„Made“ in Eibelshausen:

Wiedersehen macht Freude

„Zum Glück gibt es unseren Markt seit 1781, dann kann auch bei dem neuen Hessischen Ladenöffnungsgesetz (HLöG) niemand am Sonntag das Shoppen stoppen“, sagt Eschenburgs Bürgermeister Götz Konrad. Am Marktsonntag (13. Oktober) ist in Eschenburg von 13 bis 18 Uhr auch verkaufsoffener Sonntag.

 

„Made“ nennen die Eibelshäuser liebevoll ihren Markt. Seit 1781 ist er Tradition und Triebfeder der Innovation. Am Marktplatz geht es für die Kleinsten schon am Samstag (12. Oktober) los, wo Autoskooter, Karussells und Fahrgeschäfte zu familienfreundlichen Preisen ihre ersten Runden drehen. Und auch die neue barrierefreie Bushaltestelle wird dem Markttreiben nicht schaden – im Gegenteil: „Dadurch wird der Marktplatz auch das ganze Jahr über wieder mehr seinem Namen gerecht“, meint der Bürgermeister.

 

Auch wenn diese und andere Baustellen in diesem Jahr die Planung etwas erschwerten, hat der Markt in Eibelshausen ein schönes Jubiläum: Seit 25 Jahren gehört die Eiershäuser Straße zum Marktgelände und bietet einen „Rundlauf“ zwischen Dietzhölz-Ufer und Rathaus.

 

Ein Jahrmarkt dient freilich schon lange nicht mehr dazu, die Dinge des täglichen Bedarfs oder die dicken Socken für den Winter zu kaufen, aber auch. Beim „Made“ in Eibelshausen ist das Treffen an sich Tradition. „Wiedersehn macht Freude“ ist so etwas wie das geheime Motto.

 

Einkaufen vor Ort als erlebbare Alternative zum Online-Handel soll der Markt am Sonntag (13. Oktober) zeigen: In den Straßen zwischen Kirche und Rathaus bauen rund 80 „fliegende Händler“ ihre Stände und Buden auf und legen nach dem Gottesdienst los. In der Zeit von 13 bis 18 Uhr ist zudem am Sonntag „verkaufsoffen“. Etliche Geschäfte in der Gemeinde – vom Bekleidungsgeschäft am Platz bis zum Wohncentrum in Wissenbach – haben dann geöffnet. Das gilt auch für den Marktmontag, bei dem zwar nicht mehr so viele Firmen früher Feierabend machen und zum Markt gehen, aber fürs Geschäft und das Gesellige hat der Tag einen hohen Stellenwert.

 

Alte Freunde treffen und neue Ideen bekommen, das ist in Eschenburg jetzt schon „auf dem Markt“ – und soll auch in Zukunft so bleiben: Die Gremien der Gemeinde beraten bis Jahresende darüber, wie ab 2020 aus dem Eibelshäuser „Made“ ein Eschenburger Erlebnis gestaltet werden kann. Aus einer „AG Markt“ kamen dazu erste Ideen, wie neue Anreize und attraktive Atmosphäre geschaffen werden. Mit dem Arbeitstitel arbeitet es sich gut, findet die AG: Im Frühjahr könnte das Motto sein „Eschenburg blüht“. Und im Herbst heißt es dann „Eschenburg glüht“. Wichtig ist den Machern, dass Vereine und Gewerbe eingebunden werden.

 

Wer weiter denkt, kauft näher ein – nach diesem Motto unterstützt die Gemeinde Eschenburg auch ein Regional-Portal im Internet (www.regional-portal.com), über das Handel, Handwerk und hilfreiche Dienstleister zu finden sind.

Der Eibelshäuser Markt soll zu einem Erlebnis in Eschenburg gestaltet werden. Gemeindevorstand und „AG Markt“ rufen nun Vereine, Firmen und andere kreative Köpfe auf, sich mit ihren Ideen zu melden. In 2020 sind Ideen gefragt zu den Terminen

  • 9.-11. Mai „Eschenburg blüht“ (der frühere Frühjahrsmarkt plus Samstag)
  • 10.-12. Oktober „Eschenburg glüht“ (früher Herbstmarkt plus Samstag)

 

Unter „Formulare“ haben wir hier eine Rubrik „Made in Eschenburg“ eingerichtet, wo

– der Aufruf des Gemeindevorstands

– eine Präsentation der AG Markt und

– ein Rückmeldebogen (Word) zu finden sind.

 

Den Rückmeldebogen bis 18.10.2019 im Rathaus abgeben oder per E-Mail an t.stoll@eschenburg.de senden.