Sicher durch die dunkle und nasse Jahreszeit –
worauf Radfahrer jetzt achten sollten
Mit den kürzer werdenden Tagen und sinkenden Temperaturen verändern sich auch die Bedingungen für uns Radfahrer. Dämmerung, Dunkelheit und veränderte Straßenverhältnisse erschweren die Sicht und erhöhen die Rutschgefahr. Auch erste frostige Morgenstunden können zur Herausforderung werden.
Für die eigene Sicherheit sorgen ein gut gewartetes Fahrrad mit funktionierendem und eingeschaltetem Vorder- und Rücklicht, Reflektoren am Rad sowie gute Reifen und Bremsen.
Auf nassem Laub, Fahrbahnmarkierungen oder Gullydeckeln ist besondere Vorsicht geboten. Hier kann es schnell rutschig werden. Deshalb sollten Radfahrer ihre Geschwindigkeit anpassen, ausreichend Abstand halten und abruptes Bremsen oder Lenken vermeiden. Bei möglicher Morgenglätte ist vor allem auf Brücken und schattigen Streckenabschnitten Vorsicht angesagt.
Im Zweifel heißt es: lieber absteigen und schieben.
Damit Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig erkannt werden, empfiehlt sich außerdem helle und/oder reflektierende Kleidung.
Auch moderne Technik kann die Sicherheit unterstützen. Fahrradhelme mit integrierten Rückleuchten, Bremslichtern oder Richtungsanzeigen verbessern die Sichtbarkeit. Einige Modelle verfügen zudem über eine Sturzerkennung, die im Ernstfall hinterlegte Notfallkontakte informieren und den Standort übermitteln kann.
Auch Autofahrer können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten: Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen sollten sie besonders aufmerksam sein, ausreichend Seitenabstand zu Radfahrern halten und beim Abbiegen sowie an Kreuzungen besonders auf sie achten. Denn Radfahrer werden bei Dunkelheit und schlechtem Wetter oft erst spät wahrgenommen.
Sicherheit im Straßenverkehr ist schließlich Teamarbeit.
