Autorarchive: Götz Konrad

Nachtrag zum Haushalt 2025: Zwischen Soforthilfe und Sondervermögen

Gewissermaßen als „Update“ für die Finanzen einer Kommune gibt ves zum Haushalt einen „Nachtrag“, wenn sich im Verlauf des Jahres wensetliche Dinge gegenüber dem vorherigen Plan geändert hat. Für das Haushalts-Jahr 2025 hat Bürgermeister Götz Konrad den Nachtrags-Haushalt (hier als PDF zum Herunterladen) am 13.11.2025 in der Gemeindevertretung vorgestellt und somit in die Beratung eingebracht mit folgenden Worten:

„Zum ersten hat sich dieser Haushalt 2025 im Laufe des Jahres besser entwickelt als geplant.

Zum Zweiten packen wir in diesen Etat das wohl wichtigste Projekt für die gesamte Gemeinde an und stellen mehr Geld ein für den Kauf der Praxisräume am Marktplatz, um dort im nächsten Jahr das Gesundheitszentrum Eschenburg einzurichten und unsere Kooperation mit Bergland Medizin zu starten.

Zum Dritten zeigt uns eine kleine Kurs-Korrektur bei den Abschreibungen, dass Investitionen ohne Zuschüsse und Zuweisungen die Zukunft  belasten. Kurz: Wir können nicht überall einen Dorfplatz leisten.

Die Erträge erhöhen sich um 810.000 € und vermindern sich um 45.000 €.

In Summe ein Anstieg um 765.000 € von 22.190.000 € auf 22.955.000 €

Die Aufwendungen erhöhen sich um 280.000 € und vermindern sich um 125.000 €.

Diese 155.000 € mehr erhöhen die die Aufwendungen von 23.285.000 € auf 23.440.000 €

Das geplante Defizit von 1.095.000 € verringert sich auf 485.000 €.

Der Fehlbetrag wird halbiert und vieles zusammengekratzt, um 2026 mehr Liquidität zu verschaffen, wo es wirklich knapp wird.

Auch die Kreditermächtigung für 5,5 Mio. € Darlehensaufnahme brauchen wir jetzt noch nicht, und nehmen sie mit nach 2026, um die Kita „Neue Mitte“ fertig bauen zu können.

Hier haben wir vieles „Strackgezogen“, wie Rainer Deutsch so schön erklären kann, auch die 90 T€ vom Hallenbad-Zweckverband aus dem Überschuss des Jahres 2024.

Beim Finanzbericht und auch bei einem Beschluss zur Personal-Entwicklung haben wir Anpassungen im Stellenplan hier angesetzt, weil es nach Stellenbewertungen und Stundenanpassungen anstand.

Die Soforthilfe des Landes Hessen – wir werden 265 T€ von dem 300 Mio. € bekommen – haben wir im Haushalt 2026 bei der Schlüsselzuweisung eingerechnet.

Unser Anteil am Sondervermögen – immer mehr Menschen sehen diese Mittel als Schulden, mit denen Investitionen angeschobenen werden sollen – ist noch gar nicht eingeplant.

Soforthilfe und Sondervermögen werden die Welt nicht retten, auch wenn jetzt viele große Hoffnungen darauf setzen. Das ist letzten Endes unser Steuergeld, das in kleineren Beträgen zurückkehren wird – weil es durch viele Hände gegangen ist.

Politik ist mehr als organisiertes Versprechen und Verteilen von Steuergeld. Wir müssen gemeinsame Ziele erkennen und benennen – vor allem in einem Haushalt. Und wir müssen nachhalten, damit wir auf Kurs bleiben.

Obacht: Wir haben die Abschreibung auf den Dorfplatz Wissenbach und die Neugestaltung der Ortsmitte Eibelshausen zu gering angesetzt. Bei der Abschreibung ist zwar auch ein Einmaleffekt, weil wir uneinbringliche Forderungen abgeschrieben haben, aber es sind vor allem Investitionen, die wir ohne Zuschüsse, Zuweisungen oder auf Basis von Beiträgen finanzieren.

Wir haben kein Geld zum Verteilen, sondern wir müssen planen und rechnen, welchen Aufwand wir (er)tragen können. Immer aus Ergebnis schauen, wie es sich auf der Waage zwischen Aufwand und Ertrag ausbalanciert.

Zwischen Soforthilfe und Sonderschulden müssen wir unseren eigenen Weg finden. Den Weg in ein schwieriges Haushaltsjahr 2026 soll der Nachtrag 2025 ebnen.

Wir haben den Entwurf im Gemeindevorstand festgestellt und bringen ihn nun ein in die Beratung.“

Der digitale Sitzungsdienst ist unter https://rim.ekom21.de/eschenburg/termine zu finden.


Den Entwurf des Haushaltsplanes 2025 hat der Gemeindevorstand am 18.11.2024 festgegestellt. Mit der Rede unten hat Bürgermeister Götz Konrad das Zahlenwerk am 21.11.2024 in der Sitzung der Gemeindevertretung vorgestellt und in die Beratung eingebracht. In der Sitzung der Gemeindevertretung am 19.12.2024 soll der Haushalt beschlossen werden. Nach den erfolgten Beratungen sind alle Änderungen in eine Vorlage eingeflossen, die am 19.12.2024 einstimmig beschlossen worden ist.

Hier die Beratungsfolge, die zu der einhelligen Beschlussfassung geführt hat. Die Termine und Protokolle sind Sitzungsdienst nachzuvollziehen:

 


Einbringungs-Rede von Bürgermeister Konrad: Der KFA ist kommunales Geld und kein Selbstbedienungsladen des Landes

Wenn ein Finanzplanungserlass am 11.11. kommt, ist das nicht lustig.

Vor zehn Jahren war es auch nicht lustig, als der Innenminister ausgerechnet am Rosenmontag den so genannten „Herbsterlass“ brachte, der die „Leitlinie zur Konsolidierung der kommunalen Haushalte“ verschärfte: Die Städte und Gemeinden wurden damals zu Haushaltssicherungskonzepten, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, „Ausschöpfung der Ertragspotenziale“, Ausgleich der Gebührenhaushalte, Erheben von Straßenbeiträgen, höheren Realsteuerhebesätzen und strengeren Regeln der „vorläufigen Haushaltsführung“ (also ohne genehmigten Haushalt) in die Pflicht genommen.

Zum 11.11.2024 lockert der Finanzplanungserlass scheinbar einige dieser „Zügel“, aber er verschleiert einen massiven Griff des Landes in den Kommunalen Finanzausgleich. Für uns als Gemeinde eine Minus von 850.000 €. Das hat aber auch eine geringere Kreis- und Schulumlage zur Folge, aber 400.000 € zusätzlicher Fehlbetrag bleiben trotzdem.

Wir sind hier in Eschenburg sparsam mit Eisenbahn-Romantik und -Semantik, aber diesen „Verschiebebahnhof“ KFA versteht kaum einer. Experten meinen, dieser neue „Helau-Erlass“ 2024 atmet schlechtes Gewissen. Unter dem Deckmantel unklarer Wirtschafts-Prognosen sind die Steuerzahlen aus Mai und Oktober durch die winzige „Weichenstellungen“ in diesem verwirrenden „Verschiebebahnhof“ KFA zu einem massiven Eingriff gelenkt worden, was geringere Steuereinnahmen noch verstärkt.

Die Prognose für den Gemeindeanteil an der Lohn- und Einkommensteuer für 2025 hat sich wie folgt entwickelt:

Frühjahr 2023 6.950.000 €
Herbst 2023 6.805.000 € -145.000 €
Frühjahr 2024 6.720.000 € -85.000 €
Herbst 2024 6.605.000 € -115.000 €
345.000 €

Das sollte eigentliche durch den Kommunalen Finanzausgleich teilweise ausgeglichen werden, durch den Eingriff in den KFA leider nicht.

Natürlich bezahlen wir dann auch hier weniger an Kreis- und Schulumlage, aber ein nennenswertes Minus bleibt trotzdem.

Wenn nun die Aufsichtsbehörden angewiesen werden, Fehlbeträge in der Finanzplanung nicht so kritisch zu sehen, erleichtert das womöglich die Haushalts-Genehmigung, löst die Probleme nicht. Gerade mit Blick auf die Evaluation des KFA in 2026, zu dem wir – auch vor zehn Jahren – den „Bonus für Bäder“ angemeldet haben, den heute viele als „Solidarmodell“ für Schwimmbäder wünschen, müssen wir mal wieder durchbuchstabieren.

Der KFA ist kommunales Geld!

Wenn man in diesen Tagen Mitglieder des Hessischen Landtags trifft und danach fragt, bekommt man selbst von Newcomern zu hören: Wir haben im Volksentscheid für die Schuldenbremse gestimmt, da kann man doch heute nicht einfach davon abweichen.

Das wollen wir auch gar nicht. Wir müssen aber wohl doch daran erinnern: Der KFA ist kommunales Geld! Auch wenn der Kommunale Finanzausgleich über den Landeshaushalt läuft, ist das kein Schaufenster oder gar Selbstbedienungsladen der Landespolitik.

Das macht man eigentlich nicht bei einer Haushalts-Einbringung, dass man Repliken auf die Landespolitik gibt, aber das ist eine Ansage:

Der KFA ist kommunales Geld! Und wir brauchen diesen Ausgleich. Obwohl wir unsere Hausaugaben gemacht haben und stehen wir nun wegen dieser winzigen Weichenstellungen im Verschiebebahnhof KFA wieder vor einem großen Loch.

Die Haushaltssatzung

Bei 22,18 Mio. € Erträgen und 23,3 Mio. € Aufwendungen kommen wir unterm Strich – wenn wir für das außerordentliche Ergebnis ein, zwei Bauplätze verkauft bekommen – auf eine runde Million Euro Fehlbedarf.

Im Ergebnis bekommen wir diese „Lücke“ geschlossen. Die Ergebnisrücklage ist mit 10 Mio. € voll, allerdings spiegelt dies nicht die Liquidität der Gemeinde wider.

Ein negativer mit dem Saldo aus den Einzahlungen und Auszahlungen aus lfd. Verwaltungstätigkeit von – 469.000 €

Wie gesagt, das ist mehr als 800 T€ schlechter, als wir mit früheren Prognose-Zahlen gerechnet haben.

Das bekommen wir hin mit einem Rest an Liquidität und einer hohen Kreditaufnahme.

Das steht in der Satzung dann als

  • Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit: 5.500.000 €
  • Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit: -543.500 € – Das ist die Tilgung unserer bereits laufenden Kredite.

Was machen wir mit dem Geld? Investieren

  • Einzahlungen aus Investitionstätigkeit 239.500 €
  • Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf -5.939.000 €

Wir investieren fast 6 Millionen Euro.

Für die weitere Zukunft Verpflichtungsermächtigungen 400.000 EUR (Das ist das Feuerwehrfahrzeug, das in Hirzenhain den alten Tanker ersetzt)

§ 4 Höchstbetrag der Liquiditätskredite 1.500.000 EUR – wie gehabt.

Stabile und sinkende Steuersätze

§ 5 Steuersätze bleiben stabil und sinken. Und das ist heute schon Fakt und keine Sollbruchstelle für den Haushalt. Wir haben soeben mit einer Hebesatzsatzung festgeschrieben:

Die Gewerbsteuer bleibt bei 380 % – seit 2015 der gleiche Hebesatz, den wir auf den Messbetrag erheben.

Bei der Grundsteuer senken wir die seit 2015 geltenden Hebesätze von jeweils 400 %, weil die Grundsteuerreform und das Finanzamt die Messbeträge für viele Grundstücke deutlich erhöht haben.

Wenn im Vorfeld gemunkelt wurde, hierbei würden wir noch etwas aufschlagen, so sind die Vorschläge „aufkommensneutral“ in Summe: Die Gemeinde erhält aus der Grundsteuer nicht mehr als vorher. Und es wird auch wahrscheinlich wieder nicht alles in der Gemeinde bleiben, sondern bei Kreis, Land und Bund durch viele Hände gehen. Bislang war es die Hälfte. Bei der Gewerbesteuer fließen sogar 80 % ab.

Wir haben neu festgesetzt

  • Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) 210 %
  • Grundsteuer B (für alle übrigen) 275 %

Die Grundsteuer haben wir heute auf die Hebesätze gesenkt, wie sie sich landesweit entwickeln, müssen wir bedenken und beobachten. Denn die Landeseinheitlichen Hebesätze (§ 21 HFAG), die jetzt noch bei 332 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer A) und 365 % (Nivellierungshebesatz Grundsteuer B) liegen, werden 2026 zur Hälfte und 2027 voll angerechnet. Wenn diese Nivellierungshebesätze nicht angepasst und wir liegen mit unseren Hebesätzen in der Gemeinde darunter, bekommen wir Einnahmen angerechnet, die wir nicht haben.

Krux der Kommunalfinanzen

Bei der Gewerbesteuer liegt der Nivellierungshebesatz bei 357 %. Mit unseren 380 % liegen wir seit 2015 ganz gut. Wir müssen aber immer wieder – gerade unseren Unternehmen – erklären, dass bei der Gewerbesteuer, die sie zahlen, nur jeder fünfte Euro in der Gemeinde bleibt.

Es kommt bei kommunalen Haushalten darauf an, diese Krux der Kommunalfinanzen zu knacken: Abschreibung erwirtschaften ohne, dass es über die Steuer als Einnahmequelle teuer wird. Sonst macht man Kreis, Land und Bund nur unnötig glücklich.

Direkte Investition sind nachhaltig

Wo liegen wir bei unserer nachhaltigen Finanzierung für Wasser, Abwasser und Straße? Der Abschreibung auf die Investitionen werden über den gleichen Zeitraum die Beiträge der Bürgerschaft als so genannte Sonderposten-Auflösung als Ertrag zum Aufwiegen in die Waagschale geworfen. Weil wir die Investitionen in die Infrastruktur (Wasser, Abwasser, Straße) über Beiträge finanzieren, sparen wir Jahr für Jahr Steuern. 716.300 € beträgt im kommenden Jahr diese ertragswirksame Sonderpostenauflösung. Im vergangenen Jahr waren es noch 680.000 €.

Diese 716.300 € müssten wir – bei der gleichen Infrastruktur – aufbringen, hätten wir unsere Bauprogramme nicht mit Beiträgen finanziert, sondern aus dem Steueraufkommen.

SOPO Vorjahr Abschreibung Vorjahr
Wasser 200.000 € 190.000 € 323.600 € 350.000 €
Abwasser 235.000 € 220.000 € 373.000 € 375.000 €
Straße 281.300 € 270.000 € 447.500 € 380.000 €
Gesamt 716.300,00 € 680.000 € 1.144.100 € 1.105.000 €

Bauprogramme und Beitragsfinanzierung bilden die Basis unserer Investitionen. Reiner Müller und Harald Hermann haben aus den Bauprogramme nicht nur die Projekte für 2025 in zwei Ausschüssen vorab vorgestellt, sondern von 25 Ausschreibungen sind die meisten schon vorbereitet. Sobald der Haushalt beschlossen und genehmigt ist, können wir mit frühen und vorausschauenden Ausschreibungen die günstigsten Angebote bekommen. Für diese weitsichtige Arbeit, die ebensowenig selbstverständlich ist wie ein umsichtiges Agieren im Tagesgeschäft, sagen wir an dieser Stelle einmal herzlichen Dank.

Folgekosten betrachten hilft beim Sparen

Bei Investitionen müssen wir die Folgekosten betrachten (§ 12 GemHVO). Haben wir das Geld? Können wir auch den künftig bleibenden Aufwand ertragen? Das sind Fragen, die wir uns vor Investitions-Entscheidungen stellen. Und da kommt der Vorbericht unseres Haushalts in den Blick, wo für jede Investition jetzt schon ein Datenblatt die künftigen Kennzahlen aufzeigt.

Nehmen wir einmal die Kita in Simmersbach, die wir von der Kirche in Erbbaupacht übernommen haben und für die wir für die Sanierung verantwortlich zeichnen und zahlen:

Was der Kirchenarchitekt mit 900.000 € beziffert hatte, bekommen wir mit 385.000 € hin über drei Bauabschnitte. Vom Land Hessen gibt es 100.000 € Zuschuss.

Die Ergebnisrechnung der Zukunft sieht jetzt wie folgt aus bei 75 Jahren Abschreibungszeitraum:

  • 385.000 € Investition wird über 75 Jahre abgeschrieben
  • 5.134 € Abschreibung als Aufwand (auf volle Euro gerundet) jährlich
  • 100.000 € Zuschuss vom Land wird über 75 Jahre aufgelöst
  • 1.134 € Sonderposten-Auflösung aus dem Zuschuss als Ertrag.
  • Die Differenz belastet das Ergebnis mit 4.000 €  Aufwandsseite.

Auf der Seite 50 ist diese Investition beschrieben. Ich wollte an dem Beispiel nochmal die Ergebnisrechnung erklären und habe einen Fehler gefunden:

Ertrag Auflösung Sonderposten steht dort 134 €

Es muss aber 1334 € sein.

100.000 € / 75 Jahre = 1333,33 (in vollen € 1334).

Jetzt kann es sein, dass die Zahlen in den Zahlen stimmen, aber im Vorbericht falsch sind. Bei diesem Luxus von mehr als 50 Seiten Vorbericht kann das mal passieren. Bei der Beratung können wir gerne gemeinsam solche Fehler finden und verbessern. Wir nehmen ab heute sachdienliche Hinweise an, bis der Haushalt am 19.12.2024 in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen werden soll.

Danken möchte ich an dieser Stelle Rainer Deutsch für die viele Arbeit und Akribie, die in diesem Haushalt steckt. Wir werden gewiss noch kleine Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten finden, aber auch das ist nur möglich durch diese hervorragende Arbeit und diese transparente Darstellung.

Es soll ja auch Kommunen und Verbände geben, da kommt der Wirtschaftsplan mit ein paar Zahlen und wenigen Wörtern aus.

Förderprogramme fördern fast nur noch Frust

100.000 € Zuschuss bei 385.000 € Investition – das ist eine gute Quote. Das sind mehr als 25 % der Kosten. Gerade weil die Förderung von Kita-Vorhaben und die Finanzierung des Kita-Betriebs den vielen Wünschen und Vorgaben (z. B. „Gute-Kita-Gesetz“) nicht nachkommt, sagen wir für diese Förderung herzlichen Dank!

Auch das zweite Beispiel spielt in Simmersbach und hat Bedeutung für die ganze Gemeinde. Auch hier ein Antrag, den wir im vergangenen Jahr gestellt haben und wo wir nun eine Förderung herhalten, auf die wir schon nicht mehr zu hoffen gewagt hatten. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach soll die Gemeinde Eschenburg 270.000 € Zuschuss bekommen.

Bei diesem 4-Millionen-Projekt werden die Kosten für Bau und Planung abgeschrieben – und zwar über 80 Jahre – nicht aber das Grundstück. Es folgt eine jährliche Belastung durch Abschreibung in Höhe von 45.625 €

270.000 € Zuschuss / 80 Jahre = 3375 € SOPO-Auflösung als Ertrag.

Es bleibt eine Differenz von 42.250 €, die in den 80 darauffolgenden Jahren die Ergebnisrechnung belastet.

Wenn wir jetzt weitere Feuerwehrgerätehäuser neu bauen, steigt der Aufwand allein durch die Abschreibung.

Im Produkt 214 Brand- und Katastrophenschutz haben wir aktuell 72.450 € an Abschreibung stehen innerhalb von Aufwendungen in Höhe von 300.000 €.

Beim Feuerwehrfahrzeug und dem Gerätehaus fällt auf, dass die Förderung mit der Quote „30 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten“ schnell bedeutet, dass wir bei solchen Investitionen mehr Steuer (an den Bund) zahlen als wir Zuschuss (vom Land) bekommen.

Wenn ich an unsere aktuellen Berechnungen für die 30-Millionen-Investition beim Neubau einer Kläranlage denke, könnte man fast auf eine Förderung verzichten. Bei 5 % Zuschuss steht aktuell unsere Befürchtung, aber wir lassen uns gerne von der Bewilligungsbehörde überraschen.

Grundsätzlich ist zu sagen:

„Das beste Förderprogramm ist jenes, das man nicht braucht.“

Streichen, strecken und schieben spart selten

Wir haben die Bauprogramme vorab in zwei Ausschüssen vorgestellt. Auch was warum (noch) nicht dran ist.

Mit den Bauprogrammen bringen wir unsere Projekte in eine sinnvolle Reihenfolge. Es ist daher nicht klug, die Reihenfolge ohne gute Gründe zu ändern. Auch haben wir schon in der Vergangenheit gelernt, dass streichen, strecken und schieben selten spart.

Wir haben die Entscheider schon vor der Einbringung des Haushaltes umfassend und fundiert informiert. Wir werden das Zahlenwerk und seine Beratung auch im Internet nachvollziehen können.

Daran erinnere ich jetzt schon, wenn der Haushalt in den Ausschüssen beraten wird.

Wenn dann wieder der Bagger gestrichen wird, rufe ich diejenigen persönlich an und zu Hand- und Spann-Diensten auf, die die Vorschläge aus Bauprogramm und Haushalt abgeändert haben.

Apropos: Beraten und Beschließen des Haushalts ist das vornehmste Recht und die wohl schwerste Pflicht der Gemeindevertreter. Aufgestellt hat der Gemeindevorstand das Zahlenwerk, das viele Erklärungen mehr enthält als andere Haushaltspläne anderswo.

Wer etwas geändert haben möchte, stellt bitte nach den Regeln der Geschäftsordnung einen Antrag. Ein Antrag muss immer einen handhabbaren Vorschlag und eine Begründung beinhalten.

Fazit

Noch einmal zurück an den Anfang. Vieles von dem, was wir vor 10 Jahren im „Rosenmontagserlass“ als nervig empfunden haben, war doch nachhaltig. Haushaltssicherung, Folgekostenbetrachtung, Jahresabschlüsse. All das haben wir verinnerlicht und setzen es gerne um. Schritt für Schritt – und meist auch in die richtige Richtung.

Liebes Land Hessen, wir machen unsere Hausaufgaben – lass‘ Du bitte Deine Finger von unserem Haushalten. Der KFA ist kommunales Geld und kein Schaufenster oder Selbstbedienungsladen des Landes.

Vielen Dank fürs Zuhören und konstruktive Beraten des Haushalts 2025.

Schlagzahl statt Schlagzeile: „Panoramablick“ schließt nur für Feiertage

Benefiz fürs Babybecken: Jeder Euro Spende fürs neue Babybecken entlastet den Betrieb des Schwimmbads in den den nächsten 25 Jahren. (Foto: Götz Konrad)
 

Schlagzeilen in den so genannten sozialen Medien waren missverständlich: Gerade als wir nach der Reparatur unseres Lüftungs-Motors wieder öffnen konnten, war online die Schlagzeile der Lokalzeitung weltweit zu lesen. „Eschenburger Bad bleibt in Zukunft länger geschlossen“. Für die Nacht auf Sonntag stimmte das ja auch – haben wir wegen der Zeitumstellung im Spaß gesagt. Nur wenn bei unseren Besuchern die Information ankommt, das Schwimmbad hätte geschlossen, dann ist das schlecht für die Besucher-Bilanz. Mit einer Schlagzahl wie sonst nur im Sommer ist das Freizeitbad „Panoramablick“ auf Rekord-Kurs. Aktuelle Informationen rund ums Bad finden Sie unter www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet oder in dieser Wochenzeitung. Wir planen mit Vorlauf und Vorausschau als nächsten Schritt eine Betonsanierung an den Becken. Bis dahin haben wie geöffnet. Das Freizeitbad hat nur an allen gesetzlichen Feiertagen sowie an Karsamstag, Heiligabend und Silvester geschlossen. An Pfingsten und am 3. Oktober ist das Bad von 07:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Hier unsere Öffnungszeiten:

Montag (Warmbadetag)     13:00-21:00 Uhr

Dienstag (Warmbadetag)   07:00-21:00 Uhr

Mittwoch        07:00-17:00 Uhr

Donnerstag   10:00-21:00 Uhr

Freitag           10:00-21:00 Uhr

Samstag        07:00-17:00 Uhr

Sonntag         07:00-17:00 Uhr

 

Logo Freizeitbad PanoramablickInfo: Geschenk-Gutscheine fürs Schwimmbad gibt es direkt bei der Aufsicht. Am besten vorher mit einer E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de oder per Telefon melden. Für die Geldwertkarten am Automaten oder auch Gutscheine in beliebiger Höhe hat das Freizeitbad einen Umschlag, den man als Präsent vielfach nutzen kann. Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet.

 

 

 

 

Beratungs-Börse und Berufsorientierung: Die Energie-Messe geht zur Holderbergschule

Noch wenige Plätze für Aussteller und Vorträge frei

Die 12. Auflage der „Kleinen Messe“ am 8. und 9. November (jeweils 11 bis 17 Uhr) wird an der Holderbergschule stattfinden. Die Beratungsbörse soll weiterhin Tipps zu Energie-Themen liefern, aber durch die Zusammenarbeit stärker auf Zukunftsberufe hinweisen. Die Ausstellung wird in der Aula sowie in den Fluren und Foyers der BCD-Trakte stattfinden. Die Eröffnung ist am Samstag um 11 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist jeweils um 14 Uhr eine „Modenschau der Zukunftsberufe“ geplant, bei der Berufe von A wie Altenpfleger bis Z wie Zerspanungsmechaniker über den Laufsteg gehen.

„Weil die Beratungs-Börse in keiner Halle stattfindet, sind die Stände auch etwas kleiner – dafür finde ich die Kombination mit der Holderbergschule einfach genial, weshalb wir für diese Möglichkeit froh und dankbar sind“, sagt Bürgermeister Götz Konrad. Wer noch kurzfristig mit einem Beruf auf den „Laufsteg“ oder einem (kleinen) Stand innen oder auch größer auf dem Schulhof mitmachen möchte, meldet sich schnellstmöglich direkt unter buergermeister@eschenburg.de bei Rathaus-Chef Konrad.

Mehr Infos unter www.endlich-energie.de im Netz.

Bürger-Info zur Kommunalwahl am 15. März 2026 hier zum Herunterladen

Was steht am 15. März 2026 zur Wahl? Info-Abend im Rathaus

+++ Den Vortrag von Bürgermeister Konrad gibt es hier als PDF zum Herunterladen. +++

Am 15. März 2026 ist Kommunalwahl in Hessen. Was dann in Eschenburg zur Wahl steht und um was es dabei geht, soll mit einer Info-Veranstaltung am 1. Oktober um 19 Uhr erklärt werden. Um 19 Uhr geht es los im Sitzungszimmer 1.01 des Rathauses – dort wo die meisten Gremien tagen.

Bei der jüngsten Kommunalwahl in Hessen 2021 waren 7.961 Personen in Eschenburg zur Wahl berechtigt. Am 15. März 2026 werden es wohl weniger sein und die Gemeindevertretung als zentrales Gremium wird von 31 auf 25 Sitze verkleinert, aber bei einer Kommunalwahl gibt es für die Bürgerinnen und Bürger eine große Auswahl: Hier können für die Gemeindevertretung die 25 Stimmen auch einzeln vergeben werden. Bei dieser Persönlichkeitswahl können bis zu drei Stimmen für einzelne Bewerber gegeben (kumuliert) und auch über mehrere Listen verteilt (panaschiert) werden.

Diese Listen mit Wahlvorschlägen werden jetzt im Herbst aufgestellt und müssen gleich zum Jahresbeginn vorliegen. Deshalb suchen Parteien, Bündnisse und Bürger jetzt nach „Mitstreitern“, um diese Wahlvorschläge „aufzustellen“.

Weil die Zeit bis zum Jahresende „schneller“ verrinnt, hat sich der Gemeindevorstand gedacht, jetzt schon eine Informationsveranstaltung im Rathaus anzubieten. Weil er selbst bei der Kommunalwahl am 15. März nicht gewählt wird, wird Bürgermeister Götz Konrad einen Überblick über die Möglichkeiten der Kommunalwahl in Eschenburg geben.

Die „Gemeinde-Politik“ hat bis zur Wahl noch viel zu tun, wie man in der Wochenzeitung, im Internet und auch in den Sitzungen verfolgen kann, die öffentlich sind. Auf der Internetseite der Gemeinde Eschenburg (www.eschenburg.de) gibt es unter „Politik“ die Links auf „Gremien“ (das führt zum Gremienportal, wo Sitzungen und Protokolle zu finden sind) und auf „Wahlen“ (mit detaillierten Wahlergebnissen aus Eschenburg von 2002 an und den aktuellen Infos zu anstehenden Wahlen).

Im Gremienportal sind der Gemeindevorstand (8 Mitglieder inklusive Bürgermeister), die Gemeindevertretung (31 Mitglieder), daraus die Fachgremien Haupt- und Finanzausschuss, Bau- und Umweltausschuss sowie Kultur- und Sozialausschuss (mit jeweils 7 Mitgliedern) sowie die Ortsbeiräte zu finden. Bis auf den Gemeindevorstand, dessen Sitzungen nicht öffentlich sind, werden alle Termine und Protokolle in diesem digitalen Sitzungsdienst veröffentlicht.

Türöffner-Tag mit der Maus am 3. Oktober

Martin Weber, unser neuer „Meister für Bäderbetriebe“, erklärt am 3. Oktober kleinen und großen Besuchern, wie ein Schwimmbad funktioniert.

Am 3. Oktober lädt die bekannte Fernseh-Maus vom WDR bundesweit zum „Türöffner-Tag“ ein. Auch das Freizeitbad „Panoramablick“ ist wieder dabei und öffnet die sonst verschlossenen Türen zur Technik. Fans der „Sendung mit der Maus“ können so einmal Sachgeschichten vor Ort erleben: Um 11, 13 und 15 Uhr treffen wir uns zu Rundgängen im Foyer des Freizeitbades. Teilnehmer ab 7 Jahren können einmal sehen, wie viel Aufwand hinter dem Spaß im Nass steckt. Dabei können kleine und auch große Besucher unsere „Betriebsgeheimnisse“ kennenlernen.

Meldet euch schnell an – wie gewohnt per E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de oder telefonisch unter 02774-71140.

Das Freizeitbad „Panoramablick“ hat am 3. Oktober von 7 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

Bericht an die Gemeindevertretung (18.09.2025)

Aus Vorstand, Verwaltung und Verbänden berichtet Bürgermeister Götz Konrad am 18.09.2025 in der Sitzung der Gemeindevertretung:

Produkt  

 

002 Gemeindevorstand besucht Betriebe: Für ihren Hochbau-Lagerplatz, wo die blauen Baustellen-Container zwischen zwei Einsätzen wieder aufgearbeitet werden, hat die Firma Porr ihre Standorte in Düsseldorf und Frankfurt nun in Eschenburg zusammengelegt.
002 Energie-Messe an Holderbergschule: Für die 12. Auflage der „Kleinen Messe“ am 8. und 9. November (jeweils 11 bis 17 Uhr) wird der Umzug geplant an die Holderbergschule. Die Beratungsbörse soll weiterhin Tipps zu Energie-Themen liefern, aber durch die Zusammenarbeit stärker auf Zukunftsberufe hinweisen. Mehr Infos unter www.endlich-energie.de im Netz.
002 „MundART mit Biss!“ zum „Made“ im Mai: Nach der Premiere kam bei der Auswertung der Rückmeldungen die Idee der früheren AG Markt wieder auf, den traditionellen Markt mit einer neuen Veranstaltung zu kombinieren. Mundart-Festival wird nun am 10. Mai 2026 in den Frühjahrsmarkt integriert, wie die Verwaltung und das Büro „Kulturconsult“ planen.
002 Gesundheitsversorgung: Fürs Gesundheitszentrum Eschenburg ist ein Vorvertrag mit Bergland Medizin abgestimmt und kann in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Die Kaufverträge für die beiden ehemaligen Praxen am Marktplatz 2 entwirft der Notar. Die Planungen für den Umbau werden gerade mit der Praxis-Leitung abgestimmt. Danach kommen die Zuschussanträge, mit denen die Gemeinde den Umbau und die Bergland Medizin die Ausstattung gefördert bekommen sollen. Zur Arztsuche wird auch die „interprofessionelle Woche“ genutzt, mit der Kontakte zwischen Studenten der Uni Gießen und Gesundheits-Dienstleistern geknüpft werden.
101 Zusteller gesucht: Um wieder einen eigenen Vertrieb aufzubauen, sucht der Verlag Linus Wittich Zusteller auf Minijob-Basis. Interessenten wenden sich direkt an den Verlag (vertrieb@wittich-herbstein.de, Telefon 06643-9627-17).
101 Volkstrauertag: Am 16.11.2025 um 14:00 Uhr ist die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Eibelshausen. In allen anderen Ortsteilen werden Kränze niedergelegt. Pfarrer Schäfer und der Posaunenchor Wissenbach haben zugesagt, weitere Akteure sind herzlich willkommen.
102 Jetzt schon über Kommunalwahl 2026 informieren: Am 15. März 2026 ist Kommunalwahl in Hessen. Was dann in Eschenburg zur Wahl steht und um was es geht, soll mit einer Info-Veranstaltung am 1. Oktober um 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses erklärt werden.

 

123 Kita-Ampel zeigt freie Plätze: Auch wenn die Kita „Neue Mitte“ nicht zum vertraglich zugesagten Termin 01.11.2025 bezogen werden kann, gibt es in Eschenburg zur Zeit freie Kita-Plätze, wie die „Kita-Ampel“ im Internet zeigt.

Für die Übergangslösung an der Kita Eiershausen soll die Container-Gruppe bis zum 31.07.2027 verlängert und die Gruppengröße von 25 auf 20 verringert werden. Zwei weitere Angebote erweitern dauerhaft die Chancen in Eschenburg: In Hirzenhain bietet die dritte Gruppe 15 Plätze und die neue Naturgruppe in Wissenbach 20.

130 Jahresabschluss 2024 und Inventurrichtlinie: Wie im Haupt- und Finanzausschuss erläutert, haben Vorstand und Verwaltung bei den Abschlüssen aufgeholt. Für 2024 waren eingeplant Erträge in Höhe von 21.740.000 €. Die tatsächlichen Erträge lagen um 508.861,84 € über der Planung und summierten sich auf 22.248.861,84 €. Mit einem Minus von 275.000 € geplant, schloss das Jahr 2024 nun mit 462.414,97 € Überschuss ab. Nachdem die Abschlüsse nun in der Gegenwart angekommen sind, wurde eine Inventurrichtlinie beschlossen und die Finanzsoftware erweitert, um einen Kritikpunkt aus den letzten Prüfungen abarbeiten zu können.
130 Raten-Pause bei der Hessenkasse: Bei der Rückzahlung des Eigenanteils ans Land Hessen müssen die jährlich anstehenden 252.775 € in den beiden Jahren 2025 und 2026 nicht gezahlt werden. Die gestundeten Beiträge sind nachzuentrichten und verlängern damit die Beitragsdauer um zwei Jahre bis 2032. Auf die Ablösung von 5,875 Mio. € Kassenkredit-Schulden sind von der Gemeinde Eschenburg insgesamt 2.937.500 € an das Sondervermögen HESSENKASSE zurückzuzahlen.
211 ASP: Der Kadaversammelpunkt ist vom Bauhof der Gemeinde Eschenburg ans Forsthaus in Sechshelden verlegt worden. Zu einer Informationsveranstaltung in Eibelshausen waren vor allem Jäger eingeladen, um mit dem Veterinäramt des Kreises die weitere Vorgehensweise des Landes Hessen zu erörtern.
211 Sicherheit und Tierschutz: Gegen unsere Tötungsverfügung von 2023 nach dem schlimmen Beißvorfall wird nun ermittelt wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Die hessische Hundeverordnung ist im § 14 sehr klar, wo es im letzten Satz lautet: „Die Tötung ist anzuordnen, wenn der Hund einen Menschen getötet oder ohne begründeten Anlass ernstlich verletzt hat.“
211 Flüchtlingsunterbringung: Die beiden Container sind abgeholt worden. Vom Kreis sind noch 391.367,70 € zahlen. Davon sind 257.000 € Rückstand bei der Erstattung und rd. 134.000 € bei der Anerkennung.
311 Klagen gegen Straßenbeiträge: Gegen die Straßenbeitragsbescheide für die Straße „Unterm Klein Loh“ waren am 07.06.2024 Widersprüche eingegangen, denen weder der Gemeindevorstand noch der Anhörungsausschuss abhelfen konnte. Beim Verwaltungsgericht sind nun drei Klagen eingegangen.
321 Öl-Unfall geht in Berufung: Der Berufungsantrag für 213.239,11 € Schaden, der der Gemeinde durch einen nicht sanierten Ölschaden entstanden ist, wird am 02.02.2026 erstmals vorm Oberlandesgericht Frankfurt verhandelt.
321 Baumkataster und -Kontrolle: Zur Sicherheit muss die Gemeinde „ihre“ Bäume an Straßen, Wegen, Plätzen, in Wohnanlagen, auf Spiel- und Sportanlagen, in Grün-, Freizeit- und Erholungsanlagen, an Kindertagesstätten oder auf Friedhöfen mindestens zweimal jährlich kontrollieren, im belaubten und unbelaubten Zustand. Seit Sommer läuft das digital: 1.103 Einzelbäume und 209 flächige Baumbestände (629.241 m²) sind in einem Kataster erfasst und werden kontrolliert und mit Computer-Hilfe protokolliert. An 83 Einzelbäumen wurden Probleme festgestellt, die zu beseitigen sind, um die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.
325 Nur ein Grab moniert: Das Sachverständigen-Büro Steinbrecher hat auf Eschenburgs Friedhöfen 1.542 Grabanlagen überprüft, wovon nur ein Grabmal die Prüfung nicht bestanden hat. Die mittlerweile rd. 600 Wiesengräber bleiben außen vor, da liegende Grabmale nicht geprüft werden müssen. Auch werden heutzutage mehr Grabstätten vor Ablauf der Ruhezeit auf Antrag vorzeitig eingeebnet.

Weitere Informationen aus den Ortsteilen:

Eibelshausen: 

  1. Die Arbeiten zur Erneuerung des Marktplatzes werden zum Ende diesen Monats bis auf die Montage des Schutzgeländers auf der Dietzhölzmauer und der Bepflanzung der „Grünflächen“ abgeschlossen sein. Die Restarbeiten erfolgen nach dem Herbstmarkt.
  1. Für die Sanierung des Holderbergstadions hilft die Gemeinde mit einer Zwischenfinanzierung. Für die Schlussrechnung der Firma Polytan GmbH in Höhe von 573,24 € war der restliche Zuschuss des Landes noch nicht eingegangen.
  1. Die Firma Bernshausen hat den Weg zum Alten Wissenbacher Sportplatz abgefräst und eine wassergebundene Decke eingebaut. Der Weg gehört der Haubergsgenossenschaft, die Gemeinde hat saniert, weil hier die Zufahrt zur Freizeitanlage verläuft.
  1. Am 02.10.2025 eröffnet die Diakonie Bethanien ihr Senioren-Wohnprojekt in der Hauptstraße 29. Der Neubau umfasst Tagespflege, Senioren-Wohngemeinschaften und -Einzelwohnungen.
  1. Der Sanierungsbedürftige Teilbereich der Dietzhölzmauer von der „Kirchenbrücke“ bis zum Anwesen „Graiff“ wurde durch die Firma Jürgen Saalbach instandgesetzt.

Hirzenhain:

  1. Der Spielplatz an der Straße „Segelfliegerhang“ konnte vor den Ferien eingeweiht werden. Mit dem Flugzeug als neuem Spielgerät konnte die erste der 101 gesammelten Ideen umgesetzt werden, die bei einer Umfrage unter dem Motto „Mission: Mehr Spielplätze“ als Anregung gekommen waren. Der Kultur- und Sozialausschuss wird nun mit dem Gemeindevorstand nach geeigneter Bestandsaufnahme der weiteren Spielplätze ein Konzept für die weitere Vorgehensweise erstellen. 
  1. Die Arbeiten an dem Anbau der KITA „Raupe Nimmersatt“ in Hirzenhain/Bahnhof liegen im Zeitplan. Nach aktuellem Stand können die Kinder und Erzieherinnen die neuen Räumlichkeiten Anfang Oktober in Betrieb nehmen.
  1. Die Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Straße „Segelfliegerhang“ sind abgeschlossen. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Die Fa. Bernshausen-Bau (Bad Laasphe) hat mit den Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Windhainstraße und Poststraße begonnen. Bis jetzt läuft alles planmäßig.  
  1. Ein Staffellöschfahrzeug (StLF 20) kann als Nachfolger für den „Tanker“ beschafft werden. Das Land Hessen gibt einen Zuschuss über 80.850 €, der im Jahr 2026 ausgezahlt wird. Kosten in Höhe von mittlerweile mindestens 450.000 € Brutto (ohne Beladung) stehen mittlerweile für ein Fahrzeug in dieser Größenordnung an. Mit dem EU-Vergabeverfahrens ist die Firma KommunalUp aus Dillenburg zum Angebotspreis von 11.841 € inkl. MwSt. beauftragt worden.
  1. Der I. Bauabschnitt der Umbau- und Sanierungsarbeiten in der KITA „Arche Noah“ in Hirzenhain/Ort wurden in den Sommerferien umgesetzt. Im Wesentlichen wurde die Heizungsanlage erneuert und ein Großteil der Fensterelemente ausgetauscht. Der II. Bauabschnitt ist für die Sommerferien 2026 vorgesehen.

Wissenbach:

  1. Entgegenkommen beim Einzelhandel in Dillenburg und Eschenburg: Bei einem vom Regierungspräsidium vermittelten Erörterungstermin im Dillenburger Rathaus rückt ein Kompromiss auf Ebene der Kommunen in den Blick. Das RP Gießen machte deutlich, dass es seine Abweichungsentscheidung vom 12.06.2024 mit 2.200 m2 Verkaufsfläche für Edeka (1.700 m2 Lebensmittel, 500 m2 Getränke) nicht zurücknehmen werde, aber die Anfechtungsklage aufschiebende Wirkung hat. Für den jetzt leerstehenden Markt in Wissenbach waren 1.675 m2 Verkaufsfläche für Lebensmittel und Getränke genehmigt. Die Flächen des früheren Aldi-Marktes stehen nach dem Verkauf des Grundstücks ebenso leer, sind aber mittlerweile Gewerbeflächen und stehen für Lebensmittelläden nicht zur Verfügung. Weil die Edeka die bestehenden Gebäude abreißen und das gekaufte Gelände in Wissenbach mit neuem Leben füllen will, kam ein Kompromiss-Vorschlag: Der neue Markt soll im Zuge der Bauleitplanung auf eine vergleichbare Größe begrenzt werden wie ein Vollsortimenter im Dillenburger Nachbarstadtteil, der ebenso nicht zentraler Ortsteil ist und einer „Abweichung“ bedurfte.
  1. Für die Ortsumgehung ist Objektplanung für Verkehrsanlagen LPH 1 und 2 (VA) zum Angebotspreis von brutto 189.882,46 € an das Ingenieurbüro Oppermann GmbH in Vellmar erteilt worden. Diese Entscheidungen werden einvernehmlich zwischen dem Land Hessen und den drei Kommunen Dillenburg, Eschenburg und Dietzhölztal getroffen.
  1. Die Fa. Bernshausen, Bad Laasphe hat mit den Tiefbauarbeiten zur Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Straße „Zum alten Friedhof“ in Wissenbach begonnen. In dem Zuge wird die sanierungsbedürftige Fahrbahnoberfläche erneuert.

Simmersbach:

  1. Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Simmersbach ist der Bauantrag abgegeben worden. Zur Umsetzung hat der Gemeindevorstand beschlossen, keinen Generalunternehmer zu suchen, sondern die Umsetzung mit Einzelvergaben abzuarbeiten. Nach den Planungen der Architektin Iris Orth und Eigenleistung des Bauamtes der Gemeinde (Leistungsphasen 6 bis 9) helfen das Ing.-Büro Frank Schmidt (Steffenberg) mit der Tragwerksplanung und dem Wärmeschutznachweis sowie das Ing.-Büro Aßmann (Haiger) mit der Fachplanung Heizung/Lüftung/Sanitär/Elektro. 
  1. Mit dem Landrat ist über die weitere Gestaltung der Grundschule und den Verkauf des Nachbargrundstücks an den Kreis gesprochen worden. Der Landrat möchte eine „Öffnung“ der Grundschulen und Einbindung ins Gemeinde-Leben.
  1. Bäume am Schützenhaus Simmersbach wg. Fäulnis und Schäden gefällt. 
  1. Für den Hochwasserschutz hat die Firma Fey in der Biedenkopfer Straße 140 laufende Meter Regenwasserkanal DN 400 und DN 500 neu verlegt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die sanierungsbedürftige Fahrbahnoberfläche in diesem Abschnitt erneuert.
  1. In den Sommerferien wurde der III. und damit letzte Bauabschnitt der Umbau- und Sanierungsarbeiten im KITA-Gebäude umgesetzt. In drei Jahren wurde das von der Kirche übernommene Gebäude für insgesamt rund 390.000 Euro auf einen guten, aktuellen Standard gebracht. Somit konnte das von der Kirche in Auftrag gegebene Sanierungskonzept mit einem Volumen von rund 950.000 Euro wesentlich günstiger umgesetzt werden.

 

Eiershausen:

  1. Der Endausbau des Gewerbegebiets „Heerfeld“ ist fertiggestellt. Die Kosten halten den Rahmen des Haushaltsansatzes von rd. 975.000 € und der Mittel, die in der Vermarktung der Hessischen Landgesellschaft „eingepreist“ worden waren. Die Endabnahme und die Schlussabrechnung folgen in Kürze.
  1. Die Fa. Gerhardt und Weigel, Haiger hat die geplanten Gewässer-Sanierungsarbeiten am Schwarzbach umgesetzt. Hier mussten auf einem Teilstück Baumwurzeln entfernt, Uferböschungen profiliert und das Bachbett mit Naturstein-Findlingen zum Nachbargrundstück hin abgesichert werden.
  1. Die „Mini-Löscher“ als erste Kinderfeuerwehr in Eschenburg konnte ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Beim „Firetach“ gab es auf dem Festplatz ein buntes Programm für die ganze (Feuerwehr-)Familie.

 

Roth:

  1. Einen Parkplatz für den Pfarrer oder die Pfarrerin vor der Leichenhalle wünscht sich der Ortsbeirat. Der Vorschlag ist zu prüfen.
  1. Das neue Multifunktionsfeld auf dem Festplatz ist so weit fertiggestellt. Abschließend müssen noch die Kleinfeldtore mit integrierten Basketballkörben aufgestellt und montiert werden.

Gemeindewerke:

  1. Der Anbau an das Betriebsgebäude des Zwischenbehälters „Pracht“ in Eibelshausen ist fast fertiggestellt. Aktuell wird die Fassadenverkleidung montiert. Der Umbau der Aufbereitungsanlage im Gebäude erfolgt durch die Mitarbeiter der Gemeindewerke.
  1. Die Sanierung der Aufbereitungsanlage im Wilhelmstollen, OT Roth, ist zu rund 80 % fertiggestellt. Die Fa. WBH ist angehalten, die Restarbeiten zügig umzusetzen.
  1. Die Neuverlegung der Trinkwasserverbindungsleitung Forsthausstraße / Bombergstraße, OT Wissenbach, durch die Fa. Oppermann, Dietzhölztal, ist fertiggestellt. Die Schlussrechnung steht noch aus.
  1. Nachdem die Fahrbahnerneuerung der Landesstraße zwischen Eibelshausen und Steinbrücken abgeschlossen ist, konnte die Fa. Oppermann vergangene Woche mit der Neuverlegung der Trinkwasserversorgungsleitung in der Rother Straße, OT Roth, beginnen.

Abwasserverband „Obere Dietzhölze“:

  • Zweite Informations-Veranstaltung zur neuen Kläranlage: Schon nach dem ersten Termin im März hat der Abwasserverbands-Vorstand das Bauprogramm 2027-2031 für den notwendigen Neubau (genauer „Sanierung und funktionale Erweiterung“) der Kläranlage als Rahmen aufgestellt und sucht nun zusammen mit den beauftragten Experten und Gremien der beiden Gemeinden geeignete Finanzierungswege. Alle Informationen wurden in die Verbandsversammlung und in die beiden Mitgliedsgemeinden gegeben. Nachdem nun erste Fragen in den Gemeinden aufkommen, soll es am 18.11.2025 um 19 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen eine zweite Info-Veranstaltung geben, zu der auch Planer und Regierungspräsidium eingeladen werden.

 

Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“

  • Auch nach den Ferien viel Besuch: Auch nach den Sommerferien hält der Rekordbesuch an. Bis zum Ende der Ferien hatten 58.723 Besucher Eintritt gezahlt. In der Jahreshochrechnung liegen wir aktuell bei 93.816 aufs Jahr. Das vergangene Jahr hatte die Marke von 90.000 überschritten. Mit Schulschwimmen, Training und Feuerwehrdienstsport kam das Freizeitbad „Panoramablick“ auf mehr als 108.000 Besucher im Jahr 2024.
  • Solidarmodell für Schwimmbäder: Wie der „Betriebskostenzuschuss für kommunale Schwimmsportstätten“ in Schleswig-Holstein funktioniert, hat uns der Städteverband Schleswig-Holstein gezeigt. Nach der Auswertung aus 2023 wurden die jährlich 7,5 Mio. € aus dem Kommunalen Finanzausgleich an 169 höchst unterschiedliche Hallen- und Freibäder verteilt, in denen Schwimmausbildung angeboten wird. Das Geld wurde über 127.791 Zeitstunden verteilt, die durch mindestens eine Schule, gemeinnützigen Verein oder Verband belegt wurden.
  • Sportmilliarde hilft: Aus dem Haushaltsausschuss des Bundestages kommt der Auftrag an die Bundesregierung für eine Förderrichtlinie zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Das gibt die Chance, die Sanierung des Freizeitbads „Panoramablick“ passgenau zur Förderung zu planen.

Afrikanische Schweinepest (ASP) – Zauntore geschlossen halten (28.08.2025)

Zauntore geschlossen halten

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern, hat das Land Hessen einen Elektrozaun bauen lassen. In Eschenburg verläuft die Barriere auf der Nordseite der B 253.  Der E-Zaun soll später durch einen festen Zaun ersetzt werden. Damit diese Barriere wirksam wird und bleibt, müssen die Zauntore geschlossen bleiben. Der Lahn-Dill-Kreis ruft deshalb dazu auf: Afrikanische Schweinepest: Zauntore geschlossen halten – Lahn-Dill-Kreis

Der Kadaversammelpunkt, der provisorisch am Bauhof der Gemeinde Eschenburg eingerichtet und vom Veterinäramt des Kreises betrieben wordenh ist, wird dieser Tage velegt ans Forsthaus Struth.


Totes Wildschwein aufgefunden?
So verhalten Sie sich richtig

  1. Den Kadaver nicht anfassen, um zu verhindern, dass die ASP weiter verbreitet wird.
  2. Um die Verbreitung einzudämmen, sollten auch Hunde und andere Haustiere Abstand halten!
  3. Den Kadaver nicht bewegen und nicht selbst entsorgen.
  4. Fotos mit dem Smartphone machen.
  5. Fotos und den Standort des Fundes per WhatsApp an das Veterinäramt melden.

Zur Seite ASP des Lahn-Dill-KreisesFür Fundmeldungen via Handy, Formular und Mail hat der Kreis eine Seite www.lahn-dill-kreis.de/asp gestartet.

Bei den Informationen ist auch die Allgemeinverfügung des Landes, das den Suchteams und Bergemannschaften das Recht gibt, dafür Grundstücke zu betreten.

Tote Wildschweine nicht anfassen, aber melden

Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich. Sie kann aber für Wild- und Hausschweine tödlich sein und wirtschaftlich erhebliche Folgen haben. Wir bitten daher um Aufmerksamkeit und Mithilfe: Wer ein totes Wildschwein findet, sollte es nicht anfassen und umgehend das Veterinäramt oder die Polizei informieren.

Mit dem Handy lässt sich leicht ein Fundort mitteilen (WhatsApp „Standort teilen“, Geodaten per E-Mail). Das Veterinäramt ist per E-Mail an asp@lahn-dill-kreis.de erreichbar.

Medien-Links

Maßnahme gegen die Afrikanische Schweinepest: Zaunbau im Lahn-Dill-Kreis startet (17.07.2025 14:49)

So laufen Kadaversuche und -bergung ab. Land Hessen und Kreis-Veterinäramt arbeiten bei Seuchenbekämpfung eng zusammen (27.06.2025 15:23 Uhr)

Intensive Kadaversuche im Kreisgebiet gestartet (26.06.2025 LDK 16:22 Uhr)

Afrikanische Schweinepest rückt näher: Lahn-Dill-Kreis bereitet Maßnahmen vor. Kreis-Veterinäramt informiert über nächste Schritte in Zusammenarbeit mit Land Hessen (18.06.2025)


Von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist der erste Fall in Hessen vor einem Jahr aufgetreten, am 15. Juni 2024. Seitdem wurden bis April hessenweit 4.376 Wildschweine bzw. Wildschweinkadaver beprobt. Davon sind 1.590 positiv getestet. Für die Kadaversuche in Hessen waren bislang rund 175.500 Hektar Fläche mithilfe von Drohnen und rund 162.200 Hektar mit Suchhunden abgesucht worden. Über die Internet-Adresse https://schweinepest.hessen.de informiert das Land Hessen. Das Wichtigste vorweg: Für Menschen ist ASP ungefährlich und wird auch nicht auf ihn übertragen. Für Haus- und Wildschweine endet die Viruserkrankung indes meist tödlich.

Mit der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest am 14. Juni.2025 in der Gemeinde Kirchhundem im Landkreis Olpe rückt die Afrikanische Schweinepest nun sehr nah an den Lahn-Dill-Kreis heran. Die „Expertengruppe ASP“ hat Vorkehrungen getroffen, die Gemeinden sind einbezogen. Für Eschenburg und Dietzhölztal stellen wir einen Kadaver-Sammelplatz. Personal der Gemeinde hilft mit im Kadaver-Bergeteam. Alles zum Schutz vor der „Schweinepest“. Hierfür bitte ich um Verständnis und Mithilfe. Mit dem Logo „Dein Handeln zählt“ werden wir auf unserer Seite www.eschenburg.de/schweinepest über die Lage informieren.

Spielplatz am Segelfliegerhang gestartet (11.07.2025)

Mission „Mehr Spielplätze“

Der neue Spielplatz in der Straße „Am Segelfliegerhang“ ist fertig. In der ersten Ferienwoche ist er endlich eingeweiht worden. Mitglieder der Gemeinde-Gremien, Eltern und vor allem die Kinder haben den neuen Spoelplatz sofort in Beschlag genommen. Höhepunkt ist der „Flieger“. Damit ist die erste der 101 gesammelten Ideen umgesetzt. Bei einer Umfrage unter dem Motto „Mission: Mehr Spielplätze“ sind viele Anregungen gekommen, die nun in den Gremien weiter bearbeitet werden. Zu den bereits bestehenden 25 Spiel- und Bolzplätze der Gemeinde sollen weitere Attraktionen geschaffen werden. Themen wie Wasserspielplatz, Klettern und Mountainbike tauchten bei der Umfrage auf. Eschenburgs Politik freut sich über weitere Anregungen, aber auch Partner und Sponsoren. Dann nach dem Muster von „Benefiz fürs Babybecken“ und dem Bau der zwei Kunstrasenplätze in Wissenbach und Eibelshausen durch die Vereine zeigt, wie gemeinsam gescheit investiert werden kann ohne die Zukunft zu belasten. Der Einsatz der beiden Sportvereine in Wissenbach und Eibelshausen  hat den „Ausweg aus dem Abschreibungs-Abseits“ aufgezeigt.  Sie haben zusammengerechnet eine Million € investiert. Hätte es die Gemeinde wie noch 2001 gemacht, wären in den nächsten 25 Jahren jährlich 40.000 € an Abschreibung zu erwirtschaften gewesen. Bei den Kommunalfinanzen bedeutet Abschreibung anders als in der „freien Wirtschaft“ Aufwand, der bei unseren Umlagen an Kreis, Land und Bund – in Eschenburg bleibt z. B. nur 20 % der Gewwerbesteuer hier – nur schwerlich zu erwirtschaften ist. Deshalb ist eine Finanzierung vor Ort wichtig für solche Projekte. Spenden kann übrigens die „Stiftung für Eschenburg“ quittieren und weiterleiten.  Neue Ideen für die „Mission: Mehr Spielplätze“ sammeln wir – am besten über die E-Mail-Adresse zukunft@eschenburg.de – nach den Ferien weiter. Aber erst einmal: Schöne Ferien!


Touren und Trails fürs MTB durch den Naturpark Lahn-Dill-Bergland

Den Stand des Mountainbike-Projekts im Naturpark Lahn-Dill-Bergland und weitere Möglichkeiten auf Rädern und Rollen hat Jonas Waldschmidt am 10.12.2024 im Kultur- und Sozialausschuss vorgestellt hat. Zudem nachfolgend Aussagen aus dem Protokoll:

Zu einen die geplanten Mountain-Bike-Trails und die Mountain-Bike-Touren, die in Eschenburg und Dietzhölztal geplant sind. Der Mountain-Bike-Trail im Bereich der Eschenburg ist mit drei Abfahrten vorgesehen. Die Genehmigung der Naturschutzbehörde liegt vor. Die erforderlichen Arbeiten werden bis Ende Februar ausgeführt. Für einen Trail am Ski-Hang laufen noch in der Naturschutz-Untersuchungen, wegen eines FFH-Gebietes im unteren Teil gibt es aber für die Naturschutzbehörde des Kreises noch Probleme.

Die Mountain-Bike-Touren, an denen die steileren Trails als Alternative für die sp können wurde ,mit werden anhand des Tourenvorschlags aus 2022 zur Kenntnis gegeben. Der Start der Tour ist entweder der Hammerweiher in Dietzhölztal oder das Panoramabad in Eschenburg. Hier stehen die Genehmigungen noch aus. Nach derzeitigem Stand muss der Verlauf der Touren auch noch angepasst werden. Sobald die Genehmigung vorliegt, geht es in die Umsetzungsphase. Im Anschluss daran wird die Beschilderung vorbereitet.

Zudem hat Jonas verschiedene Möglichkeiten für Skate-Anlagen und Rollsport-Anlagen vorgestellt und empfohlen, entsprechende Anlagen, die entweder in Sinn, Netphen oder in Mittenaar errichtet wurden, für Eschenburg als Grundlage heranzuziehen.

5.000 € sind als Planungskosten im Haushalt. Herr Waldschmidt weist darauf hin, dass eine gute Skate- bzw. Rollsportanlage bis zu 120.000 € kosten wird. Allerdings können diese Anlagen mit bis zu 55 % gefördert werden. Gedacht ist die Anlage auf dem Grundstück ehem. Minigolfplatz in Hirzenhain. Dieses Gelände könnte für eine Anlage für den Radsport hergerichtet werden.

Der Ausschuss schlägt vor, hierfür den Ski-Club anzusprechen, eine Skateboard-Anlage wäre im Bereich der Schulen sinnvoll. Der Ausschuss wird sich im nächsten Jahr weiter mit der Thematik befassen.


Ausschuss bespricht weitere Vorgehensweise

Der Kultur- und Sozialausschuss hat das Thema Spielplätze auf der Agenda für seine Sitzung am 19.09.2023 (Beginn 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses). Dabei soll es um die weitere Vorgehensweise gehen.

Mitwirkung mit Wirkung: Nach dem Vorbild vom Roth möchte der Sozialausschuss Gemeinde Eschenburg für das Thema „Mehr Spielplätze“ Ideen, Partner und „Paten“ finden. (Foto: Konrad)
Mitwirkung mit Wirkung: Nach dem Vorbild vom Roth möchte der Sozialausschuss Gemeinde Eschenburg für das Thema „Mehr Spielplätze“ Ideen, Partner und „Paten“ finden. (Foto: Konrad)

Mitmachen bei der „Mission: Mehr Spielplätze“

Wie ist der Sachstand der „Mission: Mehr Spielplätze“ und wie geht es weiter, ist hier auf der Seite www.eschenburg.de/spielplatz zu finden. Hier kann man sich melden und mitmachen


Der Ortsbeirat Hirzenhain sucht Vorschläge für den Spielplatz in der Straße „Segelfliegerhang“ (Foto). 15.000 € sind für die Neugestaltung des Spielplatzes „Am Segelfliegerhang“ vorgesehen .

In dem Haushaltsplan 2023 stehen für die Spielplatzunterhaltung 13.500 € zur Verfügung, was für Reparatur und den Betrieb aufgewandt wird. Für Neuanschaffungen sind 25.000 € eingeplant, wovon für einen Ballfangzaun aufm Roth 2.000 € benötigt werden. Die Gremien bündeln über diese Seite www.eschenburg.de/spielplatz Ideen und Initiativen.


Mission „Mehr Spielplätze“: Mountainbike und Skatepark Thema zum Jahresstart

Über die Pläne, im Naturpark Lahn-Dill-Bergland mehr für Mountainbiker zu bieten, hat Jonas Bedenbender in einer gemeinsamen Sitzung des Sozialausschusses und des Bauausschusses berichtet. (Foto: Götz Konrad)

„Wer nicht weiß, wo er fahren kann, fährt überall“, sagte Jonas Bedenbender. Der Haigerer ist beim Naturpark Lahn-Dill-Bergland der Mann fürs Mountainbike. Für die 18 Kommunen sollen Mountainbike-Strecken unterschiedlicher Ausrichtung ausgearbeitet werden.

Für Eschenburg und Dietzhölztal ist eine Tour entworfen worden, der Hammerweiher und Freizeitbad mit schönen Aussichten und Highlights verbindet. Die „Panoramatour“ umfasst rund 45 Kilometer für (E-)Bikefahrer sowie Abkürzungsmöglichkeiten und eine Anbindung an einen Trail, der jeweils in Eschenburg an der Eschenburg und in Dietzhölztal an der Wilhelmswarte entstehen soll.

Es gibt mittlerweile 16 Millionen Mountainbiker in Deutschland. Die Biker haben damit die Zahl der aktiven Fußballer übertroffen, die mit 14 Millionen beziffert werden. „Die Nachfrage steigt, jedoch gibt es kaum legale MTB-Angebote. Lange Zeit gab es nur den Flowtrail in Bad Endbach“, erläuterte Bedenbender in einer gemeinsamen Ausschusssitzung. -> Hier geht es zum Vortrag über Mountainbike-Strecken für Eschenburg

In einem zweiten Punkt stellte Jonas Bedenbender den Verein „Schinnoss Skateboarding e.V.“ vor, der für die Individualsportler auf Rädern und Rollen ein Gemeinschaftserlebnis gestalten möchte. -> Hier geht es zum Vortrag über Infrastruktrur für Skateboard und Rollsport

Solche Projekte, wie sie in Sinn und Dietzhölztal gestartet sind, lassen sich auch mit Fördermitteln finanzieren, die über die EU-Förderung „Leader“ in den nächsten Jahren in den Naturpark Lahn-Dill-Bergland fließen. Mit eigenen Ideen und Anträgen kann auch Eschenburg daran teilhaben, brauchte Bedenbender nicht lange zu werben: Beide Ausschüsse wollten bestätigt wissen, ob sich die Fördermittel auch für einen neuen Eschenburg-Turm oder die Mission „Mehr Spielplätze“ einsetzen lassen. -> Hier geht es zum Vortrag über den Naturpark Lahn-Dill-Bergland

Gut besuchte Sitzung zum Jahresstart: Neben zwei Ausschüssen kamen auch vergleichsweise viele interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses sind dankbar für eine große Resonanz: Auf die Umfrage „Was wünschen wir uns für die Spielplätze in Eschenburg?“ gab es 101 Einsendung, die in einer Wortwolke die wichtigen Begriffe zeigen. Zudem kamen über die Adresse zukunft@eschenburg.de bis zur Dezember-Sitzung mehr als 40 Mails mit einzelnen Ideen und ganzen Ausarbeitungen. Das Sammeln von Ideen und Suchen nach Partnern geht weiter, war sich der Ausschuss einig. Neben einem Konzept für die bereits bestehenden 25 Spiel- und Bolzplätze der Gemeinde sollen weitere Attraktionen geschaffen werden. Themen wie Wasserspielplatz, Klettern und Mountainbike tauchten bei der Umfrage auf und sollen nun weiterbearbeitet werden.

Über diesen Zwischenstand hat am 14. Dezember 2022 das „Bürger-Forum online“ berichtet. Die Präsentation „Mission: Mehr Spielplätze“ ist hier zu finden.

Investitionen sollen Zukunft nicht belasten

Für die Ergebnisrechnung der Zukunft günstig ist, wenn solche Investitionen durch Zuschüsse und Spenden gefördert werden. Das belegt das Beispiel „Benefiz fürs Babybecken“. Beim Bürger-Forum online wird am 29.03.2023 ab 20 Uhr zusammengetragen, wie es mit dem Thema insgesamt weitergeht. Der Sachstand der „Mission: Mehr Spielplätze“ ist in einer Arbeits-Liste online zu finden, der über die Seite www.eschenburg.de/spielplatz erreichbar ist. Interessenten können sich auch mit weiteren Vorschlägen und Fragen an die Adresse zukunft@eschenburg.de wenden.

Freizeitbad hat in den Sommerferien täglich und länger auf

Logo Freizeitbad Panoramablick

Donnerstag und Freitag bereits ab 10 Uhr geöffnet

Logo Freizeitbad PanoramablickUrlaub …. jeden Tag! Sommer … das ganze Jahr! Wir müssen unseren Slogan mal wieder nennen, der – im wahren Wortsinn – auf der Hand liegt: Bei den Eintrittkarten sind diese Sätze zu finden. Das Schwimmbad ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet und hat in den Sommerferien länger auf. Als Hallenbad mit Erlebnis-Außenbecken sind wir für jedes Wetter gerüstet, also „Sommer… das ganze Jahr!“.

Während der Sommerferien in Hessen (7. Juli bis 15. August) öffnet das Freizeitbad am Donnerstag und Freitag bereits um 10 Uhr. Hier die Öffnungszeiten in Sommerferien :

Montag (Warmbadetag)     13:00-21:00 Uhr

Dienstag (Warmbadetag)   07:00-21:00 Uhr

Mittwoch        07:00-17:00 Uhr

Donnerstag   10:00-21:00 Uhr

Freitag           10:00-21:00 Uhr

Samstag        07:00-17:00 Uhr

Sonntag         07:00-17:00 Uhr

Info: Geschenk-Gutscheine fürs Schwimmbad gibt es direkt bei der Aufsicht. Am besten vorher mit einer E-Mail an freizeitbad-eschenburg@t-online.de oder per Telefon melden. Für die Geldwertkarten am Automaten oder auch Gutscheine in beliebiger Höhe hat das Freizeitbad einen Umschlag, den man als Präsent vielfach nutzen kann. Am Telefon ist das Team im Bad unter der Telefonnummer 02774 71140 zu erreichen. Mehr Informationen unter www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet.

Für unser Außenbecken haben wir eine neue Pumpe, die den Strömungskanal – hier ein Foto vom Freizeitbad-Familien-Fest im vorigen Jahr - antreibt. Bis die Attraktionen wieder genutzt werden können und der Badebetrieb wieder beginnen kann, hängt von der Corona-Krise und unserer Disziplin ab. Zunächst dürfen nur Schwimmtraining und Kurse ins Bad. Für den normalen Badebetrieb bereiten wir aber schon das Hygiene-Konzept vor und sorgen mit „Einbahnstraßen“ dafür, dass der Abstand eingehalten werden kann. Solange wir das Virus nicht im Griff haben, ist das die Normalität. Denn in der Norm in Form der Corona-Verordnungen steht immer noch „Kontaktbeschränkung“ – und die gilt mindestens bis zu den Ferien. Also gehen wir es langsam an, damit es wieder „rund“ geht. Auch im Außenbecken.