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Obstbaum-Paten gesucht: Apfelbaum in der Eiershäuser Straße

Apfelbaum in der Eiershäuser Straße sucht Pate

Für einen Apfelbaum in der Eiershäuser Straße suchen wir einen Paten.1

Patensuche für einen Apfelbaum der Gemeinde Eschenburg in Eibelshausen in der Eiershäuser Straße 47
Die Gemeinde Eschenburg sucht einen Paten für ein gemeindeeigenes Obstbaumstück bzw. einen Apfelbaum in der Gemarkung Eibelshausen, Flur 8, Flurstück 234, Eiershäuser Straße 47 (Feuerwehrgerätehaus Eibelshausen).
Die Patenschaft beinhaltet die fachgerechte Pflege des Baumes, sprich die regelmäßigen Schnitte des Baumes. Im Gegenzug zur fachgerechten Pflege des Baumes durch den Paten erhält der Pate das alleinige Ernterecht an dem Baum. Die Patenschaft basiert auf den Abschluss einer schriftlichen Pflegevereinbarung in der die kostenfreie Pflegezusage und das Ernterecht vereinbart wird. Weitere Obstbaumpatenschaften vergibt die Gemeinde an den Bäumen in der Obstbaumanlage „Im Winkel“ in der Gemarkung Eiershausen.
Interessierte Privatpersonen, Vereine oder Gruppen können sich bei der Gemeindeverwaltung Eschenburg bei Herrn Treupel in der Bauverwaltung, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg-Eibelshausen, Tel: 02774/915-106, E-Mail: t.treupel@eschenburg.de, melden.


Auch morgen noch einen Apfelbaum ernten

Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort. In den Haubergen wuchs schon vor Jahrhunderten die Erkenntnis, dass man nicht mehr ernten kann als nachwächst. Ein umgekehrtes Problem haben wir derzeit mit dem Obst: Viele Bäume werden nicht mehr gepflegt und hängen voll Obst, das keiner erntet. Andere Gemeinden haben schon reagiert mit dem gelben Band. Mit diesem Zeichen, das auch Privatleute nutzen, werden Bäume markiert. Das gelbe Band zeigt: Dieses Obst darf ernten, wer will. Wir werden in Eschenburg mit dem „Gelben Band“ im nächsten Jahr anfangen. Zunächst heißt unsere Mission: Obstbaum-Patenschaft. Wir vermitteln das Nutzungsrecht zu Obstbäumen auf Gemeindegrundstücken. Für das Gewerbegebiet „Heerfeld“ haben wir als Ausgleich 79 Obstbäume angelegt, die in der Eiershäuser Gemarkung „Winkel“ (oberhalb der Geflügelzucht-Anlage) gute Früchte tragen sollen. Hedelfinger Riesen-Kirche, Gellerts Butterbirne oder Jonagold, Elstar und Boskop-Äpfel haben jetzt ihr neues Zuhause. Wir vermitteln nun Baumpatenschaften nach dem Motto: Wer pflegt, darf ernten. Dieses Ernte-Recht gegen Pflege-Pflicht kommt doch auch dem Wort Martin Luther nach. Der Reformator soll gesagt haben: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Pflanzen ist das eine, Pflegen und ernten gehören dazu.

Kontakt: Thomas Treupel, Gemeinde Eschenburg, Bauamt, Nassauer Straße 11, 35713 Eschenburg-Eibelshausen, Telefon (02774) 915-106, E-Mail: t.treupel@eschenburg.de