1. Notunterkünfte für Flüchtlinge: Zur weiteren Aufnahme von Flüchtlingen, die der Kreis im Auftrag des Landes zuweist, sind die zwei Container-Dörfer an der Eiershäuser Straße in Betrieb gegangen. 14 der bislang 64 zugewiesenen Personen sind bislang dort untergebracht. Für ein gemeinsames Betreiben und Betreuen der Einrichtungen mit dem Kreis haben wir die Vereinbarung ausgearbeitet. Aktuelle Informationen unter eschenburg.de/hilft im Internet.
  1. Gemeinsam vor Hochwasser schützen: Der Zweckverband für Gewässerunterhaltung und Hochwasser Lahn-Dill steht vor der Gründung. Zum Entwurf der Satzung melden die interessierten Kommunen nun Gewässer, die das Verbandsgebiet umreißen. Wir haben die Dietzhölze von Gemarkungsgrenze Dillenburg bis Gemarkungsgrenze Dietzhölztal und den Simmersbach von Einmündung in die Dietzhölze bis oberhalb (nördlich) der bebauten Ortslage Simmersbach gemeldet und warten nun auf die abgestimmte Gremien-Vorlage. Nach der Gründung können Planungen zum Hochwasserschutz starten.
  1. Stattliche Strecke beim „Stadtradeln“: Vom 01.07. bis 21.07.2023 haben 79 Teilnehmer aus Eschenburg in die Pedale getreten und insgesamt 16.664 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, was uns allen rund 3.000 Kilo Co2 Top war ein Trio vom „Team Roth“. Die drei Erstplatzierten kamen auf zusammen 2672 Km und erhielten als Dankeschön Schwimmbad-Gutscheine.
  1. Ansprechpartner rund ums Rad: Seit September ist Benjamin Krüger aus Eiershausen ehrenamtlicher Radverkehrsbeauftragter der Gemeinde. Unter der E-Mail-Adresse radverkehr@eschenburg.de ist er Ansprechpartner für Radfahrer.
  1. Biken und Skaten im Trend: Die Untersuchung für einen MTB-Trail am Fuße der Eschenburg läuft noch. Großes Interesse am Thema Mountainbike zeigt sich bereits beim Skiclub-Hirzenhain. Und der Verein „Schinnoss Skateboarding“ sucht ein Domizil in der Gemeinde.
  1. Otto-Friedrich-Schlemper-Platz einweihen: Mit dem Straßenschild werden wir am 08.10.2023 nach der Kirche den Platz offiziell in Betrieb nehmen. Wenn in Eschenburg Markt und in Hessen Wahl ist, wird der Platz zwischen der Brücke und dem Versorgungsgebäude am Marktplatz zu dem, was er werden soll: Ein Treffpunkt für Jung und Alt, eine Begegnungsstätte, ein Mittelpunkt der Gemeinde.

Kommission Zukunft

Die „Kommission Zukunft” (kurz: KommZu – im Internet zu finden unter www.eschenburg.de/zukunft) setzt sich für Umwelt, Natur und Klimaschutz sowie für nachhaltiges Planen und Bauen ein. 

  • Familien aus Eschenburg bestellen 895 Bäume: Bei der Aktion „Unser Dorf soll grüner werden“, bei der die Gemeinde Eschenburg einen Baum oder Busch für jedes Haus sponsern möchte, sind über unsere Seite buergerbaum.org 895 Bäume reserviert worden. 
  • Beim Pflanzen vorher zuschauen – Termin am 28.10.2023 in Hirzenhain: Der Obst- und Gartenbauverein Hirzenhain bietet am 28. Oktober um 10 Uhr in Hirzenhain einen Termin an, bei dem Interessierte das Pflanzen gezeigt bekommen. Das Treffen findet beim zweiten Windrad („Elli“) auf einem Obstbaumgrundstück statt.
  • Infos in Wochenzeitung und Internet: Fotos, Videos und Infos zum Pflanzen und zu Fragen der Vorbereitung (z. B. Standortwahl) sind in der Wochenzeitung und auf der Internetseite buergerbaum.org im Netz zu finden.  
  • Anschauen, abholen und pflanzen am Aktionstag 04.11.2023: Ab 9 Uhr sollen die bestellten Bäume und Büsche abgeholt werden können auf dem Kleinfeld zwischen Sporthalle und Turnhalle am Holderbergsrain. Eine Beispiel-Pflanzung soll um 11 Uhr zeigen, wie jeder zuhause selbst pflanzen kann.
  • Ausstellung im Rathaus: „Den Insekten auf der Spur“ sind Fotos und Infos des Naturfotografen Bruno Blatt, die im Rathaus während der Öffnungszeiten zu sehen sind. Zur Eröffnung gab ein Konzert des Posaunenchors Eibelshausen der Präsentation, die für vier Wochen zu sehen ist, viel Nachhal(l)tigkeit.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die 2022 erfolgte grundhafte Erneuerung der Rehgartenstraße hat 211.701,92 € gekostet. Das ist weniger als zur Anliegerversammlung ausgerechnet. Die Anlieger zahlen nun 8,52 € je Quadratmeter Veranlagungsfläche.
  1. Die Baustelle in der Oranienstraße ist abgeschlossen. Die Firma Hönig + Müller (Sinn) hat den Abwassersammler erneuert und die Straße grundhaft erneuert.
  1. Das Grundstück Bingenacker 9 mit 536 m² ist wieder zu haben. Die Erwerber wollten an die Gemeinde zurückgeben. Wir helfen, einen neuen Käufer zu finden.
  1. In der Kita „Pusteblume“ sind in den Sommerferien der Fußboden im Personalraum und auf einer zweiten Spielebene erneuert worden. Die große Fensterfront in der Eingangshalle hat einen Sonnenschutz (Außenjalousien) erhalten.
  1. Die Erneuerung der Dachabdichtung und Dachentwässerung am Dienstleistungszentrum ist abgeschlossen.
  1. Die Neugestaltung des Ortskerns zwischen Kirche und Brücke wird bald durch die Fertigstellung der Treppen- und Podestanlage in die Dietzhölze abgeschlossen.

Hirzenhain:

  1. Für den Spielplatz in der Straße Segelfliegerhang liegen Ideen-Skizzen und Angebote vor. Der Kultur- und Sozialausschuss hat sich dafür ausgesprochen, die 1000 € im Haushalt aufs nächste Jahr zu übertragen, die Mittel aufzustocken und bis zu seinen ersten Sitzungen im neuen Jahr ein Konzept zur weiteren Vorgehensweise vorzulegen.
  1. Als Ersatz für das 25 Jahre alte TLF 16/25 der Feuerwehr soll ein Staffel-Löschfahrzeuges StLF20 beschafft werden. Der Antrag ans Land auf einen Zuschuss von 80.850 € (das sind 30 % der zuwendungsfähigen Kosten) liegt gerade beim Kreis. Der Rest ist aus Eigenmitteln der Gemeinde zu finanzieren. Im Haushalt 2023 sind 400.000 € als Verpflichtungsermächtigung eingeplant, damit der Antrag zum Förderverfahren starten kann. Das aktuell in der Beschaffung befindliche Fahrzeug für Eibelshausen kostet ohne Beladung 384.608 €.
  1. Im Feuerwehrgerätehaus konnten die Putz- und Anstreicherarbeiten sowie die Bodenbelagsarbeiten der Treppenpodeste im Treppenhaus abgeschlossen werden. In der Fahrzeughalle musste ein Teilstück der Entwässerungsrinne erneuert und wieder beigefliest werden.
  1. In der Kita „Raupe Nimmersatt“ am Bahnhof sind an der Nordfassade weitere Fensterelemente erneuert worden. Für die Abgasableitung der Heizungsanlage musste ein neues Innenrohr in den Kamin eingezogen werden, anschließend wurden die Putzschäden am Kamin ausgebessert.

Wissenbach:

  1. An unserer Freizeitanlage „Alter Wissenbacher Sportplatz“ haben wir als neue Ausstattung einen Outdoor Campus. Die Sportgeräte konnten wir mit Hilfe des Regionalbudgets beschaffen.
  1. Das alte Rathaus in Wissenbach konnte abgerissen werden und weicht einer neuen Nutzung als Dorfplatz. Die Baugenehmigung für das neue Mehrzweckgebäude ist da. Nun geht es an die Ausschreibungen für die nächsten Baustellen.
  1. Es führt wieder eine Brücke über die Dietzhölze zur Nickelhütte. Lange haben wir auf die Lieferung der Gitterroste gewartet, nun konnte der Bauhof den Ersatz für die baufälligen Betonteile montieren.

Simmersbach:

  1. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und Umbau einer Fahrzeughalle werden 3,95 Mio. € Kosten veranschlagt. Mit den Plänen und vielen Unterlagen stellen wir einen Förderantrag ans Land Hessen.
  1. In der Kita konnte der erste Bauabschnitt der erforderlichen, umfangreichen Sanierungsarbeiten umgesetzt werden. Im Wesentlichen handelte es sich um folgende Maßnahmen: Einbau von fünf neuen, zusätzlichen Fensterelementen, Erneuerung der Akustik-Abhangdecken im Altbau, Rückbau der Dachverglasung im neuen Teil und Schließung der Dachfläche mit Betondachsteinen, Erneuerung der Deckenbeleuchtung in den Gruppenräumen und Fluren, Abriss der Kunstschieferfassade am Altbau und Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems.

Eiershausen:

  1. In der Schwarzbachstraße ist die Erneuerung des Pflasterbelages im Gehweg abgeschlossen, ebenso wie der Umbau der Bushaltestelle zur barrierefreien Haltestelle. Der neue Abwasserkanal wurde in die Schwarzbachstraße (L3043) verlegt. Dies erfolgte in Abstimmung und mit Kostenbeteiligung durch Hessen Mobil. Die Asphaltarbeiten in der Landesstraße werden voraussichtlich Anfang der kommenden Woche abgeschlossen. Es folgt dann noch eine Kreuzung der Landesstraße in die Betzelbachstraße und ein kurzes Teilstück Kanalaustausch in der Betzelbachstraße.
  1. In der Flurstraße hat die Firma Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) Kanal, Wasserleitung und Straße erneuert. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen.
  1. Im Erdgeschoss der Kita „Panama“ hat die Schreinerei Bach (Eibelshausen) in den Sommerferien alle Holz-Fenster und Terrassentüren gegen neue Kunststoffelemente ausgetauscht. Das waren 19 Fenster und 4 Terrassentüren.

Roth: 

  1. Der Ortsbeirat spricht sich weiterhin für die Bushaltestelle als Standort für einen Defibrillator aus. Wenn nun die von der Gemeinde beschafften „Defis“ in allen Ortsteilen am DGH angebracht werden sollen, sucht der Ortsbeirat nun nach Sponsoren für ein zweites Wiederbelebungsgerät an der Bushaltestelle.
  1. Der Abwasserkanal in der Talstraße wird durch die Fa. Hönig+Müller ausgetauscht. Geplanter Baubeginn ist die 43. KW (Mitte/Ende Oktober)
  1. Im Alten Rathaus ist im Flur des Jugendclubs das Schachtoberteil der Zisterne und der Fliesenbelag saniert worden. Das alte Holztor zur Vereinsgarage wurde durch ein neues zweiflügeliges Kunststoffelement ersetzt.

Gemeindewerke

  1. Die erste Wasserkammer im Hochbehälter „Arthel“, OT Eiershausen ist erneuert. Aktuell laufen die Arbeiten in der zweiten Wasserkammer. Das rund 530.000 € teure Projekt wird voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein.
  1. Die Betriebsleitung der Gemeindewerke ändert sich zum Jahreswechsel. Harald Hermann wird ab dem 01.01.2024 zum Betriebsleiter und Michaela Reh zur stellvertretenden Betriebsleiterin der Gemeindewerke Eschenburg ernannt.
  1. Der Auszubildende der Gemeindewerke hat seine Ausbildung zur „Fachkraft für Wasserversorgungtechnik“ mit Erfolg abgeschlossen und erhält zunächst das Anschlussjahr.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“

  1. Planer für Neubau der Kläranlage gesucht: Die Bewerberauswahl für die Planung eines Neubaus der Kläranlage ist auf der Zielgeraden. Drei Ingenieur-Büros stellen sich nach der Submission nun vor. Dann können die Gremien entscheiden.  
  1. Bauprogramm wird aktualisiert: Durch den Strategie-Wechsel von der zukunftsfähigen Ertüchtigung hin zu einem kompletten Neubau der Kläranlage wird das Bauprogramm 2021-2026 zu aktualisieren sein. Die Ertüchtigung und alle Projekte im Zusammenhang fallen raus, andere kommen rein. Die Kosten für Planer und Neubau kommen in ein neues Programm, das voraussichtlich einen Zeithorizont 2027-2032 hat. Der Abwasserverband „Obere Dietzhölze“, der vor den Bauprogrammen meistens über Darlehen und die Verbandsumlage der Betriebskosten finanziert hat, wird sich bei diesem Strategie-Wechsel regelrecht neu erfinden müssen.

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  1. Türöffner-Tag 3. Oktober: Am Tag der Deutschen Einheit hat das Freizeitbad traditionell geöffnet wie am Wochenende (7-17 Uhr). Mit den Technik-Touren um 11, 13 und 15 Uhr können Besucher ab 7 Jahren einen geführten Rundgang durch die Technik mitmachen, der vieles kinderleicht erklärt. Anmeldung im Bad unter freizeitbad-eschenburg@t-online.de.
  1. Drei Wochen Schließung im November: Vom 30. Oktober bis 19. November wird das Freizeitbad „Panoramablick“ geschlossen sein für die nächsten Sanierungs-Schritte und Revisionsarbeiten, die im laufenden Betrieb nicht möglich sind. Das Team hat für die drei Wochen einen vollen Arbeitsplan, in dem die Umrüstung der Hallenbeleuchtung auf LED, Filtersanierung sowie die Montage neuer Messwasserpumpen und Spülluftgebläse Schwerpunkte bilden.
  1. Förderverein übernimmt Bistro: Gespräche zwischen den Vorständen des Zweckverbands und des Fördervereins ergeben einen Konzeptwechsel in der Gastronomie. Der Förderverein möchte einen Vertrag übernehmen und sich dann um Betreiber kümmern, die das Bistro betreiben.
  1. Bauprogramm folgt Bauprogramm: Mit dem Bescheid des Landes Hessen vom 09.08.2023 über 57.500 € Zuschuss aus dem Förderprogramm SWIM kann das Bauprogramm 2017-2022 abgeschlossen werden. 500.000 € haben die beiden Mitgliedsgemeinden über jährliche Investitionszuschüsse finanziert, was wie ein 100-%-Zuschuss wirkt und in der Ergebnisrechnung die Abschreibung aufwiegt. Mit den 78.311,68 € von der Klimaschutzinitiative des Bundes über den Projektträger ZUG konnten wir in der Wassertechnik viele Pumpen erneuern. Insgesamt ist das Bauprogramm bis Ende 2022 mit einer Gesamtsumme von 494.565,63 € sogar unterschritten worden. Mit der beschlossenen Erweiterung konnte dank der Zuschüsse mit einem Eigenanteil von 35.961,76 € insgesamt 177.207,81 € mehr investiert werden. Für die Zeit 2024-2029 wird gerade das nächste Bauprogramm aufgestellt, das als größten „Brocken“ Beton- und Beckensanierung beinhaltet.

Ausbildung

Bis auf die Ausbildungsstelle am Klärwerk sind aktuell alle Lehrstellen zu besetzen, weshalb wir gerne die fünf Berufe vorstellen – auf der Internetseite www.eschenburg.de/ausbildung mit Infos und Videos – und auch in Zukunft darauf bauen, für die eigene Personalentwicklung auszubilden:

  • Fachkraft für Abwassertechnik beim Abwasserverband „Obere Dietzhölze“
  • Fachangestellte für Bäderbetriebe im Freizeitbad „Panoramablick“ (Zweckverband Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal)
  • Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bei den Gemeindewerken
  • Verwaltungsfachangestellte bei der Gemeinde Eschenburg
  • Forstwirt bei der Gemeinde Eschenburg

Kontakt: Fragen und Bewerbungen zur Ausbildung und Stellenausschreibungen bei der Gemeinde Eschenburg und den Verbänden gerne per E-Mail an die Adresse jobs@eschenburg.de

Eschenburg hilft … Schlafsäcke für die Ukraine

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Container-Dörfer im  Gewerbegebiet

Es ist nicht schön, aber für eine Notunterkunft notwendig – und vom Aufwand her besser für die Gemeinde zu steuern, als Wohnungen und Häuser anzumieten oder Dorfgemeinschaftshäuser dauerhaft zu belegen für die Unterbringung von Flüchtlingen.

Die Lage im Gewerbegebiet wird für diese Notunterkünfte als zweckmäßig erachtet, weil die Nähe zur Bushaltestelle, Einkaufsmarkt, Kitas, Schulen und Rathaus günstig ist.

Alles Aktuelle zur Flüchtlingsunterbringung ist hier unter www.eschenburg.de/hilft im Internet zu finden. Für Angebote und Anfragen zur ist die E-Mail-Adresse hilfe@eschenburg.de eingerichtet worden.

Container-Dorf 1 (Eiershäuser Straße 47) und Container-Dorf 2 (Eiershäuser Straße 44) entstehen in zentraler Lage:

  • 550 m bis zur Grundschule Eibelshausen (Am Holderberg 1)
  • 700 m bis zur Holderbergschule (Am Holderberg 2)
  • 950 m bis zur Kita Eiershausen (Schwarzbachstraße 6a)
  • 1,0 km bis zur Grundschule Eiershausen (Schwarzbachstraße 9)
  • 1,1 km bis zur Kita Pusteblume Eibelshausen (Habachstraße 12)
  • 1,0 km bis zum Rathaus
  • Die Bushaltestelle Industrie-Gebiet Eibelshausen (Eiershäuser Straße) mit Linie 300 direkt vor der Tür
  • 900 m bis zur Bushaltestelle Markt, wo täglich 119 Busse halten die vier Linien 300 (Hirzenhain – Roth – Simmersbach – Eiershausen – Eibelshausen), 301 (Holderbergschule – Eschenburg / Dietzhölztal) und 302 (Dietzhölztal – Dillenburg) und der Expressbus X41 (Dillenburg-Biedenkopf).

Hierbei wird auch daran gedacht, Flüchtlingen mit Bleibeperspektive und Erlaubnis Arbeitsgelegenheiten zu vermitteln. Dabei gibt es Fördermöglichkeiten aus dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) – mehr Infos https://www.arbeitsagentur.de/k/weiterbildung-qualifizierungsoffensive

Kommunen wollen gemeinsam Container-Lösungen schaffen: Auch wenn der Landkreis die Kommunen über so genannte Zuweisungen einbezieht, können Städte und Gemeinden nur Notunterkünfte bereitstellen, um Obdachlosigkeit zu verhindern. Um die Flüchtlingsunterbringung zu vereinfachen und womöglich Verfahren zu beschleunigen, wollen die 23 Kommunen mit dem Kreis Container-Quartiere gemeinsam beschaffen, betreiben und betreuen. EU, Bund, Land und Kreis bitten wir um schnelle Verfahren, klare Abläufe bei Flüchtlings-Unterbringung und Asyl-Verfahren und verlässliche Vereinbarungen untereinander.

In Eschenburg werden wir in der Eiershäuser Straße – zwischen Feuerwehrgerätehaus und Bushaltestelle – ein Container-Dorf errichten. 

„Sport integriert“: Mit einem Zuwendungsbescheid über 6.000 € fördert das Land Hessen weiterhin die Beteiligung von Flüchtlingen im Sport. Wie das Programm „Sport integriert Hessen“ in den Vereinen und vor Ort genutzt werden kann, sagt unser Sport-Coach Dr. Paul Cyris, der sich dankenswerterweise weiterhin zur Verfügung stellt.

Dank an Auslandshilfe und Median Klinik: Für die Flüchtlingshilfe geht eine kleine Spende und großer Dank an die Auslandshilfe und den Sanitätsdienst der FeG. In ihrem Ankunftszentrum in Wissenbach haben sie auch bei den ersten Zuweisungen als Anlaufstelle dienen können. Bei der regulären Aufnahme von Asylbewerbern sind nun wieder staatliche Stellen gefragt. Mit Hilfskonvois und anderen Einsätzen ist die Auslandshilfe weiter tätig. Auch die Median Klinik Eschenburg hat die Gemeinde mit einer kurzfristigen Flüchtlingsunterbringung unterstützt.


 


Sport

Hier ist man willkommen – auch für eine längere, schwere Zeit. Das wollen die Vereine ganz klar signalisieren, die für Flüchtlinge aus der Ukraine ein Angebot haben.

GuT Wissenbach: „Ich habe mich beim Landessportbund Hessen erkundigt. Unsere Sportversicherung übernimmt aus humanitären Gründen auch die Haftung für Flüchtlinge aus der Ukraine. Somit laden wir diese herzlich ein bei uns im Verein kostenlos teilzunehmen, das ist etwas für Erwachsene und Kinder“, schreibt Sabine Konrad, Vorsitzende des Vereins GuT in Wissenbach (www.gut-wissenbach.de).

„Sport integriert“ ist der neue Name des Förderprogrammes „Sport und Flüchtlinge“, bei dem die Gemeinde Eschenburg seit 2016 mitmacht. Über Sport-Coach Dr. Paul Cyris können vor allem Verein Förderung erfahren, die in ihren Angeboten Geflüchtete aufnehmen. Auch die gemeinsame Ausstattung kann gefördert werden. Interessierte Vereine sollten direkt den Sportcoach ansprechen.


Miteinander - FüreinanderDie Flüchtlingshilfe Eschenburg FHE ist unter www.helpto.de auch noch registriert für „Privat an Privat“. Vermittlung von Hilfen läuft über die E-Mail-Adresse miteinander-eschenburg@gmx.de. Hierbei geht es um die Verteilung von Aktion.

Nur Information?  Wer in den schnellen E-Mail-Verteiler des Bürgermeisters aufgenommen werden möchte, sendet hier eine kurze E-Mail.

 

 

 

 


Die FeG-Auslandshilfe hat in unserem Ortsteil Wissenbach (Birkenweg 10-12 ihr Lager.  Warenannahme freitags von  4-17 Uhr.  Ihre Ukraine-Hilfe umfasst bietet viele Wege zum Helfen und Mitmachen, darunter die Hilfspakete

Eigentlich sollte das Hilfs-Portal HelpTo.DE abgeschaltet werden, bekommt aber nun einen ganz neuen Sinn zur Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Wer Hilfe braucht oder geben mag, kann sich dort „privat an privat“ selbst vermitteln.

Der Krieg in der Ukraine treibt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Unterbringung von Flüchtlingen organisiert bei uns der Lahn-Dill-Kreis.  Die Kreisverwaltung sucht intensiv nach Wohnraum für eine Wohnraumbörse. Wer ein freies Zimmer, eine freie Wohnung oder ein Haus zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, sich per E-Mail an integration@lahn-dill-kreis.de zu wenden. Unter der Telefonnummer 06441 407 1464 können sich Bürgerinnen und Bürger zwischen 8 und 16 Uhr melden.

Auf der Internet-Seite „Sie wollen helfen?“ stehen Kontakte für die gezielte Spendenaktion für die Flüchtlingsunterbringung im Lahn-Dill-Kreis. Als Unterkünfte werden jetzt wieder verstärkt Häuser und Wohnungen gesucht, die der Kreis anmieten kann.


 

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Eschenburg hilft – unter dieser Rubrik vermitteln wir seit März 2020 Hilfen vielerlei Art. Sie brauchen Hilfe? Sie möchten helfen: Melden Sie sich per Telefon oder E-Mail. Im Rathaus können wir vermitteln. Aus Kirchen und Vereinen kommen Menschen, die helfen wollen. Ihre Anfrage vermitteln wir weiter dorthin, damit Sie an Ort und Stelle Unterstützung bekommen können. Unter der Rubrik „Eschenburg hilft“ – unter der Adresse www.eschenburg.de/hilft im Internet und hier in der Wochenzeitung zu finden wollen wir auch Berichte geben und gelungene Beispiele aufzeigen.

Der direkte Draht zur Gemeinde Eschenburg

Telefon 02774 915-0 und 

E-Mail buergermeister@eschenburg.de


 

„Steinedorf“ in Simmersbach

Die Anfrage war schnell mit einem „Ja, gerne“ geantwortet: Drei kreative Frauen aus Simmersbach hatten die Idee, ein „Steinedorf“ entstehen zu lassen, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf. Als Ort hatten sie sich eine Stelle oberhalb der Philippsbuche am Wegesrand ausgesucht und bereits ein paar Steine ausgelegt. „Es würde uns sehr freuen, wenn wir dadurch, gerade in dieser besonderen Zeit, vielen Wanderer und Pilger eine Freude machen könnten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, schrieben Gudrun Wagner, Christiane Dietrich und Doris Achenbach. Wir danken den drei für die Initiative und sind gespannt, wie das „Steinedorf“ sich entwickelt.

Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.
Blickfang und Besinnung: Am Wegesrand oberhalb der „Philippsbuche“ ensteht ein Steinedorf, wo jedermann selbst gestaltete Steine dazu legen darf.

Testen hilft, vorsichtig zu bleiben

Corona-Teststation
In der Mehrzweckhalle Wissenbach betreiben wir gemeinsam die Corona-Teststation.

So schnell kommt man zum Corona-Schnelltest: Einfach einen Termin buchen, zur Teststation in die Mehrzweckhalle Wissenbach (Forsthausstraße 22) kommen und eine halbe Stunde später hat man das Ergebnis per E-Mail auf dem Schirm. Dank der Initiative der Holderberg-Apotheke konnte diese Teststation aufgebaut werden, wo Bürger auch den wöchentlich einen kostenlosen Schnelltest bekommen können.

Obwohl vieles von Bund, Land und Kreis nicht geklärt war, hat die Apotheke diese Teststation eingerichtet. Weil sich der Betrieb nicht so leicht rechnet, hat die Gemeinde Eschenburg auch eine Miete für die Mehrzweckhalle verzichtet.

„Diese Teststation wollen wir gemeinsam betreiben, um zum einen Arztpraxen und Kliniken zu entlasten und zum anderen der Bevölkerung mehr Sicherheit zu geben, die wir brauchen für jeden weiteren Schritt in die Normalität“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Er wirbt deshalb um Unterstützung für die Teststation.

Gesucht werden

  1. Medizinisches Fachpersonal oder Person mit Sachkundenachweis für die Abnahme des nasopharyngealen Abstriches
  2. Angelerntes Personal, im Idealfall mit Praxiserfahrung bei Labortätigkeiten.  Aufgabe: Durchführung des PoC Antigen Schnelltests
  3. Sonstiges Personal mit EDV-Kenntnissen Aufgaben: Empfang, Steuerung des Buchungssystems, kontaktfreies Fiebermessen

Arzthelferinnen im Ruhestand, Teilzeitkräfte, Ehrenamtliche… Wer sich vorstellen kann, hier mitzutun, kann sich am besten per E-Mail an buergermeister@eschenburg.de melden, seine Kontaktdaten und seine (Beruf-)Erfahrungen schildern. Den „Dienstplan“ wird die Apotheke erstellen.


Sprechstunde mit dem Bürgermeister digital dienstags 14 Uhr

Sprechstunde digitalHaben Sie Ideen, was wir in Eschenburg auch unter Corona gemeinsam angehen können? Dann lassen Sie uns darüber in der Sprechstunde digital dienstags ab 14 Uhr reden. Einfach anmelden bei buergermeister@eschenburg.de und Sie erhalten die Zugangsdaten per E-Mail.


Hilfe bei der Fahrt zum Impfzentrum

Das Regionale Impfzentrum in Heuchelheim und das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau haben mit der Impfung von Personen, die älter als 80 Jahre sind, ihre Arbeit begonnen. Informationen dazu über das Internet-Portal www.impfterminservice.hessen.de und die Telefonnummer 116 117.

Weil es Einzel-Termine sind, sollten sich die Familie, Freunde oder Nachbarn am besten um eine Fahrt zum Impfzentrum kümmern. Wenn die Krankenkasse die Fahrtkosten übernimmt und der Hausarzt einen „Transportschein“ ausstellen kann, kommen hierfür auch professionelle Dienstleister in Frage.

Für den seltenen Fall eines Fahrdienstes suchen wir Freiwillige. Die ersten Ehrenamtlichen Fahrer für die Tour zum Impfzentrum und zurück haben wir gefunden:

  • Wolfgang Kunz (Eibelshausen), Telefon 02774 1240
  • Peter und Birgit Reeh (Hirzenhain), Telefon 02770 608

 

Anfragen:

  • Ehrenamtliche Hilfe gesucht fürs Kursana-Domizil: Im Kursana-Domizil in Eibelshausen soll das neue Jahr am 4. Januar mit der Corona-Schutzimpfung starten.  Vorbereitung und Begleitung durch das Team bringen einen erhöhten Aufwand mit sich.  Die letzten Tage mussten sich zwei Vollzeitkräfte allein mit dem Thema Impfung befassen. Das geht zu Lasten der Betreuung und wird auch bei den künftigen Antigen-Tests täglich ein bis zwei Kräfte binden, die dann im Tagesgeschäft fehlen.  „Wir suchen Menschen in der Nähe, die ehrenamtlich stundenweise in der Betreuung oder auch beim Testen selbst helfen möchten“, sagt der neue Leiter Alexander Sgodda. Kontakt: Interessenten können sich an Fr. Vanessa Krumme (Leitung) oder Fr. Britta Welsch melden, Telefon 02774 91770692 oder Mail an britta.welsch@dussmann.de

Angebote:

Helfen Sie der Gastronomie!

Zwar sind die Lokale geschlossen wie die meisten Läden, aber es gibt Lieferservice und Abholmöglichkeiten. Wer kocht was? Adressen, Angebote und Öffnungszeiten veröffentlichen wir gerne hier.  Gastronome aus Eschenburg melden sich direkt unter buergermeister@eschenburg.de per E-Mail.

  • Piccola Pompei – Italienisches Restaurant und Pizzeria. Laaspher Straße 1, Telefon 02774 8001720. Wir bieten Abholung und Lieferungen. Öffnungszeiten sind 11:30 bis 14 Uhr und 17 bis 22 Uhr.  Ruhetag am Dienstag.

Eibelshausen

  • Einkaufservice und Nachbarschaftshilfe Ev. Kirche über Gemeindebüro 02774 1353
  • Einkaufservice FeG Eibelshausen Jonathan Schwehn, 02774 1639

Hirzenhain

  • CDs von Gottesdiensten bringen: Birgit + Peter Reeh, 02770 608
  • CDs von Gottesdiensten bringen: Diana Winkelmann, 02770 911978
  • Einkäufe: Mirjam Roth, Hirzenhain – Bahnhof. 02771 3206981
  • Einkäufe: Diana Winkelmann, 02770 911978 (Hihai-Dorf)
  • Hilfe für Einkaufen, Arztbesuche, etc.: Markus Stoll, Mobil 0176 30743197
  • Hilfe bei Einkäufen Besorgungen: Anke Hockauf, Mobil 0177 3781776

Wissenbach

  • Einkaufservice CVJM Thomas Giersbach thomas@cvjmwissenbach.de

Simmersbach

  • Gottesdienst auf USB-Stick: Corinna Reitz, 02774 92080

Eiershausen

Netz-Nutzen


Berichte und Beispiele

„C(h)orona-Konzert“ erfreute am Altenheim

Am Altenheim ist Neues entstanden: Der „FPC Eibelshausen“ hatte seine Premiere bei einem Gartenkonzert am Kursana-Domizil. Hinter der Abkürzung steht der „Freiluft-Posaunenchor“, den Musiker des CVJM und der Evangelischen Kirchengemeinde Eibelshausen gebildet hatten. Unter den Sicherheitsbedingungen der Corona-Krise ist der Besuch im Altenheim streng geregelt und auch Musiker haben es nicht leicht, ist doch das gemeinsame Spiel derzeit nicht so einfach möglich. Für eine Probe trafen sich die Musiker extra auf dem Alten Wissenbacher Sportplatz, um die notwendigen Sicherheitsabstände einzuhalten. Am Samstag nahm der FPC hinter dem Domizil Aufstellung, damit Bewohner im Garten und auf ihren Zimmern dem Konzert lauschen konnten. Dirigent Thomas Pfeifer bekam von der Feuerwehr technische Hilfe in Form eines Megafons, mit dem er die Lieder ansagen konnte. Nach dem „Washington Post March“ als Eingangsstück gab es eine Runde Märsche mit „Siegerländer Marschlieder“, „Danket dem Herrn“, „Stern auf den ich schaue“ und „Geh‘ aus mein Herz“. In der zweiten Abteilung erklangen die Volkslieder „Wie lieblich ist der Maien“, „Im schönsten Wiesengrunde“, „Nun ruhen alle Wälder“ und ein „Marsch aus Böhmen“. Den dritten Part trugen die geistlichen Lieder „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“, „Welch ein Freund ist unser Jesus“ und „Großer Gott, wir loben dich“. Mit dem Marsch „Erinnerung an Naunhof – Leipzig“ und dem Choral „Nun danket alle Gott“ klang dieses gelungene Gartenkonzert aus, das Bewohnern wie Pflegepersonal eine große Freude machte. Selbst Zuhörern in der Ferne gab dieses „C(h)orona-Konzert“ einen Eindruck davon, wie ein ganzes Ensemble zusammen klingt, das derzeit auch nicht proben kann und aus Gründen der Sicherheit in Eibelshausen abends um sieben Uhr getrennt voneinander vereinzelt auf dem Balkon oder hinter dem Haus spielt. „Nur Trübsal blasen wir nicht“, sagt Chorleiter Thomas Pfeifer. Mehr Informationen über den Posaunenchor findet sich unter www.cvjm-eibelshausen.de im Internet.