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Fotowettbewerb „Eschenburg erleben“ startet und hat Kalender 2025 als Ziel

Sonnenuntergang am Hang
Sonnenuntergang am Hang
Gemeinsam vertrauensvoll in die Zukunft blicken: Das heimliche Motto unseres Fotowettbewerbes trifft dieses Foto sehr gut, das Elli Mantor bei einem Besuch in der alten Heimat gemacht hat. „Bäckersch Karin soi Madche“ hat mit dem Sonnenuntergang am Hang das Siegerbild des Jahres 2020 geschafft.

Für das Jubiläums-Jahr 2021 hatten wir zuvor einen Fotowettbewerb gestartet, bei dem unter 306 Fotos das Sieger-Bild einen symbolträchtigen Sonnenuntergang zeigte. Weil der Beginn des Jubiläums unter der Pandemie litt, feiern wir in Eschenburg immer noch „50 Jahre Großgemeinde“: Die Gemeinde Eschenburg entstand durch den freiwilligen Zusammenschluss der Dörfer Eibelshausen, Eiershausen und Wissenbach am 1. Oktober 1971. Zum 1. Juli 1974 schlossen sich Hirzenhain sowie aus dem damaligen Kreis Biedenkopf die Gemeinden Simmersbach und Roth an. Damit war bereits zwei Jahre vor der hessischen Gebietsreform eine Großgemeinde mit zukunftsträchtigem Zuschnitt entstanden. Am „Geburtstag“ 1. Juli hat der Gemeindevorstand nun beschlossen, wieder einen Fotowettbewerb auszuloben und einen Kalender für 2025 zu gestalten. „Eschenburg erleben“ ist das Motto, das für Rück- und Ausblicke Ideen liefern kann.

Wichtig ist, dass Teilnehmer ein möglichst aktuelles eigenes Foto in digitaler Form liefern. Die Aufnahme in Datei-Form sollte groß genug sein, um daraus auch Vergrößerungen im Format 50 x 70 zu erstellen. Alle Einsender erklären sich bei ihrer Teilnahme einverstanden, dass die Aufnahmen später im Kalender, in einer Ausstellung und auch in Publikationen der Gemeinde Eschenburg erscheinen können. Zusendungen gehen an die Adresse zukunft@eschenburg.de per E-Mail.

Der Gewinner erhält einen Gutschein über 100 € für das Freizeitbad „Panoramablick“. Der Zweitplatzierte bekommt ein Ticket über 50 Euro. Und der Drittplatzierte kann für 25 Euro baden gehen. Der Rechtsweg ist bei diesem Fotowettbewerb ausgeschlossen. Einsendeschluss ist am Ende der Herbstferien (25. Oktober), sodass man beim Herbstmarkt (13./14. Oktober) noch Motive einfangen kann.

Eschenburg UNTERNEHMEN – Nach der Sommerpause geht es um Betriebsärztliche Versorgung

Nach der Sommerpause geht es um Betriebsärztliche Versorgung

Die Resonanz aus Eschenburger Unternehmen auf „Schule plus“ war (noch) überschaubar, weshalb das Thema erst einmal im Speicher bleibt.  Schon jetzt von Haiger lernen können wir bei einer „interaktiven Broschüre“.  Die Firma JS Deutschland sucht in den nächsten Wochen nach Werbepartnern in Eschenburg und in der Region.  Beispiele wie

 

werden dieser Tage um das Beispiel Haiger erweitert.  Und mit der Auflistung „Gesundheit A bis Z“ haben wir in Eschenburg Potenzial. Wenn gerade die Anmeldung für die Bergland Medizin in Ewersbach läuft und sich Warteschlangen bilden, muss man eines beherzigen: Wenn Ewersbach läuft, kann Eibelshausen umso schneller starten. Denn beide Standorte gehören zusammen. Wer also schnell nach Eibelshausen möchte, bitte jetzt in Ewersbach anmelden. Die beiden Orte verbindet mehr als eine Bus-Linie… Mit Rechtsanwalt Dr. Johannes Rein soll sich nach der Sommerpause die Runde „Eschenburg UNTERNEHMEN“, wie wir in Eschenburg und Dietzhölztal auch die Arbeitsmedizin gemeinsam verbessern können.


 

Runder Tisch stellt „SchulePlus“ vor

Konrad geht auf Sommertour

Besuch aus Haiger kommt zur nächsten Runde „Eschenburg UNTERNEHMEN“ am 6. März, wenn sich der Runde Tisch für Wirtschaft und Gesellschaft um 19 Uhr im Rathaus trifft:

  • „Schule plus“ heißt ein Kooperations-Projekt der Johann-Textor-Schule, über das Alexander Schüler berichtet.
  • Johanna Klöpper von der Joachim Loh Unternehmensgruppe stellt eine besondere Spendenaktion „Ehrenamt ehren“ vor.

Hintergrund: Die Gemeinde Eschenburg wird gerade Mitglied bei StudiumPlus und möchte mit Schulen und Unternehmen Berufsorientierung bieten. Nach dem Vorbild von Haiger kann auch in Eschenburg eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben entstehen. Weitere Idee ist ein „Markt der Möglichkeiten“.

Treffpunkt ist um 19 Uhr das Sitzungszimmer 1.01 im Rathaus. Bitte den Hintereingang vom Bürgerhaus-Parkplatz (Jahnstraße) benutzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer in Kontakt kommen und auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich einfach per E-Mail an Bürgermeister Konrad (buergermeister@eschenburg.de) direkt.


Runder Tisch startet im Rathaus

Um die „Zukunft für Zukunfts-Berufe“ haben wir uns bereits Ende April beim „Bürger-Forum online“ gekümmert. Mit einem ersten Etappen-Erfolg: Wenn sich 12 neue Azubis für den Beruf des Zerspanungsmechaniker finden lassen, soll in Dillenburg eine neue Berufsschul-Klasse starten und bleiben dürfen. Bei der IHK sind von den Ausbildungs-Betrieben Zusagen für 14 Lehrstellen, wovon schon sechs Verträge abgeschlossen worden sind. Weitere Themen:

  • Regional-Portal – von der Such-Maschine zur Find-Gemeinschaft
  • Wegweiser-System fürs Gewerbegebiet Heerfeld
  • Ortspläne in den Vitrinen
  • Energie-Messe am 11. + 12. November (www.endlich-energie.de). Wir wollen bei einer Modenschau der Zukunfts-Berufe alles auf den Laufsteg bringen, was die Region zu bieten hat.
  • Verkaufsoffene Sonntage 14. Mai (Frühjahrsmarkt), 8. Oktober (Herbstmarkt) und 12. November (Energiemesse) jeweils von 13 bis 18 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer in Kontakt kommen und auf dem Laufenden bleiben möchte, meldet sich einfach per E-Mail an Bürgermeister Konrad (buergermeister@eschenburg.de) direkt.


Zukunft für Zukunfts-Berufe: Mit Rückzugsplänen starten wir keine Offensive

Die Arbeit ist hier vor Ort, die Ausbildung muss auch hier bleiben – das geht mir durch den Kopf, als ich die Ausbildungs- und Studienmesse (10. und 11. März 2023) in Biedenkopf besuche. Der Plan wird zum Wahn: Das Hessische Kultusministerium tut mit seinem rückständigen Reformwerk „Die zukunftsfähige Berufsschule“ so, als gebe es keinen Trend zur flexiblen Generalisten-Ausbildung, und ignoriert völlig, dass in den zurückliegenden drei Jahren vieles zum Erliegen gekommen ist. Berufe, die wenig bis garnicht für ihre Ausbildung werben konnten, werden angezählt. Im vorauseilenden Wahn planen die Landkreise nun, einige Berufe auf wenigen Standorten zu konzentrieren – um die Klassenstärken zu erhalten. Was Schulleiter und Bildungspolitiker hinter verschlossenen Türen an die Wand werfen (Die Novellierung der Schulbezirkssatzung – eine einmalige Chance und ein sehr guter Beitrag zur Fachkräftesicherung im Lahn-Dill-Kreis),  wird demnächst in den Gremien des Kreistages „sehrbürokratisch“ verklausuliert. Im Gremienportal des Kreises kann man die kommende Sitzungen sehen. Nicht nur Termine wie dem Bildungsausschuss (21.03.2023 um 16:30 Uhr), sondern auch die Themen liegen vor für die öffentliche Sitzung:  „Änderung der Satzung über die Bildung von Schulbezirken für die Berufsschulen im Lahn-Dill-Kreis vom 7. Februar 2011, zuletzt geändert am 22. Februar 2021“ heißt die Vorlage, zu der es viele Anlagen gibt.

Das Gremienportal des Kreises zeigt für die kommenden Sitzungen Termine und Themen. Mit dem kleinen Haken ober rechts kann man sich den Termin gleich in den Kalender laden.

Der Haupt-, Finanz-, Wirtschafts- und Organisationsausschuss hat das Thema am 23.03.2023 auf der Tagesordnung.  Beim Kreistag am 27.03.2023 ab 13:30 Uhr ist der „Schulentwicklungswahn“ TOP 11 von insgesamt 31.  Fraglich ist, ob die in der Vorlage angedeuteten Stellungnahmen aus allen beruflichen Schulen des Lahn-Dill-Kreises noch vorgelegt werden. Auch wäre es dienlich, über Inhalt und Ergebnis der Gespräche mit Kreishandwerkerschaft und IHK Lahn-Dill zu berichtet statt Bildungspolitikern und studierten Ehrenamtlichen die Zukunft von Zukunftsberufen zu überlassen.

Bildungsausschuss und Kreistag müssen keine solchen einsamen Entscheidungen treffen, sondern können die Vorlage ablehnen, die Entscheidung vertagen, den Schulentwicklungsplan pausieren, das Land zur Einsicht mahnen und Ausbildern wie Jugendlichen auch die Chance zum Aufholen nach Corona zu geben.

Wir werden bei der Energie-Messe in Eschenburg am 11. und 12. November gezielt für alle angezählten Zukunftsberufe werben. Schon seit Jahren haben Handwerker wie Dachdecker, Heizungsbauer und Elektriker so viel zu tun, dass sie keine Zeit haben, für ihren Beruf zu werben. Und das wird jetzt noch schwerer, wenn die Berufsschule weiter in die Ferne rückt.

Bald Not-Abitur im LDK?

Die Beschlussvorlage, über die die Gremien des Lahn-Dill-Kreises zu entscheiden haben, wird ein neues „Not-Abitur“  einführen: Junge Menschen erlernen nicht einen Zukunftsberuf, sondern drücken aus der Not bildungspolitischer Orientierungslosigkeit weiter die Schulbank.

Schulbezirke kann man (wieder) ändern, mag man diese Rückzugstaktik deuten, damit ein Beruf nicht ganz aus dem Kreis verschwindet. Mit Rückzugsplänen starten wir aber keine Offensive, die bei den Zukunfts-Berufen jetzt eigentlich notwendig wäre. Angebot schafft Nachfrage, wenn man werben kann. Und wer nicht wirbt, stirbt.

Die Sitzungen der Kreis-Gremien sind öffentlich. Das heißt, Zuschauer haben kein Rederecht, sie können aber sehen, wer hier vor der Entscheidung sauber abwägt. Das ist nämlich das Handwerk jedweder Politik. Einsicht ist der beste Lerneffekt – das gilt auch in der Bildungspolitik.


Klassen-Erhalt ist mehr als ein Saisonziel

Im Regionalmuseum lief eine sehenswerte Ausstellung über „Ausgestorbene Berufe“. Ich möchte nicht, dass wir dort bald die drei Berufe der Friseure, Zerspanungsmechaniker und Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausstellen. Politik braucht manchmal Nachhilfe, wenn es um das Thema Schule geht. Denn so geradlinig ist keine Berufs-Karriere, dass sie einer Strukturreform des Landes oder dem Schulentwicklungsplan des Kreises (am 27.03.2023 Thema im Kreistag) folgt – schon gar nicht zu Krisen-Zeiten. Der Plan des Kreises, ab Sommer für diese drei Berufe in Dillenburg an den Gewerblichen Schulen keine Klassen mehr zu starten, geht meiner Ansicht nach völlig am Bedarf vorbei.

Denn der Bedarf ist verzögert: Die Friseure hatten in den drei zurückliegenden Jahren fast ein Berufsverbot. 30 Prozent haben aufgegeben, weit mehr nicht mehr ausgebildet. Und heute bringt kaum jemand auf die Reihe, dass die Menschheit für „Wellness“ viel Geld ausgibt und man mit diesem Handwerk nicht nur die Frisur in Form bringt.

Bei den Elektrikern will ich nicht einsehen, warum man die Gebäude-Elektriker von den Betriebs-Elektrikern trennen soll – dadurch werden die Klassen ganz automatisch kleiner, bekommt man schon mit dem Einmaleins ermittelt.

Und beim „Zerspanungsmechaniker“ ist es vielleicht der etwas unhandliche Name, der diesen tollen Beruf etwas ins Abseits gebracht hat. Unter den 70 offenen Ausbildungsstellen im Blickfeld der Berufsschule sind 15 Zerspanungsmechaniker. Würden diese Stellen besetzt, wäre das eine Klasse! Wir müssen vielleicht mal einen Zerspanungsmechanker zum YouTube-Star machen, dann klappt’s auch mit dem Job. Kreis und Land sollten solchen Zukunfts-Berufen eine Zukunft geben und der dualen Ausbildung gerade jetzt die Chance belassen zum „Aufholen“ nach Corona. Schulen und Firmen haben nämlich in diesen drei Jahren das ganze Land und ihren Laden am Laufen gehalten, dafür darf man sie jetzt nicht ins Museum bringen. Für mich ist der Klassenerhalt mehr als ein Saisonziel, sondern eine Zukunfts-Frage. Mein Appell an Kreis und Land: Aussetzen der Pläne zum Atemholen und Aufholen nach Corona. Nach der ersten Runde am 15.02.2022 bleibe ich dran.


Die Berufsschule darf nicht den Bach runtergehen

 

Das Hessische Kultusministerium hat eine Strukturreform mit dem Titel „Die zukunftsfähige Berufsschule“ vor, die ab dem Schuljahr 2025/2026 greifen soll. Positiv klingt hierbei zunächst, dass die geforderten Mindestgrößen der Klassen herabgesetzt werden von 15 auf 12 für das erste Lehrjahr, auf 9 für das zweite Lehrjahr, auf 8 für das dritte und auf 5 für das letzte halbe Jahr bei dreieinhalbjährigen Ausbildungen. Nach den Plänen sollen Klassen ganz abgezogen werden, wenn diese Mindestanforderungen über zwei Jahre nicht erreicht werden.

Für die Gewerblichen Schulen in Dillenburg greift zudem aktuell der Schulentwicklungsplan des Lahn-Dill-Kreises. Laut einem Schreiben vom 19.12.2022 sollen ab Sommer für drei Berufe keine neuen Klassen mehr begonnen werden:

  • Friseure
  • Zerspannungsmechaniker
  • Elektroniker für Energie -und Gebäudetechnik

Die Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik kamen bislang in einer Klasse gut mit den Elektronikern für Betriebstechnik aus, was nun nicht mehr sein soll. „Die Schwerpunktbildung und Spezialisierung klingt zunächst gut, ist aber (Arbeits)lebens­­fremd“, meint Bürgermeister Konrad.

Gerade die Elektriker, die jede Wallbox und jede Wärmepumpe anschließen sollen, haben jetzt schon zu viel zu tun und zu wenig Zeit fürs Werben in eigener Sache. Aus diesem Grund mangelt es an Nachwuchs. Wenn nun noch die Berufsschule nach Wetzlar geht, wird es noch schwieriger, Auszubildende zu finden und die steigenden Aufgaben und Arbeiten erledigen zu können.

Bevor der Kreistag am 27. März 2023 beschließen soll, werden der Bildungsausschuss sowie der Haupt- und Finanzausschuss des Kreises noch beraten.


Wir wollen gemeinsam was unternehmen

Angebot schafft Nachfrage, heißt es seit mehr als 200 Jahren. Seitdem ist viel Wasser die Dietzhölze und die Dill hinuntergeflossen. Vieles ist heute im Fluss, auch die Arbeitswelt. Vieles entwickelt sich, manches muss man entwickeln. Jetzt droht aber ausgerechnet der Schulentwicklungsplan des Kreises, einen – wie ich finde – wichtigen Teil unserer Bildungslandschaft wegzuspülen. Wenn die angehenden Friseure, Zerspanungsmechaniker und Elektriker ab Sommer nicht mehr nach Dillenburg zu den Gewerblichen Schulen gehen dürfen, sondern weiter fahren müssen, erodiert das den Wirtschafts-Standort in Eschenburg und Dietzhölztal.

Ich habe schon immer von einer kreativen Runde mit Unternehmen und Unternehmern geträumt. Jetzt starten wir ausgerechnet mit dem Albtraum, die Berufsschulen könnten „den Bach runtergehen“. Damit das nicht passiert, müssen wir was unternehmen.

Mit dem Arbeitstitel „UNTERNEHMEN Eschenburg“ lade ich herzlich ein zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Haben Sie ein Thema oder einen interessanten Termin in der eigenen Firma. Melden Sie sich direkt bei mir unter buergermeister@eschenburg.de und wir können für diese Gemeinde und die Menschen hier gemeinsam etwas unternehmen.

Ihr

Götz Konrad
Bürgermeister

Gemeindemediothek in den Sommerferien geöffnet

Damit in den Sommerferien keine Langeweile aufkommt, ist die Gemeindemediothek zu den gewohnten Öffnungszeiten

Montags            von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Donnerstags   von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr

und                       von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

geöffnet.

Ein besonderer Dank den Verantwortlichen des Kleiderbörsenteams „2 Jahreszeiten“,

die die Gemeindebücherei mit einem Gutschein bedacht haben

Landrats-Stichwahl am 30.06.24 – Briefwahlunterlagen am Samstag abholen

Logo Wahlen

Am 30.06.2024 findet die Stichwahl für den Landrat des Lahn-Dill-Kreises statt.

Wir bitten alle Wählerinnen und Wähler, sich an dieser Wahl zu beteiligen. Eine Wahlbenachrichtigung erhalten Sie nicht mehr. Es gilt die Wahlbenachrichtigung, die Sie für die Europa- und Landratswahl am 09.06.2024 erhalten haben. Sollte Ihnen diese nicht mehr vorliegen, können Sie trotzdem wählen. Bitte bringen Sie für die Wahl Ihren Personalausweis mit.

Falls Sie am Wahltag verhindert sind, können Sie Briefwahl beantragen am Samstag (29. Juni) von 11 bis 12 Uhr im Rathaus (Raum 1.01).

Aufstellung von Lärmaktionsplänen

Öffentliche Bekanntmachung

Aufstellung von Lärmaktionsplänen nach § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz Lärmaktionsplan Hessen (4. Runde), Teilplan für den Regierungsbezirk Gießen

Nach § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind Lärmaktionspläne, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen für Orte in der Nähe der Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr (entspricht 8.200 Kraftfahrzeugen/Tag), der Haupteisenbahnstrecken von über 30.000 Zügen im Jahr sowie in den Ballungsräumen mit mehr als 100.000 Einwohnern und der Großflughäfen mit einem Verkehrsaufkommen von über 50.000 Flugbewegungen (Starts und Landungen) pro Jahr  geregelt werden, aufzustellen bzw. alle fünf Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten.

Der Entwurf des Lärmaktionsplans Hessen (4. Runde), Teilplan für den Regierungsbezirk Gießen ist ab dem 24. Juni 2024 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Gießens (www.rp-giessen.hessen.de) unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ veröffentlicht und zum Download bereitgestellt.

Die Eingabe von Stellungnahmen kann auf dem Beteiligungsportal des Landes Hessen unter https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/rpgi/startseite, alternativ auch per E-Mail oder postalisch erfolgen. Ferner können Stellungnahmen schriftlich über die jeweilige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung bzw. direkt an das Regierungspräsidium Gießen unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ bis zum 7. August 2024 eingereicht werden.

Regierungspräsidium Gießen

IV 43.2, Lärmaktionsplanung

Marburger Str. 91

35396 Gießen

Laermaktionsplanung-strasse@rpgi.hessen.de

 

Gießen, den 24. Juni 2024

Regierungspräsidium Gießen

RPGI-43.2-53e0100/19-2021/17

Anmeldeschluss Ferienprogramm 2024

F e r i e n p r o g r a m m   2 0 2 4

 ENDSPURT

Bis zum 23.06.2024 kannst

Du deine Aktions-Wünsche auf der

Homepage online abgeben:

www.unser-ferienprogramm.de/edi

Wir freuen uns auf tolle

Sommerferien mit Dir

Dein EDI-Team

Steffi, Robin & Carina

______________________________________________________________

Gemeinde Eschenburg

Robin Eckhardt

Carina Hinze-Hellebrand      Tel.: 02774/915-212

 

Gemeinde Dietzhölztal

Steffi Becker                          Tel.: 02774/80734 oder 0160/90136653

„Stiftung für Eschenburg“ unterstützt Dorfladen, Sportplatz, LED-Flutlicht, Schutzhütte und Bänke

„Stiftung für Eschenburg“ unterstützt Dorfladen, Sportplatz, LED-Flutlicht, Schutzhütte und Bänke

Von Bank bis Benefiz-Konzert – das Spektrum der Stiftung für Eschenburg ist weit und wächst.  In der jüngsten Sitzung hat der Stiftungsrat einen Zuschuss von 1.000 € für den Hirzenhainer Dorfladen und 500 € für die LED-Umrüstung des Sportplatzes in Wissenbach beschlossen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist oft der Gedanke, wenn eine Förderung beschlossen wird. Infos und das Antragsformular gibt es unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet. Dort ist auch ein Link zu finden, wie man an die Stiftung spenden oder mit einer Zustiftung das Kapital der Bürgerstiftung erhöhen kann.

In diesem Jahr sind bereits als Förderung vorangegangen: 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine Boulderwand werden der Holderbergschule auch 1000 € in Aussicht gestellt, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach wurde beim Ausbau des Vorplatzes an der Schutzhütte geholfen werden, indem die die Stiftung die Kosten für eine rustikale Bank übernahm.

Und aktuell werden für eine Neuauflage der Aktion „Bank mit besten Aussichten“  die vorgeschlagenen Standorte geprüft. 2022 waren bereits zwei Bänke mit 1190 € gesponsert worden.

Ansprechpartner der „Stiftung für Eschenburg“ (von links): Vorsitzender Dr. Johannes Rein (Hirzenhain), Stellvertreterin Michaela Eckhardt (Eibelshausen), Reiner Pliska (Roth), Manuel Stößinger (Simmersbach), Vincenz Heiliger (Eiershausen) und Niklas Müller (Wissenbach).

„Stiftung für Eschenburg“ will anstiften, Gutes zu tun

Mark Heinzel – Enkel des ersten Geldgebers – gestaltete 2023 mit seiner Frau Viktoria Lakissova ein Benefiz-Konzert für die Bürgerstiftung und stiftete einen Chemie-Preis für die Holderbergschule. (Foto: Konrad)

 

Mit den 20.000 € Spende der Firma Reich für die Wiederbewaldung der Haubergsgenossenschaft Eibelshausen ist zwar eine erste größere Spende weitergeleitet worden, aber das war nicht die erste Tat.

2019  bekam die Holdbergschule 500 € für den Obstbaum-Lehrgarten.

2020 erhielt der SSV Wissenbach 500 € für den Neubau des Sportplatzes, die Feuerwehr Hirzenhain 200 € für ein kleines Projekt in der Nachwuchsarbeit.

2022 war das Thema „Bank mit besten Aussichten“ (gewissermaßen aus der Not haraus) geboren: Für neue Wanderbänke wurden Standorte gesucht und die „Stiftung für Eschenburg“ spendierte zwei solcher Wellenliegen.

2023 kam endlich das Benefiz-Konzert zustande: Mark Heinzel – Enkel des ersten Geldgebers – spielte mit seiner Frau Viktoria Lakissova für die Bürgerstiftung, für die sein Großvater Dr. Albert Heinzel in den 80er Jahren mit einer Schenkung den Grundstock gelegt hatte. Das Geld kam beim Verkauf letzter Grundstücke in Eschenburg zusammen, die hier Bürgermeister Otto Schlemper in Form eines Sparbuches mit 20.000 Mark überlassen wurde, um aus den Erträgen gutes zu tun. Und dann diente dieses Geld als Kapital für eine Bürgerstiftung. Von der Nachhaltigkeit dieser „Stiftung für Eschenburg“ angetan, beließ es der Enkel Dr. Mark Heinzel nicht bei einem Benefiz-Konzert, sondern stiftete einen Chemie-Preis für die Holderbergschüler. Die besten Noten in dem Fach werden damit prämiert, mit dem der Großvater seine Karriere begann. 2023 konnte der Chemiepreis (200 €) an der Holderbergschule erstmals überreicht werden.

2023 ging es bei den geförderten Projekten weiter mit 1000 € für den Eltern-Kind-Raum der Ev. Kirchengemeinde Wissenbach.

2024 überwiesen sind 1.000 € für die Erneuerung des Kunstrasenplatzes im Holderbergstadion, für die der SV Eibelshausen Spenden sammelt. Für eine Boulderwand werden der Holderbergschule auch 1000 € in Aussicht gestellt, damit das Projekt gelingen kann. Dem Verschönerungsverein Simmersbach soll beim Ausbau des Vorplatzes an der Schutzhütte geholfen werden, indem die Stiftung die Kosten für eine rustikale Bank übernimmt. „Hierbei ist zu berücksichtigen, dass der Verschönerungsverein sonst keine dauerhafte Unterstützung erhält, diese öffentlich zugängliche Anlage ehrenamtlich betreibt und auch andere Fördertöpfe versucht hat“, erläutert Dr. Johannes Rein die Strategie der Stiftung. Es soll „Hilfe zur Selbsthilfe“ vermittelt werden.

Unter dem Dach der Stiftergemeinschaft der Sparkasse Dillenburg konnte 2019 die „Stiftung für Eschenburg“ gegründet werden. Aus Zustiftungen und deren Erträgen, aber auch eigenen Aktionen (z. B. Kinderkleiderbörse der „Eibelshäuser Wühlmäuse“) und weiteren Spenden will die Bürger-Stiftung in der Gemeinde Gutes tun und zu weiteren Aktionen fürs Gemeinwesen „anstiften“. Der Stiftungsrat der „Stiftung für Eschenburg“ hat Dr. Johannes Rein (Hirzenhain) zu seinem Vorsitzenden gewählt, Michaela Eckhardt (Eibelshausen) ist seine Stellvertreterin. Das Team komplettieren Vincenz Heiliger (Eiershausen), Niklas Müller (Wissenbach), Manuel Stößinger (Simmersbach) und Reiner Pliska (Roth). Mehr unter www.eschenburg.de/stiftung im Internet.